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227. Mammillaria parkinsonii EHRENBERG Linnea14:375.1840 ![]() Mammillaria parkinsonii ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Mammillaria auriareolis TIEGEL Möllers Deutsche Gärtnerzeitung48:412.1933 Mammillaria rosensis CRAIG Mam.Handb.:317.1945 Mammillaria vonwyssiana KRAINZ Schweizer Garten6:171.1945 Mammillaria tiegeliana BACKEBERG Die Cactaceae5:3403.1961 Mammillaria avila-camachoi SHURLY ex BACKEBERG nom.inval. Die Cactaceae5:3464.1961 Ehrenbergs Beschreibung: Stamm einzeln, dann sich teilend in 2 und mehrere Köpfe, plattkugelig oder länglich, 4-6 Zoll im Durchmesser. Oberfläche durch milchweiße oder röthliche Dornen bedeckt, wodurch die Warzen nur wenig sichtbar sind. Warzen grün, unter der Lupe fein weiß punktiert, glatt, pyramidenförmig, 4seitig stumpf, bei einer Furche auf jeder der beiden vorderen Seiten, oben abgerundet, 4 bis 5 Linien lang, 2 bis 3 Linien breit an der Basis. Scheibe etwas nach unten gebogen oder gerade, anfangs sehr, dann weniger wollig, woraus mehr als 30 feine, weiße, horizontale, mehr nach den beiden Seiten gerichtete (nicht nach oben oder unten) Nebendornen und 2, 3, 4 selten 5, eckige, steife milchweiße oder röthliche, an der Spitze dunkelbraune Mitteldornen, wovon der obere oder die oberen 3-4 Linien, der untere 1,5 Zoll lang, meistens nach unten gekehrt. Achseln wollig und borstig. Wurzeln stark und faserig. Blumen gelblich, klein, von dichter weißer Wolle umgeben, die inneren Perigonalblätter spitz-zugespitzt, fast stachelspitzig; der Griffel fast von der Länge des Perigons, mit länglich spitzen Narbenlappen. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: Mexico, bei San Onofre im Mineral del Doctor Reppenhagen fand sie lediglich in Queretaro zwischen Vizarron und Amoles in Höhen zwischen 1200 und 1400 Meter und beschreibt sie wie folgt: Wurzeln strangartig. Körper kugelig bis länglich, dichotomisch teilend und große Polster bildend, blühfähige Köpfe 7-17 cm hoch, 7-11 cm breit. Scheitel gerundet, eingesenkt, mit Wolle geschlossen, von Dornen überragt. Warzen ziemlich dicht gestellt, von fester Textur, vierseitig pyramidisch, etwa 0,7-0,9 cm lang, 0,5-0,7 cm dick, milchend, blaugrün. Axillen mit weißer Wolle und Borsten, die aber auch fehlen können. Areolen leicht nach unten geneigt, eingesenkt, 0,2-0,3 cm lang, 0,15 cm breit, anfangs mit kurzer, weißer Wolle. Randdornen 26-36, 0,2-0,7cm lang, steifborstig, die seitlichen am längsten, gerade oder verbogen, glatt, mit verdicktem, gelbem Fuß, durcheinander ragend, weiß. Mitteldornen 2-4, 0,2-4cm lang, dicknadelig, der untere am längsten und dicksten, gerade oder nach unten gebogen, glatt, alle vorspreizend, mit verdicktem, braunem Fuß, glasig-weiß bis glasig-gelb und hellbraun mit dunklen Spitzen. Blüten erscheinen meist im Mai im Kranze um den Scheitel, wenige öffnen sich gleichzeitig, bauchig-glockig, 1,4-1,6 cm lang, 1-1,2 cm breit, bräunlich-gelb. Fruchtknoten gerundet, 0,4-0,5 cm dick, kaum erkennbar abgesetzt, weiß. Röhre kurz, dick, bauchig, bräunlich. Äußere Blütenblätter lanzettlich, bewimpert, braun mit gelblichem Saum. Innere Blütenblätter zahlreich, lanzettlich, 0,5-0,7 cm lang, etwa 0,15 cm breit, ganzrandig bis gezähnt, hellgelb mit undeutlichem, braunrotem Mittelstreifen. Griffel 0,8-1,1 cm lang, die Staubblätter etwas überragend, bräunlich-rosa bis weiß. Narbenlappen 4-7, 0,1 cm lang, gelblich-braun bis bräunlich-lila. Staubfäden zahlreich, kurz, über der Nektarkammer 0,3-0,5 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß bis hellrosa. Staubbeutel graugelb bis rosa. Früchte reifen 7-8 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit kleinem, haftendem Blütenrest, 1,5-3cm lang, 0,4-0,7 cm breit, karmin bis zinnober. Samen braun, tropfen- bis nierenförmig, 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa klein gerunzelt. Hilum dunkel umrandet, mittelgroß, lang, schmal, weißlich, subbasal. Sie ist selbstfertil. Feldnummern: Repp. 605, 1148, 1151, 1152, 1157 |