3. Lesermeinung zur Amiga-Situation (von Rainer Riewe) Gern lese ich die News von euch, aber beim Amiga ist der Zug schon längst abgefahren, und auch der neue Amiga wird sich messen lassen müssen mit Win XP oder MacOS X. Mit letzterem System arbeite ich heute und möchte es nicht mehr missen (qs-800): konform, stabil, tolles Aussehen der GUI usw. - alles kann man nicht aufzählen. Momentan wird wohl an einem G3-PPC-Board für den neuen Amiga gearbeitet, unverständlich, da auch Apple den G3 so langsam sterben lässt, MacOS 9 ebenso. Auch eine neue Rechnergeneration wird bei Apple anstehen, siehe iMac mit TFT-Display. Meine beiden Rechner, ein A4000 und ein A1200 mit phase5-1260/40, werde ich noch behalten, der A4000 ging Dezember 2001 kaputt und wurde von DCE repariert, nochmals herzlichen Dank an DCE. Die jahrelangen Versprechungen seitens Commodore/Escom/AMIGA und in der Fachpresse haben meiner Meinung nach dem Amiga mehr geschadet als geholfen, anders sieht es in der Softwarebranche auch nicht aus - Firmen, die mit dem Amiga groß geworden sind haben sich abgewendet und werden auch nicht so schnell umschwenken und wieder Programme für den Amiga entwickeln. Wenn auf dem neuen AmigaOS der Acrobat Reader oder der Microsoft Internet Explorer lauft, und man sich DVDs ruckelfrei anschauen kann, kann es eine echte Chance für die Plattform Amiga sein. Aber Bastellösungen wie Linux, BeOS usw. sind für den alltäglichen Bedarf nicht zu gebrauchen, man soll ja Spaß haben bei der Arbeit und keinen Frust. Es ist auch nicht ein P4 oder ein G4 entscheidend, auch nicht 2,5 GHz gegen 1,0 GHz beim PPC, vielmehr die Frage, was brauche ich für welchen Zweck. Und man sollte dem Gigahertzwahn endlich ein Ende setzen. Ciao und bis bald, euer Rainer Riewe <rainer.riewe@t-online.de> |