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2. Einleitung Warum ein ASCII-Text-Konverter? Haben Sie schon einmal versucht, einen MS-DOS-Text unter MS-Windows zu editieren? Oder einen Windows-Text unter OS/2? Oder einen Macintosh-Text am Amiga? Wenn Sie eine oder mehrere dieser Fragen mit JA beantworten können, wissen Sie die Antwort bereits ;-) Spaß beiseite, der Grund ist folgender: Leider ist der ASCII-Zeichensatz (ASCII=Amercian Standard Code For Information Interchange) nicht so eindeutig, wie man es sich wünschen würde. Lediglich die ersten 127 Zeichen sind auf allen Computersystemen gleich, der Rest ist von Computer zu Computer verschieden (in diesen Bereich fallen die meisten Sonderzeichen und Umlaute). Außerdem wird der Zeilenvorschub auf den verschiedenen Computersystemen unterschiedlich interpretiert: Zeichensätze: ANSI ASCII: Amiga, UNIX, Windows PC-850 ASCII: MS-DOS, OS/2 * MAC ASCII: Apple Macintosh ** ATARI ASCII: Atari *** * Der PC-850 Zeichensatz ist auch als IBM-Zeichensatz bekannt ** Der Macintosh-Zeichensatz ist dem ANSI-ASCII Zeichensatz ähnlich *** Der Atari-Zeichensatz ist dem PC-850 Zeichensatz ähnlich Steuerzeichen Zeilenvorschub: Amiga,UNIX: LF DOS,OS/2,Windows, Atari: CR+LF Mac: CR Will man nun Textdateien zwischen diesen Systemen übertragen, so muß man die Dateien entsprechend anpassen, und dazu braucht man eben einen Textkonverter wie TextConv. Es ist allerdings wichtig zu wissen, daß diese Umwandlung in der Regel verlustbehaftet ist; das heißt, wenn z.B. ein MS-DOS-Text ins Amiga- Format übertragen und anschließend wieder ins MS-DOS-Format konvertiert wird, so sind der neu entstandene Text und der ursprüngliche Text nicht identisch. Dies kommt daher, daß der Amiga gewisse PC-Zeichen (z.B die Grafikzeichen) nicht darstellen kann. Bei der Konvertierung werden diese Zeichen in möglichst ähnliche Symbole umgewandelt, sodaß die ursprüngliche Zeichen verloren sind. Dasselbe Prinzip gilt natürlich auch für Macintosh- oder Ataritexte. Soll zum Beispiel ein Atari-Text ins Macintosh-Format konvertiert werden, so ist es aus obigen Grund nicht sinnvoll, diesen zuerst ins Amiga-Format umzuwandeln (um den Text am Amiga lesen zu können oder ähnliches) und anschließend vom Amiga- ins Mac-Format zu konvertieren, da hier Verluste sowohl beim Weg Atari-Amiga als auch beim Weg Amiga- Mac auftreten. Die Konvertierung sollte also immer von der Ursprungsdatei ausgehen.