Genetic Species PREVIEW



  In  letzter  Zeit  sind  wirklich  sehr  viele  3D-Spiele   entweder
  erschienen oder angekündigt worden. Deutlich merkt man, daß sich die
  Qualität der Spiele  von  Spiel  zu  Spiel  steigert  und  man  kann
  durchaus sagen, daß sich Spiele, die man jetzt für den Amiga kriegt,
  kaum von den PC-Spielen in der Qualität unterscheiden.

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Das einzige, was vielen Spielen fehlt, sind professionelle Intros. Daß die nicht da sind, oder oft eine schlechte Qualität haben, liegt daran, daß man das Medium CD-ROM noch nicht vollständig nutzt und daß die meisten Spiele von kleinen Software-Schmieden veröffentlicht werden. Diese können sich professionelle Intros nicht leisten und dann entstehen Intros meistens auf Silicon Graphics. Doch das kommt vielleicht irgendwann noch.

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Das Vorwort zu einem Spiel muß einfach gut sein, und Genetic Species zeigt mal wieder, was man noch mit der Technik, die in einem Amiga steckt, machen kann, obwohl sie von vielen als veraltet bezeichnet wird. Die Grafik ist in Genetic Species einfach wunderbar und beeindruckt allemal. Zwar kann man jetzt nicht sagen, daß die Grafik besser ist, als in Alien Bredd 3D II, aber manche Sachen wirken irgendwie dreidimensionaler und aufwendiger. Die 3D-Engine ist aber mit Sicherheit viel schneller, leider nicht umfangreicher. Sie ist zwar schon beeindruckend, weil das Level-Design einfach wunderbar ist, und die Grafik paßt auch ganz gut dazu, aber zumindest in der Demo-Version findet man keine Abschnitte, wo man Treppensteigen muß, und das finde ich persönlich sehr schade, denn sowas macht so ein Spiel realer. Der Sound ist ganz gut und unterstreicht noch die Atmosphäre in dem Spiel. Ganz komisch finde ich das Verhalten der Gegner in dem Spiel, falls das welche sind. Die Personen bewegen sich nämlich fast gar nicht und merken auch nicht, daß man sie angreifen will. Das einzige, was mir einmal passiert ist, als ich einen Gegner angeschossen habe, war, daß die andere Person mich dann verfolgt hat, aber da auf mich nicht geschossen wurde, war es für mich kein Problem diesen Gegner zu erledigen. Die Waffen sind besonders gut und abwechslungsreich geworden, und sehen einfach toll aus, besonders wenn man sie abfeuert. So kann man das Spiel von der Grafik, Engine und Sound als sehr gelungen bezeichnen. Viel schlimmer wird es da schon mit den Gegnern, welche sich in dem Spiel praktisch ohne eine Spur von Intelligenz bewegen. Das Spiel wurde von Ambrosia entwickelt und wird durch Vulcan Software Limited vertrieben. Ich muß jetzt auch ehrlich sagen, daß dies das erste Spiel von Vulcan ist, welches mich durch die Qualität und Spielbarkeit überzeugt hat. Um das Spiel spielen zu können, braucht man mindestens einen Amiga 020+ 2MB Chip, 4MB Fast, natürlich AGA oder Grafikkarte, nicht zu vergessen die Festplatte. Die Werte beziehen sich natürlich nur auf die Demoversion!
Die Box
Spass: 80%Disks: -----
Grafik: 91%Prozessor: am besten 030er
Sound: 70%Ram: 2Chip 4 Fast
Gesamt: 80%HD: erforderlich
Hersteller: "Vulcan Software"
Preis: -------
WWW:http://www.vulcan.co.uk Vulcan Software Limited Vulcan House 72 Queens Road Buckland Portsmouth Hants PO2 7NA England UK Tel: +44 (0)1705 670269 Fax: +44 (0)1705 662226 Email: Sales@vul-soft.demon.co.uk Email: Distribution@vul-soft.demon.co.uk

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