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224. Mammillaria muehlenpfordtii FOERSTER Allg.Gartenz.5:49.1847 ![]() Mammillaria muehlenpfordtii ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Mammillaria potosina HORT. (BOEDEKER: Monatsschrift22:143.1912 Mammillaria neopotosina CRAIG Mam.Handb.:117.1945 Mammillaria celsiana LEMAIRE Cact.Gen.Nov.Sp.Monv.:41.1839 muß als dubios gelten, da sie nicht mehr zu identifizieren ist. Försters Beschreibung: Körper ziemlich kugelig, Warzen graugrün, kegelförmig, 4-5 linien hoch, drei Linien breit. Axillen mit weißen, herabhängenden Borsten besetzt. Areolen in der Jugend sehr wollig (Wolle blaßgelblichweiß), später fast nackt.Randstacheln sehr zahlreich, den Körper ziemlich überstrickend, strahlig, weißlich, borstenförmig, etwa 2 Linien lang. Centralstacheln 4, aufgerichtet, strahlig, braungelb, im Alter perlfarbig mit brauner Spitze, die oberen 1,5 bis 2 Linien, der unterste der längste 6-8 Linien lang. Die Originalpflanze stammt aus Mexico, hat 7 Zoll Durchmesser und fast ebensoviel Höhe und ist mit einem Doppelnabel geziert, der sich späterhin jedenfalls zu einem Doppelkopfe ausbilden wird. Typus: wurde nicht hinterlegt Neotypus: REPPENHAGEN 1970; Herbarium KL Typstandort: Mexico, Guanajuato, Rincon Tierra Blanca REPPENHAGEN besuchte 23 Standorte der Art in Guanajuato, San Luis Potosi und Queretaro. Trotz großer Unterschiede in Dornenzahl und -länge zeigen die vielen Populationen doch überall ihre unverwechselbare Körperform, Dornenbeschaffenheit und die entscheidenden gleichen, kleinen, karminroten Blüten. Wurzeln strangartig. Körper gedrückt-kugelig bis kugelig und länglich, später dichotomisch teilend und kleinere Polster bilden, blühfähige Köpfe 5-20 cm hoch, 6-14 cm breit. Scheitel gerundet, eingesenkt, mit Wolle und Dornen geschlossen. Warzen eher dicht gestellt, von fester Textur, konisch bis vierseitig pyramidisch, etwa 0,5-0,9 cm lang, 0,4-0,6 cm breit, mit rhombischer Grundfläche, milchend, graugrün. Axillen mit weißer Wolle und abwärts gerichteten Haarborsten. Areolen auf den Warzenenden, etwas nach unten geneigt, eingesenkt, etwa kreisrund und 0,15-0,2 cm Durchmesser, mit kurzer weißlicher Wolle. Randdornen 30-45, 0,3-0,6 cm lang, feinborstig, die seitlichen am längsten und zahlreichsten, gerade oder verbogen, glatt, strahlend durcheinander ragend, glasig-weiß bis glasig-gelb. Mitteldornen 2-6, meist 4, 0,2-4 cm lang, nadelig bis pfriemlich, der untere am längsten, gerade, glatt, mit verdicktem, braunem Fuß, glasig-gelb mit dunkler Spitze. Blüten erscheinen von Mai bis September im Kranze um den Scheitel, doch niemals sehr zahlreich, und nur wenige öffnen sich gleichzeitig, trichterig bis schwach bauchig, 1-1,4 cm lang, 0,8-1,2 cm breit, karmin. Fruchtknoten gerundet, etwa 0,3 cm dick, kaum erkennbar abgesetzt, weiß. Röhre kurz, manchmal leicht bauchig, gelblich-grün. Äußere Blütenblätter wenige, breitlanzettlich, bewimpert, hellbraun, weißer Saum. Innere Blütenblätter wenige, lanzettlich, 0,3-0,5 cm lang, 0,15 cm breit, ganzrandig oder fein gezähnt, karmin, zum Schlund hin heller. Griffel 0,7-0,9cm lang, die Staubblätter kaum überragend, karmin bis rotbraun. Narbenlappen 3-5, 0,1 cm lang, dick, gelb bis rosa oder hellbraun. Staubfädenüber der Nektarkammer 0,2-0,3 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, karmin, unten weiß. Staubbeutel weißlich oder gelb. Früchte reifen etwa 6-8 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit kleinem, haftendem Blütenrest, 1,2-2,5 cm lang, 0,3-0,5 cm dick, rot, unten heller. Samen hellbraun, etwa tropfen- bis nierenförmig, 0,09 cm lang, 0,07 cm breit. Testa klein gerunzelt. Hilum dunkel umrandet, klein, länglich, braun, subbasal. Sie ist selbstfertil. Am zahlreichsten und mannigfaltigsten ist sie in der näheren und weiteren Umgebung von San Luis de la Paz in Guanajuato vertreten. Feldnummern: Repp. 35, 615, 622, 1231, 1826, 1836, 1970, 1974, 1986, 1997, 2003, 2007, 2016, 2022, 2029, 2033a, 2035, 2043, 2045, 2052, 2054a, 2139, 2142 |