hat viele seiner zahlreichen Angehörigen überlebt
Der Pharao, für den die Hebräer Frondienst leisten mußten.
Fast sieben Jahrzehnte herrschte er über Ägypten. Ramses II., geboren um 1300 vor Christus und als Nachfolger seines Vaters Sethos I. 1290 der 3. König der 18. Dynastie. Volljährig geworden, setzte Ramses die Konsolidierungspolitik seiner Vorgänger fort.
Sie hatten die durch den "Ketzerkönig" Echnaton und dessen Schwiegersohn Tutenchamun erschütterte Königsmacht erneut gefestigt, hinterließen aber Ramses ein durch die Hethiter im Nordosten bedrohtes Reich. Der Pharao suchte die Entscheidung, unterlag aber 1285 bei Kadesch.
Doch der Sieg hatte auch die Hethiter so geschwächt, daß sie ihn angesichts der Bedrohung durch das Mitaunireich nicht nutzen konnten. 1270 schloß man daher ein Bündnis, das durch die Heirat des Pharao mit einer hethitischen Prinzessin bekräftigt wurde.
Trotz anfänglicher wirtschaftlicher Blüte erschöpften die zahlreichen Prachtbauten des Pharao wie Abu Simbel und Ramesseum die Staatsfinanzen, schwächten damit die königliche Macht und täuschten über den beginnenden Zerfall des Reiches hinweg. Bei Ramses Tod 1224 vor Christus übernahm der Sohn Merenptah ein schweres Erbe.

Ramses II.
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