|
221. Mammillaria microthele MUEHLENPFORDT Allg.Gartenz.16:11.1848 ![]() Mammillaria microthele ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Mammillaria microthele MARTIUS n.n. Hort.Reg.Monac.:127.1829 Cactus bispinus COULTER Contr.US.Nat.Herb.3:101.1894 Mühlenpfordts Lateindiagnose: Cinereo-viridis, polycephala, mamillis ovatis, concretis, aculeis tegentibus, aculeis radiantibus 22-24 albis setiformibus, adpressis, 1,5-2 lin. longis, centralibus 2 albis 1 lin. longis, floribus albis. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: wurde nicht angegeben Reppenhagen fand Mammillaria microthele bei Ciudad Maiz, San Luis Potosi und La Inconada, Tamaulipas, in Meereshöhen zwischen 900 und 1200 Meter. Wurzeln strang- bis rübenartig. Körper flach, im Alter säulig, dichotomisch teilend, breite Rasen bildend, blühfähige Köpfe 1-4 cm hoch, 2-5 cm breit. Scheitel abgeflacht, eingesenkt, mit Wolle und Dornen geschlossen. Warzen dicht gestellt, von fester Textur, zylindrisch, 0,5-0,6 cm lang, 0,2 cm breit, milchend, dunkelgrün. Axillen mit ziemlich grober weißer Wolle. Areolen leicht nach unten geneigt, 0,1x0,15 cm groß, anfangs mit viel weißer Wolle. Randdornen 18-28, 0,1-0,3 cm lang, borstenfein, die seitlichen am längsten, glatt, oft körperwärts gebogen, weiß. Mitteldornen 1-2, 0,1 cm lang, feinnadelig bis priemlich, mit stark verdicktem Fuß, hellbraun mit dunklerer Spitze. Blüten erscheinen Juli/ August in Kränzen um den Scheitel, wenige öffnen sich gleichzeitig, breittrichterig, 1,2-1,4 cm lang und breit, rahmweiß. Fruchtknoten gerundet, etwa 0,3 cm dick, jedoch nicht erkennbar abgesetzt, weiß. Röhre kurz, weißlich-grün. Äußere Blütenblätter lanzettlich bis spatelig, gefranst, bräunlich mit hellem Saum. Innere Blütenblätter lanzettlich, 0,5-0,6 cm lang, 0,15 cm breit, ganzrandig, weiß, mit undeutlichem rosafarbenem Mittelstreifen. Griffel 0,7-0,8 cm lang, die Staubblätter überragend, weiß. Narbenlappen 3-4, etwa 0,1 cm lang, gelblich oder grünlich. Staubfäden dünn, über der kleinen Nektarkammer etwa 0,2-0,3 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, karminrosa, unten weiß. Staubbeutel klein, weißlich oder hellgelb. Früchte reifen etwa 9-11 Monate nach der Blüte, schlankkeulenförmig, mit kleinem, haftendem Blütenrest, 1,5- 2 cm lang, 02-0,4 cm dick, karmin. Samen braun, ovoid bis nierenförmig, 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa gerunzelt, Hilum schwarz umrandet, länglich, dunkel, subbasal. Die Art ist selbstfertil. Feldnummern: Repp. 1267, 1436 |