Mammillaria Untergattung Mammillaria 5.Reihe Lasiacanthae Lasiacantha - Gruppe

112. Mammillaria magallanii SCHMOLL ex CRAIG
Mam.Handbook:225.1945

Mammillaria magallanii
Mammillaria magallanii

Verbreitungskarte Mammillaria magallanii
zeigt das Verbreitungsgebiet


Mammillaria roseocentra BOEDEKER & RITTER
Mam.Vergl.Schl.:21.1933

Schmolls Lateindiagnose:

Corpus simplex, mamillis ad 13 et 21 seriebus ordinatis, cylindratis, textis firmis, suco aquario, axillis solum lanatis eziquis; spinis centralibus, 0-1, 1,1-3mm longis, rectis ad flexis ad hamatis, subfulvis; spinis radialibus 70-75, 2-5mm longis, setaformis, rectis, subflavis; flores tubulatae infundibuliformes, sepalis luridis lutulentis, entegris, petalis albo flavis cum linea rufalba, en- tegris stigmatibus 4, albis lutulentis; semina nigra, globosa ad obocata, punctata.

Typus: wurde nicht hinterlegt
Typstandort:
Mexico, Coahuila, ohne Ortsangabe

REPPENHAGEN fand die Art zwischen San Lorenzo und San Rafael im südlichen Coahuila.

Wurzeln stark verzweigt.
Körper kugelig, im Alter länglich, einzeln, selten sprossend, blühfähige Köpfe 1,5-5 cm hoch, 2-4 cm breit.
Scheitel gerundet, nicht eingesenkt, mit Dornen geschlossen.
Warzen dicht gestellt, von fester Textur, breitkonisch mit gerundeter Spitze, etwa 0,4 cm lang, 0,3-0,5 cm dick, nicht milchend, graugrün.
Axillen mit hellen Wollflöckchen.
Areolen schief nach unten geneigt, kreisrund, 0,05-0,1 cm ø, mit kurzer gelblicher Wolle.
Randdornen 40-50, 0,2-0,7 cm lang, borstig, wegspreizend, die zentralen am kürzesten, gerade, glatt, körperdeckend, bräunlich-hellgrau mit rosa Spitzen.
Mitteldornen 0-2, 0,6-0,8 cm lang, zumeist gehakt, selten gerade, braun, am Grunde heller.

Blüten erscheinen Februar/ März im Kranze um den Scheitel, viele öffnen sich gleichzeitig, trichterig, 1,2-1,4 cm lang, 1-1,2 cm breit, hellgelb bis rosa.
Fruchtknoten nicht erkennbar abgesetzt, weißlich bis olivgrün.
Röhre kurz, glasig-weiß bis hellgrün.
Äußere Blütenblätter dorn- bis schuppenartig, mit gebuchteten Rändern, weißlich-rosa mit olivbraunem Mittelstreifen.
Innere Blütenblätter breitlanzettlich, etwa 0,6 cm lang, 0,15 cm breit, leicht gebuchtet, mit kurzer Spitze, weißlich-gelb oder rosa mit dunklerem Mittelstreifen.
Griffel 0,7-0,8 cm lang, die Staubblätter deutlich überragend, weiß.
Narbenlappen 3-5, dick, 0,1 cm lang, meist kugelig zusammengeballt, nur bei sehr großer Hitze spreizend.
Staubfäden kurz, zusammengeneigt, weiß oder rosa, zahlreich, über der kleinen Nektarkammer etwa 0,3 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend.
Staubbeutel hellgelb.

Früchte reifen etwa 4 Monate nach der Blüte, stäbchenartig mit kleinem haftendem Blütenrest, 1-3cm lang, 0,3-0,4 cm dick, weich, zinnoberrot.

Samen schwarz, halbmatt, ballonmützenförmig, etwa 0,1 cm ø.
Testa gegrubt.
Hilum groß, weiß, basal.
Die Art ist selbstfertil.

Pflege 7
Standortklima:      Temperatur im Jahres-ø      = 20ºC
                                    ø Dezember/ Januar           = 13ºC
                                    ø Juni                                     = 27°C
Niederschlagsjahresmittel etwa 200 mm. Regenzeit ist von Juni bis Oktober. Es ist ein trockenes, recht warmes Klima, mit großen täglichen und jahreszeitlichen Temperaturschwankungen und geringen Niederschlägen, die in jedem Monat fallen können.

Feldnummern:      Repp.      453a, 488

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