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214. Mammillaria eriacantha LINK & OTTO ex PFEIFFER Enum.Cact.:32.1837 ![]() Mammillaria eriacantha ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Pfeiffers Beschreibung: M. simplex cylindrica elongata; axillis lanatis; mammillis confertis acute conicis; areolis albo- lanuginosis; aculeis radiantibus 20-24 setaceis flavescentibus, centralibus 2 rectis rigidis, sur- sum et dorsum spectantibus, aureis pubescentibus. Truncus semipedalis et ultra, 2-2,5 poll. diam. Mammillae 4 lin. longae, 2,5-3 diam. Aculei centrales 4 et 5, radiantes 3 lin. longi. Flores mense Junio parvuli flavidi, expansi 6-7 lin. diam. Petala linearia acuta, straminea, ca. 14. Stamina nu- merosa, antheris flavis; stylus 4 partibus. Bacca initio pallide flavo-rosea, mature aurantiaca, ob- clavata. Typus: wurde nicht hinterlegt Lectotypus: Tafel 25, Abb. und Beschr. blühender Cacteen, PFEIFFER & OTTO, 1843-1850 Typstandort: Mexico, ohne nähere Angaben. Von EHRENBERG aus Veracruz, nahe Jalapa, berichtet (Linnaea19:346.1846 Sie wächst im Küstengebiet, nördlich Veracruz bis ins Gebirge um Jalapa, Veracruz. Reppenhagen fand drei Standorte in Meereshöhen zwischen 5 und 400 Metern. Wurzeln strangartig. Körper zylindrisch, einzeln, selten sprossend, 10-50 cm hoch, 4-5,5 cm dick. Scheitel gerundet, eingesenkt, mit Wolle und Dornen geschlossen, von Dornen überragt. Warzen mitteldicht gestellt, von fester Textur, konisch, 0,6-0,9 cm lang, 0,6-0,7 cm dick, nicht milchend, hellgrün. Axillen mit weißer oder gelblicher Wolle. Areolen nach unten geneigt, eingesenkt, 0,2-0,3x0,15-0,2 cm groß, mit gelblicher Wolle. Randdornen 17-25, 0,3-0,8 cm lang, steifborstig, die oberen am kürzesten, geradem flaumhaarig, ziemlich horizontal strahlend, mit verdicktem Fuß, zumeist den Körper deckend, glasig-gelb, später braun. Mitteldornen 2-4, meist 2, 0,6-1,2 cm lang, nadelig, der untere am längsten und dicksten, gerade oder körperwärts gebogen, flaumhaarig, mit verdicktem, dunklem Fuß, goldgelb bis braun. Blüten erscheinen im Mai/ Juni weit unterhalb des Scheitels, wenige öffnen sich gleichzeitig, sie bleiben über Nacht offen und ragen nicht oder kaum über die Warzrn hinaus, sind oft deformiert, breittrichterig, 0,9-1 cm lang, 1-1,2 cm breit, dünnhäutig-flatterig, grünlich-weiß. Fruchtknoten gerundet, 0,4-0,5 cm dick, erkennbar abgesetzt, grünlich-weiß. Röhre sehr kurz, dick, konisch, grünlich-weiß. Äußere Blütenblätter wenige, schuppenartig, gebuchtet, mit kleiner Spitze, grünlich. Innere Blütenblätter spatelig, 0,5-0,6 cm lang, 0,1-0,2 cm breit, ganzrandig, grünlich-weiß. Griffel 0,6-0,8 cm lang, die Staubblätter kaum überragend, grünlich-weiß oder hellrosa. Narbenlappen 6-8, 0,1 cm lang, dünn, zurückgekrümmt, grünlich-weiß. Staubfäden wenige, kurz, über der Nektarkammer 0,2 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, gerade, grünlich-weiß. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen 12-14 Monate nach der Blüte, kurzkeulenförmig, mit haftendem Blütenrest, 1-1,5 cm lang, 0,3-0,5cm dick, hellrot, mit wenig Samen. Samen braun, tropfen- bis nierenförmig, 0,09 cm lang, 0,07 cm breit. Testa klein und flach gegrubt. Hilum mittelgroß, länglich, weiß, subbasal. Die Art ist selbstfertil. Feldnummern: Repp. 928, 1394, 1428 |