MtHb © 03/2000 by Armin Hübner All rights reserved. MULTITERM-HOMEBANKING German documentation see below. COPYRIGHT AND DISCLAIMER MtHb is copyrighted 1999/2000 by Armin Hübner. All rights reserved. This program is freeware, so no financial donations required. Redistribution allowed if the package is left unchanged. The author is not responsible for any damage caused by the use or misuse of this documentation and/or the program(s) it describes. REQUIREMENTS Any Amiga® (compatible) computer, WB 3.0 or higher/16 colors. t-online Datex-J (BTX) access DESCRIPTION MtHb allows you offline/online homebanking in combination with the MultiTerm Program by TKR(R). MultiTerm V5 (Freeware) may be downloaded by http://www.tkr.de Further description follows in German language, because MtHb is only for use with the german 'Sparkasse' homebanking. ----------------------------------------------------------------- VORWORT In Zeiten schneller Internet-Zugänge ist das interne Datex-J- Angebot (BTX) der Deutschen Telekom technisch überholt. Es wird jedoch auch heute noch von vielen T-Online-Kunden zum Homebanking genutzt, weil dieser Dienst in jenem sicherheitsrelevanten Bereich als recht geschützt gilt. *WICHTIG* MtHb erlaubt Ihnen offline/online Homebanking in Verbindung mit dem MultiTerm-Programm (Freeware) von TKR(R) Kiel. MultiTerm V5 kann bei http://www.tkr.de heruntergeladen werden. Das Skript MtHb wurde speziell für die SPARKASSE Bielefeld unter dem t-online Datex-Zugang (01910/14400 bps) geschrieben. Anmerkungen zum Zugang 0191011/64000 bps: siehe BESONDERES. Da die BTX-Menüs und BTX-Fomulare für Überweisungen sich von Bankinstitut zu Bankinstitut unterscheiden können, ist es sehr unwahrscheinlich, daß das Skript mit anderen Instituten als mit der SPARKASSE ohne Änderungen fehlerfrei arbeitet. Nach meinen Informationen sind jedoch an das Offenbacher SPARKASSEN-Rechenzentrum außer der Sparkasse Bielefeld noch 125 weitere Sparkassen angeschlossen, sodass dieses Skript zumindest für diese Sparkassen anwendbar sein sollte. Ob es mit anderen SPARKASSEN-Instituten ordentlich arbeitet, müssen Sie als Anwender selbst herausfinden. In diesem Fall wäre ich für eine kurze email dankbar. INSTALLATION Installieren Sie zunächst MultiTerm. Zum Konfigurieren von MultiTerm lesen Sie bitte die zugehörige Anleitung. Im Folgenden wird beschrieben, wie MultiTerm danach an die MPL-Anwendung angepasst wird, damit sich die Positionen des MPL-Fensters und des MultiTerm-Fensters nicht überschneiden. Schalten Sie die Anzeige der Aktionsknöpfe aus. (MultiTerm/Einstellungen/Darstellung) Die Tooltypes in MultiTerm V5 werden folgendermaßen gesetzt: Klicken Sie einmal (!) auf das Multiterm-Piktogramm. Rufen Sie im Workbench-Menue 'Informationen anzeigen' auf. Geben Sie ein bzw. ändern Sie: SKRIPT=MtHbSparkasse.MPL POSITION=0,10,LEFT MLEFT=0 MTOP=223 und klicken auf 'Speichern'. Das Skript startet dann beim Aufruf von MultiTerm automatisch und das MPL-Fenster wird richtig positioniert. Diese Positionen sind von der Worbench-Auflösung abhängig. In diesem Fall beziehen sie sich auf DBL Pal mit 704*550. Wichtig ist eine ausreichende vertikale Auflösung. Sie sollten so eingestellt werden, dass MPL- und MultiTerm- Fenster untereinander erscheinen und sich nicht überlappen. Rufen Sie mit einem Texteditor die Datei Multiterm/Parameter/ Btx.INF auf, ändern Sie MAINWIDTH und MAINHEIGHT auf MAINWIDTH=488 MAINHEIGHT=266 und speichern die Datei wieder ab. Dies sind die Mindestgrößen, die das MultiTerm-Fenster haben muß, um CEPT anzuzeigen und die Schrift richtig zu skalieren. Anmerkung: Das Skript funktioniert natürlich auch, wenn Sie die obigen Anweisungen nicht beachten; jedoch bedeckt dann das Multiterm-Fenster den ganzen Workbench-Bildschirm, und das MPL- Fenster überlappt das CEPT- Ausgabefenster. MtHb Kopieren Sie die Schublade 'MtHbData' mit ihrem Inhalt an einen Ort Ihrer Wahl; z.B. in das MultiTerm-Verzeichnis. Fügen Sie der User-Startup einen Assign auf die Schublade hinzu. ASSIGN MtHbData: {Pfad}/MtHbData Falls sie die Schublade in das MultiTerm-Verzeichnis kopieren, lautet sie ASSIGN MtHbData: MultiTerm:MtHbData und muss nach der MultiTerm: Zuweisung stehen. Sollte beim Start des Skripts 'Dateiöffnungsfehler' erscheinen, ist die Zuweisung nicht richtig gesetzt. Das MPL-Skript MtHbSparkasse selbst muß in diejenige Schublade kopiert werden, die Sie in MultiTerm/Pfade für MPL-Skripte definiert haben. Führen Sie einen Reset aus, um die Zuweisung wirksam werden zu lassen. GEBRAUCH MtHb wurde hauptsächlich entwickelt, um Online-Kosten zu sparen. Sie können Überweisungen in aller Ruhe offline vorbereiten und bei Bedarf sofort oder in einer späteren Sitzung absenden. Beachten Sie, dass die optimale Nutzung des Programms nur dann Sinn macht, wenn alle relevanten Daten vorher auf der Festplatte gespeichert wurden. Dazu gehören auch sicherheitsrelevante Daten wie Paßwörter, PINs und TANs. Diese Daten werden unverschlüsselt abgepeichert. Sie sollten also dafür Sorge tragen, dass kein Unbefugter Zugang zu Ihrem Rechner hat (z.B. durch einen Paßwortschutz beim Rechnerstart). Wichtig ist, dass Sie als erstes den Menuepunkt 'Einstellungen' bearbeiten. Sie haben hier die Möglichkeit, drei verschiedene (Eigen-)Konten, allerdings nur für ein Institut, einzutragen. Geben Sie hier für ein nicht existierendes Konto unbedingt ein Minuszeichen (-) ein! Wenn Sie danach Ihre PIN und die TANs eingeben, sind Sie zur ersten Überweisung bereit. Sinnvoller wäre es allerdings, Sie würden vorher noch Ihre häufigen Kontenverbindungen erfassen und abspeichern. Das erspart Ihnen später viel Tipparbeit. Alle Überweisungen werden in der gleichnamigen Schublade protokolliert. Sie können Sie mit einem Texteditor einsehen. Das Gleiche gilt auch für Kontenstände. Ach ja, nach dem Aufruf des Skripts durch MultiTerm kann es einen Moment dauern, bis das Hauptmenue erscheint, weil der MPL-Interpreter das Skript zunächst auf syntaktische Fehler durchsucht. Also ein bisschen Geduld... Sonst ist nicht viel zu sagen. Folgen Sie den Anweisungen in den einzelnen Menues. Fehleingaben werden weitgehendst abgefangen. Sollten Sie versehentlich in ein Ein-/Ausgabefenster geraten, gelangen Sie mit '<' Return im ersten Eingabefeld wieder zurueck. BESONDERES Der Vorteil des 01910/14400 bps BTX-Zuganges (SLIP): Kein laufender TCP/IP Stack (z.B. Miami) erforderlich; Anwahl und Übertragung werden durch MultiTerm/MtHb intern geregelt. Kein superschnelles Modem erforderlich. Keine zusätzliche serielle Schnittstellenkarte erforderlich. Konfiguration von MultiTerm für den PPP-Zugang: ... Anwahlpräfix: DT Baudrate: 19200 Btx-Tel.: 01910 Ser. Treiber: serial.device Ser. PortNr.: 0 Modem-Init: Z^m^~^~^~ ... Sollten Sie ein Hagenuk ISDN-Modem besitzen, geben Sie im Anwahlpräfix B5D ein. Der 0191011/64000 bps BTX-Zugang (PPP): MultiTerm selbst kann keinen PPP-Zugang aufbauen. Dazu müsste vorher ein anderer TCP/IP-Stack gestartet werden. Erst nach Verbindungsaufbau würde MultiTerm KIT aufgerufen. MultiTerm KIT muss in diesem Fall so konfiguriert werden, dass sein interner Stack abgeschaltet wird. Mir erscheint diese Vorgehensweise sehr umständlich. Man kann im Skript dann nicht mehr sporadisch entscheiden, ob man sofort senden will oder nicht. Das Skript ist deswegen im Moment dafür nicht ausgelegt. SONSTIGES Das Programm wurde erstellt mit Golded 6. Die Dokumentation wurde mit Absicht nicht im AmigaGuide® Format erstellt, weil sie sich so besser ausdrucken lässt. PROGRAMMIERER/ANWENDER Das MPL-Skript MtHb läßt sich nicht wesentlich erweitern, weil die Anzahl der Befehlszeilen laut MultiTerm-Handbuch auf maximal 2000 beschränkt wurde und dieser Wert fast ausgeschöpft ist. Überschreitet man den Maximalwert, wird keine Fehlermeldung ausgegeben, sondern das Skript wird einfach nicht ausgeführt. Versucht man, ein solches Skript mehrfach zu starten, kann es zu einem Crash kommen. Leider kennt MPL keine Feldvariablen, sonst könnte das Skript erheblich kürzer und einfacher sein. Sollten Sie Änderungen an MtHb vornehmen, um es für andere Bankinstitute lauffähig zu machen, sind Sie zunächst NICHT BERECHTIGT, das geänderte Skript an andere weiterzugeben. Bitte nehmen Sie Kontakt mit mir auf... Ich bin für Lob und (konstruktive!) Kritik gleichermaßen empfänglich. Wenn Sie das Programm nutzen, sollten Sie sich aufraffen und mir eine kurze mail schreiben. Nur so kann ich feststellen, ob sich der zeitliche Aufwand für weitere Veröffentlichungen / Verbesserungen lohnt. AUTHOR Bitte senden Sie Ideen und Fehlermeldungen an: email: armin.huebner@t-online.de WWW: http://home.t-online.de/home/armin.huebner ZUKUNFT Hängt von Ihnen ab. GESCHICHTE 1.0 1.1 05/00 Erste Veröffentlichung im Aminet (comm/misc).