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172. Mammillaria claviformis REPPENHAGEN Die Gattung Mammillaria:91.1987 ![]() Mammillaria claviformis ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Reppenhagens Lateindiagnose: Corpus claviforme, lateraliter pullulans; innovationes potentialiter florentes 50-200 mm altae, 40-70 mm crassae. Mammillae conoideae, apice rotundatae, 7-8 mm longae, 5-6 mm crassae, lactantes, atrovirides. Axillae pulvins lanosis parvis et setis saepe crispatis, longitudinem mammillarum attingentibus. Spinae marginales 20-28, 2-6 mm longae, rigidae, piliformes, rectae vel flexae, laeves, radiantes-porrectae, vitreo-albae, centrales 4-6, 4-15 mm longae, subtiliter aculeiformes, inferior longissima obscurissimaque et saepe hamata, fusca vel pallide fusca. Flores infundibuliformes, pauci simul aperti et solum tempore insolito calido, 25 mm longi, 15mm lati, claro coccinei. Fructus maturantes 16-19 menses post anthesim, claviformes, residuo floris adhaerente, 15-25 mm longi, 4-6 mm crassi, rosacei vel viridescentes; species se ipsam fecundare potest. Semina obscure fusca, oblique globoso-cuculliformia, hilum basale vel subbasale. Typus: REPPENHAGEN 1462; Herbarium ZSS Typstandort: Mexico, Puebla, Tecocoyuca Beschreibung nach Pflanzen vom Typstandort: Wurzeln strangartig. Körper keulenförmig, später sprossend, blühfähige Köpfe 5-20 cm hoch, 4-7 cm breit. Scheitel gerundet, eingesenkt, mit Wolle und Dornen unvollkommen geschlossen. Warzen mitteldicht gestellt, von fester Textur, konisch mit gerundeter Spitze, 0,7-0,8 cm lang, 0,5-0,6 cm breit, milchend, dunkelgrün. Axillen mit etwas Wolle und krausen, warzenlangen Haarborsten. Areolen horizontal auf den Warzenenden, etwas eingesenkt, 0,2 cm lang, 0,15 cm breit, mit weißer Wolle, die verschieden lange erhalten bleibt. Randdornen 20-28, 0,2-0,6 cm lang, steifborstig, die oberen am kürzesten und dünnsten, gerade oder verbogen, glatt, strahlend, etwas vorspreizend, glasig-weiß. Mitteldornen 4-6, meist 4, 0,4-1,5 cm lang, feinnadelig, der untere am längsten, am dunkelsten und oft gehakt, mit knollig verdicktem gelbem Fuß, hellbraun bis braun. Blüten erscheinen im März/ April in Kränzen nahe dem Scheitel, wenige öffnen sich gleichzeitig, doch nur bei sehr starker Sonneneinstrahlung, trichterig, etwa 2,5 cm lang, 1,5 cm breit, ganzrandig, karmin mit hellem Saum. Fruchtknoten gerundet, kurz, dick, kaum abgesetzt, weißlich-grün. Röhre kurz, konisch, gelblich-grün. Äußere Blütenblätter lanzettlich, ganzrandig oder etwas gezähnt, braun mit hellem Saum. Innere Blütenblätter wenige, schmallanzettlich, etwa 1cm lang, 0,15 cm breit, ganzrandig, karmin mit hellem Saum. Griffel 1,2 cm lang, dünn, die Staubblätter überragend, glasig-weiß. Narbenlappen meist 4, 0,08 cm lang, hellgrün. Staubfäden zahlreich, über der Nektarkammer 0,6 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß. Staubbeutelhellgelb. Früchte reifen etwa 16-19 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit haftendem Blütenrest, 1,5-2,5 cm lang, 0,4-0,5 cm dick, trübkarmin, rosa oder grünlich. Samen dunkelbraun, schief-ballonmützenförmig, 0,11 cm lang, 0,09 cm breit. Testa groß und weiläufig gegrubt. Hilum dunkel umrandet, groß, länglich, weiß, basal bis subbasal. Die Art ist selbstfertil. Feldnummer: Repp. 1462 |