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7.4. Reviews

Cäsar II

Name des Spiels : Caesar II
Hersteller      : Sierra Online
Voraussetzungen : 040      8MB
erhältlich bei  :

Grundlage       : ( ) Vollversion      (X) Demo     ( ) Andere:

Getestet auf    : ( ) 020/__   ( ) 030/__   (X) 040/40   ( ) 060/__
Grafikkarte     : ( ) Ja       (X) Nein     Welche:________________

Emulator        : (X) Fusion   ( ) ShaShi   ( ) mit Emplant  ( ) echter Mac
Mac-System      : ( ) 6._      ( ) 7._      (X) 8.0
Mac-Rom         : ( ) 128k     ( ) 256k     ( ) 512k     (X) 1MB

Einleitung :

Caesar II ist ein Strategical, dass auf den ersten Blick sehr stark an das Kultspiel Sim City und dessen Nachfolger und Derivate erinnert - nur dass es, wie der Name schon erahnen lässt, in den Zeiten des aufstrebenden Roms angesiedelt ist.

Spielbeschreibung :

Der Spieler hat als römischer Stadthalter die Aufgabe, quasi aus dem Nichts eine Metropole zu erschaffen, die sowohl wirtschaftlich floriert als auch kulturell voranschreitet.

Um dieses Ziel zu erreichen, stehen dem Bauherren allerhand Gebäude zur Verfügung. Neben Wohnhäusern und Industrie kann man das Stadtbild bereits zu Beginn des Spiels mit diversen Bauwerken verschönern, die jeweils eigene Aufgaben erfüllen; als Beispiele seien hier Arenen, Bäder, Tempel oder Baracken genannt.

Dabei ist neben der richtigen Auswahl auch der richtige Standort der Gebäude wichtig, da diese nur beschränkte Einzugsbereiche besitzen. Mit Hilfe der Info-Funktion läßt sich für jedes Feld feststellen, welche Bedürfnisse, wie Wasserversorgung, Unterhaltung und Sicherheit, erfüllt sind. Ferner lässt sich prüfen, ob ein Mangel an solchen das Wachstum und die Weiterentwicklung des bebauten Feldes behindert.

Der eigentliche Bau erfolgt Sim-City-like per click´n drag, der Gebäudetyp wird im Menü angewählt und kann dann durch Ziehen der Maus beliebig groß auf der Karte positioniert werden. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise auch Stadtmauern sehr bequem aus dem Boden stampfen, da immer der kürzeste Weg zwischen Start- und Zielpunkt bebaut wird.

Da auch der engagierteste Häuslebauer irgendwann an die Grenzen seiner Motivation stoßen wird, bietet Caesar II neben dem Stadterbauer-Modus auch noch den Provinzialmodus. Hier können Städte vernetzt, Schlachten gefochten und großflächig expandiert werden. Da sich die Demosversion jedoch auf den City-only Modus beschränkt, kann ich hier nur mutmaßen, dass die Motivation durch diese Erweiterung einen zusätzlichen Schub erfährt.

Die Grafik des Spiels ist sehr ansehnlich, die Gebäude wissen in ihrer Vielfältigkeit und Darstellung zu gefallen, und auch das restliche drumherum ist sehr liebevoll gestaltet. Einzig der Sound wirkt in meinen Ohren etwas eintönig, kann allerdings selbstverständlich im Menu deaktiviert werden.

Spielgeschwindigkeit :

Erfreulicherweise merkt man diesem Spiel kaum an, dass es auf einer Emulation aufsitzt. Auch wenn ein PPC unterstützt wird, wird dieser vermutlich hauptsächlich für die animierten Zwischensequenzen benötigt, die die Vollversion des Spiels bietet. Ansonsten weiss das flotte Gameplay zu überzeugen.

Fazit :

Das Spiel kann bereits in der Demo-Version überzeugen. Wer einfach mal so eine Stadt aus dem Boden stampfen will, wird schnell feststellen, wo die strategischen Tücken des Spiels liegen.

Wenn das Spiel keine langfristigen Schwächen aufweist, die im Demo nicht zu erkennen sind, wäre es durchaus empfehlenswert.

The Dig

Name des Spiels : The Dig
Hersteller      : Lucas Arts
Voraussetzungen : ?
erhältlich bei  :

Grundlage       : ( ) Vollversion      (X) Demo     (X) Andere: Mac Magazin

Einleitung:

Neben Kult-Spielen wie "Day of the Tentacle" oder "Full Throttle" zeichnet sich Lucas Arts auch für "The Dig" verantwortlich. Vorab sei gesagt, dass auch dieses Spiel den hohen Erwartungen gerecht wird.

Spielbeschreibung:

Wie der Hersteller bereits vermuten lässt, handelt es sich bei "The Dig" um ein point&click-Adventure, bei dem man die Spielfigur mit einfachen Mausclicks gehen und agieren lassen kann. Das erste, was einem im Vergleich zu anderen Spielen auffällt, ist die fehlende Befehlsleiste; diese wird durch intelligente Aktionen je nach angeklicktem Objekt ersetzt.

Zur Geschichte, die natürlich in einem voll animierten und gesprochenen Intro erzählt wird: Ein Asteroid riesigen Ausmaßes befindet sich auf direktem Kollisionskurs mit der Erde. Mit einem Shuttle und zwei Nuklear- sprengköpfen sollen der NASA-Veteran Brink (dessen Rolle der Spieler übernimmt) und zwei Experten versuchen, diese Gefahr aus dem Weg zu räumen. Bei näherer Untersuchung stellt sich jedoch heraus, dass der Asteroid innen hohl ist - und die irdischen Eindringlinge nicht die ersten sind, die es hierher verschlagen hat.

Mit dieser Erkenntnis wird der Spieler ins eigentliche Spiel entlassen. Von dort aus gilt es, in einer sehr schön und atmosphärisch gezeichneten Landschaft, die Geheimnisse dieses Himmelskörper zu entdecken. Die Handlun entwickelt sich im Laufe der Zeit sehr spannend und dynamisch, bereits das kurze Demo macht Lust auf mehr.

Vom MacMagazin in höchsten Tönen gelobt wird der pompöse Soundtrack des Spiels. Da dieser allerdings stockend und dröhnend abgespielt wird, ist auf einem langsamen Rechner leider nur das Ausschalten empfehlenswert.

Spielgeschwindigkeit :

Das Spiel ist bereits auf meinem 040/40er ohne Grafikkarte annehmbar spielbar. Die Filmszenen sollten zwar im kleinen Fenster genossen werden, und die Musik stottert auch etwas, das Gameplay ist aber ansonsten, von einem beherzten Ruckeln beim Scrollen abgesehen, durchaus flüssig. Etwas nervig sind zur Zeit noch die Cursor-Fehler, die in allen alten Lucas-Arts-Spielen auftreten. Wer diese vermeiden will, sollte demnächst auf Fusion V3.2 upgraden.

Fazit :

Das schlechteste an diesem Spiel ist, dass man es aufgrund seines Alters nur noch auf dem Gebrauchtmarkt finden dürfte. Ansonsten würde ich aber auch noch einige Tacken springen lassen, um an das Orginal heranzukommen.

Wertung im MacMagazin: 5/5 "Spannend, tricky, mit Liebe gemacht."


Autor : Andreas Koch 
E-Mail : andreas.koch@wirtschaft.uni-giessen.de 
  

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