|
177. Mammillaria sanjuanensis REPPENHAGEN Die Gattung Mammillaria:98.1987 ![]() Mammillaria sanjuanensis ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Reppenhagens Lateindiagnose: Corpus globosum, solitarium vel caespitosum, 30-80 mm altum, 30-80 mm crassum. Verrrucae 8-10 mm longae, 5-7 mm crassae, obscuro-virides. Spinae marginales 16-18, 4-7 mm longae, setiformae, albae. Spinae centrales 4-6, 7-13 mm longae, aciculares, erectae, vitreo-albae. Flores verticillati, infundibuliformes, 20-25 mm longi, 18-20 mm crassi, purpurei. Fructus 15-18 menses post anthesim, 15-25 mm longi, 3-5 mm crassi, subvirides. Semina brunnea, tseta foveolata. Hilum subbasale. Typus: REPPENHAGEN 946; Herbarium ZSS Typstandort: Mexico, Oaxaca, San Juan de Estado. Beschreibung nach Pflanzen vom Typstandort: Wurzeln strangartig. Körper kugelig, einzeln oder sprossend, blühfähige Köpfe 3-8 cm hoch und breit. Scheitel gerundet, eingesenkt, im Zentrum mit Wolle und Dornen geschlossen. Warzen mitteldicht gestellt, von fester Textur, konisch, 0,8-1 cm lang, 0,5-0,7 cm breit, die Spitze abgestutzt, nicht milchend, mittelgrün. Axillen nackt. Areolen nach unten geneigt, kaum eingesenkt, 0,2x0,15 cm groß, mit kurzer gelblicher Wolle. Randdornen 16-19, 0,4-0,7 cm lang, borstig, die oberen am kürzesten, gerade, glatt, mit leicht verdicktem dunklem Fuß, strahlend, zeitweise den Körper deckend, glasig-weiß. Mitteldornen 4-6, 0,7-1,3 cm lang, feinnadelig, gerade, glatt, mit knollig verdicktem, dunklem Fuß, glasig-gelb bis hellbraun. Blüten erscheinen im April/ Mai in Kränzen nahe dem Scheitel, viele öffnen sich gleichzeitig während mehrerer Wochen, bauchig-trichterig, 2-2,5 cm lang, 1,8-2 cm breit, karmin. Fruchtknoten rundlich, 0,4-0,5 cm dick, deutlich abgesetzt, hell-olivgrün. Röhre mittellang, bauchig, unten weißlich, oben trübrot. Äußere Blütenblätter lanzettlich, unregelmäßig gezähnt, dunkel-braunrot, karminfarbener Saum. Innere Blütenblätter zahlreich, bis weit hinauf zur Röhre verwachsen, lanzettlich, 0,6-0,8 cm lang, 0,2 cm breit, ganzrandig, seidig-karmin, zum Schlund hin heller. Griffel dünn, 1-1,2 cm lang, die Staubblätter deutlich überragend, weiß. Narbenlappen 4-5, 0,15 cm lang, weißlich-grün. Staubfäden zahlreich, die inneren lang, die äußeren kürzer, über dem Blütenboden 0,5-0,6 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß. Staubbeutelweißlich-gelb. Früchtereifen 15-18 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit kleinem haftendem Blütenrest, 1,5-2,5 cm lang, 0,3-0,5 cm dick, trüb-braunrot. Samen braun, nierenförmig, 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa flach gegrubt. Hilum mittelgroß, schmal, weiß, subbasal. Die Art ist selbstfertil. Feldnummer: Repp. 946 |