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Mehr Spiele? Maxon Software Wird Amiga Magazin eingestellt? Nasa mit Amigas? |
GerüchtekücheGerücht: Steht Blue Byte kurz vor der Rückkehr zum AMIGA?Nachdem der Spiele-Hersteller Blue Byte vor kurzem die Dungeon-Routine des anfangs auf dem AMIGA programmierten "Albion", das später aber nur für den Standard-PC erschien, zur freien Nutzung veröffentlichte, und seit letzten Monat Werbeanzeigen für das PC-Spiel "Extreme Assault" in der AMIGA Plus schaltet, wird über eine Rückkehr von Blue Byte zum AMIGA spekuliert. Möglicherweise wolle Blue Byte mit diesen Schritten testen, ob es einen genügend großen Markt für AMIGA-Konvertierungen gebe. Blue Byte hatte sich vor wenigen Jahren kurz nach der Veröffentlichung von "Die Siedler", einem der beliebtesten AMIGA-Spiele aller Zeiten, von unserem System zurückgezogen. Fazit: In der Tat sprechen einige Zeichen für die Vermutung, daß Blue Byte eine Rückkehr zum AMIGA zumindest erwägt. Es bräuchten sich ja nicht unbedingt die eigenen Programmiererteams um die Entwicklung von AMIGA-Software kümmern, viel näher liegt es, daß Blue Byte externe Teams mit der Konvertierung erfolgreicher Blue Byte-Spiele beauftragt und dann die Rolle des Distributors übernimmt. Wohl kaum umsonst wird in der ReadMe-Datei zur oben angesprochenen Albion-Routine im Aminet erwähnt, daß Blue Byte Leute suche, die seine Titel für den AMIGA konvertieren. Zwar hat der Hersteller unser System bereits verlassen, als es, verglichen mit heute, noch wesentlich mehr AMIGA-Spiele-Freaks gab. Allerdings ist es nicht unmöglich, daß sich Blue Byte angesichts der bevorstehenden Veröffentlichung mehrerer "Mammut-Projekte", wie z.B. Myst, mittlerweile selbst eingesteht, den AMIGA-Markt falsch eingeschätzt zu haben. Zudem könnte das Unternehmen auf einen Erfolg des PowerUp-Projekts hoffen. Dieser würde eine Rückkehr Blue Bytes zum AMIGA zwar noch nicht wahrscheinlich, aber immerhin denkbar machen. Jedoch wurde meine Anfrage bei Blue Byte prompt mit folgendem Satz beantwortet: «Wir werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Spiele für den Amiga mehr entwickeln, da der Markt dafür nicht mehr sehr groß ist und leider auch immer kleiner wird.» Das könnte darauf hindeuten, daß es bei den Blue Byte-Mitarbeitern sehr unterschiedliche Auffassungen in dieser Frage gibt, was auch von einer Aussage, die ich auf der Blue Byte-Homepage gefunden habe, gestützt wird: «Jurie Horneman
"Wenn man bedenkt, daß die Entwicklung Albions auf AGA - Amigas begann...
damals noch vollständig in Assembler. Wir hatten im Frühjahr ´94 mit Hilfe
Michael Bittners, eines befreundeten Programmierers, sogar schon das
komplette 3D-Dungeonsystem in 256 Farben auf dem Amiga lauffähig, aber
trotz aller Mühe blieb es zu langsam. Auf alle Fälle kann es nicht schaden, sich bei Blue Byte für eine Wiederaufnahme der AMIGA-Spiele-Entwicklung einzusetzen. Selbst wenn dies keinen Erfolg haben sollte, muß Blue Byte spätestens dann erkennen: Wir AMIGA-User sind noch da! Kontaktadresse: Blue Byte Software, Eppinghofer Straße 150, 45468 Mülheim an der Ruhr, Deutschland; Internet: www.bluebyte.de; E-Mail: hotline@bluebyte.de
Gerücht: Verstärken Spiele-Hersteller wieder ihr AMIGA-Engagement? Neben Blue Byte sollen auch andere Spiele-Hersteller drauf und dran bzw. bereits dabei sein, wieder verstärkt für den AMIGA zu entwickeln. Zu nennen wären hier vor allem Electronic Arts, Renegade und Origin.
Gerücht: Zieht sich Maxon allmählich vom AMIGA zurück?
Als vor einigen Monaten - angeblich versehentlich - eine Werbeanzeige für
die PC-Version von Maxon Cinema 4D im deutschen AMIGA Magazin
veröffentlicht wurde, führte dies bei vielen Usern zu Befürchtungen über
einen möglichen Rückzug Maxons vom AMIGA. Kein Geheimnis mehr ist, daß Maxon die Weiterentwicklung bekannter AMIGA- Programme, z.B. Maxon Tools und Maxon Twist aufgegeben haben soll. Zudem klagen Anwender über einen schlechter werdenden AMIGA-Support. Zumindest am Raytracer Cinema 4D wird offenbar noch gearbeitet. Für das vierte Quartal 1997 ist ein Update mit PowerUp-Unterstützung angekündigt. Fazit: Es ist aus meiner Sicht nicht auszuschließen, daß Maxon sich über kurz oder lang vom AMIGA verabschiedet. Daß mehrere recht erfolgreiche Programme nicht mehr weiterentwickelt werden, ist ein ernstes Zeichen. Eine Anfrage dazu bei Maxon blieb übrigens bislang unbeantwortet. Kontaktadresse: Maxon Computer GmbH, Max-Planck-Str. 20, 61381 Friedrichsdorf, Deutschland; Tel. 06172/5906-0; Fax 06172/5906-30; Internet: http://www.maxon-computer.com; E-Mail: info@maxon-computer.com
Gerücht: Weiterhin Spekulationen über Einstellung des AMIGA Magazins Nachdem der in der Auflösung befindliche MagnaMedia-Verlag (AMIGA aktuell berichtete in Ausgabe 3/97) vor kurzem die beiden Zeitschriften Power Play und Video Games an den DMV-Verlag verkauft hat, verdichten sich die Spekulationen über eine baldige Einstellung des AMIGA-Magazins. Die WEKA-Firmengruppe, zu der der MagnaMedia-Verlag gehört, wird derzeit umstrukturiert. Die meisten Töchterfirmen sollen in Zukunft die Bezeichnung "WEKA" im Namen führen. Dann wird es u.a. die "WEKA Computerzeitschriften- Verlag GmbH" und "WEKA Fachzeitschriften-Verlag GmbH" geben. Die Zeitschriften-Titel werden unter den Verlagen neu aufgeteilt.
Gerücht: NASA benutzt AMIGAs Laut Hal Greenle, einem früheren Angestellten der US-Weltraumorganisation, benutzt die NASA auf Cape Canaveral mit Warp engines ausgestattete A 4000- Motherboards in Micronik-Tower. Früher habe die Nasa A 2000 und A 1000 verwendet.
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