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105. Mammillaria gracilis PFEIFFER Allg.Gartenz.6:275.1838 ![]() Mammillaria gracilis ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Mammillaria gracilis var.pulchella HOPFER ex SALM-DYCK Cact.Hort.Dyck.1849:103.1850 (Hier handelt es sich um eine Form, die im Alter und bei sonnigem Stand schließlich doch Mitteldornen hervorbringt.) Mammillaria fragilis SALM-DYCK ex BRANDEGEE Zoe9.1900 Pfeiffers Erstbeschreibung: M. cylindrica gracilis prolifera; axillis nudis; mammillis brevibus, obtusae conicis; areolis subnudis; aculeis 16 radiantibus, setiformibus, albis, centralibus 2 rigidioribus longioribus, albis vel fuscis, saepe deficientibus. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: wurde nicht angegeben Sie wächst in Hidalgo, im Bereich der großen Barranca von Metztitlan bis in die Schluchten um Vizarron in Queretaro in Höhenlagen zwischen 1300 und 1900 Meter. Wurzeln strangartig. Körper eiförmig bis länglich, stark sprossend, oft große Rasen bildend, blühfähige Köpfe 1,5-5 cm hoch und 2-4 cm breit. Scheitel gerundet, kaum eingesenkt,mit Dornen eher unvollkommen geschlossen. Warzen mitteldicht gestellt, weichfleischig, ovoid bis zylindrisch, 0,3-1 cm lang, 0,3-0,6 cm dick, nicht milchend, hellgrün. Axillen nackt. Areolen auf den Warzenenden etwas nach unten geneigt, kreisrund bis schwach länglich, 0,15-0,2 cm ø, mit kurzer weißer Wolle. Randdornen 10-18, 0,2-0,8 cm lang, feinborstig, die oberen meist am längsten und dicksten, gerade, glatt, horizontal strahlend, durcheinander ragend, den Körper deckend, kalkweiß, in Queretaro an schattigen Standorten braun. Mitteldornen 0-2, meist einer, gerade, glatt, wenn 2, dann einer nach oben und der andere nach unten gerichtet, hellbraun bis braun, unten heller. Blüten erscheinen von März bis Mai und auch noch später, einzeln, nahe dem Scheitel, breittrichterig, 1,3-1,5 cm lang, 1-1,4 cm breit, rahmweiß bis hellgelb. Fruchtknoten kurz, gerundet, 0,3 cm dick, kaum erkennbar abgesetzt, hellgrün. Röhre kurz, hellgrün bis oliv. Äußere Blütenblätter wenige, keilförmig bis lanzettlich, ganzrandig, bräunlich-rosa mit weißem Saum. Innere Blütenblätter breitlanzettlich, 0,5-0,7 cm lang, 0,2-0,3 cm breit, ganzrandig, rahmweiß bis hellgelb, mit rötlichem Mittelstreifen. Griffel 0,6-0,8cm lang, die Staubblätter deutlich überragend, rahmweiß. Narbenlappen 3-5, 0,1 cm lang, hellgelb. Staubfäden über der Nektarkammer 0,3-0,5 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß bis grünlich. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen etwa 3 Monate nach der Blüte, birnenförmig bis kurzkeulig, mit kleinem haftendem Blütenrest, 0,8-1,8 cm lang, 0,4-0,8 cm dick, mit wenig Samen, weißlich bis trübrot. Samen schwarzbraun bis schwarz, glänzend, tropfen- bis nierenförmig, etwa 0,13 cm lang, 0,1 cm dick. Testa klein gegrubt, dünnschalig, zerbrechlich. Hilum groß, schmal, triangular, hellbraun, subbasal. Bei San Joaquin, in Queretaro, wächst eine kleinsprossige, fast schwarze, und bei Gilo in Hidalgo eine große, strahlend weiße und wenig sprossende Form. Pflege 7 Standortklima: Temperatur im Jahres-ø = 20ºC ø Dezember/ Januar = 16,5ºC ø Mai = 23,5ºC Niederschlagsjahresmittel etwa 570 mm. Regenzeit ist von Juni bis Oktober, mit Spitze im September. Es ist ein warmes, subhumides Klima, mit mittleren jahreszeitlichen Temperaturschwankungen und sommerlicher Regenzeit. Feldnummern: Repp. 1158, 1685, 1767, 1953, 2145 |
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