2. Bericht vom Amiga-Treffen in Grebenstein (von Torben Müller) - Organisiert vom Musik- und Kulturverein Grebenstein e.V. (kurz: MuKu) - (http://muku-grebenstein.de/fr_set.htm) Am 02.11.2002 fand ab 14 Uhr in der Kulturhalle Grebenstein ein Amiga- Treffen statt. Also, worauf warten? Das Wetter passte, denn es regnete fast den ganzen Tag. Kurz nach 14 Uhr parkte ich auf dem Parkplatz vor der Halle und registrierte zwei oder drei Autos. Noch nicht so viel los, dachte ich. Aber viele wohnten weiter weg und kamen erst später an. In der Halle war Aufbaustimmung. Also fuhr ich noch mal weg und erledigte einige Sachen. Um 15 Uhr kam ich dann wieder und fand einige Leute mehr in der Halle. Aber immer noch nicht die Anzahl, die ich am Abend zählen sollte. Also, noch mal schnell zum Fußball gucken... Um 18 Uhr war ich bereits zum dritten Mal in der Halle, zusammen mit meiner Freundin und einem (entschuldigt mich bitte) PC-User, den ich früher aber immer auf die Amiga-Messen in Köln mitnahm. Jetzt war die Halle auch gut gefüllt und fast jeder hatte Hardware von Commodore dabei. So sollte es auch sein, bis auf ein oder zwei PCs und einem Laptop waren alle Rechner Amigas. Die Palette reichte von A1000, A500, A500+, A2000, A3000 über ein CDTV bis zum A4000/PPC... In Grebenstein sah ich zum ersten Mal staunend eine Emulation auf einer Emulation laufen. Ein User mit einem hochgerüsteten Amiga mit 68060/PPC emulierte auf dem AmigaOS das MacOS (auf 68k!), worauf er dann Softwindows mit Windows 3.1 bootete. Ein weiterer Beweis, dass der Amiga alles kann. Ein anderer Amiga-Freak zockte alte Amiga-Spiele mit Hilfe von UAE auf einem Laptop - ProjectX auf einem Flachbildschirm zeigt, was sich Amiga- User wünschen: einen Amiga-Laptop. Wer nicht in Grebenstein war, verpasste leider die Möglichkeit, legendäre Spiele wie SensibleSoccer, InternationalKarate+ oder SuperCarsII auf einem Beamer zu sehen oder selbst zu spielen. Wenn man so viele Amigas in einem Raum sieht, kann man nur hoffen, dass es bald soweit ist und wir wieder in neue Hard- und Software investieren können! Es müssen Amiga-Desktops, -Tower, -Laptops und kompakte Amigas für die „Nur“-Spieler her! Für Kaffee, Cola, Bier und Pizza war gesorgt. Alles in allem eine gelungene Sache! Glückwünsche an das Organisationsteam! Torben Müller <torgem@gmx.de>, http://people.freenet.de/torgem/ |