Java

Java besteht aus zwei Teilen: einer High-Level objektorientierten Programmiersprache, vergleichbar mit C/C++ und einer Low-Level Virtual Machine.

Ein Java-Compiler wandelt die Java-Sprache in sogenannten "Byte Code" um.

Dieser Bytecode ist sehr vergleichbar mit Maschinencode, außer, daß er auf einer virtuellen CPU, der `Java Virtual Machine` ausgeführt wird. Jeder Computer, der mit solch einer Java Virtual Machine ausgestattet ist, kann Java-Programme ausführen.

Die meisten JVM`s dieser Tage sind als Software-Emulatoren implementiert, obwohl auch langsam Hardware-Implementationen erhältlich werden.

MOca ist eine Software-Implementation einer Java Virtual Machine. Was MOca tut, verglichen mit einem PC-Emulator, ist die Emulation der Java-`CPU`.

Jeder, der jemals einen PC-Emulator benutzt hat, weiß, wie langsam diese sind. Emulation ist ein langsamer Vorgang. Java-Bytecode ist aber eine besondere Art von Maschinensprache, die auch Re-Compilierung erlaubt.

Anstatt diesen Code zu emulieren, konvertiert MOca ihn zu `native` (`eingeborenen` also echtem Amiga-) Maschinencode mit einem kraftvoll optimierten JIT-Compiler.

JIT steht für `Just in time`. Das bedeutet, daß MOca nicht seine Zeit mit konvertieren von Java-Bytecode vergeudet, der niemals ausgeführt wird. Stattdessen wird der Code erst umgewandelt, in dem Moment, in dem er zum ersten Mal ausgeführt wird.


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