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3. Fleecy Moss erläutert Amiga-Pläne

Fleecy Moss, Vice President of Software Development von AMIGA, hat sich in einer Mailingliste zu den Plänen des Unternehmens geäußert:

»Bei meinen Zügen durch die Community-Treffs stolperte ich über einige Missverständnisse, Gerüchte und eine Menge Durcheinander. Ich kann natürlich nicht alles beantworten, aber hier sind einige Dinge, die ich klarstellen möchte.


0. Amiga wird eine digital stimmige Welt aufbauen. Digital stimmig 
 bedeutet alles, was aus 0 und 1 zusammengesetzt ist - Anwendungen, 
 Video, Audio, Spiele, eMails und was auch sonst immer. Wir werden 
 uns auf zwei Märkte konzentrieren, den Pfadfinder-Markt für digitale 
 Abenteurer, leistungsfähige Anwender, Spieler, zufriedene Entwickler, 
 DeskTopler, Künstler, Video-Leute und jene, die es ablehnen, den 
 Computer als digitale Vorrichtung zu definieren. Unser zweiter Markt 
 wird sich auf die digitale Umgebung im Heimbereich (Domestic Digital 
 Habitat - DDH) konzentrieren 
  
1. Wenn Sie ein Personal-Computer-Mensch sind, wird es für Sie einen 
 zweite Amiga-Personal-Computer-Welle geben. 
  
2. Wir werden die klassische Entwicklung in soweit unterstützen, dass 
 wir den Anwendern und Entwicklern beim Übergang zu einer neuen Machine 
 helfen wollen. Das wird das ganze Ausmaß unserer Hilfe für die 
 klassische Maschine sein. Falls dazu weitere AmigaOS-Ausgaben gehören, 
 soll es denn sein. 
  
3. Wir haben x86 und PPC für die erste Ausgabe des Pfadfinder-Produkts 
 für Verbraucher im Auge (wenn Sie eine Personal-Computer-Person sind, 
 sind Sie gemeint). 
  
4. Wir werden alles tun, was in unserer Macht steht (und das uns nicht in 
 den Bankrott treibt oder mit unseren primären Zielen ins Gehege kommt), 
 dass die klassische Amiga-Software auf den neuen Maschinen auf die eine 
 oder andere Weise läuft. Die neue Amiga-Produktfamilie (früher AQUA 
 genannt) wird nativ und als Gastprodukt (natively and hosted). laufen. 
 Dadurch wollen wir schnell einen großen Markt schaffen, von dem die 
 Amiga-Entwickler profitieren. Die erste Pfadfinder-Ausgabe wird als 
 Gastprodukt laufen, um den Markt schnell wachsen zu lassen. Das sehen 
 wir als unsere hauptsächliche Verpflichtung zur Hilfe der Entwickler. 
  
6. Wir sind im Gespräch mit dem Phoenix Consortium wegen gemeinsamer 
 Interessen. 
  
7. Wir wurden von QNX angesprochen, aber zur Zeit planen wir nicht, mit 
 ihnen zusammen zu arbeiten. 
  
8. Wir werde Produkte für einen weiteren Markt entwickeln, den Markt für 
 die digitale Umgebung im Heimbereich (Domestic Digital Habitat - DDH). 
 Diese Märkte werden getrennt gehalten, aber die Produkte werden 
 zusammenarbeiten, wenn der Auftraggeber es so wünscht. 
  
9. Es wird eine neue Website geben, die in Kürze erreichbar ist. Sie 
 wurde mit allen Browsern, Amiga und Nicht-Amiga, getestet und unter 
 den Bedingungen der Einrichtungen mit offenem Standard haben wir uns 
 alle Mühe gegeben. Die Website wird schnell wachsen und weitere 
 Informationen werden dort erscheinen. Wir möchten daraus eine 
 Heimstatt für alle Amiga-Freunde machen, die dort ihre Meinung 
 äußern, "chatten" und zu den verschiedensten Bereichen des Amiga- 
 Universums abheben können. 
  
a. Ein Manager zur Unterstützung der Entwickler wurde erwählt und man 
 arbeitet an der Erstellung des Programms zur Entwicklerhilfe. Das 
 wird erledigt sein, ehe die Entwicklergeräte ausgeliefert werden. 
  
b. Die Entwicklergeräte sind spezifiziert, wir haben uns mit mehreren 
 "Whitebox"-Herstellern in Verbindung gesetzt und wir bauen unseren 
 Vertrieb auf. 
  
c. Amiga wird keine Daten nennen, bis wir nicht ein Produkt zur Verfügung 
 haben. Wir werden Zeitabläufe planen, aber wir werden keine 
 Datumsangaben damit verknüpfen. Genug Schaden ist damit schon 
 angerichtet worden. 
  
d. Wir haben Zusagen von 75% unserer Entwicklungsmannschaft und ihre Namen 
 und Aufgabenbereiche werden bekanntgegeben, sobald wir vom Training 
 heimkommen (vor Monatsende). 
  

Diese Mitteilung kann ohne Änderung innerhalb der Gemeinschaft weiter gegeben werden. So wie weitere Fragen und Probleme aufkommen, werden wir versuchen, sie zu beantworten.«

Die Übersetzung aus dem Englischen stammt von Gernod Schomberg.

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