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»Zuerst mal, muss die Ioblix ausgepackt werden. Nun hat man eine Diskette mit den Treibern, eine Slotblende mit Schnittstelle und eine kleine Platine. Zuerst muss die Ioblix auf den Uhrenport gesteckt werden und die Slotblende in die dafür vorgesehene Halterung. Nun wird das Zip100 an den Parallelport angeschlossen.
Nach nun erfolgtem Start wird die Software der Ioblix installiert, indem man das Programm "Install" auf der Diskette ausführt.
Nach erfolgter Installation muss man das Programm "Install Parallel Zip" ausführen. Es kopiert nun automatisch ein Device und ein paar Dosdriver, nämlich PZIP0 und PZIPC, letztere ist für PC Zip Disketten.
Nach erfolgtem Neustart kann man die ZIP-Diskette entweder im AMIGA- oder im PC-Format formatieren. Die Formatierung der Zip-Disk kann sehr sehr lange dauern. Abhilfe schafft hier zum Glück die Schnellformatierung. :) Nach der Formatierung stehen dem User komischerweise "nur" 95 MB bereit. Warum, ist mir ein Rätsel.
Die Übertragungsrate lag bei mir laut SysInfo bei ca. 168 kb. Ist zwar langsam, d.h. man muss bei Backups elend lange warten.
Nun ja, das ZIP läuft, aber es hat keine Tools, da Iomega nur PC-Software beigelegt hat (ein Zustand, der meiner Meinung nach in der kompletten Peripherie-Industrie unerträglich ist, egal ob Drucker, Scanner usw.). :(
Abhilfe schaffen hier bestimmte Pakete aus dem Aminet. Ich habe mich für Z100 von Thomas Omilian (Aminet: disk/misc/z100.lha), das Shareware ist (man muss dem Author eine Musik-CD schicken), entschieden. Das positive an Z100 ist z.B., dass sich das Programmpaket bei der Installation selbst konfiguriert, d.h. alle Devices und Units werden automatisch eingestellt.
Das Programmpaket besteht aus:
| Frame Z100 | Zum Erstellen von Imagedateien |
| Safe Z100 | Um die Zip-Diskette mit einem Speicherschutz und einem |
| Leseschutz zu versehen sowie den Auswurfknopf des Laufwerkes | |
| zu deaktivieren (der Auswurfknopf funktioniert erst nach | |
| einem Reset wieder) | |
| Watch Z100 | Prüft die Diskette auf Speicherschutz usw. und startet ggf. |
| Safe Z100 (hat bei mir nicht funktioniert) | |
sowie einem Device und Dosdrivers (hab ich beides nicht ausprobiert, ist ja auch nicht nötig). Die Dokumentation liegt in Deutsch, Englisch, Französisch und Schwedisch(!) vor.
| Hinweis: | Falls man öfters mit Windows9x-ZIP-Disketten arbeitet, sollte |
| man sich vielleicht CrossDos7 besorgen, da es DOS 8.3 | |
| unterstützt, was unter anderem Dateinamen bis zu 30 Zeichen | |
| erlaubt. | |
| Ein Review zu CrossDos7 ist ebenfalls im Aminet erhältlich. |
| Fazit: | Mit der Ioblix und dem Z100-Software-Paket lässt sich ein ZIP-LW |
| (fast) so gut betreiben wie mit den Original-Iomega-Tools. | |
| Die meisten Leute werden am Iomega Zip viel Spaß haben, und wem | |
| 95 MB Speicherplatz auf einer Diskette immer noch nicht reichen, | |
| für den gibt es das ZIP 250, was ich in der nächsten Ausgabe teste. | |
Dennis Trabandt <HeartofSteel@gmx.net>«