Interview mit dem Programmierer von Yam


  Interview mit dem Programmierer von Yam (Marcel Beck).

  Wir sind von der Funktionalität und Qualität die uns Yam zur verfügung
  stellt, so begeistert das wir gleich ein Interview mit dem Programmierer
  geführt haben.


 FT: Dein Programm YAM zählt heutzutage wohl zu den beliebtesten E-Mail 
     Programmen die es für den Amiga gibt, nicht zuletzt dank der einfachen 
     Bedienung, arbeitest Du vielleicht jetzt schon an einem anderem 
     Programm das genauso nützlich und einfach in der Bedienung ist?

  Noch arbeite ich nicht daran, aber in meinem Hinterkopf
  habe ich bereits ziemlich klare Vorstellungen von meinem
  nächsten Tool. Es ist ein kleines Programm, welches automatisch
  eine Liste von WWW-Adressen überprüft und meldet, wenn eine
  der Homepages aktualisiert wurde. Damit lassen sich dann beliebig
  viele Homepages überwachen. Es wird natürlich wieder eine
  MUI-Oberfläche haben, eine einfache Schnittstelle zu diversen
  Browsern anbieten (damit man deren Bookmarks übernehmen kann)
  und auf Wunsch auch unsichtbar im Hintergrund arbeiten.
  Der Name für dieses Programm steht noch nicht fest.

 FT: Was begeistert Dich so an dem Amiga, wenn der wirklich am Ende 
     wäre, welcher Rechner könnte Dir den dann ersetzen?

  Am Amiga begeistern mich vor allem das elegante Betriebssystem,
  die Qualität und Quantität der verfügbaren Free- und Shareware-
  programme sowie die verschworene Fangemeinde. 
  Bei einem Ersatzrechner ist mir die Hardware weniger wichtig,
  viel mehr Wert lege ich auf das Betriebssystem. Auf keinen
  Fall kommt mir Windows ins Haus! Vielleicht wäre Linux
  was für mich, aber das kann ich jetzt noch nicht beurteilen.

 FT: Wie beurteilst Du die derzeitige Situation des Amigas, und wie 
     glaubst Du wird sich die Zukunft entwickeln?

  Ich kann auch nur das wiedergeben, was ich in diversen
  Fachzeitschriften gelesen habe. Amiga Technology gibt leider
  nur vage Antworten, was die Zukunft betrifft. Ob pOS oder
  AmigaOS 3.2/4 das Rennen macht, wird sich herausstellen.
  Gute Chancen gebe ich dem PPC. Ein richtig grosses Revival
  wird der Amiga nicht mehr erleben, darum sollte man sich die
  speziellen Fähigkeiten der Amiga-Hard- und Software konzentrieren,
  um neben dem Wintel-Monopol überleben zu können.

 FT: Gibt es noch etwas, was Du unseren Lesern mitteilen möchtest?

 Ich wünsche ihnen weiterhin viel Spass mit ihrem liebsten Computer
 und hoffe, dass sie dem Amiga weiterhin die Treue halten.

  Tschüss,
  Marcel Beck

  Vielen dank für das Interview.


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