@DATABASE "ShapeShifter"
@AUTHOR "Christian Bauer"
@(C) "1994-1995 Christian Bauer"
@$VER: ShapeShifter.guide 3.0

@NODE MAIN "ShapeShifter Bedienungsanleitung"

                             @{b}The ShapeShifter@{ub}
                                Version 3.0
                              @{" Was ist neu? " LINK WhatsNew}

                         Ein Macintosh-II-Emulator
                        für Commodore-Amiga Rechner

                   © Copyright 1993-1995 Christian Bauer


 @{" Überblick                 " LINK Overview}  Was ist und kann ShapeShifter?
 @{" Registrierung             " LINK Registration}  Einschränkungen der unregistrierten Version
 @{" Support                   " LINK Support}  Ruf doch mal an...
 @{" Installation              " LINK Installation}  Wie installiere ich ShapeShifter?

 @{" Benutzen von ShapeShifter " LINK Using}  Hier steht, wie's geht!

 @{" Hinweise zur Emulation    " LINK Notes}  Dinge, auf die man achten sollte
 @{" Fragen und Antworten      " LINK FAQ}  Lösung häufiger Probleme
 @{" Der Mac-Handler           " LINK MacHandler}  Die Mac-Platte auf der Workbench

 @{" Referenzteil              " LINK Reference}  Zum Nachschlagen

 @{" Rechtliches               " LINK LegalMush}  Copyright usw.
 @{" Bugreports                " LINK BugReports}  Wie melde ich Fehler?
 @{" Danksagungen              " LINK Thanks}  Vielen Dank für die Blumen
 @{" Der Autor                 " LINK EmulationWizard}  Über den Programmierer

 @{" History                   " LINK History}  Entwicklungsgeschichte des Programms

@ENDNODE


@NODE WhatsNew "Was ist neu?"

Die wichtigsten Änderungen zur Version 2.0:

 · Die SCSI-Routinen sind kompatibler geworden (z.B. läuft nun SCSIProbe
   und die HDT-Treiber)
 · Man kann nun auswählen, welche Diskettenlaufwerke ShapeShifter als
   erstes und zweites Macintosh-Laufwerk benutzen soll (siehe @{"hier" LINK VolFloppy})
 · Man kann nun auswählen, von welchem Datenträger gestartet werden soll
   (siehe @{"hier" LINK VolBootSel})
 · Der serielle Treiber wurde stark verbessert und beherrscht nun voll
   asynchrone Übertragung und verbesserte Unterstützung von parallelen
   Geräten
 · Der Fehler, der zu gelegentlichen Abstürzen bei Benutzung des
   "serial.device" während laufender Emulation führen konnte, wurde
   entfernt
 · ShapeShifter unterstützt nun MacTCP über Ethernet-Karten (siehe @{"hier" LINK Network})
 · Die "Merlin" Grafikkarte wird unterstützt (siehe @{"hier" LINK GraMerlin})
 · ShapeShifter kann die Macintosh-Oberfläche in einem Fenster auf der
   Workbench darstellen (siehe @{"hier" LINK GraWindow})
 · Auf dem 68040 wird die MMU zur Beschleunigung des Grafik-Refreshs
   benutzt
 · ShapeShifter läuft mit dem 68060 und mit VMM (zum 68060 siehe @{"hier" LINK RefMisc})

Genaueres steht in der @{"Entwicklungsgeschichte" LINK History}.

Benutzer älterer Versionen sollten die Einstellungen überprüfen, da
sich hier einiges geändert hat.

@ENDNODE


@NODE Overview "Überblick"

@{b}ShapeShifter@{ub} ist ein multitaskingfähiger Macintosh-II-Emulator für den
Commodore Amiga. Er erlaubt es, ohne Hardwarezusätze oder -modifikationen,
Programme, die für Apple Macintosh-Computer geschrieben wurden, auf dem
Amiga laufen zu lassen. Dabei läuft die Emulation als normaler Task unter
dem Amiga-Betriebssystem, womit sich Amiga- und Macintosh-Programme
gleichzeitig verwenden lassen. Mit ShapeShifter können Sie die Flexibilität
des Amiga mit der Leistungsfähigkeit der Macintosh-Software verbinden.

(Hinweis: Wenn in dieser Anleitung von "Macintosh" die Rede ist, ist meist
der von ShapeShifter emulierte Macintosh gemeint)

Die Emulation bietet u.a. folgende Fähigkeiten:

 · Farbdarstellung bis 256 Farben auf AA-Amigas (1200/4000), bis 16 Farben
   auf den alten Modellen in allen verfügbaren Amiga-Auflösungen

 · Unterstützung von Amiga-Grafikkarten mit EGS/CyBERgraphics, der
   Picasso-II und der Merlin bis 16,7 Millionen Farben

 · Benötigt keine MMU

 · Keine Unterstützung für andere Macintosh-Betriebssysteme außer
   System 7.x, nur 32-Bit-kompatible Programme sind lauffähig

 · Verwendet maximal zwei Amiga-Diskettenlaufwerke. Macintosh-HD-Disketten
   lassen sich mit einem HD-Laufwerk wie im Amiga 4000 direkt verwenden,
   DD-Disketten, die mit ShapeShifter formatiert wurden, werden von jedem
   Macintosh verarbeitet. 800K-Macintosh-DD-Disketten können jedoch nicht
   verwendet werden.

 · Simuliert maximal zwei Macintosh-Festplatten in AmigaDOS-Dateien

 · Verwendet maximal zwei Festplattenpartitionen direkt als Macintosh-
   Datenträger

 · Eine im Amiga vorhandene SCSI-Schnittstelle kann vom Macintosh aus
   angesprochen werden und erlaubt z.B. den Einsatz von CD-ROM-Laufwerken
   und Wechselplatten

 · Zugriff auf Ethernet-Netzwerke mit MacTCP

 · Mehrstimmige Soundausgabe

 · Ein Amiga-Sound-Digitizer am Parallelport wird unterstützt

 · Amiga-Grafiktabletts können auf der Macintosh-Seite verwendet werden

 · Umleitung der beiden seriellen Schnittstellen des Macintosh auf die
   seriellen/parallelen Schnittstellen des Amiga, auch auf
   Erweiterungskarten

 · Texte können zwischen der Macintosh- und der Amiga-Zwischenablage
   ausgetauscht werden

 · Es gibt einen AmigaDOS-Handler zum Zugriff auf Dateien auf Macintosh-
   Datenträgern von jedem Amiga-Programm aus

@ENDNODE


@NODE Registration "Registrierung"

ShapeShifter ist Shareware. Um die Zahlungsmoral etwas anzuheben,
hat die unregistrierte Version zwei Einschränkungen:

 · SCSI läßt sich nicht benutzen
 · ShapeShifter kann keine Festplattenpartitionen (DeviceDisks)
   verwenden

Die Shareware-Gebühr beträgt DM 50,-. Registrierte Benutzer erhalten
von mir ein personalisiertes Keyfile, das die fehlenden Funktionen
aktiviert. Dieses Keyfile wird mit allen zukünftigen Versionen von
ShapeShifter funktionieren, als registrierter Benutzer kann man also
einfach immer die neueste frei verfügbare Version downloaden.

Wie wird man registrierter Benutzer?

Die einfachste Möglichkeit ist, die Datei "Bestellformular" auszufüllen,
auszudrucken und zu unterschreiben (am besten in dieser Reihenfolge),
zusammen mit der Registrationsgebühr in einen Umschlag zu stecken und an
@{"mich" LINK EmulationWizard} zu schicken. Nicht unterschriebene Formulare nehme ich nicht an!

Das Keyfile werde ich je nach Wunsch entweder in uuencodeter Form
per EMail oder auf Diskette verschicken.

@ENDNODE


@NODE Support "Support"

In der "Next Generation" (Koblenz, Deutschland) findet sich immer die
neueste Version von ShapeShifter:

Port 1: +49-261-805012  (Zyx19.2)
Port 2: +49-261-84280   (V.FC)

Brett: ShapeShifter-SUPPORT

Sie können dort auch Ihre Bugreports abladen. Der Autor von ShapeShifter
ist unter dem Usernamen "Cebix" erreichbar.


Wer ftp-Zugang hat, kann sich ShapeShifter auch von der Uni Mainz besorgen:

ftp://ftp.uni-mainz.de/pub/amiga/misc/


Die Frodo/ShapeShifter-Homepage im WWW enthält einige Links auf
die neuesten Versionen und andere Informationen, die mit ShapeShifter
zusammenhängen:

http://www.uni-mainz.de/~bauec002/

@ENDNODE


@NODE Installation "Installation"

Dieser Abschnitt beschreibt die Voraussetzungen zum Betrieb von
ShapeShifter auf Ihrem Amiga und erklärt die Installation des
Programms und der zusätzlichen Komponenten, die für den Betrieb
benötigt werden.

Sie sollten aber zuerst das Kapitel @{"Benutzen von ShapeShifter" LINK Using}
lesen, um mit der Bedienung und den Einstellungsmöglichkeiten von
ShapeShifter vertraut zu werden.

 @{" Systemvoraussetzungen                    " LINK Requirements}

 @{" Installation der Software                " LINK InstallSoftware}
 @{" Installation von PrepareEmul             " LINK InstallPrepEmul}
 @{" Installation des Macintosh-ROMs          " LINK InstallROM}

 @{" Einrichten des Macintosh-Betriebssystems " LINK InstallSystem}

@ENDNODE


@NODE Requirements "Systemvoraussetzungen"

Voraussetzungen:

 · Der Amiga muß mindestens einen 68020-Prozessor besitzen, ShapeShifter
   läuft also auf jedem Amiga 1200/3000/4000, nicht jedoch auf
   unbeschleunigten Amiga 500/2000.
 · 4MB Speicher sind notwendig.
 · ShapeShifter läuft ab AmigaOS 2.1 (CrossDOS muß installiert sein).
 · Sie benötigen eine original Macintosh-ROM-Datei oder Zugriff auf
   einen echten Macintosh.
 · Zu ShapeShifter wird kein Macintosh-Betriebssystem mitgeliefert.
   Dieses können Sie z.B. bei einem Apple-Händler erwerben (am besten
   und aktuellsten sing System 7.1 oder System 7.5).

Nicht notwendig, aber empfohlen:

 · Eine Festplatte, da sich das Macintosh-Betriebssystem zwar prinzipiell
   auch von Diskette benutzen läßt, aber so nur rudimentäres Arbeiten
   möglich ist. Sie müssen Ihre Festplatte nicht neu formatieren, wenn
   Sie dem Emulator einen Teil davon zur Verfügung stellen wollen. Wenn
   Sie jedoch intensiv mit ShapeShifter arbeiten möchten, sollten Sie
   die Anschaffung einer eigenen Festplattte für den Macintosh in Erwägung
   ziehen.
 · Ein HD-Diskettenlaufwerk wie im Amiga 4000 ist zum Lesen von Macintosh-
   HD-Disketten notwendig (insbesondere zum Installieren der Macintosh-
   Systemsoftware), ansonsten können Sie nur mit ShapeShifter formatierte
   DD-Disketten zum Datenaustausch mit Macintosh-Rechnern verwenden.
 · Eine Grafikkarte mit Chunky-Pixel-Modi (dazu gehören nahezu alle auf
   dem Markt befindlichen Modelle) beschleunigt die Farbdarstellung
   erheblich.
 · Macintosh-Programme sind sehr speicherhungrig. Ihr Amiga sollte
   mindestens über 8MB RAM verfügen.

@ENDNODE


@NODE InstallSoftware "Installation der Software"

Das Archiv entählt die folgenden Dateien:
  README                 - Kurzbeschreibung
  ShapeShifter           - Hauptprogramm
  ShapeShifter PRAM      - Inhalt des simulierten Mac-Parameter-RAMs
  ShapeShifter Prefs     - Einstellungen des Emulators
  ShapeShifter.guide     - Diese Anleitung (deutsche Version)
  ShapeShifter_E.guide   - Diese Anleitung (englische Version)
  PrepareEmul            - Kleines Hilfsprogramm
  MacMem                 - Wird von PrepareEmul auf dem A1200 benötigt
  KickShifter            - Programm zum Patchen von Kickstart-Dateien
  ReKick64s.lha          - Angepaßter Softkicker für A2000
  SaveROM.mbin           - Programm zum Speichern des ROMs (MacBinary)
  SaveROM.hqx            - Programm zum Speichern des ROMs (BinHex4)
  Bestellformular        - Bestellformular (deutsche Version)
  OrderForm              - Bestellformular (englische Version)
  Catalogs/#?            - Sprachdateien
  MacHandler/Mac-Handler - Mac-Dateihandler
  MacHandler/MAC         - Mountlist für den Mac-Handler
  MacHandler/MacControl  - Steuerprogramm für den Mac-Handler

Zur Installation reicht es, auf der Festplatte eine Schublade für
ShapeShifter anzulegen und das Archiv dorthin zu entpacken. Die Dateien
in "Catalogs" brauchen nicht LOCALE: kopiert zu werden, sie können da
bleiben, wo sie sind. ShapeShifter braucht keine Assigns.

Für die Datei "ShapeShifter ROM" ist nur das Icon vorhanden. Diese Datei
muß ein Original-Macintosh-512K/1MB-ROM enthalten, das aus rechtlichen
Gründen nicht im Archiv dabei ist. Folgen Sie bitte den Anweisungen unter
@{"Installation des Macintosh-ROMs" LINK InstallROM}, um das ROM eines echten Macintosh
auszulesen und für ShapeShifter verfügbar zu machen.

@ENDNODE


@NODE InstallPrepEmul "Installation von PrepareEmul"

Das Programm "PrepareEmul" dient dazu, die unteren 8K des Chip-RAM für
ShapeShifter freizuhalten, und muß in der Startup-Sequence installiert
werden. Kopieren Sie "PrepareEmul" in das C:-Verzeichnis Ihrer Festplatte
und fügen Sie in die Datei "S:Startup-Sequence" direkt am Anfang die Zeile
"PrepareEmul" ein. Nun wird jeder Amiga-Kaltstart zweimal ausgeführt,
wobei sich PrepareEmul installiert. Falls es einmal Probleme geben sollte:
Ist beim Starten die Caps-Lock-Taste gedrückt (d.h. die Caps-Lock-Lampe
leuchtet), schaltet sich PrepareEmul ab. Dann können Sie allerdings
ShapeShifter nicht starten.

Benutzer eines A1200 müssen das kleine Programm "MacMem" ebenfalls nach
C: kopieren und VOR PrepareEmul in S:Startup-Sequence aufrufen.

Besitzer von "Emplant" können statt "PrepareEmul" auch wie gewohnt
"RsrvMem" installiert lassen, Besitzer von "A-MAX IV" müssen "PrepareEmul"
hinter "A-MaxInit" in die Startup-Sequence einfügen. Besitzer einer Fusion-
Forty-Turbokarte können "SetFF" mit der Option "AMAXIV" oder das Utility
"MoveMH" anstelle von PrepareEmul versuchen.

Wenn Sie das Entwickler-Tool "Enforcer" in der Startup-Sequence aufrufen,
sollten Sie es entfernen, da es nicht mit ShapeShifter zusammenarbeitet.

PrepareEmul funktioniert nicht mit Programmen, die eine Kickstart-Datei
von Festplatte nachladen (Softkick), ausgenommen der A3000 mit BootROMs.
Wenn Sie so ein Programm benutzen, müssen Sie die Kickstart-Datei
modifizieren. Hierzu dient das Programm "KickShifter". KickShifter kann
nur von der Shell aus aufgerufen werden und erwartet als Argument den
Dateinamen einer Kickstart-Datei. Diese wird modifiziert und unter dem
selben Namen zurückgeschrieben. Daher sollten Sie vorher eine
Sicherheitskopie der Kickstart-Datei anfertigen, falls etwas schiefgeht.
Besitzer eines A2000 sollten zudem das beigelegte Programm "ReKick" zum
Laden der Kickstart-Datei verwenden.

Für technisch Interessierte: "PrepareEmul" führt nur zwei Funktionen aus.
Zum einen setzt es die erste benutzbare Adresse im Chip-RAM auf $2000
(anstatt auf $0400/$1000, wie es das Kickstart-ROM macht), zum anderen
verschiebt es das VBR ins Fast-RAM. Zum Freihalten des Chip-RAM benutzt
es einen KickTag.

ShapeShifter prüft nur die Position des ersten MemChunks des Chip-RAM
und das VBR, um zu sehen, ob PrepareEmul installiert ist. Alle anderen
Methoden, die dasselbe Ergebnis bringen (Chip-RAM ab $2000, VBR im
Fast-RAM), funktionieren ebenfalls mit ShapeShifter.

@ENDNODE


@NODE InstallROM "Installation des Macintosh-ROMs"

ShapeShifter benötigt zum Arbeiten den Inhalt eines Original-Macintosh-
ROMs in Form einer Amiga-Datei. ShapeShifter kann nur 512K- oder 1MB-ROMs
der Version 124 verwenden. Die ROMs der Version 124 sind noch einmal nach
Sub-Versionen untergliedert. ShapeShifter versucht, mit allen Sub-Versionen
zu arbeiten (getestet mit Sub-Version 17, 19, 21, 34 und 39). Sollte Ihr
ROM aus irgendeinem Grund nicht geeignet sein, zeigt ShapeShifter eine
entsprechende Meldung an. Sollte keine Meldung kommen, es aber trotzdem
nicht funktionieren, probieren Sie ein anderes ROM. Die ROMs der PowerMacs
können Sie nicht verwenden.

Wenn Ihr Amiga mit einem 68040-Prozessor ausgestattet ist, sollten Sie ein
1MB-ROM benutzen, da unter den anderen Sub-Versionen die Leistung des
Systems stark abnimmt. Mit einem 68020/030-Prozessor ist ein 1MB-ROM
nicht notwendig (und reine Speicherverschwendung).

Um die ROM-Datei zu erhalten, befindet sich im Archiv das Programm
"SaveROM", das das ROM eines Macintosh ausliest und auf Diskette speichert.
Mit diesem Programm können Sie auch prüfen, ob die ROM-Version für
ShapeShifter geeignet ist. "SaveROM" ist ein Macintosh-Programm, das im
MacBinary-/BinHex4-Format vorliegt. Bevor man es auf einem Macintosh
starten kann, muß es erst konvertiert werden.

Hinweis: Das Auslesen und Benutzen des ROMs ist @{b}nur@{ub} dann legal, wenn man
die Rechte zur Nutzung erworben hat, also entweder einen echten Macintosh
oder ein echtes ROM besitzt. Ansonsten ist die Benutzung @{b}illegal@{ub}. Auf
keinen Fall werde ich ROM-Dateien verschicken.

Die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung erklärt, wie Sie zu der
benötigten ROM-Datei kommen:

1. Formatieren Sie auf dem Amiga eine Diskette im MS-DOS-Format (mit
   CrossDOS) und kopieren Sie die Dateien "SaveROM.mbin" und "SaveROM.hqx"
   auf diese.

2. Suchen Sie sich einen echten Macintosh mit 512K- oder 1MB-ROM (z.B.
   einen Macintosh LC/LC II, Performa, Quadra oder ein PowerBook),
   auf dem "AccessPC" oder "PC Exchange" zum Lesen von MS-DOS-Disketten
   installiert ist.

3. Starten Sie den Macintosh und legen Sie die MS-DOS-Diskette ein.

4. Benutzen Sie "StuffIt Expander" oder eines der zahlreichen anderen
   Macintosh-Hilfsprogramme, um "SaveROM.mbin" vom MacBinary-Format oder
   "SaveROM.hqx" von BinHex4-Format in ein ausführbares Mac-Programm zu
   konvertieren. Ich wiederhole: SaveROM muß @{b}konvertiert@{ub} werden,
   einfaches Kopieren reicht nicht!

5. Starten Sie das Programm "Save ROM". Sie bekommen einige Daten über das
   ROM angezeigt und es wird Ihnen mitgeteilt, ob dieses ROM für
   ShapeShifter geeignet ist. Ist das ROM nicht geeignet, klicken Sie auf
   "Abbrechen" und suchen Sie einen anderen Macintosh.

6. Ist das ROM geeignet, klicken Sie auf "Speichern" und speichern Sie das
   ROM unter dem vorgegebenen Namen "ROM Image" auf die MS-DOS-Diskette ab.
   Für ein 1MB-ROM müssen Sie natürlich eine HD-Diskette verwenden.

7. Werfen Sie die Diskette aus und legen Sie sie in den Amiga ein.

8. Kopieren Sie die Datei "ROMIMAGE.BIN" (oder wie immer sie jetzt heißt)
   in die Schublade von ShapeShifter.

9. Benennen Sie die Datei in "ShapeShifter ROM" um.

10. Fertig. Beachten Sie bitte, daß jetzt aus rechtlichen Gründen
    ShapeShifter und der Macintosh, von dem das ROM stammt, nicht mehr
    gleichzeitig benutzt werden dürfen.

@ENDNODE


@NODE InstallSystem "Einrichten des Macintosh-Betriebssystems"

Wenn Sie den Emulator starten, ohne weitere Einstellungen vorgenommen zu
haben, werden Sie mit einem blinkenden Fragezeichen zum Einlegen einer
Macintosh-Systemdiskette aufgefordert. ShapeShifter benötigt System 7
(System 7.0.1 mit System-7-Tuner, System 7.1 oder System 7.5). Besitzen
Sie eine entsprechende Systemdiskette, können Sie den emulierten
Macintosh direkt mit dieser Diskette starten. System 7.0.1 ist über
ftp.support.apple.com frei verfügbar (Verzeichnis /pub/apple_sw_updates/
US/Macintosh/System Software/System 7.0.1/).

Besser ist es jedoch, wenn Sie zunächst, wie @{"hier" LINK Volumes} beschrieben, eine oder
mehrere (simulierte) Festplatten für den Macintosh einrichten, diese vom
Macintosh aus formatieren und anschließend System 7 von Installations-
disketten auf die Mac-Platte installieren. (Hinweis: Im folgenden bezieht
sich "Platte" immer auf eine FileDisk oder eine eingerichtete
Mac-Partition einer Festplatte)

Hierzu sind zwei Durchgänge nötig: Der erste zum Formatieren der Platte
und der zweite zum Installieren des Systems. Das kommt daher, daß das
System 7 Installationsprogramm davon ausgeht, daß die Platte bereits
formatiert ist, was beim ersten Start der Emulation natürlich noch
nicht der Fall ist. Wenn Sie System 7.1 oder 7.5 erworben haben, gehen
Sie am besten wie folgt vor:

1. Richten Sie eine FileDisk oder eine Mac-Partition auf Ihrer
   Festplatte ein (siehe @{"hier" LINK Volumes}) und speichern Sie die Einstellungen.

2. Starten Sie die Emulation. Es sollte nach kurzer Zeit ein leerer
   Macintosh-Bildschirm erscheinen und ein Diskettensymbol mit einem
   blinkenden Fragezeichen in der Mitte zum Einlegen einer Systemdiskette
   auffordern.

3. Legen Sie nun die System-7-Diskette "Dienstprogramme" ein. Der
   Emulator sollte davon starten.

4. Nach einer Weile sollte eine Dialogbox erscheinen "Keine Macintosh-
   Diskette" mit dem Icon der File- oder DeviceDisk daneben. Klicken
   Sie nun auf "Initialisieren", dann auf "Löschen", geben Sie einen
   Namen für die Platte ein und klicken Sie auf "OK". Der Macintosh-
   Datenträger wird nun formatiert.

5. Nach Beendigung der Formatierung warten Sie bitte, bis der
   Startvorgang beendet ist, beenden Sie ShapeShifter dann mit dem
   Menüpunkt "Spezial/Ausschalten" und entnehmen Sie anschließend die
   "Hilfsprogramme"-Diskette.

6. Die Platte ist jetzt formatiert und die eigentliche Installation kann
   beginnen. Starten Sie ShapeShifter erneut und starten Sie die
   Emulation. Legen Sie dann die Diskette "Installation 1" ein.

7. Nach einer Weile erscheint das Fenster des Installationsprogramms.
   Wählen Sie zunächst mit "Volume" den Datenträger aus, auf dem Sie
   das System installieren wollen und klicken Sie dann auf "Anpassen".
   Hier können Sie bestimmen, welche Komponenten im einzelnen installiert
   werden sollen. Wählen Sie hier "Systemsoftware für alle Macintosh-
   Rechner", "Ethertalk Software" und "Software für ImageWriter" und
   klicken Sie dann auf "Installieren". Folgen Sie nun den Anweisungen
   des Installationsprogramms.

8. Ist die Installation abgeschlossen, klicken Sie auf "Beenden", warten
   bis der Abschaltbildschirm erscheint, nehmen die Installationsdiskette
   heraus und wählen "Neustart". Der Macintosh sollte nun von der Platte
   starten.

9. Nun ist die Installation beendet und Sie können mit den
   Kontrollfeldern Ihr System einrichten und z.B. die Lautstärke
   einstellen oder die Farbdarstellung einschalten (sofern vorhanden).

Wenn Sie ein CD-ROM-Laufwerk besitzen, können Sie System 7.5 natürlich
auch von CD installieren. Aktivieren Sie dazu im Fenster @{"SCSI" LINK SCSI} das Feld
@{"Apple CD300 Emulation" LINK SCSIAppleCD} und starten Sie von der der CD beiliegenden
Diskette. Nach dem Formatieren können Sie direkt die CD einlegen und die
Installation starten.

@ENDNODE


@NODE Using "Benutzen von ShapeShifter"

Dieser Abschnitt beschreibt die Benutzung von ShapeShifter und erläutert
die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten, die die Emulation beeinflussen.

 @{" Starten und Beenden von ShapeShifter            " LINK StartQuit}
 @{" Argumente/Merkmale                              " LINK ToolTypes}

 @{" Auswählen der Grafikdarstellung                 " LINK Graphics}
 @{" Einrichten von Datenträgern für den Macintosh   " LINK Volumes}
 @{" Benutzen von SCSI-Geräten                       " LINK SCSI}
 @{" Benutzen der Amiga-Schnittstellen vom Macintosh " LINK Serial}
 @{" Einbindung in Ethernet-Netzwerke                " LINK Network}
 @{" Zuteilung von Speicher für den Macintosh        " LINK Memory}
 @{" Sichern der Einstellungen                       " LINK SaveSettings}

 @{" Starten und Beenden der Emulation               " LINK StartQuitMac}
 @{" Wechseln zwischen Amiga- und Macintosh-Seite    " LINK SwitchAmigaMac}

 @{" Benutzen von Tastatur und Maus                  " LINK KeyboardMouse}
 @{" Datenaustausch über die Zwischenablage          " LINK Clipboard}
 @{" Tonein- und ausgabe                             " LINK Sound}

@ENDNODE


@NODE StartQuit "Starten und Beenden von ShapeShifter"

Falls PrepareEmul korrekt @{"installiert" LINK InstallSoftware} wurde, können Sie nach einem
Neustart ShapeShifter durch Doppelklick starten. Daraufhin erscheint das
@{"Hauptfenster" LINK RefMain} für die Emulator-Einstellungen. Ein Klick auf eines der
acht großen Symbole öffnet weitere Fenster, in denen die Einstellungen
vorgenommen werden. Diese Fenster lassen sich alle gleichzeitig benutzen
und die getroffenen Einstellungen werden sofort übernommen.

Wenn Sie im Icon von ShapeShifter das Merkmal "QUICKSTART" eingeben
oder "QUICKSTART" als Argument beim Start von der Shell verwenden,
erscheint das Einstellungsfenster nicht und ShapeShifter startet direkt
in die Emulation durch. Wenn Sie ShapeShifter von der Workbench benutzen,
kommen Sie erst wieder an das Einstellungsfenster heran, wenn Sie das
"QUICKSTART"-Merkmal abschalten (z.B. durch Einklammern).

Zum Beenden von ShapeShifter klicken Sie auf das Symbol "Beenden" im
Hauptfenster oder wählen Sie den Menüpunkt "Beenden" (Kurzbefehl Amiga-Q).
Beachten Sie, daß dabei Ihre Einstellungen verloren gehen, wenn sie nicht
@{"gesichert" LINK SaveSettings} wurden.

Zum Beenden des laufenden Emulators wählen Sie im Macintosh-Finder den
Menüpunkt "Ausschalten" aus dem Menü "Spezial". ShapeShifter schließt
darauf den Bildschirm, speichert das Macintosh-PRAM in die Datei
"ShapeShifter PRAM" und beendet sich.

Für Notfälle gibt es noch die Möglichkeit, ShapeShifter "hart" zu beenden,
falls z.B. der Macintosh nicht startet oder ein Programm abgestürzt ist
und Sie den "Ausschalten"-Menüpunkt nicht erreichen können. Drücken Sie
in diesem Falle die Tastenkombination @{b}<Ctrl><Shift links><Alt links><Esc>@{ub}.
Daraufhin sollte sich ShapeShifter von selbst beenden. Diesen Tastenbefehl
sollten Sie aber nicht als einen schnellen Weg, aus der Emulation
herauszukommen, betrachten. Benutzen Sie bitte immer den Menüpunkt
"Ausschalten", wenn möglich, da damit das Macintosh-System im einem
sicheren Zustand hinterlassen wird.

@ENDNODE


@NODE ToolTypes "Argumente/Merkmale"

ShapeShifter versteht die folgenden Argumente/Merkmale beim Aufruf von
der Shell bzw. der Workbench:

QUICKSTART - Verhindert das Erscheinen des Einstellungsfensters und
  startet beim Aufruf von ShapeShifter direkt in die Emulation durch

ENFORCER - Erlaubt die gleichzeitige Verwendung von "Enforcer" und
  ShapeShifter auf einem 68040-Rechner

DEBUG - Finger weg! Ich meine es Ernst!

NOCOPYBACK - Schaltet den CopyBack-Cache des 68040 aus, solange die
  Emulation läuft (nicht auf allen 68040-Rechnern möglich)

720KKLUDGE - Erlaubt das Formatieren von 720K-Macintosh-Disketten
  unter System 7.5 ohne die "720K Diskettenformatierer"-Erweiterung

@ENDNODE


@NODE Graphics "Auswählen der Grafikdarstellung"

In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie Sie die eingebauten Grafikfähigkeiten
Ihres Amiga oder eine Grafikkarte zur Darstellung der Macintosh-Oberfläche
verwenden und wie Sie Eigenschaften wie Farbanzahl, Auflösung und
Geschwindigkeit der Grafik einstellen. Diese Einstellungen werden im
Fenster "Grafikeinstellungen" getroffen, das Sie durch einen Klick auf das
Symbol "Grafik..." im @{"Hauptfenster" LINK RefMain} öffnen können.

 @{" Grundlagen zur Macintosh-Grafik                " LINK GraBasics}

 @{" Darstellung mit der eingebauten Amiga-Grafik   " LINK GraAmiga}
 @{" Darstellung auf EGS-Grafikkarten               " LINK GraEGS}
 @{" Darstellung auf CyBERgraphics-Grafikkarten     " LINK GraCyber}
 @{" Darstellung auf der Picasso-Grafikkarte        " LINK GraPicasso}
 @{" Darstellung auf der Merlin-Grafikkarte         " LINK GraMerlin}
 @{" Darstellung in einem Fenster auf der Workbench " LINK GraWindow}

 @{" Verwenden von Video-Auflösungen                " LINK GraVideo}

 @{" Ändern der Bildschirmgröße                     " LINK GraSize}
 @{" Einstellen des Refreshs                        " LINK GraRefresh}

@ENDNODE


@NODE GraBasics "Grundlagen zur Macintosh-Grafik"

ShapeShifter erlaubt zur Darstellung der Macintosh-Oberfläche sowohl die
Verwendung der eingebauten Amiga-Grafikhardware, als auch von
handelsüblichen Grafikkarten.

Der Aufbau des Bildschirmspeichers von Macintosh und Amiga ist aber sehr
unterschiedlich. Der Amiga verwendet das planare Format, bei dem die
einzelnen Bits einer Farbinformation in mehreren Bitplanes "hintereinander"
angeordnet sind, der Macintosh benutzt das sog. Chunky-Pixel-Format, bei
dem die Bits eines Bildpunktes (Pixels) im Speicher nebeneinander liegen.

QuickDraw (die Grafikroutinen des Macintosh) erwartet nun, daß der
Bildschirmspeicher der Macintosh-Oberfläche im Chunky-Pixel-Format
vorliegt. Das ist mit der eingebauten Amiga-Grafik nur einer Farbtiefe von
1 Bit (2 Farben) und z.B. bei einer auf VGA basierenden Grafikkarte nur bei
8 Bit (256 Farben) der Fall.

Ansonsten muß daher der gesamte Grafikspeicher regelmäßig vom Macintosh-
ins Amiga-Format konvertiert ("aufgefrischt") werden, ein Verfahren, das
als "Refresh" bezeichnet wird und natürlich den gesamten Ablauf des
Emulators stark verlangsamt.

Unter @{"Einstellen des Refreshs" LINK GraRefresh} erfahren Sie, wie Sie den Refresh optimal
einstellen, bzw. mit welcher Konfiguration Sie die Notwendigkeit zum
Refresh ganz vermeiden und so die maximale Geschwindigkeit erzielen.

Allgemein kann man sagen, daß Sie zur Farbdarstellung eine Grafikkarte
benutzen sollten.

Wenn Sie die Grafik einmal so verstellt haben, daß gar nichts mehr zu
erkennen ist, sollten Sie warten, bis die Festplatte zur Ruhe gekommen ist
und dann ShapeShifter mit @{b}<Ctrl><Shift links><Alt links><Esc>@{ub} beenden.

@ENDNODE


@NODE GraAmiga "Darstellung mit der eingebauten Amiga-Grafik"

Wenn Sie keine Grafikkarte besitzen, oder die Darstellung von ShapeShifter
aus anderen Gründen mit den eingebauten Grafikmöglichkeiten Ihres Amiga
laufen lassen wollen, gehen Sie bitte wie folgt vor:

1. Rufen Sie das Fenster "Grafikeinstellungen" auf, falls nicht bereits
   geschehen.

2. Stellen Sie den @{b}Bildschirmtyp@{ub} auf @{b}"Amiga Bitplanes"@{ub}.

3. Stellen Sie die @{b}Farbtiefe@{ub} auf @{b}"1 Bit (2 Farben)"@{ub}, wenn Sie
   größtmögliche Geschwindigkeit erreichen möchten, ansonsten auf eine der
   anderen Möglichkeiten (je mehr Farben, desto langsamer). Die Tiefen
   "15 Bit" und "24 Bit" können Sie allerdings nicht benutzen.

4. Klicken Sie zur Einstellung des @{b}Bildschirmmodus@{ub} auf @{b}"Auswählen..."@{ub}
   und suchen Sie sich einen Modus aus, der Ihren Wünschen entspricht. Am
   besten geeignet sind Modi mit einem Seitenverhältnis von ca. 1:1, also
   z.B. @{b}"PAL Hires Lace"@{ub} (wenn Sie einen Videomonitor haben) oder
   @{b}"MULTISCAN Productivity"@{ub} (bei einem VGA-Monitor). Wenn Sie die Farbtiefe
   auf mehr als zwei Farben eingestellt haben, sollten Sie nicht allzu hohe
   Auflösungen benutzen.

5. Die Werte in den Feldern @{b}"Größe"@{ub} werden automatisch richtig gesetzt.
   Wenn Sie die Grafik in höheren Farbtiefen beschleunigen wollen, können
   Sie hier kleinere Zahlen eingeben.
   Siehe dazu @{"Ändern der Bildschirmgröße" LINK GraSize}.

6. Wenn Sie eine Farbtiefe von mehr als 1 Bit gewählt haben, lesen Sie
   unter @{"Refresh" LINK GraRefresh} nach, wie Sie die @{b}"Refresh-Rate"@{ub} am besten wählen.

7. Mit dem Feld @{b}"Schwarzer Rahmen"@{ub} können Sie einstellen, ob der Rahmen
   um die Bildschirmdarstellung schwarz sein soll. Diese Einstellung ist
   Geschmackssache.

8. Klicken Sie im @{"Hauptfenster" LINK RefMain} auf @{b}"Speichern"@{ub}, um Ihre Einstellungen
   dauerhaft zu sichern.

@ENDNODE


@NODE GraEGS "Darstellung auf EGS-Grafikkarten"

Wenn Sie eine Grafikkarte besitzen, die mit dem "Enhanced Graphics System"
(EGS) von Viona-Development ausgestattet ist, gehen Sie bitte wie folgt
vor, um ShapeShifter optimal für Ihre Karte einzurichten:

1. Rufen Sie das Fenster "Grafikeinstellungen" auf, falls nicht bereits
   geschehen.

2. Stellen Sie den @{b}Bildschirmtyp@{ub} auf @{b}"EGS"@{ub}.

3. Für die @{b}Farbtiefe@{ub} können Sie zwischen 8, 15 und 24 Bit wählen.
   Sie sollten zunächst @{b}"8 Bit (256 Farben)"@{ub} einstellen, da bei den
   Tiefen "15 Bit" und "24 Bit" eine @{"Umrechnung" LINK GraBasics} erforderlich ist.

4. Klicken Sie zur Einstellung des @{b}Bildschirmmodus@{ub} auf @{b}"Auswählen..."@{ub}
   und suchen Sie sich einen Modus Ihrer Karte aus, der Ihren Wünschen
   entspricht.

5. Die Werte in den Feldern @{b}"Größe"@{ub} werden automatisch richtig gesetzt.
   Sie sollten sie nicht ändern.

6. Wenn Sie eine andere Farbtiefe als 8 Bit eingestellt haben, lesen Sie
   unter @{"Refresh" LINK GraRefresh} nach, wie Sie die @{b}"Refresh"@{ub} am besten wählen.

7. Das Feld @{b}"Schwarzer Rahmen"@{ub} ist bei Grafikkarten ohne Bedeutung.

8. Klicken Sie im @{"Hauptfenster" LINK RefMain} auf @{b}"Speichern"@{ub}, um Ihre Einstellungen
   dauerhaft zu sichern.

@ENDNODE


@NODE GraCyber "Darstellung auf CyBERgraphics-Grafikkarten"

Wenn Sie eine Grafikkarte mit CyBERgraphics-Treiber besitzen, gehen Sie
bitte wie folgt vor, um ShapeShifter optimal für Ihre Karte einzurichten:

1. Rufen Sie das Fenster "Grafikeinstellungen" auf, falls nicht bereits
   geschehen.

2. Stellen Sie den @{b}Bildschirmtyp@{ub} auf @{b}"CyBERgraphics"@{ub}.

3. Klicken Sie zur Einstellung des @{b}Bildschirmmodus@{ub} auf @{b}"Auswählen..."@{ub}
   und suchen Sie sich einen Modus Ihrer Karte aus, der Ihren Wünschen
   entspricht. Die Einstellung @{b}Farbtiefe@{ub} wird automatisch gesetzt.
   Bei 15- und 24-Bit Modi kann es jedoch sein, daß eine @{"Umrechnung" LINK GraRefresh}
   erforderlich ist.

4. Die Werte in den Feldern @{b}"Größe"@{ub} werden automatisch richtig gesetzt.
   Sie sollten sie nicht ändern.

5. Wenn Sie eine andere Farbtiefe als 8 Bit eingestellt haben, lesen Sie
   unter @{"Refresh" LINK GraRefresh} nach, wie Sie die @{b}"Refresh-Rate"@{ub} am besten wählen.
   Je nach Grafikkarte kann es allerdings sein, daß gar keine Umrechnung
   erforderlich ist. Insbesondere die "CyberVision 64" kann 15 und 24 Bit
   in voller Geschwindigkeit darstellen.

6. Das Feld @{b}"Schwarzer Rahmen"@{ub} ist bei Grafikkarten ohne Bedeutung.

7. Klicken Sie im @{"Hauptfenster" LINK RefMain} auf @{b}"Speichern"@{ub}, um Ihre Einstellungen
   dauerhaft zu sichern.

@ENDNODE


@NODE GraPicasso "Darstellung auf der Picasso-Grafikkarte"

Wenn Sie die "Picasso"-Grafikkarte von Village Tronic ohne den
CyBERgraphics-Treiber benutzen (diese darf nicht im segmentierten Modus
sein), gehen Sie bitte wie folgt vor, um ShapeShifter optimal für Ihre
Karte einzurichten:

1. Rufen Sie das Fenster "Grafikeinstellungen" auf, falls nicht bereits
   geschehen.

2. Stellen Sie den @{b}Bildschirmtyp@{ub} auf @{b}"Picasso"@{ub}.

3. Für die @{b}Farbtiefe@{ub} können Sie zwischen 8, 15 und 24 Bit wählen.
   Sie sollten zunächst @{b}"8 Bit (256 Farben)"@{ub} einstellen, da bei den
   Tiefen "15 Bit" und "24 Bit" eine @{"Umrechnung" LINK GraBasics} erforderlich ist.

4. Klicken Sie zur Einstellung des @{b}Bildschirmmodus@{ub} auf @{b}"Auswählen..."@{ub}
   und suchen Sie sich einen Picasso-Modus aus, der Ihren Wünschen
   entspricht.

5. Die Werte in den Feldern @{b}"Größe"@{ub} werden automatisch richtig gesetzt.
   Sie sollten sie nicht ändern.

6. Wenn Sie eine andere Farbtiefe als 8 Bit eingestellt haben, lesen Sie
   unter @{"Refresh" LINK GraRefresh} nach, wie Sie die @{b}"Refresh-Rate"@{ub} am besten wählen.

7. Das Feld @{b}"Schwarzer Rahmen"@{ub} ist bei Grafikkarten ohne Bedeutung.

8. Klicken Sie im @{"Hauptfenster" LINK RefMain} auf @{b}"Speichern"@{ub}, um Ihre Einstellungen
   dauerhaft zu sichern.

@ENDNODE


@NODE GraMerlin "Darstellung auf der Merlin-Grafikkarte"

Wenn Sie die "Merlin"-Grafikkarte von XPert/ProDev benutzen, gehen Sie
bitte wie folgt vor, um ShapeShifter optimal für Ihre Karte einzurichten:

1. Rufen Sie das Fenster "Grafikeinstellungen" auf, falls nicht bereits
   geschehen.

2. Stellen Sie den @{b}Bildschirmtyp@{ub} auf @{b}"Merlin"@{ub}.

3. Für die @{b}Farbtiefe@{ub} können Sie zwischen 8, 15 und 24 Bit wählen.
   Sie sollten zunächst @{b}"8 Bit (256 Farben)"@{ub} einstellen, da bei den
   Tiefen "15 Bit" und "24 Bit" eine @{"Umrechnung" LINK GraBasics} erforderlich ist.

4. Klicken Sie zur Einstellung des @{b}Bildschirmmodus@{ub} auf @{b}"Auswählen..."@{ub}
   und suchen Sie sich einen Merlin-Modus aus, der Ihren Wünschen
   entspricht.

5. Die Werte in den Feldern @{b}"Größe"@{ub} werden automatisch richtig gesetzt.
   Sie sollten sie nicht ändern.

6. Wenn Sie eine andere Farbtiefe als 8 Bit eingestellt haben, lesen Sie
   unter @{"Refresh" LINK GraRefresh} nach, wie Sie die @{b}"Refresh-Rate"@{ub} am besten wählen.

7. Das Feld @{b}"Schwarzer Rahmen"@{ub} ist bei Grafikkarten ohne Bedeutung.

8. Klicken Sie im @{"Hauptfenster" LINK RefMain} auf @{b}"Speichern"@{ub}, um Ihre Einstellungen
   dauerhaft zu sichern.

@ENDNODE


@NODE GraWindow "Darstellung in einem Fenster auf der Workbench"

Sie können ShapeShifter auch die Macintosh-Oberfläche in einem Fenster
auf der Workbench darstellen lassen. Dabei wird der Amiga-Mauszeiger
benutzt, um die Symbole und Menüs des Macintosh zu bedienen. Leider ist
die Darstellung z.Z. nur zweifarbig. Gehen Sie bitte wie folgt vor, um
ShapeShifter dafür einzurichten:

1. Rufen Sie das Fenster "Grafikeinstellungen" auf, falls nicht bereits
   geschehen.

2. Stellen Sie den @{b}Bildschirmtyp@{ub} auf @{b}"Amiga-Fenster"@{ub}.

3. Geben Sie in den Feldern @{b}"Größe"@{ub} die gewünschte Größe des Fensters
   (und damit der Macintosh-Oberfläche) ein.

4. Tragen Sie als @{b}"Refresh-Rate"@{ub} "1" oder "2" ein.

5. Klicken Sie im @{"Hauptfenster" LINK RefMain} auf @{b}"Speichern"@{ub}, um Ihre Einstellungen
   dauerhaft zu sichern.

@ENDNODE


@NODE GraVideo "Verwenden von Video-Auflösungen"

Im Gegensatz zu den meisten Macintosh-Modellen können Sie mit ShapeShifter
ohne Probleme Mac-Grafiken auf Video aufzeichnen oder auf einem Fernseher
darstellen. Dabei ist folgendes zu beachten:

1. Sie müssen einen @{b}Bildschirmmodus@{ub} wählen, der videokompatibel ist, also
   einen mit @{b}15kHz@{ub} horizontaler und @{b}50Hz@{ub} (NTSC: 60Hz) vertikaler
   Ablenkfrequenz, z.B. einen der "PAL ..."-Modi.

2. Wenn Sie den gesamten Bildschirm ohne störenden Rand ausnutzen möchten,
   müssen Sie in der Bildschirmmodus-Auswahl den @{b}Randbereich@{ub} auf
   @{b}"Grafik-Abmessung"@{ub}, @{b}"Extreme Abmessung"@{ub} oder @{b}"Maximale Abmessung"@{ub}
   stellen. Welchen Bereich die Abmessungen jeweils umfassen, können Sie im
   Overscan-Voreinsteller sehen und ändern.

3. Viele Grafikkarten sind nicht videokompatibel. Wenn Ihre Grafikkarte
   keine Videoauflösungen darstellen kann (entnehmen Sie dies dem Handbuch
   zur Karte), müssen Sie mit der eingebauten Amiga-Grafik arbeiten.

@ENDNODE


@NODE GraSize "Ändern der Bildschirmgröße"

Die Werte in den Feldern @{b}"Größe"@{ub} werden automatisch richtig gesetzt,
wenn Sie einen Bildschirmmodus auswählen.

Sie können die Größe (in Pixeln) nachträglich ändern, indem Sie von Hand
andere Werte eintragen. Durch das Einstellen einer kleineren Größe können
Sie z.B. die Geschwindigkeit des @{"Refresh" LINK GraRefresh} erhöhen.

@ENDNODE


@NODE GraRefresh "Einstellen des Refreshs"

Mit dem Feld @{b}"Refresh-Rate"@{ub} stellen Sie ein, wieviel Rechenzeit
freibleiben soll, wenn der von Ihnen gewählte Bildschirmmodus einen
regelmäßigen Refresh (Umrechnen des Bildschirmspeichers) notwendig macht.
Die Angabe ist in 1/50 Sekunden. Z.B. läßt eine Einstellung von "5"
eine Zehntelsekunde zwischen zwei Refreshes frei.

Sinnvolle Werte für einen Amiga 4000/030 sind 5 (2 Bit), 20 (4 Bit)
und 60 (8 Bit), die 8-Bit-Auflösung ist allerdings zum halbwegs
vernünftigen Arbeiten zu langsam. Wollen Sie regelmäßig mit mehr als
2 Farben arbeiten, sollten Sie eine Grafikkarte verwenden, die über
"Chunky"-Modi verfügt (dies sind z.B. alle Karten, die auf VGA-Chips
basieren, bei 256 Farben). Dann ist das Umrechnen nicht mehr erforderlich
und die Geschwindigkeit nimmt stark zu.

Wenn Sie einen 68040-Prozessor besitzen und den @{"ROM-Schreibschutz" LINK Memory)
eingeschaltet haben, versucht ShapeShifter, die MMU zu benutzen, um nur
noch diejenigen Teile des Bildschirms neu zu berechnen, die sich auch
tatsächlich geändert haben. In diesem Fall können Sie die Refresh-Rate
getrost auf "1" setzen.

Wenn Sie keine Grafikkarte besitzen, sollten Sie "Amiga Bitplanes" und 1
Bit Farbtiefe einstellen, sonst "CyBERgraphics"/"Merlin"/"EGS"/"Picasso"
und 8 Bit Farbtiefe. Mit diesen Einstellungen erzielen Sie meistens die
besten Ergebnisse.

Durch Eingabe einer kleineren Größe in den "Größe"-Feldern (z.B. 512×384
statt 640×480) wird die Geschwindigkeit des Refreshs stark erhöht.

Noch ein Tip: Wenn Sie einen Grafikmodus mit Refresh benutzen, sollten Sie
die Option "Größter freier Block" im Fenster @{"Speichereinstellungen" LINK RefMemory}
ausgeschaltet lassen und als Mac-Speicher nicht den maximal möglichen
Speicher einstellen, da sonst ein Teil des Bildschirmspeichers eventuell
im langsameren Chip- oder 16-Bit-Speicher liegt, was die Refresh-
Geschwindigkeit deutlich herabsetzt.


Hier ist eine Tabelle, die angibt, bei welcher Kombination Farbtiefe/
Bildschirmtyp ein Refresh erforgerlich ist:

					Farbtiefe
Bildschirmtyp		1 Bit	2 Bit	4 Bit	8 Bit	15 Bit	24 Bit
----------------------------------------------------------------------
Amiga Bitplanes		nein	ja	ja	ja	-	-
Amiga-Fenster		ja	-	-	-	-	-
CyBERgraphics		-	-	-	nein	(ja)	(ja)
Merlin			-	-	-	nein	ja	ja
EGS			-	-	-	nein	ja	ja
Picasso			-	-	-	nein	ja	ja

@ENDNODE


@NODE Volumes "Einrichten von Datenträgern für den Macintosh"

Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Diskettenlaufwerken mit dem Macintosh
benutzen, wie Sie simulierte Macintosh-Festplatten (sog. FileDisks)
einrichten, ohne Ihre Festplatte neu partitionieren zu müssen, wie Sie
dem Macintosh eine Partition Ihrer Festplatte oder eine eigene Festplatte
zur Verfügung stellen (sog. DeviceDisks) und wie Sie SCSI-Geräte wie
Wechselplatten und CD-ROM-Laufwerke mit ShapeShifter benutzen.
Die hierzu notwendigen Einstellungen machen Sie in den Fenstern
"Datenträger", "Diskettenlaufwerke" und "SCSI-Einstellungen", die durch
Auswahl der Symbole "Datenträger...", "Diskettenlaufwerke..." bzw.
"SCSI..." im @{"Hauptfenster" LINK RefMain} geöffnet werden.

 @{" Verwenden von Disketten                         " LINK VolFloppy}

 @{" Enrichten einer simulierten Festplatte          " LINK VolFileDisk}
 @{" Einrichten einer eigenen Macintosh-Partition    " LINK VolDeviceDisk}
 @{" Benutzen von SCSI-Laufwerken                    " LINK SCSI}

 @{" Formatieren der Datenträger auf Macintosh-Seite " LINK VolFormat}

 @{" Auswahl des Startvolumes                        " LINK VolBootSel}

@ENDNODE


@NODE VolFloppy "Verwenden von Disketten"

ShapeShifter kann maximal zwei Diskettenlaufwerke von der Macintosh-Seite
aus verwenden. Sie können bei laufender Emulation sowohl mit Macintosh-
als auch mit Amiga-Disketten normal arbeiten. Lediglich beim Auswurf von
Disketten verhält sich ShapeShifter anders als ein richtiger Macintosh.
Welche Diskettenformate ShapeShifter verarbeiten kann, hängt davon ab,
was für ein Laufwerk in Ihrem Amiga installiert ist.

Mit einem einfachen DD-Diskettenlaufwerk lassen sich über ShapeShifter
zwei Formate verwenden: 720K MS-DOS-Disketten (mit "PC Exchange",
"Access PC" oder "Dateien Konvertieren") und 720K Macintosh-Disketten.
Normale Macintosh-DD-Disketten sind in einem anderen Format aufgezeichnet,
das mit Amiga-Laufwerken nicht direkt lesbar ist. Sie können also 800K-DD-
Disketten, die auf einem richtigen Macintosh formatiert wurden, nicht mit
ShapeShifter lesen. Die mit ShapeShifter formatierten DD-Disketten kann
allerdings jeder Macintosh verarbeiten (diese entsprechen dem "Macintosh
720K-Austauschformat", das sich auf Macintosh-Rechnern mit der "720K
Diskettenformatierer"-Systemerweiterung auch formatieren läßt).

Mit einem HD-Laufwerk wie im Amiga 4000 können jedoch auch normale
Macintosh-HD-Disketten gelesen werden, da Apple bei den HD-Disketten nicht
mehr das GCR-Format, sondern wie beim Amiga und PC das MFM-Format benutzt.
Darüberhinaus werden auch 1.44MB-PC-Disketten mit "PC Exchange" oder
"Access PC" erkannt.

Beim Einlegen einer Amiga-Diskette bei laufender Emulation erscheint auf
dem Macintosh eine Dialogbox mit der Meldung "Unlesbare Diskette". Sie
können die Diskette aber von der Amiga-Seite aus normal lesen und
beschreiben.

Welche Diskettenlaufwerke ShapeShifter als erstes und zweites Macintosh-
Laufwerk benutzen soll, stellen Sie im Fenster "Diskettenlaufwerke" unter
"Floppy 1" und "Floppy 2" ein. Mit einem Klick auf "Suchen" ermittelt
ShapeShifter selbständig die ersten beiden am Amiga angeschlossenen
Laufwerke.

Bei einem richtigen Macintosh werden Disketten elektrisch ausgeworfen, wenn
der entsprechende Menüpunkt ausgewählt wurde oder ein Disketten-Icon auf
den Papierkorb gezogen wurde. Das soll u.a. verhindern, daß eine Diskette
vorzeitig vom Benutzer entnommen wird, da der Macintosh einige wichtige
Daten im Speicher hält, die erst kurz vor dem Auswerfen auf die Diskette
zurückgeschrieben werden.

Da der Amiga nur über Laufwerke mit manuellem Auswurf verfügt, benutzt
ShapeShifter eine andere Methode: Die Lampe am Laufwerk bleibt bei einer
eingelegten Macintosh-Diskette ständig angeschaltet, um Sie zu erinnern,
daß Sie die Diskette noch nicht entnehmen dürfen. Erst wenn alle Daten
geschrieben wurden und die Diskette entnahmebereit ist (nachdem der
Menüpunkt zum Auswerfen gewählt wurde), geht das Licht aus und eine
blinkende Ziffer in der oberen rechten Bildschirmecke zeigt an, daß die
entsprechende Diskette entnommen werden kann. Dabei steht eine '1' für das
erste Diskettenlaufwerk und eine '2' für das zweite.

Die normale Prozedur zur Entnahme einer Macintosh-Diskette sieht also so
aus:

1. Disketten-Icon auf den Papierkorb ziehen

2. Warten, bis die blinkende Ziffer erscheint und die Lampe am Laufwerk
   ausgeht (manchmal erscheint die Ziffer nicht, aber wenn die Lampe
   ausgegangen ist, ist alles OK)

3. Diskette entnehmen

Beim Einlegen einer Macintosh-Diskette vergeht gewöhnlich einige Zeit,
bis sie erkannt wird, da zunächst das AmigaDOS darauf zuzugreifen
versucht. Das kann verhindert werden, indem man bei dem entsprechenden
Laufwerk das Feld "AmigaDOS sperren" im Fenster "Diskettenlaufwerke"
aktiviert. Dadurch wird dieses Laufwerk komplett für AmigaDOS gesperrt,
solange ShapeShifter läuft. Wollen Sie Amiga-Disketten damit lesen,
müssen Sie ShapeShifter erst beenden.

@ENDNODE


@NODE VolFileDisk "Einrichten einer simulierten Festplatte"

ShapeShifter erlaubt die Simulation von maximal zwei Macintosh-Festplatten
in Amiga-Dateien auf Ihrer Festplatte. Diese simulierten Festplatten werden
FileDisks genannt. Sie können FileDisks verwenden, wenn Sie Ihre Festplatte
nicht neu partitionieren möchten oder keine eigene Festplatte für den
Macintosh anschaffen wollen. Allerdings liegt die Geschwindigkeit einer
FileDisk besonders bei großen Kapazitäten (ab 10MB) deutlich unter der
einer echten Festplatte.

Zum Einrichten einer FileDisk klicken Sie auf das "Anlegen..."-Symbol der
entsprechenden FileDisk im Fenster "Datenträger". ShapeShifter fragt nun,
wie groß die FileDisk sein soll (in KB). Geben Sie einen Wert ein, der
Ihren Wünschen entspricht und dem freien Platz auf Ihrer Platte angemessen
ist und klicken Sie auf "Datei auswählen...". Es erscheint ein
Dateiauswahlfenster, in das Sie den Namen der anzulegenden FileDisk-Datei
eingeben müssen. Wenn Sie eine bereits existierende Datei auswählen, wird
diese überschrieben. Nach einem Klick auf "OK" wird die Datei angelegt und
der Name in das Textfeld im Einstellungsfenster eingetragen. Wenn Sie
bereits eine oder mehrere FileDisks erstellt haben, können Sie den Namen
auch direkt in das Textfeld eingeben oder mit dem Symbol direkt rechts vom
Textfeld eine existierende Datei auswählen.

@ENDNODE


@NODE VolDeviceDisk "Einrichten einer eigenen Macintosh-Partition"

[Hinweis: Diese Funktion ist in der unregistrierten Version nicht
 verfügbar]

Wenn Sie ernsthaft mit ShapeShifter arbeiten wollen, sollten Sie dem
Macintosh eine eigene Festplatten-Partition oder gar eine eigene Festplatte
zur Verfügung stellen. ShapeShifter erlaubt die Verwendung von maximal zwei
solcher Partitionen, DeviceDisks genannt.

Richten Sie zunächst auf Ihrer Amiga-Festplatte oder auf einer neuen
Festplatte, die Sie für den Macintosh angeschafft haben, mit "HDToolbox"
oder einem ähnlichen Installationsprogramm eine Amiga-Partition ein, deren
Größe Ihren Wünschen entspricht (verwenden Sie eine eigene Festplatte,
sollten Sie die gesamte Platte mit einer einzigen Partition belegen).
Beachten Sie bitte, daß beim Neupartitionieren Ihrer Festplatte alle
gespeicherten Daten verloren gehen. Sie sollten also erst eine komplette
Sicherungskopie Ihrer Platte anfertigen, anschließend die Platte neu
partitionieren und dann die Kopie auf die Platte zurückspielen.

Wenn die Partition vom Amiga erkannt wird, können Sie im Fenster
"Datenträger" auf das Symbol "Auswählen..." der entsprechenden DeviceDisk
klicken und die Partition über Ihrem Namen auswählen. Mit einem Klick auf
"OK" analysiert ShapeShifter die Partition und trägt die für die Emulation
benötigten Daten in die Textfelder ein. Erfahrene Benutzer können die
Informationen in den Textfeldern auch direkt ändern, bei unsachgemäßer
Änderung können jedoch Daten auf Amiga- und Macintosh-Partitionen verloren
gehen. Sie können auch den Namen der Amiga-Partition direkt in das
DeviceDisk-Textfeld eingeben. Dann analysiert ShapeShifter die Partition
zur Laufzeit.

Sie sollten nun auf @{"Speichern" LINK SaveSettings} klicken, um die DeviceDisk dauerhaft
verfügbar zu machen. Wenn die DeviceDisk von der Macintosh-Seite aus
formatiert wurde, können Sie die Partition mit "HDToolbox" auf "NoMount"
stellen, so daß das Amiga-Betriebssystem sich nicht mehr um die Partition
kümmert (sie wird ja jetzt nur noch vom Macintosh aus benutzt).

@ENDNODE


@NODE VolFormat "Formatieren der Datenträger auf Macintosh-Seite"

Nach dem erfolgreichen Einrichten einer File- oder DeviceDisk müssen diese
nach dem Start des Emulators noch vom Mac aus formatiert werden. Wird der
Datenträger erkannt, erscheint unmittelbar nach dem Start des Finders eine
Dialogbox mit der Meldung "Fehlerhaftes Volume" oder "Volume unlesbar" und
dem Icon des Datenträgers. Für die FileDisks ist dies ein Blatt Papier mit
umgeknickter Ecke, einem Amiga-Haken und der Nummer 1 oder 2, für die
DeviceDisks eine Diskette, ebenfalls mit Amiga-Haken und der Nummer 1 oder
2. Nach einem Klick auf "Initialisieren" und der Eingabe des Volume-Namens
wird der Datenträger formatiert, was recht schnell geht. Anschließend steht
die File-/DeviceDisk als Macintosh-Volume zur Verfügung.

@ENDNODE


@NODE VolBootSel "Auswahl des Startvolumes"

Wenn Sie mehrere startfähige Datenträger für den Macintosh eingerichtet
haben, können Sie auswählen, von welchem Datenträger gestartet werden
soll. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Das "Startvolume"-Kontrollfeld
auf dem Mac, 2. das "Starten von"-Symbol im Datenträger-Fenster.

Das Kontrollfeld funktioniert nur mit echten SCSI-Geräten, das "Starten
von"-Symbol nur mit File-/DeviceDisks. Dabei hat die Einstellung in
ShapeShifter Priorität über die des Kontrollfelds. Nur wenn das Symbol
auf "Letzte Auswahl" steht, wird die Einstellung des Kontrollfelds
berücksichtigt. Stellt man das Symbol auf "Egal", wird vom ersten
bootfähigen Datenträger gestartet, der gefunden wird (in der Reihenfolge
Diskette -> SCSI-Gerät -> DeviceDisk -> FileDisk).

Anders ausgedrückt: Die Einstellung "Letzte Auswahl" des "Starten von"-
Symbols wechselt das Startvolume nicht explizit (dies entspricht dem
bisherigen Verhalten von ShapeShifter). Stellt man z.B. "FileDisk 1"
als Startvolume ein, wird von der ersten FileDisk gebootet. Stellt man
danach "Letze Auswahl" ein, wird immer noch von der FileDisk gebootet.
Wählt man dann "Egal" aus, wird wieder vom ersten gefundenen Datenträger
gestartet. Setzt man es dann auf "Letzte Auswahl", wird weiterhin vom
ersten gefundenen Datenträger gestartet.

@ENDNODE


@NODE SCSI "Benutzen von SCSI-Geräten"

[Hinweis: Diese Funktion ist in der unregistrierten Version nicht
 verfügbar]

Wenn Ihr Amiga über einen SCSI-Anschluß verfügt (ist beim Amiga 3000/4000T
eingebaut, ansonsten können Sie einen handelsüblichen SCSI-Adapter
verwenden), erlaubt ShapeShifter die Benutzung von SCSI-Geräten wie
Wechselplatten und CD-ROM-Laufwerken vom Macintosh aus. Die dazu
notwendigen Einstellungen werden im Fenster "SCSI-Einstellungen" getroffen,
das Sie durch einen Klick auf das Symbol "SCSI..." im @{"Hauptfenster" LINK RefMain} öffnen
können.

 @{" Auswählen des SCSI-Treibers             " LINK SCSISelDriver}
 @{" Verwenden von mehreren SCSI-Anschlüssen " LINK SCSIMultiple}
 @{" Ausschalten einzelner SCSI-IDs          " LINK SCSIEnable}

 @{" Emulation eines Apple CD300-Laufwerks   " LINK SCSIAppleCD}
 @{" Verwenden von SCSI-Festplatten          " LINK SCSIHardDrives}

 @{" Optimieren der Geschwindigkeit          " LINK SCSIMemType}

@ENDNODE


@NODE SCSISelDriver "Auswählen des SCSI-Treibers"

Sie müssen ShapeShifter mitteilen, welchen Treiber er zum Ansteuern des
SCSI-Anschlusses verwenden soll.

Dazu geben Sie im Textfeld "SCSI-Device" im SCSI-Fenster den Namem des
Amiga-SCSI-Treibers ein. Auf dem Amiga 3000/4000T oder bei Verwendung der
Commodore-SCSI-Karten A2091 oder A4091 ist dies z.B. "scsi.device", bei
einem SCSI-Adapter von GVP "gvpscsi.device". Verwenden Sie einen
SCSI-Adapter eines Fremdherstellers, lesen Sie hierzu im Handbuch Ihres
SCSI-Adapters nach, welchen Namen der Treiber besitzt. Befindet sich der
Treiber auf Diskette (sehr selten), kann er auch durch einen Klick auf
"Auswählen..." ausgesucht werden.

Wenn Sie einen Amiga 1200/4000 benutzen, sollten Sie unter "SCSI-Device"
@{b}nicht@{ub} "scsi.device" angeben, da damit der Treiber der IDE-AT-Bus-
Schnittstelle angesprochen wird, der nicht optimal mit ShapeShifter
zusammenarbeitet. Wollen Sie eine AT-Bus-Festplatte mit ShapeShifter
verwenden, sollten Sie diese als @{"DeviceDisk" LINK VolDeviceDisk} einrichten.

@ENDNODE


@NODE SCSIMultiple "Verwenden von mehreren SCSI-Anschlüssen"

ShapeShifter kann immer nur einen SCSI-Anschluß benutzen. Wenn Sie in Ihrem
Rechner mehrere SCSI-Adapter installiert haben, hängt die Auswahl, welchen
Anschluß ShapeShifter verwenden soll, vom SCSI-Adapter ab.

Manche SCSI-Adapter sprechen die verschiedenen Karten über mehrere
getrennte Treiber an, z.B. "scsi.device" für die erste Karte,
"2nd.scsi.device" für die zweite usw. In diesem Fall müssen Sie den Namen
des zum gewünschten Anschluß gehörenden Treibers im Textfeld "SCSI-Device"
eintragen.

Andere SCSI-Adapter verwenden für alle Karten gleichen Typs denselben
Treiber, sprechen die verschiedenen Anschlüsse aber über die Hunderternummer
der Treiber-Einheit an, z.B. Einheit 0-7 für die erste Karte, Einheit
100-107 für die zweite usw. In diesem Fall müssen Sie im Feld "Einheit des
ersten SCSI-Gerätes" die Einheiten-Nummer angeben, ab der die zum
gewünschten Anschluß gehörenden Einheiten beginnen, also "0" für den ersten
Anschluß, "100" für den zweiten usw.

@ENDNODE


@NODE SCSIEnable "Ausschalten einzelner SCSI-IDs"

Die Auswahlfelder mit den Zahlen "0" bis "6" unten im Fenster dienen dazu,
einzelne SCSI-IDs ein- bzw. auszuschalten. Damit können Sie z.B.
verhindern, daß Sie auf Geräte, die Sie nicht benutzen wollen, die aber
eine lange Initialisierungsphase haben, warten müssen oder Sie können
Geräte abschalten, die mit bestimmten Programmen nicht zusammenarbeiten.

@ENDNODE


@NODE SCSIMemType "Optimieren der Geschwindigkeit"

ShapeShifter benutzt bei der SCSI-Datenübertragung Puffer, die im Speicher
angelegt werden. Je nachdem, in welchem Speicherbereich diese Puffer
liegen, kann die Geschwindigkeit der Übertragung stark schwanken.

Mit dem Symbol "Speichertyp" können Sie auswählen, in welchem
Speicherbereich die Puffer angelegt werden sollen. Die Einstellung
beeinflußt bei einem richtig konfigurierten SCSI-Adapter nur seine
Geschwindigkeit und nicht die Sicherheit der Übertragung.

Besitzen Sie einen PIO-Adapter können Sie "Egal" einstellen, bei einem
DMA-fähigen Zorro-II-Adapter (z.B. GVP Serie II) sollten Sie auf dem
Amiga 2000/3000 "24-Bit-DMA" und auf dem Amiga 4000 "Chip-RAM" wählen,
bei einem Zorro-III-Adapter (z.B. A4091 oder Fastlane Z3) ist "Egal" die
beste Einstellung. Wenn Sie vom letzten Satz nur die Hälfte verstanden
haben, macht auch nichts. Setzen Sie die Einstellung einfach auf "Egal"
oder experimentieren Sie etwas herum (sie können auch ein Macintosh-
Programm zur SCSI-Geschwindigkeitsmessung benutzen, um die beste
Einstellung zu finden).

@ENDNODE


@NODE SCSIAppleCD "Emulation eines Apple CD300-Laufwerks"

Besitzen Sie ein CD-ROM-Laufwerk, das dem SCSI-2-Standard entspricht,
können Sie es unter ShapeShifter mit dem AppleCD-Treiber benutzen, der
z.B. mit System 7.5 mitgeliefert wird und eigentlich nur zum Ansteuern
von Apple-CD-ROM-Laufwerken gedacht ist.

Aktivieren Sie dazu das Feld "Apple CD300-Emulation". Das Laufwerk verhält
sich dann von der Macintosh-Seite aus wie ein Apple CD300-Laufwerk und man
benötigt keine spezielle Treibersoftware mehr. Wenn Sie ein richtiges
Apple CD300 angeschlossen haben oder für Ihr Laufwerk einen speziellen
Macintosh-Treiber verwenden, sollten Sie diese Einstellung nicht auswählen.

@ENDNODE


@NODE SCSIHardDrives "Verwenden von SCSI-Festplatten"

SCSI-Festplatten sollten, wenn möglich, als @{"DeviceDisks" LINK VolDeviceDisk} eingerichtet
werden, da man damit eine höhere Leistung erzielt. Wollen Sie dennoch
eine Festplatte als echte Mac-SCSI-Platte einrichten (mit Mac-Partitionen,
SCSI-Treiber und allem), können Sie das wie üblich mit einem geeigneten
Installationsprogramm machen. Dabei ist zu beachten, daß das Apple-
Installationsprogramm auf der "Dienstprogramme"-Diskette, das zum System
mitgeliefert wird, nur mit OEM-Platten von Apple zusammenarbeitet.
Dies können Sie aber umgehen, indem Sie im Fenster "SCSI-Einstellungen"
das Feld "Apple Festplatten-Emulation" aktivieren. Nach dem Formatieren
und Partitionieren der Platten können und sollten Sie diese Option wieder
ausschalten.

@ENDNODE


@NODE Serial "Benutzen der Amiga-Schnittstellen vom Macintosh"

Die Modem- und Druckerports des Macintosh werden von ShapeShifter auf
Amiga-Schnittstellen umgeleitet. In den seriellen Einstellungen von
ShapeShifter geben Sie an, welcher Port auf welchen Treiber gelegt werden
soll. ShapeShifter unterstützt alle Treiber, die zum "serial.device" oder
zum "parallel.device" von Commodore kompatibel sind, also auch die Treiber
der meisten I/O-Erweiterungskarten.

Alle hierzu nötigen Einstellungen nehmen Sie im Fenster "Serielle
Einstellungen" vor, das sich nach einem Klick auf das Symbol "Seriell..."
im @{"Hauptfenster" LINK RefMain} von ShapeShifter öffnet. Für Modem- und Druckerport sind
jeweils dieselben Symbole vorhanden.

In dem großen Textfeld steht der Name des Treibers (z.B. "serial.device").
Bei Treibern auf Diskette kann dieser auch mit dem Symbol "Auswählen..."
ausgesucht werden.

Verwenden Sie eine I/O-Erweiterungskarte, die mehrere Anschlüsse besitzt,
können Sie im Feld "Geräte-Einheit" die Einheiten-Nummer des von Ihnen
gewünschten Anschlusses eingeben. Lesen Sie bitte im Handbuch Ihrer Karte
nach, welche Nummer welchem Anschluß entspricht. Für Standard-Amigas mit
einer seriellen und einer parallelen Schnittstelle geben Sie hier "0" ein.

Sie müssen ShapeShifter nun noch mitteilen, ob der gewählte Anschluß ein
serieller oder ein paralleler ist, da diese unterschiedliche Eigenschaften
besitzen (z.B. besitzt eine parallele Schnittstelle keine Einstellung für
die Baudrate). Aktivieren oder deaktivieren Sie hierzu das Feld "Paralleles
Gerät".

Wollen Sie z.B. den Modemport auf den eingebauten seriellen Anschluß des
Amiga und den Druckerport auf den parallelen Anschluß umleiten, geben Sie
bitte folgendes ein:

 · Für den Modemport: "serial.device", Einheit 0, kein paralleles Gerät
 · Für den Druckerport: "parallel.device", Einheit 0, paralleles Gerät

Macintosh-Rechner verwenden runde Mini-DIN-Buchsen für die Ports, Sie
können also Macintosh-Geräte nicht an normale Amigas anschließen (die
7-fach serielle Karte von Commodore hat jedoch diese Anschlüsse). Dazu gibt
es folgende Lösung: Die allerersten Macintosh-Modelle hatten keine
Mini-DIN-Buchsen, sondern 9-polige D-SUB-Stecker, wie sie z.B. auch an
PC/ATs vorhanden sind. Mit einem Adapter von einer 25-poligen D-SUB-Buchse
auf einen 9-poligen D-SUB-Stecker (gibt's in jedem PC-Geschäft) und einem
Adapter von einer 9-poligen D-SUB-Buchse auf eine Mini-DIN-Buchse
(erhältlich bei Apple und Drittanbietern) kann jeder Amiga mit einem
Macintosh-gerechten Anschluß versehen werden.

Noch ein Wort zu parallelen Geräten: Da diese für den Macintosh auch
seriell sind, stehen natürlich dort auch alle Einstellungen zur Verfügung,
die für serielle Schnittstellen typisch sind, z.B. Baudrate, Parität
etc. Bei paralellen Geräten werden alle diese Einstellungen ignoriert,
bis auf "Hardware-(CTS)-Handshake", das auf das parallele "ACK-Handshake"
umgeleitet wird. Damit können Sie Datenverluste beim Übertragen von
Daten zu parallelen Druckern verhindern.

@ENDNODE


@NODE Network "Einbindung in Ethernet-Netzwerke"

ShapeShifter unterstützt Ethernet-Karten mit SANA-II-Treiber (z.B.
A2065 oder Ariadne) zur Verwendung mit MacTCP. AppleTalk und andere
Netzwerkprotokolle sind z.Z. ebensowenig möglich, wie andere
Netzwerkhardware (z.B. Arcnet).

Alle hierzu nötigen Einstellungen nehmen Sie im Fenster "Netzwerk-
Einstellungen" vor, das sich nach einem Klick auf das Symbol "Netzwerk..."
im @{"Hauptfenster" LINK RefMain} von ShapeShifter öffnet.

Im Feld "Netzwerk-Treiber" geben Sie den kompletten Pfad zu dem zu
verwendenden SANA-II-Treiber an (z.B. "DEVS:Networks/a2065.device").
Sie können den Treiber auch mit einem Klick auf "Auswählen..." mit
einem Dateiauswahlfenster aussuchen. Die Einstellung "Geräte-Einheit"
dient zur Auswahl der Netzwerkkarte, falls Sie mehrere installiert
haben, die über denselben Treiber angesprochen werden.

Wichtige Dinge, die Sie beachten sollten:
 - Die Verwendung von MacTCP mit Ethernet erfordert eine korrekte
   Installation der Macintosh-Systemssoftware (inklusive EtherTalk-
   Software!) und von MacTCP. Von der Verwendung von System 7.0.1
   wird dringend abgeraten.
 - Auf der Amiga-Seite darf zur gleichen Zeit weder AmiTCP noch Envoy
   auf derselben Ethernet-Karte laufen.
 - AppleTalk muß in der "Auswahl" eingeschaltet und "EtherTalk" im MacTCP-
   Kontrollfeld ausgewählt sein.
 - Wenn Sie probleme beim Konfigurieren von MacTCP haben, fragen Sie
   bitte nicht mich, sondern jemanden, der sich mit TCP/IP auskennt.

@ENDNODE


@NODE Memory "Zuteilung von Speicher für den Macintosh"

ShapeShifter benötigt für die Emulation einen Speicherbereich mit von Ihnen
einstellbarer Größe, der vom Macintosh als Hauptspeicher benutzt wird. Wenn
Sie z.B. 4 MB Speicher einstellen, werden beim Starten des Emulators 4 MB
Amiga-Speicher belegt. Das Macintosh-Betriebssystem glaubt dann, auf einem
Macintosh mit 4 MB installiertem Hauptspeicher zu laufen. Alle Macintosh-
Programme benutzen nur diese 4 MB Speicher für Ihre Daten und wenn Sie ein
Macintosh-Programm starten, bekommt es einen Teil dieser 4 MB zugewiesen,
egal, wieviel freier Speicher Ihrem Amiga darüberhinaus zur Verfügung
steht. Aufgrund einer Inflexibilität des Macintosh-Betriebssystems kann der
Emulator nur einen einzigen zusammenhängenden Block verwenden.

Alle den Speicher betreffenden Einstellungen nehmen Sie im Fenster
"Speichereinstellungen" vor, das sich nach einem Klick auf das Symbol
"Speicher..." im @{"Hauptfenster" LINK RefMain} öffnet.

Sie können entweder mit "Mac-Speicher (KB)" die Größe des als Macintosh-
Speicher zu verwendenden Blocks in KB eingeben oder durch Anwahl von
"Größter freier Block" festlegen, daß ShapeShifter den größten zur
Verfügung stehenden Speicherbereich verwenden soll. Beachten Sie bitte,
daß System 7 mindestens 1,5 MB Speicher benötigt. Die maximal für
ShapeShifter zur Verfügung stehende Menge an Speicher wird unter
"Maximal (KB)" angezeigt.

Wundern Sie sich nicht, wenn die Speicheranzeige in der Titelleiste des
Workbench-Bildschirms wesentlich mehr freien Speicher anzeigt, als sie in
ShapeShifter einstellen können. Der Speicher für den Macintosh muß - wie
bereits erwähnt - an einem Stück zur Verfügung stehen, was bei
fortgeschrittener Fragmentierung des Speichers nicht gewährleistet ist.
Abhilfe schafft hier ein Neustart des Amiga oder der Befehl "avail flush".

Ist das Symbol "Mac-ROM im schnellen Speicher" abgehakt, versucht
ShapeShifter, das @{"Macintosh-ROM" LINK InstallROM} im schnellsten in Ihrem Amiga eingebauten
Speicher unterzubringen, was die Geschwindigkeit des Macintosh-
Betriebssystems erhöht, allerdings auf Kosten des maximal zur Verfügung
stehenden Macintosh-Speichers.

Mit der Einstellung "ROM schreibschützen" im "Sonstiges"-Fenster versucht
ShapeShifter, das Macintosh-ROM für Schreibzugriffe zu sperren. Dadurch
wird die Emulation stabiler und ist besser gegen fehlerhafte Programme
geschützt. Allerdings funktioniert der Schreibschutz nur mit einem
68040-Prozessor. Wenn Sie einen 68040 besitzen und Probleme beim Starten
von ShapeShifter haben, können Sie versuchen, ob das Abschalten des
Schreibschutzes hilft. Auf dem 68060 muß der Schreibschutz unbedingt
abgeschaltet werden. Bei abgeschaltetem ROM-Schreibschutz wird auch die
MMU nicht mehr für den Refresh benutzt.

Um den maximalen Speicher für den Macintosh herauszuholen, sollten Sie die
Option "Größter freier Block" an- und die Option "Mac-ROM im schnellen
Speicher" ausschalten. Legen Sie Wert auf maximale Geschwindigkeit der
Emulation, schalten Sie "Mac-ROM im schnellen Speicher" ein. Die Einstellung
mit der höchsten Kompatibilität erhalten Sie, indem Sie beide Optionen
abschalten und in "Mac-Speicher" den Wert in "Maximal" minus der ROM-Größe
einstellen (z.B. angezeigtes Maximum: 3120 KB, Größe des Macintosh-ROMs:
512 KB -> geben Sie "2608" in "Mac-Speicher (KB)" ein).

Noch ein Wort zu den Speicherangaben mancher Macintosh-Programme. In dem
Fenster, das nach Auswahl von "Über diesen Macintosh" im Finder erscheint,
wird die Speichermenge angezeigt, die Sie eingegeben haben, bzw. die
ShapeShifter als "größten Block" belegen konnte. Sollte Ihnen ein
Macintosh-Hilfsprogramm weismachen wollen, Sie hätten in Ihrem Amiga
127 MB und mehr verfügbar, liegt das daran, das diese Hilfsprogramme
davon ausgehen, der Speicher beginne an Adresse Null, was auf dem Amiga
nicht der Fall ist.

@ENDNODE


@NODE SaveSettings "Sichern der Einstellungen"

Durch einen Klick auf "Speichern" im @{"Hauptfenster" LINK RefMain} von ShapeShifter oder
die Auswahl des Menüpunktes "Einstellungen sichern" (Kurzbefehl Amiga-S)
werden die von Ihnen getroffenen Einstellungen dauerhaft in der Datei
"ShapeShifter Prefs" gespeichert und stehen dann beim nächsten Start von
ShapeShifter wieder zur Verfügung.

@ENDNODE


@NODE StartQuitMac "Starten und Beenden der Emulation"

Zum Starten der Macintosh-Emulation klicken Sie im @{"Hauptfenster" LINK RefMain} von
ShapeShifter auf das Symbol "Starten" oder wählen Sie den gleichnamigen
Menüpunkt an (Kurzbefehl Amiga-R). ShapeShifter schließt daraufhin alle
seine Fenster und öffnet einen Bildschirm für die Macintosh-Oberfläche.
Maus- und Tastatureingaben gehen nun an den Macintosh.

Wenn Sie im Icon von ShapeShifter das Merkmal "QUICKSTART" eingeben
oder "QUICKSTART" als Argument beim Start von der Shell verwenden,
startet ShapeShifter direkt in die Emulation durch, ohne das
Einstellungsfenster darzustellen. Dies können Sie verwenden, wenn Sie
die Einstellungen nur noch gelegentlich verändern.

Wollen Sie die Emulation beenden, wählen Sie im Macintosh-Finder den
Menüpunkt "Ausschalten" aus dem Menü "Spezial". ShapeShifter schließt
darauf den Bildschirm, speichert das Macintosh-PRAM in die Datei
"ShapeShifter PRAM" und beendet sich.

Beachten Sie, daß beim Starten der Emulation Ihre Einstellungen beim
nächsten Start von ShapeShifter verloren sind, wenn sie nicht @{"gesichert" LINK SaveSettings}
wurden.

@ENDNODE


@NODE SwitchAmigaMac "Wechseln zwischen Amiga- und Macintosh-Seite"

Durch Drücken von @{b}<Ctrl><Tab>@{ub} können Sie die Macintosh-Maus- und
Tastaturabfrage aus- und einschalten. Solange die Macintosh-Abfrage
eingeschaltet ist, bleibt der Amiga-Mauszeiger unsichtbar bis Sie ein
Fenster auf einem anderen Bildschirm anwählen oder <Ctrl><Tab> drücken.
Außerdem finden bei sichtbarem Amiga-Mauszeiger keine Grafik-Umrechnungen
mehr statt.

Wollen Sie z.B. während der Emulator läuft, auf ein anderes Amiga-Programm
wechseln, so können Sie zuerst <Ctrl><Tab> drücken, worauf der Amiga-
Mauszeiger sichtbar wird und mit Amiga-M den Bildschirm des Amiga-Programms
nach vorne holen. Wenn Sie auf der Macintosh-Seite weiterarbeiten wollen,
holen Sie den Bildschirm von ShapeShifter nach vorne, klicken einmal hinein
und drücken wieder <Ctrl><Tab>. Der Amiga-Mauspfeil verschwindet und der
Macintosh nimmt wieder Eingaben an.

Der Macintosh-Bildschirm läßt sich wie jeder andere Amiga-Bildschirm
bedienen. Sie können ihn mit Amiga-M nach hinten legen und ihn durch Ziehen
mit der Maus bei gedrückter <Amiga>-taste und linker Amiga-Taste
verschieben.

@ENDNODE


@NODE KeyboardMouse "Benutzen von Tastatur und Maus"

Die Zuordnung der Macintosh-Sondertasten auf die Amiga-Tastatur ist wie
folgt:

Option      -> <Alt>
Befehl      -> <Amiga>
Umschalt    -> <Shift>
Ctrl        -> <Ctrl>
Feststell   -> <Caps Lock>
F1-F10      -> <F1>-<F10>
Help        -> <Help>
Rückschritt -> <Backspace> (<-)
Lösch       -> <Del>

Durch Drücken von @{"<Ctrl><Tab>" LINK SwitchAmigaMac} können Sie die Macintosh-Maus- und
Tastaturabfrage und den Grafik-Refresh aus- und einschalten.

Die rechte Maustaste hat die selbe Funktion wie die <Alt>-(Options)-Taste,
wenn Sie eine Maus mit drei Tasten verwenden, entspricht die mittlere Taste
der <Shift>-(Umschalt)-Taste.

Beachten Sie bitte, daß alle System-Tastenkombinationen des Amiga erhalten
bleiben. Wenn Sie also Option und Befehl gedrückt halten wollen, um z.B.
die Schreibtischdatei eines Volumes neu anzulegen, müssen Sie eine <Amiga>-
Taste und die rechte Maustaste drücken, da der Amiga die Kombination
<Alt><Amiga> als Ersatz für die linke Maustaste interpretiert. Ebenso legt
die Kombination <Amiga links>-N keinen neuen Ordner an, sondern holt die
Workbench nach vorne. Zum Anlegen eines neuen Ordners müssen Sie
<Amiga rechts>-N drücken.

Die Tastenkombination @{b}<Ctrl><Shift links><Alt links><Esc>@{ub} dient dazu,
ShapeShifter im Notfall "hart" zu beenden, wenn der Menüpunkt "Ausschalten"
im Finder nicht erreichbar ist (z.B. Mac startet nicht, Grafik-Müll etc.).
Dieser Tastenbefehl ist aber nur für Notfälle gedacht.

Mit der Taskenkombination @{b}<Ctrl><Shift links><Alt links><Help>@{ub} können
Sie @{"Macintosh-Debugger" LINK NoteDebuggers} aktivieren. Sofern Sie nicht "MacsBug" installiert
haben, erscheint der ROM-Debugger. Falls Sie einmal aus Versehen auf diese
Tasten gekommen sind, können Sie durch Eingabe von "G" den Debugger wieder
beenden.

Statt einer Maus können Sie auch Grafiktabletts oder berührungsempfindliche
Bildschirme benutzen, wenn diese für den Amiga wie eine Maus erscheinen und
mit allen Programmen verwendbar sind.

Mit dem Feld "Maus direkt abfragen" im Fenster "Sonstige Einstellungen"
legen Sie fest, ob ShapeShifter die Maus selbständig direkt abfragt oder
dazu das Amiga-Betriebssystem verwendet. Die direkte Abfrage ist mit
einigen Macintosh-Programmen kompatibler, Sie können dann allerdings keine
Grafiktabletts oder berührungsempfindliche Bildschirme einsetzen.

@ENDNODE


@NODE Clipboard "Datenaustausch über die Zwischenablage"

Über die Zwischenablage lassen sich Texte zwischen der Amiga- und der
Macintosh-Seite austauschen. D.h., wenn Sie in einem Macintosh-Programm
Text markieren und ausschneiden, können Sie diesen Text in einem Amiga-
Programm einfügen und umgekehrt. Dabei findet eine automatische
Konvertierung zwischen den Mac- und Amiga-Zeichensätzen statt.

@ENDNODE


@NODE Sound "Tonein- und ausgabe"

ShapeShifter verwendet zur Tonausgabe die eingebauten Audio-Funktionen
Ihres Amiga. Sollte Ihr Lautsprecher stumm bleiben, prüfen Sie, ob im
Tonkontrollfeld die Lautstärke auf "0" gestellt ist.

Beachten Sie bitte auch, daß einige Macintosh-Programme, insbesondere
Spiele direkt auf die Soundchips des Macintosh zugreifen. Dies führt mit
ShapeShifter zwar nicht zu einem Absturz, aber es ist kein Ton zu hören.

Besitzen Sie einen Sounddigitizer, der an den parallelen Port des Amiga
angeschlossen wird, können Sie ihn auch von der Macintosh-Seite aus
verwenden und z.B. mit dem "Ton"-Kontrollfeld einen eigenen Systemklang
aufnehmen. Beachten Sie bitte, daß ShapeShifter zur Zeit nur in Mono
aufnimmt.

@ENDNODE


@NODE Notes "Hinweise zur Emulation"

Hier erfahren Sie, was Sie beim Einsatz von ShapeShifter beachten und mit
welchen Problemen bei der Macintosh-Emulation sie rechnen müssen.

 @{" Neustart, Ausschalten u.a.        " LINK NoteRestart}  Kontrolle über den Emulator
 @{" Macintosh-Debugger                " LINK NoteDebuggers}  Der Kammerjäger kommt

 @{" Was kann ShapeShifter nicht?      " LINK NoteUnsupported}  Noch nicht... :-)

 @{" Wenn nichts läuft                 " LINK NoteTrouble}  Der Mac startet nicht. Was nun?
 @{" Mögliche Probleme auf Amiga-Seite " LINK NoteAmigaProblems}  Wichtig! Bitte lesen!

@ENDNODE


@NODE NoteRestart "Neustart, Ausschalten u.a."

Nach Auswahl des Finder-Menüpunkts "Neustart" wird nur ein Neustart der
Macintosh-Seite durchgeführt, alle Amiga-Programme und -Daten im Speicher
bleiben erhalten.

Der Menüpunkt @{"Ausschalten" LINK StartQuitMac} beendet ShapeShifter und schließt die
Macintosh-Emulation.

Die "Neustart"/"Ausschalten"-Schalter in manchen Systemfehler-Dialogboxen
funktionieren jedoch nicht immer in der gewünschten Weise.

Das "harte" Beenden eines Programms mit Befehl-Shift-Escape wird von
ShapeShifter nicht unterstützt.

Wollen Sie ShapeShifter beenden, aber der Finder-Menüpunkt "Ausschalten"
ist nicht erreichbar (z.B. wegen Absturz/Problemen beim Starten),
können Sie mit der Tastenkombination @{b}<Ctrl><Shift links><Alt links><Esc>@{ub}
ShapeShifter verlassen. Diesen Befehl sollten Sie aber nur im Notfall
benutzen.

@ENDNODE


@NODE NoteDebuggers "Macintosh-Debugger"

Die Tastenkombination @{b}<Ctrl><Shift links><Alt links><Help>@{ub} simuliert auf
der Macintosh-Seite einen NMI und kann zum Aufruf von Debuggern benutzt
werden. Sofern nicht "MacsBug" installiert ist, erscheint der ins Macintosh-
ROM eingebaute Debugger. Beide können durch Eingabe von "G" wieder beendet
werden.

Der ROM-Debugger (erkennbar am ">"-Prompt) versteht die folgenden Befehle
([] kennzeichnet ein optionales Argument):

G  [xxxxxxxx]            : Programm ab angegebener Adresse ausführen,
                           "G" ohne Argument beendet den Debugger
DM [xxxxxxxx]            : Speicherinhalt darstellen
SM [xxxxxxxx] [yy yy...] : Speicherinhalt ändern
TD                       : Speicher ab $0C30 anzeigen (dort sind die
                           Prozessorregister gespeichert)
D0..D7 [xxxxxxxx]        : Datenregister anzeigen/ändern
A0..A7 [xxxxxxxx]        : Adreßregister anzeigen/ändern
PC [xxxxxxxx]            : Programmzähler anzeigen/ändern
SR [xxxx]                : Statusregister anzeigen/ändern

Dabei steht "xxxxxxxx" für einen hexadezimalen Ausdruck, der die folgenden
speziellen Symbole enthalten kann, die auch mit '+' und '-' verknüpft
werden können:

RD0..RD7  : Inhalt eines Datenregisters
RA0..RA7  : Inhalt eines Adreßregisters
.         : Die "aktuelle" Adresse, ab der der Speicher dargestellt wird
\@xxxxxxxx : Der Inhalt von Adresse xxxxxxxx

Drückt man nur "Return", wird der letzte Befehl wiederholt und bei "DM"
der nächste Speicherbereich dargestellt.

@ENDNODE


@NODE NoteUnsupported "Was kann ShapeShifter nicht?"

Folgende Macintosh-Eigenschaften werden von ShapeShifter (noch) nicht
emuliert:

 · Virtueller Speicher. Auch auf Amigas mit MMU sollten Sie den virtuellen
   Speicher nicht anschalten.

 · AppleTalk. Der Emulator enthält zwar einen @{"Ethernet-Treiber" LINK Network}, der
   allerdings z.Z. nur mit MacTCP funktioniert. Sie können AppleTalk zwar
   aktivieren, aber nicht benutzen. Darüberhinaus sollten Sie im
   Kontrollfeld "Netzwerk" nie LocalTalk auswählen, da das mit Sicherheit
   einen Absturz verursacht.

 · Mehrere Monitore. Sie können mit ShapeShifter zur Zeit nur einen Monitor
   gleichzeitig verwenden.

 · 24-Bit-Adressierung. Sie können nur Programme verwenden, die
   32-Bit-clean sind.

 · Programme, die die Macintosh-Hardware direkt ansprechen, stürzen unter
   ShapeShifter zwar nicht unbedingt ab, sind aber in ihrer Funktion
   eingeschränkt. So fehlt bei dem Spiel "Lemmings" z.B. der Ton (die
   Amiga-Version ist sowieso schöner).

 · Die Soundeingabe des Emulators verfügt noch nicht über alle
   Möglichkeiten, die auch der Apple-Soundeingabe-Treiber bietet.
   Mit einigen Programmen kann es Probleme beim Aufnehmen geben.

 · Das Beenden eines Programmes mit Befehl-Shift-Escape funktioniert
   nicht.

 · Die seriellen Treiber unterstützen kein Auflegen per Hardware mit DTR.

Folgenden Macintosh-Programme/Utilities laufen nicht mit ShapeShifter
oder zeigen Fehler:

 · Peace of Mind, ein Hardware-Diagnose-Programm

 · Snooper, noch ein Diagnose-Programm

 · SoundEdit 16

 · Apeiron

 · Super Wing Commander

@ENDNODE


@NODE NoteTrouble "Wenn nichts mehr läuft"

In seltenen Fällen kann es vorkommen, daß sich der Macintosh nicht mehr
starten läßt oder beim Starten abstürzt. In diesem Fall sollten Sie
folgendes probieren:

 · Aktivieren Sie die Option "Mac-ROM im schnellen Speicher".

 · Deaktivieren Sie die Option "ROM schreibschützen".

 · Schalten Sie den Cache der CPU aus (Befehl "CPU NODATACACHE" in der
   Shell).

 · Starten Sie ShapeShifter mit dem Merkmal "NOCOPYBACK".

 · Ändern Sie die Grafikeinstellungen auf "Amiga Bitplanes", "1 Bit"
   oder probieren Sie den "Amiga-Fenster"-Modus.

 · Halten Sie beim Starten die linke Shift-Taste gedrückt (erst, wenn
   der gerasterte Mac-Hintergrund erscheint). Damit werden alle
   Systemerweiterungen abgeschaltet.

 · Löschen Sie die Datei "ShapeShifter PRAM" und starten Sie ShapeShifter
   erneut.

 · Bei Problemen mit File-/DeviceDisks/SCSI: Stellen Sie sicher, daß
   die maximalen Transfergrößen (MaxTransfer) sowohl auf der Amiga-Seite
   als auch in den ShapeShifter-Einstellungen richtig gesetzt sind.
   Bei SCSI-Geräten ist auf korrekte Terminierung zu achten.

 · Starten Sie den Macintosh von Diskette und überprüfen Sie mit Hilfe von
   "Erste Hilfe" oder dem Norton Disk Doctor die Integrität des
   Startvolumes und der Systemdatei.

 · Installieren Sie das Macintosh-System neu, "für jeden Macintosh",
   inklusive EtherTalk-Software.

@ENDNODE


@NODE NoteAmigaProblems "Mögliche Probleme auf Amiga-Seite"

Einige Eigenschaften von ShapeShifter können auf Amiga-Seite zu Problemen
führen oder parallel laufende Amiga-Programme stören:

 · PrepareEmul verschiebt das Vektor-Basis-Register (VBR) des Prozessors.
   Dies führt bei einigen, sehr sehr wenigen Amiga-Programmen zu Problemen.
   Diejenigen unter Ihnen, die bereits ein Tool zum Verschieben des VBR in
   der Startup-Sequence installiert haben, sollten es nicht gleichzeitig
   mit PrepareEmul verwenden, da dadurch meistens das VBR wieder auf
   Adresse Null zurückgesetzt wird und ShapeShifter so nicht arbeiten kann.

 · Die @{"FileDisks" LINK VolFileDisk} arbeiten mit automatisch (de)komprimierenden Dateisystemen
   wie XFH nicht zusammen. Wenn Sie ein solches Dateisystem benutzen,
   müssen Sie die FileDisk-Dateien über den Namen des originalen
   (komprimierten) Datenträgers einrichten (z.B. "DH1:MacFileDisk" und
   nicht "XH1:MacFileDisk", wenn "XH1:" ein über XFH angesprochenes Abbild
   von "DH1:" ist).

 · Das Debugging-Tool "Enforcer" ist aus prinzipiellen Gründen nicht mit
   ShapeShifter kompatibel. Sie müssen es ausschalten.

@ENDNODE


@NODE FAQ "Fragen und Antworten"

Frage:
  Wie baue ich die Schreibtischdatei beim Starten des Macintosh neu auf?

Antwort:
  Sie müssen beim Starten die linke Amiga-Taste und die rechte Maustaste
  gedrückt halten. Die an sich dazu notwendige Tastenkombination
  <Alt links><Amiga links> funktioniert nicht, da diese Kombination vom
  Amiga-Betriebssystem als Ersatz für die linke Maustaste abgefangen wird.


Frage:
  Ich habe xx MB Speicher in meinem Amiga, aber ShapeShifter benutzt
  nur einen Bruchteil davon.

Antwort:
  ShapeShifter kann nur einen zusammenhängenden Speicherblock benutzen.
  Wenn Sie z.B. 2MB Chip-RAM, 8MB 32-Bit Fast-RAM und 4MB 16-Bit Fast-RAM
  benutzen, ist die theoretisch für ShapeShifter verfügbare Speichermenge
  8MB (und nicht 14MB). Diese schrumpft natürlich noch weiter zusammen,
  da das Amiga-Betriebssystem auch noch Speicher belegt.


Frage:
  Der Macintosh startet nicht. Wie kann ich nun ShapeShifter beenden? Der
  Finder ist ja nicht geladen.

Antwort:
  Drücken Sie <Ctrl><Shift links><Alt links><Esc>. ShapeShifter sollte sich
  dann von selbst beenden.


Frage:
  Ich habe die Grafikeinstellungen verändert und habe nun nur noch Müll auf
  dem Bildschirm. Wie kann ich nun ShapeShifter beenden?

Antwort:
  Drücken Sie <Ctrl><Shift links><Alt links><Esc> (evtl. gedrückt lassen).
  ShapeShifter sollte sich dann von selbst beenden.


Frage:
  Trotz meines 68040 ist die Macintosh-Emulation langsamer als auf einem
  Amiga 3000. Wie kann das sein?

Antwort:
  Sie verwenden vermutlich ein 512K-ROM. Dieses ROM ist nicht ganz 68040-
  kompatibel und ShapeShifter muß den Daten-Cache abschalten, um mit
  diesem ROM zu laufen. Wenn Sie ein 1MB-ROM (z.B. aus einem Quadra)
  verwenden, sollte die Geschwindigkeit merklich zunehmen.


Frage:
  PrepareEmul funktioniert nicht, es bootet den Rechner nur immer und
  immer wieder neu. Ich benutze ein Softkick-Programm.

Antwort:
  PrepareEmul läuft nicht mit Softkick-Programmen. Die einzige Lösung ist,
  die Kickstart-Datei zu ändern, wie @{"hier" LINK InstallPrepEmul} beschrieben.


Frage:
  PrepareEmul funktioniert nicht auf meinem A1200.

Antwort:
  Kopieren Sie das Programm "MacMem" ebenfalls nach C: und fügen Sie die
  Zeile "MacMem" in der Datei S:Startup-Sequence vor dem Aufruf von
  PrepareEmul ein.


Frage:
  Wenn ich von der laufenden Emulation auf meinen Workbench-Bildschirm
  umschalte, werden Teile der Macintosh-Grafik über die Workbench
  gezeichnet.

Antwort:
  Das ist leider nicht zu ändern. Drücken Sie <Ctrl><Tab> vor dem
  Umschalten der Bildschirme und achten Sie darauf, daß kein Macintosh-
  Programm auf den Bildschirm zeichnet, solange der Workbench-Bildschirm
  vorne ist, um den Effekt zu minimieren. Wenn Sie eine Verlangsamung der
  Grafik in Kauf nehmen, können Sie auch das Feld "Immer refreshen" in
  den Grafikeinstellungen aktivieren.


Frage:
  ShapeShifter stürzt auf meinem 68060 ab.

Antwort:
  Schalten Sie den ROM-Schreibschutz aus und die Option "FPU nicht
  benutzen" an.


Frage:
  Ich kann mit meinem "Oktagon"-Kontroller keine DeviceDisks benutzen.

Antwort:
  Das scheint ein Fehler des "oktagon.device" zu sein. Leider gibt es
  z.Z. keine Lösung dafür.


Frage:
  Der Bildschirm-Refresh ist noch genauso langsam wie vorher. Ich denke,
  ShapeShifter benutzt nun die MMU, um den Refresh zu beschleunigen?

Antwort:
  Die MMU wird für den Refresh nur benutzt, wenn
   · Ein 68040-Prozessor vorhanden ist
   · Die MMU aktiv und auf 4K-Seitengröße eingestellt ist
   · Die Option "ROM schreibschützen" eingeschaltet ist
  Beim Modus "Amiga Bitplanes" mit 256 Farben wird die MMU zur Zeit
  noch nicht für den Refresh benutzt.


Frage:
  Wie kann ich das Macintosh-System ohne HD-Laufwerke installieren?

Antwort:
  (Laut Mike Carlson <carlson@kaiwan.com>):
  · Benutzen Sie das Programm "DiskDup+" auf einem echten Mac, um eine
    Mac-Systemdiskette einzulesen. Ich habe die "Dienstprogramme"-Diskette
    von System 7.5 zum Testen benutzt. Es ist egal, daß diese Diskette
    1,44 MB groß ist.
  · Nachdem DiskDup+ die Diskette gelesen hat, speichern Sie sie als
    "Image" in eine Datei.
  · Übertragen Sie diese Datei auf Ihren Amiga. Ich habe ein Null-Modem-
    Kabel benutzt. Man kann jedoch auch mit den Programmen "Splitz" und
    "Joinz" die Datei in kleinere Stücke aufteilen, die man über DD-
    Disketten übertragen kann.
  · Wählen Sie diese Image-Datei als FileDisk für ShapeShifter aus.
  · Starten Sie ShapeShifter.


Frage:
  Wie drucke ich unter ShapeShifter?

Antwort:
  Es gibt für den Mac einen Public-Domain-Epson-Druckertreiber namens
  "Chuck's Printer Driver". Dieser läßt sich auch mit allen Epson-
  kompatiblen parallelen Druckern für den Amiga verwenden. Einfach den
  Druckerport des Mac für die parallele Schnittstelle konfigurieren und
  diesen im Mac-Druckertreiber auswählen. Die seriellen Einstellungen
  (Baudrate etc.) sind egal, aber "Hardware Handshake" sollte ausgewählt
  sein.


Frage:
  Ich kann unter System 7.5 keine 720K-Disketten mehr formatieren.
  Unter System 7.1 hat das noch funktioniert.

Antwork:
  Aufgrund einer bescheuerten Änderung im Disk Initialization Package
  weigert sich System 7.5, 720K-Disketten zu formatieren, solange nicht
  die "720K Diskettenformatierer"-Erweiterung vorhanden ist. Wenn man
  ShapeShifter mit dem Merkmal "720KKLUDGE" startet, formatiert er diese
  Disketten mit 719,5K. Abgesehen davon, daß man 512 Bytes Speicherplatz
  verliert, macht das keinen Unterschied. 719,5K-Disketten können mit
  einem echten Mac genauso gelesen werden, wie ShapeShifter 720K-Disketten
  unter System 7.5 lesen kann.


Frage:
  Nach dem Starten von ShapeShifter erscheint nur ein weißer/grauer/
  grau gerasterter Bildschirm. Was mache ich falsch?

Antwort:
  Versuchen Sie ein anderes ROM. Wenn das nicht hilft, weiß ich's
  auch nicht.

@ENDNODE


@NODE MacHandler "Der Mac-Handler"

Der @{b}Mac-Handler@{ub} erlaubt Ihnen, zwischen Amiga- und Mac-Seite Dateien
auszutauschen: Mit ihm kann man bei laufender Emulation Macintosh-
Datenträger wie Amiga-Datenträger ansprechen, also z.B. von der Workbench
aus Dateien kopieren.

Zur Installation kopieren Sie bitte die Datei "Mac-Handler" ins
Verzeichnis L:. Die Datei "MAC" sollten Sie @{b}nicht@{ub} nach DEVS:DOSDrivers
kopieren, wie man vielleicht vermuten könnte. Damit würde der Mac-Handler
bei jedem Neustart automatisch angemeldet. Da er jedoch nur bei laufendem
ShapeShifter arbeitet, funktioniert das so nicht. Stattdessen sollten Sie
"MAC" nach SYS:Storage oder sonst irgendwo hin kopieren.

Zur Benutzung müssen Sie zunächst ShapeShifter starten, warten, bis der
Macintosh komplett gestartet ist und dann das "MAC"-Icon doppelklicken.
Nun sollte auf der Workbench ein Icon für das Mac-Startvolume erscheinen.
Sie können nun mit jedem beliebigen Amiga-Programm darauf zugreifen, als
ob es ein Amiga-Datenträger wäre.

Um andere als das Startvolume ansprechen zu können, muß man im "MAC"-Icon
das Merkmal "STARTUP" ändern. Dort gibt man die Nummer des zu verwendenden
Macintosh-Volumes an. 1 ist immer das Startvolume, die anderen Volumes
werden ab 2 aufwärts durchgezählt.

Alle Dateien auf dem Mac-Volume besitzen einen Kommentar der Form
"xxxx/yyyy". Dabei ist "xxxx" der Macintosh-Dateityp und "yyyy" die
Kennung des erzeugenden Programms, z.B. "TEXT/ttxt" für eine TeachText-
Textdatei. Durch entsprechendes Ändern des Kommentars kann man Type und
Creator von Mac-Dateien ändern. Alle Ordner haben als Kommentar die
Anzahl enthaltener Objekte (Dateien oder weitere Ordner).

Der Mac-Handler kann nur entweder auf die Data- oder auf die Resource-
Fork des Mac-Volumes zugreifen, entsprechend werden auch die Dateilängen
angezeigt. In der Voreinstellung greift er auf die Data-Fork zu. Zum
Umschalten dient das kleine Programm "MacControl". Es ist nur von der
Shell zu benutzen und erwartet als Argumente den Gerätenamen des
Mac-Handlers (z.B. "MAC:") und eines der Schlüsselworte "DATA" oder
"RESOURCE". Hat man z.B. ein Mac-Volume als "MAC:" gemounted, lautet der
Befehl zum Umschalten auf Resource-Fork-Zugriff:

  MacControl MAC: RESOURCE

Und zum Zurückschalten auf die Data-Forks verwendet man:

  MacControl MAC: DATA

@ENDNODE


@NODE Reference "Referenzteil"

In diesem Abschnitt werden die Bedienelemente der Fenster von ShapeShifter
der Reihe nach in ihrer Funktion beschrieben. Sie sollten den Referenzteil
zum Nachschlagen benutzen, wenn Sie mehr über die Wirkungsweise einer
einzelnen Einstellung erfahren möchten. Wie die Einstellungen
zusammenhängen und wie Sie ShapeShifter für bestimmte Aufgaben
konfigurieren, erfahren Sie @{"hier" LINK Using}.

 @{" Hauptfenster " LINK RefMain}

 @{" Grafik       " LINK RefGraphics}
 @{" Datenträger  " LINK RefVolumes}
 @{" Speicher     " LINK RefMemory}
 @{" SCSI         " LINK RefSCSI}
 @{" Seriell      " LINK RefSerial}
 @{" Netzwerk     " LINK RefNetwork}
 @{" Sonstiges    " LINK RefMisc}

@ENDNODE


@NODE RefMain "Referenz Hauptfenster"

Das @{b}Hauptfenster@{ub} erscheint direkt nach dem Start von ShapeShifter.

Durch Auswahl eines der acht großen Symbole @{"Grafik..." LINK RefGraphics}, @{"Datenträger..." LINK RefVolumes},
@{"Diskettenlaufwerke..." LINK RefFloppy}, @{"Speicher..." LINK RefMemory}, @{"SCSI..." LINK RefSCSI}, @{"Seriell..." LINK RefSerial}, @{"Netzwerk..." LINK RefNetwork}
und @{"Sonstiges..." LINK RefMisc} öffnen Sie die Fenster, in denen die Einstellungen
getroffen werden.

Ein Klick auf @{b}"Starten"@{ub} schließt die Einstellungs-Fenster von ShapeShifter
und startet die Macintosh-Emulation.

Mit @{b}"Speichern"@{ub} werden Ihre Einstellungen in der Datei "ShapeShifter Prefs"
gespeichert, so daß sie auch beim nächsten Start von ShapeShifter wieder
zur Verfügung stehen.

Durch Auswahl von @{b}"Beenden"@{ub} wird ShapeShifter verlassen, wobei die nicht
gesicherten Einstellungen verloren gehen.

ShapeShifter verfügt nur über ein Menü, "Projekt", das Ihnen drei Punkte
anbietet:

@{b}"Über ShapeShifter..."@{ub} zeigt einige Informationen über die von Ihnen
benutzte Version von ShapeShifter und den Autor des Programms an.

@{b}"Einstellungen sichern"@{ub} (Kurzbefehl Amiga-S) entspricht dem Symbol
"Speichern". Die Einstellungen werden in der Datei "ShapeShifter Prefs"
gespeichert.

Mit @{b}"Beenden"@{ub} (Kurzbefehl Amiga-Q) verlassen Sie ShapeShifter, ohne die
Einstellungen zu sichern.

@ENDNODE


@NODE RefGraphics "Referenz Grafikeinstellungen"

@{b}Farbtiefe:@{ub} Hier stellen Sie die Anzahl Farben ein, die der Macintosh
verwenden soll. Diese Einstellung erfolgt hier und nicht im Monitor-
Kontrollfeld, da es Ihnen die Möglichkeit bietet, ohne Probleme auf eine
niedrigere Farbtiefe zurückzuschalten, falls die Geschwindigkeit in den
höheren Tiefen zu langsam wird.

@{b}Bildschirmtyp:@{ub} Hier wählen Sie, wie der Bildschirmspeicher von ShapeShifter
behandlelt werden soll. Diese Einstellung hängt unmittelbar mit dem
gewählten Bildschirmmodus zusammen. Die Möglichkeiten werden nun einzeln
erläutert:

"Amiga Bitplanes" ist die Einstellung für die normalen Amiga-Grafik-Modi.
Sie können 2 bis 256 Farben verwenden. Bei mehr als zwei Farben muß die
Grafik regelmäßig @{"umgerechnet" LINK GraBasics} werden, wobei die Geschwindigkeit abnimmt.
Nur bei 2 Farben läuft die Grafik mit voller Geschwindigkeit.

"CyBERgraphics" ist für Grafikkarten mit CyBERgraphics-Treiber. Es sind
nur Farbtiefen von 8, 15 und 24 Bit auswählbar, wobei bei den meisten
Karten bei 15 und 24 Bit ein @{"Umrechnen" LINK GraBasics} notwendig ist.

"Merlin" muß für die Merlin-Grafikkarte von XPert/ProDev benutzt werden.
Die einzig möglichen Farbtiefen sind 8, 15 und 24 Bit, wobei bei 15 und
24 Bit ein @{"Umrechnen" LINK GraBasics} notwendig ist.

"EGS": Wenn Ihre Grafikkarte mit dem "EGS" (Enhanced Graphics System) von
Viona Development arbeitet, müssen Sie diese Einstellung verwenden. Es
sind nur Farbtiefen von 8, 15 und 24 Bit möglich, wobei bei 15 und 24 Bit
ein @{"Umrechnen" LINK GraBasics} notwendig ist.

"Picasso" ist für die Picasso-Grafikkarte von Village Tronic gedacht.
Es sind nur Farbtiefen von 8, 15 und 24 Bit möglich, wobei bei 15 und
24 Bit ein @{"Umrechnen" LINK GraBasics} notwendig ist.

"Amiga-Fenster" stellt die Macintosh-Oberfläche in 2 Farben in einem
Fenster auf der Workbench dar. Dabei wird der Amiga-Mauszeiger zur
Auswahl von Symbolen und Menüs des Macintosh benutzt.

@{b}Bildschirmmodus:@{ub} Nach einem Klick auf "Auswählen..." öffnet sich der
Screenmode-Requester und erlaubt die Auswahl eines beliebigen
Amiga-Grafikmodus zur Darstellung des Macintosh-Bildschirms und die Angabe
des zu verwendenden Randbereichs. Empfohlen wird ein hochauflösender,
flimmerfreier Modus, wie z.B. "Productivity" oder der Modus einer
Grafikkarte. Für @{"Videoanwendungen" LINK GraVideo} können Sie durch Einstellen des
Randbereichs den gesamten verfügbaren Bildschirm zur Darstellung verwenden.
Wenn Sie einen Bildschirmmodus gewählt haben, werden die Angaben "Größe"
automatisch auf die normalen Werte für den Modus gesetzt.

@{b}Größe:@{ub} Hier läßt sich die Größe des Bildschirms in Pixeln manuell
einstellen. Durch Eingabe einer kleineren Größe (z.B. 512×384) können Sie
z.B. die Geschwindigkeit in den höheren Farbtiefen verbessern. Beim
Bildschirm-Typ "Amiga-Fenster" wird hier die Größe des Fensters angegeben.

@{b}Refresh-Rate:@{ub} Hier läßt sich angeben, wieviele 1/50 Sekunden zwischen
den @{"Refreshs" LINK GraBasics} vergehen sollen. Ein Wert von 5 läßt zum Beispiel
eine Zehntelsekunde zwischen den Umrechnungen an Rechenzeit für den
Emulator. Zur optimalen Wahl dieser Werte lesen Sie bitte
@{"Einstellen des Refreshs" LINK GraRefresh}.

@{b}Schwarzer Rahmen:@{ub} Ist das Feld ausgewählt, wird der Rahmen um den
Macintosh-Bildschirm schwarz dargestellt (benötigt ECS/AA), wie beim
richtigen Macintosh. Bei Grafikkarten bleibt dies meist ohne Wirkung,
sie stellen den Rahmen immer schwarz dar.

@{b}Immer refreshen:@{ub} In den 8-Bit-Grafikkarten-Modi geht die Macintosh-
Grafikausgabe immer in den vordersten Screen der Grafikkarte, auch wenn
dies z.B. der Workbench-Screen ist. Durch Aktivieren dieses Feldes wird
auch bei 8 Bit ein Umkopieren des Bildschirmspeichers erzwungen, was zwar
langsamer ist, aber diesen unerwünschten Effekt verhindert.

@ENDNODE


@NODE RefVolumes "Referenz Datenträger"

@{b}FileDisk 1/2:@{ub} In diesen zwei Feldern geben Sie den Namen der Dateien an,
die ShapeShifter für die erste bzw. zweite @{"FileDisk" LINK VolFileDisk} verwenden soll.
Anstatt den Namen einzutippen, können Sie auch auf das Symbol rechts von
den Textfeldern klicken, worauf sich ein Dateiauswahlfenster öffnet. Das
Symbol @{b}"Anlegen..."@{ub} dient zur Erzeugung einer neuen FileDisk-Datei. Sie
müssen zunächst die gewünschte Größe in KB eingeben und nach einem Klick
auf "Datei auswählen..." im Dateiauswahlfenster den Namen der Datei
festlegen (Sie können auch eine bereits bestehende Datei auswählen, diese
wird dann überschrieben).

@{b}DeviceDisk 1/2:@{ub} Hier wird der Name des Amiga-Treibers eingetragen, über den
ShapeShifter die erste bzw. zweite @{"DeviceDisk" LINK VolDeviceDisk} anspricht. Für SCSI-Geräte
ist dies i.A. der Name des SCSI-Treibers, es kann aber auch jeder andere
"trackdisk"-kompatible Treiber verwendet werden. Mit einem Klick auf
@{b}"Auswählen..."@{ub} erscheint ein Dateiauswahlfenster, in dem Sie den Namen
eines bestehenden Datenträgers (z.B. eine Festplattenpartition) auswählen
können. ShapeShifter prüft dann, ob dieser Datenträger als DeviceDisk
geeignet ist und trägt den Namen des Treibers sowie alle anderen Daten
automatisch in die dafür vorgesehenen Felder ein. In das Textfeld kann
auch direkt der Gerätename einer Macintosh-Partition (inklusive ":")
eingegeben werden. Dann werden die Daten zur Laufzeit ermittelt.

@{b}Einheit:@{ub} Gibt die Nummer der Einheit an, über die der Treiber angesprochen
wird. Bei SCSI-Treibern ist dies die ID des SCSI-Gerätes.

@{b}Erster Sektor/Anzahl Sektoren:@{ub} Diese Angaben definieren den Bereich des
Datenträgers, der von ShapeShifter benutzt wird. Besonders wichtig sind
diese Angaben, wenn Sie für das Amiga-Betriebssystem und ShapeShifter
eigene Partitionen auf einer gemeinsam genutzten Festplatte eingerichtet
haben. Wenn dann die Sektorangaben falsch gewählt sind, kann ShapeShifter
u.U. Daten auf der Amiga-Partition überschreiben. Wenn Sie sich nicht mit
dem logischen Aufbau von Datenträgern auskennen, sollten Sie eine
DeviceDisk nur über das Symbol "Auswählen..." einrichten und die
automatisch eingetragenen Sektorangaben nicht nachträglich verändern.

@{b}Maximale Transfergröße:@{ub} Einige IDE- und ältere SCSI-Festplatten
mögen es nicht, wenn die maximal am Stück übertragene Datenmenge eine
bestimmte Größe überschreitet (z.B. 64KB). In diesem Fall kann man mit
dieser Einstellung die maximale Blockgröße angeben. Die Einstellung
entspricht direkt dem Wert "MaxTransfer" aus der MountList bzw. dem
Rigid Disk Block und wird bei der Verwendung von "Auswählen..."
automatisch richtig gesetzt. Hat die Festplatte keine Beschränkung bei
der Transfergröße, kann man die Einstellung auf "-1" oder "0" setzen.

@{b}Starten von:@{ub} dient zur Auswahl des Startvolumes. "Letzte Auswahl"
beläßt die Einstellung, wie sie ist (bzw. wie sie mit dem "Startvolume"-
Kontrollfeld vom Mac aus eingestellt wurde), "Egal" bewirkt, daß
ShapeShifter vom ersten gefundenen Startvolume startet und "FileDisk 1"
bzw. "DeviceDisk 1" erzwingen einen Start von der ersten File-/DeviceDisk.

@ENDNODE


@NODE RefFloppy "Referenz Diskettenlaufwerke"

@{b}Floppy 1/2:@{ub} Hier stellen Sie ein, welche Amiga-Diskettenlaufwerke als
erstes und zweites Macintosh-Laufwerk benutzt werden sollen. Mit einem
Klick auf "Suchen" ermittelt ShapeShifter selbständig die ersten beiden
angeschlossenen Laufwerke.

@{b}AmigaDOS sperren:@{ub} Hiermit wird der Zugriff von AmigaDOS auf das
entsprechende Laufwerk gesperrt, solange die Emulation läuft. Dies
beschleunigt die Erkennung von eingelegten Macintosh-Disketten.

@ENDNODE


@NODE RefMemory "Referenz Speichereinstellungen"

@{b}Mac-Speicher:@{ub} Hier geben Sie ein, wieviel @{"Speicher" LINK Memory} fest für den Macintosh
reserviert werden soll (Angabe in KB, 1MB=1024KB). Für System 7 ist
mindestens 1.5 MB erforderlich. ShapeShifter benötigt noch zusätzlichen
Speicher für das ROM und den Grafikspeicher. Erscheint nach dem Start der
Emulation die Meldung "Es steht nicht genügend Speicher zur Verfügung",
verkleinern Sie bitte den eingestellten Wert.

@{b}Maximal (KB):@{ub} Hier wird die maximal für ShapeShifter zur Verfügung
stehende Speichermenge angezeigt.

@{b}Größter freier Block:@{ub} Mit dieser Einstellung verwendet ShapeShifter den
größten verfügbaren Speicherblock als Macintosh-Speicher. Der Wert unter
"Mac-Speicher" spielt dann keine Rolle mehr, der Emulator holt sich, was
er an Speicher kriegen kann.

@{b}Mac-ROM im schnellen Speicher:@{ub} Ist dieses Feld mit einem Haken versehen,
versucht ShapeShifter, das Macintosh-ROM im schnellsten verfügbaren
Speicher abzulegen, was die Geschwindigkeit des Emulators erhöht. Ansonsten
kann es z.B. passieren, daß bei der Einstellung "Größter freier Block" das
ROM im Chip-RAM oder langsamen 16-Bit-Speicher landet.

@ENDNODE


@NODE RefSCSI "Referenz SCSI-Einstellungen"

@{b}SCSI-Device:@{ub} Hier steht der Name des @{"Amiga-SCSI-Treibers" LINK SCSISelDriver}, der von
ShapeShifter zum Ansprechen der SCSI-Schnittstelle verwendet wird. Für
Amigas mit eingebauter SCSI-Schnittstelle oder die SCSI-Karten von
Commodore ist dies "scsi.device". Benutzen Sie einen SCSI-Adapter eines
Fremdherstellers, sehen Sie bitte in dessen Dokumentation nach, welchen
Namen der Treiber hat. Falls sich der Treiber in einer Datei auf Diskette
oder Festplatte befindet, können Sie ihn durch einen Klick auf
@{b}"Auswählen..."@{ub} mit einem Dateiauswahlfenster aussuchen.

@{b}Einheit des ersten SCSI-Gerätes:@{ub} Diese Einstellung bestimmt, ab welcher
Amiga-Treiber-Einheit die ID-Nummern der SCSI-Geräte beginnen sollen. Bei
Angabe von "100" wird z.B. das SCSI-Gerät mit der ID 2 über die Treiber-
Einheit 102 angesprochen. Hier sollte nur dann ein Wert ungleich "0"
eingetragen werden, falls Sie in Ihrem Amiga @{"mehrere SCSI-Adapter" LINK SCSIMultiple}
installiert haben, da im allgemeinen über die Hunderterstelle der
Treiber-Einheit der Adapter ausgewählt wird.

@{b}Speichertyp:@{ub} Hier stellen Sie ein, in welchem Speicherbereich die Puffer
für die SCSI-Datenübertragung angelegt werden sollen. "Chip-RAM" verwendet
das Chip-RAM, "24-Bit DMA" belegt Speicher im 24-Bit Adreßraum (wichtig für
DMA-fähige Zorro-II-Karten) und "Egal" holt den erstbesten (aber nicht
immer den schnellsten) freien Speicher. Lesen Sie hierzu bitte auch
@{"Optimieren der Geschwindigkeit" LINK SCSIMemType}.

@{b}Apple CD300-Emulation:@{ub} Wenn dieses Feld mit einem Haken versehen ist,
können Sie SCSI-2-konforme CD-ROM-Laufwerke mit dem @{"AppleCD-Treiber" LINK SCSIAppleCD}
verwenden. Haben Sie ein richtiges Apple CD300 angeschlossen, sollten Sie
diese Einstellung nicht auswählen, ebenso, wenn Sie nicht den AppleCD-
Treiber verwenden, sondern einen auf Ihr Laufwerk angepaßten.

@{b}Apple Festplatten-Emulation:@{ub} Diese Einstellung wird nur benötigt, um dem
Festplatten-Installationsprogramm von Apple vorzugaukeln, es sei eine
Apple-Festplatte angeschlossen. Ansonsten sollte es ausgeschaltet bleiben.

@{b}0..6:@{ub} Mit diesen Auswahlfeldern lassen sich einzelne SCSI-IDs für den Mac
ein- und ausschalten.

@ENDNODE


@NODE RefSerial "Referenz Serielle Einstellungen"

@{b}Modemport/Druckerport:@{ub} Hier steht der Name des Amiga-Treibers (z.B.
"serial.device"), der für die Ein-/Ausgaben über den Macintosh-@{"Modem-" LINK Serial} bzw.
@{"Druckerport" LINK Serial} verwendet werden soll. Bei Treibern auf Diskette/Festplatte
kann dieser auch mit dem Symbol @{b}"Auswählen..."@{ub} ausgesucht werden.

@{b}Geräte-Einheit:@{ub} Bei Treibern, die mehrere Schnittstellen eines Typs
unterstützen, wird hiermit der Anschluß ausgewählt. Lesen Sie bitte hierzu
im Handbuch ihrer I/O-Karte nach. Für Standard-Amigas mit einer seriellen
und einer parallelen Schnittstelle geben Sie hier "0" ein.

@{b}Paralleles Gerät:@{ub} Hier müssen Sie einstellen, ob der gewählte Treiber zum
"serial.device" oder zum "parallel.device" kompatibel ist, ob er also einen
seriellen oder einen parallelen Anschluß ansteuert. Eine falsche
Einstellung führt zur Fehlfunktion und kann sogar einen Absturz beim
Ansprechen der Ports bewirken.

@ENDNODE


@NODE RefNetwork "Referenz Netzwerkeinstellungen"

@{b}Netzwerk-Triber:@{ub} Hier steht der komplette Pfad des für MacTCP zu
verwendenden SANA-II-Ethernet-Treibers (z.B. "DEVS:Networks/a2065.device").
Andere Netzwerkhardware wie Arcnet wird nicht unterstützt (allerdings kann
man MacTCP mit InterSLIP oder MacPPP über eine serielle Verbindung laufen
lassen). EtherTalk ist ebenfalls nicht möglich.

@{b}Geräte-Einheit:@{ub} Bei Treibern, die mehrere Karten eines Typs
unterstützen, wird hiermit die Karte ausgewählt. Lesen Sie bitte hierzu
im Handbuch Ihrer Ethernet-Karte nach. Normalerweise bezieht sich die
Einstellung "0" auf die erste/einzige Karte.

@ENDNODE


@NODE RefMisc "Referenz Sonstige Einstellungen"

@{b}Maus direkt abfragen:@{ub} Hiermit legen Sie fest, ob ShapeShifter die @{"Maus" LINK KeyboardMouse}
selbständig direkt abfragt oder dazu das Amiga-Betriebssystem verwendet.
Die direkte Abfrage ist mit einigen Macintosh-Programmen kompatibler, Sie
können dann allerdings keine Grafiktabletts oder berührungsempfindliche
Bildschirme benutzen.

@{b}ROM schreibschützen:@{ub} Wenn diese Option angeschaltet ist, versucht
ShapeShifter, das Macintosh-ROM schreibzuschützen und für den Bildschirm-
Refresh die MMU zu benutzen. Das funktioniert nur auf 68040-Prozessoren
mit der standardmäßigen MMU-Konfiguration und ist auf anderen Prozessoren
ohne Wirkung. Für den 68060-Prozessor muß diese Option ausgeschaltet sein.

@{b}FPU nicht benutzen:@{ub} Mit dieser Option kann man den Zugriff des Macintosh
auf die FPU des Amiga verhindern. Für den 68060-Prozessor muß diese Option
eingeschaltet sein.

@ENDNODE


@NODE LegalMush "Rechtliches"

Die Programme "ShapeShifter", "PrepareEmul", "Mac-Handler", "MacControl",
"Save ROM" und diese Anleitung sind © Copyright 1993-1995 Christian Bauer.
Sie dürfen frei weitergegeben werden, solange sie unverändert bleiben
(archivieren und packen ist erlaubt).

Chris J. Schnurr <cjs@icbl.heriot-watt.ac.uk> erhält die besondere
Erlaubnis, diese Anleitung im WWW unter http://www.icbl.hw.ac.uk/~cjs/shape/
zur Verfügung zu stellen.

Mit der Weitergabe von ShapeShifter darf kein Gewinn erzielt werden,
insbesondere darf der Verkaufspreis einer Diskette, die ShapeShifter
enthält, DM 10,- (bzw. den entsprechenden Betrag in anderen Währungen)
nicht übersteigen. ShapeShifter darf nach Belieben über Mailboxen und
Netzwerke und als Teil von Shareware/Freeware-CDs verteilt werden.
Alle Rechte zur kommerziellen Nutzung verbleiben beim @{"Autor" LINK EmulationWizard}.


Das Keyfile, das registrierte Benutzer erhalten, darf @{b}nur@{ub} auf einem
Rechner installiert sein und @{b}auf keinen Fall@{ub} weitergegeben werden.
Verstöße werden von mir strafrechtlich verfolgt. Mit der Unterschrift
auf dem Bestellformular werden diese Bedingungen anerkannt.


Das Programm wird den Benutzern so zur Verfügung gestellt, wie es ist,
ohne jegliche Garantie oder Haftung irgendeiner Art, sei es ausdrücklich
oder implizit. Wer das Programm benutzt, erklärt sich damit einverstanden,
jegliches @{b}Risiko@{ub}, das die Benutzung des Programms mit sich bringt,
@{b}selbst zu tragen@{ub}. Der Autor haftet @{b}in keinem Fall@{ub} für Schäden, die
direkt oder indirekt durch den Gebrauch oder Mißbrauch des Programms
entstanden sind.


Die zur Benutzung von ShapeShifter notwendigen Macintosh-ROM-Dateien
sind nicht Teil von ShapeShifter und @{b}urheberrechtlich von Apple geschützt@{ub}.
Für die rechtlichen Folgen, die die illegale Nutung einer solchen ROM-
Datei nach sich ziehen kann, übernimmt der Autor @{b}keine@{ub} Verantwortung.


In dieser Anleitung und in Programmtexten erwähnte Hard- und Software-
Bezeichnungen sind in den meisten Fällen geschützte Warenzeichen der
jeweiligen Firmen und nicht als solche kenntlich gemacht. Aus dem Fehlen
eines solchen Hinweises darf also nicht geschlossen werden, daß es sich um
einen freien Warennamen handelt.


Die Oberfläche des Programms wurde mit GadToolsBox © Copyright
1991-1993 Jaba Development erstellt.

Teile des Programms sind © Copyright 1992-1993 Jaba Development.

@ENDNODE


@NODE BugReports "Bugreports"

Wenn Sie einen Fehler oder eine Unzulänglichkeit in ShapeShifter finden,
oder eine Idee haben, wie man manches noch besser machen könnte, teilen
Sie mir dies bitte mit, damit ich ShapeShifter in Zukunft noch weiter
verbessern kann. Meine Adresse steht @{"hier" LINK EmulationWizard}.

Wichtig bei einem Bugreport sind folgende Angaben:

 · ShapeShifter-Version (steht im 'Über ShapeShifter...'-Dialog)
 · Verwendete AmigaOS-Version (z.B. 2.1, 3.0 etc.)
 · Verwendete MacOS-Version (z.B. System 7.0.1, System 7.1 etc.)
 · Hardwareausstattung, soweit für das Problem von Bedeutung
 · Informationen über evtl. installierte Startup-Programme auf dem
   Amiga oder INITs auf dem Macintosh
 · Einstellungen von ShapeShifter
 · Genaue Beschreibung, mit welchem Programm und wann der Fehler
   auftritt und wie man ihn reproduzieren kann

Und bedenken Sie bitte: Auch Macintosh-Software ist nicht fehlerfrei!
Es muß also nicht immer am Emulator liegen, wenn etwas nicht funktioniert.

@ENDNODE


@NODE Thanks "Danksagungen"

Folgenden Personen/Firmen möchte ich meinen besonderen Dank aussprechen,
da sie einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Entwicklung von
ShapeShifter geleistet haben:

 · Daniel Bobbert <dabo@hermes.rz.uni-sb.de>, mein erster Betatester,
   der mir Dutzende von Seiten aus der THINK Reference ausgedruckt hat
 · Markus Winklbauer <sysop@ng-box.wwbnet.de>, mein zweiter Betatester
   und der erste, der außer mir den Emulator zum Laufen bekam
 · Bernd Limbach <beli@darkness.gun.de> für die "NetBSD"-Session,
   nach der die Picasso-Grafik endlich funktionierte
 · Allen anderen Betatestern für konstruktive Kritik
 · Frank Wille <frank@phoenix.owl.de>, mit dessen PhxAss ShapeShifter
   entwickelt wurde
 · Jaba Development, deren GadToolsBox die Oberfläche von ShapeShifter
   entwickelt hat
 · Frank Mariak <fmariak@chaosengine.ping.de> für seine Hilfe bei der
   Anpassung von CyBERgraphics und vielem anderem
 · Martin Berndt <m_berndt@wanderer.gun.de> für "KickShifter"
 · Thomas Kessler <kessler@fim.uni-erlangen.de> für "ReKick"
 · Lord Prayer für die Docs zur Merlin
 · Gary Goldberg <gg0012@epfl2.epflbalto.org>, der die englische
   Anleitung korrekturgelesen hat
 · Giovanni Gentile <gentile@dsi.unimi.it> und Bruno Vella (Vobarno (BS)
   Italia) für die italienischen Catalog-Dateien
 · Tattoo Mabonzo <tmk@nbre.nfe.be> für die französischen Catalog-Dateien
 · Jens Kristian Jensen <32jkj@but.auc.dk> und Claus Østergaard
   <cos@dator.dk> für die dänischen Catalog-Dateien
 · Thomas Andersson <steiner@algonet.se> und Patrik Nordvall
   <patrik_nordvall@p52.anet.bbs.bad.se> für die schwedischen Catalog-
   Dateien
 · Paul van der Heu <pvdh@motship.xs4all.nl> für die niederländischen
   Catalog-Dateien
 · Pawel Hernik <spi-ph@srv1.tu.kielce.pl> für die polnischen Catalog-
   Dateien
 · Der Firma Apple Computer Inc., die dafür gesorgt hat, daß das
   Schreiben eines Macintosh-Emulators zum Kinderspiel wurde
 · Ace of Base, deren Musik mich beim Hardcore-Debugging wieder
   aufgemuntert hat, wenn "gar nichts" lief

@ENDNODE


@NODE EmulationWizard "Der Autor"

Keiner wollte einen Macintosh-Emulator als Softwarelösung entwickeln.
Also mußte ich es tun. :-)

Meine Adresse lautet:

  Christian Bauer
  Langenaustr. 65
  56070 Koblenz
  Germany

EMail:
  bauec002@goofy.zdv.uni-mainz.de
  cbauer@mzdmza.zdv.uni-mainz.de
  cebix@ng-box.wwbnet.de

WWW:
  http://www.uni-mainz.de/~bauec002/

Für Fragen, Kritik, Anregungen und @{"Bugreports" LINK BugReports} bin ich jederzeit
offen. EMail wird bevorzugt.

Ich werde @{b}auf keinen Fall@{ub} ROM-Dateien verschicken, auch nicht
"von Freund zu Freund"! Keine Chance!

@ENDNODE


@NODE History "History"

V1.14	29.Mär.95
  - Erste veröffentlichte Version

V2.0	11.Apr.95
  - Präemptives Multitasking
  - Quickstart funktioniert zuverlässig
  - Fehler in der Handhabung des Stack korrigiert
  - Grafikkarten im 24-Bit-Adreßbereich funktionieren mit dem ROM 34
  - CyBERgraphics 15- und 24-Bit-Modi funktionieren nun, bei Auswahl
    eines CyBERgraphics-Modus wird die Farbtiefe automatisch gesetzt
  - Benötigt keine spezielle ROM-Subversion mehr
  - Einstellung für Task-Priorität entfernt
  - Macintosh-Reset-Routine überarbeitet
  - Italienische Catalog-Dateien
  - Wenn die eingestellte Menge an Mac-Speicher nicht verfügbar ist,
    kann man wählen, ob stattdessen der größte freie Block benutzt
    werden soll
  - Zahlreiche interne Korrekturen und Verbesserungen
  - SCSI-IDs einzeln schaltbar, wenn das Ansprechen von ID 0 fehlschlägt
    werden die anderen IDs nicht mehr übergangen
  - Der Refresh wird nun von einem Task übernommen, wenn der
    Amiga-Mauszeiger eingeschaltet ist, findet kein Refresh statt
  - ROM-Schreibschutz ist nun wählbar
  - Der FileDisk-Treiber öffnet keine Dateien mit leeren Namen mehr

V3.0	11.Jun.95
  - Multitasking-Verhalten verbessert, keine "Hänger" mehr beim Warten
    auf I/O-Vorgänge

  - Ethernet-Unterstützung für MacTCP
  - Serieller Treiber beherrscht nun asynchronen Voll-Duplex-Betrieb
  - Die Benutzung des "serial.device" während ShapeShifter läuft, ist
    nun sicher
  - Fehler beim Öffnen von parallelen Geräten im seriellen Treiber
    korrigiert
  - Das serielle Flag "Hardware Handshake" wird nun zur Steuerung des
    ACK-Handshake bei parallelen Geräten benutzt
  - Die seriellen Treiber werden nun beim Ausschalten immer geschlossen

  - Kompatiblere SCSI-Routinen
  - Eine Auswahlmöglichkeit für das Startvolume wurde im Datenträger-
    Fenster hinzugefügt
  - Eigenes Fenster für Einstellungen der Diskettenlaufwerke
  - Zuordnung der Macintosh- zu den Amiga-Diskettenlaufwerken einstellbar
  - Option zum Sperren von Laufwerken für AmigaDOS während der Mac läuft
  - Unter "DeviceDisk 1/2" kann nun auch direkt der Name einer Partition
    eingegeben werden
  - DeviceDisks sind nun immer Festplatten
  - Verbesserte Erkennung von Diskettenwechseln
  - Kompatibler zu V41 des mfm.device
  - Merkmal "720KKLUDGE", das das Formatieren von 720K-Disketten unter
    System 7.5 ohne die "720K Diskettenformatierer"-Erweiterung erlaubt
  - Das Starten von der System 7.0.1-Hilfsprogramme-Diskette ist nun
    möglich (LocalTalk stürzt nicht mehr ab)

  - Auf dem 68040 wird nun die MMU benutzt, um nur die veränderten
    Teile des Bildschirms neu zu berechnen (sofern der ROM-Schreibschutz
    eingeschaltet ist), ausgenommen der 8-Bit-Amiga-Modus
  - Unterstützung für Merlin-Grafikkarte
  - Unterscheidung zwischen EGS Chunky und EGS VGA entfernt
  - Neuer Bildschirmtyp "Amiga-Fenster", der die Macintosh-Oberfläche in
    einem Fenster auf der Amiga-Workbench mit dem Amiga-Mauszeiger als
    Mac-Mauszeiger anzeigt. Die Symbole "Größe" geben die Fensterausmaße
    an.
  - Die Bildschirmbreite wird auf ein Vielfaches von 16 gerundet
  - Modi mit Refresh lesen die Bildschirmspeicheradresse bei jedem
    Refresh, kein Grafikmüll mehr
  - Option "Immer refreshen", um auch in 8-Bit-Chunky-Modi einen Refresh
    zu erzwingen, zur Verhinderung von Grafikmüll
  - Die BytesPerRow des "Amiga Bitplanes"-Modus werden aus der BitMap
    gelesen
  - Bei Auswahl eines CyBERgraphics-Modus wird das "Farbtiefe"-Symbol
    automatisch gesetzt
  - Der CyBERgraphics-Modus berücksichtigt die unter "Größe" eingetragenen
    Ausmaße des Bildschirms
  - Ist nicht genügend Speicher für einen CyBERgraphics-Bildschirm
    vorhanden, gibt es nun eine Fehlermeldung anstatt einen Absturz
  - Hintergrund-Refresh-Rate entfernt, eine Refresh-Rate von 0 wird
    abgefangen und zu 1 gewandelt
  - Fehler beim Schließen des Bildschirms entfernt

  - Neue Option, um den Zugriff des Macintosh auf die FPU zu verhindern
    (für 68060)
  - 68060-kompatibel bei abgeschalteter FPU und ROM-Schreibschutz
  - Steuerung des 68040-Copyback-Cache verbessert
  - Beim Beenden von ShapeShifter wird der ursprüngliche Zustand des
    Cache wiederhergestellt
  - Option "NOCOPYBACK" zum Abschalten des Copyback-Cache
  - Busfehlerhandhabung komplett geändert, VMM läuft nun, wenn der
    ROM-Schreibschutz ausgeschaltet ist

  - Dynamische Speicherverwaltung entfernt
  - Speichereinstellung nun über Integer-Gadget
  - ROM-Prüfsumme wird getestet

  - Dänische, französische, schwedische, niederländische und polnische
    Catalog-Dateien
  - PrepareEmul kann nun Olaf Barthels "shutdown.library" benutzen

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