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230. Mammillaria formosa GALEOTTI ex SCHEIDWEILER Bull.Acad.Royal Sci.Brux.5:497.1838 ![]() Mammillaria formosa ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Mammillaria formosa var. microthele SALM-DYCK Cact.Hort.Dyck.Cult.1849:87.1850 Mammillaria formosa var. dispicula MONVILLE ex LABOURET Monogr.Cact.:60.1853 Mammillaria formosa var. gracilispina MONVILLE ex LABOURET Monogr.Cact.:60.1853 Mammillaria formosa var. laevior MONVILLE ex LABOURET Monogr.Cact.:60.1853 Scheidweilers Lateindiagnose: M. lactescens; simplex, subclavata vertice umbilicato; axillis et interstitiis floccoso-lanatis; mammillis confertis, spiraliter dispositis, obtuse tetragonis, laete viridibus, glaberrimis, sub lente albo punctatis; areolis nudis; aculeis exterioribus 20-22, albis, rigidiusculis, rasiantibus; interioribus 6, stellatis, acicularibus, basi incrassatis, nascentibus carneis apice et basi nigris, demum nigris, tandem griseis. Habitat prope San Felipe. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: Mexico, Guanajuato, San Felipe Was DIETRICH in der Allgemeinen Gartenzeitung:186.1844 als Mammillaria formosa SCHEIDWEILER beschreibt, ist ein Taxon, das ebenfalls im Gebiet von Mammillaria formosa GALEOTTI vorkommt. Sie hat aber zumeist nur 4-6 Dornen und einige feine borstenartige Randdornen, die später abfallen oder von vornherein fehlen. Diese wurde bisher nicht gültig beschrieben und müßte wohl hinter Mammillaria pseudocrucigera eingereiht werden. Mammillaria formosa hat im nördlichen San Luis Potosi ein großes Verbreitungsgebiet. Das Vorkommen reicht nach Tamaulipas, Nuevo Leon und Zacatecas hinein. Wurzeln strangartig. Körper einzeln, etwa kugelig, blühfähige Köpfe 3-10 cm hoch, 4-9 cm breit. Scheitel abgeflacht, eingesenkt, mit Wolle und Dornen geschlossen. Warzen ziemlich dicht gestellt, von fester Textur, etwa vierseitig pyramidalisch, 0,7-0,9 cm lang, 0,4-06 cm dick, milchend, dunkelgrün. Axillen mit weißer Wolle, die sehr reichlich auftreten kann. Areolen horizontal oder schwach nach unten geneigt, eingesenkt, etwa kreisrund und 0,15 cm Durchmesser, nur anfangs mit weißer Wolle. Randdornen 15-25, 0,2-0,4 cm lang, steifborstig, die seitlichen am längsten, gerade oder verbogen, glatt, un- regelmäßig strahlend, zeitweise den Körper deckend, glasig-weiß. Mitteldornen 2-6, meist 4, 0,2-0,5 cm lang, dicknadelig bis pfriemlich, gerade, glatt, mit knollig verdicktem Fuß, glasig-gelb bis braun oder schwarz. Blüten erscheinen im April/ Mai im Kranze nahe dem Scheitel, mehrere öffnen sich gleichzeitig, bauchig-trichterig, 1,4-1,8 cm lang und breit, weiß, gelblich oder rosarot. Fruchtknoten gerundet, 0,3-0,5 cm dick, erkennbar abgesetzt, weiß. Röhre kurz, dick, bauchig, weiß oder bräunlich. Äußere Blütenblätter keilförmig bis lanzettlich, gebuchtet bis fransig gerandet, hellbraun mit weißlichem Saum. Innere Blütenblätter lanzettlich, 0,6-0,8 cm lang, 0,2 cm breit, ganzrandig mit scharfer Spitze, weiß mit oft undeutlich getöntem, rosafarbenem Mittelstreifen. Griffel 0,9-1,1 cm lang, die Staubblätter überragend, weiß, oben bräunlich. Narbenlappen 4-6, bis 0,2 cm lang, hellgelb oder bräunlich. Staubfäden kurz, über der Nektarkammer 0,3-0,4 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß bis rosa. Staubbeutel hellgelb bis hellrosa. Früchte reifen 6-8 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit haftendem Blütenrest, 1-1,5 cm lang, 0,3-0,5 cm breit, rot. Samen braun, tropfen- bis nierenförmig, 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa gerunzelt. Hilum dunkel umrandet, schmal, hellbraun, subbasal. Die Art ist selbststeril. Feldnummern: Repp. 44, 78, 368, 1008, 1063, 1064, 1070, 1070a, 1221, 1244, 1276, 1414, 1453, 1478, 1481, 1742, 1789, 1793, 1843, 2130, 2133 |