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6. Previews
- Brainkiller (Titan Computer) (erscheint Ende 1997)
Brainkiller ist der neueste Versuch, einen brauchbaren Doom-Clone zu pro-
grammieren. Natürlich kann auch dieses Spiel grafisch nicht mit PC-Varia-
tionen des Genres wie Quake oder Duke Nukem 3D (beide indiziert) mithalten.
Und doch macht die Demo-Version Lust auf mehr. Die 3D-Engine läuft auf ei-
nem 68030/50Mhz extrem flüssig. Als Agent Clint Morgan kämpft der Spieler
sich durch 15 Level und befördert dabei diverse Cyborgs ins Jenseits.
Diverse Special-Effects, wie Wasser- Licht- und Schatteneffekte und eine Un-
terstützung von Grafikkarten wird Brainkiller zu einem Leckerbissen zumin-
dest für alle Freunde eines gepflegten Actionspiels werden lassen. In den
Genuß von Brainkiller kommen zwar nur Besitzer eines Rechners mit mind.
68020-Prozessor, 2 MB Chip RAM, 4 MB Fast RAM und einer Hard Disk, aber
diese Systemvoraussetzungen sollten ja mittlerweile Standard sein.
Ein angekündigter 2-Spieler-Modus mit Nullmodemkabel oder TCP/IP rundet
den guten Eindruck der Demo-Version ab, die auf der Homepage von Titan
Computer erhältlich ist.
- Gloom 3 - Zombie Edition (Guildhall Leisure + Epic) (erscheint Weihnachten 1997)
Gloom 3 ist die Fortsetzung von Gloom und Gloom Deluxe. Der Begriff Fort-
setzung trifft es aber nicht genau. Gloom 3 wurde von neuen Programmierern
entwickelt. Leider sieht das Spiel nicht sehr gelungen aus. Die Grafik ist
etwas zu einfach, zu wenige Farben wurden verwendet. Zwar scrollt das Spiel
halbwegs flüssig, je nach Prozessor und Auflösung, aber die wenigen Farben
lassen das Spiel nicht sehr gut aussehen. Auch das Leveldesign läßt zu
wünschen übrig, so kommen hinter fast jeder Ecke einige Feinde hervor, die
je nach Level verschieden aussehen, es fehlt aber etwas die Abwechslung.
Wenn das Spiel so veröffentlicht wird, dürfte es nicht die meisten Fans
finden, andere Spiele, z.B. auch die beiden Vorgänger oder das Demo von
Brainkiller machen mehr Spaß.
- Pinball Brain Damage (APC & TCP / Islona) (erscheint im November 1997)
Das Spiel Pinball Brain Damage machte schon im letzten Jahr Furore, nach-
dem ein selbstablaufendes Demo im Aminet auftauchte. Nun, da das erste
spielbare Demo des Spiels vorliegt, werden die hervorragenden Eindrücke
bestätigt. Besonders das brilliante Intro, sowie Zwischensequenzen, wie
die Animation im Hintergrund des Options-Screens sehen fantastisch aus.
Das Spiel selbst sieht ebenfalls sehr gut aus: Scrolling der flüssigsten
Art. Einen Kritikpunkt gibt es aber auch: das Design der Tische. Sie
spielen sich etwas langweiliger als bekannte Vorgänger des Flipper-Genres
wie Slam Tilt, oder andere. Bekommt man dieses Problem noch in den Griff
und verbessert das Tischdesign etwas mehr in Richtung Spielspaß, steht
einem weiteren Klassiker des Pinball-Genres auf dem Amiga nichts im Wege.
- Sixth Sense Investigations (Islona) (erscheint im Oktober 1997)
Sixth Sense Investigations ist ein Grafikadventure im Stil von Monkey
Island und ähnlichen Spielen. Auffällig ist besonders die Cartoon-artige
Grafik, die zwar etwas einfach aussieht, aber ihren Dienst gut erfüllt.
Man spielt die Rolle eines Privatdetektivs, der gleich zu Beginn einen
Anruf über einen Überfall in einem Käse-Geschäft erhält. Besonders gelun-
gen ist die Spielbarkeit, die Steuerung ist einfach und logisch, und die
Grafik scrollt flüssig, auch die Charaktere sind gut animiert. Die Voll-
version wird über animierte Intros und drei zu entdeckende Welten ver-
fügen. Alle Fans von Grafik-Adventures sollten sich dieses Demo unbedingt
ansehen, Sixth Sense Investigations könnte ein Hit werden.
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Ausgabe 11/97


![[Spiele]](../gfx/games1.gif)











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