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Sektion Mammillaria (Galactochylus) 13. Reihe Leucocephalae (LEMAIRE) K. SCHUMANN Gesamtbeschr.Kakteen:561.1898 Leitart: Mammillaria parkinsonii EHRENBERG Geminispina - Gruppe 215. Mammillaria geminispina HAWORTH Philosophical Magazine63:42.1824 ![]() Mammillaria geminispina ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Mammillaria bicolor LEHMANN Del.Sem.Hort.Hamb.7.1830 Mammillaria nivea WENDLAND in Pfeiffer Enum.Cact.:27.1837 Mammillaria dedalea SCHEIDWEILER Hort.Belg.4:16.1837 Mammillaria toaldoae LEHMANN Linnea12:13.1838 Mammillaria eburnea MIQUEL Linnea12:14.1838 Mammillaria nivea deadalea LEMAIRE Cact.Gen.Nov.Sp.:101.1839 Mammillaria nobilis PFEIFFER Allg.Gartenz.8:282.1840 Mammillaria bicolor longisoina SALM-DYCK Cact.Hort.Dyck.Cult.1844:6.1845 Mammillaria bicolor var. nobilis FOERSTER Handb.Cacteenk.:198.1846 Mammillaria nivea var. brevispina HILDMANN Verzeichnis:4.1888 Mammillaria bicolor var. nivea SCHUMANN Gesamtbeschr.Kakteen:569.1898 Mammillaria geminispina var. nivea BORG Cacti:339.1937 Haworth`s Beschreibung: M. columnaris; mammis exiguis numerosissimis, spinis parvis intertextis albis; duabus in singulo fasciculo caeteris multoties longioribus. Obs. Plantae plus quam semipedales fere omnino simplices teretes, superne sensim crassiores apice vix convexo. Mammae pallide virides spinis recurvo-radiantibus capillaceis albis; duabus in singulo fasciculo validioribus geminatim semierectis pungentibus apice nigris. Obs. Spinarium fasciculi radiantes et inter se confertim patentes, fere totam plantam eleganter tegentes. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: wurde nicht angegeben Die Art ist in Hidalgo im Schluchtensystem von Metztitlan und Tolantongo weit verbreitet. Reppenhagen fand mehr als zehn Standorte in Höhenlagen zwischen 1300 und 1800 Meter. Wurzeln strangartig. Körper kugelig, später länglich, selten einzeln, meist sprossend und im Alter große Polster bildend, 7-20 cm lang, 6-10cm dick. Scheitel etwas gerundet, eingesenkt, mit Wolle und Dornen geschlossen, von Dornen überragt. Warzen mitteldicht gestellt, von fester Textur, konisch bis vierseitig pyramidisch, 0,6-1 cm lang, 0,5-0,7 cm dick, milchend, graugrün bis blaufrün. Axillen mit weißer Wolle und Borsten. Areolen etwa horizontal auf den Warzenenden, eingesenkt, etwa 0,2x0,15 cm groß, mit Wolle. Randdornen 20-30, 0,2-0,6 cm lang, borstig, die seitlichen am längsten und zahlreichsten, gerade, glatt, strahlend, oft den Körper deckend, weiß. Mitteldornen 2-4, selten 1 oder 5, 0,5-6 cm lang, der obere am längsten, gerade, glatt, mit verdicktem Fuß, glasig-weiß mit brauner oder schwarzer Spitze. Blüten erscheinen hauptsächlich im April/ Mai, aber auch im Herbst, im Kranze um den Scheitel, wenige öffnen sich gleichzeitig, bauchig-trichterig, 1,2-1,8 cm lang, 0,8-1,4 cm breit, karminrosa. Fruchtknoten gerundet, 0,4-0,5 cm dick, kaum erkennbar abgesetzt, weiß. Röhre kurz, dick, bauchig, hellgrün. Äußere Blütenblätter spatelig bis lanzettlich, bewimpert, bräunlich-rosa mit hellem Saum. Innere Blütenblätter lanzettlich bis spatelig, 0,4-0,7 cm lang, 0,1-0,2 cm breit, ganzrandig, karminrosa mit weißlichem Saum. Griffel 0,7-0,9 cm lang, die Staubblätter kaum überragend, weiß oder rosa. Narbenlappen 4-5, dick, 0,1 cm lang, hellrosa. Staubfäden über der Nektarkammer 0,2-0,3 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß bis rosa. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen 4-5 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit kleinem, haftendem Blütenrest, 1,5-2,5 cm lang, 0,4-0,6cm dick, leuchtend rot. Samen braun, tropfen- bis nierenförmig, 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa gerunzelt. Hilum lang, schmal, subbasal. Die Art ist scheinbar selbstfertil. Feldnummern: Repp. 53, 304, 1103a, 1108, 1112, 1487, 1688, 1905, 1908, 1920, 1933, 1945 |