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183. Mammillaria hamata LEHMANN Delect.Sem.Hamb.1832 (Nomen) Pfeiffer: Enum.Cact.:34.1837 ![]() Mammillaria hamata ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Cactus cylindricus ORTEGA Nov.Rar.Pl.:128.1797 Mammillaria principis MONVILLE in Labouret, Monogr.Cact.:34.1853 Ortegas Beschreibung:<(font> C. cylindricus, tectus tuberculis conico-compressis in spiram digestis. Caulis bipedalis, branchii crassitudine, glaber, cylindricus, ad basim prolifer, tectus tuberculis conico-compressis in viginti sex spiras digestis, spinis inaequalibus, acerosis, rectis; exterioribus sexdecim, albidis, patenti- bus; interioribus, ferrugineis, robustioribus, erectiusculis, terminatis. Prolificationes breves, la- tescentes, tuberculis, minus compressis, similes. Flores campaniformes, numerosi, parvi; apicem cau- lis planum coronantes. Calyx basi viridis, imberbis, squamis inaequalibus, adpressis, rubris. Petala subaequalia, rubra, lanceolata, acuta. Filamenta capillaria, petalis triplo breviora, albida. Anthe- rae lutescentes. Stigma quadripartitum, lutescens. Bacca cuneiformis, glabra, parum carnosa. Semina fulva, minima. Habitat in Hispania. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: wurde nicht angegeben Der Name ORTEGAs konnte nicht beibehalten werden, weil ein Cactus cylindricus bereits früher von LAMARCK (1783) beschrieben wurde. Dabei handelt es sich um die heutige Opuntia cylindrica. Daher muß LEHMANNs Name, der erst 35 Jahre später auftauchte, als gültig für diese Mammillaria angesehen werden. Ihr Standort bei San Bernadino, Puebla, wurde erst in den 60er Jahren unseres Jahrhunderts von FITTKAU wiedergefunden. REPPENHAGEN fand ihn 1975. Wurzeln strangartig. Körper erst kugelig, im Alter zylindrisch, einzeln oder sprossend, blühfähige Sprosse 4,5-30 cm hoch, 4,5-8 cm breit. Scheitel leicht abgeflacht, eingesenkt, mit Wolle geschlossen, aus der längere Dornen ragen. Warzen mitteldicht gestellt, von fester Textur, konisch, 0,9-1 cm lang und an der Basis ebenso breit, zeitweise milchend, dunkelgrün. Axillen mit wenig Wolle. Areolen leicht nach unten geneigt, 0,2x0,25 cm groß, anfangs mit weißer Wolle. Randdornen 11-14, 0,4-1 cm lang, die seitlichen am kürzesten und dünnsten, alle glatt, gerade. Mitteldornen 2-4, 1-1,8 cm lang, der untere oft gebogen oder sogar gehakt, mit verdicktem Fuß, braun oder schwarz. Blüten im Habitat im Februar, sie öffnen sich erst nach 12 Uhr; in Kultur im April/ Mai, sie schließen hier nachts nur unvollkommen oder garnicht, selbst bei Temperaturen im Glashaus von nur 8ºC; einige bis viele öffnen sich gleichzeitig, trichterig, 2-2,5 cm lang, 2,2-2,8 cm breit, karminrosa. Fruchtknoten rundlich, 0,4-0,5 cm dick, erkennbar abgesetzt, graugrün. Röhre kurz, dick, grünlich-grau. Äußere Blütenblätter wenige, keilförmig, mit fransigen transparenten Rändern und langer Spitze, dunkelrot. Innere Blütenblätter zahlreich, schmallanzettlich, 1,3-1,5 cm lang, 0,2-0,3 cm breit, ganzrandig mit langer dunkler Spitze, seidenrosa mit dunklerem Mittelstreifen. Griffel 1,2-1,4 cm lang, die Staubblätter kaum überragend, weiß. Narbenlappen 3-6, 0,15-0,2 cm lang, hellgrün. Staubfäden über der Nektarkammer etwa 0,5 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, etwas zusammengebogen, weiß oder rosa. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen 10-12 Monate nach der Blüte, schlankkeulenförmig mit haftendem Blütenrest, 1,5-3 cm lang, 0,4-0,7 cm dick, grün oder rötlich, unten weiß. Samen braun, tropfen- bis nierenförmig, 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa klein gegrubt. Hilum dunkel umrandet, länglich, gelblich, subbasal. Die Art ist selbststeril. Feldnummer: Repp. 957 |