@database "csai_FAQ_de.guide" @author "Dirk Kocherscheidt" @$VER: 1.0 (01.12.1997) @(c) 1997 Dirk Kocherscheidt @node MAIN "Die Amiga Anfänger FAQ" @{b}@{u}Die AMIGA Anfänger FAQ@{uu} von Dirk Kocherscheidt@{ub} (letzte Änderung am 01. Dezember 1997) @{" Eine kurze Einleitung " link Einleitung} @{" Inhaltsverzeichnis dieser FAQ " link Inhalt} @{"Änderungen seit der letzten Version " link Aenderungen} @{" ASCII text version dieser FAQ " link AsciiVer} @{" Verbesserungen und Vorschläge " link Mitarbeit} @{" Infos über die Autoren " link Author} @{" Dank geht an ... " link Dank} @{" Copyright " link Copyright} @endnode @node "Einleitung" @{b}VORWORT:@{ub} Diese FAQ ist eine Übersetzung der offiziellen comp.sys.amiga.introduction FAQ von Bill Near (wnear@epix.net). Sie wird am ersten jedes Monats nach de.comp.sys.amiga.misc gepostet. (Außerdem ist die englische Originalversion unter dem Dateinamen "c_s_a_i_FAQ.lha" auf der Aminet19-CD im Verzeichnis "docs/help" veröffentlicht worden.) Es ist durchaus wünschenswert, daß diese FAQ an Besonderheiten des deutschsprachigen Raumes und der Newsgroup de.comp.sys.amiga.misc angepaßt wird. Falls Du also Ideen hast oder Dir Fehler irgendeiner Art in dieser FAQ auffallen, dann schreib mir! Ich kann nicht für Fehler, die in der Übersetzung entstanden sind oder die durch sie entstehen verantwortlich gemacht werden. Im folgenden bezieht sich die erste Person singular in der Regel auf den Autor der original FAQ (Bill Near) und nicht auf den Übersetzer (Dirk Kocherscheidt). @{b}ACHTUNG:@{ub} Diese Information soll hilfreich sein. Allerdings kann ich nicht für Fehler, Auslassungen, Rechtschreibefehler oder einfache Blödheit verantwortlich gemacht werden. Wenn Dein Computer in einer feurigen Masse aus geschmolzenem Metall explodiert und Dein Hund Feuer fängt und im ganzen Haus rumläuft, alles in Flammen setzt und dabei Dein Haus in eine schwelende Ruine verwandelt, ist das Deine Schuld, nicht meine. Du hättest ihn gar nicht erst beim Computer schlafen lassen sollen! @endnode @node "dank" @{b}DANKE:@{ub} An jeden, der Vorschläge, Ergänzungen und Verbesserungen geschickt hat, inklusive: Joel Juillerat (französicher Übersetzer) Dirk Kocherscheidt (deutscher Übersetzer) Dr. Peter Kittel Michael Roland Bengtsson Thorsten Behrens Karsten Strueder Last, but not least möchte ich dem Originalautor dieser FAQ danken: Jeremy Nixon. @endnode @node "Aenderungen" @{b}Änderungen seit dem letzten Update:@{ub} - Zeilenlänge gekürzt - Abschnitt über Adapter für A1200 Festplatten hinzugefügt - diverse Rechtschreibfehler korrigiert @endnode @NODE "asciiver" "Die ASCII-Version der FAQ" Woher bekomme ich die ASCII-Version (normale Textversion) dieser Guide ? * In der Newsgroup "de/comp/sys/amiga/misc" * Vom @{"Author der ASCII Version" LINK "author"} direkt. @ENDNODE @node "Mitarbeit" Hast Du irgendwelche Rechtschreibe- oder inhaltliche Fehler in dieser FAQ gefunden? Wenn ja, dann schicke mir eine E-Mail und laß es mich wissen -- ich bin immer offen für neue Ideen und sogar Kritik. :-) [das gilt natürlich auch für den Übersetzer (a.d.Ü.)] @endnode @NODE "Author" "Infos über dein/die Authoren ..." Englische original FAQ : Bill Near (wnear@epix.net) Deutsche Übersetzung : Dirk Kocherscheidt (Dirk@inpw.net) AmigaGuide Version : Michael Schulz (orbital@t-online.de) @ENDNODE @node "inhalt" @{b}1. DIE GRUNDLAGEN@{ub} @{"*" link 10} Was sind: Kickstart, Workbench, AmigaDOS und wo ist der Unterschied? @{"*" link 11} Was hat all das Multitasking Zeug zu bedeuten? @{"*" link 12} Aber ich dachte, Windows95 hätte das Multitasking erfunden? @{b}2. DIE HARDWARE@{ub} @{"*" link 20} Was für Amigamodelle gibt es? @{"*" link 21} Wo ist der Unterschied zwischen CHIP RAM und FAST RAM? @{"*" link 22} Wieviel RAM ist in meinem Amiga? @{"*" link 23} Kann ich einen VGA Monitor mit meinem Amiga benutzen? @{"*" link 24} Worum geht es bei all dem PAL und NTSC Zeug überhaupt? @{"*" link 25} Kann ich auf meinem Amiga eine 24-Bit Grafikdarstellung kriegen? @{b}3. DAS BETRIEBSSYSTEM@{ub} @{"*" link 30} Was ist die neueste Version des Amiga OS? @{"*" link 31} Welche Betriebssystemversion läuft auf meinem Computer? @{"*" link 32} Sollte ich auf OS 3.1 aufrüsten? @{"*" link 33} Was beinhaltet ein Betriebssystem-Upgrade? @{"*" link 34} Welche Versionen des Betriebssystems laufen auf meinem Computer? @{b}4. GRUNDLEGENDE KONZEPTE@{ub} @{"*" link 40} Was ist ein Device (Gerät)? @{"*" link 41} Was ist ein Volume (Datenträger)? @{"*" link 42} Was ist eine Partition? @{"*" link 43} Was ist ein Assign? @{"*" link 44} Was sind das alles für Dateien, die auf ".info" enden? @{"*" link 45} Was sind das alles für Dateien, die auf ".library" enden? @{b}5. DIE WORKBENCH BENUTZEN@{ub} @{"*" link 50} Wenn ich auf ein "Install"-Icon klicke, steht da "Das Programm 'Installer' ist nicht zu finden". Warum? @{"*" link 51} Wie kann ich das Bild ändern, das für ein Icon benutzt wird? @{"*" link 52} Ich habe eine Zip/EZ Disk formatiert, und jetzt habe ich zwei Icons. Was ist da los? @{b}6. DIE SHELL BENUTZEN@{ub} @{"*" link 60} Wie öffne ich eine Shell? @{"*" link 61} Allgemeine Informationen. @{"*" link 62} Wo befinden sich die Befehle? @{"*" link 63} Was sind Argumentschablonen? @{"*" link 64} Escape-Characters benutzen. @{"*" link 65} Ein-/Ausgabe Umleitung @{"*" link 66} Der mächtige Befehl LFORMAT. @{"*" link 67} Was sind ein paar der grundlegendsten AmigaDOS Befehle, die ich kennen sollte? @{b}7. SOFTWARE-KONFIGURATION@{ub} @{"*" link 70} Wie kann ich das Diskettenlaufwerk mit all dem Klicken aufhören lassen? @{"*" link 71} Wie verhindere ich, daß idiotische Installationsskripte meine LIBS: mit älteren Versionen der Libraries überschreiben, als ich sie schon habe? @{"*" link 72} Woher weiß ich, welche Version eine Library hat? @{b}8. UPGRADE@{ub} @{"*" link 80} Kann ich ein Iomega Zip oder SyQuest EZ Drive mit meinem Amiga benutzen? @{"*" link 81} Wie kann ich meinen unerweiterten Amiga am billigsten schneller machen? @{"*" link 82} Was für Festplatten funktionieren mit dem im A1200 eingebauten Controller? @{"*" link 83} Meine Turbokarte kann 72-Pin SIMMS aufnehmen. Was für welche brauche ich? Was ist mit Parity und EDO? @{b}9. SOFTWARE VON DRITTEN@{ub} @{"*" link 90} Was ist MUI? @{"*" link 91} Warum streiten sich immer alle über MUI? @{"*" link 92} Was ist Directory Opus? @{"*" link 93} Was ist Executive? @{"*" link 94} Was ist ixemul.library? @{"*" link 95} Was ist ADE? @{b}10. DAS INTERNET@{ub} @{"*" link 100} Was für Modems funktionieren mit dem Amiga? @{"*" link 101} Wie schnell kann die serielle Schnittstelle arbeiten? @{"*" link 102} Aber der Voreinsteller für die serielle Schnittstelle geht nicht so hoch! @{"*" link 103} Was ist LhA? Wie benutze ich all diese Dateien mit .lha Endung? @{"*" link 104} Was ist Aminet? @{"*" link 105} Wo sind die Aminet Mirror-Sites? @{"*" link 106} Wie ist das Aminet organisiert? @{"*" link 107} Kann ich den Netscape Navigator laufen lassen? @{"*" link 108} Netscape ist übel. Ich will einen Amiga Brwoser. @{"*" link 109} Was sind Amiga Report und Amazing Amiga Computing für Magazine und wie kann ich sie kriegen? @{b}11. MIT ANDEREN PLATTFORMEN UMGEHEN@{ub} @{"*" link 110} Kann ich Amiga Disketten auf einem PC lesen? @{"*" link 111} Na, kann mein Amiga denn PC Disketten lesen? @{"*" link 112} Kann der Amiga Macintosh Disketten lesen? @{"*" link 113} Kann ich Dateien vom Amiga zum Mac und umgekehrt übertragen, ohne mir spezielle Software wie CrossMac zu besorgen? @{"*" link 114} Wenn ich Grafiken vom Amiga auf den PC/Mac übertrage, dann sehen sie zerdrückt aus! Wenn ich sie von einem PC/Mac zum Amiga übertrage, werden sie vertikal verlängert! Was soll ich tun? @{"*" link 115} Wenn ich eine Textdatei vom Amiga zum PC übertrage, ist am Ende alles durcheinander, als ob er nicht zu wissen scheint, wo die Zeilen enden. Was soll ich tun? @{"*" link 116} Was ist Shapeshifter? @{"*" link 117} Woher bekomme ich ein Mac ROM her? @endnode @node "10" "Kickstart,Workbench ..." @{b}** Was sind: Kickstart, Workbench, AmigaDOS und wo ist der Unterschied ?@{ub} Kickstart ist der Teil der OS (Operating System = Betriebssystem) Software, der im ROM Chip resident ist. Wenn Du Deinen Computer bootest, "kickstartet" es ihn. Viele häufig benutzten Funktionen und Befehle sind im Kickstart ROM enthalten. Dadurch werden manche Systemfunktionen beschleunigt, da die Befehle schneller aus dem ROM geholt werden können, als von einer langsameren Festplatte oder Diskette. Workbench ist der Dateimanager für den Amiga. Mit Hilfe der Workbench kannst Du: Fenster für die Verzeichnisse (oder "Schubladen") auf Deinen Disketten öffnen, Programme starten, Einstellungen ändern, etc., alles mit Hilfe einer mausgesteuerten grafischen Schnittstelle (Intuition). AmigaDOS ist der Disk Operating System Teil des OS, der verantwortlich ist für die Ein- und Ausgabe auf Disketten und Geräten, das Filesystem und so weiter. @endnode @node "11" "Multitasking ..." @{b}** Was hat all das Multitasking Zeug zu bedeuten ?@{ub} Multitasking bedeutet, daß Du mehr als ein Programm zur gleichen Zeit laufen lassen kannst. Ohne zu sehr in die technische Ecke zu gehen, was passiert, ist daß das Betriebssystem die CPU Zeit zwischen verschiedenen Programmen aufteilt. Auf dem Amiga bedeutet das, daß Du mehr als eine Sache zur gleichen Zeit machen kannst. Du kannst zum Beispiel Anfangen eine Diskette zu formatieren und während er formatiert, kannst Du zu Deiner Textverarbeitung umschalten und drauf los tippen. @endnode @node "12" "Win95 ..." @{b}** Aber ich dachte, Windows95 hätte das Multitasking erfunden ?@{ub} Glaube nicht immer alles, was Du liest - besonders wenn es von Microsoft kommt. Der Amiga hatte Multitasking zehn Jahre vor Windows95. @endnode @node "20" "Amigamodelle ..." @{b}** Was für Amigamodelle gibt es ?@{ub} A1000 - Der erste Amiga, ist mitlerweile obsolet. Dieses Modell benutzt eine 68000 CPU. A500 - Ein "in-einem-Stück" Modell (Tastaturgehäuse) mit Ziffernblock und einem Erweiterungsslot auf der linken Seite plus einer Klappe auf der Unterseite für Speichererweiterungen. Er kam mit den Original Chip Set (OCS) daher und war überraschend erweiterbar. Dieses Modell benutzt eine 68000 CPU. A500+ - Eine erweiterte Version des A500 mit einem Megabyte (MB) RAM, das auf 2 MB CHIP RAM erweiterbar ist, und dem Enhanced Chip Set (ECS). Dieses Modell benutzt eine 68000 CPU. A600 - Ein weiteres "in-einem-Stück" Modell, ohne Ziffernblock aber mit einem Steckplatz für PCMCIA Karten. Das Problem mit diesem Modell ist, daß die Chips direkt auf das Motherboard gelötet sind (mit Ausnahme des OS ROM); es ist also nicht einfach simple Reparaturen oder Aufrüstungen der Chips auszuführen, wie bei Motherboards, bei denen die Chips einfach aufgesteckt werden. Dieses Modell benutzt eine 68000 CPU. A1200 - Das aktuelle low-end Modell, in einem Stück mit Ziffernblock, aber kleiner als der A500. Er hat einen Erweiterungsslot und einen Steckplatz für PCMCIA Karten plus einer Klappe für Speichererweiterungen. Es ist eine Maschine mit Advanced Graphics Architecture (AGA) Chipset. Dieses Modell benutzt eine 68EC020 CPU. A2000 - Ein "big-box" Amiga mit separater Tastatur. Er hat innen 5 Zorro II und 4 ISA Slots für Erweiterungen plus einen Videoslot und einen CPU-Slot für Prozessoraufrüstungen. Dieses Modell benutzt eine 68000 CPU. A1500 - Eine Version des A2000, nur in Europa erhältlich. Dieses Modell benutzt eine 68000 CPU. A2500 - Eine Version des A2000, die glaub ich nur in Nord Amerika erhältlich war. Er hatte eine 68020 CPU und ein SCSI (ausgesprochen wie: "skasi") Festplatteninterface. A3000 - Ein kleineres "big-box" Modell als der A2000. Er hat Zorro III Slots, die 32-Bit sind, und ISA-Slots plus den Video- und den CPU-Slot. Er hat auch eine eingebaute SCSI-Schnittstelle und einen VGA-Monitor Anschluß. Dieses Modell benutzt eine 68030 CPU mit 16 oder 25 MHz - abhängig vom Modell. A3000T - Eine Tower-Version des A3000. Davon wurden nicht viele hergestellt. Dieses Modell benutzt eine 68030 CPU. A4000 - Eine "big-box" AGA Maschine mit Zorro III-, ISA- und Videoslots. Der Prozessor ist auf einem Daughterboard, so daß er leicht durch einen schnelleren Prozessor ausgetauscht werden kann. Dieses Modell benutzt eine 68030 oder 68040 CPU - abhängig vom Modell. A4000T - Eine Tower-Version des A4000; dies ist das andere aktuelle Amiga Modell. Dieses Modell benutzt eine 68040 CPU. Wenn Du eine komplette Liste mit allen Amiga Modellen und detailierten Spezifikationen haben willst, dann schicke mir (wnear@epix.net) eine E-Mail und ich werde sie Dir dann gerne schicken. Die Liste würde die FAQ noch länger machen, als sie ohnehin schon ist. Also denke ich, daß das zur Zeit die beste Lösung ist. @endnode @node "21" "Chipram,Fastram ..." @{b}** Wo ist der Unterschied zwischen CHIP RAM und FAST RAM ?@{ub} CHIP RAM ist das RAM, auf das direkt von den Amiga Custom Chips zugegriffen werden kann, ohne die CPU benutzen zu müssen. In diesem RAM müssen die Grafik- und Sounddaten untergebracht werden, damit sie benutzt werden können. Man kann es sich wie den Grafikspeicher in einem PC vorstellen, obwohl das nicht ganz stimmt, weil es auch für andere Zwecke als Grafik genutzt wird. Tatsächlich wird es benutzt, um Programme und Daten unterzubringen, so wie jedes andere RAM im System auch. Low-End Amigas, wie ein unerweiterter A1200, haben in der Standardfassung nur CHIP RAM. CHIP RAM ist auf ein Maximum von 2 MB beschränkt und die Erweiterung beschränkt sich bei den meisten Maschinen nicht auf einfaches RAM-Hinzufügen. Das tatsächliche CHIP RAM Limit auf Deiner Maschine wird vom Agnus Chip bestimmt. Wenn Du einen "fetteren" Agnus hast, kannst Du 1 MB CHIP RAM haben. Der "fettleibige" Agnus erlaubt die vollen 2 MB. Du kannst einen 1 MB Agnus nicht einfach durch die 2 MB Version austauschen; Du mußt eine Karte wie die DKB MegACHIP installieren. AGA Amigas (der A1200 und A4000) kommen mit dem 2 MB Agnus und 2 MB CHIP RAM als standard. Du kannst meine Bewertung der MegACHIP Karte im Amiga Report Magazin Ausgabe 3.06 (ar306.lha), die im Aminet im Verzeichnis docs/mags erhältlich ist, lesen. CHIP RAM ist langsamer als FAST RAM. Amigas, die nur CHIP RAM haben, laufen deswegen langsamer als erweiterte Amigas. Wenn FAST RAM installiert ist, werden die Programme dieses zuerst benutzen und das CHIP RAM erst gebrauchen, wenn kein FAST RAM verfügbar ist. Auf FAST RAM kann nur von der CPU zugegriffen werden; es kann also nicht für die Grafikanzeige (es sei denn eine 24-Bit Grafikkarte ist vorhanden) oder das Abspielen von Sounds benutzt werden. Allerdings ist dieses RAM, wie der Name schon andeutet, schneller und wird deswegen für das Speichern von Programmen und Daten bevorzugt. @endnode @node "22" "Raminfo ..." @{b}** Wieviel RAM ist in meinem Amiga ?@{ub} Öffne eine Shell und gebe den Befehl "avail" ein (ohne die Anführungszeichen). Er zeigt Dir den freien Speicher, den benutzten Speicher, den gesamten im System installierten Speicher und die Größe des längsten durchgehenden Blocks freien Speichers für CHIP RAM, FAST RAM und für das gesamte System an. Ich öffnete gerade eine Shell und tippte "avail"; und so sieht's aus: Type Available In-Use Maximum Largest chip 1702608 393520 2096128 1571584 fast 5516288 7066624 12582912 3531440 total 7218896 7460144 14679040 3531440 Die Nummern sind Angaben in Bytes. Wenn Du Dir die Maximum-Spalte ansiehst, kannst Du erkennen, daß ich 2 MB CHIP RAM und 12 MB FAST RAM installiert habe, was insgesamt 14 MB RAM macht. @endnode @node "23" "VGA-Monitor ?" @{b}** Kann ich einen VGA Monitor mit meinem Amiga benutzen ?@{ub} Die billigen VGA Monitore für PCs unterstützen nur die VGA Zeilenfrequenz. Der Amiga benutzt eine viel geringere Zeilenfreqeunz für seine normalen Videomodi (Low-Res, High-Res, etc.), die auch denen von Video entsprechen. VGA Monitore können diese Modi nicht darstellen. Allerdings kannst Du, wenn Du ein ECS oder AGA Chipset hast, Videomodi produzieren, die mit VGA kompatibel sind. Ein VGA-Only Monitortreiber ist Bestandteil des OS. Das Problem bei dieser Lösung ist, daß Du darauf beschränkt bist, nur diese Modi zu benutzen. Keiner der Standardmodi ist darstellbar, wodurch Du fast keine Spiele, viel andere Software, das Early Startup Menu oder Alertscreens, die angezeigt werden, wenn Dein Computer abstürzt, benutzen kannst. Du kannst Dir allerdings Geräte, die Flickerfixer oder Display Enhancer genannt werden, besorgen, die Deine Videomodi in Frequenzen umwandeln, die von VGA Monitoren dargestellt werden können. Warum? Weil die höheren Zeilenfrequenzen von VGA Monitoren besser für die Augen sind. Allerdings sind diese Geräte ziemlich teuer. Aber wenn Du eins benutzt, kannst Du alle Bildschirmmodi benutzen. Wenn Du einen A3000 hast, kannst Du alles oben gesagte ignorieren. Der A3000 hat einen VGA Monitor Output, mit dem Du einen VGA Monitor für alle Grafikmodi benutzen kannst -- das Äquivalent zu einem Flickerfixer. Einfach reinstecken und los geht's. Die letzte - und beste - Lösung ist, sich eine 24-Bit Graphikkarte und einen richtigen Multisync Monitor zu besorgen. Multisync Monitore sind nicht, wie VGA oder Super-VGA Monitore, auf ein oder zwei Zeilenfrequenzen beschränkt; sie können alle Frequenzen innerhalb gewisser Grenzen anzeigen. Ein Multisync Monitor kombiniert mit einer Grafikkarte wie einer Picasso IV oder einer CyberVision 64/3D verwandelt Deinen Amiga in eine mächtige Grafikmaschine. Du kannst meine Bewertung der Picasso IV Karte im Amiga Report Magazin in Ausgabe 5.04 (ar504.lha), die im Aminet im Verzeichnis docs/mags erhältlich ist, oder in der Juni 1997 Ausgabe des Amazing Amiga Computing Magazins lesen. Wenn Du Dich dafür entscheidest, brauchst Du allerdings einen Multisync Monitor, der Zeilenfrequenzen bis runter auf 15 kHz darstellen kann. Es gibt nur noch wenige, die das tun; gucke Dir also auf jeden Fall die genauen Spezifikationen an, bevor Du einen Monitor in einem PC-Laden kaufst, wo sie keine Ahnung haben werden, wovon Du redest. Du kannst diese Einschränkung ignorieren, wenn Du auch einen Flickerfixer installiert hast oder Du eine Picasso IV kaufst, die einen eingebaut hat. Für die CyberVision 64/3D ist ein optionaler Flickerfixer nur für den A4000 erhältlich. Alles was Du dann brauchst, ist ein Monitor, der Frequenzen bis runter auf 30 kHz kann. @endnode @node "24" "PAL+NTSC ..." @{b}** Worum geht es bei all dem PAL und NTSC Zeug überhaupt ?@{ub} Videosignale für's Fernsehen in Nord Amerika sind verschieden von denen, die in Europa benutzt werden. Nord Amerika benutzt das NTSC System und die meisten europäischen Länder benutzen, so wie viele andere auch, das PAL System. Da der Amiga videobasierte Bildschirmmodi benutzt, werden sie entsprechend dem Land für unterschiedliche Modi hergestellt. Die Hauptunterschiede zwischen den zwei Modi sind die Auflösung und die Bildwiederholungsfrequenz. NTSC Displays haben vertikal 200 Zeilen, oder 400 im Zeilensprungverfahren, und zeigen 29,97 Bilder (59,94 Felder) pro Sekunde an (die meisten Leute runden das hoch auf 30). PAL benutzt 256, oder 512 im Zeilensprungverfahren, mit einer Bildwiederholungsfrequenz von 25 Bildern pro Sekunde (50 Felder). Wenn Du das ECS Chipset hast, kannst Du Deine Anzeige mit dem ScreenMode Prefs Programm im Prefs Verzeichnis zwischen den beiden Modi umschalten. Du kannst den voreingestellten Bildschirmmodus auch während des Bootens mit dem Early Startup Menu umschalten, in das Du kommst, indem Du während des Bootens beide Mausknöpfe gedrückt hältst. Manche Programme, insbesondere Spiele, die nicht ganz OS-gemäß sind, unterstützen nur einen der Modi. Viele Spiele im Aminet zum Beispiel sind PAL-only. Wenn Du eine NTSC Maschine hast, wirst Du dir meisten - aber nicht alle - nutzen können, so lange Du das ECS oder AGA Chipset und mindestens 1 MB CHIP RAM hast. Diese Methode des Umschaltens zwischen NTSC oder PAL wird nur benutzt, um Software, die für den anderen Standard geschrieben wurde, laufen zu lassen. Sie ist nicht ausreichend, wenn Du Deinen Amiga mit Hardware Videoequipment vom anderen Standard benutzen willst. Für diesen Zweck müßtest Du das Motherboard Deines Amigas stark umbauen; z.B. müßtest Du den Hauptquarz auswechseln. @ENDNODE @NODE "25" "24Bit Grafik ..." @{b}** Kann ich auf meinem Amiga eine 24-Bit Grafikdarstellung kriegen ?@{ub} Ja. Es gibt viele Grafikkarten von Drittherstellern für den Amiga, die es Dir ermöglichen, die Workbench und viele Programme in vollen Farben laufen zu lassen. Wenn Du Dir eine 24-Bit Grafikkarte kaufst, dann vergewissere Dich, daß sie mit dem CyberGraphX (ausgesprochen wie: cyber graphics) oder dem Picasso96 Softwarepaket ausgestattet ist. Beide Softwarepakete erlauben Dir, das letzte aus Deiner Grafikkarte rauszuholen. Du brauchst auch Workbench 3.x, um einen Vorteil aus diesen wundervollen Karten schlagen zu können. Glaub mir, es gibt nichts besseres als eine Workbench, die auf einem 1024x768 Schirm in 256 Farben läuft! Du kannst auch mit 25656 Farben durchs World Wide Web (WWW) browsen oder die meisten Programme mit 256 oder mehr prächtigen Farben laufen lassen. Ein Amiga mit einer 24-Bit Grafikkarte läßt eine AGA Maschine im Vergleich sehr arm aussehen. Die Workbenchemulation ist schneller als jede AGA Maschine. Der einzige Nachteil ist, daß es nicht möglich ist, die weitgehende Mehrheit der AGA Spiele laufen zu lassen, solange sie nicht CyberGraphX und/oder Picasso96 unterstützen. @ENDNODE @NODE "30" "Das OS ..." @{b}** Was ist die neueste Version des Amiga OS ?@{ub} Die neueste Version ist 3.1, auch bekannt als "Version 40". @ENDNODE @NODE "31" "Welche Version ..." @{b}** Welche Betriebssystemversion läuft auf meinem Computer ?@{ub} Es gibt mehrere Wege herauszufinden, welches Betriebssystem bei Dir installiert ist. Suche nach einem Menüpunkt auf dem Workbenchschirm namens "Version, Copyright ...". Wenn Du ihn auswählst, sollte ein kleiner Requester mit ein paar Informationen erscheinen. Außerdem solltest Du die Versionsnummer erfahren, wenn Du ein Shell Fenster öffnest (siehe Grundlegende Operationen und Benutzen der Shell) und dann "version" eingibst. Schließlich werden die Versionsnummern für gewöhnlich auch noch angezeigt, wenn Du Deinen Computer bootest. Die Versionsnummern sind allerdings nicht Zahlen wie "OS 2.1". Die Software Versionsnummern sind wie folgt in Betriebssystem Releases zu übertragen: 40 = 3.1 39 = 3.0 38 = 2.1 37 = 2.04, 2.05 36 = 2.0 35 = ?? (Spezielles Kickstart für A2024 Monitore) 34 = 1.3 33 = 1.2 32 = 1.1 (PAL-only) 31 = 1.1 (NTSC-only) 30 = 1.0 Wenn ich zum Beispiel auf meinem System "version" in der Shell eingebe, wird folgendes erzeugt: Kickstart 40.63, Workbench 40.42 Das bedeutet, ich habe OS 3.1 laufen. @ENDNODE @NODE "32" "Aufrüsten ?" @{b}** Sollte ich auf OS 3.1 aufrüsten ?@{ub} Kurze Antwort: Ja. Mach es gleich. Wenn Du OS 1.3 oder etwas älteres als das laufen hast, dann ist eine Aufrüstung auf OS 3.1, als wenn man einen komplett neuen Computer kriegt. Es sieht besser aus, arbeitet besser und kann mehr. Desweiteren laufen unter 1.3 viele der neueren Programme nicht und es bringt Dich auch nicht weit im Internet. Wenn Du 2.0, 2.04 oder 2.05 hast, ist die Antwort immer noch ein definitives Ja. Das Aussehen ist nicht so unterschiedlich aber die zusätzliche Funktionalität ist es wert; besonders wenn Deine Muttersprache nicht Englisch ist und Du Locale Unterstützung haben willst. Eine andere Option ist, irgendwo ein 2.1 Kit zu finden und das anstelle von 3.1 zu nehmen. Allerdings ist der Preis für ein neues 2.1 Kit hoch genug, so daß Du besser beraten wärest, ein paar Mark mehr auszugeben und gleich auf 3.1 aufzurüsten. Es gibt keinen Grund, warum man hinter der neuesten Software hinterhinken sollte und es dauert nicht lange bis neue Versionen erscheinen und 2.1 gar nicht mehr besonders unterstützt wird. Die Aufrüstung von 2.1 auf 3.1 scheint vielleicht nicht ein solche Aufrüstung zu sein, allerdings würde ich sie in jedem Fall empfehlen. Du kannst meinen Vergleich zwischen OS 2.1 und 3.1 in Amiga Report Magazin Ausgabe 2.30 (ar230.lha), die im Aminet im Verzeichnis docs/mags erhältlich ist, lesen. Von 3.0 nach 3.1 zu gehen ist eine schwierigere Frage. (Du kannst nicht auf 3.0 aufrüsten. Es kam als Standard mit jedem A1200 und A4000.) Es scheint es nicht wert zu sein, für so eine geringe Aufrüstung den vollen Preis für ein 3.1 Kit zu bezahlen. Wenn Du Software entwickeln möchtest, würde ich immer noch definitiv sagen, daß Du aufrüsten solltest. Wenn Du einer der Leute bist, die es lieben, immer das neueste zu haben, dann hol's Dir. Ansonsten, wenn es eine Entscheidung zwischen einem 3.1 Kit und vielleicht etwas mehr RAM ist, dann bist Du mit dem RAM zur Zeit wahrscheinlich besser dran. Allerdings kannst Du Dir auch nur die 3.1 Software kaufen und diese mit Deinem 3.0 ROM benutzen. Du verlierst nur ein paar Möglichkeiten und es ist ein bißchen billiger, sich nur die Disketten zu besorgen. @ENDNODE @NODE "33" "Upgrade ..." @{b}** Was beinhaltet eine Betriebssystemaufrüstung ?@{ub} Das Amiga OS besteht aus Software, die auf Disketten daher kommt, und einem ROM Chip, den Du im Computer installieren muß. Das ROM ist auch als "Kickstart"-ROM bekannt und es enthält einen Teil des Systemcodes und der Libraries, so daß es immer im System verfügbar ist. Um Dein Betriebssystem aufzurüsten, muß Du den ROM Chip im Computer austauschen, AUßER wenn Du von 2.04 oder 2.05 auf 2.1 aufrüstest. OS 2.1 war eine Software-only Aufrüstung und Du kannst entweder den 2.04 oder den 2.05 ROM Chip damit verwenden. Es gibt KEINEN 2.1 ROM Chip. Es ist auch möglich auf die OS 3.1 Software aufzurüsten und einen 3.0 ROM Chip zu verwenden. Allerdings gehen dabei ein paar Features einer 3.1 Aufrüstung verloren, inklusive der eingebauten CD-ROM Unterstützung. Bei der Aufrüstung eines älteren A500 Kickstart Chips könnte es eventuell nötig sein ein Kabel zwischen zwischen zwei Beinen an dem Chip zu löten. Der Chip sollte allerdings schon mit dem Kabel an Ort und Stelle kommen; wenn er das tut, dann muß Du es durchtrennen, damit Du ihn in einem neueren (Revision 6+) A500 oder in einem A2000 benutzen kannst. @ENDNODE @NODE "34" "OS Infos ..." @{b}** Welche Versionen des Betriebssystems laufen auf meinem Computer ?@{ub} Du kannst jeden Amiga außer dem A1000, der veraltet ist, auf eine neuere OS Version aufrüsten, indem Du den ROM Chip austauschst und die neue Software installierst. OS 3.1 gibt es in Versionen für den A500/A2000, A1200, A600, A3000 und A4000. Wenn Du es bestellst, mußt Du angeben für welchen Computer es ist (der A500 und der A2000 benutzen den gleichen Chip). Der Commodore A1200 und A4000 kam mit vorinstalliertem OS 3.0. Es gibt keine OS 3.0 Chips für andere Maschinen. @ENDNODE @NODE "40" "Amigadevixes ..." @{b}** Was ist ein Device (Gerät) ?@{ub} Ein Device kann ein "physikalisches" Gerät, wie eine Festplatte oder ein Drucker sein oder es kann ein logisches Gerät wie eine RAM Disk sein, das in der Software existiert. Im allgemeinen braucht sich der Amiga nicht darum zu kümmern, ob ein Device logisch oder physikalisch ist. Der Amiga macht auch keinen Unterschied zwischen Disk-Devices und anderen Device Arten; der Unterschied zwischen einem Disk-Device und irgendeinem anderen Device ist, daß auf einem Disk-Device ein Dateisystem installiert ist. Devices werden über einen eindeutigen Namen gefolgt von einem Doppelpunkt angesprochen. Ein paar Beispiele für Devices sind: DF0: Das erste Diskettenlaufwerk im System. DF1: Das zweite Diskettenlaufwerk im System. DH0: Die erste Festplatte im System. (Der Name kann anders sein.) PAR: Irgendein Gerät, daß am Parallelport angeschlossen ist. RAM: Das Ram Disk Laufwerk, ein per Software simuliertes Diskettenlaufwerk. CON: Ein "Console" Fenster, wie das Shell Fenster. SYS: Ein logisches Device, mit dem das Laufwerk angesprochen wird, von dem Du gebootet hast. @ENDNODE @NODE "41" "Amigavoloumes ..." @{b}** Was ist ein Volume (Datenträger) ?@{ub} Ein Volume ist eine Datenträger oder ein Teil eines Datenträgers, den das System als Datenträger ansieht. Der wichtige Unterschied zwischen einem Device und einem Volume ist, das ein Device sich auf das Laufwerk bezieht, während ein Volume der spezielle Datenträger in diesem Laufwerk ist. Für Festplatten sind die beiden normalerweise gleichbedeutend, weil Du keine Datenträger aus Festplatten entfernen kannst; aber für Diskettenlaufwerk ist es wichtig daran zu denken. Eine Diskette kannst Du in jedes Diskettenlaufwerk tun. Volume Namen enden, so wie Device Namen, mit einem Doppelpunkt. Ein Volume hat einen Namen, und Du kannst es so nennen wie Du willst. Es ist, wie bei Dateinamen, eine gute Idee, Leerzeichen im Namen zu vermeiden. Wenn auf ein Volume an Hand seines Namens zugegriffen werden soll, sucht der Amiga danach in allen Diskettenlaufwerken. Zum Beispiel habe ich eine Diskette mit dem Volume Namen Zeugs: im ersten Diskettenlaufwerk. Ich kann darauf zugreifen indem ich den Volume Namen Zeugs: oder den Device Namen DF0: angebe. Allerdings ist es besser den Volume Namen zu benutzen; wenn ich die Diskette ins zweite Laufwerk lege und nach Zeugs: frage, wird der Amiga sie immer noch finden. Wenn ich hingegen nach DF0: frage, wird der Amiga die Diskette nehmen, die in dem Moment in DF0: ist, wenn da überhaupt eine drin ist. Wenn ich nach Zeugs: frage und sie ist in keinem der Laufwerke vorhanden, fordert mich der Amiga auf, die Diskette Zeugs: in irgendein Laufwerk zu legen und wartet darauf, daß ich das mache. So weiß ich also, daß ich die richtige Diskette kriege. @ENDNODE @NODE "42" "Amigapartition ..." @{b}** Was ist eine Partition ?@{ub} Eine Partition ist ein Teil eines Datenträgers, der vom Amiga wie ein eigenständiges unterschiedliches Volume behandelt wird. Wenn ich eine sehr große Festplatte habe, kann ich sie in zwei oder mehr Partitionen einteilen und obwohl sie auf dem selben physikalischen Laufwerk existieren, behandelt der Amiga sie als wären sie separat. Sie könnten DH0: und DH1: sein und sie haben auch beide ihre eigenen eindeutigen Volume Namen. @ENDNODE @NODE "43" "Amigassign ..." @{b}** Was ist ein Assign ?@{ub} Ein Assign ist ein vom User (oder Software) erzeugter Name für ein Verzeichnis oder ein Device, der vom Amiga wie ein Volume (oder ein Device) behandelt wird. Wie Volumes und Devices enden Assigns mit einem Doppelpunkt. Wenn ich zum Beispiel ein Verzeichnis namens DH0:Textverarbeitung/Dokumente/persönlich/Briefe habe, kann ich dem Verzeichnis einen eigenen Namen wie Briefe: geben. Jetzt kann ich, anstatt den langen Namen zu benutzen, einfach Briefe: verwenden. Der Amiga erzeugt für Dich ein paar Assigns, wenn Du ihn bootest, wie zum Beispiel: C: SYS:C, wo die Standard DOS Befehle sind. LIBS: SYS:Libs, die Library Dateien. S: SYS:S, wo die Skriptdateien gehalten werden. Neben einigen anderen. Viele Programme von Dritten verwenden Assigns, so daß sie wissen, wo sie Daten finden können, die sie vielleicht brauchen. Du kannst aus einer Shell Deine eigenen Devices erzeugen, in dem Du folgendes eintippst: Assign Name: Verzeichnis/wo/er/hinzeigen/soll @ENDNODE @NODE "44" ".info Dateien" @{b}** Was sind das alles für Dateien, die auf ".info" enden ?@{ub} Die .info Dateien sind die Icons, die Du siehst, wenn Du eine Schublade auf dem Workbenchbildschirm öffnest. Jede Datei, die ein Icon auf dem Workbenchbildschirm hat, wird auch eine entsprechende .info Datei mit dem gleichen Namen wie die Datei plus der Endung .info haben. Die .info Datei enthält das eigentliche Bild, was für das Icon benutzt wird, Positionsinformationen, die der Workbench sagen, wo das Icon plaziert werden soll und einige weitere Informationen, die abhängig vom Icontyp sind. Es gibt fünf verschiedene Typen von Icon-Dateien: Disk, Schublade, Programm, Projekt und Papierkorb. Der Papierkorb-Typ ist ein spezieller Typ, der für das "Trashcan" Icon benutzt wird. Disk-Icons werden benutzt, um Disks, wie Festplatten oder eine in ein Laufwerk eingelegte Diskette, zu repräsentieren. Wenn man einen Doppelklick auf diese Icons macht, öffnet sich ein Fenster, in dem Du alle Icons siehst, die im obersten Verzeichnis dieser Disk sind. Schubladen-Icons repräsentieren Verzeichnisse auf einer Disk. Wenn man einen Doppelklick darauf macht, öffnet sich ein Fenster mit dem Inhalt dieses Verzeichnisses. Du wirst wieder nichts sehen, dem kein Icon zugeordnet ist solange Du nicht den "Inhalt anzeigen » Alle Dateien" Menüpunkt aus dem Workbench-Menü benutzt. Programm-Icons sind ausführbare Programme. Wenn man einen Doppelklick auf diesen Icons macht, wird das Programm, dem dieses Icon zugeordnet ist, starten. Diese Icons können verschiedene Informationen, so genannte "Tooltypes", enthalten, die dem Programm übergeben werden. Für mehr Informationen über Tooltypes siehe den Workbench Abschnitt dieser FAQ. Projekt-Icons werden für Daten-Files benutzt, die von anderen Programmen gespeichert werden. Wenn Du zum Beispiel ein Dokument in einer Textverarbeitung erzeugst und auf der Festplatte speicherst, wird ihm eventuell ein Projekt-Icon zugeordnet. Das Projekt-Icon enthält den Namen des Programmes, das benutzt wurde, um die Datei zu erstellen, das so genannte "Standardprogramm". Wenn es das tut, dann wird durch ein Doppelklick auf das Icon das Programm gestartet, das die Datei erzeugte und automatisch die Datei in das Programm geladen. Wenn Dein gespeichertes Dokument zum Beispiel in einer Textverarbeitung erzeugt wurde, wird durch einen Doppelklick auf das Icon dieses Textverarbeitungsprogramm geladen und dann wird die Textverarbeitung dieses Dokument zum Bearbeiten laden. Für mehr Informationen über Standardprogramme siehe den Workbench Abschnitt dieser FAQ. @ENDNODE @NODE "45" ".library Dateien" @{b}** Was sind das alles für Dateien, die auf ".library" enden ?@{ub} Jede Datei mit der Endung .library ist eine Shared Library Datei und sollte in Deinem LIBS: Verzeichnis sein. Diese Dateien enthalten Programmcode, der von mehreren Programmen geteilt werden kann und werden nach Bedarf in den Speicher geladen. Der Vorteil von Shared Libraries ist, daß Programmierer nicht immer das Rad neu erfinden müssen, wenn sie Software schreiben. Viele Standardfunktionen sind als Shared Libraries implementiert. Alles was sie also machen müssen, ist sie zu benutzen. Das Betriebssystem kommt mit einer ganzen Reihe Shared Libraries, die es dem Programmiere erlauben, Systemfunktionen in ihren Programmen zu benutzen. Einige der Libraries, die Du in LIBS: haben solltest sind: amigaguide.library Das AmigaGuide Hypertext System locale.library Funktionen, die mehrsprachige Programme erlauben asl.library Enthält die Standarddateirequester datatypes.library Wird vom DataTypes System benutzt mathieeedoubbas.library Mathematische Funktionen Neben einigen anderen. Es gibt auch noch eine ganze Reihe Libraries von Dritten. Der Gelegenheitsanwender sollte sich nicht um diese Libraries kümmern müssen, außer sich zu versichern, daß sie installiert sind. Jede Software, die nicht-Standard Libraries braucht, wird entweder mit den Libraries ausgeliefert oder Anweisungen geben, wo man sie finden kann. @ENDNODE @NODE "50" "Install ..." @{b}** Wenn ich auf ein "Install"-Icon klicke, steht da "Das Programm 'Installer' ist nicht zu finden". Warum ?@{ub} Installer ist ein Programm, das benutzt wird, um Software auf Deine Festplatte zu installieren. Es ist eigentlich eine einfache Programmiersprache. Sie wird benutzt um eine Installationsroutine mit einer Standardschnittstelle zu erzeugen, so daß, wann immer Du ein neues Programm installierst, alles vertraut aussieht. Wenn Du das Betriebssystem auf Deine Festplatte installierst, wird das Installer-Programm leider nicht für Dich installiert. Also wird jedes Programm, das ein Installer-Skript benutzt, aber nicht das Programm auf Diskette mitliefert und es in Deinem C: Verzeichnis sucht, es nicht finden können. Um dieses Problem ein für alle mal zu lösen, finde Deine Workbench Install Diskette. Im C Verzeichnis auf dieser Diskette findest Du das Installer Programm. Kopiere es in das C: Verzeichnis auf Deiner Festplatte. @ENDNODE @NODE "51" "Iconedit ..." @{b}** Wie kann ich das Bild ändern, das für ein Icon benutzt wird ?@{ub} Du solltest in Deinem Tools Verzeichnis ein Programm namens IconEdit haben. Du kannst ein Icon-Bild in dieses Programm laden, es verändern und speichern. @ENDNODE @NODE "52" "Zip/EZ Disk ..." @{b}** Ich habe eine Zip/EZ Disk formatiert, und jetzt habe ich zwei Icons. Was ist da los ?@{ub} Wenn Du einen Rigid Disk Block (RDB) auf die Zip/EZ Disk geschrieben hast und den RDB eingestellt hast, die Zip/EZ Disk zu mounten, dann Dich später dazu entschlossen hast eine MountList zu benutzen, gehe zurück in RDPrep und ändere Mount auf "NO" und speichere den RDB. Das wird die Zip/EZ Disk nicht löschen oder Schaden verursachen, es wird den RDB aber daran hindern die Zip/EZ Disk zu mounten und es MountList erlauben das zu machen; vorausgesetzt, die einzige Sache, die Du in RDPrep änderst ist, ob Du die Disk mounten lassen willst oder nicht. @ENDNODE @NODE "60" "Shell öffnen ..." @{b}** Wie öffne ich eine Shell ?@{ub} Das ist ziemlich einfach. Öffne einfach die Schublade Deiner Boot-Partition und öffne dann die System-Schublade und mache einen Doppelklick auf das Shell-Icon. @ENDNODE @NODE "61" "ADos Infos ..." @{b}** Allgemeine Informationen.@{ub} Dies ist für Leute, die kein offizielles AmigaDOS Handbuch haben, wie Besitzer des A500 oder frühen (Commodore) A1200ern. Dieses Handbuch wurde von Commodore aus kostengründen nicht mitgeliefert. AmigaDOS Befehle werden normalerweise von einer Shell in einer Befehlszeile aufgerufen. Einfach den Befehl und irgendwelche optionalen Argumente eingeben. Die Befehle können in Groß- oder Kleinbuchstaben eingegeben werden, da das AmigaDOS nicht case-sensitive ist. Alle Argumente müssen durch Leerzeichen getrennt sein. Der erste Sonderfall tritt ein, wenn einer der Argumente schon ein Leerzeichen enthält; z.B. der Volume Name "Ram Disk". Die Lösung für diese Fälle ist das ganze Argument in doppelte Anführungszeichen einzuschließen; z.B. "Ram Disk:tempfile" für die Datei "tempfile" in der RAM Disk. @ENDNODE @NODE "62" "Befehls Suchpfad ..." @{b}** Wo befinden sich die Befehle ?@{ub} Der erste Ort, wo man suchen sollte ist das "C:" Verzeichnis, das normalerweise auf "SYS:C" assigned ist. In anderen Schubladen der Workbench (-partition) findest Du Programme, die auch von der Shell aus aufgerufen werden können. Die meisten Anwendungen können ebenfalls von einer Shell aus gestartet und von jeweils entsprechenden Argumenten gefolgt werden. @ENDNODE @NODE "63" "ADos Argumente ..." @{b}** Was sind Argumentschablonen ?@{ub} Nur weil Du nicht die korrekten Argumente kennst, die ein Befehl erwartet, heißt das nicht, daß Du das nicht herausfinden kannst. Gib einfach den Befehlsnamen und ein Fragezeichen als einziges Argument ein. Beispiel: TYPE ? Du erhältst dann die folgende Zeile als Rückmeldung, die "Schablone" genannt wird: FROM/A/M,TO/K,OPT/K,HEX/S,NUMBER/S: Der Cursor bleibt in der selben Zeile, so daß Du Deine Argumente eingeben und dann drücken kannst, um den Befehl zu geben. In der Schablone werden alle möglichen Argumente durch Kommas getrennt. Für jedes mögliche Argument siehst Du eine Liste von Buchstaben nach einem Slash, die verschiedene Eigenschaften anzeigen: /A dieses Argument *muß* angegeben werden. Ansonsten funktioniert der Befehl gar nicht erst. In diesem Fall ist es der Name der Datei, die Du ausgegeben haben willst. /M Du kannst dieses Argument mehrmals benutzen /K das ist ein Argument, das aus einem Schlüsselwort besteht, das in dieser Form, gefolgt vom Argument, auftreten muß. In diesem Fall kannst Du via "to prt:" die Ausgabe auf den Drucker oder via "to dateiname" in eine Datei umlenken; oder Du kannst via "opt n" eine Ausgabe mit Zeilennummer erhalten, oder eine Hex-Ausgabe mit "opt h". /S dies ist ein Schalter, bei dem Du nur diesen Namen als Argument eingibst, um die Funktionsweise des Befehls zu verändern. In diesem Fall verursacht "HEX" eine Hex-Ausgabe und "NUMBER" fügt der Ausgabe Zeilennummern zu. /N das gibt an, daß dies ein numerisches Argument sein muß. Du kannst sehen, daß die Namen der Argumente in der Schablone mehr oder weniger selbst-erklärend sind. Mit ein bißchen Erfahrung, wirst Du mit Leichtigkeit die Funktionsweise unbekannte Befehle verstehen, indem Du Dir ihre Schablonen ansiehst. Die Reihenfolge der Argumente in der Befehlszeile ist normalerweise egal. Wenn es natürlich ein FROM und ein TO Argument gibt, wie beim COPY Befehl, solltest Du die Reihenfolge besser nicht verwechseln! Wenn bei manchen Argumenten Zweideutigkeiten möglich sind, kannst Du Deinem Argument seinen Namen in der Schablone voranstellen. Und als weitere Maßnahme, aber keine notwendige, kannst Du den Argumentnamen und dessen eigentlichen Inhalt mit einem Gleichheitszeichen verbinden; z.B. bei TYPE: from=s:startup-sequence @ENDNODE @NODE "64" "ESC-Sequenzen ..." @{b}** Escape-Characters benutzen.@{ub} Es gibt verschiedene Typen von Zeichen (Characters). Die meisten dieser Zeichen sind einfach druckbare Zeichen, wie Buchstaben oder Ziffern. Aber manche haben unter gewissen Umständen sehr mächtige Bedeutungen. Doppelte Anführungszeichen und der Asterisk (Stern). Vorhin sprachen wir darüber, wie doppelte Anführungszeichen benutzt werden, um Argumente, die Leerzeichen enthalten, einzuschließen. Von daher kannst Du sofort erkennen, daß das Anführungszeichen selbst normalerweise ignoriert wird. Was machst Du also, wenn Du willst, daß es erkannt wird, wenn Du z.B. in einem ECHO Befehl etwas ausgeben willst, das schon Anführungszeichen enthält? In dieser Situation mußt Du das Anführungszeichen mit einem Asterisk "escapen", wenn er aufgerufen wird: echo "Hier ist ein Anführungszeichen: *"" Beachte, daß das '*"' ein '"' in der Ausgabe erzeugt, und daß das abschließende Anführungszeichen nötig ist, um das Argument des ECHO Befehls zu beenden. Weitere Kontrollzeichen, die mit Hilfe des Asterisk erzeugt werden können, sind: *e normalerweise ein nicht-druckbarer Escape Character (dez. 27, hex &1D), der benutzt werden kann, um ANSI Escape-Sequenzen in ECHO oder anderen String-erzeugenden Befehlen einzufügen. Die verfügbaren Escape-Sequenzen könne in der Dokumentation über die Amiga Druckertreiber gefunden werden. (Anmerkung: Verwechsle das nicht mit Escape-Sequenzen, die Du in Druckerhandbüchern findest; wir reden hier über ANSI Sequenzen, nicht über die von Epson oder HP!) *N erzeugt ein Zeilenumbruchzeichen. Das erlaubt Dir, mehrere Zeilen Ausgabe mit einem einzigen ECHO oder einem anderen String-erzeugenden Befehl zu erhalten. ** erzeugt einen einzelnen Asterisk; ansonsten würde er ignoriert werden. Der Apostroph. Manche Zeichen dürfen normalerweise nicht in Dateinamen auftreten; z.B. der Doppelpunkt, da es einen Volume Namen als Teil eines Dateipfades kenntlich macht. Aber es gibt Situationen, in denen man auf Dateien zugreifen oder welche erzeugen muß, die solche Zeichen enthalten. Um das zu tun, stellst Du dem entsprechenden Zeichen einen Apostroph voran: TYPE b'/w Das gibt den Inhalt der Datei "b/w" aus. Der Backtick. Dies ist ein mächtiger Mechanismus. Wenn Du einen ganzen Befehl, mit optionalen Argumenten, in Backticks einschließt, dann kannst Du ihn als Argument für einen anderen Befehl benutzen. Der Befehl wird dann zuerst ausgeführt und das Resultat wird dann als Argument benutzt. Der EVAL Befehl nimmt normalerweise nur zwei Operanden: eval 10 * `eval 3 + 4` Mit Hilfe des Backtick kannst Du den EVAL Befehl dazu bringen, mehr zu akzeptieren. @ENDNODE @NODE "65" "Ausgabe Umleitung ..." @{b}** Ein-/Ausgabe Umleitung@{ub} Die Konsolenausgabe eines Befehls, das ist das, was in einem Shell-Fenster ausgegeben wird, kann für spätere Nutzung in eine Datei umgeleitet werden. Bei AmigaDOS unter Version 2.0, mußte die Umleitung vor allen anderen Argumenten angegeben werden. In aktuelleren Versionen des AmigaDOS kann sie auch später in der Befehlszeile plaziert werden. list >ram:clist C: Dies erzeugt eine Datei "ram:clist", die eine Liste aller Dateien in C: und deren Eigenschaften enthält. echo "Hallo Welt!" >ram:hallo Das erzeugt eine Datei "ram:hallo" mit dem Inhalt 'Hallo Welt!'. Das ">" Zeichen wird für die Umleitung der Ausgabe benutzt. Mit dem "<" Zeichen kannst Du erzwingen, daß der Inhalt einer bestehenden Datei als eines der Argumente benutzt wird. Das ist sehr schwierig und kann leichter mit dem zuvor erwähnten Backtick Mechanismus gehandhabt werden. Anmerkung: zwischen dem Umleitungszeichen und seinem Dateinamen dürfen keine Leerzeichen sein. @ENDNODE @NODE "66" "Lformat ..." @{b}** Der mächtige Befehl LFORMAT.@{ub} LFORMAT ist eine Option des LIST und EVAL Befehls, die ein selbst definierbares Ausgabeformat erlaubt. Zum Beispiel kannst Du LIST benutzen, um den Inhalt irgendeines Verzeichnisses zu scannen und die Dateinamen, die in dem Ausgabe-String gefunden wurden, benutzen. Wenn Du willst, kannst Du den Ausgabe-String so verändern, daß er wie ein weiterer Shell Befehl aussieht. Mit Hilfe des Asterisk kannst Du sogar mehrere Zeilen/Befehle pro gefundene Datei (oder Schublade) erzeugen. Du kannst diese Ausgabe dann in eine Datei umleiten und diese Datei danach AUSFÜHREN, um gewisse automatische Aktionen ausführen zu lassen. Um alle Schablonen der Befehle in C: herauszufinden, kannst Du folgendes tun: list c: lformat="echo *"*n%n*"*n%n ?" >ram:x failat 21 execute ram:x delete ram:x ; aufräumen Dies erzeugt für jede Datei in C: eine Leerzeile (das erste '*n'), dann den Namen der Datei (das erste '%n'). Das ganze wird durch die Benutzung des ECHO Befehls erreicht. In der nächsten Zeile steht der Dateiname selbst, gefolgt von einem Fragezeichen. Das alles wird in die Datei 'ram:x' umgeleitet. Vor der Ausführung wird der Fehlerlevel auf 21 gesetzt, weil Du während des Ausführens dazu aufgefordert wirst, für jeden Befehl die Return Taste zu drücken (die meisten Befehle unterbrechen ein Skript mit einem Fehler, wenn ein Argument fehlt). Das '%n' erzeugt den Dateinamen im LFORMAT String. Dem entsprechend: %p = relativer Pfad, %l = Dateilänge (oder 'Dir' für ein Verzeichnis), %a = Schutzbits, %b = wie %l aber in Blöcken, %d = Dateidatum, %e = Dateiendung (nach einem Punkt), %f absoluter Pfad, %k = Key (Header) Block, %m = Dateiname ohne (letzte) Endung, %n = Dateiname, %s = Dateiname, %s%s = relativer Pfad + Dateiname, %t = Dateizeit @ENDNODE @NODE "67" "Wichtige ADos Befehle ..." @{b}** Was sind ein paar der grundlegendsten AmigaDOS Befehle, die ich kennen sollte ?@{ub} dir (dies zeigt die Dateien im aktuellen Verzeichnis an) cd (dies schaltet die Shell auf das angegebene Verzeichnis oder Device um. Denke daran, daß ein Device immer von einem Doppelpunkt gefolgt werden muß (:). Dieser Befehl ist nicht nötig, wenn Du Workbench 2.x+ benutzt. Dann kannst Du einfach den Verzeichnis- oder Devicenamen im Shell Prompt eingeben.) avail (das zeigt den verfügbaren Speicher in Deinem System an) copy from to (mit diesem Befehl kannst Du Dateien von einem Ort zum anderen kopieren) delete (dieser Befehl löscht die angegebene(n) Datei(en) vom Device) ed (dieser Befehl ruft das Editorprogramm des Amigas auf, so daß Du existierende Skripte verändern oder neue erzeugen kannst) info (zeigt Informationen über alle in Deinem System gemounteten Devices an) makedir (dieser Befehl erzeugt ein neues Verzeichnis mit dem angegebenen Namen im aktuellen Device) why (dies gibt eine Fehlermeldung aus, die angibt, warum der letzte Befehl fehlschlug) Dies sind nur die aller grundlegendsten AmigaDOS Befehle. Siehe in Dein Handbuch für weitere Befehle und mögliche Optionen zu den oben genannten Befehlen. @ENDNODE @NODE "70" "Diskklicken ..." @{b}** Wie kann ich das Diskettenlaufwerk mit all dem Klicken aufhören lassen ?@{ub} Es gibt ein paar einfache Lösung zu diesem nervenden Laufwerksklicken. Hier ist eine Liste, von dem, was ich im Aminet gefunden habe: clicknot373.lha disk/misc 3K DOSPrefs22.lha util/boot 25K KillClick2.lha util/boot 3K NoClick.lha util/boot 4K NonClick-106.lzh util/boot 21K tdx.lha util/boot 6K NoClick10.lha util/cdity 10K SetNoClick.lha util/misc 6K @ENDNODE @NODE "71" "Installscripte ..." @{b}** Wie verhindere ich, daß idiotische Installationsskripte meine LIBS: mit älteren Versionen der Libraries überschreiben, als ich sie schon habe ?@{ub} Mache ein neues Verzeichnis namens "NewLibs": makedir sys:NewLibs Lade Deine S:Startup-Sequence in einen Texteditor, wie z.B. C:ed und finde die Zeile: Assign >NIL: LIBS: SYS:Classes ADD Ändere diese Zeile in: Assign >NIL: LIBS: SYS:NewLibs SYS:Libs SYS:Classes Jetzt (nachdem Du Deinen Computer neu gestartet hast natürlich) wird jedes Programm, das Libraries in LIBS: installiert, sie in Dein NewLibs Verzeichnis anstatt in Dein Haupt-Libs-Verzeichnis legen, so daß Deine alten Library Dateien nicht überschrieben werden. Die neu installierte Version wird als erste gefunden, wenn Libraries geladen werden. Wenn Du Dir erst einmal sicher bist, daß die Library, die installiert wurde, neuer ist oder daß Du sie noch gar nicht gehabt hast, kannst Du sie so ins Libs Verzeichnis bewegen: copy SYS:NewLibs/irgendeine.library SYS:Libs delete SYS:NewLibs/irgendeine.library Heutzutage überprüfen aber die meisten Installationsskripte die Version, bevor sie Deine Dateien überschreiben. Allerdings gibt es immer noch einige unanständige Programmierer da draußen, die diese goldene Regel ignorieren; sei also vorsichtig. @ENDNODE @NODE "72" "Library-Versionen ..." @{b}** Woher weiß ich, welche Version eine Library hat ?@{ub} Benutze den AmigaDOS Befehl "Version". Und zwar so: version irgendeine.library So erhältst Du die Versionsnummer der Library. Wenn Du mehr als eine mit dem selben Namen hast - zum Beispiel, wenn Du die in der vorhergehenden Frage beschriebene Technik anwendest - erhältst Du die Version der zuerst gefundenen oder wenn eine in den Speicher geladen worden ist, deren Versionsnummer. Um in diesem Fall die Versionsnummer einer bestimmten Library Datei zu erhalten, benutzt Du den vollen Pfadnamen und den FILE Schalter des Version Befehls: version SYS:Libs/irgendeine.library FILE Dies gibt die Version der Library im Haupt-Libs-Verzeichnis zurück; ungeachtet aller anderen Versionen, die Du vielleicht in anderen Verzeichnissen hast. @ENDNODE @NODE "80" "Zip/EZ Laufwerke ..." @{b}** Kann ich ein Iomega Zip oder SyQuest EZ Drive mit meinem Amiga benutzen ?@{ub} Ja, Du kannst die SCSI-Version beider Laufwerke benutzen, wenn Du einen SCSI-Controller hast; es funktioniert genau wie jedes andere SCSI-Laufwerk auch. Du kannst von HiSoft ein Softwarepaket namens "Zip Tools" bekommen, daß einem das Leben mit einem Zip Drive ein wenig erleichtert, aber eigentlich braucht man das nicht. Es gibt keine solchen Programme für das EZ Drive. Formatiere das Laufwerk einfach mit HDToolbox oder irgendeinem anderen Festplatten Partitionierungsprogramm und es läuft. Du kannst NICHT die Parallel-Port Version der Laufwerke am Amiga benutzen. Nein, das liegt nicht an einem Mangel an Treibern. Der Parallel-Port des Amigas ist physikalisch verschieden von dem in einem PC, so daß es nicht möglich ist, ein paralleles Zip oder EZ Drive zu benutzen. @ENDNODE @NODE "81" "Mehr Speed ..." @{b}** Wie kann ich meinen unerweiterten Amiga am billigsten schneller machen ?@{ub} Wenn Du kein FAST RAM hast, das ein unerweiterter Amiga 500, 600, 1200 oder 2000 nicht hat, welches hinzuzufügen, ist das beste einfache Upgrade, das Du machen kannst. Das Hinzufügen von 4 MB FAST RAM zu einem Standard A1200 mit 2 MB CHIP RAM verdoppelt die Geschwindigkeit der Maschine - zumindest in Sachen interaktiver Reaktion. Denk aber daran, daß, wenn Du eine reine Speichererweiterung in die Bodenklappe des A1200 einbaust, Du dort keine Turbokarte mehr installieren kannst, ohne die Speichererweiterung wieder zu entfernen. Der beste Plan ist, beides gleichzeitig zu tun. @ENDNODE @NODE "82" "Festplatten ..." @{b}** Was für Festplatten funktionieren mit dem im A1200 eingebauten Controller ?@{ub} Im A1200 ist ein IDE-Controller eingebaut. Er hat einen 44-Pin Stecker, der für 2,5 Zoll IDE Laufwerke gemacht ist. Es gibt aber auch Adapter für 3,5 Zoll Laufwerke. Der Strom für die Festplatte wird dann aus der Stromversorgung für das Diskettenlaufwerk entnommen. Vergewissere Dich, daß die Festplatte, die Du einbauen willst, flach genug ist, um in Deinen A1200 zu passen. Es ist also durchaus möglich, 3,5 Zoll Festplatten in einem A1200 zu benutzen. Allerdings solltest Du beachten, daß schon von einigen Stromversorgungs- und Hitzeproblemen mit 3,5 Zoll Festplatten im A1200 berichtet worden ist. Wenn Du absolut auf Nummer Sicher gehen willst, dann hol Dir eine 2,5 Zoll Festplatte. Ansonsten kannst Du dir auch eine, in der Regel billigere, 3,5 Zoll Platte kaufen. @ENDNODE @NODE "83" "RAM-Erweiterungen ..." @{b}** Meine Turbokarte kann 72-Pin SIMMS aufnehmen. Was für welche brauche ich ? Was ist mit Parity und EDO ?@{ub} Wenn Du eine Karte hast, die mit Standard 72-Pin SIMM Modulen klarkommt, kannst Du standard PC SIMMs verwenden. Guck in Deinem Hardware Handbuch nach, um zu sehen, ob eine bestimmte Mindestgeschwindigkeit benötigt wird. In den meisten Fällen sollten 70 ns aber schnell genug sein. Parity macht im Amiga nichts aus, da der Amiga es nicht benutzt. Du kannst einen SIMM mit oder ohne Parity benutzen. EDO macht im Amiga nichts aus, da der Amiga es nicht benutzt. Du kannst EDO- oder Standard-SIMMs benutzen; allerdings hast Du von EDO keinen Vorteil. @ENDNODE @NODE "90" "MUI Infos ..." @{b}** Was ist MUI ?@{ub} MUI steht für Magic User Interface. MUI ist ein System, um grafische Benutzeroberflächen zu erstellen und zu warten. Es ermöglicht Programmierern einfach und schnell eine mächtige GUI zu erstellen. Das geht mit viel weniger Mühe, als man sie bräuchte, um alles selbst zu schreiben. Außerdem erlaubt es dem Benutzer, das Interface an den persönlichen Geschmack anzupassen. Programme, die MUI benutzen, machen es erforderlich, das MUI "User"-System auf der Maschine des Benutzers installiert zu haben. Das Archiv kommt mit einem Installationsskript. Es kann im Aminet unter dev/gui/muixxusr.lha (xx = neueste Versionsnummer) gefunden werden. MUI ist Shareware. Mit der registrierten Version kannst Du die GUIs von jedem MUI-Programm auf beinahe jede erdenkliche Art ändern. Die unregistrierte Version hat eingeschränkte Konfigurationsoptionen ist aber voll benutzbar. Du kannst die unregistrierte Version so lange benutzen wie Du willst. Du mußt nur bezahlen, wenn Du die extra Optionen willst. @ENDNODE @NODE "91" "MUI-Streit ..." @{b}** Warum streiten sich immer alle über MUI ?@{ub} Kurze Antwort: Weil sie nichts besseres zu tun haben. Im Grunde hat MUI seine Vor- und Nachteile. Die Leute auf beiden Seiten streiten sich gerne darüber. Das pro-MUI Lager scheint jeden auf der Welt davon überzeugen zu wollen, MUI zu benutzen, während die anti-MUI Leute versuchen dessen Existenz auszulöschen. Keine der beiden Seiten wird gewinnen und die Argumente haben noch nie etwas gebracht und werden auch niemals etwas bringen. Hier sind die Argumente beider Seiten, so daß Du alle MUI Flamewars in den Newsgroups für immer ignorieren kannst: Pro-MUI: - MUI sieht gut aus. - MUI standardisiert das Benutzer-Interface von Programm zu Programm. - MUI bietet Features, die es in GadTools- oder BOOPSI-Interfaces nicht gibt. - MUI-Code wird unter mehreren MUI Programmen, die gleichzeitig laufen, geteilt, so daß Speicher gespart wird. - MUI erlaubt einfache GUI Entwicklung und beschleunigt damit den Softwareentwicklungsprozess, so daß sich der Programmierer auf die "wichtigen" Teile des Programms konzentrieren kann. Anti-MUI: - MUI verbraucht viel Festplattenplatz. - MUI ist groß und verbraucht im Ganzen zu viel Speicher. - MUI ist sehr langsam - besonders auf unbeschleunigten Maschinen. - MUI gibt dem Benutzer manchmal nicht sofort Feedback. - Du mußt die MUI Software installiert haben, um MUI Programme nutzen zu können. Da. Jetzt weißt Du Bescheid. Jetzt kannst Du vermeiden, an sinnlosen MUI Flamewars teilzunehmen. @ENDNODE @NODE "92" "DirOpus ..." @{b}** Was ist Directory Opus ?@{ub} Directory Opus ist ein Dateimanagerprogramm und viel mehr. Es kann für alles vom einfachen Kopieren und Verschieben von Dateien bis zum Starten von Programmen und noch unzähligen weiteren Dinge benutzt werden. Die neueste Version, 5.x, kann in Fakt sogar als Ersatz für die Workbench installiert werden. Opus ist im höchsten Maße anpaßbar. Wenn Du die Zeit damit verbringen willst, kannst Du es dazu bringen fast alles zu tun, was Du willst. Du kannst Buttonleisten erstellen und diesen Buttons Aktionen zuordnen; inklusive eingebauter Aktionen, externe Programme starten, ARexx Skripte, FTP von einem Listenfenster in ein anderes, in LHA Archive sehen und Textdateien aus dem Archiv lesen oder einzelne Dateien aus dem Archiv ziehen, ohne das ganze Zeug tatsächlich zu entpacken, etc. Es ist ein kommerzielles Programm von Jon Potter & GPSoftware und kostet um die 100 DM. Eine ältere Version von Directory Opus 5 kann auch auf der AminetSet 4 CD gefunden werden. Jeder Amiga Benutzer sollte es haben! Du kannst meine Kritik über Directory Opus 5 in Ausgabe 3.12 (ar312.lha) des Amiga Report Magazins, die im Aminet im docs/mags Verzeichnis erhältlich ist oder in der September 1997 Ausgabe des Amazing Amiga Computing Magazins lesen. @ENDNODE @NODE "93" "Executive ..." @{b}** Was ist Executive ?@{ub} Executive ist ein Task-Scheduler. Er managt das Multitasking des Amigas besser, als es das Betriebssystem tut, indem er interaktiven Programmen mehr CPU Zeit gibt und Programmen im Hintergrund weniger, so daß, selbst wenn viele Programme im Hintergrund laufen, Du immer noch Deinen Computer benutzen kannst, ohne ihn ins Stocken zu bringen. Meiner Erfahrung nach, erhöht er sogar die interaktive Reaktionszeit des Computers. Executive ist kein "Hack"; er ist systemkonform. Er ist Shareware. Du kannst die Demoversion aus dem Aminet unter /util/misc/Executive.lha bekommen. @ENDNODE @NODE "94" "Die ixemul.lib ..." @{b}** Was ist ixemul.library ?@{ub} Die ixemul.library ist eine shared Library, die Funktionen eines Unix Systems emuliert, so daß viele Unix Programme mit geringen oder gar keinen Änderungen auf den Amiga portiert werden können. Unix Programme, die unter Benutzung dieser Library portiert wurden, machen es erforderlich, daß Du die Library auf Deinem System installiert hast. Wenn Du an irgend so ein Programm interessiert bist, kannst Du einfach die Library in Dein LIBS: Verzeichnis installieren und es funktioniert. ixemul kommt mit einer anderen Library, ixnet.librarym die Netzwerkoperationen mit AmiTCP, Inet225, Miami, etc. handhabt. @ENDNODE @NODE "95" "ADE-Infos ..." @{b}** Was ist ADE ?@{ub} ADE steht für Amiga Developers Environment. Es ist eine Sammlung von Software Tools, wovon die meisten Portierungen von GNU Unix Software sind. Obwohl ADE hauptsächlich für Software-Entwickler gedacht ist, enthält es auch viele nützliche Programme für Benutzer - besonders für Shell Benutzer. Wenn Du Unix magst, wirst Du viele bekannte Programme in ADE finden. Die Haupt-FTP-Site von ADE ist ftp.ninemoons.com, im pub/ade Verzeichnis. Der aktuellste Snapshot kann im Verzeichnis "current" gefunden werden, das ein Link auf die tatsächliche Position ist. @ENDNODE @NODE "100" "Modeme am Amiga" @{b}** Was für Modems funktionieren mit dem Amiga ?@{ub} Jedes Standard-PC-Modem funktioniert. Die einzige Sache, an die Du denken mußt, ist daß viele neuere PCs eine serielle Schnittstelle mit 9-Pins haben - und Dein Amiga hat einen 25-Pin Port. Du brauchst also ein Kabel, das Du in einen 25-Pin Port stecken kannst. Da die meisten Modems 25-Pin Ports haben, ist das Kabel, das Du brauchst höchstwahrscheinlich ein 25-Pin-auf-25-Pin Modemkabel. Wenn Du allerdings eine ioExtender oder MultiFace Karte in Deinem Amiga hast, hast Du vielleicht schon einen seriellen Port mit 9-Pins. Du kannst meine Kritik über den ioExtender in Ausgabe 2.33 (ar233.lha) des Amiga Report Magazins, das im Aminet im docs/mags Verzeichnis erhältlich ist, lesen. @ENDNODE @NODE "101" "ser. Schnittstelle" @{b}** Wie schnell kann die serielle Schnittstelle arbeiten ?@{ub} Der serielle Port des Amigas ist veraltet und nicht so schnell wie der Port eines PCs. Das größte Problem ist eigentlich das Buffering; der serielle Port des Amigas hat nur einen ein-Byte Puffer. Du solltest trotzdem in der Lage sein, den seriellen Port ohne Probleme mit 38.400 Bits pro Sekunde zu betreiben (wenn Du einen 68000 Prozessor hast, könnte das noch zu schnell sein, aber erfahrungsgemäß funktioniert das ganz gut). Benutze einen 4-Farben Screen, weil je mehr Farben Du benutzt, desto mehr Prozessorzeit wird benutzt, um den Screen darzustellen (es sei denn, Du benutzt eine Grafikkarte). Wenn Deine Maschine sehr schnell ist, kannst Du Dein Modem eventuell noch schneller laufen lassen. Versuche es und gucke bei welcher Geschwindigkeit Du noch keine Fehlermeldungen kriegst. Auf meinem A2000 konnte ich mit einem 030 die meiste Zeit mit 56.700 arbeiten, bevor ich einen ioExtender gekauft habe. Wenn Du eine schnelle serielle Schnittstellenkarte wie den ioExtender oder die MultiFace Karte kaufst, kannst Du den seriellen Port Deines Modems mit Raten bis zu 115.200 betreiben. Das ist sehr empfehlenswert, wenn Du planst, ein 28.8k oder 33.6k Modem zu kaufen. @ENDNODE @NODE "102" "Serial Prefs" @{b}** Aber der Voreinsteller für die serielle Schnittstelle geht nicht so hoch !@{ub} Vergiß Serial Prefs. Ich habe meines noch nie gebraucht. Stelle die Schnittstellengeschwindigkeit mit der Kommunikationssoftware, die Du benutzt, ein und die Einstellungen in Serial Prefs werden überschrieben. @ENDNODE @NODE "103" "Lha-Infos" @{b}** Was ist LhA ? Wie benutze ich all diese Dateien mit .lha Endung ?@{ub} LhA ist ein Kompressions- und Archivierungsprogramm. Es nimmt einen Haufen Dateien, quetscht sie zusammen und speichert sie alle in einer Datei. LhA Archive haben die Erweiterung .lha an ihrem Dateinamen. Um sie zu entpacken, brauchst Du das LhA Programm. Es ist im Aminet unter util/arc/LhA_e138.run erhältlich. Dies ist ein selbst-entpackendes Archiv. Führe es als Programm aus und es entpackt sich für Dich. Nimm dann das LhA Programm und lege es in Dein C: Verzeichnis oder wo auch immer Du Deine CLI Programme aufbewahrst (vergewissere Dich aber, daß es im DOS Suchpfad ist). Um ein LhA Archiv von einer Shell aus zu entpacken, tippe: lha x @ENDNODE @NODE "104" "Aminet-Infos" @{b}** Was ist Aminet ?@{ub} Das Aminet ist die zentrale Quelle für Amiga Shareware, Freeware, Public Domain und Demo Software. So gut wie jedes nicht-kommerzielles Amiga Programm kann im Aminet gefunden werden, ebenso Demoversionen vieler kommerzieller Produkte. Die Haupt-FTP-Site des Aminets ist ftp.wustl.edu und das Archiv wird auf anderen Sites rund um die Welt gespiegelt, so daß Du die benutzen kannst, die Dir am nächsten ist. Alle Mirror-Sites sind gleich organisiert; auf alle Dateien im Aminet wird so durch ihren Platz in der Verzeichnisstruktur Bezug genommen. Das Aminet Archiv ist auch auf CD-ROMs erhältlich, die bei den meisten Amigahändlern erhältlich sein sollten. @ENDNODE @NODE "105" "Aminet Mirror Sites" @{b}** Wo sind die Aminet Mirror-Sites ?@{ub} Hier ist eine Liste der vollen Mirrors direkt aus dem Aminet (pub/aminet): Land Adresse IP Adresse USA (MO) ftp.wustl.edu 128.252.135.4 USA (AZ) ftp.ninemoons.com 165.247.33.6 Australia archie.au 139.130.23.2 Italy ftp.unina.it 192.132.34.17 Germany kelly.uni-paderborn.de 131.234.128.206 Germany ftp.uni-paderborn.de 131.234.2.42 France ftp.grolier.fr 194.51.174.67 UK sunsite.doc.ic.ac.uk 155.198.1.40 @ENDNODE @NODE "106" "Aminetorganisation" @{b}** Wie ist das Aminet organisiert ?@{ub} Das Aminet ist in Verzeichnisse unterteilt, die, mit Ausnahme der new, priv und recent Verzeichnisse, wiederum Unterverzeichnisse enthalten. Oberverzeichnisse im Aminet: biz/ Business Software comm/ Kommunikationssoftware demo/ Grafik- und Sound-Demos dev/ Entwicklersoftware disk/ Disk/Harddisk Tools docs/ Text Dokumente game/ Spiele gfx/ Grafik hard/ Hardware info/ Allgemeine FTP Informationen misc/ Verschiedenes mods/ Musikmodule mus/ Musiksoftware new/ Uploadbereich pix/ Bilder priv/ Private Uploads recent/ Dateien, die in den letzten sieben Tagen eingespielt worden sind text/ Text bezogenes util/ Utilities @ENDNODE @NODE "107" "Netscape" @{b}** Kann ich den Netscape Navigator laufen lassen ?@{ub} Nein. Warum zum Teufel nicht? Netscape hält es nicht für nötig, eine Amiga-Version zu machen. Nein wirklich, kann ich den Netscape Navigator laufen lassen? Nun, Du kannst tatsächlich die Macintosh-Version laufen lassen, wenn Du den Mac Emulator Shapeshifter auf Deiner Maschine installiert hast. Siehe die Shapeshifter Frage im Abschnitt Mit Anderen Plattformen Umgehen. @ENDNODE @NODE "108" "Amigabrowser" @{b}** Netscape ist übel. Ich will einen Amiga Browser.@{ub} Es sind mehrere gute Webbrowser für den Amiga erhältlich. Einige der bekanntesten sind: AWeb-II, VoyagerNG und IBrowse. @ENDNODE @NODE "109" "AmigaMagazine" @{b}** Was sind Amiga Report und Amazing Amiga Computing für Magazine und wie kann ich sie kriegen ?@{ub} Das Amiga Report Magazin ist ein auf Hypertext basierendes elektronisches Computermagazin. Es enthält aktuelle News, Kommentare, Informationen, Kritiken und Artikel, die speziell den Amiga betreffen. Das Magazin wird auf sechs Kontinenten gelesen mit Anhängern in so "ungewöhnlichen" Amiga Enklaven wie Brasilien, Süd Afrika und Kiew. Es wird via direkter E-Mail Liste, dem Web, Aminet und kommerziellen online Diensten so wie von hunderten wenn nicht tausenden von Mailboxen auf der ganzen Welt verteilt. Es hat schätzungsweise 12.000 Leser, obwohl manche denken, es sind bis zu 3 mal so viele. Amiga Report ist fast immer der Top Download im Aminet, wenn eine neue Ausgabe veröffentlicht wurde. Hier sind die verschiedenen Wege, auf denen man das Magazin bekommen kann: Via Mailing Liste. Wenn Du eine Internet E-Mail Adresse hast, kannst Du Amiga Report in UUencoded Form jede Woche erhalten, sobald die Ausgabe veröffentlicht ist. Um auf die Liste gesetzt zu werden, schreibe eine E-Mail an majordomo@ninemoons.com Dein Subject Header wird ignoriert. Schreibe in den Body der Nachricht: subscribe areport Das System holt sich Deine E-Mail Adresse automatisch aus dem Nachrichten Header. Dein Account muß in der Lage sein, Mail jeder Größe zu verarbeiten, um eine intakte Kopie sicherzustellen. Viele Systeme haben zum Beispiel ein 100k Limit auf eingehende Nachrichten. WICHTIGE NOTIZ: Sie Dir BITTE sicher, daß Dein Host Mail größer als 100k akzeptiert! Wir hatten neulich eine Menge Bouncebacks von Systemen mit einer 100k Größenbeschränkung auf eingehende Mail. Wenn wir einen Bounceback mit Deiner Adresse kriegen, wird sie von der Liste entfernt. Danke! Hol's Dir aus dem Aminet. Um Amiga Report aus dem Aminet zu kriegen, log Dich einfach per FTP in irgendeine Aminet Site ein und mach ein CD nach docs/mags. Alle alten Ausgaben sind ebenfalls dort erhältlich. Sites: ftp.netnet.net, ftp.wustl.edu, ftp.luth.se, ftp.doc.ic.ac.uk Hol's Dir im World Wide Web. Amiga Report kann auch mit einem WWW Browser gelesen werden (entweder in AmigaGuide oder HTML Form). Das Lesen von Amiga Report mit einem Browser macht es nicht notwendig, es sich runterzuladen. Es kann auch mit Programmen gelesen werden, die sich auf UNIX Sites finden, wie zum Beispiel LYNX. Sag Deinem Browser, einfach einen der folgenden URLs zu öffnen: http://www.omnipresence.com/Amiga/News/AR/ http://www.pwr.wroc.pl/AMIGA/AR/ http://mm.iit.uni-miskolc.hu/Data/AR http://www.fhi-berlin.mpg.de/amiga/ar/ http://ramiga.rnet.cgi.com/~AR http://www.sci.muni.cz/ar/ http://metro.turnpike.net/P/panther/main.html http://www.lysator.liu.se/amiga/ar/ http://ArtWorks.apana.org.au/AmigaReport.html http://www.vol.it/mirror/amiga/ http://www.cucug.org/ar/ar.html http://www.acropolis.net/clubs/amiga/amigareport/ http://www.bengala.saccii.net.au/ar/main.html Die folgenden Amiga Report Sites haben auch ein Mailto Formular, das es Dir ermöglicht, eine Mail an Amiga Report von der Web-Site aus zu schicken. (Vergewissere Dich, daß Dein Browser mit Formularen umgehen kann.) http://www.pwr.wroc.pl/AMIGA/AR/ http://www.sussex.ac.uk/Users/kcci1 ---------- Amazing Amiga Computing ist das einzige noch übrig gebliebene nord amerikanische Print-Magazin, das ausschließlich dem Amiga gewidmet ist. Du kannst das Magazin abonnieren, in dem Du Dich mit ihnen auf einen der folgenden Wege in Verbindung setzt: Telefon: 1-800-345-3360 1-508-678-4200 Fax: 1-508-675-6002 WWW: http://www.pimpub.com Abonnementspreise (12 monatliche Ausgaben): $29.95 (US) $38.95 (Kanada & Mexiko) $49.97 (Ausland) Alle Zahlungen müssen in der US Währung auf eine US Bank erfolgen. Alle ausländischen Preise gelten nur für ein Jahr. Hey, bitte sag denen, daß Bill Near Dich geschickt hat! :-) @ENDNODE @NODE "110" "AmigaDisks auf dem PC lesen ..." @{b}** Kann ich Amiga Disketten auf einem PC lesen ?@{ub} Du kannst einen PC keine Amiga Disketten lesen lassen. Das Format ist physikalisch anders und außerdem gibt es keine PC Software, die das unterstützt. @ENDNODE @NODE "111" "PC-Disks auf dem Amiga lesen ..." @{b}** Na, kann mein Amiga denn PC Disketten lesen ?@{ub} Natürlich. Der Amiga ist viel flexibler als der PC. Wenn Du OS 2.1 oder später hast, hast Du ein Programm namens CrossDOS, mit dem Du MS-DOS Disketten lesen, schreiben und formatieren kannst. Wenn Du ein standard double-density Floppylaufwerk (880k) hast, kannst Du nur double-density DOS Disketten (720k) benutzen. Wenn Du ein high-density Floppylaufwerk (1,76 MB) hast, kannst Du auch high-density DOS Disketten (1,44 MB) benutzen. Wenn Du vor hast, viele Dateien vom Amiga nach DOS und wieder zurück zu übertragen, wäre ein high-density Laufwerk eine gute Investition, weil das nunmal der Standard auf dem PC ist und natürlich weil sie fast doppelt soviel Informationen speichern können. Um CrossDOS benutzen zu können, um DOS Disketten lesen und schreiben zu können, mußt Du das Device zuerst mounten. Wenn Du in die Schublade namens "Storage" auf Deiner System Festplatte guckst, siehst Du eine weitere Schublade namens "DOSDrivers". Da drin sollte ein Icon namens "PC0" sein. Durch einen Doppelklick auf dieses Icon wird das PC0: Device gemountet. Wenn Du jetzt eine MS-DOS Diskette in Dein erstes Diskettenlaufwerk (DF0:) legst, erscheint sie als PC0: und Du kannst sie wie jede andere Diskette benutzen. Natürlich mußt Du Deine Dateinamen auf acht Zeichen plus drei Zeichen Endung ("8.3") wie sie von MS-DOS benutzt werden, beschränken. Wenn Du willst, daß PC0: jedesmal, wenn Du Deinen Amiga bootest, automatisch gemountet werden soll, mußt Du das PC0: Icon nur in die andere DOSDrivers Schublade, die sich in der Devs Schublade befindet, ziehen. Wenn das Icon dort ist, wird es jedesmal für Dich gemountet, wenn Du bootest. (Wenn Du nicht weiß, wie das geht, lies im Abschnitt über das Bewegen und Kopieren von Dateien im Abschnitt "Grundlegende Operationen" nach.) @ENDNODE @NODE "112" "Mac Disks lesen ..." @{b}** Kann der Amiga Macintosh Disketten lesen ?@{ub} Ja, aber es ist ein kleines bißchen komplexer als PC Disks. Es gibt kommerzielle Pakete wie CrossMac, mit denen Du Mac Disketten lesen kannst. Die älteren Mac double-density Diskettenlaufwerke benutzten allerdings ein proprietäres Format, das mit einem standard Diskettenlaufwerk nicht gelesen werden kann. Um diese zu lesen, brauchst Du ein spezielles Mac-Laufwerk. High-density Mac Disketten sind mit CrossMac oder anderer Software mit einem standard Amiga high-density Diskettenlaufwerk lesbar. @ENDNODE @NODE "113" "Dateien übertragen ..." @{b}** Kann ich Dateien vom Amiga zum Mac und umgekehrt übertragen, ohne mir spezielle Software wie CrossMac zu besorgen ?@{ub} Ja. Das ist eigentlich die einfachste Art Dateien vom Amiga zum Mac und wieder zurück zu kriegen. Der Macintosh kann MS-DOS Disketten lesen und der Amiga kann es auch. Alles was Du also tun mußt, ist Deine Informationen für den Transfer auf eine MS-DOS Diskette abzulegen. Verfahre auf der Amiga-Seite entsprechend der oben gegebenen Anleitung über das Lesen und Schreiben von MS-DOS Disketten. Auf der Mac-Seite, wenn Du System 7.5 oder später benutzt, sollte das System schon so eingestellt sein, MS-DOS Disketten automatisch zu lesen. Unter System 7.0 mußt Du das Apple File Exchange Programm benutzen, um die Dateien von der MS-DOS Diskette auf die Mac Festplatte zu übertragen. @ENDNODE @NODE "114" "Grafiken übertragen ..." @{b}** Wenn ich Grafiken vom Amiga auf den PC/Mac übertrage, dann sehen Sie zerdrückt aus! Wenn ich sie von einem PC/Mac zum Amiga übertrage, werden Sie vertikal verlängert! Was soll ich tun ?@{ub} Der Grund dafür ist, daß der Mac und der PC quadratische Pixel benutzt, während der Amiga, wie Videobilder, rechteckige Pixel benutzt. Bilder, die vom einem ins andere übertragen werden, haben ein verschiedenes Seitenverhältnis. Vom PC/Mac zum Amiga sehen die Bilder hinterher größer aus, als sie es sein sollten. Benutze ein Bildverarbeitungsprogramm auf einem der Systeme, um das Bild vertikal auf 83% der Originalhöhe zu skalieren. Wenn Du in die andere Richtung gehst, dann skaliere vertikal auf 117% der Originalhöhe. @ENDNODE @NODE "115" "Textdateien übertragen ..." @{b}** Wenn ich eine Textdatei vom Amiga zum PC übertrage, ist am Ende alles durcheinander, als ob er nicht zu wissen scheint, wo die Zeilen enden. Was soll ich tun ?@{ub} Der Amiga benutzt das Linefeed-Zeichen (LF), um das Ende der Zeile zu markieren, wie es jeder anständige Computer tun sollte. MS-DOS und Windows benutzen hingegen ein Carriage Return gefolgt von einem Linefeed (CR/LF). Das CrossDOS Programm auf dem Amiga weiß darüber Bescheid. Bevor Du Deine Datei auf die MS-DOS Diskette überträgst, mußt Du "Text Translation" einschalten. Gehe zur Tools Schublade, öffne die Commodities Schublade und mache einen Doppelklick auf das CrossDOS Icon. Ein Fenster sollte erscheinen. Wähle PC0: und aktiviere "Text Translation" und "Text Filtering". Wenn Du jetzt Deine Amiga Textdatei auf der MS-DOS Diskette speicherst, hat es die passenden end-of-line Zeichen. @ENDNODE @NODE "116" "Der Shapeshifter ..." @{b}** Was ist Shapeshifter ?@{ub} Shapeshifter ist ein Software Macintosh Emulator. Er ist Shareware und die Demoversion ist im Aminet erhältlich. Er ermöglicht es Dir, Mac Software auf dem Amiga laufen zu lassen. Um Shapeshifter laufen zu lassen, brauchst Du: einen 020 oder besseren Prozessor, mindestens 4 MB RAM (obwohl mindestens 8 gut wären), OS 2.1 oder besser und eine Macintosh ROM Image-Datei. Wenn Du einen 020 oder 030 Prozessor benutzt, kannst Du ein 512k Mac ROM benutzen; ein 040 oder 060 benötigt ein 1 MB ROM. Natürlich brauchst Du auch die Mac OS System Software. Um Macintosh Disketten zu lesen, die heutzutage meistens alle high-density sind, brauchst Du ein high-density Diskettenlaufwerk. Die Grafiken sind ohne Grafikkarte auch nicht gerade besonders schnell. Das sind ziemlich heftige Hardware Anforderungen, aber vergiß nicht, daß Du dadurch einen voll funktionierenden Macintosh in Deinem Amiga hast. @ENDNODE @NODE "117" "Mac ROMs" @{b}** Was? Wo kriege ich ein Mac ROM her ?@{ub} Shapeshifter kommt mit einem Mac Programm, daß das ROM Image in eine Datei kopiert die für die Emulation benutzt wird. Du könntest Dir das Image aus dem Mac eines Freundes holen oder von einer Maschine in Deiner Schule, aber das wäre natürlich illegal. Ich denke, am besten ist es, Du würdest Dir ein Mac ROM von einem Apple Händler kaufen. Natürlich brauchst Du einen kompletten, funktionierenden Mac, um Dir das Image zu holen. Jetzt, nachdem Du Deine gesetzlichen Pflicht, den Chip zu kaufen, erfüllt hast, kannst Du losgehen und Dir das Image aus irgendeinem Mac, den Du findest, holen. Ich denke, das wäre legal; ich übernehme allerdings keinerlei Verantwortung, wenn Apple Dir die Tür eintritt. :-) @endnode @node "Copyright" Copyright 1996,97 William Near, wnear@epix.net Copyright der deutschen Version 1997 Dirk Kocherscheidt, dirk@inpw.net Du kannst dieses Dokument in elektronischer Form kopieren und wiederöffentlichen unter der Voraussetzung, daß es komplett und unverändert ist, kein Geld dafür verlangt wird und daß die passenden Credits mit angegeben werden. Bitte schreib mir eine E-Mail und laß es mich wissen, wenn Du vor hast, das zu tun. @endnode