@database MicroBase.guide
@remark $VER: MicroBase.guide 5.0.2
@Index INDEXNODE
SETENV HYPERPENS 21213001

@node Main "MicroBase 5.0.2 © 1992-2002 by FR-Softworks"
@{b}Start@{ub}     @{" Installation " link Installation}                 @{" Neues " link neu}
          @{" Einführung " link Intro}                   @{" Übersicht " link Ubersicht}
          @{" Tutorial " link tutor}                     @{" MicroBase starten " link start}

@{b}Theorie@{ub}   @{" Datenbankentwicklung " link dbe}         @{" Datenintegrität " link di}
          @{" Referenzen definieren " link reldb }        @{" Normalformen " link nf}

@{b}Referenz@{ub}  @{" Menüs " link Menus}                        @{" Tastaturkürzel " link Taste}
          @{" Voreinsteller " link prefs}                @{" Browser " link mbb}

@{b}Weiteres@{ub}  @{" Weiterführende Themen " link wft}        @{" Daten im- und exportieren " link dbimex}
          @{" Tipps & Tricks " link Tipps}               @{" History " link hist}

@{b}Hilfe@{ub}     @{" Interna " link Interna}                      @{" Fehlermeldungen " link Fehler}
          @{" Problemlösungen " link pl}

@{b}Autor@{ub}     @{" Copyright und Registrierung" link Copyright}   @{" Werbung " link Werbung}

@{b}Internet@{ub}  http://www.reibold-online.de
@endnode

@node neu "Neues"
@remark --- Anfang von MicroBase.readme ---
Das Programm kann seit Version 3.0.5 sicher beendet werden - auch nach dem
Sortieren von Datenbankdateien und im 'virtuellen Modus'.

Seit Version 4.0.0 wirft MicroBase @{b}KEINE ENFORCER HITS@{ub} mehr.

                                    *

@remark --- diesen Teil anpassen; Überschrift und Schlagworte fett ---
@{b}MicroBase 5.0.2 bietet folgende Neuerungen:@{ub}

- Optimierungen beim Packen und Reorganisieren von Datenbanken

- Felder können gelöscht und an die bestehenden angehängt werden

- Berücksichtigung von Amiga OS 3.9

Weitere Verbesserungen finden Sie im Abschnitt @{" History " link hist} der Doku-
mentation.

                                    *

@remark --- Schlagworte fett ---
Wichtige Änderungen in älteren Programmversionen:

1. Die @{b}Steuerzeichen@{ub} für Listen und Etiketten sowie die Namen der @{b}Feld-
   variablen@{ub} für Berechnungen und Skripte haben sich in der Version 3.0.0
   geändert.

   Bestehende Dateien der Version 2.x müssen entsprechend angepasst werden.
   Für Listen und Etiketten ist ein @{b}Konvertierungsprogramm@{ub} enthalten.

2. Die Sperrdatei für den Mehrbenutzerbetrieb (.LCK) hat ab Version 4.0.0
   ein neues Format, das die gleichzeitige Sperrung von mehreren Datensätzen
   ermöglicht.

   Im @{b}Mehrbenutzerbetrieb@{ub} dürfen neue und alte Versionen von MicroBase @{b}NICHT@{ub}
   gleichzeitig eingesetzt werden, da es sonst zu @{b}DATENVERLUSTEN@{ub} kommen kann.

3. In Verbindung mit der ARexx-Erweiterung @{b}MicroRexx@{ub} sind in Skripten Dialog-
   boxen, Gadgets, Menüs sowie die Berechnung mathematischer Funktionen
   möglich.

4. Seit Version 4.0.2 benötigt MicroBase erheblich @{b}weniger Rechenzeit@{ub} durch
   eine systemfreundliche Menüabfrage.
@endnode

@node wft "Weiterführende Themen"
Zu folgenden Themen sind weiterführende Informationen verfügbar:

@{b}Allgemeines@{ub}

@{" Jahr-2000-Problem " link y2k}
@{" SetPatch deaktivieren " link aos35}


@{b}Listen, Etiketten, Abfragen@{ub}

@{" Steuerzeichen in Listen / Etiketten " link steuer}
@{" Such-Kriterien " link suchen}
@{" Aktualisieren-Operatoren " link aktualisieren}


@{b}externe Abfragen@{ub}

@{" Benutzung von »query« " link query}
@{" Benutzung von »simplequery« " link simplequery}
@{" Benutzung von »webquery« " link webquery}
@{" Benutzung von »mkmba« " link mkmba}
@{" Shell-Skripte " link qss}


@{b}Datenbanken erstellen@{ub}

@{" Datentypen und Eingabeformate " link datyp}
@{" Berechnungsformeln verwenden " link formel}
@{" Die mitgelieferten Viewer " link mwv}
@{" Definition von Referenzen " link reldb}
@{" Verwendung von Passwortdateien " link pwfile}


@{b}Modi und Netzwerk@{ub}

@{" Der 'Virtuelle Modus' " link vm}
@{" MicroBase im Mehrbenutzerbetrieb " link multiuser}


@{b}Module@{ub}

@{" dBASE- und FoxPro-Datenbanken konvertieren " link dbf2dat}
@{" dBASE- und FoxPro-Datenbanken anzeigen " link dbview}
@{" dBASE- und FoxPro-Datenbanken bearbeiten " link "Module/dB_Editor.guide/MAIN"}
@{" MicroBase-Datenbanken in das dBASE-Format konvertieren " link dat2dbf}
@{" SuperBase-Datenbanken konvertieren " link sbf2dat}
@{" MicroBase-Datenbanken nach HTML konvertieren " link dat2html}
@{" MicroBase-Datenbanken nach XML konvertieren " link dat2xml}
@{" HTML-Tabellen nach ASCII konvertieren " link html2asc}
@{" MicroBase-Datenbanken nach LaTeX konvertieren " link dat2LaTeX}
@{" ASCII-Dateien nach MicroBase konvertieren " link asc2dat}
@{" MicroBase-Datenbanken nach asc2frm konvertieren " link dat2frm}
@{" MicroBase-Datenbanken in SQL-Skripte konvertieren " link dat2sql}
@{" XML-Dokumente nach MicroBase konvertieren " link xml2asc}


@{b}ARexx@{ub}

@{" Berechnungsformeln verwenden " link formel}
@{" Die Verwendung von ARexx-Skripten " link script}


@{b}Hilfsprogramme@{ub}

@{" Der Textkonvertierer delcode " link delcode}
@{" Der Textanzeiger VIEW " link view}
@{" Datenbanken archivieren " link mbbackup}


@{b}Separate Pakete@{ub}

@{" Der Textformatierer asc2frm " link asc2frm}
@endnode

@node qss "Shell-Skripte für Abfragen"
Die Shell-Skripte »query!«, »simplequery!« und »webquery!« vereinfachen
die Erstellung externer Abfragen.

Sie werden wie folgt aufgerufen:

  simplequery! Datenbank.dat Feld1 Suchkriterium1 ...

Der Feldname darf keine Leerzeichen enthalten.

Bei den Suchkriterien müssen Leerzeichen durch je eine Tilde (~)
ersetzt werden. (Die Shell trennt auch in Anführungszeichen
gesetzte Argumente an Leerzeichen.)

Optionen können nicht übergeben werden und müssen ggf. im Skript
angepasst werden.

Im Verzeichnis T: wird eine temporäre Abfragedatei erstellt. »mkmba«
und eine entsprechende Variante von »query« werden verwendet.
@endnode

@node query "Benutzung von »query«"
»query« führt auf einer unverschlüsselten Datenbankdatei eine Abfrage aus
und schreibt das Suchergebnis in eine Datei, die mit dem Textformatierer
»asc2frm« für den Bildschirm oder den Drucker formatiert werden kann.

Die benötigte Abfragendatei kann am besten mit @{" »mkmba« " link mkmba} erstellt werden.


@{b}Aufruf@{ub}

query Datenbank.dat Abfrage.mba [i][p]

Das Ergebnis wird in "Datenbank.frm" geschrieben.


@{b}Optionen@{ub}

  Option  Bedeutung
  ------------------------------------------------
  i       Groß-/Kleinschreibung wird unterschieden
  p       Die @{" phonetische Suche " link prefs} wird aktiviert

@endnode

@node simplequery "Benutzung von »simplequery«"
»simplequery« arbeitet wie @{" query " link query}, zeigt das Suchergebnis jedoch sofort
auf dem Bildschirm an.

Die Ausgabe kann in eine Datei umgelenkt werden werden (siehe Handbuch zum
Amiga DOS).

Mit diesem Programm kann man schnell eine Abfrage ausführen, ohne MicroBase
laden zu müssen.
@endnode

@node webquery "Benutzung von »webquery«"
»webquery« arbeitet wie @{" query " link query}, schreibt das Suchergebnis jedoch sofort
in die Datei "Datenbank.html".

Dieses Programm ist für die Verwendung in CGI-Skripten vorgesehen.

Mit Hilfe von CGI-Skripten kann aus den Suchkriterien des Anwenders eine
Datenbankabfrage erstellt und gestartet werden. Das Suchergebnis wird dem
Benutzer als HTML-Tabelle präsentiert.

Hinweis: Die Verwendung von »webquery« wurde noch nicht an Hand eines
         CGI-Skriptes getestet, da kein Netzwerk zur Verfügung steht.
@endnode

@node mkmba "Benutzung von »mkmba«"
Mit dem Programm »mkmba« können auf einfache Weise die für die externe
Datenbankabfrage benötigten Abfragedateien (.mba) erstellt werden.

Im Gegensatz zu den Abfragewerkzeugen wie »query« muss hier der Name
der Datenbankdefinitionsdatei (.def) angegeben werden, da aus dieser die
Feldnamen ermittelt werden.


@{b}Aufruf@{ub}

mkmba Datenbank.def Abfrage.mba [Feldname Suchkriterium...]

Es können mehrere Felder mit Suchkriterien angegeben werden. Statt des
Feldnamens kann auch die Nummer des Feldes verwendet werden.


@{b}Beispiel@{ub}

mkmba Videos.def Videos1.mba Art Spielfilm

erstellt eine Abfragedatei, mit der nach den Spielfilmen in der Datenbank
»Videos.dat« gesucht werden kann.


@{b}Bemerkungen@{ub}

Die erzeugten Abfragedateien können auch mit MicroBase eingesetzt werden.

Alle Suchkriterien von MicroBase sind erlaubt.
@endnode

@node mbb "mbbrowser - MicroBase Browser"
Die Benutzeroberfläche von MicroBase ist recht einfach gehalten.

Das Ändern eines Datenfeldes in langen Datensätzen kann zur Geduldsprobe
werden, weil immer alle Datenfelder eingegeben werden müssen.

Der Browser dagegen bietet eine @{b}grafische Bildschirmmaske@{ub} zum Ändern und
Neueingeben von Datensätzen. Er verwendet statt des "Textmodus" Menüs,
Eingabefelder und Schaltflächen.

 @{" Abbildung: Browser " system "Viewer/iff_view Lernprogramm/b.iff"}

Falls der Browser den Zeichensatz "XEN.8" findet, so wird dieser verwendet,
sonst "small.8". (Falls auch dieser Zeichensatz nicht gefunden werden konnte,
wird "topaz.8" benutzt.)


@{b}Nachteile@{ub}

Folgende Einschränkungen sind bei der Verwendung des Browsers zu beachten:

· neue Datenbankdateien können nicht erstellt werden
· verschlüsselte Datenbankdateien werden nicht unterstützt
· Referenzen und Referenzintegrität werden nicht unterstützt
· Feldoptionen und Vorgabewerte werden nicht unterstützt
· Suchen und Ersetzen wird nicht unterstützt
· Mehrbenutzermodus wird nicht unterstützt
· abgeleitete Felder (Berechnungen, Referenzfelder) werden nicht
  aktualisiert
· keine Fehlerbereinigung


@{b}Vorteile@{ub}

Dem stehen diese Vorteile gegenüber:

· intuitive Bedienung
· auch ohne 'virtuellen Modus' zwei Milliarden Datensätze möglich


@{b}Achtung!@{ub}

Der Browser kann NICHT bei verschlüsselten Datenbankdateien und im Mehr-
benutzerbetrieb (Netzwerk) eingesetzt werden.

Im Browser und in MicroBase darf unter keinen Umständen dieselbe Daten-
bankdatei bearbeitet werden (Blättern ist selbstverständlich möglich).
@endnode

@node pers "Personalisierung"
MicroBase muss vor der ersten Benutzung personalisiet werden.

Bei der Personalisierung des Programms werden folgende Daten erfasst:

  1. Benutzerdaten

     a)  Name
     b)  Vorname(n)
     c)  Straße und Hausnummer (oder Postfach)
     d)  Postleitzahl und Ort
     e)  Telefonnummer

  2. Registrierungsschlüssel

Bei den Benutzerdaten müssen nur Name und Vorname eingegeben werden; die
anderen Angaben sind optional.

Der Registrierungsschlüssel ergänzt bei registrierten Benutzern das Keyfile;
dieses kann ohne eine erfolgreiche Personalisierung nicht verwendet werden!

Bei der Shareware-Version von MicroBase muss der Schlüssel nicht eingegeben
werden. (Jede Eingabe wird akzeptiert.)

Hinweis: Die Personalisierung wird abgebrochen, wenn der Schlüssel mehrere
         Male falsch eingegeben wurde. (In diesem Falle werden die eingege-
         benen Daten verworfen, die Registrierungsdatei gelöscht und ein
         vorhandenes Keyfile ignoriert.)

         Falls die Personalisierung keine Auswirkung auf die aktuelle Sitzung
         hat, muss MicroBase ggf. neu gestartet werden.

 @{" Abbildung: mbpers " system "Viewer/iff_view Lernprogramm/mbpers.iff"}


@{b}Aufruf des Programms@{ub}

Die Personalisierung kann von MicroBase oder aus dem CLI gestartet werden:

  mbpers Dateiname [check]

mbpers bearbeitet die Benutzerdaten in der Datei "Dateiname". (Eine Über-
prüfung des Schlüssels findet nur statt, wenn das Schlüsselwort "check"
angegeben wird.)

Hinweis: Die "hbasic2.library" wird im Verzeichnis LIBS: benötigt.
@endnode

@node prefs "Voreinsteller"
Der Voreinsteller wird vollständig über Menüs und Schaltflächen bedient.

 @{" Abbildung: Voreinsteller " system "Viewer/iff_view Lernprogramm/p.iff"}

Folgende Eigenschaften können festgelegt werden (die letzte Zeile zeigt
jeweils die Voreinstellung, wie sie in "ENVARC:MicroBase.ini" aufgenommen
wurde):

@{i}Eingabe [Input]@{ui}

· Eingabeformate anzeigen: zeigt bei der Eingabe in Zeit- oder Datumsfelder
  eine Schablone an ('  :  :' bzw. '  .  .'). Standard ist: deaktiviert.

  ShowTemplates=FALSE

@{i}Abfragen [Query]@{ui}

· Groß/Kleinschreibung (beim Suchen) ignorieren: Die Vorgabe ist: aktiviert.
  Dies verlangsamt den Suchvorgang nur unwesentlich. Kleinbuchstaben werden
  dann wie Großbuchstaben behandelt und Umlaute korrekt sortiert.

  IgnoreCase=TRUE

· Phonetische Suche: Wenn Sie diese Option aktivieren, wandelt MicroBase beim
  Suchen und Sortieren alle Daten in die entsprechenden Lautwerte um. Eine
  Suche nach "Meier" findet dann auch "Mayr" und "Maier". Diese Option ist
  standardmäßig deaktiviert.

  Hinweis: Die Aktivierung dieser Option kann bei dem Sortieren einer Daten-
           bank zu unerwarteten Ergebnissen führen - so kann etwa der Name
           "Müller" vor "Miller" einsortiert werden, da beide denselben Laut-
           wert besitzen!

  Die phonetische Suche verlangsamt den Suchvorgang, da alle betroffenen
  Datenfelder zeichenweise umgewandelt werden müssen.

  PhoneticSearch=FALSE

· Partielles Ersetzen: Wenn Sie diese Option aktivieren, ersetzt MicroBase
  nur den mit dem Suchbegriff übereinstimmenden Teil des Feldinhaltes durch
  den Ersatzbegriff. Standardmäßig wird der komplette Feldinhalt ersetzt.

  Hinweis: Das "partielle Ersetzen" wird nur dann durchgeführt, wenn Sie
           keine Suchkriterien mit Operatoren angegeben haben.

  PartialReplace=FALSE

@{i}Integrität [Integrity]@{ui}

· Referenzfelder hervorheben: Wenn Sie diese Option aktivieren, werden
  Referenzfelder in der Ansicht kursiv dargestellt (Vorgabe). Dies wirkt
  sich natürlich nicht auf den Ausdruck aus.

  MarkLinks=TRUE

· Referenzfelder ignorieren: Diese Option ist normalerweise deaktiviert.
  Wenn Sie die Option einschalten, werden die Referenzfelder beim Blättern
  durch die Datenbank nicht mehr angezeigt (dies beschleunigt das Blättern
  durch die Datenbankdatei).

  Beim Suchen, Drucken usw. werden die Referenzfelder weiterhin
  aktualisiert und ausgewertet.

  HideLinks=FALSE

· Strikte Referenzintegrität: Wenn Sie diese Option aktivieren, akzeptiert
  MicroBase bei der Dateneingabe nur Datensätze, die die referenzielle
  Integrität erfüllen (verlangsamt die Dateneingabe). Datensätze, die
  die Referenzintegrität verletzen, müssen erneut eingegeben werden. Nach dem
  Sortieren, Löschen, Aktualisieren und Importieren von Datensätzen werden
  die Referenzcaches aktualisiert. Diese Option ist standardmäßig aktiviert.

  StrictLinks=TRUE

· Ungültige Referenzen löschen: Wenn diese Option aktiv ist, werden beim
  Aktualisieren der Referenzcaches alle Datensätze gelöscht, die die refe-
  renzielle Integrität verletzen. Standard ist: deaktiviert.

  Achtung: Diese Option kann zu Datenverlusten führen, da sie
           "ungültige" Datensätze löscht.

  Cascade=FALSE

@{i}Modus [Mode]@{ui}

· Virtueller Modus: Standard ist: deaktiviert. Im 'virtuellen Modus' lagert
  MicroBase die Verwaltungsinformationen auf den Datenträger aus. Unab-
  hängig vom vorhandenen Arbeitsspeicher sind so über zwei Milliarden Daten-
  sätze möglich. Der 'virtuelle Modus' verlangsamt alle Selektionen.

  VirtualMode=FALSE

· Mehrbenutzermodus: Standardmäßig sperrt MicroBase Datenbanken bzw. -sätze,
  wenn eine Datenbankdatei von mehreren Benutzern geöffnet wurde. Die Deakti-
  vierung dieser Option beschleunigt den Beginn der sich auf die gesamte
  Datenbank beziehenden Operationen (u. a. das Sortieren) sowie das Edieren
  oder Hinzufügen von Datensätzen spürbar. Standard ist seit Version 3.0.5:
  deaktiviert.

  MultiUser=FALSE

· Kompatibilitätsmodus: Wenn Sie den Kompatibilitätsmodus aktivieren, wird
  das alte Zugriffsverfahren aus den Programmversionen vor 2.2.2 verwendet.

  Dies ist i. d. R. nur notwendig, wenn am Anfang oder Ende eines Datenfeldes
  Zeichen wie 'ÿ' erscheinen oder Fehler beim Sortieren von Datenbankdateien
  auftreten. Der Kompatibilitätsmodus verlangsamt den Datenbankzugriff nur
  unwesentlich.

  Diese Option gilt auch für Referenzen, Berechnungen und Skripte. Standardmäßig
  ist diese Option deaktiviert.

  Compatibility=FALSE

Die Optionen können dauerhaft geändert, getestet und zurückgesetzt werden.

Folgende Dateien werden ggf. verändert:


  Datei                   Vorgang
  -----------------------------------------------
  »ENV:MicroBase.ini«     "Benutzen", "Speichern"
  »ENVARC:MicroBase.ini«  "Speichern"


Hinweis: Wenn Sie die Einstellungen des 'virtuellen Modus' ändern, wirken
         sich diese erst beim Öffnen der nächsten Datenbankdatei aus. Der
         Voreinsteller zeigt eine entsprechende Mitteilung an.
@endnode

@node nf "Normalformen"
Die Überführung einer Datenbank in Normalformen dient dazu, die Dateninte-
grität zu erhöhen. Dies wird erreicht, indem @{b}Redundanzen@{ub} (Mehrfachspeicherun-
gen von Daten) möglichst vermieden wird.

Redundanzen führen bei der Änderung von Daten möglicherweise zu Anomalien:

  · Es werden nicht alle Datensätze bzw. -felder korrekt aktualisiert.
  · Die Referenzintegrität wird beim Aktualisieren u. U. verletzt.

In der Praxis werden meist nur die ersten drei Normalformen angestrebt.

@{b}Erste Normalform (1NF)@{ub}

Die 1NF fordert, dass die Daten elementar vorliegen. Eine Adresse sollte z.
B. in Straße, Postleitzahl und Ort aufgespalten werden; ein Firmendaten-
satz darf nicht mehrere Orte beinhalten.


@{b}Zweite Normalform (2NF)@{ub}

Eine Datenbank ist in 2NF, wenn alle Nichtschlüsselattribute voll funktional
von allen Schlüsseln abhängen und sie bereits in 1NF ist.

Wenn man Aufträge (Kunden, Mengen, Artikel) in einer Datenbankdatei ablegt,
dann sind i. d. R. Kundennummer, Auftragsnummer und Artikelnummer Schlüssel.
Der Name des Kunden ist jedoch nicht von allen drei Schlüsseln abhängig,
sondern nur von einem (Kundennummer). Dies gilt entsprechend für Menge und
Artikel. Die volle funktionale Abhängigkeit von allen Schlüsseln ist also
nicht gegeben.

Die Überführung in die Zweite Normalform zwingt dazu, die Datenbank in drei
Datenbankdateien (Artikel, Kunde, Auftrag) aufzuteilen und diese über die
Schlüssel bzw. Fremdschlüssel zu verknüpfen. Jede einzelne Datenbankdatei ist
dann in 2NF.


@{b}Dritte Normalform (3NF)@{ub}

Wenn eine Datenbankdatei in 2NF ist und außerdem alle Nichtschlüsselattribute
direkt von allen Schlüsseln abhängen, dann ist sie auch in 3NF.

Falls die oben erwähnte Kundendatei zu jedem Kunden den Ort und die Entfernung
des Ortes enthält, so liegt sie nicht in 3NF vor - die Entfernung hängt vom
Ort ab und deshalb nur indirekt vom Kunden.

Um 3NF zu ereichen, muss die Zuordnung von Orten und Entfernungen in eine
eigene Tabelle ausgelagert werden; nur der Name des Ortes bleibt als Fremd-
schlüssel in der Kundendatei.


@{b}Boyce-Codd Normalform (BCNF)@{ub}

Die BCNF fordert zusätzlich zur Dritten Normalform, dass alle Schlüsselattri-
bute direkt voneinander abhängen.

Falls man die Zuodnung von Straßen zu Orten und Postleitzahlen in einer
Datenbankdatei erfassen würde, wäre die 3NF gegeben (es gibt keine Nicht-
schlüsselattribute). Die BCNF wäre jedoch aus folgenden Gründen verletzt:

  · Der Ort hängt von der Postleitzahl ab.
  · Die Postleitzahl hängt von Ort und Straße ab.

Um die Datenbank in BCNF zu überführen, müsste man zwei Datenbankdateien
erstellen:

  · Zuordnung von Straßen zu Postleitzahlen
  · Zuordnung von Postleitzahlen zu Orten

Leider benötigt man beide Dateien, um über Ort und Straße die Postleitzahl
zu finden. Diese ursprünglich gegebene Abhängigkeit geht also verloren.


@{b}Empfehlung@{ub}

Die Überführung in BCNF ist im Gegensatz zur 1NF, 2NF und 3NF nicht immer
ohne den Verlust von Informationen möglich (s. o.).

In der Praxis belässt man Datenbankdateien meist in der Dritten Normalform
bzw. unterlässt einige Normalisierungsschritte, um den Zugriff auf die Daten-
bank zu beschleunigen. Das exakte Vorgehen hängt dabei von dem verwendeten
Datenbankverwaltungssystem und den Wünschen der Benutzer ab.

  @{" Abbildung: Normalformen " system "Viewer/iff_view Lernprogramm/nf.iff"}
@endnode

@node di "Datenintegrität"
Ein Datenbankverwaltungssystem muss die Integrität (Konsistenz, Gültigkeit)
der Daten sowie der Datenbankverknüpfungen sicherstellen.

Das Datenbankverwaltungssystem muss die @{b}Gültigkeit der Daten@{ub} auch bei System-
fehlern oder Stromausfall gewährleisten. Zu diesem Zweck verwendet es das
@{" Transaktionskonzept " link ta}. Die Wiederherstellung der Datenbankdatei
nennt man Recovery (Fehlerbereinigung).

Man unterscheidet zwischen spezifischen und generellen Integritätsprüfungen.

@{b}Spezifische Integritätsprüfungen@{ub}

Spezifische Integritätsprüfungen gelten jeweils nur für ein Datenfeld.

@{i}Domain Constraints (Wertebereichs-Beschränkung)@{ui}

Die Einhaltung der vorgegebenen Datentypen muss erzwungen werden.

MicroBase unterstützt Datentypen und prüft die Eingaben entsprechend.

@{i}Column Constraints (Spalten-Beschränkungen)@{ui}

Die Spalten (Datenfelder) müssen bestimmten Bedingungen genügen. In der
Datenbankabfragesprache SQL gibt es folgende Column Constraints:

  Bedingung    Auswirkung                 MicroBase
  -----------------------------------------------------
  NOT NULL     Erzwungene Eingabe         Feldoptionen
  DEFAULT      Vorgabewerte               Standardwerte
  CHECK        Wertebereiche prüfen       Feldoptionen
  PRIMARY KEY  \\ Der Wert des Schlüssels  nicht möglich
  UNIQUE       / muss eindeutig sein      nicht möglich

MicroBase überprüft nicht die Eindeutigkeit von Schlüsseln; es sind auch
mehrdeutige Schlüssel möglich.


@{b}Generelle Intgritätsprüfungen@{ub}

Diese Prüfungen gelten für die gesamte Datenbank, auch für die verknüpften
Datenbankdateien.

@{i}Entity Integrity Rules@{ui}

Die Eingabe von Schlüsseln muss erzwungen werden.

MicroBase erzwingt die Eingabe von Datenfeldern nur, wenn die Feldoption
"E" angegeben wurde. Diese Option muss bei allen Schlüsseln manuell ein-
getragen werden, indem die Datenbankstruktur angepasst wird.

Bei Fremdschlüsseln wird eine Eingabe erzwungen, wenn die Option "strikte
Referenzintegrität" aktiv ist.

@{i}Referential Integrity Rules@{ui}

Das Datenbankverwaltungssystem muss die Einhaltung der referenziellen Inte-
grität sicherstellen. Dies bedeutet, dass der entsprechende Datensatz in der
verknüpften Datenbankdatei vorhanden sein muss. Die entsprechenden Schlüssel
müssen übereinstimmen - der "Fremdschlüssel / Foreign Key" in der aktuellen
sowie der "Primärschlüssel / Primary Key" in der verknüpften Datenbank.

Hinweis: Für die aktuelle Datenbankdatei ist der Fremdschlüssel deshalb
         "fremd", weil er in der verknüpften Datenbank die Datensätze
         eindeutig identifiziert (Eigenschaft des Primärschlüssels).

MicroBase unterstützt die Referenzintegrität, wenn die Referenzcaches er-
stellt werden. Dies kann manuell oder automatisch (über die Option "strikte
Referenzintegrität") geschehen.

@{i}Foreign Key Rules@{ui}

Wenn sich die Schlüssel der verknüpften Datenbankdatei ("Foreign Keys") än-
dern, müssen die Daten in der aktuellen Datenbankdatei entsprechend angepasst
werden.

Wenn dort ein Datensatz gelöscht wird, muss er ggf. auch in der aktuellen
Datenbankdatei entfernt werden, damit die referenzielle Integrität erhalten
bleibt.

MicroBase überprüft die Einhaltung der referenzielle Integrität erst dann,
wenn auf die verknüpfte Datenbank zugegriffen wird und nicht zum Zeitpunkt
der Änderung. Beim Zugriff werden die Referenzcaches neu erstellt.

Datensätze, die die Referenzintegrität verletzen, werden lediglich selek-
tiert. Sie können dann vom Benutzer angepasst oder gelöscht werden.

Hinweis: Ein @{b}kaskadierendes Löschen@{ub} von Datensätzen, bei der Datensätze
         rekursiv in allen verknüpften Datenbankdateien entfernt werden, ist
         mit MicroBase nicht möglich.

         Die Option "ungültige Referenzen löschen" bewirkt, dass beim Ak-
         tualisieren der Referenzcaches alle Datensätze gelöscht werden,
         für die in der verknüpften Datenbankdatei keine Entsprechung
         gefunden wurde.


@{b}Verweis@{ub}

Die Datenintegrität kann verbessert werden, indem man Datenbanken in höhere
@{" Normalformen " link nf} überführt.
@endnode

@node ta "Transaktionskonzept"
@{b}Einführung@{ub}

Transaktionen sind abgeschlossene Datenbankoperationen, die aus Lese- und
Schreibzugriffen zusammengesetzt sind.

Das Datenbankverwaltungssystem muss gewährleisten, dass eine Transaktion
entweder ganz oder gar nicht ausgeführt wird. Ggf. müssen die Daten in den
vorherigen Zustand zurückversetzt werden.


@{b}Fehlerbereinigung (recovery)@{ub}

Im Falle eines Systemfehlers ist die Datenbank in einen konsistenten Zustand
zu bringen. Zu diesem Zweck kann man die letzte Transaktion rückgängig machen
oder sie nochmals ausführen.


@{b}MicroBase@{ub}

Die zur Fehlerbereinigung notwendigen Transaktionsdateien (.TA1, .TA2)
werden im Unterverzeichnis "recovery" des Programmverzeichnisses abgelegt.
(Eine Speicherung im Verzeichnis der Datenbankdatei würde eine Bearbeitung
durch mehrere Benutzer ausschließen, da nur jeweils eine Transaktion auf-
gezeichnet werden könnte.)

MicroBase unterscheidet zwischen Transaktionen, die einen Datensatz ändern
und solchen, die sich auf die gesamte Datenbankdatei beziehen:

  · Der Inhalt von Datensätzen wird auf den vorherigen Stand gebracht; der
    zurückgesetzte Datensatz wird aktiviert.

  · Aktualisierungen und Skripte werden wiederholt. (Bei Aktualisierungen
    werden nur die bei der Fehlerbereinigung ersetzten Datensätze selek-
    tiert.)


@{b}Einschränkungen@{ub}

Systemfehler während des Importierens oder Sortierens einer Datenbankdatei
werden nicht bereinigt.
@endnode

@node dbimex "Datenbankdateien im- und exportieren"
Dieses Kapitel enthält folgende Abschnitte:

- Einführung
- Sequenzielle Textdateien
- dBASE-Datenbankdateien
- Tabellenkalkulationen
- SuperBase
- HTML-Dokumente
- XML-Dokumente
- LaTeX-Dokumente
- asc2frm-Dokumente
- SQL-Skripte
- Beispiele
- Empfehlung


@{b}Einführung@{ub}

MicroBase kann eine Reihe fremder Datenbankformate im- und exportieren.

Während sequenzielle Textdateien direkt im Allgemeinen im- und exportiert
werden können, werden bei den anderen Datenbankformaten spezielle Programme
verwendet. Diese befinden sich im Verzeichnis »Module« und können auch
direkt aufgerufen werden.

Folgende Datenbankformate können im- bzw. exportiert werden:


@{b}Sequenzielle Textdateien@{ub}

Sequenzielle Dateien können von jedem Programm gelesen und geschrieben wer-
den und haben folgende Eigenschaften:

· jeder Datensatz wird in eine eigene Zeile geschrieben

· die Datenfelder werden durch ein Trennzeichen voneinander getrennt (meist
  ein Komma oder ein Tabulatorzeichen) und können optional in Anführungs-
  zeichen eingefasst werden

· die erste Zeile der Datei kann optional die Feldnamen enthalten

· alle Eigenschaften der Felder wie Länge, Optionen und Feldtyp gehen während
  des Bearbeitens einer sequenziellen Textdatei verloren

· Textdateien können sehr schnell bearbeitet werden

· sequenzielle Dateien sind kürzer als MicroBase-Datenbankdateien

Sequenzielle Dateien können sowohl in die aktuelle Datenbankdatei importiert
als auch in eine neue konvertiert werden.

Weitere Informationen finden Sie unter:

@{" Tipps zum Importieren / Exportieren einer sequenziellen Datei " link imex}
@{" ASCII-Dateien nach MicroBase konvertieren " link asc2dat}
@{" Feldtrenner " link Trenner}
@{" Der Textkonvertierer delcode " link delcode}


@{b}dBASE-Datenbankdateien@{ub}

Datenbankdateien im dBASE-Format haben diese Eigenschaften:

· dBASE-Datenbankdateien können nicht von jedem Programm bearbeitet werden;
  oft gibt es spezielle Importfilter (Exportfilter) oder Konvertierungspro-
  gramme

· dBASE-Datenbankdateien sind im Allgemeinen etwas länger als MicroBase-
  Dateien, da sie zusätzlich die Felddefinitionen enthalten

· beim Importieren von dBASE-Dateien bleibt der Feldtyp erhalten; beim Ex-
  portieren muss dies nicht immer der Fall sein

· beim Bearbeiten einer dBASE-Datenbankdatei bleiben die Feldlängen erhalten,
  die Optionen und Standardwerte gehen verloren. Feldnamen werden beim Export
  abgekürzt

· das Konvertieren dauert meist länger als bei Textdateien

· dBASE-Dateien ermöglichen einen bequemen Datenaustausch mit
  Windows-Anwendungen

Weitere Informationen finden Sie unter:

@{" MicroBase-Datenbanken in das dBASE-Format konvertieren " link dat2dbf}
@{" dBASE- und FoxPro-Datenbanken konvertieren " link dbf2dat}
@{" dBASE- und FoxPro-Datenbanken anzeigen " link dbview}
@{" dBASE- und FoxPro-Datenbanken bearbeiten " link "Module/dB_Editor.guide/MAIN"}


@{b}Tabellenkalkulationen@{ub}

Tabellenkalkulationen wie TurboCalc und FinalCalc können in jedem Fall
Textdateien (.CSV) exportieren.

Falls Ihre Tabellenkalkulation Datenbanken unterstützt, sollten Sie diese
jedoch im dBASE-Format exportieren.

MicroBase kann leider keine Tabellen der Formate Excel (.XLS), Quattro Pro
und Lotus 1-2-3 (.WK?) lesen.


@{b}SuperBase@{ub}

MicroBase unterstützt nur den Import von SuperBase-Datenbankdateien, nicht
jedoch den Export.

SuperBase-Datenbanken haben folgende Eigenschaften:

· SuperBase-Datenbankdateien sind meist kürzer als dBASE- und MicroBase-
  Dateien, jedoch etwas länger als sequenzielle Textdateien

· das Konvertieren benötigt auf Grund des speziellen Datenbankformates mehr
  Zeit als bei dBASE-Dateien

· es können leider nur Informationen aus Textfeldern übernommen werden

Weitere Informationen finden Sie unter:

@{" SuperBase-Datenbanken konvertieren " link sbf2dat}


@{b}HTML-Dokumente@{ub}

MicroBase kann Datenbankdateien in das HTML-Format konvertieren und Tabellen
aus HTML-Dokmenten in das ASCII-Format wandeln.

· beim Herausgeben von Datenbanken im World Wide Web bleiben alle Felder
  erhalten

· der Export geschieht relativ schnell

· beim Import werden nur Einzelfelder erzeugt; HTML-Tags und Optionen
  werden ignoriert

Näheres erfahren Sie in den Abschnitten:

@{" MicroBase-Datenbanken nach HTML konvertieren " link dat2html}
@{" HTML-Tabellen nach ASCII konvertieren " link html2asc}


@{b}XML-Dokumente@{ub}

XML wird für den Datenaustausch im World Wide Web eingesetzt.

Im Gegensatz zu HTML bleibt die Struktur der Datensätze erhalten. Ein
Dokument sieht wie eine Mischung aus einer sequenziellen Datei und
HTML-Befehlen aus:

<Datenbank>
<Datensatz>
  <Feldname>Inhalt des Feldes</Feldname>
  ...
</Datensatz>
...
</Datenbank>

· beim Herausgeben von Datenbanken im World Wide Web bleiben alle Felder
  erhalten

· der Export geschieht relativ schnell

· Ausgabe kann duch ein XSL-Stylesheet als Tabelle formatiert
  werden

· beim Import bleiben die Feldnamen erhaltem

Näheres erfahren Sie in den Abschnitten:

@{" MicroBase-Datenbanken nach XML konvertieren " link dat2xml}
@{" XML-Dokumente nach MicroBase konvertieren " link xml2asc}


@{b}LaTeX-Dokumente@{ub}

Kleinere Datenbanken können in das Format von TeX (LaTeX) konvertiert
werden.

· beim Herausgeben von Datenbanken in das LaTeX-Format bleiben alle Felder
  erhalten

· bei Datenbankdateien mit vielen Datenfeldern und -sätzen ist eine
  Übersetzung durch TeX oft nicht möglich

Siehe auch @{" MicroBase-Datenbanken nach LaTeX konvertieren " link dat2LaTeX}.


@{b}asc2frm-Dokumente@{ub}

@{" asc2frm " link asc2frm} ist ein einfacher Textformatierer.

Datenbanken können in asc2frm-Tabellen konvertiert und so auf einfachste
Weise nachbearbeitet werden. Nach dem Kompilieren des Dokumentes kann dieses
über den Standarddrucker PRT: ausgedruckt werden.

· beim Herausgeben von Datenbanken in das asc2frm-Format bleiben alle Felder
  erhalten

· der Export geschieht relativ schnell

· Zellenformat und Tabellenlinien können angepasst werden

· die Dokumente werden nicht wesentlich länger als sequenzielle Textdateien

Siehe auch @{" MicroBase-Datenbanken nach asc2frm konvertieren " link dat2frm}.


@{b}SQL-Skripte@{ub}

Datenbanken können in @{" SQL-Skripte " link dat2sql} konvertiert werden.

· die meisten Feldtypen bleiben erhalten (außer externe, berechnete
  und Referenzen)

· Feldoptionen bleiben erhalten

· Skripte sind kurz

Siehe auch @{" MicroBase-Datenbanken in SQL-Skripte konvertieren " link dat2sql}.


@{b}Beispiele@{ub}

Videos.dat wurde zum Testen der Im- und Exportprogramme benutzt. Im Ver-
zeichnis »Module/Beispiele« finden Sie folgende Dateien:


  Datei          Öffnen  Bemerkung
  ------------------------------------------------------------------------
  Videos1.asc    Ja      Konvertierung von Videos.html in das ASCII-Format
  Videos1.asc.*  ./.     MicroBase-Datenbankdatei; durch Konvertieren der
                         ASCII-Datei erstellt
  Videos.DBF     Ja      Konvertierung von Videos.dat in das Format von
                         dBASE III+
  Videos.dvi     Nein    Ergebnis der Übersetzung von Videos.tex durch TeX
  Videos.frm     Nein    Konvertierung von Videos.dat nach asc2frm
  Videos.html    Ja      Konvertierung von Videos.dat in eine HTML-Tabelle
  Videos.sql     Nein    Konvertierung von Videos.dat in ein SQL-Skript;
                         möglicherweise können nich alle Datensätze
                         in die SQL-Datenbank aufgenommen werden. (Bei
                         den Aufnahmedaten fehlt u. U. der Tag.)
  Videos.tex     Nein    Konvertierung von Videos.dat in ein TeX/LaTeX-
                         Dokument
  Videos.xml     Nein    Konvertierung von Videos.dat nach XML
  Videos.xsl     Nein    XSL-Stylesheet zu Videos.xml
  Videos_SB4.sbd (Ja)    Konvertierung von Videos.DBF nach SuperBase 4
                         (Definitionsdatei)
  Videos_SB4.sbf Ja      Konvertierung von Videos.DBF nach SuperBase 4
                         (Datenbankdatei)


  Ein "Ja" in der Spalte "Öffnen" bedeutet, dass MicroBase diese Datenbank-
  datei beim Öffnen automatisch konvertiert.

  Die übrigen .DBF-Dateien werden benutzt, um die korrekte Erkennung und
  ggf. Konvertierung von dBASE-Datenbankdateien zu prüfen. Sie enthalten
  teilweise Kommazahlen und (von MicroBase nicht unterstützte) MEMO-Felder.


@{b}Empfehlung@{ub}

1 Wenn es auf die @{b}Geschwindigkeit@{ub} des Ex- bzw. Importvorgangs ankommt, sind
  sequenzielle Textdateien die beste Wahl. (Dies gilt jedoch nicht für das
  Konvertieren in eine neue Datenbankdatei.)

2 Falls die @{b}Qualität@{ub} der erzeugten Datenbankdatei wichtiger ist, sollten
  dBASE-Datenbankdateien verwendet werden.

3 Wenn Datenbanken in das @{b}Internet@{ub} gestellt werden sollen, müssen sie in das
  HTML- oder XML-Format gewandelt werden.

4 Zum Datenaustausch mit "großen" Datenbanken wie Oracle, Informix oder
  Adabas sollte ein SQL-Skript verwendet werden.

5 Zur Aufbereitung von Datenbankdateien für den @{b}Ausdruck@{ub} kann man LaTeX
  oder asc2frm verwenden.

  a LaTeX bietet sehr viel mehr Funktionen als asc2frm, hat jedoch gerade
    bei der Bearbeitung von Tabellen einen erheblichen Speicherbedarf

  b LaTeX verwendet im Gegensatz zu asc2frm immer den Grafikmodus des
    Druckers.

    Textformatierer  Qualität des Ausdrucks  Geschwindigkeit  Anforderungen
    -----------------------------------------------------------------------
    LaTeX (TeX)      sehr hoch               niedrig          sehr hoch
    asc2frm          mäßig                   sehr hoch        sehr niedrig
@endnode

@node Trenner "Feldtrenner"
Bei sequenziellen Textdateien wird pro Zeile ein Datensatz gespeichert. Die
Datenfelder sind durch Feldtrenner voneinander abgegrenzt und werden zum
Teil in Anführungszeichen eingefasst.

Die folgende Tabelle zeigt Ihnen die Feldtrenner einiger gängiger
Anwendungsprogramme:


  Anwendung          Trenner  Dateiendung  Bemerkung
  ---------------------------------------------------------------------
  ProWrite           9
  BECKERtext III     `;       .REQ
  Documentum 2       `,       .dat
  SuperBase Prof. 4  `,                    Feldnamen sind nicht erlaubt
  Personal Write     `:


MicroBase erwartet die Eingabe des ASCII-Codes des Feldtrenners. Wenn Sie
ein Zeichen eingeben möchten, so müssen Sie diesem einen "Backtick" (`)
voranstellen.
@endnode

@node Installation "MicroBase installieren"
@{b}Übersicht@{ub}

- Hinweise zu Amiga OS 3.5 und 3.9
- Installation
- Wichtige Hinweise zu den Systemverzeichnissen
- Personalisierung
- Anforderungen an die Hard- und Software


@{b}Hinweise zu Amiga OS 3.5 und 3.9@{ub}

Lesen Sie bitte den Abschnitt @{" SetPatch deaktivieren " link aos35}.

Das Programm kann unter Amiga OS 3.5 / 3.9 mit aktiviertem SetPatch
nicht beendet werden. Darüber hinaus dürfen keine Programmteile
verwendet werden, die ein neues Fenster öffnen (u. a. Änderung
der Datenbankstruktur, Suchen und Anzeigen während des Ansehens
der Datensätze, Eingabe und Änderung von Datensätzen).

MicroBase fordert Sie nach dem Schließen der Datenbankdatei
dazu auf, den Rechner neu zu starten. Wenn Sie dies nicht
möchten, bleibt läuft das Programm in einer Endlosschleife
weiter.


@{b}Installation@{ub}

Um MicroBase zu installieren, rufen Sie einfach das Installerskript auf.

Folgende Dateien werden installiert:


  Datei              Verzeichnis
  --------------------------------------
  Programmdateien    Programmverzeichnis
  @{" CBSI " link cbsi}            C:
  cxbar              C:
  cxbupd             C:
  Bibliotheken       LIBS:
  MicroBase.ini      ENV:
  MicroBase.ini      ENVARC:


Bei vorhandener "rexxmathlib.library" wird diese nicht installiert,
wenn bereits eine neuere Version installiert ist (Version 38.08
bei Amiga OS 3.9).

Folgende Systemverzeichnisse werden erstellt:


  Verzeichnis  Verwendung
  --------------------------------------------------
  recovery     enthält die Transaktionsdateien zur
               Fehlerbereinigung
  res          enthält Dateien mit Programmmeldungen
  vm           enthält die Auslagerungsdatei für den
               'virtuellen Modus'


Die Verzeichnisse sind möglicherweise unsichtbar, da sie mit dem Attribut
"hidden" (versteckt) versehen sind.


@{b}Wichtige Hinweise zu den Systemverzeichnissen@{ub}

Die Verzeichnisse "recovery" und "vm" sollten nach dem Verlassen von Micro-
Base keine Dateien mehr enthalten.

· Falls "vm" trotzdem noch Dateien enthält, so können diese problemlos
  gelöscht werden.

· Falls "recovery" Dateien enthält, so trat während der Bearbeitung der
  letzten Datenbankdatei ein schwerer Fehler auf. MicroBase benötigt die
  Dateien zur Behebung des Fehlers; sie dürfen deshalb auf keinen Fall
  gelöscht werden!


@{b}Personalisierung@{ub}

Nach der Installation muss eine @{" Personalisierung " link pers} des Programms vorge-
nommen werden, bei der die Benutzerdaten (Name und Adresse) erfasst werden.


@{b}Anforderungen an die Hard- und Software@{ub}

MicroBase benötigt AmigaDOS 2.04 oder höher und mindestens 1 MB Speicher.
@{i}
Da die Bildschirmmasken des Editors auf den Standardzeichensatz »Topaz 8«
ausgelegt sind, sollte dieser oder ein anderer nicht proportionaler
Zeichensatz mit 8 Punkten in den Voreinstellungen aktiviert werden - wir
empfehlen XEN 8.
@{ui}
Zum Verwalten großer Dateien kann mehr Speicher erforderlich sein, welchen
Sie dann über das ToolType MEMORY festlegen müssen. Der Speicherbedarf wird
wie folgt berechnet:

  Matrix :                                  1 Bit
  Anzahl an Datensätzen:             65.535 Sätze
  -----------------------------------------------
  Zwischensumme:                      8.192 Bytes          = 65 535 / 8
  Statische Daten:                  160.000 Bytes
  -----------------------------------------------
  Speicherbedarf:                   168.192 Bytes
  ===============================================

Der Eintrag des ToolTypes kann demnach MEMORY=170 lauten.

Im sog. "virtuellen Modus" benötigt MicroBase immer 180 KB Speicher.

Mehr über ToolTypes finden Sie im Abschnitt @{" MicroBase starten " link start}.
@endnode

@node start "MicroBase starten"
MicroBase kann sowohl über die Shell als auch über die Workbench gestartet
werden. Argumente werden z. Zt. nicht unterstützt.

MicroBase erkennt folgende ToolTypes:


@{b}ToolType WIDTH@{ub}

Wenn Sie einen anderen Zeichensatz als Topaz 8 verwenden, können die Bild-
schirmmasken möglicherweise längere (kürzere) Datenfelder komplett an-
zeigen. Die Einstellung der maximalen @{b}Maskenbreite@{ub} erfolgt in Zeichen.

Standard: WIDTH=53

Wenn Sie den Zeichensatz XEN 8 benutzen, können Sie WIDTH=75 einstellen.


@{b}ToolType MEMORY@{ub}

Falls MicroBase mehr @{b}Arbeitsspeicher@{ub} für sich reservieren soll
- i. d. R. dann, wenn mehr als 65535 Datensätze verwaltet werden sollen -,
können Sie das mit diesem ToolType veranlassen. Die Angabe des zu
reservierenden Speichers erfolgt in Kilobytes.

Standard: MEMORY=180
@endnode

@node Ubersicht "Was bietet MicroBase?"
Dieses Kapitel enthält folgende Abschnitte:

- Allgemeines
- Datenbanken und Datenfelder
- Drucken
- Datenaustausch
- Datensicherheit und Datenschutz
- Bearbeitungsfunktionen
- Verknüpfung von Datenbankdateien
- Mehrbenutzerbetrieb
- Skripte
- World Wide Web


@{b}Allgemeines@{ub}

· direkter Zugriff über Datensatznummern

· "virtueller Modus": Auslagern der Selektionsmatrix auf den Datenträger
   benötigt weniger Arbeitsspeicher

· Lernprogramm enthalten

· max. Maskenbreite kann an den Zeichensatz angepasst werden

· Voreinsteller für Optionen

· Browser zum Durchblättern und Ändern von Datenbankdateien

· bis zu 234 Felder pro Datensatz

· bis zu 2 048 Zeichen pro Datenfeld

· max. 65 535 Datensätze pro Datei

· max. 2 Milliarden Datensätze im 'virtuellen Modus'

· Definition globaler Konstanten für Berechnungen ist möglich

· viele Beispieldateien

· bei langwierigen Operationen gibt es eine einfache Verlaufsanzeige


@{b}Datenbanken und Datenfelder@{ub}

· Feldnamen können 20 Zeichen lang sein und Leerzeichen enthalten

· Feldtypen Text, Nummer (Zahl), Zeit, Datum, Extern (z. B. für Texte
  und Bilder), Berechnung, Logisch und Referenz (Datenbankverknüpfung)

· Vorgabewerte für die Feldinhalte, u. a. das aktuelle Datum

· fortlaufende automatische Seriennummer mit definierbarem Startwert
  und Inkrement

· Eingabeformate für Datum und Zeit

· Unterstützung dezimaler, binärer, hexadezimaler und oktaler Zahlenein-
  gaben im Bereich +/- 10 ^ 309

· Datenbankstruktur kann jederzeit geändert werden (eingeschränkt)

· Hilfefunktion während der Dateneingabe (abhängig vom Feldtyp)

· für externe Felder sind beliebige Anzeigeprogramme wählbar

· Berechnungen innerhalb der Datensätze

· Feldoptionen, u. a. erlaubte Zahlenbereiche und zwingende Eingabe

· für Amiga OS 2.X werden Viewer mitgeliefert

· Überpfüfung der Datenkonsistenz während der Eingabe

· beim "Ansehen" von Datenbankdateien wird die Maus durch eine (einfache)
  Mausleiste unterstützt

· individuelle Hilfe-Texte für Datenfelder möglich


@{b}Drucken@{ub}

· Ausgabe von Etiketten und Listen auf Drucker bzw. in Datei

· Vorlage für Serienbriefe

· Ausdruck von Listen bzw. Etiketten in Dateien ist möglich

· Zahlenformate (z. B. 1234.567 -> DM 1.234,57)

· Schnittstelle zu "MicroChart" für einfache Diagrammerstellung

· Listengenerator


@{b}Datenaustausch@{ub}

· Import und Export von ASCII-Dateien in den Formaten SuperBase Profes-
  sional 4, BECKERtext III, Documentum 2, ProWrite, TransWrite, Personal
  Write

· einfache Anpassung des ASCII-Importes an andere Formate

· Import von ASCII-Dateien in aktuelle Datenbankdatei

· Konvertierung von ASCII-Dateien in eine neue Datenbankdatei

· Extrakt selektierter Datensätze in eine neue Datenbankdatei

· Import und Konvertierung von dBASE-kompatiblen Datenbanken

· dBASE-Export

· dBASE-Viewer

· SuperBase-Import

· Editor für dBASE-Datenbankdateien

· automatische Konvertierung anderer Datenbankformate beim Öffnen

· HTML-Herausgeber für das Internet

· Konvertierung von Tabellen in HTML-Dokumenten in das ASCII-Format

· Konvertierung in LaTeX- bzw. TeX-Dokumente

· Konvertierung nach asc2frm für einfache Druckaufbereitung

· Felder dürfen Feldtrenner enthalten, falls sie durch Anführungszeichen
  begrenzt sind

· externe Datenabfragen

· Export in SQL-Skript

· Im- und Export von XML


@{b}Datensicherheit und Datenschutz@{ub}

· Verschlüsselung von Datenbankdateien

· Reorganisation beschädigter Datenbankdateien

· fehlerhafte Datenbankdateien werden beim Öffnen reorganisiert

· überprüft Datenbankdateien beim Öffnen auf Beschädigungen

· Fehlerbereinigung: Abschluss unterbrochener Transaktionen (Recovery)

· Passwortdateien

· Utility zur Erstellung von Passwortdateien

· Personalisierung

· Archivierung von Datenbankdateien


@{b}Bearbeitungsfunktionen@{ub}

· Sortieren nach Text, Datum, Zeit sowie numerisch

· flexible Funktionen zum Suchen und Ersetzen von Feldinhalten, u. a. Multi-
  plikation von Feldinhalten mit einer Konstanten

· Filterfunktion

· Statistik-Funktionen: Durchschnitte, Summen, Minima, Maxima

· Sortieren einer Datenbank direkt auf dem Datenträger (benutzt virtuellen
  Speicher)

· phonetische Suche / Sortieren

· partielles Ersetzen

· einfaches Löschen von Datensätzen

· "Packen" von Datenbankdateien (Löschen unbenutzter Datensätze)


@{b}Verknüpfung von Datenbankdateien@{ub}

· Referenzen (Verknüpfungen mit anderen Datenbankdateien)

· Referenzen belegen keinen Platz auf dem Datenträger

· Caches für Referenzen

· Auffinden fehlerhafter Referenzen

· optional automatisches Löschen ungültiger Referenzen

· standardmäßige Überprüfung der Referenzintegrität bei der Dateneingabe


@{b}Mehrbenutzerbetrieb@{ub}

· Sperrung von Datenbanken bzw. -sätzen

· Datenbankdatei kann von mehreren Benutzern gleichzeitig bearbeitet
  werden (auch im 'virtuellen Modus')


@{b}Skripte@{ub}

· Ausführung von ARexx-Skripten

· Selektion von Datensätzen über Skripte

· ermöglichen komplexe Berechnungen und Bearbeitung aller Datenfelder

· in Verbindung mit der ARexx-Erweiterung @{b}MicroRexx@{ub} sind in Skripten Dialog-
  boxen, Gadgets, Menüs sowie die Berechnung mathematischer Funktionen
  möglich.


@{b}World Wide Web@{ub}

· HTML-Herausgeber für das Internet

· Import von HTML-Tabellen

· externe Datenbankabfragen, die HTML-Tabellen liefern und beispielsweise in
  CGI-Skripte eingebunden werden können

· XML und XSL werden unterstützt
@endnode

@node Intro "Einführung"
@{b}Funktionsweise des Programms@{ub}

MicroBase teilt eine Datenbankdatei in gleich lange @{b}Datensätze@{ub} ein, die aus
Datenfeldern bestehen. Auf jeden beliebigen Datensatz kann über die Satznum-
mer zugegriffen werden. Das Programm benötigt sehr wenig Speicher, weil nur
jeweils ein Datensatz im Speicher gehalten wird.

Datensätze werden direkt auf dem Datenträger sortiert, indem virtueller Spei-
cher verwendet wird. Nach dem Sortieren werden die @{b}Auslagerungsdateien@{ub} wieder
gelöscht.

Die Datei, die die Anzahl der vorhandenen Datensätze enthält (".PTR"), wird
bei jeder Änderung eines Datensatzes aktualisiert, um das Risiko eines Daten-
verlustes zu minimieren.

Falls erforderlich, werden Datenbankdateien bzw. Datensätze gesperrt, damit
sie nicht gleichzeitig durch @{b}mehrere Benutzer@{ub} verändert werden können.

@{b}Transaktionen@{ub}, die (wegen eines Systemfehlers oder Stromausfalls)
nicht abgeschlossen wurden, werden beim Öffnen einer Datenbankdatei voll-
endet.

Zur Verwaltung der maximal möglichen 65 535 Datensätze werden 8 192 Bytes
Arbeitsspeicher benötigt, bei Überschreitung dieser Grenze entsprechend mehr.
MicroBase kann die Verwaltungsdaten jedoch auch auf einen Datenträger aus-
lagern, wenn der Speicher knapp wird. Dies ist der @{b}virtuelle Modus@{ub}, der
mehr als zwei Milliarden Datensätze verwalten kann.

Neben den Standardfunktionen von Datenbankverwaltungssystemen - u. a.
Suchen und Sortieren - bietet MicroBase eine Reihe von weiteren Möglich-
keiten:

· Berechnungsformeln
· Referenzen (= Verbindungen zwischen Datenbankdateien)
· @{b}Skripte@{ub}, mit denen Datensätze flexibel bearbeitet werden können
· umfangreiche Funktionen zum Import und Export von Datenbankdateien anderer
  Formate


@{b}Wo bekomme ich Hilfe?@{ub}

· @{b}Einsteiger@{ub} sollten zunächst das @{" Tutorium " link Tutor} durcharbeiten. Das
  Lernprogramm erläutert das Tutorium visuell.

  @{" Abbildung: Lernprogramm " system "Viewer/iff_view Lernprogramm/lernprghlp.iff"}
  @{" Lernprogramm aufrufen " system "Lernprogramm/Lernprogramm"}
  @{" Hilfe zum Lernprogramm " link "Lernprogramm/Lernprogramm.guide/MAIN"}

· @{" Die mitgelieferten Datenbanken " link bspdb} beschreibt die Beispielprojekte und deren
  Besonderheiten.

· Allgemeine @{b}Grundlagen@{ub} zum Erstellen von Datenbanken sind in dem Kapitel
  @{" Datenbankentwicklung " link dbe} zusammengefasst.

· Für allgemeine oder spezielle @{b}Hinweise@{ub} lesen Sie bitte die Abschnitte
  @{" Tipps & Tricks " link Tipps} sowie  @{" Problemlösungen " link pl}.

· @{b}Fortgeschrittene Anwender@{ub} finden in dem Abschnitt @{" Weiterführende Themen " link wft}
  wichtige Informationen zu speziellen Anwendungsgebieten.

· @{b}Programmtechnische Informationen@{ub} finden Sie weiter unten in dem Abschnitt
  @{" Interna " link Interna}.

· @{b}Neuigkeiten@{ub} sind unter @{" History " link hist} und @{" Neues " link neu} aufgelistet.


@{b}Wie starte ich MicroBase?@{ub}

  Siehe @{" Abbildung: MicroBase starten " system "Viewer/iff_view Lernprogramm/prgstart.iff"}.

Lesen Sie bitte vor dem ersten Aufruf des Programms den Abschnitt über die
@{" Personalisierung " link pers}.

Der Abschnitt @{" MicroBase starten " link start} beschreibt die unterstützten
ToolTypes.
@endnode

@node Menus "Die Menüs von MicroBase"
@{b}MicroBase hat folgende Menüs:@{ub}

@{" Projekt " link Datei}     Dateioperationen wie Öffnen, Sichern, Löschen
@{" Bearbeiten " link Bearbeiten}  Eingeben, Ansehen, Suchen, Sortieren, Selektionen
@{" Datenbank " link Datenbank}   Import, Export, Drucken, Statistiken, Datensicherheit
@{" Extras " link xtn}      Aufruf externer Module, Systeminfo, CLI
@{" Optionen " link opti}    Voreinsteller, Personalisierung, Datenbankstruktur anpassen
@{" Hilfe " link hilfe}       Dokumentation, Lernprogramm


@{b}Es gelten folgende Vereinbarungen:@{ub}

Drei Punkte (...) nach einem Menüpunkt bedeuten, dass ein Requester (eine
Dialogbox) folgt. Funktionsgruppen werden durch eine "Wellenlinie" (~~~~~)
voneinander getrennt.
@{i}
Eine Übersicht über die Menüpunkte und ihre Shortcuts finden Sie in dem
Abschnitt @{" Tastaturkürzel " link Tasten}.
@{ui}
@endnode

@node Datei "Das 'Projekt'-Menü"
Neu ...     Mit diesem Befehl wird eine neue Datenbankdatei im MicroBase-
            Format erstellt. (Zuvor wird ggf. die aktuelle Datenbankdatei
            geschlossen.)

            Hinweis: Vor dem Erstellen einer neuen Datenbank sollten Sie
                     den Abschnitt @{" Datenbankentwicklung " link dbe} lesen
                     und das Lernprogramm durcharbeiten.

            Folgende Schritte sind beim Erstellen einer Datenbankdatei er-
            forderlich:

            1  Wählen Sie einen Dateinamen aus. MicroBase hängt an diesen die
               Erweiterung für MicroBase-Datenbankdateien (".DAT") an.

            2  Geben Sie nun bitte die gewünschte Anzahl von Datenfeldern
               ein (1 - 234).

            3  Für jedes Datenfeld Feldbezeichnung, @{" Feldtyp " link datyp}, Feldlänge und
               ggf. einen Standardwert sowie Optionen definieren.

               Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die Länge eines Datensatzes
                        64 KB (65 536 Bytes) nicht überschreiten darf. Wenn
                        diese Datensatzlänge erreicht ist, können keine
                        weiteren Datenfelder definiert werden. Die minimale
                        Datensatzlänge ist ein (1) Zeichen.

               @{i}Feldtypen@{ui}

               Kennung  Typ        Bemerkung
               -------------------------------------------------------------
               T        Text       beliebige alphanumerische sowie Sonder-
                                   zeichen
               N        Zahl       Der Dezimalpunkt ('.') zählt mit
               D        Datum      feste Feldlänge
               Z        Zeit       feste Feldlänge
               X        Extern     speichert Dateipfade ab
               B        Berechnung Enthält Formeln und entspricht Typ "Zahl"
               L        Logisch    Enthält Wahrheitswerte (feste Feldlänge)
               R        Referenz   Verknüpfung mit einem Feld einer anderen
                                   Datenbank (feste Feldlänge)

               @{i}Standardwerte@{ui}

               $D       aktuelles Datum einfügen
               $N       Seriennummer einfügen
                        Für die Seriennummer können Startwert und Schritt-
                        weite (Inkrement) angegeben werden. Voreingestellt
                        ist jeweils "1". Beachten Sie, dass pro Datensatz
                        nur eine Seriennummer möglich ist, da diese als
                        eindeutiger Schlüssel verwendet werden soll. Die
                        eingegebenen Zahlen werden auf die nächste ganze
                        Zahl gerundet.
               $Z       Aktuelle Uhrzeit einfügen
               $        öffnet bei "externen" Feldern eine ASL-Auswahlbox
                        zur einfacheren Dateiauswahl.

               Alle anderen Eingaben werden unverändert übernommen. Die maxi-
               mal erlaubte Länge des Vorgabewertes beträgt 20 Zeichen.

               @{i}Optionen@{ui}

               K        Eingabe wird in Kleinbuchstaben umgewandelt.
               G        Umwandlung in Großbuchstaben.
               N        Namensschreibweise: am Anfang und nach Leerzeichen
                        erfolgt eine Umwandlung in Großbuchstaben.
               <Zahl    Maximalwert; beispielsweise sind bei '<99' nur Zahlen
                        kleiner als 99 erlaubt.
               >Zahl    Minimalwert.
               E        Eingabe ist zwingend erforderlich, die Eingabemaske
                        kann sonst nicht verlassen werden.

               Bei den Optionen wird die Groß-/Kleinschreibung unterschieden;
               max. 12 Zeichen können eingegeben werden. Die Optionen können
               miteinander kombiniert werden (bei K, G, N ist dies natürlich
               nicht sinnvoll). Bei Namensfeldern in Adressdatenbanken wird
               von vielen Unternehmen 'EN' verwendet.

               Hinweis: Die Option "E" wird bei Schlüsseln bzw. Fremdschlüs-
                        seln benötigt; siehe @{" Datenintegrität " link di}.

               @{i}Zahlenformate@{ui}

               Bei numerischen und Berechnungsfeldern können Sie noch ein
               @{" Zahlenformat " link zf} angeben, das beim Ausdrucken von
               Listen bzw. Etiketten verwendet wird. Dies gilt entsprechend
               für Referenzfelder, die einen numerischen Wert beinhalten.

               @{i}Standardfelder@{ui}

               MicroBase erstellt standardmäßig Textfelder mit 20 Zeichen
               Länge, die die Bezeichnung "Feld " zuzüglich der Feldnummer
               haben ("Feld 4"). Unbekannte Feldtypen werden durch den
               Typ Text ersetzt.

               @{i}Feldlängen@{ui}

               Bitte beachten Sie, dass die Feldlängen der Typen "Datum", "Re-
               lation", "Zeit" und "Logisch" fest sind. Sie sollten im Hin-
               blick auf die Kompatibilität mit zukünftigen Programmversionen
               nicht geändert werden.

               Die Länge von Feldern der Typen "Nummer" und "Berechnung" darf
               19 Stellen nicht überschreiten, da dies in dBASE die Beschrän-
               kung für Zahlenfelder ist.

               @{i}Hilfefunktion@{ui}

               Drücken Sie während der Eingabe der Feldtypen und Wertvorgaben
               auf <Help>, um die Hilfefunktion zu aktivieren.

               @{i}Externe Felder und Berechnungen@{ui}

               Bei Feldern des Typs "Extern" müssen Sie zusätzlich einen
               Viewer eingeben, bei "Berechnungs"-Feldern eine Formel. Beide
               Angaben können bis zu 2 048 Zeichen lang sein.

                 Viewer:     Unter OS 3.X wird standardmäßig »MultiView« als
                             Anzeigeprogramm benutzt. Sie können jedoch jedes
                             andere Programm angeben (wenn Sie »C:Ed« oder
                             einen anderen Texteditor benutzen, haben Sie ein
                             Äquivalent zu einem MEMO Feld auf dem PC).

                             Für OS 2.X werden einige Viewer mitgeliefert.

                 Formel:     Sie können alle Funktionen von ARexx benutzen;
                             die mitgelieferte »rexxmathlib.library« bietet
                             zusätzliche mathematische Funktionen.

               @{i}Referenzen@{ui}

               Die Erstellung von @{" Referenzen " link reldb} entnehmen Sie bitte dem
               gesonderten Abschnitt.

               @{i}Individuelle Hilfe-Texte@{ui}

               Sie können eine individuelle Hilfe oder Beschreibung für
               das Datenfeld eingeben, die während der Eingabe des Daten-
               feldes durch Druck auf die <Help>-Taste angezeigt wird.

               Das Zeichen »|« fügt in den Dialog einen Zeilenumbruch
               ein.

            4  Im nächsten Schritt können Sie ein Passwort für die Daten-
               bankdatei vergeben.

               Wenn Sie ein Passwort vergeben, so muss dieses mindestens
               6 Zeichen und höchstens 60 Zeichen lang sein. Es sollte mög-
               lichst aus mehreren Wörtern bestehen.

               Das Passwort wird auf dem Bildschirm nur in Form von "Stern-
               chen" angezeigt. Um Tippfehler auszuschließen, müssen Sie das
               Passwort zweimal eingeben.

               Wenn Sie ein Dollarzeichen ($) eingeben, fordert MicroBase
               Sie zur Auswahl einer @{" Passwortdatei " link pwfile} auf.
               (Das Utility @{" makepwd " link makepwd} erstellt
               Passwortdateien.)

               Für maximale Sicherheit sollte das Passwort mindestens so
               lang wie ein Datensatz sein, da es für die Verschlüsselung
               der Daten verwendet wird (so genannte symmetrische
               Verschlüsselung).

               MicroBase wiederholt die Passworteingabe so lange, bis ein
               leeres oder ein gültiges Passwort eingegeben wurde. (Ein
               gültiges Passwort hat die korrekte Länge und wurde zweimal
               übereinstimmend eingegeben.)

               Hinweis: Drücken Sie auf <Esc>, um das Eingabefeld zu löschen.

            5  Nach einer letzten Sicherheitsabfrage wird die Datenbankdatei
               erstellt; sie besteht mindestens aus den folgenden Dateien
               (der Dateiname wird mit 'Beispiel' angenommen):

               'Beispiel.DAT': Die eigentliche Datenbankdatei.
               'Beispiel.DEF': Die Definitionsdatei für die Datenfelder
               'Beispiel.PTR': Die Zeigerdatei, die die maximale und tat-
                               sächliche Anzahl der Datensätze angibt.
               'Beispiel.LCK': Sperrdatei für den Mehrbenutzermodus.
               'Beispiel.SYS': Informationen zur MicroBase-Version (wird beim
                               Erfassen des ersten Datensatzes angelegt).

            Falls die Datenbankdatei schon existieren sollte, wird eine
            entsprechende Fehlermeldung angezeigt.

            @{" Abbildung: Felddefinition 1 " system "Viewer/iff_view Lernprogramm/04.iff"}
            @{" Abbildung: Felddefinition 2 " system "Viewer/iff_view Lernprogramm/05.iff"}
            @{" Abbildung: Viewer definieren " system "Viewer/iff_view Lernprogramm/06.iff"}

öffnen ...  Sie können in einer Dateiauswahlbox eine Datei auswählen, die Sie
            öffnen möchten.

            @{i}Automatische Konvertierung@{ui}

            Datenbankdateien folgender Formate können in MicroBase geöffnet
            werden:


              Extension  Datenbankformat
              ----------------------------
              .asc       ASCII-Textdatei
              .dat       MicroBase
              .DBF       dBASE (III - 5.0)
              .html      HTML-Dokument
              .sbf       SuperBase (IV)


            dBASE- und SuperBase-Datenbankdateien werden automatisch in das
            Format von MicroBase gewandelt und danach geöffnet.

            Dies gilt entsprechend für ASCII-Textdateien. HTML-Dokumente
            werden zuerst in das ASCII-Format gewandelt; die erste Tabelle
            wird zusätzlich in das MicroBase-Format konvertiert und dann
            geöffnet.

            Nähere Informationen siehe:

            @{" dBASE- und FoxPro-Datenbanken konvertieren " link dbf2dat}
            @{" SuperBase-Datenbanken konvertieren " link sbf2dat}
            @{" ASCII-Dateien nach MicroBase konvertieren " link asc2dat}
            @{" HTML-Tabellen nach ASCII konvertieren " link html2asc}

            @{i}Demoversion@{ui}

            Ohne Keyfile können nur Datenbankdateien mit bis zu 20 Datensätzen
            geladen werden; der 'virtuelle Modus' ist nicht möglich.

            @{i}Passwörter@{ui}

            Falls die Datenbankdatei verschlüsselt ist, müssen Sie jetzt
            ein Passwort eingeben. Das Passwort wird nicht in lesbarer Form
            angezeigt, sondern nur in Form von "Sternchen".

            Bei unverschlüsselten Datenbankdateien können Sie einfach auf
            <Return> drücken.

            Wenn Sie ein Dollarzeichen ($) eingeben, fordert MicroBase
            Sie zur Auswahl einer @{" Passwortdatei " link pwfile} auf.
            @{b}
            Falls das Passwort falsch ist, erscheinen auf dem Bildschirm nur
            "wirre Zeichen" anstatt der Datensatzinhalte. In einigen Fällen
            kann sogar die Eingabemaske nicht mehr korrekt angezeigt werden.

            Sie müssen es dann UNBEDINGT vermeiden, Datensätze zu edieren
            oder hinzuzufügen.

            Andernfalls müssen Sie mit DATENVERLUSTEN rechnen.
            @{ub}
            Falls das Passwort nicht validiert werden kann, wird die Daten-
            bankdatei geschlossen und der Zugriff verweigert.

            @{i}Automatische Datenbankreparatur@{ui}

            Fehlende Zeigerdateien (.PTR) werden automatisch erzeugt. Die
            Anzahl der Datensätze wird errechnet und die maximal mögliche
            Anzahl der Datensätze auf den Standardwert gesetzt. Dieser Wert
            kann jedoch von Ihnen geändert werden.

            Fehlende Definitionsdateien werden ebenfalls automatisch erzeugt.
            Da die Datenbankstruktur unbekannt ist, erstellt MicroBase nur
            ein einziges Text-Datenfeld "Lazarus", das so lang ist wie ein
            Datensatz. Auf diese Weise ist ein Zugriff auf die Datenbank-
            datei möglich. Sie sollten jedoch die vorhandenen Datensätze in
            eine sequenzielle Textdatei exportieren, um einen Datenverlust
            zu vermeiden.

            Falls eine Datenbankdatei zwar definiert, aber noch nicht vor-
            handen ist, wird sie von MicroBase neu erstellt. Sie müssen sie
            jedoch erneut öffnen, um sie verwenden zu können.

            Fehlerhafte Datenbankdateien werden vor dem Öffnen automatisch
            reorganisiert. (Eine Datenbankdatei wird als fehlerhaft erkannt,
            wenn die in der Zeigerdatei angegebene Anzahl von Datensätzen
            nicht zu der Dateilänge der Datenbankdatei passt.)

            @{i}Prüfung auf Lesbarkeit@{ui}

            Falls der erste Datensatz der Datenbank nicht korrekt gelesen
            werden kann, erscheint eine Fehlermeldung. Die Ursache des
            Fehlers ist entweder ein falsches Passwort oder eine Beschädigung
            der Datenbank. Sie sollten sich den ersten Datensatz ansehen und
            ggf. die Datenbankdatei reorganisieren lassen, falls der über-
            wiegende Teil des Datensatzes doch noch lesbar ist.

            Die Beschädigung der Datenbankdatei kann auch durch den Import
            einer SuperBase-Datei verursacht worden sein, die numerische
            Datenfelder enthielt. In diesem Falle sollten Sie die Datei
            mit SuperBase öffnen und alle Datenfelder in Textfelder ("TXT")
            umwandeln. Danach müssen Sie die Datenbankdatei von SuperBase
            reorganisieren lassen und können dann erneut versuchen, sie mit
            MicroBase zu öffnen. (Ohne Reorganisation ist die Änderung des
            Datentyps leider wirkungslos.)

            @{i}'Virtueller Modus'@{ui}

            Falls die virtuelle Selektionsmatrix bereits existiert, geht
            das Programm von einem Fehler aus und öffnet die Datenbank-
            datei im Standardmodus.

            Im 'virtuellen Modus' wird nach dem Öffnen einer Datei zuerst
            die Auslagerungsdatei aufgebaut. Dieser Vorgang nimmt im Allge-
            meinen nur sehr wenig Zeit in Anspruch.

            @{i}Referenzcaches@{ui}

            Sollten die Cachedateien für Referenzfelder noch nicht existieren,
            werden sie jetzt erzeugt.

            @{i}Sperrdatei@{ui}

            Sollten die Sperrdatei für den Mehrbenutzermodus noch nicht exis-
            tieren oder fehlerhaft sein, so wird sie erzeugt.

            @{i}Transaktionen@{ui}

            Falls @{" Transaktionen " link ta} nicht korrekt beendet wurden, so wird dies
            nachgeholt.

            @{i}Systemdatei@{ub}

            Falls die Datei ein neueres Datenbankformat verwendet, als von der
            eingesetzten MicroBase-Version unterstützt wird, erscheint
            ggf. eine entsprechende Fehlermeldung.

schließen   Die aktuelle Datei wird geschlossen und im 'virtuellen Modus' die
            Auslagerungsdatei gelöscht.

            Die aktuellen Einstellungen für Viewer, Formeln usw. werden auf
            ihre Standardwerte zurückgesetzt (d. h., sie werden gelöscht).

            Alle Datenbankdateien werden vor dem Öffnen einer anderen oder am
            Programmende automatisch geschlossen.

            Hinweis: Das Schließen der Datenbankdatei benötigt mehrere
                     Sekunden, da auf den Abschluss aller erforderlichen
                     Datenträgerzugriffe gewartet werden muss.

löschen ... Nach einer Sicherheitsabfrage wird die ausgewählte Datei ge-
            löscht, außerdem die gleichnamigen Dateien mit den Extensionen
            .CCY, .CLC, .CMD, .DEF, .NUM, .OPT, .PRE, .PTR, .REL, .RN, .SW,
            .SYS, .TA1, .TA2, .VM und .VM2. Vorhandene Referenzcaches (.1,
            .2 usw.) werden ebenfalls gelöscht.

            Falls eine Sperrdatei (.LCK) existiert, geschieht Folgendes:

            · Wenn der Mehrbenutzerbetrieb deaktiviert wurde, wird sie
              ebenfalls gelöscht.

            · Wenn die Datenbanksperrung jedoch aktiv ist, wird das Löschen
              aller betroffenen Dateien verweigert.

Über ...    Zeigt die Versionsnummer und das Revisionsdatum an.

            Wenn Sie auf "Status" klicken, werden bei einer geöffneten Daten-
            bankdatei zusätzlich folgende Informationen angezeigt:

            1 Namen der Datenbankdatei, der Abfrage und der Selektionsmatrix
              (jeweils nur, falls vorhanden)

            2 Anzahl der in der Datenbank vorhandenen Datensätze, der Feld-
              anzahl und der Datensatzlänge

            3 Anzahl der selektierten Datensätze (absolut und im Verhältnis
              zur Gesamtanzahl)

            4 Status der Selektion: aktiv oder inaktiv

            5 Anzahl der Bytes, die im 'virtuellen Modus' auf den Datenträger
              ausgelagert wurden (oder ggf. die Angabe "deaktiviert")

            In jedem Fall werden die freien Resourcen (der Anteil des freien
            am reservierten Speicher) und die maximal mögliche Anzahl von
            Datensätzen angezeigt. Falls die freien Resourcen unter 20 %
            sinken, sollten Sie mehr @{" Speicher reservieren " link Installation} oder - falls
            noch nicht geschehen - den 'virtuellen Modus' aktivieren.

            Bei der Demo-Version erscheint ein entsprechender Hinweis: die
            Anzahl der Datensätze ist begrenzt, der 'virtuelle Modus' nicht
            möglich.

            Falls das Programm bereits personalisiert wurde, werden Name
            und Schlüssel des Benutzers angezeigt.

            Der Statusbericht wird durch einen Mausklick beendet.

beenden ... Nach einer Sicherheitsabfrage wird das Programm beendet. Die
            Auslagerungsdatei des 'virtuellen Modus' wird zuvor gelöscht.

            Hinweis: MicroBase schließt noch vor der Sicherheitsabfrage
                     alle offenen Dateien. Wenn Sie sich dazu entschließen,
                     das Programm nicht zu beenden, wird die letzte Daten-
                     bankdatei erneut geöffnet.

            MicroBase fordert Sie unter Amiga OS 3.5 / 3.9 nach dem Schließen der
            Datenbankdatei dazu auf, den Rechner neu zu starten. Wenn Sie
            dies nicht möchten, bleibt läuft das Programm in einer
            Endlosschleife weiter.
@endnode

@node Bearbeiten "Das 'Bearbeiten'-Menü"
Eingeben ...       Die eingegebenen Datensätze werden an die Datei angehängt,
                   wenn Sie den Menüpunkt "Bearbeiten/Eingeben" aufrufen. Das
                   Edieren bestehender Datensätze ist hier nicht möglich.

                   Die Eingabe der Datensätze geschieht seitenweise; es
                   werden bis zu 24 Datenfelder auf dem Bildschirm angezeigt.

                   In der Datenmaske werden die definierten Vorgabewerte au-
                   tomatisch angezeigt und können so übernommen werden.
                   Optional werden zusätzlich die Eingabeformate angezeigt.

                   Bei der Eingabe ist grundsätzlich der Einfügemodus akti-
                   viert. Wenn Sie jedoch etwas in Felder der Formate "Datum"
                   oder "Zeit" eingeben, wird der Überschreibmodus aktiviert,
                   falls Sie die Anzeige von Eingabeformaten eingeschaltet
                   haben.

                   MicroBase entfernt Leerzeichen am Anfang sowie Ende des
                   Feldes automatisch. Doppelte Anführungszeichen (") werden
                   in einfache (') umgewandelt, da doppelte Anführungszei-
                   chen in ARexx-Skripten als Stringbegrenzer benutzt werden.

                   @{i}Tastaturbefehle@{ui}

                   <Return>    Eingabe übernehmen.
                   <Buchstabe> Im Einfügemodus wird der Buchstabe vor dem
                               aktuellen Zeichen eingefügt, im Überschreib-
                               modus wird das Zeichen an der Cursorposition
                               überschrieben. Der Cursor bewegt sich in jedem
                               Fall nach um eine Position nach rechts.
                   <links>     Bewegt den Cursor um eine Position nach links.
                   <rechts>    Bewegt den Cursor eine Position nach rechts.
                   <Backspace> Löscht das Zeichen vor dem Cursor und bewegt
                               diesen um eine Position nach links.
                   <Del>       Löscht das Zeichen an der Cursorposition.
                   <CTRL-V>    Schaltet zwischen Einfüge- und Überschreib-
                               modus um.
                   <Help>      Ein vom Feldtyp abhängiger Hilfetext wird ein-
                               geblendet. Dieser gibt Ihnen Hinweise auf die
                               akzeptierten Feldinhalte.
                               Falls eine individuelle Hilfe für das Daten-
                               feld existiert, wird diese zusätzlich
                               angezeigt.
                   <Esc>       Löscht das Eingabefeld und setzt den Cursor an
                               dessen Beginn.

                   @{i}Lange Datenfelder@{ui}

                   Beachten Sie bitte, dass bei Datenfeldern, die mehr als 53
                   Zeichen aufnehmen können, der Cursor immer am Anfang des
                   Eingabefeldes steht. Sie können sich jedoch trotzdem wie
                   beschrieben im Feld bewegen; auch die anderen Tastatur-
                   befehle stehen wie gewohnt zur Verfügung.

                   » Die maximale Maskenbreite von 53 Zeichen kann von Ihnen
                     verändert werden - siehe Abschnitt @{" MicroBase starten " link start}.

                   @{i}Konsistenzprüfung@{ui}

                   Bei falschen Eingaben erscheint eine Fehlermeldung, die
                   die  Art des Fehlers anzeigt (etwa 'Stunde muss im
                   Bereich 00..23 sein.') Bei Zahlen erscheint außerdem ein
                   Fragezeichen('?') an der vermuteten Fehlerstelle.

                   @{i}Zahleneingabe@{ui}

                   Zahlen können Sie in MicroBase im dezimalen, hexadezimalen,
                   binären und oktalen Format eingeben. Die Wertebereiche
                   sind dabei wie folgt:
@{i}
                     dezimal, wissenschaftlich: -10^309..+10^309
                     binär, oktal, hexadezimal:  - 2^31..+2^31-1
@{ui}
                   Kommazahlen sind nur im dezimalen bzw. wissenschaftlichen
                   Format erlaubt; dort sind sie mit Dezimalpunkt ('.') ein-
                   zugeben. Das Dezimalkomma wird von MicroBase - mit Ausnahme
                   der Zahlenformate nicht unterstützt und automatisch in
                   einen Dezimalpunkt umgewandelt.

                   @{i}Externe Felder@{ui}

                   Wenn Sie ein Dollarzeichen ('$') eingeben, öffnet Micro-
                   Base einen Dateirequester.

                   @{i}Abgeleitete Datenfelder@{ui}

                   Felder des Typs "Berechnung" können nicht ediert werden,
                   da ihr Inhalt erst nach der Eingabe aller Felder errech-
                   net wird. Dies gilt entsprechend auch bei "Referenzen".

                   Für Referenzfelder wird ein Eintrag in der entsprechenden
                   Cache-Datei erzeugt.

                   @{i}Mehrbenutzerbetrieb@{ui}

                   Wenn der Datensatz schon von einem anderen Benutzer be-
                   arbeitet wird, erhalten Sie eine Fehlermeldung. Sie
                   müssen dann warten, bis der Datensatz wieder verfügbar
                   ist.

                   Nach dem Speichern eines neuen Datensatzes wird in die
                   Sperrdatei (.LCK) ein neuer Datensatz angefügt.

                   @{i}Referenzintegrität@{ui}

                   Wenn die Option "Strikte Referenzintegrität" aktiviert
                   wurde, können Sie den Datensatz erst speichern, wenn
                   er die referenzielle Integrität erfüllt.

                   @{i}Systemdatei@{ui}

                   Falls die Systemdatei (".SYS") mit den Versionsangaben
                   noch nicht existiert, wird sie erstellt. Sie wird für
                   die Kompatibilität mit zukünftigen Programmversionen
                   benötigt.

                   @{i}Automatische Selektion@{ui}

                   Wenn Sie zuvor den Menüpunkt "Bearbeiten/Alles selekt."
                   aufgerufen hatten, wird der neu eingegebene Datensatz
                   automatisch selektiert.

                   @{i}Transaktion@{ui}

                   Das Edieren eines Datensatzes ist eine Transaktion und
                   wird nach einem Systemfehler rückgängig gemacht.

                   In diesem Fall gehen alle Änderungen am Inhalt des
                   Datensatzes verloren.

                   @{i}Demoversion@{ui}

                   Ohne Keyfile können maximal 20 Datensätze eingegeben
                   werden.

                   @{" Abbildung: Datensätze eingeben " system "Viewer/iff_view Lernprogramm/10.iff"}

Ansehen            Mit diesem Befehl werden die (selektierten) Sätze ange-
                   zeigt und ediert.

                   Hinweis: Sie können auuch den Browser verwenden.

                   @{i}Tastaturbefehle@{ui}

                   Cursor_rechts: 1 Satz weiter
                   Cursor_links:  1 Satz zurück
                   Cursor_runter: 10 Sätze vor
                   Cursor_hoch:   10 Sätze zurück
                   e              Aktuellen Satz bearbeiten (siehe oben)
                   s              "         "    selektieren    = in
                                                 Matrix aufnehmen
                   d              "         "    de-selektieren = aus
                                                 Matrix entfernen
                   b              Begriff suchen in selektierten Sätzen (ab
                                  nächstem Satz). Die Optionen zur Groß- und
                                  Kleinschreibung sowie zur phonetischen
                                  Suche werden berücksichtigt.
                   g              'Gehe zu' = Sprung zu einem anderen
                                  Datensatz (über die Datensatznummer)
                   v              Erlaubt Ihnen, die Nummer des anzuzeigen-
                                  den Datenfeldes einzugeben.
                   CTRL-A bis     übergibt den Inhalt des Datenfeldes an
                     CTRL-Y       den Viewer (CTRL-A ist für das erste an-
                                  gezeigte Feld usw.)
                                  Die Nummer der aktiven Seite wird dabei
                                  berücksichtigt.
                   ESC            'Abbruch' = Das Ansehen der Sätze wird
                                  beendet
                   0 bis 9        schaltet auf die entsprechende Seite um;
                                  jede Seite besteht aus 24 Datenfeldern.
                                  Dieses Verfahren ermöglicht das Anzeigen
                                  von mehr als 25 Datenfeldern.
                   HELP           zeigt eine Übersicht der wichtigsten
                                  Tastaturbefehle an

                   @{i}Mausunterstützung@{ui}

                   Die Mausleiste am unteren Bildschirmrand ermöglicht die
                   Auswahl der wichtigsten Befehle mit einem Mausklick.


                     Mausfeld  Befehl
                     -----------------------------------------
                     |<        geht zum ersten Datensatz
                     <<        10 Datensätze zurückblättern
                     <         1 Datensatz zurückblättern
                     E         Edieren
                     S         Selektieren bzw. Deselektieren
                     G         Gehe zu
                     B         Begriff suchen
                     V         Feldinhalt mit Viewer anzeigen
                     >         zum nächsten Datensatz blättern
                     >>        10 Datensätze weiterblättern
                     >|        geht zum letzten Datensatz


                   @{i}Fehlerhafte Bildschirmdarstellung@{ui}

                   Falls auf dem Bildschirm nur wirre Zeichen erscheinen,
                   haben Sie entweder das Passwort falsch eingegeben oder
                   die Datenbankdatei muss reorganisiert (d. h. repariert)
                   werden.

                   @{i}Referenzfelder@{ui}

                   Je nach den gewählten Optionen werden Referenzfelder nor-
                   mal, kursiv formatiert oder gar nicht angezeigt.

                   @{" Abbildung: Datensätze ansehen 1 " system "Viewer/iff_view Lernprogramm/12.iff"}
                   @{" Abbildung: Datensätze ansehen 2 " system "Viewer/iff_view Lernprogramm/13.iff"}

Löschen ...        Nach einer Sicherheitsabfrage werden *alle* selektierten
                   Datensätze gelöscht. Die Selektion wird entfernt; der
                   Satzzeiger auf Datensatz 1 positioniert.

                   Das Löschen von Datensätzen verändert nicht die Länge der
                   Datenbankdatei. Die überflüssigen Daten am Ende der
                   Datei werden mit Leerzeichen überschrieben.

                   Im Gegensatz zu einigen anderen Datenbankverwaltungs-
                   systemen (u. a. dBASE) werden die Datensätze nicht nur
                   logisch, sondern sofort physikalisch gelöscht.

                   Wie bei dBASE muss die Datenbankdatei "gepackt" werden,
                   um die gelöschten Datensätze aus der Datei zu entfernen.
                   Dies geschieht beim Sortieren automatisch und auf Wunsch
                   beim Reorganisieren der Datenbankdatei.

                   Die Sortierung der Datenbank geht durch diesen Vorgang
                   verloren.

                   Falls Sie nicht die "strikte Referenzintegrität" akti-
                   viert haben, verlieren die Referenzcaches ihre Gültig-
                   keit.

                   Hinweis: Vergewissern Sie sich vor dem Löschen, ob
                            die richtigen Datensätze selektiert wurden.
                            denn durch das Aktualisieren der Referenz-
                            caches werden alle Datensätze selektiert,
                            die die referenzielle Integrität verletzen.

Sortieren ...      Hiermit wird die Datenbankdatei nach dem Inhalt eines
                   Datenfeldes sortiert.

                   Folgende Sortiermethoden stehen zur Verfügung:

                   [T]Text:      Die Feldinhalte werden nach ihrem ASCII-
                                 Wert sortiert. Umlaute werden zuvor in
                                 A, O, U bzw. SS gewandelt, um korrekt
                                 sortiert werden zu können (Bis Vers. 1.4.8
                                 wurden sie in AE usw. gewandelt. Dies ent-
                                 sprach jedoch nicht der DIN.)
                   [N]umerisch:  Es wird nach dem Zahlenwert sortiert.
                   [D]atum:      Die Feldinhalte werden als Datumsangaben
                                 interpretiert. Das Datum wird in die Tages-
                                 Zahl des julianischen Datums umgewandelt
                                 und als ganze Zahl (Integer) behandelt.
                   [Z]eit:       Es wird nach der Uhrzeit sortiert, indem
                                 die Zeitangabe in die Sekundenzahl des
                                 julianischen Datums umgewandelt wird.
                   E[X]tern:     Es wird nach dem Dateinamen sortiert.
                   [B]erechnung: Das Ergebnis wird wie eine Zahl sortiert.
                   [L]ogisch:    Die Sortierung erfolgt wie bei Texten.
                   [R]eferenz:   Sortierung wie bei Texten.

                   Vor dem Sortieren führt MicroBase das Programm @{" dfree " link dfree}
                   im Programmverzeichnis aus, um den freien Platz auf dem
                   Datenträger zu ermitteln und bei ungenügendem freien
                   Platz eine entsprechende Fehlermeldung anzuzeigen.

                   MicroBase bereitet den Sortiervorgang vor, indem es die
                   benötigten Auslagerungsdateien erstellt: <Dateiname>.VM
                   für den virtuellen Speicher und <Dateiname>.RN zur Ver-
                   waltung der sortierten Datensätze. <Dateiname>.VM ent-
                   hält für jeden Datensatz das zu sortierende Datenfeld;
                   <Dateiname>.RN enthält die zugehörige Datensatznummer.

                   Im zweiten Schritt folgt der Sortiervorgang selbst.

                   Zum Abschluss des Sortiervorgangs wird der virtuelle
                   Speicher gelöscht und alle Datensätze der Datenbankdatei
                   in sortierter Reihenfolge in eine Auslagerungsdatei ge-
                   schrieben. Falls das Sortieren erfolgreich war, wird die
                   Datenbankdatei gelöscht; die Auslagerungsdatei tritt an
                   ihre Stelle. Im Falle eines Sortierfehlers bleibt die
                   Datenbankdatei auf diese Weise unverändert.

                   Durch die Verwendung von Quicksort ist es nicht möglich,
                   nach mehreren Datenfeldern zugleich zu sortieren.

                   Beim Sortieren werden gelöschte Datensätze automatisch
                   entfernt.

                   Sie können Daten auch absteigend sortieren lassen; dies
                   nimmt bei Texten jedoch ein wenig mehr Zeit in Anspruch
                   als die Standardsortierrichtung "aufwärts", da alle Zei-
                   chen vor dem Sortieren geändert werden müssen. Bei den
                   anderen Sortiermethoden wird die resultierende Zahl
                   (i. d. R. das julianische Datum) einfach mit (-1)
                   multipliziert.

                   Groß/Kleinschreibung wird normalerweise nicht unterschie-
                   den. Dies kann jedoch über die Optionen geändert werden;
                   dann wird streng nach ASCII-Codewerten sortiert und Um-
                   laute werden am Ende der Datenbankdatei einsortiert.

                   Wurde das phonetische Suchen aktiviert, werden die Text-
                   felder nach ihrem Lautwert sortiert. Der Sortiervorgang
                   wird dadurch verlangsamt.

                   Falls Sie nicht die "strikte Referenzintegrität" akti-
                   viert haben, verlieren die Referenzcaches ihre Gültig-
                   keit.
@{i}
                   Der Sortiervorgang benötigt wenig Arbeitsspeicher, aber
                   einigen freien Platz auf dem Datenträger. Der erforder-
                   liche Platz kann mit Hilfe der folgenden Formel berechnet
                   werden:

                     10 000 + (Datensatzlänge + 5) * Anzahl der Datensätze

                   MicroBase zeigt eine Fehlermeldung an, wenn zu wenig
                   Platz zur Verfügung steht.
@{ui}@{b}
                   Versuchen Sie unter keinen Umständen, die temporäre Datei
                   auf der RAM-Disk zu erzeugen!

                   Dies könnte das System zum Absturz bringen.
@{ub}
                   @{" Abbildung: Datenbank sortieren " system "Viewer/iff_view Lernprogramm/11.iff"}

Suchen ...         Es kann nach verschiedenen Kriterien gesucht werden. (Die
                   Suche nach einem leeren Feld ist immer erfolgreich.) Hier
                   ist es möglich, einen Wert für die Suchgenauigkeit einzu-
                   geben: dies ist die Anzahl der Bedingungen, die mindestens
                   erfüllt sein müssen.

                   Die Eingabe geschieht seitenweise, indem jeweils 24 Daten-
                   felder auf dem Bildschirm angezeigt werden.

                   Standardmäßig wird dabei die Groß/Kleinschreibung igno-
                   riert und die phonetische Suche ist deaktiviert.
@{i}
                   Kicken Sie hier für eine Übersicht über die verfügbaren
                   @{" Suchkriterien " link suchen}.
@{ui}
                   Hinweis: Besonders flexible Abfragen lassen sich durch
                            die Verwendung von Skripten erzielen.

                   Abfragen können auch mit @{" »mkmba« " link mkmba} erstellt und mit
                   @{" »query« " link query} durchgeführt werden.

Aktualisieren ...  Die gefundenen Sätze werden geändert. Dies ist in etwa
                   eine Ersetzen-Funktion, aber wesentlich leistungsfähiger.

                   Suchkriterien werden wie beim "Suchen"-Befehl eingegeben.

                   Sie können wählen, ob eine Neuberechnung der Formeln er-
                   folgen soll oder nicht. Standard ist "J" für "Ja", falls
                   Berechnungsfelder verwendet werden. Geben Sie "N" für
                   "Nein" ein, wenn Sie dies nicht wünschen. Dadurch wird
                   die Aktualisierung der Datenbankdatei beschleunigt.

                   MicroBase ersetzt standardmäßig den kompletten Feldinhalt
                   durch den Ersatzbegriff. Wenn Sie die Option "partielles
                   Ersetzen" aktiviert haben, wird nur der mit dem Suchbe-
                   griff übereinstimmende Teil des Feldinhaltes ersetzt. (Das
                   "partielle Ersetzen" wird nur dann durchgeführt, wenn Sie
                   keine Suchkriterien angegeben haben.)

                   Das Aktualisieren wird als Transaktion nach einem System-
                   fehler wiederholt.

                   Falls Sie nicht die "strikte Referenzintegrität" akti-
                   viert haben, verlieren die Referenzcaches ihre Gültig-
                   keit.
@{i}
                   Kicken Sie hier für eine Übersicht über die möglichen
                   @{" Aktualisieren-Operatoren " link aktualisieren}.
@{ui}
                   Hinweis: Besonders flexible Aktualisierungen lassen sich
                            durch die Verwendung von Skripten erzielen.

sichern ...        Die aktuelle Abfrage wird gespeichert (unter einer Abfrage
                   versteht MicroBase die Einträge in den Such- und Aktuali-
                   sierungsmasken). Die Datei bekommt die Extension ".MBA".

                   Es wird empfohlen, die Abfragedateien fortlaufend zu
                   nummerieren (analog zu "Videos1.MBA").

öffnen ...         Lädt eine zuvor gespeicherte Abfragendefinition.

                   Hinweis: Beachten Sie bitte, dass die Aktualisierungs-
                            angaben ebenfalls neu geladen werden.

zurücksetzen ...   Löscht - falls gewünscht - die aktuelle Abfrage.

Selektion          Ist die Selektion aktiv, werden nur noch die Sätze beach-
                   tet, die in der Matrix stehen. Dies gilt nicht für Befehle,
                   die die Selektionsmatrix verändern (Suchen und Aktualisie-
                   ren) und für das Sortieren.

                   Hinweise: · Datensätze können auch über Skripte selektiert
                               werden.

                             · Das mitgelieferte Skript »Selektion_umkehren«
                               selektiert alle deselektierten Datensätze und
                               umgekehrt.

                             · Der Befehl "Caches aktualisieren" im Menü
                               "Datenbank" selektiert automatisch alle
                               Datensätze, die die referenzielle Integrität
                               der Datenbank verletzen. Eine bestehende
                               Selektion wird dabei überschrieben.

Alles selekt.      Alle Datensätze werden selektiert.

Sel.-Matrix        Selektionsmatrizen können auf einem Datenträger archiviert
                   bzw. aus dem Speicher entfernt werden.
@endnode

@node Datenbank "Das 'Datenbank'-Menü"
Import ...         Sie können wählen, ob die sequenzielle Textdatei in die
                   aktuelle oder in eine neue Datenbankdatei importiert
                   werden soll.

                   Das Trennzeichen, das die Datenfelder voneinander trennt,
                   kann eingegeben werden. Vorgabe ist ein Tabulatorzeichen.

                   Näheres zu den Trennzeichen siehe "Export ..." weiter
                   unten.

                   @{i}Fall 1: Import in die aktuelle Datenbank @{ui}

                     MicroBase sperrt ggf. die aktuelle Datenbankdatei, um
                     neue Datensätze einfügen zu können. Falls keine Daten-
                     bankdatei geöffnet ist, wird das Importieren verweigert.

                     Es wird nur die maximal mögliche Anzahl von Datensätzen
                     importiert. Die überzähligen werden ggf. ignoriert.

                     Die zu importierende Datei darf nicht mehr Felder
                     haben als die aktuelle Datenbankdatei. Der erste Daten-
                     satz kann überlesen werden, falls er Feldnamen enthält.

                     Falls Sie nicht die "strikte Referenzintegrität" akti-
                     viert haben, verlieren die Referenzcaches ihre Gültig-
                     keit.

                     Die Sperrdatei (.LCK) wird ggf. aktualisiert.

                   @{i}Fall 2: Import in eine neue Datenbank @{ui}

                     Zum Importieren in eine neue Datenbank lesen Sie bitte
                     das Kapitel @{" ASCII-Dateien nach MicroBase konvertieren " link asc2dat}.

Export ...         Mit diesen Unterprogramm können Daten mit sequenziellen
                   Dateien ausgetauscht werden, u. a. mit ProWrite und Super-
                   Base Professional 4. Die Dateien müssen hierzu im ASCII-
                   Format vorliegen. Das Trennzeichen für die Datenfelder ist
                   wählbar. Außerdem kann festgelegt werden, ob die Feldbe-
                   zeichnungen auch gespeichert werden sollen.

                   Das Trennzeichen muss immer angegeben werden und darf
                   kein Anführungszeichen sein. Falls ein Datenfeld das
                   Trennzeichen enthält, so müssen die Datenfelder in
                   Anführungszeichen (") eingeschlossen werden.

                   Geben Sie den ASCII-Code des Trennzeichens ein oder stellen
                   Sie das Zeichen '`' vor das gewünschte Zeichen.


                     Beispiele
                     ---------

                     9      Das Tabulatorzeichen (ASCII 9) wird benutzt. Dies
                            ist Standard, da so die besten Resultate erzielt
                            werden können.

                     `,     Trennzeichen ist das Komma.


                   Weitere Informationen finden Sie unter:
                   @{" Datenbankdateien im- und exportieren " link dbimex}

Extrakt ...        Die selektierten Datensätze werden in eine neue Datenbank-
                   datei im MicroBase-Format geschrieben. Eine evtl. schon
                   bestehende Datei wird dabei überschrieben. Die Datenbank
                   erhält das Passwort der aktiven Datenbank, auch die glei-
                   chen Standardwerte und Seriennummern usw.

                   Dies ist natürlich auch eine hervorragende Methode, Siche-
                   rungskopien Ihrer Datenbankdateien anzufertigen.

                   Caches für Referenzdateien werden nicht gesichert. Sie
                   werden neu aufgebaut, wenn Sie die Datensätze der neu er-
                   zeugten Datei das erste Mal betrachten oder bearbeiten.

                   Hinweis: Wenn Sie Passwortdateien verwenden, müssen Sie
                            diese ggf. ebenfalls kopieren.

Listen /           Hier können Listen oder Etiketten erstellt werden. Etiketten
Etiketten          sind immer neun Zeilen lang, die Zeilananzahl von Listen
                   kann von 1 bis 200 frei gewählt werden.

                   Beide Listenarten werden normalerweise auf dem Drucker aus-
                   gegeben. Geben Sie '$' ein, um über einen ASL-Requester
                   eine Ausgabedatei wählen zu können. Wenn Sie 'W' eingeben,
                   wird die Ausgabe in ein Fenster umgeleitet. Dies ist
                   für eine Druckvorschau nützlich.

                   Es wird empfohlen, die Listen-, Etiketten- und Ausgabe-
                   dateien analog zu den Abfragedateien fortlaufend zu
                   nummerieren - etwa Spielfilme1.MBO.

                   Im Verzeichnis "Utils" wird ein Listengenerator zur
                   Verfügung gestellt.

                   Kicken Sie hier für eine Übersicht über die zur Verfüung
                   stehenden @{" Steuerzeichen in Listen " link steuerzeichen}.

                   In den Listen bzw. Etiketten werden ggf. die von Ihnen
                   definierten @{" Zahlenformate " link zf} verwendet.

                   In der Liste »Beispiel.SAL« sehen Sie, wie mit MicroBase
                   ein Serienbrief erstellt wird.

Statistiken        Von den selektierten Datensätzen wird einer der folgenden
                   Werte ermittelt: Gesamtsumme, Minimum, Maximum oder
                   Durchschnitt.

                   Die Grenzwerte sind hierbei -10^309 und +10^309. Werte
                   außerhalb dieser Grenzen werden nicht berücksichtigt.

Reorganisieren ... Sie können die Datenbankdatei reorganisieren oder "packen"
                   lassen.

                   @{i}Reorganisieren@{ui}

                   Bei der Reorganisation wird versucht, eine beschädigte
                   Datenbankdatei zu reparieren (zum Beispiel nach einem
                   Stromausfall). Nicht lesbare Zeichen werden dabei ent-
                   fernt.

                   Vor einer Reorganisation sollten Sie sicherstellen, dass
                   Sie zum Öffnen der Datenbank das korrekte Passwort ver-
                   wendet haben. Die Reorganisation einer mit falschem
                   Passwort geöffneten Datenbankdatei zerstört deren Inhalt
                   vollständig!

                   Dieser Vorgang nimmt einige Zeit in Anspruch, da alle
                   Datensätze komplett bearbeitet werden müssen.

                   Bei den folgenden Feldtypen wird ggf. das erforderliche
                   Format wieder hergestellt:

                   Nummer      Ab dem ersten nicht numerischen Zeichen wird
                               der Rest des Feldinhaltes ignoriert, überflüs-
                               sige Leerzeichen werden entfernt.
                   Datum       Die erforderlichen Punkte ('.') werden einge-
                               fügt.
                   Zeit        Wie oben, es werden jedoch Doppelpunkte ein-
                               gefügt.
                   Berechnung  Neuberechnung aller Formeln.

                   Wertefehler in Feldern der Typen "Datum" und "Zeit" wie
                   der 31.02.1996 werden nicht untersucht. Dies bedeutet,
                   dass sie erst bei der Änderung von Datensätzen darauf
                   aufmerksam gemacht werden.

                   Doppelte Anführungszeichen werden in einfache umgewandelt.

                   Alle Formeln werden neu berechnet. Referenzfelder werden
                   ignoriert, da sie nicht in der Datenbank gespeichert
                   sind.

                   Falls Sie die "strikte Referenzintegrität" aktiviert
                   haben, werden die Referenzcaches neu aufgebaut.

                   Hinweis: Um die Hilfsdateien (u. a. Zahlenformate,
                            Optionen) neu aufzubauen, rufen Sie bitte den
                            Menüpunkt "Optionen/Struktur ändern" auf.

                   @{i}Packen@{ui}

                   Beim Löschen von Datensätzen wird zwar der Inhalt des
                   Datensatzes gelöscht, aber nicht der Datensatz selbst.
                   Mit der Zeit können sich in der Datenbankdatei immer mehr
                   verwaiste Datensätze befinden.

                   Beim "Packen" einer Datenbankdatei werden alle gelöschten
                   Datensätze entfernt. (Diese Operation betrifft jedoch
                   nicht die Sperrdatei (.LCK) und die Referenzcaches.)

                   Hinweis: Es wird wie beim Sortieren eine Auslagerungs-
                            datei verwendet. Nähere Hinweise finden Sie
                            bei der Beschreibung des Sortierens von Daten-
                            bankdateien. (Das "Packen" entspricht in etwa
                            dem Abschluss des Sortiervorgangs.)

                   Da alle Datensätze in eine neue Datei verschoben
                   werden, kann das Packen einer Datenbank dazu führen,
                   dass der Zugriff auf die in ihr enthaltenen
                   Daten beschleunigt wird.

Caches aktualis.   MicroBase verwendet Caches, um den Zugriff auf verbundene
                   Datenbanken zu beschleunigen. Ungültige Cacheeinträge
                   werden beim nächsten erfolgreichen Zugriff auf einen
                   Datensatz in einer verknüpften Datenbankdatei aktualisiert.

                   Sie sollten diesen Menüpunkt vor zeitaufwändigen Opera-
                   tionen (Suchen, Exportieren, Skripte) aufrufen, um die
                   Caches auf den aktuellen Stand zu bringen.

                   Beim Löschen und Sortieren von Datensätzen werden die
                   Cacheeinträge ungültig und müssen neu aufgebaut werden.

                   Die Aktualisierung der Caches ist die Grundlage der
                   Option "strikte Referenzintegrität" und wird nach jeder
                   Operation ausgeführt, die Daten in der Datenbankdatei
                   ändert. Die "strikte Referenzintegrität" kann zwar
                   deaktiviert werden; dies wird jedoch aus Gründen der
                   Datenintegrität nicht empfohlen.

                   Während der Aktualisierung der Verknüpfungsdaten werden
                   keine Meldungen über fehlerhafte Referenzen angezeigt. Im
                   Anschluss an die Überarbeitung der Caches wird die Anzahl
                   ungültiger Cacheeinträge mitgeteilt.

                   Beim Neuaufbau der Referenzcaches werden die Datensätze
                   mit fehlerhaften Verknüpfungen automatisch selektiert
                   (eine bestehende Selektion wird dabei überschrieben).
                   Sie können sie dann ganz einfach an die gegebenen Daten
                   in der zweiten Datenbank anpassen bzw. löschen, falls
                   keine Entsprechungen mehr vorhanden sind.

                   Die Option "ungültige Referenzen löschen" bewirkt das
                   sofortige Löschen aller Datensätze, deren Cacheeintrag
                   ungültig ist.
@endnode

@node xtn "Das 'Extras'-Menü"
Neues CLI ...      Ein neuer Shell-Prozess wird gestartet.

                   Um zu MicroBase zurückzukehren, können Sie die Befehle
                   "endcli" bzw. "endshell" eintippen oder auf das Schließ-
                   symbol des Shell-Fensters klicken.

dBASE-Datenbanken  Erlaubt das @{" Ansehen " link dbview}, @{" Importieren " link dbf2dat}, @{" Exportieren " link dat2dbf}
                   und @{" Bearbeiten " link "Module/dB_Editor.guide/MAIN"} von zu dBASE kompatiblen Datenbankdateien.

                   Dies geschieht über den Aufruf des entsprechenden Tools
                   im "Module"-Verzeichnis.

                   Mit dem Editor können auch Tabellendateien im Format von
                   dBASE III+ für MS-DOS erstellt werden. (Memo-Dateien und
                   Indizes werden jedoch nicht unterstützt.)

Skript ausführen   Sie können ein @{" ARexx-Skript " link script} ausführen lassen.

                   » Verwenden Sie MicroRexx, wenn Sie in Ihren Skripten
                     eine grafische Oberfläche oder mathematische
                     Funktionen benötigen.

                   Die Ausführung des Skriptes stellt eine Transaktion dar
                   und wird nach einem Systemfehler wiederholt.

Diagramm erst. ... Mit diesem Menüpunkt erhalten Sie die Möglichkeit,
                   Projektdateien für den Diagrammgenerator "MicroChart"
                   erzeugen zu lassen.

                   MicroBase fordert Sie nach der Auswahl des Dateinamens
                   auf, zwei Felder anzugeben, aus denen das Diagramm auf-
                   gebaut werden soll. Ein Feld muss die darzustellenden
                   Werte enthalten, das andere die zugehörige Beschriftung.
                   (Wenn Sie als Beschriftungsfeld "0" eingeben, werden die
                   Daten fortlaufend nummeriert.)
@{i}
                   Anmerkung: Die erzeugte Projektdatei enthält nur die
                              Daten und keine Einstellungen hinsichtlich
                              des Formats des Diagrammbildschirms oder des
                              zu verwendenden Zeichensatz.

                              Diese Einstellungen können Sie nachträglich
                              in MicroChart vornehmen.
@{ui}
                   Es werden nur die selektierten Datensätze berücksichtigt.

                   Das Programm "MicroChart" finden Sie in einem separaten
                   Archiv.

HTML exportieren   Siehe @{" MicroBase-Datenbanken nach HTML konvertieren " link dat2html}.

Datenb. -> Archiv  \\ Siehe @{" Datenbanken archivieren " link mbbackup}.
Archiv -> Datenb.  /
@endnode

@node opti "Das 'Optionen'-Menü"
Voreinsteller ...  Der externe @{" Voreinsteller " link prefs} wird gestartet.

                   MicroBase lädt »ENV:MicroBase.ini« automatisch neu ein
                   und aktiviert so die veränderten Voreinstellungen.

Struktur ändern ...Hier haben Sie die Möglichkeit, die Struktur der Datenbank
                   in begrenztem Maße nachträglich zu ändern.

                   Drücken Sie auf <Help>, um zu einem Eingabefeld eine
                   Hilfestellung zu erhalten.

                   Feldname    Sie können eine bis zu 20 Zeichen lange Feld-
                               bezeichnung eingeben.

                   Feldtyp     Folgende Feldtypen sind möglich:

                               Text       beliebiger Inhalt
                               Nummer     eine Zahl in einem der unterstützten
                                          Formate; ggf. mit Dezimalpunkt (die
                                          Feldlänge darf maximal 19 Zeichen
                                          betragen)
                               Datum      im Format 'TT.MM.JJJJ' (Der Feldtyp
                                          wird nur geändert, wenn die Feld-
                                          länge 10 ist)
                               Zeit       im Format 'HH:MM:SS' (s. o.; das
                                          Feld muss jedoch 8 Zeichen lang
                                          sein)
                               Extern     Dateipfad
                               Berechnung = Formel; es gilt dasselbe wie bei
                                          Nummern
                               Logisch    das Feld darf nur ein Zeichen lang
                                          sein
                               Referenz   Verknüpfung mit einer anderen
                                          Datenbankdatei

                   Feldlänge   Eine Änderung der Feldlänge ist zur Zeit noch
                               nicht möglich; sie wird nur angezeigt.

                   Vorgabewert Sie können neue Vorgabewerte definieren.

                   Optionen    Die Eingabe von Feldoptionen ist möglich.

                               Bei der Beschreibung des Befehls "Neu" im
                               Menü @{" Projekt " link Datei} können Sie mehr über die
                               Definition von Vorgabewerten und Optionen
                               erfahren.

                   Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Einstellungen für
                   Viewer, Zahlenformate sowie Berechnungsformeln zu ändern.

                   Falls Sie Feldtypen geändert haben und die Datenbank schon
                   Datensätze enthält, erscheint eine Sicherheitsabfrage, ob
                   die Datenbank wirklich konvertiert werden soll.

                   Eine Konvertierung hat auf die einzelnen Feldtypen fol-
                   gende Auswirkungen:

                   Text        (Keine!)
                   Nummer      Ab dem ersten nicht numerischen Zeichen wird
                               der Rest des Feldinhaltes ignoriert, überflüs-
                               sige Leerzeichen werden entfernt.
                   Datum       Die erforderlichen Punkte ('.') werden einge-
                               fügt.
                   Zeit        Wie oben, es werden jedoch Doppelpunkte ein-
                               gefügt.
                   Extern      (Keine!)
                   Berechnung  Neuberechnung aller Formeln.
                   Logisch     (Keine!)
                   Referenzen  Konvertierung nicht möglich.

                   Es wird nur beim Feldtyp »Nummer« eine Überprüfung des
                   Feldinhaltes vorgenommen. Wertefehler in Feldern der Typen
                   "Datum" und "Zeit" wie (etwa »31.02.1996«) werden nicht be-
                   richtigt.

                   Alle Formeln werden neu berechnet. Da der Feldtyp der
                   Referenzfelder nicht geändert werden kann, werden sie
                   bei der Strukturänderung ignoriert.

                   Zum Abschluss werden alle Änderungen an den Dateien wieder
                   auf den Datenträger geschrieben.

                   @{" Abbildung: Datenbankstruktur ändern " system "Viewer/iff_view Lernprogramm/strukt_rel.iff"}

Feld löschen       Nach der Bestätigung des zu löschenden Datenfeldes wird
                   die Datenbankstruktur entsprechend angepasst. Alle
                   Inhalte des Feldes gehen verloren.

                   Dieser Vorgang verwendet eine temporäre Datei und schließt
                   die Datenbankdatei nach deren Änderung.

Feld anhängen      Sie können ein neues Feld definieren. Dieses wird hinter den
                   bestehenden eingefügt.

                   Der Vorgang ist analog zum Löschen eines Datenfeldes.

                   Nähere Informationen bietet die Beschreibung des Menüpunkts
                   "Datenbankstruktur ändern". Als Vorgabe wird ein Textfeld mit
                   der Länge 20 erstellt.

                   @{" Abbildung: Feld anhängen " system "Viewer/iff_view Lernprogramm/strukt_rel.iff"}

Personalisierung   Die @{" Personalisierung " link pers} kann wiederholt werden.
@endnode

@node hilfe "Das 'Hilfe'-Menü"
Hilfe ...          Das Programm »SYS:Utilities/MultiView« aufgerufen, um
                   dieses Dokument anzuzeigen.

                   Informationen für Einsteiger bietet das @{" Tutorium " link Tutor}.

Lernprogramm ...   Das Lernprogramm erläutert das Tutorium visuell:

                   @{" Abbildung: Lernprogramm " system "Viewer/iff_view Lernprogramm/lernprghlp.iff"}
                   @{" Lernprogramm aufrufen " system "Lernprogramm/Lernprogramm"}
                   @{" Hilfe zum Lernprogramm " link "Lernprogramm/Lernprogramm.guide/MAIN"}
@endnode

@node Tasten "Tastaturkürzel (Shortcuts)"
@{i}Für die Menüs gelten in Verbindung mit der rechten Amiga-Taste folgende
Tastaturkürzel (sog. "Shortcuts"):@{ui}

Projekt
Neu ...                                        N
öffnen ...                                     O
schließen                                      C
löschen ...
~~~~~~~~~~~
Über ...                                       I
~~~~~~~~~~~
beenden ...                                    Q

Bearbeiten
Eingeben ...                                   D
Ansehen                                        A
Löschen ...
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Sortieren ...                                  S
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Suchen ...                                     ?
Aktualisieren ...                              !
Öffnen ...
Sichern ...
Zurücksetzen ...
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Selektion >>
                           aktiv               1
                           inaktiv             0
Alles selekt.                                  ^
Selektionsmatrix >>
                           öffnen ...
                           sichern ...
                           löschen

Datenbank
Import ...                                     <
Export ...                                     >
Extrakt ...                                    ^
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Listen >>
                           öffnen ...          ,
                           sichern ...
                           edieren             (
                           drucken             L
Etiketten >>
                           öffnen ...          .
                           sichern ...
                           edieren             )
                           drucken             E
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Statistiken >>
                           Gesamtsumme         +
                           Durchschnitt        -
                           Maximum             G
                           Minimum             K
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Reorganisieren ...
Caches aktualisieren

Extras
Neues CLI                                      \
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
dBASE-Datenbank     >>
                           anzeigen ...
                           importieren ...
                           exportieren ...
                           bearbeiten ...
Systeminformation
Skript ausführen ...
Diagramm erstellen ...
HTML exportieren ...
Datenbank -> Archiv ...
Archiv -> Datenbank ...

Optionen
Voreinsteller ...
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Struktur ändern ...
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Personalisierung ...

Hilfe
Hilfe ...                                      H
~~~~~~~~~~~~~~~~
Lernprogramm ...
@endnode

@node Interna "Interna: Programmtechnische Informationen"
Folgende Themen sind verfügbar:

@{" Einschränkungen dieser MicroBase-Version " link restr}
@{" Dateinamen-Erweiterungen (Extensionen) " link dew}
@{" Interner Aufbau der verwendeten Dateiformate " link df}
@endnode

@node df "Interner Aufbau der verwendeten Dateiformate"
Folgende Abkürzungen werden verwendet:

NUM              numerischer Wert in Textform
TXT              Text
"TXT"            Text in Anführungszeichen
<CR>             Zeilenvorschub


@{b}MicroBase-Definitionsdatei (.DEF)@{ub}

NUM Feldanzahl, NUM Satzlänge <CR>
"TXT" Feldname <CR> ------
NUM Feldlänge <CR>       | für jedes Datenfeld zu wiederholen
"TXT" Feldtyp <CR>  ------


@{b}MicroBase-Zeigerdatei (.PTR)@{ub}

NUM Maximalanzahl <CR>
NUM Datensatzanzahl <CR>


@{b}MicroBase-Datenbankdatei (.DAT)@{ub}

MicroBase speichert alle Datensätze mit derselben Satzlänge ab.

Um dies zu erreichen, wird jedes Datenfeld rechts so lange mit Leerzeichen
aufgefüllt, bis es die definierte Feldlänge hat. Danach werden alle Daten-
felder in der definierten Reihenfolge gesichert.

Beispiel
--------

Wenn eine Datenbank zwei Felder (20 Zeichen / Text, 10 Zeichen / Nummer) hat
und der erste Datensatz die Daten "Test" und "1,234" enthält, wird der erste
Datensatz wie folgt gespeichert:

000000000111111111122222222223 Position
123456789012345678901234567890
Test                1.234      Inhalt

Dezimalkommata werden als Dezimalpunkt gespeichert, doppelte Anführungszeichen
als einfache.


@{b}Voreinstellungen (.INI)@{ub}

Der Aufbau der Voreinstellungsdatei ist wie in Microsoft Windows. Sie ist
in Abschnitte (Sektionen) unterteilt; einer Option wird durch "=" ein Wert
zugewiesen.

Die Eingabeformate werden beispielsweise durch folgenden Eintrag aktiviert:
@{i}
[Input]
ShowTemplates=TRUE
@{ui}
Die .ini-Datei kann mit einem beliebigen Texteditor oder mit dem Voreinsteller
geändert werden.


@{b}Virtuelle Selektionsmatrix (.VM2)@{ub}

Die Selektionsmatrix für den 'virtuellen Modus' enthält für jeden Datensatz
genau ein Zeichen - '1' für selektierte bzw. '0' für nicht selektierte Daten-
sätze.

MicroBase löscht die .VM2-Datei während des Schließens der Datenbankdatei.


@{b}Sperrdatei (.LCK)@{ub}

Die Sperrdatei enthält je einen Eintrag für die Datenbankdatei und für jeden
Datensatz: 'J' bedeutet "gesperrt", 'N' entsprechend "nicht gesperrt".

Hinweis: Beim Sperren der gesamten Datenbankdatei gilt eine fehlende Sperr-
         datei als "nicht belegt".


@{b}Auslagerungsdatei (.VM)@{ub}

Diese Datei enthält von jedem Datensatz das zu sortierende Datenfeld.

  Datentyp  Inhalt
  -------------------------------------------
  Datum     julianisches Datum als ganze Zahl
  Zeit      Zeit als Zahl
  Nummer    Zahl als Text

Bei allen anderen Datentypen enthält das Datenfeld Text.


@{b}Auslagerungsdatei (.RN)@{ub}

Diese Datei enthält während des Sortierens die Nummer jedes Datensatzes in
binärer Form.


@{b}Auslagerungsdatei (.SW)@{ub}

Dies ist die sortierte Kopie der ursprünglichen Datenbankdatei. Der interne
Aufbau ist deshalb genauso, besteht jedoch nur aus dem zu sortierenden
Datenfeld.


@{b}Transaktionsdatei (.TA1)@{ub}

Diese Datei enthält Informationen über die Art der laufenden Transaktion.


@{b}Transaktionsdatei (.TA2)@{ub}

Diese Datei enthält die von der Transaktion benötigten Daten.
@endnode

@node dew "Dateinamen-Erweiterungen (Extensionen)"
Die Tabelle listet die verwendeten Erweiterungen auf. Es wird jeweils an-
gegeben, ob es sich um eine ASCII-Datei handelt - die von jedem Editor gele-
sen werden kann - oder nicht.

"Feldabhängig" bedeutet, dass die Datei zu jedem Datenfeld eine Zeile enthält,
die jedoch auch leer sein kann. Diese Dateien werden zur Definition einer
Datenbank benötigt.

In der Spalte "Bemerkungen" finden Sie zusätzliche Informationen.


  Erw.  ASCII  Feldabh.  Bemerkungen
  ------------------------------------------------------------------------
  .ASC  ASCII  Nein      dBASE- oder XML-Datei, die eine sequenzielle
                         Textdatei konvertiert wurde. Die erste Zeile
                         kann zusätzlich Feldbezeichnungen enthalten.
                         Falls vor dem .ASC eine Ziffer steht, kann es
                         sich auch um eine in das ASCII-Format gewandelte
                         HTML-Tabelle handeln.
  .CCY  ASCII  Ja        Diese Datei enthält die definierten Zahlenformate.
  .CLC  ASCII  Ja        Diese Datei enthält die Berechnungs-Formeln.
  .CMD  ASCII  Ja        Diese Datei enthält die Pfade zu den Viewern.
  .CVD  ASCII  Nein      Definition der #Konstanten.
  .DAT  Binär  Nein      Dies ist die Datenbankdatei (ggf. verschlüsselt).
                         MicroBase erstellt ggf. beim Öffnen der Datenbank
                         eine neue Datendatei, falls die bei der Datenbank-
                         definition erstellte versehentlich gelöscht wurde.
  .DEF  ASCII  (Nein)    Dies ist die Definitionsdatei. Sie enthält die
                         Feldnamen und -längen. Ohne Diese Datei kann die
                         Datenbank nicht korrekt geöffnet werden.
  .HLP  ASCII  Ja        Diese Datei enthält die individuellen Hilfe-Texte.
  .HTML ASCII  Nein      HTML-Dokument des World Wide Web
  .INI  ASCII  Nein      Enthält die Voreinstellungen.
  .KEY  Binär  Nein      Keyfile.
  .LCK  ASCII  Nein      Sperrdatei für den Netzwerk- bzw. Mehrbenutzer-
                         betrieb.
  .MBA  ASCII  Nein      Diese Datei enthält eine Abfragedefinition.
  .MBO  ANSI   Nein      Gedruckte Liste bzw. gedrucktes Etikett.
  .MBP  Binär  Nein      Enthielt die festgelegten Optionen (obsolet)
  .NUM  ASCII  Nein      Aktueller Wert von Seriennummer und Schrittweite.
  .OPT  ASCII  Ja        Feldoptionen, u. a. Wertebereich.
  .PRE  ASCII  Ja        Vorgabewerte für die Datenfelder.
  .PTR  ASCII  Nein      Diese Datei enthält die maximale und die tat-
                         sächliche Anzahl von Datensätzen. Sie wird ggf.
                         beim Öffnen der Datenbankdatei neu erstellt, wenn
                         sie versehentlich gelöscht wurde.
  .PWD  Binär  Nein      Vorgeschlagene Erweiterung für Passwortdateien.
  .REL  ASCII  Ja        Definition der Referenzen.
  .RN   Binär  Nein      Enthält während des Sortierens die Datensatznummern.
  .SAL  ASCII  Nein      Diese Datei enthält eine Listendefinition.
  .SAE  ASCII  Nein      Diese Datei enthält ein Etikettdefinition.
  .SMX  ASCII  Nein      Diese Datei enthält eine Selektionsmatrix, d. h.
                         die Nummern der selektierten Sätze.
  .SQL  ASCII  Nein      SQL-Skript für eine Datenbankdatei.
  .SW   Binär  Nein      Sortierte Kopie der Datenbankdatei, die am Ende des
                         Sortiervorgangs erstellt wird.
  .SWP  Binär  Nein      Temporäre Datei zum Löschen und Anhängen von
                         Datenfeldern.
  .SYS  Binär  Nein      Dies ist eine Systemdatei, die Informationen über
                         die verwendete MicroBase-Version enthält. Sie wird
                         ggf. bei der nächsten Dateneingabe neu erstellt,
                         falls sie versehentlich gelöscht wird.
  .TA1  Binär  Nein      Transaktionsdatei.
  .TA2  Binär  Nein      Transaktionsdatei.
  .USR  Binär  Nein      Benutzerdaten bzw. Registrierungsschlüssel.
  .VM   Binär  Nein      Virtueller Speicher (nur während des Sortierens).
  .VM1  Binär  Nein      Früher Hilfsdatei für den 'virtuellen Modus'; wird
                         nicht mehr benötigt und kann gelöscht werden.
  .VM2  Binär  Nein      Selektionsmatrix im 'virtuellen Modus'.
  .XML  ASCII  Nein      XML-Dokument des World Wide Web.
  .XSL  ASCII  Nein      XSL-Stylesheet (Formatvorlage) zu einem
                         XML-Dokument.
  .@{i}nn@{ui}   Binär  Nein      Cache-Dateien für Referenzfelder (@{i}nn@{ui} = Feldnr.)

  Anmerkung: Die meisten feldabhängigen Dateien können repariert werden,
             indem die Datenbankstruktur bearbeitet wird. Bei diesem Vorgang
             werden die Dateien automatisch aktualisiert.

  .APR  Binär  Nein      Datei, die von Lotus Approach zusätzlich zu den
                         dBase-Datenbankdateien angelegt wird und dessen über
                         den Standard hinaus gehende Leistungen verwaltet.
  .DBF  Binär  Nein      dBASE- bzw. FoxPro-Datenbankdatei (auch Approach).
  .DBT  Binär  Nein      dBASE-Memotexte-Datei (auch Approach).
  .FPT  Binär  Nein      FoxPro-Memotexte-Datei.

  Anmerkung: Die Memotexte-Dateien können unter Windows auch Grafiken oder
             OLE-Objekte enthalten.

  Anmerkung: Memotexte und .APR-Dateien können nicht importiert werden.
@endnode

@node restr "Einschränkungen dieser MicroBase-Version"
Die vorliegende Version von MicroBase ist folgenden Einschränkungen unter-
worfen:

  Alle Modi
  ---------

  Max. Länge für Feldnamen:               20 Zeichen
  Max. Maskenbreite:                      53 Zeichen *
  Max. Feldlänge:                      2 048 Zeichen
  Anzahl Datentypen:                       8 (Text, Datum, Nummer, Zeit,
                                              Extern, Berechnung, Logisch,
                                              Referenz)
  Max. Anzahl von Feldern:               234 Felder
  Min. Datensatzlänge:                     1 Zeichen
  Max. Datensatzlänge:                65 536 Zeichen
  Max. Formellänge:                    2 048 Zeichen
  Max. Viewer-Pfadlänge:               2 048 Zeichen
  Max. Länge Standardvorgaben:            20 Zeichen
  Max. Länge Feldoptionen:                12 Zeichen
  Max. Anzahl Verknüpfungen:             234 Datenbankdateien
  Max. Anzahl geöffneter Dateien:        235 Datenbankdateien

  Standard-Modus
  --------------

  Max. Anzahl von Datensätzen:        65 535 Sätze
  Max. Dateilänge:             2 147 483 547 Zeichen (2 GB)

  Virtueller Modus
  ----------------

  Max. Anzahl von Datensätzen: 2 147 483 547 Sätze (~ 2 Milliarden)
  Max. Dateilänge:             2 147 483 547 Zeichen (2 GB)

  Demo-Version
  ------------

  Max. Anzahl von Datensätzen:            20 Sätze
  Max. Dateilänge:                 1 310 720 Zeichen (~ 1,3 MB)


*) Die Maskenbreite kann über die ToolTypes angepasst werden.
@endnode

@node Fehler "Die MicroBase-Fehlermeldungen"
Falls MicroBase nach dem Anzeigen einer numerischen Fehlermeldung abbricht,
sollten Sie eine genaue Fehlerbeschreibung (Nummer, Kontext, Reproduzier-
barkeit) an den Autor schicken.

Eine solche Fehlermeldung kann allerdings auch durch eine "inoffizielle"
MicroBase-Distribution generiert werden.


Fehlermeldung            Ursache / Lösung
---------------------------------------------------------------------------
Benötige Kickstart 2.0   Sie versuchen, MicroBase unter Kickstart 1.3 oder
oder höher.              niedriger laufen zu lassen.

                         Lösung: Kaufen Sie sich Kickstart 2.0 oder besser
                                 3.x.


Amiga OS 3.5 wird        Sie versuchen, MicroBase unter Amiga OS 3.5 oder
nicht unterstützt.       höher einzusetzen. Dies ist nur eingeschränkt
                         möglich, da MicroBase unter diesem Betriebssystem
                         nicht korrekt läuft.


                         Lösung: 1 Klicken Sie auf "Abbrechen", um MicroBase
                                   zu beenden.
                                 2 Klicken Sie auf "Ignorieren", wenn Sie
                                   MicroBase doch verwenden möchten.

                         Lesen Sie bitte den Abschnitt
                         @{" SetPatch deaktivieren " link aos35}.


Amiga OS 3.5 wird        Sie versuchen, MicroBase unter Amiga OS 3.5 oder
nicht unterstützt.       höher einzusetzen.

Sie können MicoBase      Unter diesem Betriebssystem kann MicroBase
nur durch einen          nicht beendet werden.
Neustart des Rechners
beenden.                 Lösung: 1 Klicken Sie auf "Rechner neu starten",
                                   um einen Reset durchzuführen. Da die
                                   Datenbankdatei bereits geschlossen
                                   ist, führt dies zu keinem Datenverlust.

                                   Hinweis: Beenden Sie zuvor alle
                                            anderen Programme!
                                 2 Wenn Sie auf "Ignorieren" klicken,
                                   bleibt MicroBase auf dem Bildschirm,
                                   kann jedoch nicht mehr verwendet
                                   werden.

                         Lesen Sie bitte den Abschnitt
                         @{" SetPatch deaktivieren " link aos35}.


Urheberrecht verletzt -  Sie versuchen, MicroBase mit einem ungültigen Key-
Ungültiges Keyfile.      file (.key) zu starten.

                         Lösung: Registrierte Benutzer sollten sich an den
                                 Autor wenden, um ein neues Keyfile zu
                                 erhalten.


Urheberrecht verletzt -  Sie versuchen, MicroBase mit einer ungültigen
Ung. Personalisierung    Personalisierungsdatei (.usr) zu starten bzw.
                         haben das Programm "mbpers" modifiziert.

                         Lösung: Registrierte Benutzer müssen MicroBase
                                 mit einem gültigen Registrierungsschlüssel
                                 personalisieren.

                                 (Ohne diese Datei und das aktuelle "mbpers"
                                 ist das Keyfile wertlos.)


Konsistenzprüfung:       Die Konsistenz einer Datei kann nicht geprüft
Zu wenig Speicher.       werden, weil nicht genügend Arbeitsspeicher zur
                         Verfügung steht.

                         Lösung: Machen Sie mehr Arbeitsspeicher frei
                                 und rufen Sie MicroBase nochmals auf.


XXX Bytes                Mit dem Tooltype MEMORY (siehe Abschnitt Installation)
Speicher erforderlich.   wurde Speicher angefordert, der jedoch auf Ihrem
                         Rechner nicht verfügbar ist. Hierbei ist zu beach-
                         ten, dass MicroBase 70 KB Speicher für das Betriebs-
                         system frei lassen möchte und bei MEMORY=400 also
                         470 KB Speicher frei sein müssen.

                         Lösung: Verringern Sie den Wert, den Sie bei MEMORY=
                                 angegeben haben. (Kaufen Sie sich eine Spei-
                                 chererweiterung, falls Sie nur 512 KB RAM
                                 haben.)

                         Im 'virtuellen Modus' müssen immer 180 KB frei
                         sein.


RexxMaster-Prozess läuft Dieser Hinweis erscheint beim Programmstart, falls
nicht.                   der ARexx-Interpreter "RexxMast" noch nicht läuft.
Berechnungen und Skripte
nicht ausführbar.        Lösung: Starten Sie "RexxMast", am besten in der
                                 Datei "S:User-Startup". Sie können auch
                                 das Icon in die "WBStartup"-Schublade
                                 ziehen ("RexxMast" befindet sich im
                                 "System"-Verzeichnis des Startlaufwerkes).

                                 Falls ARexx noch nicht installiert ist,
                                 sollten Sie dies nachholen. Sie können sonst
                                 keine Berechnungen oder Skripte ausführen.


Die Ressourcen werden    Diese Warnung wird nach der Ausführung eines Menü-
knapp.                   befehls angezeigt, wenn weniger als 20 Prozent des
Bitte Programm beenden   reservierten Speichers frei sind. (Dies ist kein
und neu starten.         Fehler im eigentlichen Sinne, sondern nur eine
                         Warnung.) Normalerweise sollte dieser Wert bei
                         über 70 Prozent liegen.

                         Lösung: Versuchen Sie, Speicher frei zu machen. Sie
                                 können dazu u. a. leere Listen und Suchmasken
                                 erstellen.

                                 Wenn diese Maßnahmen keinen Erfolg zeigen,
                                 müssen Sie dem angezeigten Ratschlag folgen
                                 und das Programm verlassen. Beim nächsten
                                 Programmstart sollten Sie mehr Speicher
                                 reservieren oder den virtuellen Modus akti-
                                 vieren.


»Dateiname«              MicroBase wollte eine Ressource aus dem System-
Ressource fehlt!         verzeichnis "res" des Programmverzeichnisses
                         öffnen. Diese ist jedoch nicht vorhanden.

                         Lösung: Kopieren Sie die fehlende Datei in das
                                 angegebene Verzeichnis bzw. installieren
                                 Sie MicroBase neu.


»Dateiname«              Sie möchten eine Datenbankdatei erstellen. Diese
Datei ist schon          existiert jedoch schon.
vorhanden!
                         Lösung: Verwenden Sie einen anderen Namen für Ihre
                                 Datenbankdatei.


Die Länge des Passwor-   Sie haben bei der Datenbankerstellung ein zu
tes muss 0 oder minde-   kurzes Passwort eingegeben.
stens 6 Zeichen
betragen.                Lösung: 1  Sie müssen nicht unbedingt ein Pass-
                                    wort eingeben. Drücken Sie auf <Esc>,
                                    um es zu löschen.
                                 2  Wenn Sie jedoch ein Passwort eingeben
                                    möchten, so muss dieses mindestens
                                    sechs (6) Zeichen lang sein.


Passwörter stimmen       Bei der Wiederholung der Passworteingabe haben
nicht überein.           Sie einen Tippfehler gemacht.

                         Lösung: MicroBase fordert Sie auf, die Eingabe
                                 zu wiederholen.


»Dateiname«              Sie möchten eine Datenbank mit mehr als 20 Daten-
Demo-Limit überschritten sätzen öffnen, besitzen jedoch kein Keyfile.

                         Lösung: Lassen Sie sich registrieren!


Falsche Programmversion. Die Datenbankdatei wurde von einem neueren Micro-
Datenbank benötigt x.0.0 Base erzeugt und enthält möglicherweise einige
                         zusätzliche Eigenschaften, die nicht unterstützt
                         werden.

                         Lösung: Diese Meldung ist nur eine Warnung; die
                                 Datenbankdatei wird trotzdem geöffnet.


Falsches Passwort.       Sie haben beim Öffnen einer Datenbank das falsche
Zugriff verweigert!      Passwort eingegeben.

                         Lösung: Geben Sie beim Öffnen der Datenbankdatei
                                 ein anderes Passwort an.

                         Anmerkung: Bei Passwörtern wird die Groß- und
                                    Kleinschreibung unterschieden; Leer-
                                    zeichen zwischen Wörtern sind erlaubt.


»Dateiname«              Die gewählte Datenbankdatei enthält fehlerhafte
Reorganisierung not-     Daten und kann deshalb nicht geöffnet werden. Es
wendig!                  sind weniger Datensätze vorhanden, als in der
                         Definitionsdatei der Datenbank angegeben sind.
                         Dies bedeutet, dass die Datensätze - möglicherweise
                         auf Grund eines Stromausfalles - unvollständig
                         gespeichert wurden.

                         Lösung: MicroBase reorganisiert die Datei auto-
                                 matisch. Bei diesem Vorgang können jedoch
                                 möglicherweise Datensätze verloren gehen.


»Dateiname«              Dieser Fehler tritt direkt beim Öffnen einer Daten-
Datenb./Passw. fehlerh.  bankdatei auf, wenn der erste Datensatz nicht kor-
                         rekt gelesen werden kann.

                         Lösung: Je nach Ursache sind zwei Vorgehensweisen
                                 denkbar.

                                 1. Wenn der erste Datensatz auf dem Bild-
                                    schirm korrekt aussieht, müssen Sie die
                                    Datenbankdatei reorganisieren lassen,
                                    damit fehlerhafte Zeichen ("Datenmüll")
                                    entfernt wird.

                                 2. Beim Ansehen des ersten Datensatz er-
                                    scheinen auf dem Bildschirm nur wirre
                                    Zeichen. Dies bedeutet, dass die Datei
                                    verschlüsselt ist und Sie das Passwort
                                    falsch eingegeben haben. Öffnen Sie die
                                    Datenbankdatei mit dem korrekten Pass-
                                    wort. @{b}Andernfalls ist mit DATENVERLUST
                                    zu rechnen.@{ub}


Die Datenbank wird       Sie arbeiten mit MicroBase in einem Netzwerk und
von einem anderen        möchten eine Datenbankdatei im 'virtuellen Modus'
Benutzer bearbeitet.     öffnen. Die Datenbankdatei wird jedoch schon von
'Virtueller Modus' ist   einem anderen Benutzer bearbeitet; die Verwaltungs-
nicht verfügbar.         datei für den 'virtuellen Modus' existiert also
werden.                  schon.

                         Lösung: MicroBase aktiviert automatisch den
                                 Standardmodus, damit Sie die Datei öffnen
                                 können.
@{i}
                                 Wenn Sie absolut sicher sind, dass nur Sie
                                 auf die Datenbankdatei zugreifen, dann
                                 können Sie die zu der Datenbankdatei
                                 gehörende Verwaltungsdatei löschen. Diese
                                 hat den gleichen Namen wie die Datenbank,
                                 jedoch die Dateiendung ".VM2". Danach können
                                 Sie die Datei im 'virtuellen Modus' öffnen.
@{ui}

»Dateiname«              Die soeben geöffnete Datenbankdatei enthält inkon-
Transaktion nicht        sistente Daten, da die letzte Transaktion nicht
abgeschlossen.           korrekt abgeschlossen wurde.

                         Lösung: MicroBase stellt den Inhalt des Datensatzes
                                 wieder her bzw. startet den Vorgang noch
                                 einmal.

                         Hinweis: Ein zurückgesetzter Datensatz ist aktiv;
                                  aktualisierte Datensätze sind aktiviert.


»Dateiname«              Die Datenbankdatei ist inkonsistent (siehe vorige
Transaktion schlug       Fehlermeldung). Da die Datenbankdatei von einem
fehl.                    anderen Benutzer bearbeitet wird, kann die Trans-
                         aktion nicht vollendet werden.

                         Lösung: Warten Sie, bis die Datenbankdatei wieder
                                 verfügbar ist, und öffnen Sie sie dann
                                 erneut. Die Transaktion sollte dann schon
                                 abgeschlossen sein.


Referenzintegrität       Der von Ihnen eingegebene Datensatz verletzt die
verletzt.                referenzielle Integrität, d. h. in der verbundenen
Bitte Dateneingabe       Datenbankdatei konnte kein passender Datensatz
korrigieren.             gefunden werden. (Dieser Fehler tritt nur auf, wenn
                         Sie die "strikte Referenzintegrität"  aktiviert
                         haben.)

                         Lösung: Sie müssen korrekte Daten eingeben, da der
                                 Datensatz sonst nicht gespeichert werden
                                 kann.


Ungültige Datensatzzahl: Sie haben mehr Datensätze eingegeben als möglich
Maximal »Anzahl«         sind.

                         Lösung:  1  Erhöhen Sie die Anzahl der möglichen
                                     Datensätze.

                                  2  Erhöhen Sie dafür ggf. den zu reservie-
                                     renden Speicher.

                                  3  Aktivieren Sie notfalls den 'virtuellen
                                     Modus', der mehr als 2 Milliarden Daten-
                                     sätze ermöglicht.


Ungültiger Feldinhalt    Sie haben etwas eingegeben, das nicht zum Typ des
Fehlerbeschreibung       Datenfeldes passt.

                         Lösung: Die Fehlerbeschreibung gibt Ihnen Hinweise,
                                 wie Sie korrekte Eingaben vornehmen. Sie
                                 können für weitere Hinweise auf <Help>
                                 drücken.

                                 Der Fehler hängt vom Feldtyp sowie den
                                 Feldoptionen ab.


»Dateiname«              Folgende Ursachen sind möglich: falsche Datei,
Referenz nicht möglich   falsche Schlüssel- oder Datenfelder, falscher
                         Schlüsselbegriff. Es wird der Name der zweiten
                         (verknüpften) Datenbank angegeben. (Bei Verwendung
                         von Nebenschlüsseln kann möglicherweise ein Teil
                         der Referenzen trotzdem angezeigt werden.)

                         Diese Fehlermeldung weist darauf hin, dass die
                         referenzielle Integrität der Datenbank verletzt
                         worden ist.

                         Lösung: Ändern Sie die Referenzdefinition oder
                                 den Inhalt des Schlüsselfeldes.


»Dateiname«              Sie wollen eine Datei importieren, die mehr Felder
Zu viele Felder.         als die aktuelle Datei hat. Dies ist in MicroBase
                         nicht möglich.

                         Lösung: Erstellen Sie eine neue Datei mit der kor-
                                 rekten Anzahl von Feldern oder importieren
                                 Sie die Datei in eine neue Datenbankdatei.


Der Feldtrenner ist      Sie haben beim Importieren bzw. Exportieren einer
unzulässig.              sequenziellen Textdatei einen falschen Feldtrenner
                         eingegeben.

                         Lösung: Geben Sie einen beliebigen Feldtrenner
                                 ein.

                         Hinweis: Sie dürfen keine Anführungszeichen als
                                  Feldtrenner verwenden.


»Dateiname«              Sie wollten eine Datei importieren, die mehr als die
Mehr als XXX Felder.     in MicroBase maximal erlaubten Felder hat.

                         Lösung: Teilen Sie die Datei in mehrere Dateien
                                 auf, um die Anzahl der Felder zu verrin-
                                 gern.


»Dateiname«              Sie wollen eine Datei importieren oder öffnen, die
Datei ist leer!          leer ist.

                         Lösung: Öffnen Sie eine Datei, die nicht leer ist.


Suchbegriff wurde        Sie haben im Ansichtsbildschirm die Begriffssuche
nicht gefunden.          aktiviert und die Suche blieb erfolglos.

                         Lösung: Es gibt - je nach Ursache - zwei Lösungsmög-
                                 lichkeiten.

                                 1 Beachten Sie, dass immer ab dem nächsten
                                   Datensatz gesucht wird. (Sie können sich
                                   so ganz einfach per Tastendruck durch
                                   die gesamte Datenbank bewegen.)

                                 2 Es wird nur in selektierten Datensätzen
                                   gesucht.

                         Hinweis: Falls Sie den genauen Suchbegriff nicht
                                  kennen, können Sie die phonetische Suche
                                  aktivieren.


»Satznummer«             Sie wollten im Ansichtsbildschirm zu einem Datensatz
Satznummer zu hoch!      springen, der nicht existiert.

                         Lösung: Geben Sie die Nummer eines existierenden
                                 Datensatzes ein. In der Titelleiste zeigt
                                 MicroBase die Anzahl der vorhandenen Da-
                                 tensätze an.


»Dateiname«              Sie wollen eine Datei laden, die nicht von Micro-
Falsches Dateiformat!    Base erstellt wurde.

                         Lösung: Laden Sie eine MicroBase-Datei (die erfor-
                                 derliche Extension für Datenbankdateien ist
                                 beispielsweise '.DAT', die für
                                 Etiketten '.SAE').

                         Hinweis: dBase- und SuperBase-Tabellen werden vor
                                  dem Öffnen in das MicroBase-Format kon-
                                  vertiert.


»Name der temp. Datei«   Das Verzeichnis, das Ihre Datenbank enthält, verfügt
Fehler im virtuellen     nicht über genügend freien Speicher für die zum Sor-
Speicher.                tieren oder "Packen" benötigten Auslagerungsdateien.

                         Lösung: Verwenden Sie einen anderen Datenträger
                                 oder versuchen Sie, nicht benötigte Dateien
                                 zu löschen.

                                 Stellen Sie sicher, dass sich die Datei
                                 »dfree« im Programmverzeichnis befindet.


»Dateiname.SW«           Beim Sortieren der Datenbankdatei trat ein Fehler
Sortiervorgang schlug    auf.
fehl.
                         Lösung: Die (unsortierte) letzte Version der Daten-
                                 bankdatei blieb erhalten.

                                 Vor einem erneuten Versuch, die Datenbank-
                                 datei zu sortieren, sollten Sie folgende
                                 Schritte ausführen:

                                 1  Überprüfen Sie, ob alle Datensätze der
                                    Datenbankdatei korrekt gelesen werden
                                    können.
                                 2  Ist möglicherweise der Datenträger
                                    fehlerhaft?
                                 3  Versuchen Sie, auf dem Datenträger ein
                                    wenig Platz frei zu machen.
                                 4  Starten Sie Ihren Amiga neu.


»Dateiname.SW«           Beim "Packen" der Datenbankdatei trat ein Fehler
Packen schlug fehl.      auf.

                         Lösung: Siehe "Sortiervorgang schlug fehl" weiter
                                 oben.


Datei nicht gefunden.    Sie haben bei einem externen Feld den Pfad einer
                         nicht existierenden Datei angegeben.

                         Lösung: Geben Sie eine andere Datei an. MicroBase
                                 änderte den Feldinhalt automatisch in '$' ab,
                                 der einen ASL-Requester zur einfacheren Da-
                                 teiauswahl öffnet.


Datenbank / -satz wird   Sie arbeiten mit MicroBase in einem Netzwerk und
von einem anderen        möchten eine Datenbankdatei bearbeiten. Die Datei
Benutzer bearbeitet.     wird jedoch schon von einem anderen Benutzer bear-
Gewünschte Operation     beitet.
kann nicht ausgeführt
werden.                  Lösung: Sie müssen warten, bis die Datenbank bzw.
                                 der Datensatz wieder verfügbar ist.
@{i}
                                 Wenn Sie absolut sicher sind, dass nur Sie
                                 auf die Datenbankdatei zugreifen, dann
                                 können Sie die zu der Datenbankdatei
                                 gehörende Sperrdatei löschen. Diese hat
                                 den gleichen Namen wie die Datenbank,
                                 jedoch die Dateiendung ".LCK".@{ui}

                         Falls diese Meldung beim Öffnen der Datenbankdatei
                         erscheint und gleichzeitig der Text "Erstelle Sperr-
                         datei..." angezeigt wird, ist die Sperrdatei fehler-
                         haft. Sie kann jedoch nicht repariert werden, da
                         die Datenbankdatei bereits gesperrt ist.

                         Lösung: Alle Benutzer, die die Datenbankdatei ge-
                                 öffnet haben, müssen diese schließen.

                                 Nachdem ein Benutzer die Datenbankdatei
                                 geöffnet hat, ist der Mehrbenutzermodus
                                 wieder verfügbar.


Fehler im ARexx-Progr.   Sie haben ein Skript oder eine Berechnung ausge-
Skript / Berechnung      führt. Diese konnte von ARexx nicht bearbeitet
schlug fehl.             werden.

                         Lösung: Sie sollten zunächst überprüfen, ob die
                                 erforderlichen Bibliotheken vorhanden sind.
                                 MicroBase benötigt die "rexxsupport.lib-
                                 rary" und die "rexxmathlib.library". Mög-
                                 licherweise haben Sie auch ARexx nicht
                                 korrekt installiert.

                                 Wenn Sie Skripte auf der RAM-Disk laufen
                                 lassen, müssen Sie als Pfad "RAM:" statt
                                 "RAM Disk:" eingeben, da Leerzeichen im
                                 Skriptnamen nicht erlaubt sind.

                                 Eine weitere Fehlerquelle sind Syntaxfehler
                                 in Ihrem Skript. Sie sollten versuchen, das
                                 Skript einmal außerhalb von MicroBase zu
                                 starten. Möglicherweise hat sich bei den
                                 Variablennamen (field1 bis field234) ein
                                 Fehler eingeschlichen.

                                 Möglicherweise besteht ein Zeitproblem -
                                 versuchen Sie, den Kompatibilitätsmodus zu
                                 aktivieren.

                                 Die letzte Fehlerursache könnte Speicher-
                                 mangel sein. Skript und Ausgabedatei können
                                 während der Laufzeit doppelt so groß wie
                                 ein Datensatz werden (zusammen maximal
                                 150 KB). Eine Berechnung benötigt halb so
                                 viel Speicher, und zwar im temporären Ver-
                                 zeichnis »T:«, das normalerweise auf
                                 »Ram Disk:t« verweist.
@endnode

@node Copyright "Copyright und Registrierung"
@{b}Überblick@{ub}
Dieses Kapitel enthält folgende Abschnitte:

  · Copyright
  · Autor
  · Fehlerberichte
  · Registrierung
  · Copyright für Module, Viewer, Browser und sonstige Utilities


@{b}Copyright@{ub}

Copyright (C) 1992-2002 by FR-SoftWorks.


*** »rexxmathlib.library«    © 1989 by Willy Langeveld

*** »hbasic2.library«        © 1994 by MAXON Computer GmbH, HiSoft

*** »KeyPressed«             © 1995 by Ralph Seichter


§1 Sie erhalten durch die Registrierung das nicht übertragbare Recht, Micro-
   Base auf einem Einzelplatzrechner einzusetzen und eine Sicherungskopie zu
   erstellen.

§2 Das Programm darf ohne Erlaubnis des Autors weder weitergegeben bzw.
   veräußert noch übersetzt, disassembliert oder in eine andere Programmier-
   sprache übersetzt werden.

§3 Die Weitergabe von Keyfiles oder Registrierungsschlüsseln an Dritte
   ist nicht erlaubt.

§4 Für eventuelle Risiken, die direkt oder indirekt durch die Benutzung des
   Programms entstehen, haftet der Benutzer.

§5 Für die Vollständigkeit, Fehlerfreiheit und Anwendbarkeit der Dokumenta-
   tion kann keine Gewährleistung gegeben werden.

§6 Diese Ausführungen ersetzen alle gegenteilig lautenden mündlichen oder
   schriftlichen Erklärungen.


@{b}Autor@{ub}

Verbesserungsvorschläge, Fragen und Fehlerberichte senden Sie bitte an:

     Frank Reibold
     Ottberger Weg 13
     31737 Rinteln

eMail:     FR-SW@reibold-online.de
Internet:  http://www.reibold-online.de


@{b}Fehlerberichte@{ub}

Bei Fehlerberichten notieren Sie bitte die genaue Fehlermeldung und schildern
auch die Situation, die den Fehler verusachte. Geben Sie auch Ihre Hardware-
Konfiguration (benutzter Computer, Betriebssystemversion usw.) an. Dazu bietet
sich @{" CBSI " link cbsi} an.


@{b}Registrierung@{ub}

MicroBase ist ein Shareware-Programm und muss deshalb registriert werden (falls
Sie es nicht als Bestandteil von MicroWrite erworben haben). Eine Registrierung
ist erforderlich, wenn Sie MicroBase nach Ablauf der Testphase (30 Tage) wei-
ter benutzen möchten.

Um sich registrieren zu lassen, drucken Sie bitte die Liste »Registrierung.SAL«,
füllen sie aus und senden sie an den Autor.

Nach der Registrierung erhalten Sie ein @{b}Keyfile@{ub}, das auch alle folgenden Ver-
sionen freischaltet, sowie einen Registrierungsschlüssel für die Personali-
sierung des Datenbankverwaltungssystems.


@{b}Copyright für Module, Viewer, Browser und sonstige Utilities@{ub}

Informationen über das Copyright der mitgelieferten Utilities enthält die
folgende Tabelle:


  ================================================================
  Utility                Status           Quellcode des Utilitys
                                        Sprache        erhältlich?
  ================================================================
  dat2dbf, dbf2dat,      Freeware       Maxon Basic 3  Nein
  asc2dat, sbf2dat,
  dat2frm, delcode,
  dat2sql
  ----------------------------------------------------------------
  Viewer                 Public Domain  Blitz Basic 2  Ja
  ----------------------------------------------------------------
  dbf2asc, dbView,       Public Domain  Maxon Basic 3  Ja
  html2asc, db_Editor
  ----------------------------------------------------------------
  VIEW                   Public Domain  GFA-Basic 3.5  Ja
  ----------------------------------------------------------------
  makelist               Public Domain  Blitz Basic 2  Ja
  ----------------------------------------------------------------
  ConvertList            Public Domain  Maxon Basic 3  Ja
  ----------------------------------------------------------------
  makepwd                Freeware       Maxon Basic 3  Nein
  ----------------------------------------------------------------
  Lernprogramm           Public Domain  CanDo 2.0      Ja
  ----------------------------------------------------------------
  Browser                Freeware       Blitz Basic 2  Nein
  ----------------------------------------------------------------
  Voreinsteller          Freeware       Blitz Basic 2  Nein
  ----------------------------------------------------------------
  CBSI                   Freeware       Blitz Basic 2  Nein
  ----------------------------------------------------------------
  mbpers                 Freeware       Maxon Basic 3  Nein
  ----------------------------------------------------------------
  dfree                  Public Domain  Maxon Basic 3  Ja
  ----------------------------------------------------------------
  mbosck                 Freeware       Blitz Basic 2  Nein
  ================================================================


@{i}Viel Spaß mit MicroBase!@{ui}
@endnode

@node Werbung "Weitere Produkte von FR-SoftWorks"
@{b}Von FR-SoftWorks sind folgende Produkte erhältlich:@{ub}
@{i}
MicroWrite    MicroWrite ist ein Textverarbeitungssystem mit folgenden
              Merkmalen:
@{ui}
              · integrierte Adressverwaltung; Erstellung von Serienbriefen

              · integrierter Datei-Manager: Dateien löschen, umbenennen,
                kopieren und anzeigen (ab Kickstart 2.0)

              · Import und Export von ASCII-Texten; Export von ANSI-Dokumenten
                zum Ausdrucken über Preferences

              · Import und Export von Adressen in folgenden Formaten (alle nur
                "ASCII"): SuperBase Professional 4, TransWrite, Documentum 2,
                BECKERtext III, ProWrite, Personal Write. Anpassung an andere
                Formate ist möglich

              · Verschlüsseln von Texten

              · Unterstützung der Druckerzeichensätze; schneller Druck; An-
                passung der Umlaute möglich; Druck im Dateien möglich

              · Stichwortlisten, Seitennummerierung, Textstatistik und -analyse

              · Druckbildvorschau

              · Umfangreiche Funktion zum Sortieren von Texten (beispielsweise
                nachdem dritten Wort)

              · Addieren und Multiplizieren von Textzeilen und -spalten

              · Berechnung von Gleichungen (über ARexx)

              · Lösung einer Gleichung (über ARexx)

              · Installationsprogramm für die Festplatte

              · externe Rechtschreibprüfung (z. Zt. nur eingeschränkte Test-
                version)

              · Hilfe-Funktion und Lernprogramm

              · Häufigkeit von Begriffen ermitteln

              · Übersetzungslisten

              · Erstellung von Autorenvermerken, die u. a. Thema, Datum und
                Autor enthalten

              · Texte mit Hilfe von Autorenvermerken suchen

              · und vieles mehr.

              MicroWrite benötigt mindestens Kickstart 2.0

              Für die Berechnung von Gleichungen wird ARexx benötigt (liegt
              Kickstart 2.0 oder höher bei).

              Das Programm druckt direkt über die parallele Schnittstelle; die
              Einstellungen in den Preferences werden übergangen. Hierdurch
              wird eine bessere Kontrolle über den Drucker möglich.

              MicroWrite kommt auf 1 Diskette und kostet z. Zt. 10,00 DM.
@{i}
MicroBase@{ui}     MicroBase ist die Dateiverwaltung, die in diesem Dokument
              beschrieben wird.
@{i}
MicroPaint    ist ein Malprogramm, das das AA Chipset unterstützt.
@{ui}
              · bis zu 256 Farben auf Rechnern mit AA Chipset

              · Unterstützung von ECS und AA Chipset

              · Unterstützung von Intellifonts, Schriftstilen, Drawmodes
                (u. a. invers)

              · Unterstützung aller Grafikmodi, die Ihr Computer unterstützt;
                u. a. SuperHighres Interlace

              · Flexible Spray-Funktion

              · Multi-Spray: mit Zufallsfarben sprühen

              · Helligkeits-Effekt: Ändern Sie ganz einfach die Helligkeit
                des ganzen Bildes oder nur einiger Farben bzw. Farbkompo-
                nenten. (Sie können beispielsweise den Rotanteil der Zeichnung
                um 50 % erhöhen.)

              · Grafiken invertieren und umfärben

              · Grafiken in Graustufen umrechnen

              · Grafiken drucken

              · Pinsel

              · Bildverarbeitung

              · Screen-Grabber

              · Datatypes

              · Sichern im BMP-Format

              · definierbare Zeichenabstände

              · Linienstile

              · Tutorial

              · lokalisiert

              · Werkzeugleiste

              · Animationen können abgespielt werden

              · ARexx-Schnittstelle

              · 3D Text

              · und vieles mehr ...

              MicroPaint benötigt mindestens Kickstart 2.0. Es kommt auf einer
              Diskette und kostet z. Zt. 25,00 DM.
@endnode

@node steuer "Steuerzeichen in Listen und Etiketten"
@{b}Textformatierung@{ub}

  §f                       Fettschrift ein
  §u                       Unterstreichen ein
  §i                       Kursivschrift ein
  §n                       Alles aus; Normalschrift ein
  §h                       Schrift hochsetzen
  §t                       Schrift tiefsetzen
  §m                       Hoch-/Tiefsetzen ausschalten
  §#                       Gibt Satznummer aus.
  §s                       Seitenvorschub

@{b}Ausgabe von Feldinhalten@{ub}

  &nnn                     Gibt das Feld Nummer nnn in seiner ganzen Länge
                           aus, indem es mit rechts Leerzeichen aufgefüllt
                           wird.
  %nnn                     Gibt nur das Feld Nummmer nnn aus.
  #nnn                     Gibt den Namen des Feldes Nummer nnn aus.

nnn ist eine dreistellige Zahl zwischen 001 und 234.


@{b}Listengenerator "makelist"@{ub}

Der Listengenerator erzeugt aus Datenbankdefinitionsdateien (.DEF) auto-
matisch eine Standardliste in Masken- oder Tabellenform.

Als zweites Argument kann optional das Wort 'table' angegeben werden, um
eine Liste in Tabellenform zu erhalten.

Sie finden den Listengenerator im Verzeichnis "Utils". Das Utility muss aus
dem CLI gestartet werden:
@{i}
  makelist Datenbankdatei.DEF [table]
@{ui}

@{b}Hinweis@{ub}

Listen und Etiketten der Version 1.X/2.X müssen angepasst werden, da sich die
Steuerzeichen für die Feldinhalte geändert haben.

Hierzu finden Sie im Verzeichnis "Utils" das Utility "ConvertList", das
Listen und Etiketten in das neue Format konvertiert. Das Utility läuft nur
in der Shell.
@endnode

@node suchen "Suchkriterien"
Der Aufbau des Suchkriteriums ist '§§KOO<Zeichenfolge>'. §§ bedeutet, dass ein
erweitertes Suchkriterium folgt. Normalerweise reicht jedoch die Angabe einer
Zeichenfolge aus.

K ist ein Kennzeichen, ob nach Zeichen oder Zahlen gesucht werden soll. ('$'
steht für Zeichen, '%' für Zahlen.) OO steht für den sogenannten Operator.

Wird nur einfach ein Suchbegriff angegeben, so wird nicht nach Groß- und Klein-
schreibung unterschieden, jedoch in allen anderen Fällen. Wollen Sie doch eine
Unterscheidung nach Groß/Kleinschreibung, so ändern Sie bitte die Einstellun-
gen im Menü "Optionen/Festlegen..."


@{b}Beispiele@{ub}

  Meier                    sucht nach 'MeIeR', 'Meier-Lehmann' usw.
  §§$==Meier               sucht exakt nach 'Meier'
                           (leere Suchbegriffe sind immer wahr!)
  §§$==                    sucht leeres Datenfeld!
  §§%<>200                 sucht Zahlen, aber nicht 200
  §§%<<10000               sucht Zahlen die kleiner sind als 10 000
  §§%>>6100                sucht Zahlen, die größer sind als 6 100
  §§%<=0                   sucht Zahlen, die kleiner oder gleich 0 sind
  §§%>=0                   sucht Zahlen, die größer/gleich Null sind

Alle diese 'Operatoren' gelten sowohl für Zahlen als auch für Zeichenfolgen.
(Zeichenfolgen ergeben den Wert 0, falls sie keine gültige Zahl darstellen.)


@{b}Phonetische Suche@{ub}

Wenn Sie die phonetische Suche aktiviert haben, sucht MicroBase die Daten
über ihre jeweiligen Lautwerte. Dies bedeutet, dass Sie auch die Namen
"Mayr" und "Maier" finden, wenn Sie nach "Meier" suchen.
@endnode

@node aktualisieren "Operatoren für das Aktualisieren"
Beim Aktualisieren kann angegeben werden, was mit den gefundenen Datenfeldern
geschehen soll. Dies können Zeichenfolgen oder 'Aktualisierungsbefehle' sein.
Aktualisierungsbefehle haben dasselbe Format wie Suchkriterien, aber andere
Operatoren.


@{b}Beispiele@{ub}

  §§%++<Wert>              addiert <Wert> zum Wert des Datenfeldes
  §§%--<Wert>              subtrahiert <Wert> vom Wert des Feldes
  §§%//<Wert>              dividiert Wert des Feldes durch <Wert>
  §§%**<Wert>              multipliziert Wert des Feldes mit <Wert>
  2000                     neuer Inhalt des Feldes ist: '2000'
  hallo                    neuer Inhalt des Feldes ist 'hallo'


@{b}Zeichenfolgen ersetzen@{ub}

Es gibt keine speziellen Aktualisierungsbefehle für Zeichenfolgen. Falls die
Option "partielles Ersetzen" nicht aktiviert ist, ersetzt MicroBase das
komplette Feld. (Das "partielle Ersetzen" wird nur dann durchgeführt, wenn
Sie keine Suchkriterien angegeben haben.)

Hinweis: Das "partielle Ersetzen" kann zu Problemen führen, wenn Sie das
         phonetische Suchen aktiviert haben. In diesem Fall kann es vor-
         kommen, dass ein Begriff zwar über seinen Lautwert gefunden, aber
         wegen fehlender exakter Übereinstimmung nicht ersetzt werden kann.
@endnode

@node dat2dbf "MicroBase-Datenbanken in das dBASE-Format konvertieren"
Mit dem Programm »DAT2DBF« können Sie Datenbanken aus dem MicroBase- in das
dBASE-Format wandeln.

Gehen Sie dazu in folgenden Schritten vor:

1  Auswahl einer MicroBase-Datei (.DAT). Die MicroBase-Datei darf nicht
   verschlüsselt sein, da das Verschlüsselungsverfahren nicht zu dBASE
   kompatibel ist.

2  Das Programm erzeugt einen sogenannten "Header", der die Felddefinitionen
   enthält, und schreibt ihn in die dBASE-Datei (.DBF).

   Dazu werden die Feldnamen auf 10 Buchstaben begrenzt und in Großbuchstaben
   gewandelt sowie Umlaute in Einzelbuchstaben und Leerzeichen in Unterstriche
   konvertiert. Die Feldlängen werden nicht begrenzt; alle Felder werden als
   Textfelder behandelt.

3  Sie können wählen, ob der Zeichensatz in das ASCII-Format gewandelt werden
   soll. Dies ist notwendig, falls Sie noch dBASE für DOS benutzen, da MS-DOS
   einen anderen Zeichensatz als Amiga bzw. Windows benutzt. Auch einige
   Windows-Datenbanksysteme verwenden aus Kompatibilitätsgründen diesen
   Zeichensatz.

4  Die Datensätze werden kopiert bzw. konvertiert.

5  Das von MS-DOS benötigte Steuerzeichen für das Dateiende (EOF, ASCII 26)
   wird an die erzeugte Tabellendatei angefügt.

Hinweise: Die "hbasic2.library" wird im Verzeichnis LIBS: benötigt.

          Die erstellte Tabellendatei hat das Format der dBASE-Version III+
          für DOS (die Feldadressen werden auf 0 (null) gesetzt, da sie wäh-
          rend der Bearbeitung einer dBASE-Datenbank auf die korrekten Werte
          gesetzt werden müssen).

Das korrekte Konvertieren kann mit dem @{"dBASE-Viewer" link dbview} überprüft werden.

Nach dem Konvertieren sollten Sie die Datenbankstruktur überprüfen und ggf.
die Feldtypen anpassen.


@{b}Hinweise zum dBASE-Datenbankformat@{ub}

Bei dBASE-Datenbanken sind folgende Besonderheiten zu beachten:

· numerische Felder haben wie in MicroBase bis zu 19 Stellen (die Anzahl der
  Nachkommastellen muss zusätzlich angegeben werden)

· Textfelder können lediglich bis zu 254 Zeichen lang sein

· Felder des Typs Datum werden ohne Punkte gespeichert; Zeitfelder werden
  z. T. mit Hundertstelsekunden gespeichert bzw. von einigen Programmen
  gar nicht akzeptiert

· Referenzen, externe und Berechnungsfelder können nicht konvertiert werden

· die Datensatzgröße ist auf 4 KB beschränkt

· es sind max. 1 Mrd. Datensätze bei einer Dateigröße von 2 GB möglich.

Die Angaben gelten für Datenbanken des Formats dBASE IV, die mit Lotus
Approach 3.0 für Windows bearbeitet werden. Bei anderen Programmen können
die Einschränkungen restriktiver sein.
@endnode

@node sbf2dat "SuperBase-Datenbanken konvertieren"
Mit dem Programm »sbf2dat« können SuperBase-Datenbankdateien in das Format
von MicroBase konvertiert werden.

Gehen Sie wie folgt vor:

1  Auswahl einer SuperBase-Datenbankdatei (.sbf).

2  Die Datenfelder werden konvertiert. Feldnamen und -längen werden über-
   nommen.

   Bei anderen Feldtypen als "TXT" erscheint eine Warnung, da nur Textfelder
   korrekt konvertiert werden können: der Feldinhalt wird zwar kopiert,
   ist aber möglicherweise unbrauchbar.

3  Die Datensätze werden konvertiert. Dabei wird die Anzahl der bereits
   konvertierten Datensätze angezeigt.

Die erstellte Datenbankdatei ist unverschlüsselt. Die maximale Anzahl der
Felder wird mindestens auf 65 535 gesetzt.

Nach dem Konvertieren sollte die Datenbankstruktur überprüft und ggf.
angepasst werden.

Hinweis: Die "hbasic2.library" wird im Verzeichnis LIBS: benötigt.


@{b}Hinweise@{ub}

Das Konvertieren von SuperBase-Datenbankdateien wurde an Hand von SuperBase
Professional IV, englischsprachige Version 1.01, getestet.

Zur Zeit können nur Textfelder (SuperBase-Feldtyp "TXT") korrekt konvertiert
werden. Vor der Konvertierung sollten deshalb alle Datenfelder in Textfelder
umgewandelt werden. Unter Umständen muss die Datenbankdatei dazu von Super-
Base reorganisiert werden - eine Änderung des Feldtyps ist meist noch nicht
ausreichend.

Umlaute werden von SuperBase unter Umständen anders kodiert als von Micro-
Base.
@endnode

@node dbf2dat "dBASE- und FoxPro-Datenbanken konvertieren"
Mit dem Programm »dbf2DAT« können Tabellendateien folgender Systeme in das
MicroBase-Format konvertiert werden:

· Ashton Tate dBASE III, III+, IV 1.x

· Borland dBASE IV 2.0, 5.0 und dBASE für Windows 5.0

· Lotus Approach 3.X und 96

· Microsoft FoxPro 2.X

· SoftMaker DataMaker

· Borland Paradox 7

Visual dBASE und Visual FoxPro wurden noch nicht getestet.

Gehen Sie in folgenden Schritten vor:

1  Auswahl der Tabellendatei (Endung ".DBF")

2  Die Datenfelder werden konvertiert. Dabei bleiben die Feldnamen, -längen
   und -typen erhalten. Falls einige Felder nicht korrekt übernommen werden
   können, so wird dies angezeigt (u. a. Bilder, OLE, Memos; Feld länger als
   2 048 Zeichen; mehr als 234 Felder). Die Datensatzlänge vermindert sich
   mindestens um den Wert 1, da dBASE zu jedem Datensatz zusätzlich eine
   Löschmarkierung speichert - diese wird von MicroBase nicht benötigt und
   deshalb ignoriert.

3  Sie können wählen, ob der Zeichensatz von IBM-ASCII nach ANSI gewandelt
   werden soll. Dies ist bei MS-DOS-Dateien der Fall, bei Windows-Dateien
   meist nicht (einige Windows-Datenbanken verwenden jedoch aus Kompatibili-
   tätsgründen den ASCII-Zeichensatz).

4  Die Datensätze werden konvertiert.

5  Zum Abschluss wird die Anzahl der gelesenen sowie der überlesenen (= von
   dBASE als gelöscht markierten) Datensätze angezeigt.

Die erstellte Datenbank ist unverschlüsselt und hat keine Vorgabewerte. Die
maximale Anzahl der Felder wird mindestens auf 65 535 gesetzt.

Das korrekte Konvertieren kann mit dem @{"dBASE-Viewer" link dbview} überprüft werden.

Sie sollten nach der Konvertierung die Datenbankstruktur überprüfen. Es ist
ratsam, die Feldnamen zu ändern, da dBASE sie in Großbuchstaben speichert und
auf 10 Zeichen begrenzt. Hierbei wird außerdem überprüft, ob die importierten
Daten dem Format von MicroBase entsprechen.


@{i}Besonderheiten von Lotus Approach@{ui}

· Zeitinformationen werden zusätzlich mit Hundertstelsekunden, jedoch ohne
  Doppelpunkte gespeichert. Sie werden in Felder des Typs "Zeichen"
  umgewandelt.

· Zusätzlich zum Standard vorhandene Feldtypen (Variable und Berechnung)
  werden in einem eigenen Format gespeichert und können nicht konvertiert
  werden.

· Die Informationen der .APR-Dateien sind für MicroBase nicht lesbar. Sie
  definieren u. a. die neuen Feldtypen und die Eingabemasken (Formulare).

                                      *

Das Programm »DBF2ASC« erzeugt aus der dBASE-Tabellendatei eine sequenzielle
Datei, die von jedem Programm gelesen werden kann. Sie müssen folgende
Angaben machen:

· Feldtrennzeichen (Vorgabe ist ein Komma): geben Sie den ASCII-Code des
  gewünschten Zeichens ein. Dieses Zeichen steht nach jedem Datenfeld.

· Feldbegrenzer (Vorgabe: doppelte Anführungszeichen): siehe oben. Das Zei-
  chen steht vor und nach jedem Datenfeld.

Am Ende eines Datensatzes wird immer ein Linefeed (ASCII 10) ausgegeben.


@{b}Einschränkungen@{ub}

· die maximale Feldlänge beträgt z. Zt. 4 KByte

· die Anzahl der Datenfelder darf 2 048 nicht überschreiten

· die Anzahl der Datensätze wird nur durch AmigaDOS begrenzt

Beide Programme benötigen die "hbasic2.library".
@endnode

@node dbview "dBASE- und FoxPro-Datenbanken anzeigen"
Das Programm »dBView« liest eine Tabellendatei im dBASE- oder FoxPro-Format
und zeigt sie auf dem Bildschirm an.

Zuvor werden einige Informationen über die Datenbankdatei ausgegeben: ver-
wendete Programmversion, Datum der letzten Bearbeitung, Anzahl und Art der
Felder usw.

Tastaturbelegung während der Datensatzanzeige:

q                     Programm beenden!

+                     1  Datensatz  vorblättern
-                     1  Datensatz  zurückblättern

*                     10 Datensätze vorblättern
_                     10 Datensätze zurückblättern

Näheres siehe @{"dBASE- und FoxPro-Datenbanken konvertieren" link dbf2dat}.

Die "hbasic2.library" wird im Verzeichnis LIBS: benötigt.
@endnode

@node dat2sql "MicroBase-Datenbanken in ein SQL-Skript konvertieren"
Mit dem Programm »DAT2SQL« können Sie Datenbanken aus dem MicroBase-Format
in ein SQL-Skript wandeln.

Gehen Sie dazu in folgenden Schritten vor:

1  Auswahl einer MicroBase-Datei (.DAT). Die MicroBase-Datei darf nicht
   verschlüsselt sein.

2  Die Feldnamen werden in SQL-Schreibweise konvertiert, indem
   Leerzeichen und Umlaute umgewandelt werden.

3  Sie können wählen, ob eine Datei mit dem Namen ".dbcshrc"
   erstellt werden soll; andernfalls wird die Dateiendung der
   Datenbankdatei durch ".sql" ersetzt.

   Die genannte Datei wird für das Programm "SQLDB" benötigt.

4  Sie können wählen, ob der SQL-Befehl "create database"
   verwendet werden soll.

   "SQLDB" benötigt diesen Befehl.

5  Optional können die Feldtypen übernommen werden.

   Falls die Datensätze "ungültige" Daten enthalten,
   kann hier ein "N" nützlich sein.

6  Optional können die Feldoptionen in SQL-Constraints
   umgewandelt werden. Dies geschieht mittels des
   SQL-Konstrukts "check".

   "SQLDB" kann "check" leider nicht verarbeiten.

7  Die Datenbankdefinition wird - falls gewünscht -
   in das Skript geschrieben. Die Datenbank bekommt den
   Namen der MicroBase-Datenbank ohne Endung.

8  Die Definition der Datenbaktabelle, die einer
   Datenbank von MicroBase entspricht, wird in das
   Skript geschrieben. Für den Namen der Tabelle
   gelten die Angaben aus dem vorherigen Schritt.

   Falls die Feldoption "E" beinhaltet, wird der
   jeweiligen Felddefinition die Zeichenfolge
   "not null" hinzugefügt.

   Falls die Feldtypen nicht übernommen werden,
   wird ein Textfeld in entsprechender Länge
   erzeugt. Referenzfelder werden nicht konvertiert.

   Das Modul konvertiert Felder mit Zahlen
   als "float" ohne Längenangabe; diese
   ist - falls bei Ihrem SQL-Dialekt erforderlich -
   manuell zu ergänzen.

9  Die Datensätze werden in das Skript
   kopiert.

10 Das Skript wird ggf. mit "Close database;"
   abgeschlossen.

Hinweise: Die "hbasic2.library" wird im Verzeichnis LIBS: benötigt.


@{b}Hinweise zu "SQLDB"@{ub}

Der SQL-Export wurde mit dem Programm "SQLDB" getestet, das
im Aminet verfügbar ist.

SQLDB unterstützt nicht alle Merkmale von SQL. Aus diesem
Grund konnte das SQL-Konstrukt "check" nicht getestet
werden.

Der Autor von SQLDB gibt in der Dokumentation die
folgende Adresse an:

   Kyle Saunders
   4418 North 4th Road
   Arlington, VA
   22203


@{b}Hinweise zu SQL@{ub}

SQL ist eine Anfragesprache für Datenbanken, die
u. a. von Star Office und Oracle verwendet wird.
Da das interne Dateiformat der Datenbankmanagement-
systeme unterschiedlich ist und sich außerdem
bei Versionswechseln häufig ändert, können
Datenbanken nur als SQL-Skripte konvertiert
werden. Diese Skripte werden von jeder SQL-
Datenbank verstanden.

SQL nimmt nur Datensätze an, die der referenziellen
Integrität der Datenbank genügen. Der Inhalt der
Datensätze wird strikten Prüfungen unterzogen.

Der Inhalt der Datenfelder muss unbedingt dem
Typ des Datenfeldes entsprechen. Es reicht
deshalb nicht aus, in ein Feld des Typs
"date" (Datum) lediglich 1999 einzutragen.

SQL unterstützt folgende Feldtypen:


  Feldtyp       Bemerkung
  ---------------------------------------------------
  char (n)      Textfeld, das n Zeichen lang ist
  integer (n)   Ganze Zahl mit n Zifern
  date          Datum (MM/DD/YYYY)
  time          Zeit (HH:MM:SS)
  float (n, m)  Fließkommazahl mit m Nachkommastellen


@{b}Literatur@{ub}

Einen guten Einstieg in die Theorie des Entwurfs
von Datenbanken und SQL bietet folgendes Buch:

Rolland, Fred D.: "The essence of databases",
Prentice Hall Europe, Hemel Hempstead, 1998.
@endnode

@node Tipps "Tipps & Tricks"
Für folgende Themen sind Hinweise verfügbar:

@{" Datenfelder hinzufügen oder löschen" link feldhinzu}
@{" Mehr als 65 535 Datensätze verwenden " link mehrsatz}
@{" Datenaustausch mit MicroWrite " link persdat}
@{" Änderung des Passwortes einer Datenbank " link pw1}
@{" Datenverluste " link dv}
@{" Tipps zum Importieren / Exportieren einer sequenziellen Datei " link imex}
@endnode

@node feldhinzu "Datenfelder hinzufügen oder löschen"
@{i}Hinweis: der Name der Datenbank wird mit »Test.DAT« angenommen.
@{ui}
 1      Duplizieren Sie die Dateien »Test.DEF« , »Test.NUM« und »Test.PTR«
        (beispielsweise unter den Namen »Test1.DEF« usw.).

        (Lesen Sie unter "Dateiformate" nach, welche Dateien noch kopiert
        werden müssen. Diese sind dort als "feldabhängig" gekennzeichnet.
        In diesen Dateien müssen ggf. Änderungen vorgenommen werden; s. u.)

 2      Edieren Sie die Datei »Test1.PTR«. Ändern Sie den Wert in der zweiten
        Zeile auf null (0).

 3      Edieren Sie die Datei »Test1.DEF«. Fügen Sie am Dateiende drei Zeilen
        hinzu - eine, die den Feldnamen in Anführungszeichen (") enthält, eine
        mit der Feldlänge, eine mit dem Feldtyp (T,N,Z,D,B,X,L). Ändern Sie die
        beiden Zahlen am Anfang der Datei: erhöhen Sie die erste um eins (1),
        die zweite um die Länge des neuen Feldes.

        Beispiel:

        1,10                    <-- vor der Aktualisierung
        "Artikel"
        10
        "T"

        2,15                    <-- nach der Aktualisierung
        "Artikel"
        10
        "T"
        "Preis"
        5
        "N"

        (Beachten Sie bitte die Einschränkungen im Abschnitt @{" Interna " link Interna}.)

 4      Erzeugen Sie eine leere Datenbankdatei »Test1.DAT«. Dies geht am ein-
        fachsten mit Ed.

 5      Je nach Feldtyp müssen Sie noch Eintragungen in einer speziellen
        Datei vornehmen (siehe 1).

 6      Rufen Sie MicroBase auf und öffnen Sie die alte Datenbankdatei, in
        unserem Beispiel »Test.DAT«.

 7      Exportieren Sie die Datenbankdatei unter einem beliebigen Namen:

        a Die Abfragen nach dem Separator und der Dateiendung bestätigen Sie
          mit Return.

        b Nach der Dateiauswahl drücken Sie bitte einmal »j« und einmal »n«,
          um die korrekten Optionen zu wählen.

 8      Öffnen Sie die neue Datei (»Test1.DAT«). In der Titelleiste von Micro-
        Base müsste eine Null (0) erscheinen, die eine leere Datei kennzeich-
        net.

 9      Importieren Sie die zuvor exportierte Datei (beantworten Sie die Frage
        durch einen Druck auf die Taste »n«). Überprüfen Sie die Anzahl der
        Datensätze sowie auf korrekten Datenbankinhalt.

Das Löschen eines Feldes geschieht analog hierzu.

@{b}Datenfelder können nur am Ende des Datensatzes hinzugefügt oder gelöscht
werden.@{ub}
@endnode

@node mehrsatz "Mehr als 65 535 Datensätze verwenden"
Normalerweise verwendet MicroBase nur 65 535 Datensätze, um möglichst wenig
Arbeitsspeicher zu beanspruchen. Da ein Datensatz 1 Bit benötigt, reichen
hierfür 8 Kbyte aus (zusätzlich zu den ca. 180 KByte, die das Programm für
sich selbst benötigt).

Falls Sie jedoch mehr Datensätze benötigen, führen Sie folgende Schritte aus:

 1      Starten Sie MicroBase.

 2      Schalten Sie zur Workbench um und wählen Sie dort den Menübefehl
        "Workbench/Befehl ausführen..." Tippen Sie

                @{i}avail@{ui}

        ein und notieren Sie die Größe des größten zusammenhängenden Speicher-
        blocks, in diesem Beispiel 267 678.

 3      Erstellen Sie in MicroBase die gewünschte Datei.

 4      Verlassen Sie MicroBase.

 5      Multiplizieren Sie den notierten Wert mit 8  und addieren Sie ihn zu
        65 535.

             2 141 424
                65 535
            ----------
             2 206 959

 6      Runden Sie den Wert sicherheitshalber etwas nach unten ab, in unserem
        Beispiel am besten auf 2 000 000.

 7      Laden Sie die zu Ihrer Datenbankdatei gehörige ".PTR"-Datei in einen
        Texteditor Ihrer Wahl (Ed reicht hier völlig aus) und ändern Sie
        die Zahl in der ersten Zeile ab (Leerzeichen sind nicht erlaubt!)

 8      Ändern Sie im Piktogramm den Wert des MEMORY-ToolTypes, indem
        Sie den ermittelten freien Speicherplatz durch 1 024 dividieren und
        zu dem vorhandenen Wert (Voreinstellung: 180) addieren; in diesem
        Fall:

        MEMORY=441

 9      Starten Sie MicroBase und öffnen Sie Ihre Datei. Wenn Sie alles rich-
        tig gemacht haben, müsste bei Anwahl des Menüpunktes "Projekt/Info"
        die neue maximale Datensatzanzahl erscheinen und der Wert der
        freien Ressourcen über 70 % liegen.

Bedenken Sie, dass selbst bei 8 MB Speicher nur ca. 60 Millionen Datensätze
möglich sind.
@{i}
Alternativ können Sie den 'virtuellen Modus' benutzen, der Speicher auf die
Festplatte auslagert und über zwei Milliarden Datensätze ermöglicht. Sie ak-
tivieren ihn mit dem Befehl "Optionen/Festlegen".@{ui}

Ohne Keyfile sind unter allen Umständen nur maximal 20 Datensätze möglich.
@endnode

@node persdat "Datenaustausch mit MicroWrite"
Der Datenaustausch muss über eine sequenzielle Datei erfolgen, deren Aufbau
beide Programme "verstehen". Benutzen Sie am besten das vorgegebene Format.

Die Datenbankdatei darf maximal 6 Felder haben (bzw. acht, siehe unter 3).


@{b}Datei aus MicroBase exportieren@{ub}

1 Übernehmen Sie einfach die Vorgaben. Lassen Sie Anführungszeichen und Feld-
  bezeichnungen speichern.


@{b}Datei in MicroWrite importieren, bearbeiten und exportieren@{ub}

1 Wählen Sie den Befehl "Daten importieren" im Menü Tools und danach die Option
  "Auswahl...", um dann die Vorgabe zu bestätigen. Übernehmen Sie die Feldbe-
  zeichnungen.

2 Bearbeiten Sie die Datei, bzw. verwenden Sie sie zum Seriendruck.

3 Haben Sie die Datei verändert, so wählen Sie analog zum Importieren den Befehl
  "Daten exportieren" im gleichen Menü.


@{b}Datei in MicroBase importieren@{ub}

1 Erstellen Sie eine neue Datei mit folgenden Merkmalen (falls Sie noch keine
  haben) oder überschreiben Sie den Inhalt von "Beispiel.DAT".


    Feldlänge  Feldname
    ----------------------
    30         Nachname
    30         Vorname
    30         Straße
    20         Telefon-Nr.
    30         PLZ Wohnort
    20         Anrede
    20         Anrede 2*
    20         Anrede 3*


  Die beiden Felder mit Stern (*) sind dabei optional. Alle Felder sind vom
  Typ Text (auch die Telefonnummer, da sie Leerzeichen und runde Klammern
  enthalten kann).

2 Jetzt können Sie die Datei importieren. Lassen Sie den ersten Satz überlesen,
  da er wirklich die Feldbezeichnungen enthält. Ignorieren Sie die Meldung, dass
  zu viele Felder vorhanden sind und klicken Sie auf "Importieren".

3 Geben Sie jetzt die Nummer des Datensatzes in der MicroBase-Datei an, ab dem
  importiert werden soll (Vorgabe ist, dass neue Datensätze angefügt werden).
  Geben Sie eins (1) ein, um den alten Dateiinhalt zu überschreiben.
@endnode

@node pw1 "Änderung des Passwortes der Datenbank"
Führen Sie folgende Schritte aus:

1 Öffnen Sie die Datenbank wie gewohnt.

2 Exportieren Sie die Datenbank in einem beliebigen Format. (Datensätze
  in sequenziellen Dateien sollten durch Anführungszeichen begrenzt und die
  Feldbezeichnungen *nicht* gespeichert werden.)

3 Schließen Sie die Datenbank.

4 Öffnen Sie die Datenbank mit dem neuen Passwort. Sie werden bemerken, dass die
  vorhandenen Datensätze jetzt unlesbar sind. (Möglicherweise zeigt MicroBase
  eine Fehlermeldung an, dass die Datenbank nicht gelesen werden kann.)

5 Importieren Sie die unter (2) exportierte Datenbankdatei. Lassen Sie ab dem
  Datensatz eins (1) importieren. Der erste Datensatz darf nicht überlesen
  werden.

6 Überprüfen Sie die Inhalte der Datensätze stichprobenartig. Sie müssten
  jetzt korrekt angezeigt werden.

7 Sie können nun weitere Datensätze eingeben oder die Datenbank schließen.
@endnode

@node datyp "Datentypen und Eingabeformate"
@{b}Datentypen@{ub}

Folgende Datentypen stehen zur Verfügung:


  # Typ        Kennung Länge   Format
  -----------------------------------------------------------------------
  1 Text       T       1..2048 Buchstaben, Zahlen, Sonderzeichen usw.
  2 Nummer     N       1..19   Zahlen in einem der unterstützten Formate:
                               dezimal / wissenschaftlich, hexadezimal,
                               binär, oktal.   (1)
  3 Datum      D       10      TT.MM.JJJJ (etwa '29.03.1997')  (2)
  4 Zeit       Z       8       HH:MM:SS (etwa '10:00:28')
  5 Extern     X       1..2048 Dateipfad   (3)
  6 Berechnung B       1..19   Formel   (4)
  7 Logisch    L       1       Wahrheitswerte   (5)
  8 Referenz   R       0       Verknüpfung mit Datenbankdatei (6)


Sie können mit den Feldoptionen bei der Neuerstellung der Datenbank bzw.
einer Änderung der Struktur festlegen, ob der eingegebene Text etwa in
Großbuchstaben gewandelt werden soll.


(1) Die Beschränkung von Zahlen auf 19 Stellen (inklusive Dezimalpunkt) ist
    durch dBASE sowie Amiga OS bedingt. Längere Zahlen müssen Sie - allerdings
    auf Kosten der Genauigkeit - im sog. wissenschaftlichen Format eingeben.

    Sie können den erlaubten Bereich der Zahlen mit den Feldoptionen fest-
    legen (siehe Beschreibung des Befehls "Projekt/Neu"). Bei Preisen in
    DM können Sie dadurch negative Werte vermeiden, dass Sie die Option '>0'
    benutzen. Für die Ausgabe in Listen bzw. auf Etiketten können auch
    @{" Zahlenformate " link zf} definiert werden.

(2) MicroBase wandelt Datumsangaben während eines Sortiervorganges in
    serielle Zahlen um (sog. "julianisches Datum"). Das julianische Datum
    ist definiert als die Anzahl der Tage seit dem 31.12.1899 24:00:00 Uhr.

    Obwohl die heute verwendete gregorianische Zeitrechnung erst seit dem
    05.10.1582 gültig ist, können frühere Daten trotzdem verwendet werden.

    In MicroBase sind theoretisch Datumsangaben zwischen dem 05.02.-27376609
    und dem 25.01.27380970 möglich; aus praktischen Gründen ergibt sich
    ein Zeitraum zwischen dem 01.01.-999 und dem 31.12.9999.

    Bei der Eingabe eines Datums wird es automatisch auf seine Gültigkeit
    überprüft. Der 29.02. wird nur bei einem Schaltjahr akzeptiert.

(3) Externe Felder speichern lediglich den Pfad einer Datei, etwa »Work:Mi-
    croPaint/Bilder/Demo.IFF«. Der bei der Datenbankdefinition gewählte Viewer
    bestimmt, was mit dieser Datei geschieht. Dies entspricht einem OLE-Feld
    in Datenbanksystemen, die unter Windows [95] betrieben werden.

    Felder des Typs "extern" können natürlich auch Texte (= "Memos"), Source-
    Codes usw. beinhalten.

(4) Felder des Typs "Berechnung" verhalten sich wie Felder des Typs "Nummer",
    können jedoch nicht ediert werden. Sie erhalten ihren Inhalt durch eine
    Formel, die bei der Definition der Datenbankdatei eingegeben wurde.

    In den Formeln kann über Variable auf die Inhalte der Felder zugegriffen
    werden.

    Für die Ausgabe in Listen bzw. Etiketten können auch @{" Zahlenformate " link zf}
    definiert werden.

    Beispielsweise könnten in einer Artikeldatenbank zwei Felder namens
    "Nettopreis" (Typ "Nummer") und "Bruttopreis" (Typ "Berechnung") vor-
    kommen. Die Formel des Feldes "Bruttopreis" lautet nun '&002 * 1.15',
    wenn "Nettopreis" das zweite Feld der Datenbank ist. Auf diese Weise
    muss man nur die Formel ändern, wenn sich die Mehrwertsteuer ändert.
    Für die Mehrwertsteuer sollte in der Datei »MicroBase.CVD« im Programm-
    verzeichnis eine Konstante definiert werden, die dann für alle Daten-
    bankdateien gilt.

    Sie sollten die @{" »rexxmathlib.library« " link rm} installieren, um mehr Funk-
    tionen zur Verfügung zu haben.

(5) Felder des Typs "Logisch" speichern Wahrheitswerte. Diese können Sie
    in folgenden Formaten eingeben:


      wahr   falsch
      -------------
      W      F         wahr, falsch
      J      N         Ja, Nein
      T      F         TRUE, FALSE
      Y      N         Yes, NO
      1      0


    Zusätzlich kann aus Kompatibilitätsgründen wie bei dBASE ein
    Fragezeichen (»?«) verwendet werden, das "unentschieden" bzw.
    "nicht initialisiert" bedeutet.

(6) Referenzfelder enthalten ihren aktuellen Inhalt über eine Verknüpfung
    mit einer zweiten Datenbank. Je nach Programmversion ist die feste Feld-
    länge null oder ein Zeichen.


@{b}Zahlenformate@{ub}

Zahlen können Sie in MicroBase im dezimalen, hexadezimalen, binären und
oktalen Format eingeben:


  Eingabe Format      Basis Wert Typ
  ---------------------------------------------
  11      dezimal     10    11   auch Kommazahl
  &H11    hexadezimal 16    17   nur Ganzzahl
  &X11    binär        2     3   nur Ganzzahl
  &O11    oktal        8     9   nur Ganzzahl


@{b}Wissenschaftliche Zahlenschreibweise@{ub}

Dezimale Zahlen können auch in der sogenannten wissenschaftlichen Schreibweise
eingegeben werden. In diesem Fall folgt der Zahl ein 'e' oder 'E' sowie eine
weitere Zahl (die allerdings kein Komma und keinen Punkt enthalten darf), welche
den zu verwendenden Exponenten zur Basis 10 angibt.

  So steht beispielsweise '2e5' für 200 000.


@{b}Wertebereiche@{ub}

Die gültigen Wertebereiche für Zahlen sind wie folgt:

  · dezimal, wissenschaftlich:      -10^309..+10^309

  · binär, oktal, hexadezimal:        -2^31..+2^31-1

Über die Feldoptionen können Sie engere Wertbereiche definieren.


@{b}Eingabeformate@{ub}

Für die Typen Datum und Zeit können zur besseren Orientierung sog. Eingabefor-
mate angezeigt werden ('  .  .' bzw. '  :  :'); dies wird jedoch nicht empfoh-
len. In diesem Fall wird bei der Eingabe der Einfügemodus deaktiviert.

Für jeden Datentyp können Vorgabewerte (u. a. automatische Seriennummern)
definiert werden.


@{b}Sortieren@{ub}

MicroBase schlägt beim Sortieren den passenden Datentyp vor. Bei externen
und logischen Feldern wird die Sortierungsmethode "Text" vorgeschlagen.


@{b}Vorschläge für Anwendungen@{ub}

Sie können Datenbankdateien mit externen Feldern u. a. für folgende Anwen-
dungen einsetzen:

· Wie wäre es mit Adress- oder Artikeldateien, die auch ein Bild der Person
  bzw. der Ware enthalten?

· Benutzen Sie doch Dokumentverwaltungen, in denen Sie neben dem Dokument-
  namen zusätzlich Autoren, Stichworte, Themen, Datum usw. speichern, um
  den Überblick über Ihre Dokumente (Texte, Bilder, Kalkulationen usw.) nicht
  zu verlieren. Sie können z. B. nur bestimmte Kategorien anzeigen lassen,
  Texte suchen oder nach bestimmten Kriterien sortieren.

· Sie können Bilderkataloge erstellen und ausdrucken.
@endnode

@node vm "Der 'virtuelle Modus'"
@{b}Aktivierung des 'virtuellen Modus'@{ub}

Der virtuelle Modus wird mit dem Befehl "Optionen/Voreinsteller..." aktiviert
und beim Erstellen bzw. Öffnen der nächsten Datenbankdatei wirksam. Bei der
Demo-Version von MicroBase ist der virtuelle Modus nicht möglich.


@{b}Der Standardmodus@{ub}

Normalerweise merkt sich MicroBase die selektierten Datensätze in einer Matrix
(Feld, Array), welches sich immer im RAM befindet. Für jeden möglichen Daten-
satz wird nur ein Bit belegt; die maximal möglichen 65 535 Datensätze belegen
also 1*65 535/8 = 8 192 Bytes. Auf diese Weise sind bei 8 MB freiem RAM etwa
60 Millionen Datensätze möglich.


@{b}Der 'virtuelle Modus'@{ub}

Im virtuellen Modus wird dieses Array auf die Festplatte ausgelagert. Jeder
Datensatz belegt dort ein Byte; das Array im RAM entfällt. Auf diese Weise
sind mehr als 2 Milliarden Datensätze bei einer max. Dateilänge von 4 GB mög-
lich.

Trotz häufigerer Zugriffe auf die Festplatte wird MicroBase im 'virtuellen
Modus' selbst bei aktiver Selektion nur geringfügig verlangsamt. Stellen Sie
ggf. für das betroffene Laufwerk mehr Pufferspeicher bereit (siehe den Befehl
'Addbuffers' im AmigaDOS-Handbuch). Sie sollten Ihr Laufwerk außerdem regel-
mäßig defragmentieren lassen (siehe Abschnitt @{" Datenverluste " link dv}).

Die virtuelle Selektionsmatrix hat den Namen der Datenbankdatei, jedoch die
Endung ".VM2". Sie wird im Unterverzeichnis "vm" des Programmverzeichnisses
erstellt.
@endnode

@node dv "Datenverluste"
Beim Importieren, Exportieren, Extrahiern, Selektieren und Sortieren einer
Datenbank kann es unter Umständen zu einem Datenverlust kommen (u. a. durch ei-
nen Absturz des Computers oder Stromausfall). Dies kann unter Umständen auch
nach dem Verlassen des Programms der Fall sein. (In diesem Fall sollten Sie
den Kompatibilitätsmodus verwenden.)

Gehen Sie wie folgt vor:

1  Starten Sie den Computer neu. Eventuell wird jetzt der betroffene Datenträ-
   ger von AmigaDOS "validiert", was unter Umständen einige Minuten dauern
   kann.

2  Starten Sie MicroBase mit deaktiviertem 'virtuellen Modus' und öffnen Sie
   die beschädigte Datei. Achten Sie ggf. auf korrekte Passwörter.

3  Sie können die Datenbank manuell reparieren oder dies von MicroBase auto-
   matisch erledigen lassen.

   a) manuell

      Sehen Sie sich alle Datensätze an. Beschädigte Datensätze sind meist
      daran zu erkennen, dass der Bildschirm aufblitzt bzw. die Eingabemaske
      unlesbar ist. Edieren Sie die zerstörten Datensätze und entfernen Sie in
      jedem Datenfeld den (unsichtbaren) "Datenmüll", indem Sie vor brauchbaren
      Zeichenfolgen <Backspace> ("<-")> und dahinter <Del> mehrmals drücken.
      Völlig zerstörte Datenfelder sollten Sie mit <Esc> löschen und die
      Daten neu eingeben.

   b) automatisch

      Rufen Sie einfach den Befehl "Extras/Reorganisieren" auf. Er führt die
      oben beschriebenen Operationen nach einer Sicherheitsabfrage automatisch
      bei allen vorhandenen Datensätzen aus. Dieser Vorgang kann einige Zeit in
      Anspruch nehmen.

4  Schließen Sie die Datenbankdatei.

MicroBase hält das Risiko eines Datenverlustes sehr gering, da jeweils nur ein
Datensatz bearbeitet wird; es kann jedoch nicht völlig ausgeschlossen werden.


@{b}Vorbeugende Maßnahmen@{ub}

a  Erstellen Sie Sicherheitskopien sensibler Dateien auf anderen Datenträgern.
   Hierfür eignen sich u. a. ABackup oder Commodores "HDBackup".

b  Greifen Sie nicht mit mehreren Programmen auf denselben Datenträger zu.

c  Schützen Sie Ihre Datenbankdateien mit Passwörtern, damit sie nicht jeder
   bearbeiten kann. (Verwenden Sie möglichst Passwortdateien.)

d  Löschen Sie importierte Dateien anderer Formate erst nach einer sorgfältigen
   Prüfung der entstandenen Datenbankdatei.

e  Unterbrechen Sie das Programm nicht während eines Zugriffs auf die Datenbank-
   datei.

f  Prüfen Sie regelmäßig Ihre Datenträger (beispielsweise mit DOSControl oder
   Disksalv).

g  Um eine maximale Geschwindigkeit zu erreichen, sollten Sie Ihre Datenträger
   regelmäßig defragmentieren - zum Beispiel mit DOSControl oder ReOrg. Sie
   können auch ein Cache-Programm aktivieren, das die Geschwindigkeit des
   Datenträgers - vor allem beim sequenziellen Zugrif - durch Vorablesen der
   nächsten Daten erhöht. Bei Direktzugriffsdateien, wie sie von MicroBase
   erstellt werden, sind Caches nicht immer wirksam (eben weil die Daten nicht
   sequenziell gelesen werden). Caches können jedoch die Aktualisierung von
   Referenzen verbessern, da sie den Zugriff auf die verknüpfte Datenbank
   und die als sequenzielle Dateien gespeicherten Caches beschleunigen.

h  Lassen Sie Ihre Datenbankdateien reorganisieren, um "Datenmüll" zu ent-
   fernen. Dies sollte jedoch eher selten notwendig sein.

i  Starten Sie neben MicroBase möglichst kein anderes Programm.

j  Extrahieren Sie Ihre Datenbanken in Sicherungskopien.

k  Sie sollten Ihre @{" Datenbanken archivieren " link mbbackup}.
@endnode

@node imex "Tipps zum Importieren / Exportieren einer sequenziellen Datei"
Beim Im- und Exportieren einer sequenziellen Datei haben Sie folgende Optio-
nen:

· Sie können das Feldtrennzeichen frei definieren

· die Feldnamen können optional als erster Datensatz gesichert werden

· die Feldinhalte können durch Anführungszeichen begrenzt werden. Dies ist
  dann sinnvoll, wenn in den Feldern Leer- und Satzzeichen (z. B. Kommata)
  oder Feldtrenner enthalten sind


@{b}Probleme bein Importieren von Datensätzen@{ub}

· in den Datenfeldern sind keine Anführungszeichen erlaubt

· Datenfelder könnten Feldtrenner enthalten

· Windows-Texte führen zu leeren Datensätzen, da sie zumeist zusätzliche
  Zeilenvorschübe enthalten


@{b}Problemlösung@{ub}

Es wird empfohlen, die Datenfelder mit Anführungszeichen zu begrenzen und das
standardmäßig vorgegebene Tabulatorzeichen als Datensatztrenner zu benutzen.

MicroBase hat seit Version 4.0.3 keine Probleme mehr mit Datenfeldern, die
Feldtrenner enthalten. In diesem Fall sind die Datenfelder jedoch durch
Anführungszeichen zu begrenzen.

Beim Importieren werden alle Anführungszeichen automatisch entfernt.

Windows-Texte sollten zuvor mit @{" delcode " link delcode} bearbeitet werden.
@endnode

@node tutor "Tutorial"
Willkommen zum MicroBase-Tutorial!

Wir möchten Ihnen zeigen, wie man mit MicroBase eine Bilderliste
erstellt. Dafür benötigen wir die Dateien im »Bilder«-Verzeichnis.

Für die folgenden Ausführungen setzen wir voraus, dass Sie bereits mit der
grundsätzlichen Bedienung des Amiga vertraut sind.


@{b}Eine Datenbank anlegen@{ub}

Zuerst müssen wir uns den grundsätzlichen Aufbau unserer Datenbankdatei
überlegen, denn nachträgliche Änderungen an der Datenbankstruktur sollten
möglichst vermieden werden.

In unserer Datei möchten wir zu einem Bild zusätzlich eine Beschreibung ab-
speichern. Hierfür bieten sich die Datentypen Extern (für den Pfad zum Bild)
und Text an. Die Beschreibung soll nur kurz sein, der Pfad kann jedoch -
vor allem bei Grafiksammlungen auf CDs - sehr lang werden.

Rufen Sie also den Befehl "Neu" im Menü "Projekt" auf und wählen Sie einen
Dateinamen, z. B. »Tutor«. Geben Sie danach eine "2" ein, weil wir zwei Fel-
der erstellen wollen. MicroBase fordert Sie nun zur Eingabe der Felddefini-
tionen auf. Die folgende Tabelle zeigt Ihnen, was Sie eingeben müssen (be-
tätigen Sie <Esc>, um ein Eingabefeld zu löschen):

@{i}
Feldname   Feldtyp  Feldlänge  Vorgabewert  Optionen
----------------------------------------------------
Bemerkung  T        40
Bild       X        255        $
@{ui}

Falls Sie schon Kickstart 3.0 oder höher haben, bestätigen Sie den vorgege-
benen Viewer mit <Return>. Dieser dient später zum Anzeigen (bzw. Bearbeiten)
der Bilder. Sonst müssen Sie leider den Pfad zu Ihrem Bildanzeigeprogramm
eingeben bzw. ein Dollarzeichen für eine Dateiauswahlbox eintippen. MicroBase
stellt auch einige Viewer für OS 2.X zur Verfügung.

MicroBase fragt Sie nun nach einem Passwort. Sie können eines eingeben, wenn
Sie möchten - aber Sie dürfen es niemals vergessen! Die Datenbankdatei würde
sonst unbrauchbar und alle Daten gingen verloren. (Niemand kann Ihnen in ei-
nem solchen Falle helfen!!! Von der Datenbank kann nicht auf das Passwort
geschlossen werden!!! Das Passwort wird von MicroBase nicht gespeichert!!!)

Nach einer Sicherheitsabfrage wird die Datei erzeugt.


@{b}Datensätze eingeben@{ub}

Zur Eingabe der Datensätze müssen Sie nun die Funktion "Bearbeiten/Eingeben"
aktivieren. Es wird eine Maske mit den maximalen Abmessungen der Datenfelder
angezeigt.

Geben Sie nun den Titel des ersten Bildes ein: 'MicroPaint-Demobild'. Drücken
Sie auf <Return> - dadurch wird die Eingabe dieses Datenfeldes abgeschlossen
und Sie gelangen zum nächsten. Hier sehen Sie schon ein Dollarzeichen. Bitte
drücken Sie gleich auf <Return>. Sofort erscheint eine Dateiauswahlbox.
Wählen Sie die Datei »Demo.IFF« im Verzeichnis »Bilder« aus.

Drücken Sie auf »J«, um den Datensatz zu speichern. Geben Sie nun den zweiten
Datensatz ein.

Die Bemerkung soll 'MicroBase-Fenster' lauten; das Bild heißt »MicroBase.IFF«.
Drücken Sie auf »J« und »N«, um den Datensatz zu speichern und den Eingabe-
modus zu verlassen.


@{b}Die Datenbank sortieren@{ub}

Wir möchten nun die Datensätze nach der Bemerkung sortieren lassen. Hierfür
ist der Menüpunkt "Bearbeiten/Sortieren" zuständig. Drücken Sie einfach auf
<Return>, da das richtige Feld bereits vorgegeben ist. Als Sortiermethode
ist [T]ext vorgeschlagen. Dies ist auch richtig, da der Pfad der Bilder als
normaler Text gespeichert wird. Die Sortierrichtung "+" (für aufsteigend)
soll ebenfalls übernommen werden. MicroBase sortiert nun innerhalb kurzer Zeit
die Datei, wovon Sie sich mit dem Menüpunkt "Ansehen" vergewissern können.


@{b}Datensätze ansehen, Bilder anzeigen!@{ub}

Sie können sich mit dem Befehl "Bearbeiten/Ansehen" Ihre Datensätze ansehen
und mit den Cursortasten zwischen ihnen blättern. Uns interessiert aber, ob
MicroBase mit den eingegebenen Daten auch etwas anfangen kann. Da unsere
Bilder im zweiten Feld eingetragen sind, drücken Sie jetzt bitte gleichzei-
tig auf <CTRL> und auf <B>. MicroBase zeigt nun mit dem zuvor eingestellten
Viewer das Bild an.


@{b}Listen erzeugen@{ub}

Zum Schluss möchten wir noch eine Liste unserer Bilder anfertigen, damit wir
später auch wissen, in welchem Verzeichnis sie sich befinden.

Rufen Sie dazu bitte zunächst den Befehl "Datenbank/Listen/Edieren" auf. Die
Liste soll nur eine Zeile lang sein. Im Listen-Editor geben Sie bitte fol-
gende Zeile ein:

@{i}&001 %002@{ui}

Verlassen Sie bitte jetzt den Editor und wählen Sie die Funktion "Drucken" im
Untermenü "Datenbank/Listen" an. Drücken Sie bitte auf <Escape> und tippen
Sie ein:

@{i}RAM:Tutor.MBO@{ui}

Die Liste wird nun nicht ausgedruckt, sondern in diese Datei geschrieben.


@{b}Den "Ausdruck" prüfen@{ub}

Bitte rufen Sie jetzt noch den Befehl "Neues CLI" im "Extras"-Menü auf.
Geben Sie bitte

@{i}Ed RAM:Tutor.MBO@{ui}

ein. Sie sehen, dass die Liste korrekt erzeugt wurde. Verlassen Sie nun den
Editor mittels <Esc> und <q> sowie anschließend das CLI, indem Sie

@{i}Endcli@{ui}

eintippen.


@{b}Ausblick@{ub}

Wir sind nun am Ende des Tutorials angelangt. MicroBase bietet jedoch weit
mehr, als wir Ihnen gezeigt haben. So können Sie u. a. nach Feldinhalten
suchen und sie durch andere ersetzen lassen usw. usf.

Das Lernprogramm führt Ihnen das Tutorial visuell vor.

Viel Spaß mit MicroBase!

@{" Abbildung: Lernprogramm " system "Viewer/iff_view Lernprogramm/lernprghlp.iff"}
@{" Lernprogramm aufrufen " system "Lernprogramm/Lernprogramm"}
@{" Hilfe zum Lernprogramm " link "Lernprogramm/Lernprogramm.guide/MAIN"}
@endnode

@node rm "Die »rexxmathlib.library«"
Sie sollten die »rexxmathlib.library« installieren, um in den Berechnungs-
formeln mehr Funktionen zur Verfügung zu haben.

Die vollständige englischsprachige Dokumentation finden Sie in dem Ver-
zeichnis »RexxMathLib_1.3«. Die Library für Workbench 1.2 wurde aus dem
Archiv entfernt, Sie können Sie jedoch auf der Aminet CD 4 finden.

Auf dem Aminet können Sie neuerdings auch eine optimierte Version der
Library finden, die aus rechtlichen Gründen nicht mitgeliefert werden
konnte.

Folgende Funktionen sind vorhanden:


  Funktion                Aufruf          Alias(e)        Voraussetzungen
  --------------------------------------------------------------------------
  Absolutwert             abs(x)          fabs
  Arcuscosinus            acos(x)                         -1.0 <= x <= 1.0
  Arcuscosinus hyberbol.  acosh(x)                        x >= 1.0
  Arcussinus              asin(x)                         -1.0 <= x <= 1.0
  Arcussinus hyperbolicus asinh(x)
  Arcustangens            atan(x)
  Arcustangens hyperb.    atanh(x)                        -1.0 < x < 1.0
  Arcustangens y/x        atan(y,x)                       y != 0.0, x != 0.0
  Kleinste Ganzzahl > x   ceil(x)
  Cosinus                 cos(x)
  Cosinus hyperbolicus    cosh(x)
  Cotangens               cot(x)          cotan
  Cotangens               cotan(x)        cot
  Cosecans                csc(x)
  e hoch x                exp(x)
  Absolutwert             fabs(x)         abs
  Fakultät                fact(x)                         x >= 0, x < 171
  Größte Ganzzazhl < x    floor(x)        int
  Größte Ganzzahl < x     int(x)          floor
  natürlicher Logarithmus ln(x)           log             x > 0.0
  natürlicher Logarithmus log(x)          ln              x > 0.0
  Logarithmus             log10(x)                        x > 0.0
  Nächste Ganzzahl bei x  nint(x)
  x hoch y                pow(x,y)        power, xtoy     x >= 0.0
  x hoch y                power(x,y)      pow, xtoy       x >= 0.0
  Secans                  sec(x)
  Sinus                   sin(x)
  Sinus hyperbolicus      sinh(x)
  Quadratwurzel           sqrt(x)                         x >= 0.0
  Tangens                 tan(x)
  Tangens hyperbolicus    tanh(x)
  x hoch y                xtoy(x,y)       pow, power      x >= 0.0
@endnode

@node cbsi
»CBSI« ist ein Systeminformations-Utility, das aus dem CLI gestartet werden
muss.

@{b}Übergabe von Argumenten@{ub}

Wenn Sie das Programm mit dem Argument '?' aufrufen, wird folgender Hilfe-
text angezeigt:

@{i}
  Crossbones System-Information 1.0.7


  Aufruf: CBSI [Laufwerk [Blocklänge]]

  CBSI ermittelt einige System-Informationen, u. a. CPU, FPU, Chipset,
  Betriebssystem und die Prozessorgeschwindigkeit.

  Zusätzlich können Sie die Übertragungsrate eines beliebigen Laufwerks
  bestimmen lassen. Wenn Sie die Blocklänge nicht angeben, so wird ein
  Standardwert von 1 MByte benutzt (die erzeugte Datei besteht aus 8
  Blöcken).
@{ui}

Standardmäßig wird kein Laufwerk geprüft. Sie sollten beachten, dass die
erzeugte Datei - wie oben beschrieben - aus 8 Blöcken besteht. Die oben
erzeugte Datei wäre also 8 MB groß. Der Standardwert ist ein optimaler
Kompromiss zwischen Dateigröße und Genauigkeit des Ergebnisses.


@{b}Ein Beispiel@{ub}

Auf meinem Rechner erscheint folgender Bericht:

@{i}
Crossbones System-Information 1.1.4
Chip-RAM:          1.815.184 Bytes
Fast-RAM:          15.573.464 Bytes
Attn-Flags:        1000000001111111
  CPU:             Motorola 68040
  FPU:             Motorola 68040 FPU
  Cache:           INST: Cache Burst DATA: Cache Burst CopyBack
VBL-Frequenz:      50 Hz
Netzfrequenz:      50 Hz
EClock-Frequenz:   709.379 Hz
VBR-Adresse:       $0704DBBC
Betriebssystem:    Amiga OS 3.1
  Kickstart:       Version 40.68
  Workbench:       Version 40.42
  SetPatch:        Version 43.6
RevBits:           00011111
  DMA:             AA Alice
  Display:         AA (M)Lisa
  Chipset:         AA
MIPS:              18,93759
  Amiga 500 Index: 26,82834
MFLOPS:            4,840699
Datenträger "hd1:":
Puffer:     1.000.000 Bytes.
  Schreibzugriff:  1.049 KB/s
  Lesezugriff:     1.212 KB/s
Workbench Screen:  $07043B58
  Format:          640 x 256 x 256
  Modus:           $00029000 - PAL:HighRes
@{ui}

@{b}Die untersuchten Eigenschaften@{ub}

Der Bericht besteht aus folgenden Abschnitten:

1  Größe des freien Chip- und Fast-RAMs in Bytes.

2  Ausgabe der Attn-Flags (exec.library). Sie enthalten Informationen über
   CPU und Co-Prozessoren.

   a CPU:   Motorola 68000 bis Motorola 68060

   b FPU:   Motorola 68881|2, 68040, 68060. Wenn beim 68040 bzw. 68060 die
            Coprozessor-Emulation (68040|68060.library) fehlt, wird der
            Zusatz <native> ausgegeben. In diesem Falle können nur noch
            Befehle der internen FPU benutzt werden, die des 68881|2 funk-
            tionieren nicht mehr.

   c Cache: Für Daten ("DATA") und Befehle ("INST") wird angegeben, ob ein
            ein Cache eingeschaltet ist. Bei beiden Caches ist ein "Burst"
            möglich, bei Daten zusätzlich "CopyBack". Externe Caches werden
            auch erkannt.

   VBL-Frequenz:    Frequenz des Bildaufbaus
   Netzfrequenz:    der Stromversorgung
   EClock-Frequenz: Takt für die Chips
   VBR-Adresse:     Das Vektorbasisregister zeigt auf die Tabelle der
                    Ausnahmevektoren (Traps, Exceptions) des Prozessors.
                    Auf älteren Prozessoren wie dem Motorola 68000 ist der
                    Wert immer $00000000.

3  Ausgabe der Betriebssystem-Version (z. Zt. 1.0 bis 3.9). Es werden die
   Versionsnummern von Kickstart und Workbench angezeigt.

4  Die RevBits (graphics.library) werden angezeigt. Sie geben Auskunft über
   die Coprozessoren.

   a DMA:     Die Chips Agnus, ECS Agnus und AA Alice werden erkannt.

   b Display: Denise, Hires Denise, AA Lisa oder AA MLisa.

   c Chipset: OCS, ECS, A oder AA werden erkannt.

5  Die Geschwindigkeit des Systems wird gemessen. Sie sollten alle anderen
   Programme beenden, um einen korrekten Wert zu erhalten.

   a MIPS:            Gibt an, wie viele Millionen Befehle die CPU in einer
                      Sekunde bearbeiten kann.

   b Amiga 500 Index: Vergleicht die Geschwindigkeit des Rechners mit der
                      eines Amiga 500.

   c MFLOPS:          Gibt an, wie viele Mio. Operationen der mathematische
                      Coprozessor pro Sekunde durchführen kann.

6  Die Geschwindigkeit eines Datenträgers wird gemessen. Die verwendete
   Puffergröße wird angezeigt.

   a Schreibzugriff: Erzeugt eine Datei und ermittelt die Schreibgeschwin-
                     digkeit in Kilobytes pro Sekunde.

   b Lesezugriff:    Liest die erzeugte Datei und errechnet die Lesege-
                     schwindigkeit.

   Anschließend wird die Datei gelöscht. Beide Werte sollten mindestens
   bei 1500 KB/Sekunde liegen.

7  Zeigt Informationen über den Workbench Screen an (zuerst die Adresse).

   a Format: Breite x Höhe x Farben des Screens.

   b Modus:  Aktueller Modus-ID des Screens.
@endnode

@node mwv "Die mitgelieferten Viewer"
Benutzer von OS 2.X können MultiView nicht benutzen. Zu MicroBase werden des-
halb die Viewer des MicroWrite-Paketes mitgeliefert.


Viewer           Funktion
-------------------------------------------------------------------------
hex_view         Zeigt eine Datei als Hexdump an. Dies ist nützlich bei
                 binären Dateien.

iff_view         Zeigt ein Bild im Format IFF-ILBM an.

play8svx         Spielt ein Sound-Sample direkt von der Festplatte ab.

playanim         Zeigt eine Animation an.

playmod          Spielt ein ProTracker-Modul ab.

text_view        Zeigt eine Textdatei an.

@{" VIEW " link view}        Zeigt eine Textdatei mit Formatierungen an.


Alle Viewer können auch aus dem CLI aufgerufen werden und erkennen einen
Dateinamen als Argument. Das Utility »playanim« akzeptiert ein zweites Argu-
ment, das die Abspielgeschwindigkeit angibt.
@endnode

@node formel "Berechnungsformeln verwenden"
Um in MicroBase Formeln berechnen zu können, müssen folgende Voraussetzungen
erfüllt sein:

· ARexx muss korrekt installiert sein

· die »rexxmathlib.library« sollte sich im Verzeichnis LIBS: befinden

· der ARexx-Interpreter »RexxMast« muss aktiv sein

· die Datei »MicroBase.CVD« im Programmverzeichnis muss - falls sie vor-
  handen ist - korrekte Formeln enthalten.


Lesen Sie bitte folgende Abschnitte, um mehr über die Formelberechnung in
MicroBase zu erfahren:


@{" Einführung in ARexx " link arexx}

@{" Zugriff auf Felder und Konstanten " link zfk}

@{" Die »rexxmathlib.library« " link rm}


Wenn Sie komplexere Berechnungen, die Möglichkeit zur Veränderung nicht-
numerischer Daten oder flexiblere Abfragemöglichkeiten benötigen, sollten
Sie die Verwendung von @{" ARexx-Skripten " link script} erwägen.

Verwenden Sie MicroRexx, wenn Sie in Ihren Skripten eine grafische
Oberfläche benötigen oder Berechnungen durchführen möchten.


@{b}Temporäre Dateien@{ub}

  Datei            Bemerkung
  ----------------------------------------------------
  T:MicroBase.cvd  temp. Kopie der globalen Konstanten
  T:<Name>C.rexx   temp. Kopie der Berechnungsformel
  T:<Name>C.mro    temp. Ergebnis der Berechnung

Alle Dateien werden im Verzeichnis »T:« gehalten, um eine möglichst hohe
Berechnungsgeschwindigkeit zu erreichen.

<Name> ist jeweils der Name der aktuellen Datenbankdatei ohne Pfadangabe
und Erweiterung.


@{b}Hinweis auf Änderung@{ub}

Berechnungsformeln der Version 2.X müssen angepasst werden, da die Variablen-
namen für die Datenfelder geändert wurden.
@endnode

@node arexx "Einführung in ARexx"
In diesem Abschnitt wird nur die Formelsyntax von ARexx erläutert; die
anderen Elemente von ARexx werden nicht behandelt. Für weiter reichende
Informationen sollten Sie das mit Ihrem Computer gelieferte ARexx-Handbuch
lesen.

Tipp: Mehrere ARexx-Anweisungen können durch Semikola (';') getrennt in
     eine Zeile geschrieben werden.


@{b}Zahlenformate@{ub}

Dezimale Zahlen werden in ARexx wie in MicroBase eingegeben. Bei binären
und hexadezimalen Zahlen ergeben sich jedoch gewisse Unterschiede:


Format        Beispiele
-----------------------------
dezimal       1.23, -3e7
binär         '10110010'B
hexadezimal   '2A'X, '12 E7'X


@{b}Operatoren@{ub}

Die Operatoren sind in der folgenden Übersicht absteigend nach ihrer Priori-
tät geordnet. Die Berechnungsreihenfolge kann durch die Benutzung von runden
Klammern geändert werden.


Operator Beispiel  Ergebnis Bezeichnung
---------------------------------------------
+        + "2.09"  2.09     Vorzeichen
-        - "2.09"  -2.09    Vorzeichen
**       2 ** 3    8        Potenzierung
*        2 * 3     6        Multiplikation
/        4 / 2     2        Division
%        5 % 2     2        Ganzzahl-Division
//       5 // 2    1        Rest (Modulo)
+        2 + 3     5        Addition
-        2 - 3     -1       Subtraktion


@{b}Integrierte Funktionen@{ub}

Die folgenden in ARexx integrierten numerischen Funktionen sind für Micro-
Base sinnvoll:


Funktion      Beispiel    Ergebnis Bezeichnung
----------------------------------------------------------------------------
ABS(X)        ABS(-2)     2        Berechnet den Absolutwert einer Zahl
HASH(X)       HASH('1')   49       Berechnet den Hash-Wert einer Zeichen-
                                   folge
MAX(A,B,..)   MAX(1,2)    2        Berechnet den Maximalwert einiger Werte
MIN(A,B,..)   MIN(1,2)    1        Berechnet den Minimalwert
RANDOM(U,O,A) RANDOM(1,6) 4???     Berechnet eine Zufallszahl zwischen U
                                   und O. Das Intervall von U bis O darf
                                   nicht größer als 1000 sein. Werden die
                                   Werte nicht angegeben, nimmt ARexx 0 und
                                   999. Sie können optional noch einen Aus-
                                   gangswert A angeben.
RANDU()       RANDU()     0.104??? Berechnet eine Zufallszahl zwischen 0 und
                                   eins.
SIGN(X)       SIGN(-2.34) -1       Berechnet das Vorzeichen einer Zahl.
TRUNCX,S)     TRUNC(1.23) 1        Kürzt die Nachkommastellen. Geben Sie die
                                   Anzahl der Nachkommastellen S nicht an,
                                   werden alle Ziffern nach dem Dezimalpunkt
                                   entfernt.


@{b}Beispiele für Formeln@{ub}

ABS(-2) ** 3
'0E 2A B9'X // 7
@endnode

@node zfk "Zugriff auf Felder und Konstanten"
@{b}Zugriff auf Feldinhalte@{ub}

Innerhalb von Formeln können Sie auf die Felder des aktuellen Datensatzes
zugreifen, indem Sie die Variablen field1 bis field234 einsetzen.


@{b}Zugriff auf Konstanten@{ub}

Zusätzlich können Sie vordefinierte Konstanten benutzen, die in jedem Daten-
satz den gleichen Wert haben. Die Namen der Konstanten beginnen in Micro-
Base mit dem Zeichen '#' und können sonst aus beliebigen Buchstaben bestehen.
Leerzeichen sind - anders als in Feldnamen - allerdings nicht erlaubt.


@{b}Definition der Konstanten@{ub}

Die Konstanten sind in der Datei »MicroBase.CVD« im Programmverzeichnis de-
finiert. Diese Datei können Sie mit einem beliebigen Texteditor ändern bzw.
ergänzen.

Für jede definierte Konstante muss in der Datei eine Zeile vorhanden sein,
die dieser einen Wert zuweist. Eine Zeile könnte beispielsweise
@{i}
#VoyagerMaximumWarp = 9.975
@{ui}
lauten. Die Syntax von ARexx ist genau einzuhalten.


@{b}Die vordefinierten Konstanten@{ub}

Standardmäßig enthält die Datei »MicroBase.CVD« folgende Einträge:
@{i}
/* MICROBASE.CVD */
NUMERIC DIGITS 14

#pi = 3.141592653589793
#e  = 2.718281828459045
@{ui}
Die mathematischen Konstanten ¶ und e werden definiert und die maximale
Rechengenauigkeit von ARexx aktiviert.


@{b}Beispiel@{ub}

Es wird angenommen, dass die Datenbank die beiden Felder "Bruttopreis" und
"Nettopreis" enthält. Die Buchhaltung nennt uns für jeden Artikel den Netto-
preis; der Bruttopreis soll ermittelt werden.

In diesem Fall ist es sinnvoll, dass "Bruttopreis" ein Formelfeld ist. Die
Mehrwertsteuer ändert sich in der nächsten Zeit nicht, sie kann also als
Konstante definiert werden.

Folgende Schritte sind erforderlich:

1  Fügen Sie der oben erwähnten Datei »MicroBase.CVD« folgende Zeilen hinzu:
@{i}
   #MWSTermaessigt = 7
   #MWST = #MWSTermaessigt * 2 + 1
@{ui}
   Dies ist ein Beispiel für eine Formel in der Konstantendefinitionsdatei,
   die sich auf einen zuvor definierten Wert bezieht. (Es wäre aber effizien-
   ter gewesen, gleich die Zahl 15 einzusetzen.)

2  Erstellen Sie die Formel für das Feld "Bruttopreis" (es wird angenommen,
   dass "Nettopreis" das vierte Feld ist):
@{i}
   &004 * #MWST
@{ui}
Wenn Sie jetzt einen Nettopreis eingeben, wird automatisch der Bruttowert
errechnet.
@endnode

@node neupwd "Verschlüsselte Datenbankdateien des alten Formats konvertieren"
Falls Ihre Datenbankdatei mit einer älteren Programmversion als 2.1.4
verschlüsselt wurde, müssen Sie sie in das neue Format konvertieren lassen,
um sie mit der aktuellen Version von MicroBase verwenden zu können.

Das neue Format bietet folgende Vorteile:

  · erhöhte Datensicherheit durch minimierte Fehleranfälligkeit

  · erheblich verbesserter Verschlüsselungsalgorithmus, der Ihre sensiblen
    Daten noch besser schützt

(In den Versionen 2.1.3 und 2.1.4 wurde schrittweise das neue Format einge-
führt. MicroBase 2.1.3 unterstützte den neuen Verschlüsselungsalgorithmus
jedoch nicht korrekt.)

Gehen Sie wie folgt vor:

1  Öffnen Sie die verschlüsselte Datei mit Ihrem *alten* MicroBase.

2  Exportieren Sie alle Datensätze in eine sequenzielle Datei.

3  Verlassen Sie MicroBase.

4  Öffnen Sie die Datenbankdatei mit dem *neuen* MicroBase. Sie können nun
   ggf. ein neues Passwort verwenden.

5  Importieren Sie die soeben erstellte sequenzielle Datei ab dem Daten-
   satz '1', ohne den ersten Datensatz zu überlesen.

6  Überprüfen Sie die Inhalte der Datensätze auf eventuelle Fehler, die
   während des Ex- oder Importierens aufgetreten sein könnten.

Sie können die Datenbankdatei nun wie zuvor verwenden.
@endnode

@node bspdb "Die mitgelieferten Datenbanken"
Die folgenden Datenbanken werden zu Demonstrationszwecken mitgeliefert. Sie
sollten sich die Datenbankstrukturen ansehen; vielleicht bekommen Sie so
Anregungen für eigene Realisierungen. Besonders die Feldoptionen und die
Vorgaben könnten hilfreich sein.


@{b}Bilder/Tutor@{ub}

Diese Datenbank stellt einen Bilderkatalog dar und wird während des Tuto-
riums erstellt.

Zu den einzelnen Bildern werden jeweils eine kurze Bezeichnung sowie der
Dateipfad gespeichert. Die Bilder können durch Druck auf die Taste CTRL-B
auf dem Bildschirm angezeigt werden.

Die zugehörige Listendatei erzeugt einfach eine Liste der Bilder inkl.
Dateipfad.


@{b}Datenbanken/Beispiel@{ub}

"Beispiel.DAT" ist eine Adressdatenbank, die die für die Textverarbeitung
MicroWrite obligatorischen Datenfelder enthält.

Die Listendatei zeigt, wie einfach Serienbriefe in MicroBase erstellt werden
können. Das Layout ist für Fensterumschläge entwickelt worden.

Das zugehörige Skript erstellt die Inhalte der Felder "Briefanrede" und
"Adressanrede", welche in Serienbriefen Verwendung finden.

Hinweis: Geben Sie als Passwort '$' ein und wählen Sie die Passwortdatei
         "Beispiel.pwd".


@{b}Datenbanken/Textprogramme@{ub}

Hier sehen Sie die Zusammenfassung eines Vergleichs verschiedener Text-
verarbeitungsprogramme unter verschiedenen Betriebssystemen.

Die Bewertungskriterien sowie die komplette Untersuchung finden Sie in der
mitgelieferten Grafik und der Tabelle im Dokument »Textprogramme.TBL«.

In »Textprogramme.DOC« wird versucht, einige Vor- und Nachteile der Amiga-
bzw. PC-Textverarbeitungsprogramme herauszuarbeiten.


@{b}Datenbanken/Videos@{ub}

Dies ist ein Extrakt aus einer existierenden Videokassettendatenbank (die
komplette Datenbank hat über 800 Datensätze).

Die Beispiellistendatei erstellt eine Videokassettenliste mit folgenden
Angaben: Filmtitel, Kassettennummer, Filmnummer und Filmlänge.

Das zugehörige Skript selektiert (nur) die Filme, deren Herstellungsjahr
fehlt. Diese Information dient bei der "echten" Datenbankdatei der Suche
nach Eingabefehlern.

Videos.dat wurde zum Testen der Im- und Exportprogramme benutzt. Im Ver-
zeichnis »Module« finden Sie folgende Dateien:


  Datei          Öffnen  Bemerkung
  ------------------------------------------------------------------------
  Videos.asc     Ja      Konvertierung von Videos.dat nach ASCII
  Videos.asc.*   ./.     MicroBase-Datenbankdatei (konvertiert)
  Videos1.asc    Ja      Konvertierung von Videos.html in das ASCII-Format
  Videos1.asc.*  ./.     MicroBase-Datenbankdatei; durch Konvertieren
                         der ASCII-Datei erstellt
  Videos.DBF     Ja      Konvertierung von Videos.dat in das Format von
                         dBASE III+
  Videos.dvi     Nein    Ergebnis der Übersetzung von Videos.tex durch TeX
  Videos.frm     Nein    Konvertierung von Videos.dat nach asc2frm
  Videos.html    Ja      Konvertierung von Videos.dat in eine HTML-Tabelle
  Videos.sql     Nein    Konvertierung von Videos.dat in ein SQL-Skript;
                         möglicherweise können nich alle Datensätze
                         in die SQL-Datenbank aufgenommen werden. (Bei
                         den Aufnahmedaten fehlt u. U. der Tag.)
  Videos.tex     Nein    Konvertierung von Videos.dat in ein TeX/LaTeX-
                         Dokument
  Videos.xml     Nein    Konvertierung von Videos.dat nach XML
  Videos.xsl     Nein    XSL-Stylesheet zu Videos.xml
  Videos_SB4.sbd (Ja)    Konvertierung von Videos.DBF nach SuperBase 4
                         (Definitionsdatei)
  Videos_SB4.sbf Ja      Konvertierung von Videos.DBF nach SuperBase 4
                         (Datenbankdatei)


  Ein "Ja" in der Spalte "Öffnen" bedeutet, dass MicroBase diese Datenbank-
  datei beim Öffnen automatisch konvertiert.


@{b}Datenbanken/Programme@{ub}

»Programme.DAT« enthält einen Ausschnitt aus einem existierenden Programm-
katalog. Die Original-Datenbank wurde mit Symantec F & A 4.0 für Windows
entwickelt und über eine dBASE-Tabellendatei nach MicroBase konvertiert.

Die Originaldatenbank hat über 450 Datensätze und wird jetzt mit Paradox 7
für Windows 95 verwaltet.


@{b}Datenbanken/Artikel@{ub}

In dieser Datenbank wurden einige Artikel erfasst. Für eine reale Artikel-
datenbank ist sie natürlich unzureichend; sie soll jedoch einfach nur folgende
Eigenschaften zeigen:


  · die Artikelnummer wird von MicroBase automatisch hochgezählt

  · negative Bestände sind nicht möglich

  · der Nettopreis wird aus den Selbstkosten errechnet, indem ein Gewinn-
    zuschlag addiert wird


@{b}Datenbanken/Personal und Datenbanken/Lohn@{ub}

Die Lohndatenbank enthält nur Angaben, die die Lohnbuchhaltung interessieren:
Name, Lohn und Personalnummer.

Die Personaldatenbank enthält neben der Personalnummer die Adresse des Mitar-
beiters und sein Geburtsdatum (für Geburtstagskarten).

Das Interessante an diesen Datenbankdateien ist die eingerichtete Daten-
bankverknüpfung (Referenz). Hierfür wird die Personalnummer als Schlüssel-
feld benutzt, da sie in beiden Dateien erfasst ist. Das Geburtsdatum ist in
der Lohndatenbank nicht enthalten, sondern wird aus der Personaldatenbank
geholt!


@{b}Datenbanken/Aufträge@{ub}

Die Datenbank enthält Kundenaufträge. Sie ist mit den Datenbanken "Waren"
und "Kunden" verbunden, um eine Mehrfachspeicherung zu vermeiden.


@{b}Datenbanken/Programmiersprachen@{ub}

Diese Datenbankdatei enthält eine Übersicht über die wichtigsten Program-
miersprachen (wegen der Einschränkungen der Demo-Version von MicroBase
sind nur 20 Einträge möglich).

Die aktuellen Ergebnisse sind in dem separat erhältlichen Paket
"Progr_Langs" enthalten.

Zu jeder Programmiersprache sind jeweils die Programmlänge (in Bytes) und
die Laufzeit (in Ticks = 1/50 Sekunde) für ein Programm angegeben, das von
1 bis 1 000 000 zählt. Folgende Einstellungen wurden vorgenommen:

· Variablen des Typs "lange Ganzzahl" (Long Integer) wurden benutzt

· Fehlerüberwachungen wurden deaktiviert

· Optimierungen wurden aktiviert

· falls erforderlich, wurde der Prozessortyp "Motorola 68000" gewählt, um
  die Ergebnisse vergleichbar zu machen

Eine Erläuterung der Ergebnisse finden Sie in »Programmiersprachen.DOC« im
gleichen Verzeichnis.

»Sprachen.TCD« enthält eine etwas ältere Version der Untersuchung im Format
von TurboCalc 3.5.
@endnode

@node reldb "Referenzen definieren"
Eine Referenz ist eine Verknüpfung mit einer anderen Datenbankdatei. Der
Inhalt des Referenzfeldes ist zwar i. A. in der Maske der aktuellen Datenbank
zu sehen, ist aber nicht in dieser Datei gespeichert. Die Vorteile von
Referenzen sind also:

  · Verhinderung von Redundanzen: Daten werden nur einmal gespeichert

  · übersichtlichere, kürzere Datenbankdateien

  · verminderte Fehleranfälligkeit

  · verbesserte(r) Datenschutz / Datensicherheit

  · Zugriff nur auf bestimmte Felder der verbundenen Datenbank; die anderen
    bleiben "unsichtbar" für Unbefugte

Folgendes ist bei MicroBase zu beachten:

  · Die zweite Datenbankdatei muss dasselbe Passwort haben wie die aktuelle
    Datenbank.

  · MicroBase überprüft die referenzielle Integrität der Datenbankdatei,
    sobald ihr Inhalt verändert wird (u. a. beim Eingeben, Aktualisieren
    oder Importieren). Dies gilt jedoch nur für den Fall, dass die Option
    "strikte Referenzintegrität" aktiviert ist (Standard). Sonst erscheint
    lediglich eine Fehlermeldung, falls eine Referenz nicht aufgebaut werden
    konnte.

  · Referenzen werden nur über eine Ebene unterstützt; das Zieldatenfeld in
    der zweiten Datenbankdatei darf nicht selbst ein Referenzfeld sein.
    Dies gilt entsprechend für die Schlüsselfelder.

    Diese Eigenschaft ist kein Programmfehler, da in einer solchen Datenbank
    eine Redundanz der Daten vorläge und somit die sogenannte "Normalform"
    der Referenz verletzt wäre.

  · Änderungen in der verknüpften Datenbankdatei werden erst beim nächsten
    Zugriff berücksichtigt.


@{b}Definition von Referenzen@{ub}

Zur Erstellung einer Referenz während der Datenbankdefinition gehen Sie
folgendermaßen vor:

1  Geben Sie einen Feldnamen ein.

2  Geben Sie den Feldtyp 'R' (für "Referenz") an.

3  Die Länge des Datenfeldes wird automatisch auf 0 (null) gesetzt.

4  Geben Sie nun die für die Referenz erforderlichen Daten ein.

   a    Hauptschlüssel dieser Datenbank:   Dies ist das Feld, das den Such-
                                           begriff enthält.

   b    Hauptschlüssel der 2. Datenbank:   In diesem Feld wird nach einer
                                           Übereinstimmung gesucht. Der erste
                                           passende Datensatz wird mit der
                                           ersten Datenbank verknüpft.

   c, d Nebenschlüssel:                    Falls der Hauptschlüssel nicht
                                           eindeutig ist, können Sie einen
                                           Nebenschlüssel definieren. Dieser
                                           wird von MicroBase nur dann her-
                                           angezogen, wenn beim Hauptschlü-
                                           sel eine Übereinstimmung gefunden
                                           wurde. Die Vorgabe 0 (null)
                                           deaktiviert den Nebenschlüssel.

   e    Datenfeld der zweiten Datenbank:   Der Inhalt dieses Datenfeldes der
                                           zweiten Datenbank erscheint in der
                                           Maske der neu zu erstellenden
                                           (aktuellen) Datenbankdatei.

   f    Länge des Datenfeldes:             Mit dieser Länge wird das Feld in
                                           der Maske angezeigt.

5  Überspringen Sie die Vorgaben und Optionen; sie werden in diesem Fall
   nicht ausgewertet.

6  Wenn das Datenfeld numerische Daten enthält, können Sie ein Zahlenformat
   definieren.

7  Das Programm erstellt nun die Datenbank. Die Verknüpfung besteht jedoch
   noch nicht; sie wird erst bei der Bearbeitung der Datensätze hergestellt.

8 Stellen Sie mittels der Feldoption "E" sicher, dass für die Haupt- bzw.
  Nebenschlüssel immer eine Eingabe vorgenommen werden muss. Zu diesem
  Zweck müssen Sie ggf. die Datenbankstruktur anpassen.

Die Definition der Referenz kann nachträglich geändert werden, indem die
Struktur der Datenbank ediert wird.

» Bitte lesen Sie ebenfalls den Abschnitt über @{" Datenbankentwicklung " link dbe}.


@{b}Arbeiten mit Referenzen@{ub}

Das Arbeiten mit durch Referenzen verknüpften Datenbanken ist sehr einfach,
da es sich nicht von der Vorgehensweise bei "normalen" Datenbanken unter-
scheidet.

Wenn Sie Datensätze neu eingeben, sind die Referenzfelder leer, da sie
ihren Inhalt erst beim Zugriff auf den Datensatz erhalten. Sie werden auf
ihre Gültigkeit geprüft, wenn Sie die "strikte Referenzintegrität" akti-
viert haben. Dies ist vorgabemäßig der Fall.

Beim Ansehen der Datensätze werden die Referenzfelder wie alle anderen
Datenfelder angezeigt. Sie werden lediglich kursiv dargestellt, sofern Sie
die Optionen nicht geändert haben. Zusätzlich können Sie wählen, ob die
Referenzen überhaupt angezeigt werden.

Beim Suchen, Drucken usw. verhalten sich die Referenzfelder so wie alle
anderen. Zusätzlich können Zahlenformate definiert werden, falls das Daten-
feld numerische Daten enthält.


@{b}Caches für Referenzen@{ub}

Für Referenzfelder werden automatisch Caches eingerichtet. Diese Cachedateien
funktionieren wie folgt:

a  Wenn Sie Daten eingeben, erstellt MicroBase einen leeren Cacheeintrag.

b  Bei der Datenansicht verknüpft MicroBase die Datenbanken. Dazu sieht es
   zuerst in der Cache-Datei nach. Falls der gefundene Eintrag zu keinem
   Ergebnis führt, durchsucht das Programm die verknüpfte Datenbank, bis
   ein passender Datensatz gefunden wurde und aktualisiert dann den Cache.

c  Beim nächsten Zugriff auf den Datensatz ist der Eintrag im Cache korrekt
   und MicroBase findet den passenden Datensatz sofort.

Sie sollten die Caches regelmäßig aktualisieren lassen, um eine maximale
Verarbeitungsgeschwindigkeit zu erreichen.

Beim Löschen und Sortieren von Datensätzen verlieren die Referenzcaches
ihre Gültigkeit, wenn Sie die Option "strikte Referenzintegrität" deaktiviert
haben.


@{b}Mehrdeutige (n:m) Referenzen@{ub}

In vielen Fällen liegen mehrdeutige Referenzen vor - z. B. können mehrere
Artikel von verschiedenen Kunden gekauft werden.

Um diese Mehrdeutigkeiten aufzulösen, müssen einfach die gewünschten Daten
im Referenzfeld gesucht und die Selektion aktiviert werden.


@{b}Format der Referenzdefinitionen@{ub}

Die Referenzdefinitionen werden jeweils in einer Datei mit der Dateinamens-
erweiterung ".REL" abgelegt. Eine Zeile in einer solchen Datei könnte
so aussehen:
@{i}
"Videofilme.DAT",1,3,10,50,0,0
@{ui}
Die einzelnen Einträge haben folgende Bedeutung:

  "Videofilme.DAT": Name der zweiten Datenbankdatei, aus der die Informa-
                    tionen gelesen werden sollen (muss immer in doppelten
                    Anführungszeichen stehen, da in Dateinamen Leerzeichen
                    auftreten können)
  1:                Hauptschlüsselfeld der aktuellen Datenbankdatei
  3:                Hauptschlüsselfeld der zweiten Datenbankdatei
  10:               Datenfeld in der zweiten Datenbankdatei, das die
                    gewünschten Informationen enthält
  50:               Anzuzeigende Länge des Datenfeldes
  0:                (Kein Nebenschlüssel in dieser Datenbank definiert)
  0:                (Kein Nebenschlüssel in der verknüpften Datenbank
                    definiert)


@{b}Verweise@{ub}

Lesen Sie bitte auch den Abschnitt über die @{" Datenintegrität " link di}.

@{" Abbildung: Definition von Referenzen " system "Viewer/iff_view Lernprogramm/rel_def.iff"}
@endnode

@node hist "History"
@{b}Version  Bemerkungen@{ub}

1.XX     Aufbau des Programms (nicht veröffentlicht): nur Textfelder mit
         bis zu 53 Zeichen

                                     *

2.03     Unterstützung von Feldern mit mehr als 53 Zeichen; Einführung von
         Felddatentypen; Berechnungen; dBASE-Importmodule; Verschlüsselung;
         externe Datenfelder (z. B. für Memos und Datatypes); Standard-
         werte für Felder; automatische Generierung von Seriennummern
         (* erste veröffentlichte Version *)

...

2.13     Datentyp "Logisch"; neue Verschlüsselungsroutine; Unterstützung
         von Konstanten bei Berechnungen; automatische Reparatur von
         zerstörten Datenbanken; verbesserte Routine zum Sortieren von
         Zeit- und Datumsfeldern; Optionen für Felder (z. B. Umwandlung
         in Großbuchstaben); Viewer für Workbench 2.X mitgeliefert
         (* zweite veröffentlichte Version *)

2.14     Datentyp "Relation" zur Verknüpfung von Datenbanken; Verbesserung
         der Reparaturmöglichkeiten; Verbesserte Sortierroutine; Einstel-
         lungen für Felder werden jetzt beim Schließen der Datenbank
         korrekt gelöscht

2.15     Relationen werden jetzt durch Caches beschleunigt; eindeutigere
         Verknüpfungen; verbesserte Verwaltung von Selektionen, dadurch
         drastischer Geschwindigkeitszuwachs im 'virtuellen Modus'

2.16     Neuer Menüpunkt "Caches aktualisieren" baut Relationscaches auto-
         matisch auf; Feldoption "Namen" arbeitet jetzt korrekt; Fehler
         beim Schließen verknüpfter Datenbanken behoben

2.17     Fehler beim Abbruch der Eingabe neuer Datensätze beseitigt. Über
         einen neuen Menüpunkt können jetzt selektierte Datensätze gelöscht
         werden. Überlange Dateien werden nicht mehr sofort reorganisiert.

2.18     Einführung der Sperrung von Datenbanken und -sätzen für den Einsatz
         von MicroBase in Netzwerken.

2.19     Verbesserte Aktualisierung von Caches; Deaktivierung des 'virtuellen
         Modus', wenn Datenbankdatei schon benutzt wird.

2.20     Einführung von ARexx-Skripten. Es erfolgt keine Fehlermeldung mehr,
         wenn ein in Bearbeitung befindlicher Datensatz noch einmal ediert
         wird. (Es erfolgte eine Meldung, dass der Datensatz gesperrt sei.)
         Der 'virtuelle Modus' wird jetzt schon bei der nächsten Datenbank-
         datei (de)aktiviert; ein Neustart des Programms ist nicht mehr
         notwendig. (* dritte veröffentlichte Version *)

2.2.1    Schnittstelle zum Diagrammgenerator "MicroChart" hinzugefügt.

2.2.2    Die Sperrung von Datensätzen kann jetzt deaktiviert werden. Der
         Import von sequenziellen Dateien wurde intern verbessert. Beim
         Lesen der Datensätze wird ein neues, optimiertes Verfahren ver-
         verwendet. Die Handhabung von Zahlen- und Datumsfeldern wurde
         verbessert.

2.2.3    Beim Erstellen neuer Datenbankdateien werden bestehende Dateien
         nicht mehr überschrieben. MicroBase erkennt jetzt fehlerhafte
         Passwörter direkt beim Öffnen einer Datenbankdatei. Aus Kompati-
         bilitätsgründen werden nun Systemdateien erzeugt, die Angaben
         über die zur Erstellung der Datenbank verwendete Programmversion
         enthalten. Ein Lernprogramm erläutert das Tutorial visuell.

2.2.4    Die Referenzintegrität wird jetzt ggf. gleich bei der Eingabe ge-
         prüft. Es kann endlich auch absteigend sortiert werden. Die Unter-
         stützung von Zahlenformaten in Listen wurde eingeführt. Beim Öffnen
         einer Datenbankdatei wird diese erzeugt, wenn sie nicht existiert.
         Zeigerdateien (.PTR) werden gleichfalls automatisch erzeugt.

2.2.5    Phonetisches Suchen und Sortieren wurde eingeführt. MicroBase kann
         Feldinhalte nun auch "partiell" ersetzen. Der Suchvorgang wurde
         durch das Ignorieren leerer Suchbegriffe beschleunigt. Die dBASE-
         Module wurden korrigiert; dBASE-Datenbankdateien können jetzt auch
         exportiert werden.

2.2.6    Optimierung und Beschleunigung des Datenbankzugriffs als Vorbereitung
         auf die Anhebung der maximalen Feldanzahl: das Suchen und Sortieren
         ist nun viel schneller als zuvor.

                                       *

3.0.0    Anhebung der maximalen Feldanzahl auf 234 statt 25. (Dazu wurden
         alle Listen-, Berechnungs- und Skriptsteuerzeichen usw. geändert!
         Alle Skripte werden langsamer abgearbeitet, weil mehr Daten aus-
         getauscht werden müssen.) Die dBASE-Module wurden angepasst. Berech-
         nungen werden jetzt im aktuellen Verzeichnis ausgeführt. Sequenzielle
         Dateien werden nun in die korrekten Datensätze kopiert und können in
         neue Datenbankdateien (statt in die aktuelle) importiert werden. Ein
         Listengenerator wird mitgeliefert. SuperBase-Datenbanken können im-
         portiert werden.

3.0.1    Die Bildschirmmaske zeigt die aktuelle Seite an. Die in Version
         2.2.5 eingeführte Routine zur Umwandlung in Großbuchstaben war
         fehlerhaft. Auch Definitionsdateien werden beim Öffnen automatisch
         repariert. Die Datensicherheit wurde nochmals erhöht.

3.0.2    Die Ausführung von Berechnungen erfolgt jetzt ohne Fenster und
         schneller. Die Fenster für Viewer und Skripte wurden verkleinert.
         Das Sortieren von Datenbankdateien wurde beschleunigt. Der Kompa-
         tibilitätsmodus verlangsamt jetzt auch das Sortieren von Datenbank-
         dateien. Der Zugrif auf verknüpfte Datenbankdateien ist ebenfalls
         schneller als zuvor. (* vierte veröffentlichte Version *)

3.0.3    Die Dokumentation wurde aktualisiert (in Version 3.0.2 stimmten die
         Angaben zu Listen, Berechnungen und Skripten nicht). Die Module
         enthalten nun korrekte Versionsangaben. dBASE-Tabellendateien können
         entworfen und direkt bearbeitet werden. Das dBASE-Exportmodul und
         das SuperBase-Importmodul wurden optimiert. Das 'Datei'-Menü wurde
         überarbeitet und in 'Projekt' umbenannt. Die Dokumentation enthält
         nun auch Abbildungen. Datenbankdateien anderer Formate werden auto-
         matisch in das Format von MicroBase konvertiert und danach geöffnet.
         Der Textanzeiger VIEW wurde hinzugefügt.

3.0.4    Die neue Systemvariable »selected« erlaubt die (De-)Selektion von
         Datensätzen über ARexx-Skripte. Die Datenbankdateien werden auch bei
         der Ausführung von Skripten ggf. gesperrt. Skripte werden schneller
         abgearbeitet, weil ein einziges CLI-Fenster für alle Datensätze
         verwendet wird.

3.0.5    Relationsfelder belegen in der Datenbankdatei keinen Platz mehr; die
         Feldlänge wurde auf null reduziert (alte Datenbankdateien können
         selbstverständlich weiterhin bearbeitet werden). Der Zugriff auf
         die Relationscaches wurde beschleunigt (gültige Cacheeinträge
         werden nicht mehr aktualisiert).
         MicroBase stürzt beim Beenden nicht mehr ab, da alle Dateizugriffe
         vor der Sicherheitsabfrage beendet werden. Bei Datenbankdateien in
         anderen Verzeichnissen muss "Projekt/Öffnen" jetzt nicht mehr
         doppelt aufgerufen werden; der Verzeichniswechsel ist nicht mehr
         notwendig. Die Menüs "Extras" und "Datenbank" (früher: "Ausgabe")
         wurden umgestellt; das Menü "Spezial" gibt es nicht mehr. Die
         Struktur der Menüs wurde dadurch logischer. Sie können jetzt die ma-
         ximale Maskenbreite festlegen. (* fünfte veröffentlichte Version *)

                                       *

4.0.0    Der Sortiervorgang wurde optimiert und ist besonders bei langen
         Datensätzen und großen Datenbankdateien viel schneller. (Leider
         wird dafür erheblich mehr Platz auf dem Datenträger benötigt.)
           @{b}MicroBase wirft jetzt keine Enforcer Hits mehr.@{ub} (Der Fehler war
         in der Funktion TITLEW von GFA-Basic, die für das Setzen der
         Fenstertitel zuständig ist - statt dieser Routine verwendet
         MicroBase direkt das Betriebssystem.)
           Die Datensicherheit wurde erhöht: Passwörter müssen mindestens
         6 Zeichen lang sein, zur Sicherheit doppelt eingegeben werden
         und sind auf dem Bildschirm nur als "Sternchen" zu sehen.
           Passwortdateien ermöglichen die Verwendung von bis zu 16 384 Zei-
         chen langen Passwörtern.
           Das Format der Voreinstellungsdatei wurde grundlegend geändert. Es
         wird jetzt eine .ini-Datei wie in Microsoft Windows verwendet.
           Die Optionen können über einen externen Voreinsteller angepasst
         werden.
           Der "Browser" kann zum Durchblättern, Ändern und Erweitern einer
         bestehenden Datenbankdatei eingesetzt werden.
           Die Option "ungültige Referenzen löschen" entfernt beim Aktuali-
         sieren der Relationscaches alle Datensätze, die die Referenzinte-
         grität verletzen, automatisch.
           Alle externen Funktionen wurden beschleunigt: statt des Befehls
         Execute() der "dos.library" wird nun SystemTagList() verwendet;
         CLI-Fenster sind deshalb nicht mehr notwendig.
           CBSI jetzt kann nicht mehr über das Menü gestartet werden; dies
         war zur Geschwindigkeitsmessung ohnehin nicht sinnvoll.
           Das Programm benötigt jetzt die "cxb.library".
           MicroBase unterstützt jetzt das Transaktionskonzept. Auf diese
         Weise kann der Inhalt der Datenbank nach einem Systemfehler oder
         Stromausfall wieder in einen konsistenten Zustand gebracht
         werden.
           "Relationen" wurden in "Referenzen" umbenannt, da der Begriff
         Relation die Tabelle selbst und nicht die Verknüpfung bezeichnet.
           Die Sperrdatei für den Mehrbenutzerbetrieb (.LCK) hat jetzt ein
         anderes Format, das die gleichzeitige Sperrung von mehreren Daten-
         sätzen ermöglicht. Leider ist das neue Format nicht mit dem alten
         kompatibel.
           Ein Programm zur Erstellung von Passwortdateien wird mitgeliefert.
         Es arbeitet mit Zufallszahlen.
           Das "Packen" einer Datenbankdatei entfernt wie bei dBASE die durch
         das Löschen entstandenen verwaisten Datensätze.
           Die internen Funktionen wurden beschleunigt.
           Durch die veränderte Verwaltung der virtuellen Selektionsmatrix
         kann eine Datenbankdatei von mehreren Benutzern im 'virtuellen
         Modus' geöffnet werden.
           »CBSI« berechnet die MIPS nach einem neuen Verfahren. Die MFLOPS
         für den mathematischen Coprozessor werden jetzt auch ermittelt.
           MicroBase muss vor der ersten Benutzung personalisiert werden:
         außer den Benutzerdaten muss ein Registrierungsschlüssel eingegeben
         werden, um das Keyfile freizuschalten. Die Benutzerdaten werden
         mit dem Befehl "Projekt/Über" ausgegeben und können über den Menü-
         punkt "Optionen/Personalisierung" geändert werden.
           Datenbankdateien können in das HTML-Format konvertiert werden, um
         sie dann im Internet zu veröffentlichen.
           Datenbankdateien können in das Format des Satzsystems TeX (LaTeX)
         konvertiert werden.
           Alle Neuerungen wichtigen wurden im Abschnitt "Neues" der Doku-
         mentation stichwortartig zusammengefasst.
           Die Konvertierung von Tabellen in HTML-Dokumenten in das ASCII-
         Format ist möglich.
           Der Textanzeiger VIEW wurde dahingehend geändert, dass er immmer
         mit <Esc> verlassen werden muss. Er wirft keine Enforcer Hits mehr.
           Beim "Ansehen" von Datenbankdateien wird die Maus durch eine
         Mausleiste unterstützt.
           Bei "Unterfenstern" wurde das Schließsymbol entfernt, da es nicht
         notwendig ist.
           Das Blättern im Browser wurde beschleunigt, indem nur noch die
         veränderten Teile des Fensters erneuert werden.
           Der Browser versucht, statt des Zeichensatzes "Topaz" "XEN" oder
         "small" zu verwenden.
           Der Import von sequenziellen Dateien wurde optimiert.
           Für das Konvertieren von (sequenziellen) ASCII-Textdateien wird
         ein Modul zur Verfügung gestellt.
           In Skripten wird MicroRexx unterstützt.
           Der Kompatibilitätsmodus beeinflusst jetzt auch die Ausführung
         von Berechnungen und Skripten.
           Eine Reihe von Programmeldungen wird nur erst Bedarf von der
         Festplatte nachgeladen. Dadurch wurde (1) das etwas Programm kürzer
         und (2) das Ändern der Meldungen erheblich vereinfacht.
           Datenbankdateien können in Tabellen des Textformatierers "asc2frm"
         konvertiert werden. Dies erleichtert die Druckaufbereitung erheb-
         lich. (* sechste veröffentlichte Version *)

4.0.1    Das Utility »dfree« wurde neu programmiert (zuerst in C, dann Blitz
         Basic 2, jetzt Maxon Basic 3), um einen kürzeren Programmcode zu
         erreichen.
           Der Bildschirmaufbau des Voreinstellers wurde beschleunigt.
           ASCII- und HTML-Dokumente werden beim Öffnen automatisch in das
         MicroBase-Format konvertiert.
           Durch die Verwendung einer einfacheren Verlaufsanzeige werden die
         Datenbankoperationen schneller durchgeführt.
           Die Namen konvertierter Datenbanken werden korrekt im Fenstertitel
         angezeigt.
           Nach dem Eingeben eines neuen Datensatzes wird die Anzahl der
         Datensätze neu berechnet. (Früher las MicroBase teilweise nach einem
         Abbruch der Eingabe den nicht vorhandenen neuen Datensatz; ein
         Programmabsturz war dann die Folge.)
           Eine Reihe von Datenbankoperationen wurde beschleunigt und an den
         Kompatibilitätsmodus angepasst.
           Berechnungen und Skripte werden schneller ausgeführt, weil sie
         während der Ausführung im Arbeitsspeicher gehalten werden (temp.
         Verzeichnis »T:«).

4.0.2    Ein weiterer Fehler von GFA-Basic wurde durch die direkte Verwendung
         von Betriebssystemfunktionen beseitigt: die rechenzeitintensive
         Menüabfrage durch sogenanntes "Polling".
           Statt der BASIC-Befehle ON MENU GOSUB, ON MESSAGE GOSUB und SLEEP
         verwendet MicroBase die Funktionen WaitPort() und GetMsg() der
         "exec.library". Im Gegensatz zu SLEEP benötigt WaitPort() während
         des Wartens keine Rechenzeit.
           MicroBase ist @{b}systemfreundlich@{ub}, weil es wenig Rechenzeit benötigt.
           Durch die neue Menüabfrage könnte es möglich werden, Gadgets zu
         verwenden.
           Ein Beispiel hierfür ist der neue Voreinsteller - er wurde
         komplett in GFA-Basic geschrieben. Durch die Umstellung von Blitz
         Basic 2 auf GFA-Basic 3.51 wurde das Programm schneller und erheblich
         kürzer (34 KB statt 54 KB). Für die Darstellung der Gadgets wurde
         die "graphics.library" verwendet (nicht Intuition!).
           Die Eingaberoutine ignorierte eine Änderung der Maskenbreite -
         behoben.
           Ein Fehler des Voreinstellers wurde behoben: Die Optionen
         "Referenzfelder hervorheben" und "Referenzfelder ignorieren" waren
         falsch beschriftet.  (* siebte veröffentlichte Version *)

4.0.3    Sequenzielle Textdateien werden korrekt importiert. MicroBase und
         das Importmodul unterstützen endlich Feldtrenner in durch Anfüh-
         rungszeichen begrenzten Datensätzen.
           Diese Anleitung behandelt den Import von Daten aus Tabellen-
         kalkulationen.
           Die Bildschirmmaske für den Import bzw. Export sequenzieller
         Dateien wurde korrigiert.
           Das Importmodul für sequenzielle Dateien verwendete eine fehler-
         hafte Eingaberoutine. (Aus der Eingabe 42 wurde z. B. 24.) Feld-
         trenner können jetzt korrekt eingegeben werden. Dateien mit weniger
         Feldnamen als Feldern werden korrekt behandelt.
           Der Textkonvertierer "delcode" wird mitgeliefert. Er ist beim
         Konvertieren von Windows-Dateien hilfreich.
           Datenbanken können archiviert und wieder hergestellt werden.
           Das Jahr-2000-Problem wird eingehendert erörtert; es stellte
         bei MicroBase nie ein Problem dar. Die Behandlung des 29.02.
         wurde in Version 2.0 gelöst.

4.0.4   Externe Abfragen erlauben den Zugriff auf Datenbanken ohne die
        Verwendung von MicroBase.
          Diese Abfragen können in CGI-Skripten eingesetzt werden, um aus
        einer Suchanfrage eine HTML-Seite mit passenden Datensätzen als
        Antwort zu generieren.
          Hilfefunktion und Lernprogramm können über das neue Menü "Hilfe"
        aufgerufen werden.

4.0.5   MicroBase verwendet die Version 37.2 der »cxb.library«.
          Das Utility »cbsi« wurde aktualisiert.
          MicroBase wurde mit Amiga OS 3.5 getestet.
          Der Voreinsteller »mbprefs« ist wieder in Blitz Basic 2.1
        programmiert. Die Menüs wurden an Amiga OS Release 3.5 angepasst.
          Die Internet-Verweise wurden geändert.
          Die Funktionsfähigkeit hinsichtlich des so genannten Jahrtausend-
        wechsels wurde am 01.01.2000 und am 29.02.2000 getestet. Die Doku-
        mentation wurde überarbeitet.
          MicroBase testet auf Amiga OS 3.5 und gibt einen Hinweis,
        dass SetPatch deaktiviert werden muss.
          Die Konsistenzprüfungen für Dateien wurden verbessert.
          Datenbankdateien können in SQL-Skripte konvertiert werden.
         (* achte veröffentlichte Version *)

5.0.0   MicroBase ist jetzt auch in englischer Sprache verfügbar. Die
        Lokalisierung erfolgt bei Utilities manuell und beim Datenbank-
        programm halbautomatisch über ein Programm, das aus mehreren
        Dateien deutsche Texte oder Progrsammzeilen und deren englischen
        Entsprechungen liest.
          Datenbanken können in das XML-Format konvertiert werden, das
        im World Wide Web für den Datenaustausch verwendet wird.
          Für Datenfelder können jetzt individuelle Hilfe-Texte und
        Beschreibungen eingegeben werden. Diese werden zusätzlich zu der
        Standard-Feldhilfe angezeigt.
          Beim Löschen einer Datenbankdatei werden auch die optionalen
        Dateien - z. B. die Berechnungsformeln und Referenzeinstellungen -
        gelöscht.
          Neue Shell-Skripte vereinfachen externe Abfragen. Der Umweg
        über »mkmba« entfällt.
          Die Verlaufsanzeige ist jetzt graphisch und deshalb besser
        zu interpretieren. Beim Starten und Verlassen von MicroBase
        wird auch eine Verlaufsanzeige dargestellt.
          Einige Module waren statisch mit der »hbasic2.library«
        gelinkt. Durch dynamisches Linken wurden diese Module
        entsprechend kürzer.
          Die neue Verlaufsanzeige verwendete eine nicht lokale Variable
        und brachte so z. B. das Importieren einer Datenbank zum
        Absturz.
          XML-Dateien enthalten eine interne DTD. Das optionale XSL-
        Stylesheet formatiert die Datensätze als HTML-Tabelle.
          XML-Dateien können in sequenzielle Textdateien konvertiert
        werden.
5.0.1   Das Reorganisieren und Packen von Datenbankdateien wurde
        optimiert.
          Die Dokumentation wurde überarbeitet.
          MicroBase wurde mit Amiga OS 3.9 getestet.
          "cbsi" erkennt Amiga OS 3.9.
          Bei Amiga OS 3.9 ist bereits eine neuere Version der
        "rexxmathlib.library" vorhanden; die mitgelieferte wird
        dann nicht installiert.
          "cxb.library" wurde mit Creative E 2.1 neu kompiliert.
          MicroBase wird schneller herunter gefahren; die alte
        Methode verwendete einen ineffizienten Befehl.
5.0.2   Datenfelder können gelöscht und an die bestehenden
        angehängt werden.
          Die Personalisierung konnte nicht immer erfolgreich
        durchgeführt werden - behoben.
          Die Lokalisierung wurde überarbeitet.
          Einige kleinere Fehler wurden behoben.

@endnode

@node multiuser "MicroBase im Mehrbenutzerbetrieb"
Seit Version 2.1.8 unterstützt MicroBase die Bearbeitung einer Datenbank-
datei durch mehrere Benutzer zur gleichen Zeit. Dazu wird eine spezielle
Datei verwendet, in der die zur Zeit in Bearbeitung befindlichen Datensätze
vermerkt sind.

Hinweis: In Version 3.0.9 wurde der Aufbau der Sperrdatei (.LCK) geändert,
         um das gleichzeitige Sperren von mehreren Datensätzen ermöglichen
         zu können.

         Versionen ab 3.0.9 können nicht mit früheren Versionen im Mehr-
         benutzerbetrieb zusammenarbeiten.

In MicroBase existieren folgende Varianten der Zugriffsverweigerung:


@{b}1. Sperrung des 'virtuellen Modus'@{ub}

Die Verwaltungsdatei für den 'virtuellen Modus' kann für eine Datenbankdatei
nur einmal erzeugt werden. Dies bedeutet, dass die anderen Benutzer zwangs-
läufig den Standardmodus benutzen müssen. (Dies ist auch die Reaktion des
Programms auf diese Situation.)

Hinweis: Da die Verwaltung der virtuellen Selektionsmatrix in Version 3.0.9
         optimiert wurde, sollte diese Art der Sperrung nicht mehr nötig
         sein.


@{b}2. Sperrung einer Datenbankdatei@{ub}

Falls sich eine Operation auf die gesamte Datenbank bezieht, wird sie auch
vollständig gesperrt. Dies bedeutet, dass kein weiterer Schreibzugriff auf
die vorhandenen Datensätze zulässig ist, bis die Datenbanksperrung aufge-
hoben ist.

Die gesamte Datenbank wird u. a. beim Aktualisieren, Sortieren und Löschen
von Datensätzen sowie bei der Abwicklung von Transaktionen gesperrt.


@{b}3. Sperrung eines Datensatzes@{ub}

MicroBase sperrt Datensätze, die zur Zeit ediert werden. So kann nur jeweils
ein Benutzer den Inhalt eines Datensatzes ändern.
@endnode

@node script "Die Verwendung von ARexx-Skripten"
ARexx-Skripte sind ARexx-Programme, die den Inhalt von Datensätzen ändern
können. Für sie gilt deshalb grundsätzlich erst einmal dasselbe wie für
@{" Berechnungen " link formel}.

Im Vergleich zu Berechnungsformeln bestehen folgende Unterschiede:

 · sie sind nicht auf ein einziges Datenfeld beschränkt

 · sie können auch den Inhalt von nicht numerischen Datenfeldern ändern

 · es können komplexere Formeln berechnet werden - auch über mehrere Zeilen
   hinweg

 · es sind flexible Abfragemöglichkeiten vorhanden

 · es besteht die Möglichkeit, eigene Variabeln zu definieren und diese
   für den nächsten Programmlauf abzulegen

 · sie können eigene Prozeduren und Funktionen definieren

 · die Selektion der Datensätze kann geänder werden

 · in Verbindung mit der ARexx-Erweiterung MicroRexx sind Dialogboxen,
   Gadgets, Menüs sowie die Berechnung mathematischer Funktionen möglich

Skripte sollten auf einem möglichst schnellen Datenträger (RAD:, RAM:) aus-
geführt werden, da der Datenaustausch über temporäre Dateien im Verzeichnis
des Skripts erfolgt.


@{" Beispiel einer Problemstellung " link scrpro}

@{" Ablauf einer Skriptausführung " link scrrun}

@{" Übergebene Variabeln " link scrvar}

@{" Ein Beispiel für ein Skript " link scrbsp}

@{" Anwendungsbeispiele " link scranw}

@{" Die Entwicklung eines ARexx-Skriptes" link scrdev}

@{" Die Erstellung interaktiver Skripte " link scrint}

@{" Erstellung von MicroRexx-Skripten " link microrexx}

@{" Selektion von Datensätzen über Skripte " link scrsel}


Für eine Übersicht über die ARexx-Funktionen für die Verarbeitung von Zei-
chenketten (Strings) konsultieren Sie bitte Ihr mit dem Amiga geliefertes
Handbuch zur Programmiersprache ARexx.


@{b}Temporäre Dateien@{ub}

  Datei            Bemerkung
  --------------------------------------------------------
  T:MicroBase.cvd  temp. Kopie der globalen Konstanten
  T:<Name>.rexx    temp. Kopie des Skripts (in Ausführung)
  T:<Name>.mrx     temp. Kopie des Skripts (unbearbeitet)
  T:<Name>.mro     temp. neuer Datensatzinhalt

Alle Dateien werden im Verzeichnis »T:« gehalten, um eine möglichst hohe
Ausführungsgeschwindigkeit zu erreichen.

<Name> ist jeweils der Name der aktuellen Datenbankdatei ohne Pfadangabe
und Erweiterung.


@{b}Hinweis auf Änderung@{ub}

Skripte der Versionen 2.X müssen angepasst werden, da sich die Variablen für
die Feldinhalte geändert haben.
@endnode

@node scrpro "Beispiel einer Problemstellung"
Angenommen, Sie arbeiten in einer Lohn- und Gehaltsbuchhaltung und sollen die
neuesten Tarifabschlüsse in die Tat umsetzen. Die Löhne ändern sich wie
folgt:

@{i}
  alter Lohn       Lohnänderung
  -----------------------------
  < 900 DM         + 150 DM
  900 - 3 160 DM   + 1.7 %
  sonst            + 1.3 %
@{ui}

Wie Sie sehen, kann eine Berechnungsformel das Problem nicht lösen.

Wenn die Höhe des Lohnes im 3. Feld der Datenbank steht, könnte der Haupt-
teil des Skriptes wie folgt lauten:
@{i}
  IF ( field3 < 900 ) THEN field3 = field3 + 150
  ELSE DO
    IF ( ( field3 >= 900 ) & ( field3 < 3161 ) ) THEN field3 = field3 * 1.017
    ELSE field3 = field3 * 1.013
  END
@{ui}
Bei komplexen Problemen können Skripte also sehr nützlich sein.
@endnode

@node scrrun "Ablauf einer Skriptausführung"
Während der Ausführung besteht Ihr Skript aus folgenden Teilen:

  · ggf. der Datei »MicroBase.CVD« aus dem Programmverzeichnis. Sie enthält
    die globalen Konstanten.

  · der von MicroBase eingefügte Programmcode übergibt die Feldinhalte und
    einige Systemwerte.

  · Ihrem Skript. Dieses muss die Feldinhalte im Anschluss an deren Verän-
    derung in eine Datei schreiben, deren Name in der Variablen »mroname«
    steht.

Alle drei Teile können zusammen maximal so lang wie ein Datensatz werden -
also etwa 70 KB. Dies gilt entsprechend für die Ausgabedatei. Alle Dateien
werden in dem Verzeichnis erzeugt, in dem sich das Skript befindet. Sie
können zusammen bis zu 150 KB lang sein.

Diese Phasen werden für jeden einzelnen Datensatz durchlaufen. Vor dem
Ablauf eines Skripts entsteht also eine kurze Verzögerung, in der MicroBase
das Skript vervollständigt.

Hinweis: Sie können den Ablauf von Skripten beschleunigen, indem Sie sie auf
         die resetfeste RAM-Disk ("RAD:") kopieren.
@endnode

@node scrvar "Übergebene Variablen"
MicroBase übergibt Ihrem Skript folgende Variablen:


Variable      Typ      Inhalt
---------------------------------------------------------------------------
field@{i}nnn@{ui}      Zeichen  Dies sind die Feldinhalte (@{i}nnn@{ui} = Zahl von 1 bis 234)

mroname       Zeichen  Dies ist der Name der von Ihrem Skript zu erstel-
                       lenden Ausgabedatei. Sie muss die Inhalte aller Fel-
                       der in der korrekten Reihenfolge (field1 bis field234)
                       enthalten. Die Beispiel- und Rahmenskripte enthalten
                       diese Datenübergabe bereits.

recno         Zahl     Nummer des aktuellen Datensatzes.

reccount      Zahl     Anzahl der Datensätze.

recmax        Zahl     Maximale Anzahl der Datensätze.

recsel        Zahl     Anzahl der zuvor selektierten Datensätze.

dbname        Zeichen  Name der Datenbankdatei.

idxname       Zeichen  Name der Selektionsmatrix.

mrxname       Zeichen  Name des ARexx-Skriptes.

fields        Zahl     Anzahl der Datenfelder.

selected      Zahl     Selektion des Datensatzes: 0 -> nein, != 0 -> ja

Die Werte der Datenfelder sowie von Variablen des Typs "Zeichen" werden dabei
in doppelte Anführungszeichen (") gesetzt.
@endnode

@node scrbsp "Ein Beispiel für ein Skript"
Zu der Datenbankdatei »Beispiel.DAT« gehört folgendes Skript, das die
Inhalte der Felder "Briefanrede" und "Adressanrede" erstellt.

Das Feld "Anrede" enthält den Eintrag 'er Herr', in einer Adresse
muss jedoch 'Herrn' stehen. Die betroffenen Felder sind 6, 7 und 8.

Das Skript sieht wie folgt aus:
@{i}
/* Beispiel.MRX */
NUMERIC DIGITS 14
SIGNAL ON ERROR
SIGNAL ON SYNTAX

/* Fügen Sie bitte hier Ihre Programmzeilen ein! */

IF field6 = "er Herr" THEN DO
  field7 = "Herr"
  field8 = "Herrn"
  END
ELSE DO
  hlp1 = INDEX(field6, " ")
  field7 = SUBSTR(field6, hlp1 + 1)
  field8 = SUBSTR(field6, hlp1 + 1)
  DROP hlp1
  END

/* Zurückschreiben der Feldinhalte */

CALL OPEN(out,mroname,"W")
CALL WRITELN(out, field1)
...
CALL WRITELN(out, field234)
CALL WRITELN(out, selected)
CALL CLOSE(out)

/* Programm beenden */

CALL REMLIB("rexxmathlib.library")
CALL REMLIB("rexxsupport.library")
EXIT

/* Fehlerbehandlung */

SYNTAX:
SAY "##SYNTAX"
EXIT 10

ERROR:
SAY "##ERROR"
EXIT 10

/* Fügen Sie hier ggf. Ihre Funktionen und Prozeduren ein! */


@{ui}
Es wird während der Laufzeit wie folgt abgewandelt. In den durch '//' vom
Programmcode getrennten Kommentaren finden Sie eine kurze Erläuterung.
@{i}
/* RAM_0:Beispiel.rexx */                        // Kopfzeile des von Micro-
CALL ADDLIB("rexxsupport.library",0,-30,0)       // Base geänderten Skripts:
CALL ADDLIB("rexxmathlib.library",0,-30,0)       // Öffnen der Bibliotheken
/* MICROBASE.CVD */
NUMERIC DIGITS 14                                // MicroBase.CVD wird
                                                 // eingefügt (Konstanten)
#pi = 3.141592653589793
#e  = 2.718281828459045
field1 = "Meier"                                 // Einschub: Übergabe der
field2 = "Bettina"                               // Feldinhalte
field3 = "Meierdorfer Weg 12"
field4 = "0"
field5 = "12345 Wundorf"
field6 = "es Fräulein"
field7 = "Fräulein"
field8 = "Fräulein"
field9  = ""
field10  = ""
...
field234  = ""
mroname = "RAM_0:Beispiel_.MRO"                  // Einschub: Übergabe der
recno = 5                                        // Variablen
reccount = 5
recmax = 20
recsel = 0
dbname = "RAM_0:Beispiel.DAT"
idxname = ""
mrxname = "RAM_0:Beispiel_.MRX"
fields = 8
selected = 0
/* Beispiel.MRX */                               // Eigentliches Skript
NUMERIC DIGITS 14
SIGNAL ON ERROR
SIGNAL ON SYNTAX

/* Fügen Sie bitte hier Ihre Programmzeilen ein! */

IF field6 = "er Herr" THEN DO
  field7 = "Herr"
  field8 = "Herrn"
  END
ELSE DO
  hlp1 = INDEX(field6, " ")
  field7 = SUBSTR(field6, hlp1 + 1)
  field8 = SUBSTR(field6, hlp1 + 1)
  DROP hlp1
  END

/* Zurückschreiben der Feldinhalte */

CALL OPEN(out,mroname,"W")
CALL WRITELN(out, field1)
...
CALL WRITELN(out, field234)
CALL WRITELN(out, selected)
CALL CLOSE(out)

/* Programm beenden */

CALL REMLIB("rexxmathlib.library")
CALL REMLIB("rexxsupport.library")
EXIT

/* Fehlerbehandlung */

SYNTAX:
SAY "##SYNTAX"
EXIT 10

ERROR:
SAY "##ERROR"
EXIT 10

/* Fügen Sie hier ggf. Ihre Funktionen und Prozeduren ein! */

@{ui}
MicroBase hat also Code für die Konstanten, Feldinhalte und Variablen hin-
zugefügt.
@endnode

@node scranw "Anwendungsbeispiele"
Für ARexx-Skripte sind unter anderem folgende Anwendungsgebiete denkbar:


@{b}Aktualisierung von Datensätzen@{ub}

Skripte ermöglichen hier sehr flexible Auswahlmöglichkeiten; u. a. ist die
Verknüpfung mehrerer Kriterien möglich.

Die Möglichkeiten zur Änderung eines Datensatzes sind vielfältiger als
die eines Datenbankverwaltungssystems.


@{b}Ausführung von Berechnungen@{ub}

In Skripten können Sie umfangreiche Berechnungen ausführen; im Gegensatz zu
Berechnungsformeln sind diese nicht auf nur eine Zeile beschränkt.

Es besteht die Möglichkeit, eigene Funktionen zu erstellen.

Berechnungen können auch über mehrere Datensätze hinweg vorgenommen werden,
indem Zwischenergebnisse zwischengespeichert werden (siehe auch den
Abschnitt über Berichte).


@{b}Spezielle Exportskripte@{ub}

Falls Ihnen die Exportmöglichkeiten von MicroBase nicht ausreichen, können
Sie Exportskripte schreiben.

In Exportskriptes können Sie das Format der Felder und die Feld- bzw. Daten-
satztrennzeichen selbst bestimmen. Sie können auch für jedes Feld entschei-
den, ob es überhaupt exportiert werden soll.
@{i}
Hinweis: Sie müssen neben der Ausgabedatei eine zweite Datei öffnen. Micro-
         Base erzeugt eine Fehlermeldung, wenn es keine (korrekte) Ausgabe-
         datei vorfindet.
@{ui}

@{b}Flexible Berichte (Listen)@{ub}

Mit Skripten können Sie den Inhalt des Berichtes frei bestimmen.

Eine interessante Möglichkeit ist die Erstellung von Listen mit Gesamt-
summen. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

1  Setzen Sie den Wert einer Variablen (hier: Summe) auf 0 (null), wenn der
   erste Datensatz bearbeitet wird. In diesem Fall hat die Systemvariable
   recno den Wert 1.

2  Wenn Sie nicht im ersten Datensatz sind, müssen Sie den aktuellen Wert
   der Variablen einlesen - hier mit Summe = GETCLIP("SUM").

3  Erhöhen Sie in jedem Programmdurchlauf den Wert der Variablen um den
   Wert des gewünschten Feldes.

4  Speichern Sie den Wert der Variablen in einer CLIP-Liste ab - hier mit
   CALL SETCLIP("SUM", Summe)

5  Wenn das Programm im letzten Datensatz angekommen ist (recno = reccount),
   hat die Variable den korrekten Wert und Sie können sie ausdrucken. Ver-
   gessen Sie nicht, die Variable aus der CLIP-Liste zu entfernen!


@{" Selektion von Datensätzen über Skripte " link scrsel}
@endnode

@node scrint "Die Erstellung interaktiver Skripte"
Normalerweise erlaubt MicroBase keine interaktiven ARexx-Skripte. Die Ausgabe
von Bildschirmmeldungen ist ebenso unmöglich wie die Anforderung von Benut-
zereingaben. Dies resultiert daraus, dass die Skripte von der Workbench
gestartet werden und deshalb kein eigenes Programmfenster besitzen.

Die Lösung liegt also darin, im Skript selbst ein Fenster zu öffnen und dann
dieses für die Interaktion mit dem Benutzer zu verwenden.

Das folgende Beispiel fordert den Benutzer auf, den Wert des ersten Daten-
feldes neu einzugeben:
@{i}
/* Fenster.MRX */
NUMERIC DIGITS 14
SIGNAL ON ERROR
SIGNAL ON SYNTAX

/* Fügen Sie bitte hier Ihre Programmzeilen ein! */

CALL OPEN("win","CON:0/0/640/256/" || mrxname)
CALL WRITELN("win", "Geben Sie einen neuen Inhalt für Feld 1 ein:")
field1 = READLN("win")
CALL WRITELN("win", "Neuer Inhalt:")
CALL WRITELN("win", field1)
CALL WRITELN("win", "Weiter mit <RETURN>")
dummy = READCH("win",1)
DROP dummy
CALL CLOSE("win")

/* Zurückschreiben der Feldinhalte */

CALL OPEN(out,mroname,"W")
CALL WRITELN(out, field1)
...
CALL WRITELN(out, field234)
CALL WRITELN(out, selected)
CALL CLOSE(out)

/* Programm beenden */

CALL REMLIB("rexxmathlib.library")
CALL REMLIB("rexxsupport.library")
EXIT

/* Fehlerbehandlung */

SYNTAX:
SAY "##SYNTAX"
EXIT 10

ERROR:
SAY "##ERROR"
EXIT 10

/* Fügen Sie hier ggf. Ihre Funktionen und Prozeduren ein! */

@{ui}
Wie Sie sehen, wird die Ein- und Ausgabe des Skripts über das neu geöffnete
Fenster "win" abgewickelt. Das Fenster wird am Ende des Skripts geschlossen,
nachdem auf einen Tastendruck gewartet wurde.

Die normalen ARexx-Befehle für Textausgabe und Benutzereingaben im CLI - SAY
und PULL - können nicht verwendet werden. Das Fenster wird wie eine Datei
behandelt; deshalb werden die Anweisungen READLN und WRITELN benutzt.
@endnode

@node microrexx "Erstellung von MicroRexx-Skripten"
Normalerweise erlaubt MicroBase keine interaktiven ARexx-Skripte. Die Ausgabe
von Bildschirmmeldungen ist ebenso unmöglich wie die Anforderung von Benut-
zereingaben. Dies resultiert daraus, dass die Skripte von der Workbench
gestartet werden und deshalb kein eigenes Programmfenster besitzen.

Die Lösung liegt also darin, im Skript selbst ein Fenster zu öffnen und dann
dieses für die Interaktion mit dem Benutzer zu verwenden.

Zum Öffnen der Fenster kann die ARexx-Erweiterung MicroRexx benutzt
werden.

Das folgende Beispiel fordert den Benutzer auf, den Wert des ersten Daten-
feldes neu einzugeben:
@{i}
/* MicroRexx.MRX */

options results
address 'MicroRexx'

NUMERIC DIGITS 14
SIGNAL ON ERROR
SIGNAL ON SYNTAX

/* Fügen Sie bitte hier Ihre Programmzeilen ein! */

d = field1
'INPUT' '"Feldinhalt ändern"' '"Sie können hier den Inhalt"' '"des ersten Datenfeldes edieren."' d
field1 = result

/* Zurückschreiben der Feldinhalte */

CALL OPEN(out,mroname,"W")
CALL WRITELN(out, field1)
...
CALL WRITELN(out, field234)
CALL WRITELN(out, selected)
CALL CLOSE(out)

/* Programm beenden */

CALL REMLIB("rexxmathlib.library")
CALL REMLIB("rexxsupport.library")
EXIT

/* Fehlerbehandlung */

SYNTAX:
SAY "##SYNTAX"
EXIT 10

ERROR:
SAY "##ERROR"
EXIT 10

/* Fügen Sie hier ggfs. Ihre Funktionen und Prozeduren ein! */

@{ui}
Beachten Sie, dass zu Beginn des Skriptes zwei Zeilen eingefügt wurden,
um eine Verbindung mit MicroRexx herstellen zu können:
@{i}
  options results
  address 'MicroRexx'
@{ui}
Ohne diese Zeilen kann MicroRexx nicht aufgerufen würden bzw. die Rück-
gabewerte der Befehle werden verworfen.

Die Funktion "INPUT" von MicroRexx ermöglicht die Änderung eines Textes
über eine Dialogbox:
@{i}
  INPUT Titel Zeile1 Zeile2 [vorgegebener Feldinhalt]
@{ui}
MicroRexx unterstützt u. a. Gadgets, Zeichensätze und Menüs.

Die "rexxmathlib.library" ist ebenfalls nur noch in Ausnahmefällen not-
wendig, da die wichtigsten mathematischen Funktionen zur Verfügung
gestellt werden.
@endnode

@node scrdev "Die Entwicklung eines ARexx-Skriptes"
Die Entwicklung eines ARexx-Skriptes ist am einfachsten, wenn Sie eines der
mitgelieferten Skripte an Ihre Bedürfnisse abwandeln.

Folgende Basisskripte stehen zur Verfügung:


  Skript            Bemerkung
  --------------------------------------------------------------------------
  Empty.MRX         Dies ist ein völlig "leeres" Skript. Mit dieser Basis
                    ist eine Interaktion mit dem Anwender nicht möglich.
  Fenster.MRX       Dieses Skript ist die Grundlage für interaktive ARexx-
                    Skripte. Beachten Sie bitte, dass Sie statt SAY ... und
                    PULL ... die Anweisungen CALL WRITELN("win", ...) bzw.
                    ... = CALL READLN("win") benutzen müssen.
  MicroRexx.MRX     Dieses Skript ist die Grundlage für interaktive Skripte,
                    die die ARexx-Erweiterung "MicroRexx" verwenden. Diese
                    ermöglicht die einfache Erstellung grafischer Benutzer-
                    oberflächen mit Schaltflächen und Menüs.


Nach dem Laden des Skriptes bestehen folgende Bearbeitungsmöglichkeiten:

· Öffnen neuer Bibliotheken (Libraries) zu Beginn des Skriptes. Vergewissern
  Sie sich bitte, das von Ihnen geöffnete Bibliotheksdateien auch wieder
  geschlossen werden.

· Erstellung von Funktionen und Prozeduren unterhalb der die korrekte Stelle
  kennzeichnenden Kommentarzeile.

· Einfügen Ihres Programmcodes, der sich auf die Feldinhalte bezieht und
  diese ggf. verändert.

· Öffnen von Dateien, z. B. für den Export von Datensätzen. Diese Dateien
  müssen Sie selbst wieder schließen.

Bitte denken Sie daran, die Inhalte der Feldinhalte in die Ausgabedatei zu
schreiben. Der Name der Ausgabedatei steht in der Variablen "mroname". Alle
Rahmen-Skripte tun dies automatisch.
@endnode

@node scrsel "Selektion von Datensätzen über Skripte"
Ab Version 3.0.4 können ARexx-Skripte die Selektion von Datensätzen über die
Systemvariable @{i}selected@{ui} beeinflussen.

Die Systemvariable @{i}selected@{ui} wird von MicroBase an das Skript übergeben und
kann folgende Werte angeben:


  @{i}selected@{ui}   Bedeutung
  -----------------------------------------
  0          Datensatz ist nicht selektiert
  != 0       Datensatz ist selektiert


@{i}selected@{ui} wird nach den neuen Feldinhalten in die Ausgabedatei @{i}mroname@{ui}
geschrieben. Dem aktuellen Datensatz wird dann der Selektionsstatus von
@{i}selected@{ui} zugewiesen.

Das Skript »Selektion_umkehren.MRX« selektiert alle deselektierten Datensätze
und umgekehrt.
@endnode

@node dbe "Datenbankentwicklung"
Die Entwicklung einer Datenbank besteht aus den folgenden Schritten:


  (1) Analyse der zu erfassenden Daten

  (2) Entwurf der Datenbank

  (3) Definition der Datenbankdateien

  (4) Erstellen von Verknüpfungen zwischen Datenbankdateien

@{i}
Im Folgenden wird davon ausgegangen, dass eine Auftragsverwaltung auf elek-
tronische Datenverarbeitung umgestellt werden soll.
@{ui}

@{b}(1) Analyse der zu erfassenden Daten@{ub}

Die zu erfassenden Daten müssen analysiert und zusammengestellt werden. Im
Falle unserer Auftragsverwaltung müssen die Daten der zu liefernden Artikel
sowie die Adressen der Auftraggeber verwaltet werden.

Eine Ermittlung der Daten erfolgt durch eine Mitarbeiterbefragung bzw. durch
eine Überprüfung ihrer Tätigkeit im Hinblick auf die Art und Menge der anfal-
lenden Informationen.


@{b}(2) Entwurf der Datenbank@{ub}

Jetzt müssen die zu erstellenden Datenbankdateien entworfen werden. Hierzu
gehört neben der Definition der Datenfelder (Feldname, Feldtyp und Feld-
länge) auch deren Aufteilung auf eine oder mehrere Datenbankdateien.

Bei der Verwendung von mehreren Datenbankdateien muss entschieden werden, wie
diese Datenbankdateien miteinander verknüpft werden sollen - über ein gemein-
sames Datenfeld bzw. über einen Index?

Hinweis: MicroBase unterstützt Indizes nicht. Es verwendet Referenzcaches,
         um die Auflösung der Referenzen zu beschleunigen.

Folgende Bedingungen müssen dabei erfüllt sein:

  · Vermeidung von Redundanz (keine Mehrfachspeicherung der Daten)

  · Effizienz (statt weniger großer besser viele kleine Datenfelder; Felder
    nicht länger als notwendig)

  · Verwendung des richtigen Datentyps ("Text" bei Telefonnummern wegen
    der möglichen runden Klammern) zur Vermeidung von Inkonsistenzen

  · Verwendung eines eindeutigen Ordnungsbegriffs, über den die Verknüpfung
    der Datenbanken erfolgen kann

Der Entwurf erfolgt mit einem Schema wie diesem:


  Nr. Datenbank Datenfeld   Datentyp Feldlänge Verknüpfung mit
  ----------------------------------------------------------------
  1   Aufträge  Artikelnr.  Nummer      10     ./.
  2   Aufträge  Artikel     Referenz     1     Artikel:Bezeichnung
  ...
  1   Artikel   ArtNr.      Nummer      10     ./.
  2   Artikel   Bezeichnung Text        40     ./.
  ...


In diesem Beispiel wird in der Datei "Aufträge" eine Verknüpfung zu der
Datenbankdatei "Artikel" hergestellt, um die Bezeichnung des Artikels zu er-
mitteln. Die beiden Datenbankdateien werden dazu über die Felder "Artikelnum-
mer" und "ArtNr." miteinander verknüpft, da diese den gleichen Inhalt haben.

Es wurde erreicht, dass nur noch die für die Verknüpfung benötigte Artikel-
nummer doppelt gespeichert wird; die 40 Zeichen für die Artikelbezeichnung
wurden eingespart und somit Redundanz vermieden. Bei 2 000 Datensätzen werden
so schon 80 KB gespart!

@{i}Entity/Relationship Diagramm@{ui}

Normalerweise wird man im Rahmen einer Systemanalyse aus einem sog. "Entity/
Relationship-Diagramm" (ERM) die erforderlichen Relationen ableiten. Dies
wird in jedem guten Buch über Systemanalyse, Software Engineering oder rela-
tionale Datenbanken eingehend erörtert.


  Das ERM stellt Datensätze (Entities) als Rechtecke, Datenfelder (Attri-
  bute) als Ellipsen und Verknüpfungen (Relationships) als Rauten dar.

  Diese Elemente werden jeweils durch Linien verbunden und erhalten einen
  Namen (die Namen von Schlüsselfeldern werden unterstrichen).

  Meist entspricht einem Entity bzw. einer Relationship eine Datenbank-
  datei (Tabelle).

  @{" Abbildung: Entity/Relationship Diagramm " system "Viewer/iff_view Lernprogramm/ERM.IFF"}


@{b}(3) Definition der Datenbankdateien@{ub}

Die in Schritt (2) entworfenen Datenbankdateien werden in diesem Schritt mit
Hilfe eines Datenbankverwaltungssystems (kurz DBMS) - z. B. mit MicroBase -
erstellt. Dazu müssen die Entitys und Relationships in Datenbankdateien
überführt werden. Diese Datenbankdateien sollten dann in @{" Normalformen " link nf}
überführt werden, um Inkonsistenzen in der Datenbank zu vermeiden.

Falls das DBMS Optionen zur Gewährleistung der Datensicherheit und des
Datenschutzes bietet, sollten Sie diese möglichst aktivieren (z. B. eine
Plausibilitätskontrolle für Datumsangaben oder einen Passwortschutz). So ver-
meiden Sie Inkonsistenzen in Ihren Daten (beispielsweise "31.02.1997"). Die
genannten Optionen sind in MicroBase verfügbar.


@{b}(4) Erstellen von Verknüpfungen zwischen Datenbankdateien@{ub}

Nach der Erstellung der Nebendatenbankdateien können Sie die Hauptdatenbank-
datei erstellen, die sich über Verknüpfungen auf die anderen Datenbankdateien
bezieht.

Hierbei ist darauf zu achten, dass die richtigen Datenfelder miteinander
verknüpft werden. Die Datentypen der Felder müssen gleich sein.

Es werden - wenn man von objektorientierten Datenbanken einmal absieht - heute
hauptsächlich zwei Arten von Datenbankverwaltungssystemen unterschieden, die
Verknüpfungen unterstützen:


  hierarchische DBMS:  Hier werden einer Hauptdatenbank mehrere Nebendaten-
                       banken zugeordnet. Eine Verknüpfung ist nur über die
                       Hauptdatenbank möglich.

  relationale DBMS:    Hier kann jede Datenbank mit einer beliebigen anderen
                       verknüpft werden. Ein Umweg über die Hauptdatenbank
                       ist nicht notwendig. Datenbanken werden hier als
                       eine Art von Tabellen interpretiert.


Relationale Datenbanken sind also wesentlich flexibler als hierarchische.

Hinweis: MicroBase verfügt zwar über die Funktionalität eines relationalen
         Datenbankverwaltungssystems, unterstützt aber nicht die Anzeige
         der Datenbanken in Tabellenform.

         Um sogenannte m:n-Beziehungen zwischen mehr als zwei Datensätzen
         verwenden zu können, müssen Sie die gewünschten Datenfelder
         selektieren.

Das DBMS sollte möglichst auf die Einhaltung der referenziellen Integrität
achten. Beispielsweise sollte eine Verknüpfung mit der Artikelnummer 4 711
nicht möglich sein, wenn es den entsprechenden Artikel nicht mehr gibt.

MicroBase überprüft Datensätze beim Eingeben, Importieren, Sortieren, Löschen
usw. auf die Einhaltung der referenziellen Integrität und hilft Ihnen, alle
die Referenzintegrität verletzenden Datensätze zu finden (siehe Menüpunkt
"Extras/Caches aktualisieren").

Zur Fehlerbereinigung ist die Verwendung des @{" Transaktionskonzeptes " link ta} sinnvoll.
@endnode

@node zf "Zahlenformate"
Für numerische und Berechnungsfelder können Zahlenformate definiert werden.
Diese werden beim Ausdruck von Listen und Etiketten verwendet, um die Zahlen
in einem einheitlichen Format zu drucken.

Durch Zahlenformate können Zahlen beispielsweise auf zwei Nachkommastellen
gerundet und mit einen Währungszeichen ausgegeben werden.

In Zahlenformaten sind folgende Zeichen erlaubt:


  Zeichen Wirkung
  ---------------------------------------------------------------------
  #       Ziffer bzw. Leerzeichen als Füllzeichen
  .       Tausendertrennzeichen
  ,       Dezimalkomma
  *       Ziffer bzw. Verwendung des Sterns als Füllzeichen
  -       Position des negativen Vorzeichens (falls notwendig)
  +       Position des Vorzeichens (auch positiv)
  $       Währungszeichen '$' voranstellen
  ^^^^    Exponentialformat benutzen ("2.0E+09" statt "2000000000.0")
  _       nächstes Zeichen nicht interpretieren und einfach übernehmen

Alle anderen Zeichen werden unverändert übernommen.

Zahlen werden immer auf die angegebene Zahl von Nachkommastellen gerundet und
dazu ggf. mit Leerzeichen aufgefüllt, falls die Zahl weniger Ziffern hat als
im Zahlenformat angegeben sind.


@{b}Beispiele@{ub}


  Format        Zahl           Ergebnis
  ----------------------------------------
  *####         11.78          ***12
  DM #.###,##   1234.5678      DM 1.234,57


@{b}Fehler@{ub}


Zahlenformate können folgende Codes als Fehlermeldungen liefern:


  Code Bedeutung
  --------------------------------------------------------------------
  %    Die Zahl ist länger, als das Zahlenformat zulässt.
  ?    Das Zahlenformat ist konnte nicht interpretiert werden, weil es
       ungültige Zeichen enthält.
@endnode

@node pl Problemlösungen
Zum besseren Auffinden sind die Probleme in folgende Kategorien einegteilt:

- Bildschirmdarstellung
- Datentypen
- Sortieren
- Konvertieren
- Allgemeines


---------- BILDSCHIRMDARSTELLUNG -------------------------------------------


@{b}Bildschirmmasken werden nicht korrekt angezeigt@{ub}

Da die Bildschirmmasken des Editors auf den Standardzeichensatz »Topaz 8«
ausgelegt sind, sollte dieser oder ein anderer nicht proportionaler
Zeichensatz mit 8 Punkten in den Voreinstellungen aktiviert werden.


@{b}Das Eingabefeld ist leer, obwohl es Text enthält@{ub}

Bei Feldern mit mehr als WIDTH Zeichen werden die Daten auf der linken Seite
des Cursors nicht angezeigt. Sie sind jedoch immer noch vorhanden und können
mit Hilfe der Cursortasten erreicht werden.

WIDTH ist die aktuelle Maskenbreite (Voreinstellung: 53 Zeichen).


@{b}Wie ändere ich die Maskenbreite?@{ub}

Lesen Sie dazu bitte den Abschnitt @{" MicroBase starten " link start}.


@{b}Umlaute werden nicht korrekt dargestellt@{ub}

Der Zeichensatz der Datenbankdatei wurde beim Importieren nicht konvertiert
(bzw. konvertiert, obwohl es nicht notwendig war).

Dieses Problem tritt meist bei SuperBase-Datenbankdateien auf, da diese
eine nicht dem Standard entsprechende Umschreibung für Umlaute verwenden.


@{b}Am Anfang (Ende) des Datenfeldes befinden sich merkwürdige Zeichen@{ub}

Dies ist ein Hinweis auf Fehler beim Datenbankzugriff.

Sie sollten zunächst den Kompatibilitätsmodus aktivieren. Falls dies keine
Wirkung hat, müssen Sie die Datenbankdatei reorganisieren lassen.


@{b}VIEW kann den Text nicht anzeigen@{ub}

Wenn VIEW beim Laden des Textes abbricht, gibt es zwei Ursachen:

· falls der Textpuffer nicht ausreicht, verwenden Sie das ToolType SIZE=, um
  die Puffergröße in KB festzulegen

· falls das letzte Zeichen des Dokumentes keine Zeilenschaltung ist, fügen
  Sie am Ende des Textes eine Leerzeile hinzu


@{b}VIEW zeigt nach dem Blättern nur eine leere Seite an@{ub}

Das Programm ist am Ende des Textes angekommen.

Sie können VIEW jetzt verlassen, indem Sie auf <Esc> drücken, oder für
eine Hilfestellung auf <h> drücken.


---------- DATENTYPEN ------------------------------------------------------


@{b}Das eingegebene Datum wird nicht akzeptiert@{ub}

MicroBase schreibt für Datumsangaben das Format "TT.MM.JJJJ" vor.

Sie sollten zunächst prüfen, ob Ihre Eingabe diesem Format entspricht und
ob das Datum gültig ist (z. B. gibt es keinen 31.04.1997). Der 29.02. wird
im Gegensatz zu der Windows-Tabellenkalkulation eines bekannten Herstellers
nur bei Schaltjahren akzeptiert.


@{b}Zahlen werden falsch gedruckt@{ub}

In diesem Fall sollten Sie das @{" Zahlenformat " link zf} korrigieren.


---------- SORTIEREN -------------------------------------------------------


@{b}Das Programm sortiert falsch@{ub}

Vergewissern Sie sich bitte zunächst, dass Sie die korrekte Sortiermethode
und -richtung gewählt haben.

Falls Sie die phonetische Suche aktiviert haben, werden alle Textfelder nach
ihren Lautwerten sortiert - "Müller" kann also vor "Miller" einsortiert
werden.


@{b}Das Programm stürzt beim (nach dem) Sortieren ab@{ub}

MicroBase verwendet ein beschleunigtes Sortierverfahren, das in einigen
Fällen zu Problemen führen kann. Sie sollten den Kompatibilitätsmodus
aktivieren, damit das Sortieren verlangsamt wird.


@{b}Meine Datenbankdateien können nicht mehr sortiert werden@{ub}

MicroBase verwendet ein optimiertes Sortierverfahren, das erheblich mehr
freien Platz auf dem Datenträger benötigt.

Faustregel: Es muss etwas mehr freier Platz vorhanden sein, als die Daten-
            bankdatei selbst benötigt.

Weitere Informationen finden Sie bei der Beschreibung des Befehls.


---------- KONVERTIEREN ----------------------------------------------------


@{b}Feldnamen werden nicht korrekt in dBASE-Dateien konvertiert@{ub}

Dies ist eine Einschränkung von dBASE: Feldnamen dürfen nur 10 Zeichen lang
sein. Es sind nur Großbuchstaben erlaubt; Leerzeichen dürfen nicht verwendet
werden.


@{b}SuperBase-Datenbanken werden nicht korrekt importiert@{ub}

Falls beim Import von SuperBase-Datenbankdateien Fehler auftreten, sollten
Sie zunächst sicher stellen, dass die Datenbankdatei nur Textfelder enthält.

Wenn die Feldtypen erhalten bleiben sollen, können Sie die Datei mit Super-
Base in eine dBASE-Tabellendatei exportieren und dann diese in MicroBase
importieren.


@{b}Die Datei wird nicht (automatisch) konvertiert@{ub}

Falls eine Datei nicht konvertiert werden konnte, sollten Sie sich ver-
gewissern, dass deren Format von MicroBase unterstützt wird.

Konvertieren Sie die Datei ggf. in ein Format, das von MicroBase unterstützt
wird (möglichst dBASE).

Bei ASCII-Textdateien ist eine Konvertierung nur dann sinnvoll, wenn die
Daten in einer Art Tabelle vorliegen. MicroBase kann diese Tabellen jedoch
nur dann konvertieren, wenn keine Leerzeichen als Trenner verwendet werden:


  @{b}FALSCH:@{ub}       Name           Straße         Ort
                Franz Meier    Kirchweg 12    43324 Irgendwo
                ...            ...            ...

  @{b}RICHTIG:@{ub}      Name<TAB>Straße<TAB>Ort
                Franz Meier<TAB>Kirchweg 12<TAB>43324 Irgendwo
                ...<TAB>...<TAB>...


» Setzen Sie für <TAB> (Tabulatorzeichen) den verwendeten Feldtrenner
  ein.

MicroBase würde bei der Verwendung von Leerzeichen als Feldtrenner viele
leere Datenfelder erzeugen.

Eine automatische Konvertierung ist nur dann möglich, wenn die Datei die
korrekte Extension hat:


  Extension  Datenbankformat
  ----------------------------
  .asc       ASCII-Textdatei
  .dat       MicroBase
  .DBF       dBASE (III - 5.0)
  .html      HTML-Dokument
  .sbf       SuperBase (IV)


---------- ALLGEMEINES -----------------------------------------------------


@{b}MicroBase ist viel zu langsam@{ub}

Zum Beschleunigen der Datenbankzugriffe gibt es folgende Möglichkeiten:

 1. Lassen Sie Ihre Datenträger regelmäßig defragmentieren.

 2. Schalten Sie ggf. Cache-Programme ab.

 3. Verwenden Sie nicht die "phonetische Suche".

 4. Versuchen Sie, den Kompatibilitätsmodus zu deaktivieren.

 5. Schalten Sie den Mehrbenutzerbetrieb ab, wenn Sie nicht im Netzwerk
    arbeiten.

 6. Lassen Sie ggf. die Referenzcaches aktualisieren.

 7. Deaktivieren Sie die "strikte Referenzintegrität" und führen Sie den
    Punkt 6 regelmäßig durch.

 8. Lassen Sie die Datenbankdatei "packen", um unbenutzte Datensätze zu
    entfernen.

 9. Verwenden Sie keine Passwortdateien, wenn es nicht unbedingt sein muss.


@{b}Nach dem Schließen eines Fensters erfolgt ein Absturz@{ub}

Verwenden Sie das "SetPatch"-Programm von Amiga OS 3.5 / 3.9 nicht, wenn
Sie MicroBase starten wollen.


@{b}Sind Passwörter und verschlüsselte Datenbankdateien sicher?@{ub}

Grundsätzlich gilt:  Ein hundertprozentiger Schutz der Daten ist nicht
                     möglich; Unbefugten kann jedoch der Zugriff auf die
                     Daten so weit wie möglich erschwert werden, indem
                     vernünftige Passwörter und Verschlüsselungsverfahren
                     eingesetzt werden.

· MicroBase speichert - im Gegensatz zu den meisten Anwendungsprogrammen -
  keine Informationen über verwendete Passwörter ab.

· Bei bis zu 60 Zeichen langen Passworten gibt es etwa 191 ^ 60 = 10 ^ 137
  mögliche Kombinationen. (Steuerzeichen können nicht verwendet werden.)

· Auch mit einem gültigen Passwort ist der Zugriff auf eine Datenbankdatei
  ohne MicroBase sehr schwierig, da das Programm ein spezielles Verfahren
  zur Datenverschlüsselung benutzt.

· Das Passwort wird auf dem Bildschirm lediglich in Form von "Sternchen"
  angezeigt.

· Maximale Sicherheit bietet eine @{" Passwortdatei " link pwfile}.

Das Verschlüsselungsverfahren von MicroBase ist nicht mit denen anderer
Datenbankverwaltungssysteme zu vergleichen.


@{b}Unterstützt MicroBase mehrdeutige (n:m) Referenzen?@{ub}

Ja :-)

Nähere Informationen finden Sie in den Abschnitten @{" Datenbankentwicklung " link dbe}
und @{" Definition von Referenzen " link reldb}.


@{b}Der Amiga ist während eines Datenträgerzugriffs abgestürzt@{ub}

MicroBase bietet eine automatische Fehlerbereinigung beim nächsten Öffnen
der Datenbankdatei (siehe @{" Transaktionskonzept " link ta}).


@{b}Skripte bzw. Berechnungen schlagen fehl.@{ub}

Vergewissern Sie sich, dass genügend Arbeits- und Festplattenspeicher zur
Verfügung stehen.

Aktivieren Sie ggf. den Kompatibilitätsmodus.

Läuft ARexx?

Sind die erforderlichen Bibliotheken vorhanden?


@{b}Ist MicroBase bereit für das Jahr 2000?@{ub}

Ja. Siehe Abschnitt @{" Jahr-2000-Problem " link y2k}.
@endnode

@node view "Der Textanzeiger VIEW"
Das Programm VIEW dient dem Anzeigen von ASCII-Texten. Es führt alle ANSI-
Steuerzeichen aus und kann zusätzlich eine Textstatistik erstellen.


@{b}Start von der Workbench@{ub}

Beim Start werden folgende ToolTypes erkannt:

TEXTNAME=        Angabe des Textnamens, z. B. DOCS:Manual.DOC.
LACE=            YES schaltet den Interlacemodus ein. Standard: NO.
QUICK=           YES zeigt die Datei an, ohne sie zu laden. Die Tastenbele-
                 gung von VIEW ist deshalb ausgeschaltet. Standard: NO.
BORDER=          NO schaltet den Fensterrahmen aus. Standard: YES.
SIZE=            Puffergröße in KB. Standard: 64.

Die ToolTypes werden auch beim Start vom CLI gelesen. Sie setzen die Stan-
dardwerte außer Kraft.


@{b}Start vom CLI@{ub}

@{i}VIEW [TEXTNAME <Dateiname>] [LACE] [QUICK] [BORDERLESS] [SIZE nnnnn]@{ui}

  TEXTNAME:       Schlüsselwort steht vor dem Namen des anzuzeigenden Textes
  QUICK:          Zeigt Text an, ohne ihn im Speicher zu halten
  LACE:           Bildschirm ist in Interlace
  BORDERLESS:     Fensterrahmen abschalten
  SIZE:           Gibt Speichergröße in KByte an (sonst 64 KB).

Die Argumente setzen ggf. die ToolTypes außer Kraft.

Wird kein Text angegeben, erscheint eine Dateiauswahlbox. Steht in den Tool-
Types ein Textname, wird dieser geladen, auch wenn im CLI kein Textname ange-
geben wurde. Der einzige Ausweg ist in diesem Falle die Angabe eines leeren
Namens: VIEW TEXTNAME "" [Optionen].


@{b}Tastenbelegung von VIEW@{ub}

a  Textanfang                    b  Fensterrahmen ein / aus
e  Textende                      i  Interlace ein / aus
l  Sprung zu einer Zeile         p  Drucken
q  QuickView

$  neue Datei wählen             %  Statistik
©  Copyright

-  Bildschirm zurück             +  Bildschirm weiter

<LEERTASTE>     unterbricht das Scrolling.
<HELP>          ruft die Hilfefunktion auf.
<ESC>           beendet das Programm.
@endnode

@node dfree "Das Utility »dfree«"
Das Utility »dfree« ermittelt den freien Platz auf einem Datenträger in
Bytes:
@{i}
dfree [Laufwerk|Verzeichnis|Datei]
@{ui}
Wenn kein Argument angegeben wurde, verwendet das Programm das aktuelle
Verzeichnis.

Hinweis: Die "hbasic2.library" wird im Verzeichnis LIBS: benötigt.
@endnode

@node makepwd "Das Utility »makepwd«"
@{i}makepwd Passwortdatei [Länge [Startwert]]

makepwd erzeugt eine Passwortdatei für MicroBase:

  - die Länge wird mindestens auf 6 gesetzt
  - der Startwert ist der Stand der Systemuhr, falls nicht angegeben.@{ui}

Es kann sinnvoll sein, für jeden Benutzer immer den gleichen Startwert zu
benutzen.

Hinweis: Die "hbasic2.library" wird im Verzeichnis LIBS: benötigt.
@endnode

@node pwfile "Passwortdateien verwenden"
MicroBase erlaubt die Eingabe von Passwörtern mit bis zu 60 Zeichen Länge.
Dies ist jedoch manchmal nicht ausreichend.


@{b}Definition@{ub}

Wenn Sie statt eines Passwortes ein Dollarzeichen ($) eingeben, fordert
das Programm Sie zur Auswahl einer Passwortdatei auf.

Die Passwortdatei kann eine binäre Datei (beispielsweise »C:List« oder Ihr
Keyfile) oder auch eine normale Textdatei sein. MicroBase benutzt maximal die
ersten 16 384 Bytes der Datei als Passwort.

» Das Utility @{" makepwd " link makepwd} erstellt Passwortdateien.


@{b}Sicherheit@{ub}

Die Länge eines Schlüssels ist damit auf 131 072 Bit beschränkt. Es gibt
256 ^ 16384 = 10 ^ 39457 Möglichkeiten, Passwörter zu bilden. (Steuer-
zeichen werden berücksichtigt.)

Berechnung: 39457 = (log(256) * 16384) / log(10)


@{b}Archivierung@{ub}

Sie sollten Passwortdateien nicht auf Ihrer Festplatte belassen. Kopieren
Sie Ihre Passwortdateien auf Disketten und verwahren Sie diese an einem
sicheren Ort.


@{b}Schlüssellänge@{ub}

Die Länge des Passwortes sollte mindestens so lang sein wie ein Datensatz
der zu verschlüsselnden Datenbankdatei.


@{b}Verfahren@{ub}

MicroBase verwendet (im Gegensatz zu PGP) ein symmetrisches Verschlüsselungs-
verfahren. Zum Ver- und Entschlüsseln wird derselbe Schlüssel verwendet.

Aus diesem Grund darf der Schlüssel nur über sichere Kanäle weitergegeben
werden.
@endnode

@node dat2html "MicroBase-Datenbanken nach HTML konvertieren"
Mit dem Programm »DAT2HTML« können Sie Datenbanken aus dem MicroBase- in das
HTML-Format wandeln.

Das HTML-Format wird von Dokumenten im World Wide Web verwendet.

Gehen Sie dazu in folgenden Schritten vor:

1  Auswahl einer MicroBase-Datei (.DAT).

2  Sie können den Titel des Dokumentes und der zu erstellenden Tabelle
   eingeben; die Vorschläge werden aus dem Namen der Datenbankdatei abge-
   leitet.

   Das Programm erzeugt im Anschluss daran den Rumpf des HTML 3.0-Dokumentes
   und die Tabellenüberschriften.

3  Die Datensätze werden in die Tabelle eingefügt; jedes Feld des Daten-
   satzes wird zu einem Tabellenfeld.

   Umlaute werden in die jeweilige HTML-Codierung umgewandelt.

4  Das Dokument wird abgeschlossen.

Hinweis: Die "hbasic2.library" wird im Verzeichnis LIBS: benötigt.

Das korrekte Konvertieren kann mit einem Web-Browser wie IBrowse oder
AWeb überprüft werden.

Beachten Sie bitte, dass einige Sonderzeichen (u. a. "&") in HTML-
Dokumenten nicht verwendet werden können.

Die Tabelle kann mit einem HTML-Editor überarbeitet werden - u. a. mit dem
Netscape Communicator / Composer für Macintosh (läuft mit dem Macintosh-
Emulator Shapeshifter).

Die folgende Abbildung zeigt die Datenbankdatei »Videos.dat« als HTML-
Dokument:

 @{" Abbildung: HTML " system "Viewer/iff_view Lernprogramm/html.iff"}


@{b}Optimierung@{ub}

Berücksichtigen Sie die Zeit, die der Web-Browser zum Laden der Seite
benötigt.

Eine unverhältnismäßig lange Wartezeit wird den Benutzer dazu veranlassen,
Ihre Seite zu verlassen, bevor sie vollständig aufgebaut wurde.

Verteilen Sie die Tabelle ggf. auf mehrere Seiten. Führen Sie dazu folgende
Schritte aus:

  1  Selektieren Sie einen Bereich von Datensätzen.

  2  Extrahieren Sie die selektierten Datensätze in eine neue Daten-
     bankdatei.

  3  Fahren Sie bei 1) fort, bis die gesamte Datenbankdatei extrahiert
     wurde.

  4  Exportieren Sie die extrahierten Datenbankdateien nach HTML.


@{b}XML@{ub}

Siehe @{" MicroBase-Datenbanken nach XML konvertieren " link dat2xml}.
@endnode

@node xml2asc "XML-Dokumente nach MicroBase konvertieren"
Mit dem Programm »XML2ASC« können Sie Tabellen aus dem XML- in das ASCII-
Format wandeln. Die ASCII-Dateien können dann in MicroBase importiert
werden.

Das XML-Format wird im World Wide Web für den Datenaustausch verwendet.

Gehen Sie dazu in folgenden Schritten vor:

1 Wählen Sie ein XML-Dokument aus.

2 Das XML-Dokument wird analysiert. Die Datensätze werden in einer
  temporären Datei abgelegt.

3 Die Feldnamen werden in die sequenzielle Datei geschrieben.

4 Die Datensätze werden aus der temporären Datei in die sequenzielle
  Datei übertragen.

5 Die Konvertierung wird abgeschlossen, die temporäre Datei entfernt.

Hinweis: Die "hbasic2.library" wird im Verzeichnis LIBS: benötigt.

» Um die Daten mit MicroBase verwenden zu können, müssen Sie zusätzlich die
  @{" ASCII-Dateien nach MicroBase konvertieren " link asc2dat}.


@{b}Bemerkungen@{ub}

1 Falls die XML-Datei nicht analysiert werden konnte oder keine
  Daten enthält, wird eine entsprechende Fehlermeldung
  angezeigt.

2 Die Datei "S:MBXMLSEP.PAR" kann die Startzeichen von zu
  ignorierenden XML-Tags enthalten. Falls die Datei nicht
  existiert, wird "%![]{}" verwendet.

3 Die Felder werden in der Textdatei durch Tabulatorzeichen
  getrennt.
@endnode

@node dat2xml "MicroBase-Datenbanken nach XML konvertieren"
Mit dem Programm »DAT2XML« können Sie Datenbanken aus dem MicroBase- in das
XML-Format wandeln.

Das XML-Format wird für den Datenaustausch im World Wide Web verwendet.

Gehen Sie dazu in folgenden Schritten vor:

1  Auswahl einer MicroBase-Datei (.DAT). Die Dateiendung ".dat" wird durch
   ".xml" ersetzt.

2  Sie werden aufgefordert, die XML-Tags für die Datenbank (Vorgabe: Datenbankname
   ohne ".dat") und die Datensätze (Vorgabe: Datenbank-Tag ohne letzten Buchstaben)
   einzugeben.

3  Optional können Umlaute in die entsprechenden HTML-Codierungen gewandelt
   werden.

4  Optional kann ein XSL-Stylesheet erstellt werden. (Diese Dokumentvorlage
   stellt die Datensätze als HTML-Tabelle dar.)

5  Falls gewünscht, wird das XSL-Stylesheet erstellt. (Das Stylesheet hat den
   Namen des XML-Dokumentes mit der Erweiterung ".xsl".)

6  Der Header für das XML-Dokument inkl. interner DTD wird
   geschrieben.

7  Die Datensätze werden in eine XML-Darstellung konvertiert.

8  Das Dokument wird abgeschlossen.

Hinweis: Die "hbasic2.library" wird im Verzeichnis LIBS: benötigt.


@{b}Hinweise@{ub}

· Das korrekte Konvertieren kann mit einem XML unterstützenden Web-Browser über-
  prüft werden (etwa Microsoft Internet Explorer 5.5).

· Umlaute in Tags werden in "ae", "ss" usw. umgewandelt und Leerzeichen
  entfernt.

· Einige Sonderzeichen (u. a. "&") dürfen nicht in den zu exportierenden
  Datensätzen enthalten sein.


@{b}Beispiel@{ub}

Die Beispieldatei "Videos.dat" wurde in "Videos.xml" und "Videos.xsl"
gewandelt. Gemäß den Vorgabe heißt das Datenbank-Tag "Videos"; Datensätze
verwenden das Tag "Video".
@endnode

@node dat2frm "MicroBase-Datenbanken nach asc2frm konvertieren"
Mit dem Programm »dat2frm« können Sie Datenbanken aus dem MicroBase- in das
Format des Textformatierers @{" asc2frm " link asc2frm} wandeln.

Gehen Sie dazu in folgenden Schritten vor:

1  Auswahl einer MicroBase-Datei (.DAT). An den Dateinamen wird die Endung
   ".frm" angehängt.

2  Das Programm erzeugt im Anschluss daran den Rumpf des Dokumentes und
   die Tabellenüberschriften. Diese werden im Gegensatz zum Rest der Tabelle
   zentriert und nicht linksbündig gesetzt.

3  Die Datensätze werden in die Tabelle eingefügt; jedes Feld des Datensatzes
   wird zu einem Tabellenfeld.

4  Die Tabelle wird abgeschlossen.

Hinweis: Die "hbasic2.library" wird im Verzeichnis LIBS: benötigt.

Das korrekte Konvertieren kann durch eine Übersetzung mittels der Option
"-guide" des Programms asc2frm und anschließendes Ansehen mit Multiview
geprüft werden.

» Sie können die Breite der Tabellenfelder und deren Ausrichtung nach-
  träglich ändern:

  (1) ab der zweiten Zeile nach dem \\table-Tag beginnt die Angabe der
      Feldlängen

  (2) die folgende Zeile enthält die Formatierung für jede Spalte (l = links,
      r = rechts, c = zentriert).
@endnode

@node asc2frm "Der Textformatierer asc2frm"
Der Textformatierer asc2frm ist nützlich, wenn man denselben Text in mehreren
Ausgabeformaten benötigt.

Bei Tabellen können Zellen- und Linienformat beliebig geändert werden.


@{b}Eigenschaften@{ub}

asc2frm unterstützt u. a. folgende Objekte:

· AmigaGuide-Abschnitte (Sektionen bzw. Nodes)
· (nummerierte) Haupt- und Neben-Überschriften
· nummerierte und symbolgegliederte Listen
· Zeichenformatierung: fett, kursiv, unterstrichen, invers, hoch, tief
· Einzüge
· Tabellen (Felder links-, rechtsbündig oder zentriert)

Listen können in bis zu 1 024 Ebenen verschachtelt werden. Bis zu 1 204
Abschnitte können definiert werden. Die maximale Anzahl von Tabellenspalten
beträgt ebenfalls 1 024.


@{b}Ausgabeformate@{ub}

  Format      Bemerkungen                                Anzeigeprogramm
  ----------------------------------------------------------------------
  ASCII       Alle Zeichenformatierungen gehen verloren  z. B. Texteditor
  ANSI        Sektionen gehen verloren                   ANSI-Editor
                                                         oder MORE
  AmigaGuide  Optional kann ein Index der Sektionen      AmigaGuide oder
              erstellt werden                            Multiview


@{b}Verfügbarkeit@{ub}

Das entsprechende Paket ist im Aminet-Verzeichnis "text/misc" in englischer
Sprache verfügbar.
@endnode

@node dat2LaTeX "MicroBase-Datenbanken nach LaTeX konvertieren"
Mit dem Programm »dat2LaTeX« können Sie Datenbanken aus dem MicroBase- in das
LaTeX-Format wandeln.

Das LaTeX-Format wird von Dokumenten des Satzsystems TeX verwendet.

Gehen Sie dazu in folgenden Schritten vor:

1  Auswahl einer MicroBase-Datei (.DAT).

2  Bestimmen Sie, wie viele Tabellenzeilen maximal auf eine Seite passen
   (Vorgabe: 40).

3  Das Programm erzeugt im Anschluss daran den Rumpf des TeX-Dokumentes
   und die Tabellenüberschriften.

4  Die Datensätze werden in die Tabelle eingefügt; jedes Feld des Datensatzes
   wird zu einem Tabellenfeld. Am Seitenende wird die aktuelle Tabelle ab-
   geschlossen und eine neue begonnen.

   Umlaute werden nicht übersetzt (siehe unten).

5  Das Dokument wird abgeschlossen.

Hinweis: Die "hbasic2.library" wird im Verzeichnis LIBS: benötigt.

Das korrekte Konvertieren kann durch eine Übersetzung mittels LaTeX und
Ansehen mit ShowDVI geprüft werden.

 @{" Abbildung: LaTeX " system "Viewer/iff_view Lernprogramm/LaTeX.iff"}


@{b}Anforderungen an das TeX-System@{ub}

Um das Dokument übersetzen zu können, benötigen Sie folgende Software:

· Satzprogramm TeX

· Makrosammlung LaTeX2e

· Paket "german" für die Umlaute

· Paket "inputenc" für die Umlaute


@{b}Bemerkungen@{ub}

1 Tabellen, die die Seitenbreite überschreiten, werden von TeX am Seitenrand
  abgeschnitten (passen Sie ggf. die Seiten- bzw. Schriftgröße an oder
  verwenden Sie Seiten im Querformat)

2 falls die Tabellenzellen zu breit sind ("overfull hbox"), hilft meist ein
  Anpassen des Tabellenumbruchs (mehr oder weniger Zeilen)

3 wenn der Arbeitsspeicher nicht ausreicht, muss die TeX-Konfiguration ent-
  sprechend angepasst (bei PasTeX die Werte MEMTOP und MEMMAX für bigTeX)
  oder der Tabellenumbruch geändert werden
@endnode

@node html2asc "HTML-Tabellen nach ASCII konvertieren"
Mit dem Programm »HTML2ASC« können Sie Tabellen aus dem HTML- in das ASCII-
Format wandeln. Die ASCII-Dateien können dann in MicroBase importiert
werden.

Das HTML-Format wird von Dokumenten im World Wide Web verwendet.

Gehen Sie dazu in folgenden Schritten vor:

1 Wählen Sie ein HTML-Dokument aus.

2 Das Programm sucht nach Tabellen und konvertiert diese in das ASCII-
  Format, indem es alle Umlautcodierungen in Umlaute wandelt.

  Tabellen- und Zeilennummer werden auf dem Bildschirm angezeigt.

3 Die Konvertierung wird abgeschlossen.

Hinweis: Die "hbasic2.library" wird im Verzeichnis LIBS: benötigt.

» Um die Daten mit MicroBase verwenden zu können, müssen Sie zusätzlich die
  @{" ASCII-Dateien nach MicroBase konvertieren " link asc2dat}.


@{b}Bemerkungen@{ub}

1 Beim Konvertieren in das ASCII-Format werden alle HTML-Tags entfernt.

2 Das Programm übernimmt die Tabellenüberschriften (Header) in die Text-
  datei.

3 Die Textdateien erhalten den Namen des HTML-Dokumentes (ohne Endung .html)
  und die Nummer der Tabelle; die Endung ".asc" wird an den Namen angefügt.

  Beispiel: Wenn "Meine Seite.html" drei Tabellen enthält, werden folgende
            Textdateien erzeugt:

            · "Meine Seite1.asc"
            · "Meine Seite2.asc"
            · "Meine Seite3.asc"

4 Die erzeugte Textdatei kann als sequenzielle Datei in MicroBase importiert
  werden.

5 Folgende HTML-Tags werden unterstützt: <TABLE>, <TR>, <TH>, <TD>. Alle
  Optionen werden ignoriert; mehrspaltige bzw. -zeilige Felder werden in
  einzelne Felder übersetzt. Die Groß- oder Kleinschreibung der Tags wird
  vom Programm ignoriert.


@{b}Automatische Konvertierung@{ub}

Ein HTML-Dokument wird von MicroBase beim Öffnen automatisch konvertiert:

  (1) Das HTML-Dokument wird in das ASCII-Format gewandelt

  (2) Die erste Tabelle wird in das MicroBase-Format gewandelt.
@endnode

@node asc2dat "ASCII-Dateien nach MicroBase konvertieren"
Mit dem Programm »asc2dat« können (sequenzielle) ASCII-Textdateien in das
MicroBase-Format konvertiert werden.

Gehen Sie wie folgt vor:

1  Wählen Sie die zu konvertierende Textdatei aus. Die Erweiterungen von
   MicroBase (.dat, .def, .ptr) werden an den Dateinamen angehängt.

2  Geben Sie den ASCII-Code des Feldtrennzeichens ein (Vorgabe: 9 für
   Tabulatorzeichen).

3  Die Anzahl der Datenfelder und deren jeweilige Länge wird ermittelt.

4  Wählen Sie, ob die Feldnamen aus dem ersten Datensatz entnommen werden
   sollen (Standard) oder nicht. Falls der erste Datensatz keine Feldnamen
   enthält, werden die Felder durchnummeriert ("Feld 2").

   Hinweis: Überprüfen Sie vor dem Konvertieren, ob der erste Datensatz
            Feldnamen enthält.

            Bei konvertierten HTML-Dokumenten sollte dies der Fall sein.

            Wenn die Feldnamen übernommen werden, wird die Anzahl der
            Datenfelder auf die Anzahl der Feldnamen gesetzt.

5  Die Datensätze werden konvertiert. Dabei wird die Anzahl der bereits
   konvertierten Datensätze angezeigt.

Die erstellte Datenbankdatei ist unverschlüsselt. Die maximale Anzahl der
Felder wird mindestens auf 65 535 gesetzt.

Wie bei MicroBase dürfen die Trennzeichen in den eigentlichen Daten nur
dann vorkommen, wenn die Datenfelder zusätzlich durch Anführungszeichen
begrenzt werden.

Windows-Texte sollten vor dem Konvertieren mit @{" delcode " link delcode} bearbeitet
werden.

Hinweis: Die "hbasic2.library" wird im Verzeichnis LIBS: benötigt.
@endnode

@node delcode "Der Textkonvertierer delcode"
Der Textkonvertierer delcode kann nur aus dem CLI gestartet werden.

delcode wird folgendermaßen aufgerufen:
@{i}
delcode EINGABEDATEI [-I] [-L] [-Tn] [-Bn] [Strings...]
@{ui}
Die Datei wird von "EINGABEDATEI" nach "EINGABEDATEI.@" konvertiert. Steuer-
zeichen und doppelte Zeilen werden dabei entfernt.

Zeilen, die einen der Strings enthalten, werden gelöscht.


  Option  Wirkung
  -----------------------------------------------------------------------
  -I      Groß- und Kleinschreibung der Strings ignorieren
  -L      Leerzeilen löschen
  -Tn     Tabulatoren in <n> Leerzeichen konvertieren (Vorgabe: 0). Falls
          <n> negativ ist, werden Tabulatoren übernommen.
  -Bn     Zeilenpuffer auf <n> statt 4096 Bytes festlegen.


Mit delcode können auch Texte vom Windows- in das Amigaformat konvertiert
werden, weil das Zeilenende des PCs überlesen wird.

Hinweis: Die "hbasic2.library" wird im Verzeichnis LIBS: benötigt.
@endnode

@node y2k "Jahr-2000-Problem"
@{b}Überblick@{ub}

Unter dem "Jahr-2000-Problem" versteht man die ungenügende Anpassung von
Software an das nächste Jahrhundert. Es gibt zwei Ausprägungen dieses
Problems: (a) fehlende Unterstützung für das Jahr 2000 und (b) inkorrekte
Behandlung des 29.02.2000.

@{i}Fall 1 @{ui}

Einige Anwendungen schalten vom 31.12.1999 auf den 01.01.1900 um, weil sie
die Angabe des Jahrhunderts nicht speichern. Dies kann u. a. zu hohen
Telefonrechnungen für 100 Jahre führen!

Jahreszahlen müssen deshalb immer die Angabe des Jahrhunderts enthalten. Dies
kann explizit oder über die Verwendung von seriellen Zahlen ("Julianisches
Datum" = Zahl der vergangenen Tage) geschehen.

@{i}Fall 2 @{ui}

Einige Anwendungen schalten vom 28.02.2000 direkt auf den 01.03.2000 um,
weil sie das Schaltjahr nicht korrekt erkennen. Dies liegt daran, dass
Jahrhunderte nur dann Schaltjahre sind, wenn die Jahreszahl durch 400
teilbar ist. Dieser Fall tritt deshalb nur alle 400 Jahre auf.

Bei Datenbankverwaltungssystemen ist besonders darauf zu achten, dass zur
Speicherung von Zeitangaben Feldtypen wie "Zeit" oder "Datum" zur Verfügung
stehen - die Verwendung von simplen Textfeldern genügt nicht.

Der von der Anwendung benutzte Algorithmus muss sicherstellen, das alle
Schaltjahre erkannt werden. Der 29.02. muss in allen anderen Jahren
abgelehnt werden.


@{b}Amiga OS@{ub}

Amiga OS Release 3.5 bereitet keine Probleme. Beide Fälle werden korrekt
behandelt.


@{b}MicroBase@{ub}

MicroBase stellt die Feldtypen "Zeit" und "Datum" zur Verfügung.

Der Feldtyp "Datum" verwendet eine vierstellige Jahreszahl und führt deshalb
nicht zu Problemen. Die gültigen Jahresangaben liegen zwischen 900 v. u. Z.
und 9999 u. Z. Die Gültigkeit aller Angaben (etwa "29.02.1999") wird vom
Programm geprüft.

Der Algorithmus von MicroBase erkennt das Jahr 2000 als Schaltjahr. Der
29.02.2000 wird deshalb korrekt behandelt.

Während des Sortierens einer Datenbankdatei werden Zeitangaben in Julianische
Daten umgewandelt. Dies vereinfacht das Sortieren erheblich und erhält gleich-
zeitig die Angabe des Jahrhunderts.

Testläufe im Herbst 1999 und am 01.01.2000 bestätigten:

MicroBase ist bestens für das dritte Jahrtausend gerüstet.
@endnode

@node mbbackup "Datenbanken archivieren"
Die Hilfsprogramme »mbbackup« und »mbrestore« dienen zum Archivieren und
Wiederherstellen von Datenbanken. Sie können in der Shell oder über MicroBase
gestartet werden.

Hinweis: Die "hbasic2.library" wird im Verzeichnis LIBS: benötigt.

Durch die Archivierung kann eine Datenbank einfach als Ganzes weitergegeben
werden; sie benötigt (physikalisch) weniger Platz als unarchiviert.

Die Archivierung erleichtert die Erstellung von Sicherheitskopien und trägt
so zu einer höheren Datensicherheit bei.

Die Archive werden immer im Verzeichnis der Datenbank erstellt. Die Daten-
banken werden entsprechend im Verzeichnis des Archives wieder hergestellt.


@{b}mbbackup@{ub}

@{i}mbbackup Verzeichnis Datenbank [langsam]@{ui}

mbbackup erstellt ein Archiv »Datenbank.cxa« aus allen Dateien, die zu der
Datenbank gehören.


@{b}mbrestore@{ub}

@{i}mbrestore Verzeichnis Archiv [langsam]@{ui}

mbrestore stellt die Datenbankdateien aus dem Archiv im angegebenen
Verzeichnis wieder her.


@{b}cxbar@{ub}
@{i}
cxbar a|A ARCHIV [Datei...|@liste]
cxbar l|L ARCHIV
cxbar x|X[dir] ARCHIV [Datei...|@liste]
@{ui}
»cxbar a« erstellt ein Archiv mit den angegebenen Dateien bzw. den in der
Datei »liste« angegebenen. »cxb A« ist schneller als »cxb a«, weil es die
Dateien im Arbeitsspeicher bearbeitet.

»cxbar x« entpackt die Dateien (s. o.); es kann auch ein Zielverzeichnis
angegeben werden.

»cxbar l« zeigt den Inhalt des Archivs an, »cxbar L« nur eine kurze Liste.


@{b}cxbupd@{ub}

@{i}cxbupd [+]ARCHIV Datei...|@liste@{ui}

Die angegebenen Dateien des Archives werden aktualisiert.
@endnode

@node aos35 "SetPatch deaktivieren"
@{b}Amiga OS 3.5 und 3.9@{ub}

MicroBase startet zunächst das Programm »mbosck«. Dieses liefert je nach
Betriebsystemversion die Zeichenketten "true" oder "false" zurück.

Unter Amiga OS 3.x mit »SetPatch«, Version 44.x, liefert »mbosck« die
Zeichenkette "false" zurück. MicroBase geht dann davon aus, dass Amiga
OS 3.5 läuft und gibt eine entsprechende Meldung aus.


@{b}Lösung@{ub}

Die Lösung besteht darin, unter Amiga OS 3.5 / 3.9 »SetPatch« nicht oder
einer älteren Version (beispielsweise 43.x) auszuführen. In diesem Fall
stehen nicht alle Funktionen von Amiga OS 3.5 zur Verfügung.

Mittels des Programms »KeyPressed« kann auf einen Tastendruck hin eine
bestimmte Operation ausgeführt werden.

Wenn »SetPatch« durch das Drücken von "F9" deaktiviert werden soll, sind
folgende Schritte auszuführen:

1  Öffnen Sie die Datei "S:Startup-Sequence".

2  Ersetzen Sie die Zeile

       C:SetPatch QUIET

   durch

       KeyPressed 88
       If Not Warn
         C:SetPatch QUIET
       EndIf

3  Sichern Sie die Datei.

4  Starten Sie den Rechner neu.


@{b}Start des Rechners@{ub}

Das Drücken der Taste "F9" während des Startvorgangs verhindert die
Ausführung von »SetPatch«.

Wenn Sie eine andere Taste verwenden möchten, müssen Sie die Zahl 88
durch eine andere ersetzen.
@endnode

@node INDEXNODE Index
@remark Index created with 'mkagidx' (C) Captain CrossBones
A

@{"Abbildung: Browser" system "Viewer/iff_view Lernprogramm/b.iff"}
@{"Abbildung: Datenbank sortieren" system "Viewer/iff_view Lernprogramm/11.iff"}
@{"Abbildung: Datenbankstruktur ändern" system "Viewer/iff_view Lernprogramm/strukt_rel.iff"}
@{"Abbildung: Datensätze ansehen 1" system "Viewer/iff_view Lernprogramm/12.iff"}
@{"Abbildung: Datensätze ansehen 2" system "Viewer/iff_view Lernprogramm/13.iff"}
@{"Abbildung: Datensätze eingeben" system "Viewer/iff_view Lernprogramm/10.iff"}
@{"Abbildung: Definition von Referenzen" system "Viewer/iff_view Lernprogramm/rel_def.iff"}
@{"Abbildung: Entity/Relationship Diagramm" system "Viewer/iff_view Lernprogramm/ERM.IFF"}
@{"Abbildung: Felddefinition 1" system "Viewer/iff_view Lernprogramm/04.iff"}
@{"Abbildung: Felddefinition 2" system "Viewer/iff_view Lernprogramm/05.iff"}
@{"Abbildung: HTML" system "Viewer/iff_view Lernprogramm/html.iff"}
@{"Abbildung: LaTeX" system "Viewer/iff_view Lernprogramm/LaTeX.iff"}
@{"Abbildung: Lernprogramm" system "Viewer/iff_view Lernprogramm/lernprghlp.iff"}
@{"Abbildung: mbpers" system "Viewer/iff_view Lernprogramm/mbpers.iff"}
@{"Abbildung: MicroBase starten" system "Viewer/iff_view Lernprogramm/prgstart.iff"}
@{"Abbildung: Normalformen" system "Viewer/iff_view Lernprogramm/nf.iff"}
@{"Abbildung: Viewer definieren" system "Viewer/iff_view Lernprogramm/06.iff"}
@{"Abbildung: Voreinsteller" system "Viewer/iff_view Lernprogramm/p.iff"}
@{"Ablauf einer Skriptausführung" link scrrun}
@{"Aktualisieren-Operatoren" link aktualisieren}
@{"Ansehen" link dbview}
@{"Anwendungsbeispiele" link scranw}
@{"ARexx-Skript" link script}
@{"ARexx-Skripten" link script}
@{"asc2frm" link asc2frm}
@{"ASCII-Dateien nach MicroBase konvertieren" link asc2dat}

B

@{"Bearbeiten" link "Module/dB_Editor.guide/MAIN"}
@{"Bearbeiten" link Bearbeiten}
@{"Beispiel einer Problemstellung" link scrpro}
@{"Benutzung von »mkmba«" link mkmba}
@{"Benutzung von »query«" link query}
@{"Benutzung von »simplequery«" link simplequery}
@{"Benutzung von »webquery«" link webquery}
@{"Berechnungen" link formel}
@{"Berechnungsformeln verwenden" link formel}
@{"Browser" link mbb}

C

@{"CBSI" link cbsi}
@{"Copyright und Registrierung" link Copyright}

D

@{"Dateinamen-Erweiterungen (Extensionen)" link dew}
@{"Daten im- und exportieren" link dbimex}
@{"Datenaustausch mit MicroWrite" link persdat}
@{"Datenbank" link Datenbank}
@{"Datenbankdateien im- und exportieren" link dbimex}
@{"Datenbanken archivieren" link mbbackup}
@{"Datenbankentwicklung" link dbe}
@{"Datenfelder hinzufügen oder löschen" link feldhinzu}
@{"Datenintegrität" link di}
@{"Datentypen und Eingabeformate" link datyp}
@{"Datenverluste" link dv}
@{"dBASE- und FoxPro-Datenbanken anzeigen" link dbview}
@{"dBASE- und FoxPro-Datenbanken bearbeiten" link "Module/dB_Editor.guide/MAIN"}
@{"dBASE- und FoxPro-Datenbanken konvertieren" link dbf2dat}
@{"dBASE-Viewer" link dbview}
@{"Definition von Referenzen" link reldb}
@{"delcode" link delcode}
@{"Der 'Virtuelle Modus'" link vm}
@{"Der Textanzeiger VIEW" link view}
@{"Der Textformatierer asc2frm" link asc2frm}
@{"Der Textkonvertierer delcode" link delcode}
@{"dfree" link dfree}
@{"Die Entwicklung eines ARexx-Skriptes" link scrdev}
@{"Die Erstellung interaktiver Skripte" link scrint}
@{"Die mitgelieferten Datenbanken" link bspdb}
@{"Die mitgelieferten Viewer" link mwv}
@{"Die Verwendung von ARexx-Skripten" link script}
@{"Die »rexxmathlib.library«" link rm}

E

@{"Ein Beispiel für ein Skript" link scrbsp}
@{"Einführung in ARexx" link arexx}
@{"Einführung" link Intro}
@{"Einschränkungen dieser MicroBase-Version" link restr}
@{"Erstellung von MicroRexx-Skripten" link microrexx}
@{"Exportieren" link dat2dbf}
@{"Extras" link xtn}

F

@{"Fehlermeldungen" link Fehler}
@{"Feldtrenner" link Trenner}
@{"Feldtyp" link datyp}

H

@{"Hilfe zum Lernprogramm" link "Lernprogramm/Lernprogramm.guide/MAIN"}
@{"Hilfe" link hilfe}
@{"History" link hist}
@{"HTML-Tabellen nach ASCII konvertieren" link html2asc}

I

@{"Importieren" link dbf2dat}
@{"Installation" link Installation}
@{"Interna" link Interna}
@{"Interner Aufbau der verwendeten Dateiformate" link df}

J

@{"Jahr-2000-Problem" link y2k}

L

@{"Lernprogramm aufrufen" system "Lernprogramm/Lernprogramm"}

M

@{"makepwd" link makepwd}
@{"Mehr als 65 535 Datensätze verwenden" link mehrsatz}
@{"Menüs" link Menus}
@{"MicroBase im Mehrbenutzerbetrieb" link multiuser}
@{"MicroBase starten" link start}
@{"MicroBase-Datenbanken in das dBASE-Format konvertieren" link dat2dbf}
@{"MicroBase-Datenbanken in SQL-Skripte konvertieren" link dat2sql}
@{"MicroBase-Datenbanken nach asc2frm konvertieren" link dat2frm}
@{"MicroBase-Datenbanken nach HTML konvertieren" link dat2html}
@{"MicroBase-Datenbanken nach LaTeX konvertieren" link dat2LaTeX}
@{"MicroBase-Datenbanken nach XML konvertieren" link dat2xml}

N

@{"Neues" link neu}
@{"Normalformen" link nf}

O

@{"Optionen" link opti}

P

@{"Passwortdatei" link pwfile}
@{"Personalisierung" link pers}
@{"phonetische Suche" link prefs}
@{"Problemlösungen" link pl}
@{"Projekt" link Datei}

Q

@{"query" link query}

R

@{"Referenzen definieren" link reldb }
@{"Referenzen" link reldb}

S

@{"Selektion von Datensätzen über Skripte" link scrsel}
@{"SetPatch deaktivieren" link aos35}
@{"Shell-Skripte" link qss}
@{"Speicher reservieren" link Installation}
@{"SQL-Skripte" link dat2sql}
@{"Steuerzeichen in Listen / Etiketten" link steuer}
@{"Steuerzeichen in Listen" link steuerzeichen}
@{"Such-Kriterien" link suchen}
@{"Suchkriterien" link suchen}
@{"SuperBase-Datenbanken konvertieren" link sbf2dat}

T

@{"Tastaturkürzel" link Tasten}
@{"Tastaturkürzel" link Taste}
@{"Tipps & Tricks" link Tipps}
@{"Tipps zum Importieren / Exportieren einer sequenziellen Datei" link imex}
@{"Transaktionen" link ta}
@{"Transaktionskonzept" link ta}
@{"Transaktionskonzeptes" link ta}
@{"Tutorial" link tutor}
@{"Tutorium" link Tutor}

V

@{"Verwendung von Passwortdateien" link pwfile}
@{"VIEW" link view}
@{"Voreinsteller" link prefs}

W

@{"Weiterführende Themen" link wft}
@{"Werbung" link Werbung}

X

@{"XML-Dokumente nach MicroBase konvertieren" link xml2asc}

Z

@{"Zahlenformat" link zf}
@{"Zahlenformate" link zf}
@{"Zugriff auf Felder und Konstanten" link zfk}

»

@{"»mkmba«" link mkmba}
@{"»query«" link query}
@{"»rexxmathlib.library«" link rm}

Ä

@{"Änderung des Passwortes einer Datenbank" link pw1}

Ü

@{"Übergebene Variabeln" link scrvar}
@{"Übersicht" link Ubersicht}
@endnode
