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96. Mammillaria multiceps SALM-DYCK Cact.Hort.Dyck.Cult.1849:81.1850 ![]() Mammillaria multiceps ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Cactus pusillus De CANDOLLE Cact.Hort.Monsp.184.1813 Mammillaria pusilla (De CANDOLLE} SWEET Hort.Brit.171.1826 Mammillaria multiceps var. elongata MEINSHAUSEN Wochenschr.Gärt.Pflanz.1:27.1858 Mammillaria multiceps var. grisea MEINSHAUSEN Wochenschr.Gärt.Pflanz.1:27.1858 Mammillaria multiceps var. perpusilla MEINSHAUSEN Wochenschr.Gärt.Pflanz.1:27.1858 Salm-Dycks Beschreibung: M. multiceps Nob. M. caule globoso maxime prolifero axillis albo-setosis, mamillis erectis confertis cylindraceis viridibus nitidis, pulvillis junioribus albo-tomentosis mox nudis, aculeis exterioribus sericeo-setosis numerosis patentissimis flexuosis albis, interioribus 6-7 radianter patulis, interdum cum centrali uno, omnibus inuncinatis gracilibus rubro-fulvidis. (Nob). Caulis multiplex, basi et superne prolifer, huc usque humilis. Aculei centrales breves, 3 vel 4 lineares; exteriores tenuissimi, omnio sericei, interioribus vix longiores; axillae quoque pilis flexuosis instructae sunt. Flores parvuli, tubo basi viridi, phyllis sepaloideis paucis, petaloideis 10-12, confertis erecto-recurvulis, late lanceolatis, obtusiusculis, ad margines sublaceris, pallide flavidis linea media spurco-rubra notatis. Stamina numerosa conniventia filamentis albis, antherisque luteis. Stylus stamina superans, stigmatibus 6-7 erecto-acutis, flavis. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: USA, Texas, nahe Eagle Pass am Rio Grande Mit Mammillaria multiceps sind ausschließlich die Festlandpflanzen bezeichnet, mit den weit offenen Trichterblüten, die von Texas bis Queretaro verbreitet sind. Hingegen kommen die Pflanzen mit den schmalen Röhrenblüten von den westindischen Inseln Cuba und Hispaniola. Ihr Name Mammillaria prolifera (MILLER) HAWORTH. Die vollkommen unterschiedlichen Blüten ermöglichen es sofort, diese beiden Arten zu unterscheiden. In der folgenden Beschreibung sind die von REPPENHAGEN gesammelten Pflanzen von 16 Standorten berücksichtigt, die zwischen dem Rio Grande del Norte und Queretaro liegen. Wurzeln stark verzweigte Humuswurzeln. Körper erst kugelig, sehr bald länglich, sprossend und große Rasen bildend, blühfähige Sprosse etwa 1,5-6 cm hoch, 1,5-3 cm breit. Scheitel gerundet, kaum eingesenkt, mit Wolle und Dornen unvollkommen geschlossen. Warzen eher dicht gestellt, weichfleischig, zylindrisch bis schlankkonisch, etwa 0,7-1,1 cm lang, 0,2-0,3 cm dick, die Spitze gerundet, nicht milchend, dunkelgrün. Axillen mit dünnen krausen Haarborsten, die oft länger als die Warzen sind. Areolen schief nach unten geneigt, kaum eingesenkt, kreisrund, 0,1 cm ø, mit kurzer heller Wolle. Randdornen etwa 30-60, 0,3-1,4 cm lang, feinborstig bis haarartig, die unteren am dünnsten und lockenartig kraus, die oberen dicker, gerade und kurz, einige flaumhaarig, verflochten, zeitweise den Körper deckend. Mitteldornen etwa 3-8, 0,3-0,9 cm lang, steifborstig bis feinnadelig, gerade, flaumhaarig, mit verdicktem, gelbem Fuß, glasig-gelb bois braun, unten heller. Blüten erscheinen Mai/ Juni im Kranze nahe dem Scheitel sehr reichlich, wenige öffnen sich gleichzeitig, breittrichterig bis radförmig, etwa 1,4-1,8 cm lang und breit, trübweiß bis bräunlich-gelb. Fruchtknoten rundlich bis ovoid, 0,2-0,3 cm dick, deutlich abgesetzt, weißlich-grün. Röhre kurz, konisch oder schwach bauchig, weißlich-grün bis braunoliv. Äußere Blütenblätter wenige, spatelig bis lanzettlich, ganzrandig oder fransig gezähnt, hellbraun mit weißem Saum. Innere Blütenblätter linearlanzettlich bis lanzettlich, 0,5-0,8 cm lang, 0,2 cm breit, ganzrandig oder ungezähnt, weißlich mit mehr oder weniger deutlichem, bräunlichem Mittelstreifen. Griffel 0,8-1,1 cm lang, die Staubblätter deutlich überragend, weiß oder hellgelb. Narbenlappen 4-5, knapp 0,2 cm lang, hellgelb oder grünlich. Staubfäden über der Nektarkammer 0,3-0,5 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß bis gelblich. Staubbeutel hellgelb bis dottergelb. Früchte reifen etwa 12 Monate nach der Blüte, stäbchen- bis keulenförmig, mit haftendem Blütenrest, 1-3 cm lang, 0,3-0,7 cm dick, zinnober- bis scharlachrot. Samen schwarz, glänzend, ballonmützenförmig, etwa 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa weitläufig und klein gegrubt. Hilum groß, lang und schmal, vertieft, weiß, basal bis subbasal. Pflege 7 Standortklima: Temperatur im Jahres-ø = 24ºC ø Dezember/ Januar = 15ºC ø Juli/ August = 29,5ºC Niederschlagsjahresmittel etwa 450 mm. Es gibt zwei Regenzeiten, die ihre Höhepunkte im Mai und September haben, jedoch ist auch in den übrigen Monaten mit Niederschlägen zu rechnen. Es ist ein heißes, semiarides Klima, mit großen jahrezeitlichen Temperaturunterschieden und warmen Wintern. Die Abtrennung der Varietät texana durch ENGELMANN erscheint ungerechtfertigt, da es keine ausreichenden Unterschiede gibt. Dagegen gibt es diese bei der Varietät humilis sehr wohl. Feldnummern: Repp. 392, 399, 413, 1012, 1120, 1190, 1216a, 1218b, 1266, 1295, 1430, 1432d |
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