Gloom3 - Preview


      Das  erste,  was  ich  zu  Gloom3 sagen kann ist, daß dieses
      Spiel  mich  echt enttäuscht hat.  Von einem 3D-Shoter hätte
      ich in der heutigen Zeit auch auf dem Amiga mehr erwartet.

      Die   3D-Engine   ist  im  Vergleich  zu  TrappedII  einfach
      schlecht,  zwar  kann  man ruhig sagen, daß diese vielleicht
      schneller ist, aber dafür nicht so komplex, und die Texturen
      sehen einfach blass und grob aus.

      Vielleicht  wird  sich  das  in der Vollversion noch ändern,
      aber  noch  wäre  die  Grafik  für  mich  kein überzeugendes
      Argument,  um  das Spiel zu kaufen.  Die Bilder zwischen den
      einzelnen  Levels sehen dagegen recht gut aus, aber im Spiel
      sieht alles anders aus.

      Trotz  der  schlechten Grafik muß ich aber zugeben, daß mich
      die  Demoversion  für  eine  längere Zeit gefesselt hat, und
      manche  Momente  waren  für  mich fast wie ein guter Horror.
      Manchmal  kommen in Glomm3 Geister aus den Wänden, die sehen
      dann  vergleichbar  zu  den anderen Gestalten noch recht gut
      aus, und sind noch zusätzlich durchsichtig.

      Die  geister  kommen  oft unerwartet raus, und kündigen sich
      mit  einer  geistähnlichen Stimme an.  Hier kann es manchmal
      vorkommen, daß man eine Gänsehaut bekommt.

      Der Spielspaß ist da, nur leider wäre das Spiel noch besser,
      wenn  die  Grafik  zumindest  die  Qualität  von Brainkiller
      hätte.

      Interessant     ist    die   Möglichkeit,   das   Spiel   im
      Interlaced-Modus   zu   spielen,  hier  sehen  die  Texturen
      natürlich   viel   besser    aus,  aber  leider  leidet  die
      Geschwindigkeit darunter.

      Das  Spiel  soll noch vor Weihnachten auf CD-ROM erscheinen.
      Daß  die  Grafik so schlecht ist, liegt vielleicht daran, da
      Gloom3  auch  noch auf einem A500-Amiga laufen soll, mit 2MB
      und  einem  020er  Prozessor.   Interessant  dürfte aber das
      Spiel  auch schon dadurch sein, daß es auch auf Grafikkarten
      läuft, ebenfalls wird auch iGlasses unterstützt.

      Zu  dem  Erfolg  kann  auch  die  Möglichkeit, über Modem zu
      spielen  beitragen, denn zu zweit macht es bestimmt mehr Spa
      durch die Welten zu wandern.

      Im Grunde versuchte Gareth Murfin das Beste aus dem Spiel zu
      machen,  so werden auch alle Prozessoren direkt unterstützt,
      und  sogar  der  spezielle  Akiko-Chip  des  CD32.  Wirklich
      schade  nur, daß man nicht soviel Wert auf die Grafik gelegt
      hat.

  Die Werte beziehen sich natürlich nur auf die Demoversion!

Die Box
Spass: 80%Disks: CD-Rom
Grafik: 45%Prozessor: 020er besser 030er
Sound: 70%Ram: 2Chip 4 Fast
Gesamt: 70%HD: erforderlich
Hersteller: "Alpha Software"
Preis: ????
Weitere Infos: eMail - gazy@globalnet.co.uk Website - http://www.users.globalnet.co.uk/~gazy Erscheint bei: Guildhall Leisure & Epic Marketing

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