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218. Mammillaria infernillensis CRAIG Mam.Handbook:123.1945 ![]() Mammillaria infernillensis ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Mammillaria cadereytensis CRAIG Mam.Handbook:305.1945 Mammillaria queretarica CRAIG Mam.Handbook:316.1945 Craigs Lateindiagnose: Corpus simplex, mammillis ad 13 et 21 seriebus ordinatis, suco lacteo; axillis lanatis albis; spinis centralibus 1-2 (4), 4-10 mm longis, acicularibus crassis; spinis radialibus 30, 6-10 mm longis, acicularibus tenuis; sepalis ciliatis, petalis subpuniceis, stigmatibus 4, subflava; smeina subflava, pyriformis. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: Mexico, Queretaro, Infernillo Die drei oben genannten, von CRAIG als eigene Art beschriebenen Mammillarien stammen alle aus der Gegend von Villa Hermosa- Infernillo- Xhaja, im Grenzgebiet Queretaro- Hidalgo, nicht sehr weit von Cadereyta. Die zusätzliche Angabe über das Vorkommen von Mammillaria infernillensis und Mammillaria cadereytensis in Guanajuato ist irreführend. Sie kommen dort nicht vor. Am Infernillo- Standort tragen die Pflanzen Axillenborsten, an den anderen Standorten nur gelegentlich oder garnicht. Es ist wohl nicht angebracht, sie allein deshalb als eigene Art bestehen zu lassen. Reppenhagen besuchte vier Standorte, die auf Meereshöhen zwischen 1600 und 1800 Meter liegen. Wurzeln strangartig. Körper gedrücktkugelig, einzeln, selten sprossend, 3-6 cm hoch, 4-8 cm breit. Scheitel gerundet, eingesenkt, mit Wolle geschlossen, aus der Dornen herausragen. Warzen dicht gestellt, von fester Textur, konisch bis vierseitig pyramidisch, 0,6-0,8 cm lang, 0,4-0,5 cm dick, milchend, dunkelgrün. Axillen mit Wolle und manchmal mit Borsten. Areolen wenig nach unten geneigt, eingesenkt, 0,1x0,15 cm groß, selten kreisrund, anfangs mit weißer Wolle. Randdornen 15-25, 0,2-0,4 cm lang, steifborstig, die oberen am kürzesten und dünnsten, gerade oder verbogen, glatt, strahlend durcheinanderragend, weiß. Mitteldornen 2-4, selten 1 oder 3, 0,2-0,5 cm lang, nadelig bis pfriemlich, gerade oder körperwärts gebogen, glatt, mit verdicktem Fuß, braun bis schwarz. Blüten erscheinen im April im Kranze nahe dem Scheitel, wenige öffnen sich gleichzeitig, trichterig, selten leicht bauchig, etwa 1,2-1,7 cm lang und breit, karminrosa. Fruchtknoten 0,3-0,4 cm dick, kaum erkennbar abgesetzt, weißlich. Röhre kurz, dick, grünlich oder bräunlich. Äußere Blütenblätter wenige, keilförmig bis lanzettlich, schwach gezähnt bis bewimpert, mit transparenten Rändern und bräunlichem Mittelstreifen. Innere Blütenblätter lanzettlich, 0,5-0,7 cm lang, etwa 0,15 cm breit, ganzrandig, rosa mit karminfarbenem Mittelstreifen. Griffel 0,7-0,9 cm lang, die Staubblätter kaum überragend, weiß, oben rosa. Narbenlappen 3-5, 0,1-0,2 cm lang, gelblich. Staubfäden über der Nektarkammer 0,1-0,2 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, kaum zusammengebogen, meist weiß. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen 6-8 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit haftendem Blütenrest, etwa 1-1,5 cm lang, 0,3-0,4 cm dick, hellrot bis karmin. Samen braun, tropfen- bis nierenförmig, etwa 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa gerunzelt. Hilum schwarz umrandet, länglich, weiß, am Ende eines langen Wulstes, subbasal. Die Art ist selbstfertil. Feldnummern: Repp. 1036, 1040a, 1717, 1729 |