Mammillaria Untergattung Mammillaria 4.Reihe Proliferae Prolifera - Gruppe

101. Mammillaria picta MEINSHAUSEN
Wochenschr.Gärtn.Pflanz.1:27.1858

Mammillaria picta
Mammillaria picta

Verbreitungskarte Mammillaria picta
zeigt das Verbreitungsgebiet


Mammillaria schieliana SCHICK
Sukkulentenlunde(SKG)3:27.1949
Mammillaria aurisaeta BACKEBERG
DieCactaceae6:3892.1962

Meinshausen`s Lateindiagnose:

M. globosa v obovata obscure viridis subsimplex; asillis parce flexuoso-setosis; mamillis confertis cylindraceis suboblique obtusatis; areolis parvis mox nudis; aculeis pubescentibus, exterioribus, constanter 12 radiatim expansis 8 superioribus lateralibusque rectis basi flavis noduloso-incrassatis, ad medium albidis, supra medium ad apicem atro-purpureis, 4 inferioribus tenuissimis longissimis flexuosis diaphane albis, centrali 1(raris2) recto erecto validiore magis colorata; flores virescenti-albis, stigmata 3 radiato, radiis expansis.

Typus: wurde nicht hinterlegt
Typstandort:
Mexico, Tamaulipas (Rio Blanco);

Die Standorte von Mammillaria picta liegen, soweit bis jetzt bekannt wurde, alle in Tamaulipas, in der Gegend um Tula- Jaumave, wo es mindestens 10 Standorte gibt.

Wurzeln rübenartig.
Körper erst flach, später kugelig und sogar verlängert, selten sprossend, blühfähige Köpfe 1-6 cm hoch, 2-5 cm dick.
Scheitel abgeflacht, kaum eingesenkt, mit Dornen unvollkommen geschlossen.
Warzen ziemlich dicht gestellt, weichfleischig, schlankkonisch, etwa 0,6-1,1 cm lang,
0,3-0,4 cm dick, die Spitze etwas abgestutzt, nicht milchend, dunkelgrün.
Axillen nackt oder mit einigen Härchen.
Areolen nach unten geneigt, nicht eingesenkt, etwa kreisrund, 0,1 cm ø, mit wenig kurzer Wolle.
Randdornen; ihre Anzahl ist von Standort zu Standort sehr unterschiedlich und schwankt zwischen 8 und 20, 0,2-1cm lang, bei einigen Arten ist es schwer, Rand- und Mitteldornen zu unterscheiden, sie sind haarfein bis steifborstig, die oberen am längsten, dicksten und dunkelsten, alle glatt oder leicht flaumhaarig, mit knollig verdicktem, gelbem Fuß, glasig-weiß, gelb oder braun, im Habitat viel farbiger, oft mit roten Spitzen.
Mitteldornen 0-2, 0,5-1 cm lang,kaum dicker als die Randdornen, gerade, glatt, pelzig oder flaumhaarig, weiß, gelb oder braun, am Standort viel farbiger als in Kultur.

Blüten erscheinen zwischen Februar und Mai in Kränzen um den Scheitel, wenige öffnen sich gleichzeitig, bauchig-trichterig, 1,6-2 cm lang und meist ebenso breit, weißlich bis gelblich-braun.
Fruchtknoten gerundet, 0,3 cm dick, nicht erkennbar abgesetzt, weiß oder grünlich.
Röhre kurz, bauchig, grünlich oder bräunlich.
Äußere Blütenblätter keilförmig bis lanzettlich, oft klein gezähnt, bräunlich-rosa mit weißem Saum.
Innere Blütenblätter lanzettlich bis keilförmig, 0,6-1,1 cm lang, etwa 0,2 cm breit, weiß oder gelblich, manchmal mit undeutlichem, bräunlichen Mittelstreifen.
Griffel 0,9-1,1cm lang, die Staubblätter überragend, weiß oder hellgelb.
Narbenlappen 4-6, 0,1-0,2 cm lang, hellgelb.
Staubfäden über der Nektarkammer 0,3-0,6 cm ansteigend aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß.
Staubbeutel klein, gelb.

Früchte reifen etwa 4-5 Monate nach der Blüte, meist sräbchenartig, mit kleinem haftendem Blütenrest, etwa 0,6-1,8 cm lang, 0,3-0,6 cm dick, sehr weich, hell- bis zinnoberrot.

Samen schwarz, ballonmützenförmig, etwa 0,11 cm lang und 0,09 cm breit.
Testa gegrubt.
Hilum groß, ovoid bis länglich, weiß oder bräunlich, basal.
Die Art ist selbststeril.

Pflege 7
Standortklima:      Temperatur im Jahres-ø      = 22ºC
                                    ø Dezember/ Januar           = 15ºC
                                    ø Mai bis September          = 24ºC
Niederschlagsjahresmittel etwa 450 mm. Regenzeit ist von April bis Oktober. Es ist ein warmes, semiarides Klima. Bei mittleren jahreszeitlichen Temperaturschwankungen gibt es eine lange sommerliche Regenzeit.

Feldnummern:      Repp.      370, 377, 714, 1011a, 1013b, 1021, 1274, 1432e, 1791, 1799,
                                                  2065

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