Mammillaria Untergattung Mammillaria 2.Reihe Ancistrocanthae

Guelzowiana - Gruppe

22. Mammillaria guelzowiana WERDERMANN
Zeitschr.Sukk.-Kunde16:356.1928

Mammillaria guelzowiana
Mammillaria guelzowiana

Verbreitungskarte Mammillaria guelzowiana
zeigt das Verbreitungsgebiet


Phellosperma guelzowiana (WERDERMANN) F. BUXBAUM
Österr.Bot.Zeitschr.98:92.1951
Krainzia guelzowiana (WERDERMANN)
BACKEBERG
TheCactaceae5:3508.1961

Werdermanns Lateindiagnose:

Simplex, dein caespitosa, globosa, apice depressa, viridis; mamillae ad 8 et 13 series ordinate, clavatae vel subcylindricae, nec latescente, nec sulcatae; areolae rotundae vel subellipticae, lanuginoso-tomentosae, mox glabrescentes; axillae glabrae; aculei radiales numerosissimi, ca. 60-80, capilliformes, albidi, laeves; aculei centrales 1, glabri, porrecti, hamati, rubiginosi, rarius lutescentes; flores elongato-infundibuliformes, purpurei; fructus ignotus; semina opaca, subnigra, punctata; parte media paullo constricta, basi appendice suberosa praedita.

Typus: wurde nicht hinterlegt
Typstandort: wurde nicht angegeben

Reppenhagens Beschreibung nach Standortpflanzen von Durango, Minas Navidad:

Wurzeln strangartig.
Körper gedrücktkugelig, einzeln oder sprossend, blühfähige 3-6cm hoch, 5-7cm dick.
Scheitel gerundet bis abgeflacht, eingesenkt, mit Wolle geschlossen, von Dornen überragt.
Warzen ziemlich dicht gestellt, weichfleischig, zylindrisch, 1,2-1,4cm lang, 0,4-0,5cm dick, die Spitze abgestutzt, nicht milchend, graugrün.
Axillen nackt.
Areolen nach unten geneigt, kaum eingesenkt, kreisrund, 0,2cm breit, anfangs mit kurzer gelblicher Wolle.
Randdornen 58-83, 1,4-2,8 cm lang, haarartig fein und in mehreren Serien, gerade oder gewunden, glatt, verflochten, den Körper deckend, weiß.
Mitteldornen 1-4, meist 1, 0,2-2 cm lang, feinnadelig, der einzelne oder der untere stets gehakt, aber nicht immer der längste, alle glatt, mit verdicktem Fuß, hellbraun bis schwarz, unten heller.

Blüten (Juni/ Juli) im Kranze um den Scheitel, viele öffnen sich zugleich, breittrichterig, 3-4cm lang, 5-7cm breit, karminrosa bis purpur.
Fruchtknoten rundlich, 0,5-0,6cm dick, kaum erkennbar abgesetzt, weißlich.
Röhre kurz, konisch, grünlich-weiß.
Äußere Blütenblätter zahlreich, lanzettlich, lang bewimpert, mit langer Spitze, hellbraun mit breitem weißem Saum.
Innere Blütenblätter zahlreich, lanzettlich, 2,5-3cm lang, 0,3-0,7cm breit, ganzrandig, karminrosa bis purpur, oft mit dunklem Mittelstreifen.
Griffel 2,8-3 cm lang, die Staubblätter erheblich überragend, hellgelb.
Narbenlappen 6-9, 0,3-0,5 cm lang, hellgrün.
Staubfäden sehr zahlreich, über der Nektarkammer 0,7-0,8 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, etwas zusammengebogen, weiß oder rosa.
Staubbeutel dottergelb.

Früchte reifen etwa 6 Monate nach der Blüte, eiförmig mit großem haftendem Blütenrest, 0,6-1,2 cm lang, 0,5-0,8 cm dick, zuerst fleischig, später trocken, dünnhäutig durchscheinend, rot, unten oft weiß.

Samen schwarz, matt, breit-mützenförmig, 0,14cm lang, 0,1cm breit.
Testa dicht und fein gegrubt.
Hilum groß, dunkelbraun, basal, mit großem Arillus.

Pflege 7
Standortklima:      Temperatur im Jahres-ø    = 16ºC
                                    ø im Dezember- Januar   = 10ºC
                                    ø im Juni                             = 22ºC
Niederschlagsjahresmittel etwa 500mm;

Feldnummer:      REPP.      1779

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