Am Puls - Kurzmeldungen:

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Hardware:


phase 5 will die PowerUP-Modellreihe erweitern.

Das Blizzard 603e Powerboard soll mit einem 175 MHz 603e-PPC ausgerüstet werden. Zusätzlich wird das Blizzard 603e+ ins Angebot aufgenommen, welches mit 200 MHz aufwartet und einen 68040 oder 68060 gegenüber dem 68030 des Standard-Blizzard-Boards aufnehmen kann. Beide Modelle sollen mit integriertem Fast SCSI-II-Controller ausgeliefert werden.
Für den Amiga 2000 wird die Blizzard 2604 angekündigt. Eine PPC 604e- Turbokarte, die mit 68040 oder 68060 als Companion-Prozessor bestückt werden muß. Sie enthält einen Wide-Ultra-SCSI-Controller.

Upgrademöglichkeiten bestehen.

Für die Cyberstorm PPC und die Blizzard 2604-Karten kommt eine neue Grafikkarte, die CyberVision PPC raus. Die Verfügbarkeit ist gleichzeitig mit der Lieferbarkeit der Blizzard 2604 im August geplant. Die Karte ist für A2000/3000 und 4000 geeignet und wird speziell für die Blizzard 2604 empfohlen, da deren langsamer Zugriff ins ECS- ChipRAM bzw. auf Zorro-II-Grafikkarten die Systemperformance empfindlich einschränken kann.

Vom Prozessor in die Grafikkarte soll ein Datendurchsatz von bis zu 100 MB/s erreicht werden, was auch die Leistung der Cyberstorm PPC in vielen Anwendungen beschleunigt.

Auch die interne Leistung der CyberVision PPC soll durch den verwendeten PERMEDIA-Chip, der eine Leistung von bis zu 42 Millionen texturierten Pixeln erreicht, enorm groß sein. Er unterstützt auch viele 3D-Funktionen, wie Z-Buffering und Gouraud-Shading usw..

Die Karte wird mit 4 MB SGRAM ausgeliefert und erreicht 1280x1024 Pixel in TrueColor bei 70 Hz Bildwiederholfrequenz.

Der Preis beträgt 549,-- ; für PowerUP-Kunden 449,-- und für alle, die vor dem 30.06.97 eine PPC-Karte erhalten haben 349,-- , da deren Preise im zweiten Halbjahr auf Grund gesunkener CPU-Preise etwas runtergehen.

Dann, ab dem 01.07.97 gelten folgende empfohlene Verkaufspreise:

Cyberstorm PPC
NormalUpgrade
- 150 MHzDM 1295,--DM 1195,--
- 180 MHzDM 1549,--DM 1595,--
- 200 MHzDM 1795,--DM 1595,--
Blizzard 2604
- 150 MHzDM 1349,--DM 1249,--
- 180 MHzDM 1599,--DM 1449,--
- 200 MHzDM 1849,--DM 1649,--

Die Blizzard 603e soll 799,-- und die Blizzard 603e+ 1.049,-- kosten. Alle Preise ohne Companion-Prozessor.


Die Prelude-Soundkarte von A.C.T., die auf einem `Crystal Multimedia Codec` aufbaut, soll preiswerten, aber qualitativ guten 16Bit-Sound für den Amiga möglich machen. Voraussetzung ist ein Zorro-II-Port. Sie befindet sich seit Februar in der Auslieferung. Zusammen mit Dokumentation, Treibern (u.a. auch für AHI), diverser Zusatzsoftware und einer Audiolab16-Demo kostet sie 380 DM. Im Bundle mit Samplitude inkl. Upgrade-Möglichkeit beträgt der Preis 410 DM (Bundlepreis bis Ende Juni gültig!). Die Audiolab16 Prelude-Vollversion kostet 225 DM. Alle Preise exkl. Versandkosten. Adapter für den Expansionsport des A500 oder 1000 auf Anfrage.

A.C.T.


Software:

Bei Haage & Partner tut sich einiges:

Laut Haage & Partner sind die neuen StormC-Module für p.OS und PowerUP fertig. Mit dem Oberflächen-Generator StormWizard erstellte GUI`s können übernommen werden. Außerdem stellen sie mit StormPowerASM einen Assembler für die PowerPC-Prozessoren zur Verfügung.

H&P hat nicht nur für PCx die Distributorenrolle übernommen, sondern auch für den neuen Renderer (mit Animationsfähigkeiten) Tornado3D. Neben Echtzeit-Preview, Animationsfähigkeiten und vielen eingebauten Effekten legten die Entwickler von EYELIGHT wert auf ein userfreundliches Interface und hohe Geschwindigkeit.

H&P peilt eine Veröffentlichung Ende Juni 97 zum Preis von 398 DM an. Kurz vorher soll auch eine Demoversion erhältlich sein.

Mit NetConnect bringt H&P ca. im Juni ein komplettes Internet- Paket für den Amiga heraus. Enthalten soll die `Internet-Suite` außer VoyagerNG in der Version 3.0 auch einen `professionellen TCP-Stack` (in ersten Veröffentlichungen war von `AmiTCP 4.5 Dialup` die Rede), MicroDot II, AmFTP, AmIRC, AmTelnet, AmFinger, AmTerm, NetInfo und NC Controller (einer Werkzeugleiste).

Der Preis wird voraussichtlich 169 DM betragen. Bei allen Programmen handelt es sich um Vollversionen, Updates sollen über den NetConnect- Support verfügbar sein.

Mit MERAPI (Codename, steht für einen großen Vulkan auf Java) arbeitet Jeroen Vermeulen, zusammen mit H&P`s Storm-Team, an einer `Java Virtual Machine`-Implementation, deren Entwicklung Ende 1996 begonnen wurde.

MERAPI soll in Web-Browser wie VoyagerNG integriert werden und ebenso als Stand-alone-Interpreter mit eingebautem Just-In-Time-Compiler JAVA- Applikationen wie CorelOffice for Java ausführen können. Damit auch auf dem Amiga Java-Programme entwickelt werden können, soll MERAPI in das STORM-Entwicklungssystem integriert werden. Portierungen für p.OS und PowerUP sind ebenfalls geplant. Fertig werden soll MERAPI im August.

Haage & Partner



An einer zweiten JAVA-Implementation für den Amiga arbeitet Finale Development mit `MOca`, welcher auch später für pOS herauskommen soll. Die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 97 geplant.

`MOca` ist, ebenso wie `MERAPI`, eine Java Virtual Machine mit Just In Time- Compiler, der gegenüber einer Standard-VirtualMachine eine Geschindigkeitssteigerung um den Faktor 10 ermöglichen soll.

Für alle die Java noch nicht so orientiert sind, ist die kurze Erklärung von Finale Development recht nützlich, die ich schnell übersetzt habe.

Finale Development plant weiterhin einen neuen Web-Browser für den Amiga (und für p.OS) mit dem Namen `Finale Web Cruiser`. Er soll neben voller Unterstützung des HTML 3.2-Befehlssatzes auch Frames unterstützen und FTP, Mail, News und Gopher-Clients beinhalten. Natürlich ist die Unterstützung von MOca vorgesehen, sobald dieser erhältlich sein wird.

Finale Development



GPSoftware kündigt eine neue DOpus 5-Version mit dem Namen `Magellan` an. Es soll ein großes Update werden, da 12 Monate Entwicklungsarbeit eingeflossen seien. Vielen Anregungen von Usern wurde gefolgt und der Workbench-Ersatzmodus mit Startmenü, Extra-PopUp-Menüs und vielem mehr augebohrt. Die Kompatibilität, Grafikkartenunterstützung und Geschwindigkeit vieler Routinen wurden verbessert.

GPSoft



Oberland Computer kündigt FinalWriter 97 von Softwood an (der Virus der Jahreszahl-Versionsnummern greift auch hier um sich). Eins der neuen Hauptmerkmale sind Textboxen, die neben weiteren Features, z.B. flexiblere Möglichkeiten zum Erstellen von Zeitschriften und Broschüren erlauben sollen. Die deutsche Version soll bereits in der Auslieferung sein.



Die neue Version 4.1 des Renderers Reflections soll in Kürze auch in einer PowerUP-Version erhältlich sein.

Oberland Computer



CLOANTO bringt mit Personal Paint 7.1 wieder eine neue Version des bekannten Malprogrammes heraus. Zahlreiche Routinen wurden überarbeitet, die Kompatibilität mit Utilities verbessert und spezielle Versionen für die unterschiedlichen Motorola-Prozessoren erstellt.




Andreas Kleinert, Programmierer von SuperView, hat ein Paket mit PowerUP- PlugIn-Modulen fertiggestellt. Im Moment sind es 26 Module, die auf die existierende SView-Library aufsetzen, weitere sollen ständig hinzukommen.

Als Beispiel für die Beschleunigung wurde eine 716x580 Pixel große 24-Bit- Grafik mit dem `RotateFree`-Operator um 125,3 Grad gedreht. Mit einer CyberStorm 060/50 dauerte der Vorgang ca. 21 Sekunden und mit einer CyberStorm 060/50 in Verbindung mit einem PPC 603e 150 MHz ca. 2 Sekunden.

Andreas Kleinerts Homepage

Eine `PreRelease` von proDAD`s neuem Betriebssystem p.OS soll ab Mitte Juli für 49 DM bei Stefan Ossowskis Schatztruhe erhältlich sein, welche zusammen mit GTI den Vertrieb übernommen haben. p.OS soll als nahezu vollständige Version auf CD und eingeschränkt auch auf Diskette erscheinen, wobei der Differenzpreis auf die Endversion voll angerechnet wird.

Schatztruhe

Stefan Sommerfeld, Mitautor von MCP, arbeitet an Scalos, einem Workbench- Ersatz in der Tradition von DOpus 5+. Als Unterschied zu DOpus soll Scalos eine bessere Workbench-Emulation bieten und hat auch noch nicht denselben Funktionsumfang. Neben verbessertem Multitasking sollen Funktionen wie Drag&Drop und kontextsensitive Menüs den Workbench- Alltag versüßen.

Aliendesign


Spiele:


Die durch das Edel-Prügelspiel `CapitalPunishment` bekanntgewordene kanadischen Entwickler von clickBOOM und die Firma PXL veröffentlichen im Sommer eine Umsetzung des bisher meistverkauften CD-ROM-Spiels `Myst` für den Amiga. 4 MB Speicher, AGA und CD-ROM-LW sind Vorraussetzung, Grafikkarten sollen unterstützt werden.

clickBOOM gab auch bekannt, daß ab sofort das PowerUP-Programm von phase5 voll unterstützt werden soll. Es wurde eine Umfrage gestartet, welche Umsetzungen sich die Amiga-User am meisten wünschen. Näheres unter der Web-Adresse.

clickBOOM


Die australischen Entwickler von GeoSync Media planen einige neue Spiele für den Amiga.

`StarFighter D`Yammen`s Reign` soll "der beste Weltraum-Kampf-Simulator für den Amiga 1200" werden. Die ersten Bilder texturierter Raumschiffe sehen durchaus vielversprechend aus. Auch eine Demo ist von den Web-Seiten ladbar, sie hat allerdings eine Länge von 12 Disketten!

Ansonsten ist neben dem 3D-Rally-Spiel `Rally Worlds` auch noch `Matrix Assault` geplant, in denen man ebenfalls in einer 3D-Umgebung einige Missionen aus dem Film `Tron` nachspielen kann.

`H.A.R.D. Corps` soll `eine total schamlose Kopie von Command & Conquer`, aber für den Amiga" werden. Splitted Screens und Netzwerk-Spiele über Seriell oder Internet sollen auch möglich sein.

GeoSync Media


Digital Anarchy Software (DAS), arbeitet an dem Spiel EXPLORER 2260. Es soll die Antwort auf `Frontier ELITE III: First Encounters` werden, mit über 100 Schiffen, 1000 möglichen Upgrades, 3D-Ploygongrafik und komplexen Missionen.


VULCAN, eine der emsigsten kommerziellen Spielefirmen für den Amiga, haben einige Spiele in der Planung. Auf Disk: Final Odyssey, Pinball Brain Damage, Valhalla & the Charms of King Paul.

Auf CD: Strangers (ein Prügelspiel), Uropa2-The Ulterior Colony, Wasted Dreams, Hell Pigs, Genetic Species (DUMM-Clone ;), Breed 2001 (Nachfolger des bekannten PD-Spiels) und Scions Of A Forgotten World. Genauere Informationen, wie z.B. Erscheinungsdaten sind noch kaum erhältlich.

Vulcan


Sadeness, bekannt durch CD-ROM-Vertrieb, hat den Programmierer des neuen Strategiespiels Foundation Paul Burkey unter Vertrag genommen und will sein Spiel gegen Ende des Jahres veröffentlichen. Im Aminet waren bereits vielversprechende Landschaftseditoren für Foundation veröffentlicht worden, das eine gelungene Mischung aus Siedler, Warcraft_II, Command and Conquer, Populous und Mega-Lo-Mania zusammen mit vielen neuen Ideen werden soll. Mehrspielermodi sind ebenso geplant wie CyberGrafX-Unterstützung u.v.m. Zuerst soll eine CD-ROM-Version erscheinen. Bis jetzt sollen etwas 70 Prozent des Spieles fertiggestellt sein.

Sadeness



Sonstiges:

Laut dem US-Nachrichtenmagazin TIME soll der PC-Weltmarktführer Compaq angeblich geplant haben Gateway 2000 zu schlucken. Wenige Stunden vor Bekanntgabe des 7-Milliarden-Dollar-Deals hätte Gateway-Chef Ted Waitt die Notbremse gezogen, weil er seine Führungsmannschaft nicht dem Compaq-Management unterordnen wollte. Gateway 2000 ist nach der Firma Dell der zweitgrößte PC-Direktversender der Welt.


Gateway 2000 konnte im ersten Quartal 97 den zweitgrößten Konzerngewinn in der Firmengeschichte verbuchen: 67,5 Millionen US-Dollar. Der Umsatz stieg im selben Zeitraum um 24% auf 1,42 Milliarden US-Dollar.

Nebenbei bemerkt wird neuerdings auch an der New Yorker Börse mit Gateway 2000-Aktien gehandelt.

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