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Polythele - Gruppe 151. Mammillaria durispina BOEDEKER Zeitschr.Sukkulentenkunde3(15):342.1927/28 ![]() Mammillaria durispina ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Bödekers Lateindiagnose: Simplex, subglobosa vel breviter columnaris, apice lanuginosa aculeisque praedita; mamillae ad 21 et 34 series ordinatae, conoideae, apice truncatae, obscure virides; areolae principio lanatae, mox glabrescentes; aculei 6-8, horizontaliter stellate divaricati, inferioribus lateralibusque ca. 7 mm longis, supremo ad 15 mm longo, recti, subuliformes, cani vel obscure rubrofusci vel nigri, centrales dificientes; axillae albido-lanatae dein glabrescentes, setis dificientibus; flores campanulato-infundibuliformes, 15 mm longi; sepala lanceolata, acuminata, integra 8 mm longa, 1,5 mm lata parte inferiore virida, p. superiore karmesina; petala paillo latiora et 3 mm longiora, sepalis concolora, apice laciniata; ovarium parvulum, oblongum, viride; antherae albido-fuscae;styli stigmatibus 5, purpureis; fructus clavatus, ad 2 cm longus; semina nephroidea, 1 mm diam., opace flavida, punctata. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: mittleres Mexico, ohne genauere Angaben Die Vorkommen dieser Art liegen in Carboneras bei Pozos, sowie mit Abweichungen in Wuchs und Dornenstellung bei Chapulin, Guanajuato und bei Bernal, Queretaro. Die Beschreibung folgt den Pflanzen der Population in Carboneras: Wurzeln strangartig. Körper gedrücktkugelig bis länglich, einzeln, blühfähige Köpfe 4-20 cm hoch, 6-14 cm breit. Scheitel gerundet, eingesenkt, mit Dornen geschlossen. Warzen mitteldicht gestellt, von sehr fester Textur, bauchig-konisch, 1-1,2 cm lang, 0,6-0,7 cm dick, mit rundem Querschnitt und rhombischer Grundfläche, die Spitze schräg abgestutzt, nicht milchend, dunkelgrün. Axillen mit weißer Wolle, die in der Blühzone die Warzen überragt. Areolen nach unten geneigt, eingesenkt, 0,3 cm lang, 0,2 cm breit, mit wenig Wolle. Dornen 6-8, 0,3-1,2 cm lang, der obere am längsten und dicksten, flach anliegend, scheitelwärts gerichtet, dicknadelig bis pfriemlich, im unteren Teil oft kantig, mit verdicktem dunklem Fuß, alle horizontal spreizend und dem Körper mehr oder weniger anliegend, glasig-gelb bis grau mit schwarzer Spitze, im Neutrieb oft ganz schwarz; durch wechselnde Farben der jährlichen Neudornen entstehen an manchen Pflanzen farbenprächtige Ringe bei Pflanzen am Standort. Blüten erscheinen im August in Kränzen nahe dem Scheitel, wenige bis mehrere öffnen sich gleichzeitig, bauchig-glockig, 1,5-1,7 cm lang und breit, karminrosa. Fruchtknoten rundlich, 0,3-0,4 cm dick, erkennbar abgesetzt, weiß. Röhre kurz, dick, etwas bauchig, weiß oder weißlich. Äußere Blütenblätter wenige, keilförmig bis lanzettlich, meist ganzrandig, mit kurzer, manchmal dornartiger Spitze, dunkelkarmin, unten weiß. Innere Blütenblätter meist zahlreich, lanzettlich, 0,6-0,7 cm lang, 0,15 cm breit, ganzrandig, mit kleiner dunkler Spitze, karminrosa, die äußeren etwas dunkler. Griffel 0,7-0,8 cm lang, unten dick, die Staubblätter deutlich überragend, weiß oder rosa. Narbenlappen oft 6, 0,1 cm lang, hellrosa. Staubfäden wenige, über der Nektarkammer etwa 0,3 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, dunkelkarmin. Staubbeutel groß, weißlich bis hellgrau. Früchte reifen etwa 5 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit haftendem Blütenrest, 1,5-2 cm lang, 0,3-0,5 cm dick, trübrosa, unten weiß. Samen hellbraun, tropfen- bis nierenförmig, 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa leicht gerunzelt. Hilum braun umrandet, klein, schmal, länglich, subbasal. Die Art ist selbstfertil. Pflege 7 Standortklima: Temperatur im Jahres-ø = 16,5ºC ø Dezember/ Januar = 13ºC ø Mai/ Juni = 20ºC Niederschlagsjahresmittel etwa 500 mm. Regenzeit ist von Juni bis Oktober. Es ist ein eher kühles, semiarides Klima, mit geringen jahreszeitlichen Temperaturschwankungen und Sommerregen. Feldnummern: Repp. 792, 2012, 1040 |
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