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Und hier mal ein eher ungewöhnlicher Test eines ungewöhnlichen Produktes: Im Dezember 1999 wurde von Ruben Monteiro eine Audio CD-ROM veröffentlicht, auf der einige der besten Amiga Kompositionen vorhanden sein sollten. Alle Musikstücke sollen mit neuester Studiotechnik neu aufgenommen worden sein und jetzt in bester Qualität zur Verfügung stehen. Dies hat gereicht, um mich als alten Amiga Protracker Mod Fan, zu begeistern und mir die CD mal genauer anzusehen.
Die CD kommt professionell gestaltet und gepresst (!) daher, was in diesen Zeiten sicherlich nicht mehr selbstverständlich ist. Solch eine CD könnte man sicherlich genauso auch im Einzelhandel vorfinden, da sie sehr professionell gestaltet wurde. Auf der CD befinden sich neben einer Datenspur insgesamt 18 Musikspuren mit bekannten Remakes von Amiga Spielen.
Auf der Datenspur findet man ein unterhaltsames, gerendertes MPG Video, welches einen genervten Windows User zeigt, wie er seinen alten Amiga wieder herauskramt. Das Video demonstriert, dass der Amiga einfach "unsterblich" ist und erklärt somit den CD Titel "Immortal". Außerdem sind auf der Datenspur reichlich Informationen zu den Musikstücken vorhanden. Allesamt im HTML Format. Auch diese Informationen wurden professionell gestaltet.
Folgende Musikstücke findet man nun auf den Musikspuren:
| Spur 2: | Shadow of the Beast - Intro |
| Spur 3: | Shadow of the Beast - Eerie Forests |
| Spur 4: | Shadow of the Beast - The Cavern |
| Spur 5: | Shadow of the Beast - Beast`s Stronghold |
| Spur 6: | Shadow of the Beast - Underwater |
| Spur 7: | Shadow of the Beast - Game Over |
| Spur 8: | Dafel: Bloodline |
| Spur 9: | Project X `99 |
| Spur 10: | Superfrog |
| Spur 11: | The Final Odyssey |
| Spur 12: | Blockhead II |
| Spur 13: | The Strangers |
| Spur 14: | Harlequin |
| Spur 15: | Utopia |
| Spur 16: | Space Station 3000 |
| Spur 17: | Gunbee F-99 |
| Spur 18: | Turrican |
| Spur 19: | Alien Breed 3D |
Alle Musikstücke befinden sich in astreiner Qualität auf der CD. Hier hört man wirklich, dass sie komplett neu aufgenommen und vertont wurden. Auffallend ist allerdings, dass teilweise einige recht unbekannte Titel mit in die Kollektion aufgenommen wurden, wie z.B. Blockhead II und Harlequin. Da hätte es sicherlich noch bessere Musikstücke gegeben. Aber vielleicht gibt es die ja bald auf einem Nachfolger zu hören.
Abschließend hinterlässt diese CD-ROM einen recht guten Eindruck. Professionelle Gestaltung der CD-ROM und Qualität der Musikstücke können überzeugen. Für alle Amiga Musik-Fans ist diese CD-ROM ein praktisches Muss, auch wenn der Preis mit etwa 40 DM vielleicht etwas hoch angesetzt ist. Aber wenn man die CD dann in den Händen hält, kann man ihn doch einigermaßen nachvollziehen. Kommen wir also zur Wertung, die natürlich jetzt etwas anders aufgestellt ist, als bei Spielen:
Name: Immortal
Hersteller: Monteiro Music, Ruben Monteiro, Portugal,
http://www.monteiro-music.com (Best. ü. Internet mögl.)
Preis: $18.99 US-Dollar
Datenträger: 1 CD
Genre: Musik CD | Spieler: -
Sprache: englisch | Anleitung: englisch
System: OCS/ECS/AGA | CD-ROM
Fazit: Professionell erstellte Musik CD, die für Amiga Musik
Fans wirklich zu empfehlen ist.
Wertung:
Grafik: ----
Sound: 8/10
Handhabung: 7/10
Spielspaß: ----
GESAMT: 75%
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Der Ort: Köln, das Datum, 13. November 1999. Fast exakt ein Jahr, nachdem ich auf der Computer `98 in Köln, dass damals sehnsüchtig erwartete Foundation erstand, schlug ich wieder zu und leistete mir das Update auf Foundation - The Directors Cut.
Wieder in heimatlichen Gefilden angekommen, geriet Foundation erst einmal in Vergessenheit, da auf der Messe auch noch WipeOut 2097 in meinen Einkaufsbeutel wanderte. Doch kurze Zeit später des WipeOut Spielens überdrüssig, erinnerte ich mich an eine weitere CD, die ich auf der Messe erstanden hatte, richtig, es handelte sich um Foundation. Also schnell ausgepackt und angeschaut, etwas skeptisch betrachtete ich jene CD, denn es handelte sich dabei um keine aus dem Presswerk, nein, es ist eine "selbstgebrannte", welche mich blau angrinste (ich hoffe doch stark, dass das so i.O. ist, schließlich habe ich sie bei EPIC gekauft). Na gut dachte ich mir, nicht verzagen, CD in die Schublade wagen. Was dann auch geschah.
Die erste Änderung, die zu sehen war, die CD besitzt ein Newicon als Piktogramm, nach dem obligatorischen Doppelclick auf das Icon öffnet sich die Schublade, und erfreulicherweise geht es da weiter mit Newicons, auch programmtechnisch hat sich einiges getan, war Foundation damals noch Version 1.12 , lächelt mich hier schon mal die Version 1.25 an, und was noch erfreulicher ist, es besteht keine Trennung mehr zwischen AGA und RTG, man kann Foundation nun einheitlich über das Icon starten, und man ist drin, natürlich nur, wenn man vorher in den Foundation-Prefs die entsprechende Auflösung definiert hat. Es ist bei Foundation DC auch nicht mehr nötig, das Spiel auf die Platte zu bannen, nein, es ist jetzt direkt von CD aus startbar, natürlich ist es weiterhin möglich, Programmteile oder auch das ganze Programm auf die Platte zu schaufeln. Man muß lediglich die FoundationPrefs in die gewünschte Directory auf die Festplatte ziehen, die Prefs starten und in den Unterpunkt Installation gehen, die gewünschten Programmpakete selektieren und auf Install clicken, und ab geht er, der Peter.
So nun aber zum Spiel, vorausgesetzt wird natürlich erst einmal ein Amiga, dieser sollte idealerweise über eine Grafikkarte verfügen, aber für den Anfang tut es auch ein AGA Modus, für die RTG Modi ist es egal, ob man nun Anhänger von CybergraphX oder Picasso96 ist, es werden beide unterstützt. Als Prozessor wird Minimum ein 68030 gefordert , besser ist es aber, wenn ein 040 oder 060 im entsprechenden Rechner seine Arbeit verrichtet. Für den guten Ton sorgt, je nach dem wie man es einstellt, die original Paula oder eine AHI-Installation, allerdings hab ich so meine Probleme, wenn ich Foundation mit AHI-Sound spiele, da kommt es öfter mal zu Audiohängern, so dass ich auf die gute alte Paula Tonausgabe zurückgegriffen habe, die meines Erachtens keinen Qualitätsunterschied erhören lässt, zumal nebenbei noch die CD-Audiotracks abgespielt werden (können). Weiterhin sollte der Rechner noch über mindestens 6 MegaByte Arbeitsspeicher verfügen, was aber angesichts der Speicherhungrigen Wintel-Rechner Games geradezu lächerlich ist. Oder seid ihr anderer Meinung ???
Hat man das Spiel erst einmal gestartet, wird man von einer komplett gerenderten Intro begrüßt, die man in den Prefs auch deaktivieren kann. Ist man erst einmal im Hauptmenü, hat man die Wahl. Enweder entscheidet man sich für ein Eroberungsspiel, von denen 40 zur Verfügung stehen, jedoch hintereinander, also nix mit freier Auswahl, nein ganz nach dem Siedler Prinzip, schön ein Level nach dem anderen, oder man entscheidet sich für ein "gewöhnliches" Spiel, in dem man sich dann aussuchen kann, auf welchem Terrain gegen wieviele Gegner und um welches Ziel man kämpft.
Möglich ist zum Beispiel, dass man ganz alleine spielt oder gegen bis zu 3 Computer-Gegner, auf den Geländearten Sommer, Winter, Düster und Lava mit technischem Niveau 1 bis 4 sowie Grundausstattung Niedrig, Mittel oder Hoch, um dann das Spielziel "Feind vernichten", "80% des Landes" oder "Feind anzünden", zu erreichen. Beim Eroberungsspiel bekommt man natürlich seine Ziele vorgegeben, ich muss aber zugeben, dass ich selbst noch nicht weiter als bis zum fünften Scenario gekommen bin.
Zum Spielablauf ist eigentlich nicht sehr viel zu sagen, es funktioniert ungefähr nach dem Prinzip, welches wir alle schon von "Die Siedler" kennen, Minen bauen, um Rohstoffe zu fördern, Rohstoffe zu Gold oder Stahl einschmelzen. Eine Farm bauen, um für Nahrung zu sorgen, Bauernhäuser bauen, in denen die Mägde wohnen, um für Nachwuchs zu sorgen, ein Kirche (oder Krematorium), um die Verstorbenen in Magie zu verwandeln, die Magie und Gold sowie andere Rohstoffe, Stein, Holz usw., um Gebäude zu zaubern.
Ja richtig, hier werden die Gebäude nicht gebaut, wie bei den Siedlern, hier kommt ein Zauberer vorbei, zaubert mal kurz, und schon steht das Haus, also wenn man die entsprechenden Rohstoffe hat, ist ein Gebäude schnell errichtet, ebenfalls sind die Menschen hier auch wesentlich intelligenter, sie brauchen keine Straßen, um zu ihren Zielorten zu gelangen, allerdings sehen sie proportional zu den Gebäuden doch ein wenig groß aus, aber das kann man ja verkraften. Was ebenfalls noch positiv zu bemerken ist, ist die Möglichkeit zu handeln, sollten bestimmte Rohtoffe einmal knapp sein, kann man sie gegen andere, die man zuviel hat, eintauschen, und so doch noch den Sieg davontragen. Bei den Siedlern war man ja auf eine funktionierende Versorgung mit allen benötigten Rohstoffen angewiesen, hier kann dann schon mal der eine oder andere Rohstoff ausgehen, und man kommt trotzdem noch über die Runden. Wenn man eine Mission erfüllt hat, bekommt man hinterher die Statistik angezeigt, wieviele Leute man selbst oder der Gegner hatte, wievele Jahre benötigt wurden, um die Mission zu erfüllen, die Anzahl der getöteten Gegner und die eigenen Verluste.
Das Gameplay ist gegenüber Foundation Geschwindigkeitsmäßig stark verbessert worden, trotzdem kann ich keinem empfehlen, Foundation DC in einer 1024x768 Auflösung zu starten, bei mir ruckelte in dieser Auflösung das Game nur so über den Bildschirm, trotz eines 060ers, der in meinem 4000er arbeitet, der PPC wird ja leider nicht unterstützt, vielleicht ändert sich das ja mit dem nächsten Game Foundation`s Edge, welches bekanntlich dieses Jahr erscheinen soll. Ebenfalls wäre noch die Mouse- Steuerung zu bemängeln, diese ist meiner Meinung nach viel zu sensibel gestaltet, einmal kurz etwas angeclickt, und man ist trotzdem schon drei Menüs zu weit, außerdem ist die Spitze des Mousepfeils nicht 100%tig identisch mit dem, was man anclickt. Das angeclickte Objekt befindet sich immer ein klein wenig links neben dem Pfeil, das heißt, man kann schon mal aus Versehen in das falsche Menü gelangen oder das falsche Objekt selektieren. Positiv zu bewerten ist die Möglichkeit, Foundation DC in einem Fenster auf der Workbench spielen zu können, und dass das Spiel im Multitasking-Modus läuft, ich habe nebenbei den NCoder auf dem PPC arbeiten lassen und keinerlei Geschwindigkeitseinbußen bemerkt, sicherlich ist es auch problemlos möglich, andere Programme, wie zum Beispiel Tornado 3D nebenbei ihre Arbeit auf dem PPC verrichten zu lassen, während man gemütlich ein paar Runden Foundation auf dem 68k spielt.
Leider konnte ich aber auch in dieser Version keine Möglichkeit entdecken, gegen mehrere menschliche Gegner zu spielen, weder ein Splitscreen Zweispielermodus, wie von "Die Siedler", noch eine Möglichkeit über ein TCP/IP-Netzwerk, egal ob nun lokal oder über das Internet. Naja, vielleicht kann ja der Nachfolger damit aufwarten.
Abschließend bleibt zu sagen, dass es sich für diejenigen, welche Foundation schon besitzen, nicht lohnt, sich auch noch Foundation DC zu kaufen, da sich am Spiel nichts geändert hat und ein kostenloser Patch im Web erhältlich ist. Aber für alle, die noch keines von beiden in ihrem Besitz haben und über die entsprechenden Systemvoraussetzungen verfügen, kann ich es uneingeschränkt empfehlen, zumal der Preis von 49,- DM unerhört günstig ist, Interesse für Strategiespiele natürlich vorausgesetzt.
Bezugsquelle:
Epic MarketingPreis: 49 Mark.
Michael Scholz <MGF-Design@gmx.net>
Mit Max Rally ist ein neues Buggy-Rennen im Stile von Micro Machines auf dem Amiga-Markt. Bis zu vier Spieler können dabei in der Draufsicht durch 26 Levels in vier Umgebungen gurken und versuchen, gegen seine kleinen Mitstreiter oder gegen die Zeit zu kämpfen. Die niedrigen Systemanforderungen lassen auf keine grafischen Sensationen schließen, fortschrittlich ist allerdings die Möglichkeit, zwei Amigas per Null-Modem-Kabel miteinander zu verbinden und so an zwei Bildschirmen zu spielen.
Das Spiel
Das zwei Disketten umfassende Spiel kommt in einem optisch gelungenen CD-Cover daher, auf welchem neben dem gerenderten Tourenwagen auf der Vorderseite auch das lustige "FLOPPY disk" Logo im Stile des "COMPACT disc DIGITAL AUDIO" Logo auffällt. Nach einer gedruckten Anleitung sucht man vergeblich, allerdings ist eine ausführliche Readme-Datei beigelegt. Zum Spielen ist diese jedoch nicht direkt nötig, und auch die Festplatteninstallation ist idiotensicher (3 MB werden benötigt, aber auch der Start direkt von Diskette ist möglich).
Zur Auswahl stehen drei verschiedene Spielmodi. Im "Championship" tritt man im Rennen gegen drei Computergegner an. Man darf sich Sieger nennen, wenn man in allen 26 Leveln, die man in beliebiger Reihenfolge durchspielen kann, als erster über die Ziellinie fährt. Wird man zweiter oder schlechter, gilt das Level als nicht gemeistert und muss erneut gefahren werden. Nach dem fünften nicht gewonnenen Rennen ist der Championship vorbei. Als kleiner zusätzlicher Ansporn wird nach jedem Rennen die beste Rundenzeit ermittelt, wobei pro Strecke eine Zeit in der Hall of Fame landet. Einfallsreich ist, dass man diese dann sogar speichern und und in einem anderen Max Rally Spiel wieder laden kann, wobei beim Laden nur die besseren Highscores übernommen werden. Um diese Rekorde noch zu optimieren, ohne ständig von anderen Buggies genervt zu werden, kann man im "Speed Trial" einsam seine Runden drehen, während die beste Rundenzeit festgehalten wird. Erwähnenswert sind darüber hinaus auch die "Challenge"- Level im Championship. Dabei fährt man alleine durch eine Weltraumgegend und muss gewisse Stationen anfahren. Der Bildschirm bewegt sich währenddessen unabhängig vom Fahrer gleichmäßig, so dass man stets aufpassen muss, nicht zu langsam zu sein, da man sonst quasi überrollt wird und das Level als verloren gilt.
Für Leute, die gerne zweisam oder sind, sind die Multi-Player-Rennen angesagt. Im Mehrspielerrennen wird der Bildschirm in zwei Teile geteilt, leider ist damit aber nur zwei Spielern gleichzeitig gedient. Ist allerdings auch der Amiga "zweisam", kann man zwei Rechner miteinander verbinden und so insgesamt vier Leute in das Geschehen verwickeln. Dazu sind aber zwei gekaufte Versionen von Max Rally nötig. Eine andere und neuartige Mehrspielermöglichkeit ist das Battle in Max Rally. Hier gilt es, seinen Konkurrenten davonzufahren. Alle Spieler fahren gleichzeitig in einem Bildschirm, wobei die "Kamera" stehts auf den ersten gerichtet ist. Wer es schafft, als einziger auf dem Schirm übrig zu bleiben, erhält einen Punkt, von denen man fünf zum Sieg bekommen muss.
Meine (hochwertigen) Erfahrungen
"Bin ich schon drin oder was?" kann man wohl meine erste Reaktion auf das Spiel beschreiben, wobei dies weniger als "Das ist ja einfach", sondern vielmehr als »Ist das alles?« zu verstehen ist. Zumindest von der Spielgrafik erwartet man üblicherweise von neu erschienenen Spielen mehr als nur durchschnittliches PD-Niveau, doch in dieser Hinsicht wird man enttäuscht. Da ist die AOL-Startseite durchaus noch faszinierender ;-( Doch nichts für ungut, weniger kann oft mehr sein, auch (ja für meinen Geschmack sogar gerade) PD-Games haben ihren Reiz, denn auf den Spielspaß kommt es schließlich an, und so bin ich losgefahren. Doch auch auf den zweiten Blick stellten sich bei mir noch keine Glücksgefühle ein: Normale Steuerung (mit Schlittern in den Kurven (falls verständlich ist, was ich damit meine)), eine unspektakuläre Strecke und auch sonst keine Highlights. Mehr als Rechts/Links/Gas/Bremsen ist leider nicht möglich. Einzige Besonderheit ist der pro Rennen einmalige "Turbo", der, wenn man ihn nicht schon zuvor aus Versehen ausgelöst hat, den eigenen Wagen quasi von Null auf Hundertzehn in ein paar Millisekunden beschleunigt. Die vier verschiedenen Umgebungen (Wald, Weltall, Eis und Dünen) bieten zwar grafische Abwechslung, doch richtige Unterschiede fallen nicht auf (lediglich im Weltraum muss man aufpassen, dass man nicht an manchen Stellen von der Fahrbahn abkommt und die Weiten des Alls kennenlernen darf). Eine Übersicht über die ganze Strecke während des Rennens hätte vielleicht auch gut getan. Gut gedacht ist die Möglichkeit, dass man vor einem Rennen/Championship einen aus sechs verschiedenen Fahrern auswählen muss, von denen jeder unterschiedliche Fahreigenschaften besitzt. Wo genau die Unterschiede sind, konnte ich allerdings nicht feststellen.
Um ehrlich zu sein konnte mich das Einzelspiel nicht sehr lange Zeit fesseln, sodass ich bislang noch keinen Championship gewonnen habe. Die Idee, dass nur ein erster Platz Erfolg verspricht, ist zwar etwas Besonderes, aber leider endet dies oft in öden Einzelrunden vorneweg vor den anderen bei manchen Strecken (die Rundenzahl lässt sich nur im Multiplayer-Race verändern) und einem totalen Scheitern bei anderen Strecken. Das Multiplayer-Rennen bietet hier schon mehr. Doch das Zweikampf-/Gegeneinander-Gefühl könnte jedoch besser gestaltet sein. So ist es nur schwer möglich, andere absichtlich zu schikanieren oder z.B. von der Bahn zu werfen. Richtig Spaß macht auch auf längere Frist dagegen das Mehrspieler-Battle. Diese Idee ist zwar simpel, aber kann durchaus für lustige Stunden sorgen.
Leider ist Max Rally bei mir öfters plötzlich abgestürzt, was allerdings an zu wenig freiem RAM lag. Mit "Boot with no startup-sequence" und Start von der Shell macht das Spiel allerdings keine Probleme.
Fazit:
Max Rally ist ein nettes kleines Buggy-Rennspiel mit einigen interessanten Möglichkeiten, das wirklich Besondere fehlt allerdings, weshalb nur mäßiger Spielspaß aufkommt. Einzige Ausnahme ist da das Multiplayer-Battle. Aufgrund der mittelmäßigen Grafik gelingt es dem Spiel nur schwer, sich von PD-Spielen abzuheben, welche ja häufig sehr witzige Ideen aufzuzeigen haben.
Für Spielefreaks oder auch A500-User ist das Erscheinen von Max Rally sicherlich eine Bereicherung.
Ich will mit diesem Test niemanden abschrecken, in Tests der Konkurrenz ist das Spiel häufig besser weggekommen, seine eigene Meinung bilden kann sich jeder, indem er sich aus dem Internet die Demo-Version herunterläd, was sicherlich kein Fehler ist.
Kontakt: http://www.allcomm.co.uk/~fortressDas Test-Exemplar wurde mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt von CS&E Ltd. (http://www.csande.co.uk).
Christian Keller <chrisman@bigfoot.de>