Interview mit MicroniK



  Wir haben vor kurzem ein Interview mit der Leverkusener Firma 
  MicroniK geführt, was dabei rausgekommen ist könnt Ihr hier 
  nachlesen.
 
 
 FT: Seit kurzem sind Sie ein stolzer besitzer der Amiga Lizenz, was
 mich persönlich und auch andere Leser sehr freut. Wieso bieten
 Sie aber den A1300 und die anderen Rechner ohne Fetplatte 
 und CD-Rom Laufwerk an, wo das schon heute eigentlich zum 
 Standard gehört?

  Als Zielgruppe der infinitiv A1300/1400/1500 Tower definieren wir 
  Amiga 500 sowie Amiga 2000 Besitzer, die auf die neuere Amiga-Generation
  umsteigen wollen. Oftmals ist Zubehör, wie eben Festplatten und auch 
  CDROMs, bereits vorhanden; diese können dann weitergenutzt werden. 
  Natürlich möchten wir aber auch Neueinsteiger attraktive Rechnermodelle
  zur Verfügung stellen. Gegen Aufpreis sind natürlich Festplatten, CDROMs,
  Turbokarten etc. verfügbar. Der Kunde kann sich seinen Rechner individuell
  zusammenstellen und somit für den jeweiligen Verwendungszweck optimal 
  ausstatten.   

 FT: Glauben Sie das dies der Weg ist mit der Verteilung von Lizenzen,
 inzwischen sind das schon mit Ihnen drei Firmen die eine Lizenz
 haben?

  Eine offene Lizenzpolitik ist der richtige Weg, um die Amiga-Technologie
  unter den Computer-Anwendern wieder bekannt zu machen und eine breite
  Anwenderbasis zu schaffen sowie innovative Neuentwicklungen voranzu-
  treiben. 

 FT:Haben sie schon vielleicht irgendwelche Informationen dazu wie
 der neue Amiga und das Betriebsystem aussehen wird?

  Informationen über neue Amigas und ein neues Betriebssystem stehen uns
  nicht zur Verfügung. 
 
 FT:Glauben Sie das der Amiga noch irgendwann der Computer sein wird,
 wie vor Jahren?

  In der jetzigen Form sicherlich nicht. Allerdings sind wir sicher, daß
  neue Amiga-Rechner wieder Zeichen setzen werden.

 FT:Was können Sie unseren Lesern raten?

  Weiterhin an die Amiga-Technologie und das Amiga-OS zu glauben. 
  Wir sind davon überzeugt, daß Amiga International mit neuen Produkten
  die Amiga-Tradition weiterführen wird.

  Für das Interview bedanke ich mich recht herzlich.


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