Mammillaria Untergattung Mammillaria 13.Reihe Leucocephalae Sempervivi - Gruppe

229. Mammillaria chionocephala J. A. PURPUS
Monatsschr.Kakteenkunde16:41.1906

Mammillaria chionocephala
Mammillaria chionocephala

Verbreitungskarte Mammillaria chionocephala
zeigt das Verbreitungsgebiet


Mammillaria caerulea
CRAIG
Mam.Handb.:306.1945

Purpus` Beschreibung:

Lactescens; simplex vel rarius proliferans; globosa vel semiglobosa, rarius breviter cylindrica, vertice rotundo vel depresso, umbilicato, glauco-viridis; mamillis ad 13 et 21 series ordinatis, obtuse tetragono-pyramidalibus; areolis junioribus lanatis, tandem nudis; aculeis radialibus 22-24, albis, rigide setaceis; centralibus pro norma 2-4, rarius 5-6, rectis vel subcurvatis, basi tuberculato-incrassatis, vix pungentibus, albidis vel fuscis apice sphacelatis; axillis praesertim copiose floccoso-lanatis et setosis; floribus roseis; baccis 16-17 mm longis, subtriangularibus, kermesinis; seminibus fuscescentibus, obovatis, reticulato-venosis.

Typus: wurde nicht hinterlegt
Lectotypus: Abbildung in Monatsschr.Kakteenkunde16:43.1906
Typstandort:
Mexico, Coahuila, Sierra de Parras

Sie kommt in Hochlagen zwischen 2200 und 2400 Meter im südlichen Coahuila, im nördlichen
Zacatecas, in Nuevo Leon und in Durango am Penon Blanco vor.

Wurzeln strangartig.
Körper gedrücktkugelig bis länglich, einzeln, blühfähige Köpfe 4-10 cm hoch, 5-10 cm dick.
Scheitel abgeflacht, eingesenkt, mit Wolle und Dornen geschlossen.
Warzen mitteldicht gestellt, von fester Textur, vierseitig pyramidisch, 0,7-1 cm lang, etwa 0,4-0,5 cm dick, milchend, dunkelgrün.
Axillen mit weißer Wolle, manchmal überreich oder jahrweise wechselnd viel oder wenig.
Areolen nach unten geneigt, eingesenkt, 0,2x0,1 cm groß, anfangs mit viel weißer Wolle.
Randdornen 20-24, 0,2-0,6 cm lang, feinborstig, die seitlichen am längsten und zahlreichsten, gerade, glatt, unregelmäßig strahlend, kaum vorspreizend, weiß.
Mitteldornen 2-4, 0,5-0,9 cm lang, nadelig, gerade oder etwas körperwärts gebogen, glatt, mit knollig verdicktem, hellbraunem Fuß, braun bis schwarz.

Blüten erscheinen im April/ Mai im Kranze um den Scheitel, mehrere bis viele öffnen sich gleichzeitig, bauchig-trichterig, 1,3-1,6 cm lang, 1,2-1,4 cm breit, trübweiß.
Fruchtknoten gerundet, 0,4 cm dick, kaum erkennbar abgesetzt, weiß.
Röhre kurz, bauchig, gelblich-grün bis bräunlich.
Äußere Blütenblätter wenige, keilförmig bis lanzettlich, ganzrandig mit kleiner Spitze, braunrosa mit weißem Saum.
Innere Blütenblätter etwa linearlanzettlich, 0,5-0,7 cm lang, 0,15 cm breit, ganzrandig mit scharfer Spitze, weiß mit meist undeutlichem, bräunlichem Mittelstreifen.
Griffel 0,8-0,9 cm lang, die Staubblätter überragend, weiß, oben rosa.
Narbenlappen 4-5, etwa 0,2 cm lang, weißlich-braun.
Staubfäden über der Nektarkammer 0,3-0,4 cm ansteigend aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß, oben oft rosa.
Staubbeutel hellgelb.

Früchte reifen 6-7 Monate nach der Blüte, kurz-keulenförmig mit kleinem, haftendem Blütenrest, 0,8-1,5 cm lang, 0,4-0,5 cm dick, rot.

Samen braun, tropfen- bis nierenförmig, etwa 0,1 cm lang, 0,09 cm breit.
Testa gerunzelt.
Hilum schwarz umrandet, klein, elliptisch bis kreisrund, weiß, subbasal.
Die Art ist selbststeril.

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Standortklima:      Temperatur im Jahres-ø      = 16ºC
                                    ø Dezember/ Januar           = 11ºC
                                    ø Juni                                     = 21,5ºC
Niederschlagsjahresmittel etwa 400 mm. Regenzeit ist von Juni bis Oktober. Es ist ein warmes, semiarides Klima, mit erheblichen jahreszeitlichen Temperaturschwankungen und kurzen Sommerregen.
Feldnummern:      Repp.      1072, 1216, 1220, 1786