
                Kurzanleitung zum Archiv "pnmview_grf.lha"
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                                   ZWECK
                                  -------

Das Programm "pnmview" ist ein Programm zum Anzeigen von PBM/PGM/PPM-Bildern
auf einem Amiga mit Graffiti-Videokarte.


                                  INHALT
                                 --------

Das Archiv sollte folgende Dateien enthalten:

        pnmview            (die ausführbare Datei)
        pnmview.syntax     (Datei für Hilfe)
        pnmview.syntax_e   (Hilfe, englisch)
        pnmview.liesmich   (lesen Sie gerade)
        pnmview.readme     (Anleitung, englisch)
        graffiti.library   (gehört in LIBS:)

Sollte eine der Dateien fehlen, holen Sie sich besser eine vollständige
Version, am besten gleich von meiner Homepage.

Sollten Sie den Quelltext vermissen, so muß ich auf eine spätere Version
vertrösten. Spätestens bei Veröffentlichung der fertigen Version (1.00)
wird der Source auf jeden Fall beigelegt. Aber Sie können mich ja auch noch
fragen, falls Sie es nicht mehr abwarten können ...


                                 COPYRIGHT
                                -----------

Alle in diesem Archiv enthaltenen Dateien (außer "graffiti.library") unter-
liegen dem Copyright, d.h. (c) Stefan Diener. Es ist nicht gestattet,

a) dieses Archiv zu verändern und die modifizierte Form in Umlauf zu bringen
   (Insbesondere ist es nicht gestattet, diese Notiz zu entfernen !),
b) die Programme und Quelltexte oder Teile davon zu kommerziellen Zwecken zu
   nutzen,
c) das Archiv oder Teile davon einem kommerziellen Programm(-paket) beizulegen,

Ausnahmen von diesen Regelungen bedürfen meiner persönlichen Zustimmung !

Abgesehen von obigen Einschränkungen dürfen das Programm und die Quelltexte
jedoch nichkommerziell frei verwendet werden. Sollte ein Quelltext oder ein
Teil davon in einem anderen Programm verwendet werden oder ein bestehendes
Programm auf diese Weise weiterentwickelt werden, so ist sowohl im neuen
Quelltext, als auch im neuen Programm ein Hinweis auf den ursprünglichen
Autor zu vermerken. Ich würde mich darüber freuen, in diesen Fällen etwas
von den Entwicklungen zu erfahren, d.h. ich bitte darum, mir wenigstens eine
kurze E-Mail zu schicken.

Der Autor behält sich vor, die Copyright-Bedingungen in späteren Versionen
zu ändern.


                                 GARANTIE
                                ----------

Ha, ein Scherz ! Keine Garantie ! Es gibt weder eine Garantie darauf, daß das
Programm auf Ihrem Rechner läuft, noch darauf, daß das Programm den angege-
benen Zweck erfüllt. Und es übernimmt auch niemand irgendeine Haftung für
Schäden, die an Ihrem Rechner durch sachgemäße oder unsachgemäße Benutzung
des Programms entstehen. Es kann nicht dafür garantiert werden, daß die Bild-
schirmausgaben, die das Programm erzeugt, auch korrekt sind. Auch hier keine
Haftung. Sollten Sie dieses Programm benutzen, so tun Sie das auf eigenes
Risiko.

ABER: Es wurde mit Nachdruck daran gearbeitet, das Programm möglichst von
allen Fehlern zu befreien und es wurde ein erheblicher Aufwand auf das Testen
des Programms verwendet. Die Chance, daß das Programm unentdeckte Fehler ent-
hält, besteht jedoch weiterhin.


                                  VERSION
                                 ---------

Diese Kurzanleitung bezieht sich auf die Version 0.01ß vom 27.09.97. Sollten
Sie eine neuere Version besitzen, können Sie diese Datei getrost vergessen.


                                  AUFRUF
                                 --------

Wie an der Versionsnummer schon zu erkennen, handelt es sich um eine Beta-
Version. Nun, das ist nichts schlechtes, sofern man den Benutzer darauf hin-
weist (nicht wie Microsoft es bei Win95 eben unterließ ...). Man kann mit
dieser Software ganz normal arbeiten, aber darf halt nicht voraussetzen, daß
sie schon 100% fehlerfrei und fertig ist. Niemand kann garantieren, daß ein
Programm wirklich frei von Fehlern ist, selbst kommerzielle Software krank
mehr oder weniger offensichtlich daran (denken Sie an MS Internet Explorer,
Netscape Navigator, Java oder an Win95, OS/2 und AmigaOS).

Wozu ist diese Beta-Version nun da ? Ganz einfach: Ich kann das Programm nicht
unter allen denkbaren Bedingungen testen, da ich nicht jede Rechnerkonfigu-
ration bei mir zu Hause habe und auch nicht so viel Zeit habe. Deshalb über-
lasse ich einen Teil der Tests Ihnen. Was Sie tun sollen ? Sie sollen das
Programm einfach nur benutzen. Benutzen und mir dann eine kurze Nachricht
zukommen lassen,

a) welchen Rechner Sie benutzen (Typ, CPU, Speicherausbau, OS-Version, ...),
b) ob das Programm fehlerfrei lief oder Fehler produzierte,
c) ev. welche Fehler auftraten und unter welchen Bedingungen,
d) wie Ihnen das Programm gefällt und was man ggf. verändern sollte.

Insbesondere interessiert mich das Verhalten auf dem A500 mit KS 1.3,
A500 mit KS2.0, A600 und allgemein Konfigurationen mit wenig Speicher und
ohne Fast-RAM.

Bitte denken Sie daran, daß es mir auch schon hilft, wenn Sie mir sagen, daß
das Programm bei Ihnen z.B. auf einem Standard-A1200 ganz normal läuft.

Nur durch die Hilfe der Leute, die das Programm benutzen, kann ich ein Programm
schreiben, daß den Wünschen auch gerecht wird. Schreiben Sie mir also Ihre
Vorschläge.

Am einfachsten, Sie schicken mir die Mitteilung per E-Mail. Ich werde auf
meiner Homepage auch eine Seite zur Verfügung stellen, die eine Eingabemaske
enthält. Damit wird das Schicken der Nachrichten noch leichter. Es besteht
die Möglichkeit, daß diese Seite schon existiert, wenn Sie diese Zeilen lesen,
aber versprechen kann ich es nicht. Am besten, Sie schauen mal rein.


                               INSTALLATION
                              --------------

1. Kopieren Sie die Datei "graffiti.library" in das Verzeichnis "LIBS:".
   Es handelt sich um die Version 1.0 der "graffiti.library" vom 12.11.96.
   Sie finden die Library auch auf Ihrer Graffiti-Utility Disk (lag der
   Videokarte bei) im Verzeichnis "Developer".
   (BTW, ich spreche von der Utility Disk der Version 1.4)

2. Am besten, Sie richten auf Ihrer Festplatte ein eigenes Verzeichnis für
   "pnmview" ein, z.B. "DH4:Graffiti/pnmview".

3. Dorthin kopieren Sie die Datei "pnmview".

4. In diesem Verzeichnis müssen (!) Sie noch ein Unterverzeichnis
   namens "help" einrichten, also im Beispiel "DH4:Graffiti/pnmview/help".

5. Dorthin kopieren Sie dann die Datei "pnmview.syntax".

6. Als letztes bleibt noch, ein Assign einzurichten. Dazu tragen Sie in Ihre
   User-Startup die Zeile "Assign STIMP: <Ihr Verz.>" ein, im Beispiel also
   "Assign STIMP: DH4:Graffiti/pnmview". Beachte: Dieses Assign wird erst
   nach einem Neustart des Rechners aktiv !

Wenn Sie möchten, können Sie Ihren Pfad um das neue Verzeichnis erweitern.
Damit ist es dann möglich, "pnmview" aufzurufen, ohne erst in das
Verzeichnis wechseln zu müssen oder dieses jedesmal explizit anzugeben.

7. Fügen Sie in der User-Startup NACH dem Befehl "Assign STIMP: ..." ein:
   "path STIMP: add". Beachte: Auch diese Anweisung wird erst bei einem
   Neustart des Computers wirksam !

Sollten Sie nicht über eine Datei namens "S:User-Startup" verfügen, nehmen
Sie die Veränderungen in Ihrer Startup-Sequence entsprechend vor. Die neuen
Befehle müssen aber noch vor "loadwb" und "endcli" stehen.

Die Installation ist nun beendet und Sie können einen Reset durchführen.


                               PROGRAMMSTART
                              ---------------

Haben Sie die Installation erfolgreich durchgeführt, starten Sie das Programm
durch den Aufruf "pnmview -?". Jetzt sollte ein Hilfstext erscheinen. Bekommen
Sie stattdessen die Meldung "Hilfstext nicht gefunden", ist bei der Instal-
lation etwas schief gelaufen. (Haben Sie ev. vergessen, einen Reset durchzu-
führen ?)

Der Hilfstext sollte nun zur Benutzung des Programms ausreichen. Da es sich
hier um eine (viel zu lang geratene) Kurzanleitung handelt, müssen Sie leider
mit diesen spärlichen Informationen erstmal zurechtkommen. In einer der fol-
genden Versionen wird dieser Mangel garantiert behoben, spätestens bei der
Veröffentlichung der fertigen Version (1.00). Sollten trotzdem unüberwindliche
Probleme auftreten, kontakten Sie mich bitte.

Noch kurz zu den verwendeten Symbolen in der Syntax-Zeile:

- Eckige Klammern bedeuten, daß dieser Parameter optional ist, d.h. auch
  weggelassen werden kann.

- Senkrechte Striche bedeuten ein exklusives ODER, d.h. von allen Parametern,
  die hintereinander durch senkrechte Striche verbunden sind, kann nur einer
  gewählt werden.

- "default" bedeutet voreingestellter Wert, d.h. wenn Sie diesen optionalen
  Parameter weglassen, wird automatisch der voreingestellte Wert angenommen.

- Zahlenwerte sind unmittelbar hinter dem einleitenden Buchstaben des Para-
  meters anzugeben, z.B. richtig: "-f32", falsch: "-f 32".

- Jeder Parameter muß sein eigenes "-" oder "+" besitzen. Das Zusammenfassen
  von Parametern ist nicht möglich.

- Folgerung: Es können keine Dateinamen verwendet werden, die mit einem "-"
  oder "+" beginnen. Auch die Verwendung von Anführungszeichen oder Hoch-
  kommas bringt nichts. Diese Einschränkung sollte aber im allgemeinen nicht
  allzu gravierend sein. Tip: Verwenden Sie ein Utility, das die Verzeich-
  nisse "." und ".." nutzbar macht (z.B. UnixDirs) und setzen Sie "./" vor
  den Dateinamen, der mit "-" oder "+" beginnt. Dann geht's.


                              EINSCHRÄNKUNGEN
                             -----------------

Die Dateien mit den Kennungen P1, P2 und P3 werden nicht unterstützt. Es
handelt sich dabei um die Text-Versionen von PBM, PGM und PPM. Aber keine
Angst: die binären Versionen von PBM, PGM und PPM (Kennungen P4, P5 und P6)
werden unterstützt und sind ohnehin die gängigeren Dateiformate. Die Text-
Versionen verschlingen unnötig viel Speicherplatz, d.h. die Dateien sind
größer und das Laden/Speichern dauert entsprechend länger. Da alle Programme
des NetPBM-Paketes sowieso die binären Versionen erzeugen, wird man in der
Praxis wohl nur selten etwas mit den Text-Versionen zu tun haben. Ich habe
mich deshalb entschlossen, mir den Aufwand zum Implementieren der Text-
Versionen zu sparen. Wer trotzdem darauf Wert legt, kann ja die Quelltexte
des NetPBM-Paketes studieren ...


                                   PLÄNE
                                  -------

All diese Dinge sollen in zukünftigen Versionen von "pnmview" noch verwirk-
licht werden (so nach und nach):

- Version für 68030 und FPU
- Textausgabe auf Graffiti-Screen, z.B. während die nächste Datei geladen
  wird und ev. Dithering stattfindet
- Farbreduktion durch Median Cut mit/ohne Floyd-Steinberg-Dithering
  implementieren (Octree Color Reduction ist zu langsam)
- automatische Installation (Möchte das jemand ?)
  Shell-Skript oder Installer-Skript (?)
- WB-Start unterstützen (nicht ganz so wichtig)
- Dateirequester einbauen
- Lokalisierung oder alles nur in englisch (?)
  (Deutsch allein ist zu wenig ...)
- Beschreibung aller Programmfunktionen und Parameter in der Anleitung
- Anleitung soll ausführlicher werden
- Anleitung in Form einer AmigaGuide-Datei
- Anleitung als HTML-Seiten (beigelegt und auf Homepage)
- Veröffentlichung des Quelltextes

Ich glaube, das sollte erstmal reichen. Wenn Sie weiter Vorschläge haben,
schicken Sie mir eine E-Mail oder einen Brief.


                              WAS IST STIMP ?
                             -----------------

Wenn Sie den Abschnitt zur Installation gelesen haben, werden Sie sich sicher
fragen, warum gerade die Abkürzung STIMP verwendet wurde. Nun, STIMP steht
für "STefan's IMage Processing". Ich gebe zu, kein wirklich origineller Name.
Und warum Bildverarbeitung (= image processing) ? Das Programm "pnmview" hat
mit Bildverarbeitung nicht so besonders viel zu tun. Ich plane aber, in
Zukunft weitere kleine Programme zu veröffentlichen, mit denen sich dann
Bildverarbeitung von PBM/PGM/PPM-Bildern betreiben läßt. Einige davon sind
auch schon implementiert und müssen nur noch etwas überarbeitet werden, um
öffentlich präsentiert zu werden. Weiterhin wird bei Veröffentlichung der
Quelltexte ein Gerüst von Bildverwaltungsroutinen zugänglich sein, daß eine
einfache Programmierung von sogenannten Filtern ermöglicht. Damit kann dann
jeder seine eigenen Lösungen leicht implementieren.


                           ENTWICKLUNGSUMGEBUNG
                          ----------------------

Compiler: MaxonC++ 4.0 Light (05.11.96), Maxon Computer GmbH

Computer: Amiga 1200, OS 3.0
          Blizzard 1230 Mk. II mit SCSI-Kit
          68030 und 68882, 50 MHz
          Chip-RAM: 2 MB, Fast-RAM: 20 MB
          Graffiti-Videokarte
          (dazu noch 'n CDROM und ein paar Platten ...)


                              GESCHICHTLICHES
                             -----------------

Version 0.01ß (27.09.97)
- erste Veröffentlichung, Beta-Version
- Kurzanleitung


                                   AUTOR
                                  -------

Name    : Stefan Diener
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