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5. Schlusswort

Da sind sie wieder, die beiden ständigen Begleiter des Politikers (und seltsamerweise auch des "Journalisten"): Versprechen und Ergebnis.

Ich komme mir ein bisschen vor wie ein Politiker: Ich habe etwas versprochen, aber das Ergebnis sieht ganz anders als erwartet aus. Asche auf mein Haupt!

Was sind die Gründe dafür, dass ich etwas nicht einhalten konnte? Nun, zuallererst habe ich selbst einen gewissen Anteil daran, dass in dieser Ausgabe nicht mehr, sondern eher weniger steht, als in der letzten. Da ich als Mensch von Natur aus faul bin, habe ich nicht besonders intensiv nach Themen gesucht, die berichtenswert wären. Wieder: Asche auf mein Haupt! Ich werde mein Möglichstes tun, das zu ändern. Mein Möglichstes besteht darin, eine gewisse pessimistische Grundhaltung, die ich wohl mit vielen Amiganern teile, zu durchbrechen und wieder positiv zu denken. Dies ist aber leider alles andere als leicht...

Ein weiterer Grund ist schlicht Mangel an Neuheiten. Wer die News aus den bekannten Quellen verfolgt hat, kennt das schon. Es gab diesen Monat einfach keine neuen Spiele, noch nicht einmal Ports von bekannten Spielen. Man kann nur hoffen, dass sich diese Situation im nächsten Monat ändert.

Des weiteren könnte man zu dem Schluss kommen, dass die professionellen Macher von Spielen für den Amiga zahlenmäßig von Monat zu Monat abnehmen. Das ist ein Trugschluss, denn die bekannten Produzenten existieren nach wie vor und arbeiten intensiv an den angekündigten Titeln. Bis etwas erscheint, dauert es aber meist noch ein bisschen.

Die "Macher", deren Zahl wohl tatsächlich abgenommen hat, ist die der Hobbyisten. Das ist zwar nur eine Vermutung von mir, aber ich habe bisher keine gegenteiligen Fakten gefunden. Diesbezüglich könnte sich ein Blick in das Vorwort lohnen.

Hoffen wir mal, dass die "Saure-Gurken-Zeit" nächsten Monat vorbei ist.

Wolfgang Hosemann <whose@gmx.de>

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