Spätestens seit dem Erscheinen der aktuellen AA-Amigas Al200 und A4000 ist es sicherlich keine Seltenheit mehr, daß so mancher Amiga User über zwei "Freundinnen" verfügt. Nichts liegt näher, als diese beiden miteinander zu verbinden, um Dateien oder Programme vom einen auf den anderen Rechner zu übertragen, beziehungsweise gegenseitig auf vorhandene Datenträger wie Festplatten" Disketten. oder CDROM-Laufwerke zugreifen zu können.
Serielle Verbindung
Eine Möglichkeit hierfür besteht
durch die Verbindung beider Amigas mittels eines sogenannten Nullmodem-Kabel
über die serielle Schnittstelle (RS232). Dieses Kabel muß unbedingt
auf die Pinbelegung des Amiga zugeschnitten sein. Falls Sie ein solches
Amiga-kompatibles Kabel nirgends finden, können Sie es sich auch selbst
zusammenbasteln. Sie benötigen hierzu im einfachsten Fall ein dreipoliges,
besser aber ein fünfpoliges abgeschirmtes Kabel, zwei 25polige Sub-DStecker
("weibliche" Buchsenstecker), einen Elektronik-Lötkolben und geeignetes
Lötzinn.
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In Bild 1 sehen Sie den Belegungsplan für das serielle Verbindungskabel. Pin 2 (Transmit Data) des einen Steckers wird mit Pin 3 (Receive Data) des zweiten Steckers verbunden, sowie Pin 3 (Receive Data) des ersten mit Pin 2 (Transmit Data) des zweiten Steckers verlötet. Pin 7 (Ground)beider Stecker werden direkt verbunden, um die gemeinsame Masseverbindung zu gewährleisten. Falls Sie beabsichtigen ein Übertragungsprotokoll (z. B. RTS/CTS) zu aktivieren, ist es erforderlich, auch die Pins 4 und 5 über Kreuz miteinander zu verbinden, wie bei Pin 2 und 3. Die Verwendung eines solchen Protokolls ist aber für diesen Zweck nicht unbedingt notwendig, da es kaum wahrscheinlich ist, daß Obertragungsfehler wie bei der Datenübertragung per Telefonleitung auftreten werden.
Vermeiden Sie es tunlichst die Pins 9 und 10 miteinander zu verbinden, da an diesen auf der Computerseite eine Spannung von 12Volt anliegt, sie zur Zerstörung der CIA-Chips Ihrer Amigas führen würde. Wollen Sie ein herkömmliches Modemkabel verwenden, so müssen Sie dieses zuerst entsprechend modifizieren. Überprüfen Sie die Pinbelegung genauestens, bevor Sie Ihre beiden Amigas miteinander 'verkabeln".
Mit Hilfe eines Terminalprogrammes wie "Term" oder 'NComm", das auf beiden Rechnern mit den selben Parametern installiert und a.ufgerufen wird, können diese dann miteinander kommunizieren. Dabei müssen alle Übertragungsparameter übereinstimmen, also die Baud-Rate, die Parität, die Wortlänge (Bits/Zeichen), die Stopbits und das Übertragungsprotokoll. Sobald die Verbindung zustandekommt, ist es möglich, Daten zwischen den Amigas auszutauschen, genauso wie bei der Datenübertragung per Modern.
Diese Vorgehensweise birgt allerdings gewisse Nachteile. Zum einen sind die möglichen Ubertragungsraten über die serielle Schnittstelle nicht gerade berauschend, zum anderen ist der Datenaustausch eben nur über das Terminalprogramm möglich, wobei man auf den Komfort der Workbench oder eines DirectoryUtility wie DirOpus verzichten muß.
Shell-Freaks haben jedoch die Möglichkeit, das logische Gerät AUX: anzumelden (mount AUX:). Hierzu öffnet'man auf dem einen Amiga am besten eine Shell, und wenn AUX: angemeldet wurde, gibt man den Befehl "newshell AUX:» ein. Auf dem zweiten Amiga wird dadurch ebenfalls eine Shell gestartet. Nun können Dateien und Programme über die gängigen Shellbefehle (z.B. dir, cd, copy usw.) ausgetauscht und bearbeitet werden.
Parallele Verbindung
Gänzlich anders verhält es sich
mit der parallelen Schnittstelle. Dank des hervorragenden Freeware-Programmpaketes
"ParNet" läßt sich nämlich ein kleines aber feines Netzwerk
für zwei Amigas installieren.
ParNet stammt von Doug Walker und John Toebes, die auch unter dem Namen 'The Software Distillery" bekannt sind. Das Herzstück von ParNet, das "parnet.device", wurde von der allseits bekannten Amiga-Persönlichkeit Matt Dillon (DICE) geschaffen. Zu finden ist dieses Paket zum Beispiel auf der Fish-Disk 400, der SaarAG 569, der Aminet-CD-ROM oder auf den CDPD-CD-ROMs von Almathera. Im letzteren Fall ist das ParNetSystem bereits fertig installiert, um auf Amiga-CDTV oder A500 mit A570 CD-ROM Laufwerk nach dem Booten eingesetzt werden zu können. Auäerdem befindet sich hier die neueste Version des "parnet.device», sowie einige andere Hilfsprogramme (siehe weiter unten).
Bevor das Netz installiert werden kann, benötigen Sie aber ein geeignetes Kabel für die parallele Schnittstelle Ihrer beiden Amigas. Manche Anbieter verkaufen bereits entsprechend modifizierte Kabel inklusive der erforderlichen Software. Für diejenigen unter Ihnen, die keinerlei Erfahrung im Umgang mit einem Lötkolben haben, ist das wohl die sinnvollste Lösung. Mehr als 25 bis 30 DM sollte der Spaß allerdings nicht kosten ...
Den Bastlern unter Ihnen empfehle ich,
ein solches Kabel selbst herzustellen. Sie benötigen hierzu neben
den Lötutensilien ein gut abgeschirmtes, mindestens 13poliges Computerkabel
(max. 10 Meter Länge) und zwei 25polige Sub-D-Stecker ("männlich").
Bild 2 zeigt den Anschlußplan zur Herstellung des ParNet-Kabels.
Von den 25 Pins der Sub-D-Stecker müssen dann die Pins 2 - 9 (DO D7)
und die Pins 11 - 13 (BUSY, POUT und SEL) direkt verbunden werden. Der
Pin 10 (ACK) beider Stecker wird nicht durchgeführt, sondern an Pin
13 (SEL) angekoppelt. Schließlich muß mindestens noch eine
Masseleitung existieren, besser mehrere, so daß Sie die Pins 18 -
22 (GND) ebenfalls direkt verbinden müssen. Alle anderen Pins bleiben
unbelegt.
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Verwenden Sie ein fertiges, volk belegtes Kabel (25polig) aus dem Elektronik-Laden, so muß dieses unbedingt entsprechend obiger Beschreibung modifiziert werden, da ein Verbinden Ihrer Amigas mit solch einem Kabel zumindest die Zerstörung der CIA-Chips zur Folge hat (Pin 14 der parallelen Schnittstelle führt eine Spannung von 5 Volt!).
Bevor Sie Ihre Amigas über das "selbstgestrickte" Kabel verbinden, sollten Sie die Pinbelegung nochmals eindringlich überprüfenl Wie Sie sich sicherlich schon denken werden, wird diese, nach dem Verkabeln der parallelen Schnittstellen der Amigas, für einen eventuell vorhandenen Drucker, einen Sounddigitizer oder sonstige Hardware, für den Parallel-Port blockiert. Eine Umschaftbox hilft auch nur begrenzt weiter, denn ist das Netz erst einmal installiert muß zuerst ein Neustart (Reset) durchgeführt werden, bevor beispielsweise ein Drucker wieder angesprochen werden kann. Das einzige Manko dieser sonst idealen Netzlösung.
ParNet - die Software
Kommen wir nun zur Installation unseres
Netzwerkes. Das ParNetPaket besteht aus mehreren Einzelprogrammen, die
in verschiedene Verzeichnisse kopiert werden müssen. Da wäre
zunächst einmal das eben schon erwähnte [parnet.device], das,
wie alle Devices, im [Devs:] Verzeichnis der Bootdisketten (Bootpartition,
bei Festplatten) beider Amigas seinen Platz findet. Der [netpnet-handler]
kommt ins [l:] Verzeichnis und das Programm [netpnet-server] wird ins jeweilige
[C:] Verzeichnis kopiert.
Da es sich bei ParNet eigentlich um ein Filesystern handelt, ist es erforderlich, den beigefügten Mountlisteintrag an die bereits bestehende Mountlist anzuhängen. Besitzer der aktuellen Betriebsysteme OS 2.1/OS 3.0 kopieren diesen alternativ in das Verzeichnis [Devs:dosdrivers]. Nun ist es noch erforderlich, daß die Einträge unter "Unit" innerhalb der ParNet-Mountlist angepaßt werden. Der eine Amiga erhält die Nummer Unit=O, der zweite dann Unit=1. Welche Unitnummer Sie an welchen Amiga vergeben ist eigentlich gleichgültig, denn letztlich sind beide gleichberechtigt.
Eine Ausnahme haben wir allerdings, wenn Sie zum Beispiel ein Amiga CDTV oder einen A500 mit A570-CD-ROM Laufwerk mit einem anderen Amiga verbinden. Booten Sie in solch einem Fall etwa von der "CDPDIII" von Almathera und starten ParNet von dort aus, dann muß Ihr zweiter Amiga die Unitnummer 1 bekommen, da auf der CD Unit=0 fest voreingestellt ist (was bekanntermaßen bei CD-ROMs ja nicht geändert werden kann).
Um das Netz zu aktivieren, muß es zunächst einmal angemeldet werden. Sinnvoller Weise erstellt man sich hierzu ein Skript, was uns die wiederholte Eingabe der einzelnen Befehle erspart. Dieses Skript sieht in seiner einfachsten Form folgendermaßen aus (für den Amiga mit Unit=0) :
netpnet-server unit 1Bei dem Amiga, dessen Mountlisteintrag Unit=1 enthält, sieht es dann so aus:
mount net:
netpnet-server unit 0Diese Skripts werden unter einem aussagekräftigen Namen (z.B. ParNet-Start) am sinnvollsten im Verzeichnis [S:] der beiden Amigas abgespeichert. Durch den Aufruf "execute S:ParNet_Start" aus einer Shell oder über die Befehlszelle des Workbench-Menüs, wird das Skript abgearbeitet und das Netz auf beiden Seiten angemeldet. Gleich darauf erscheint ein Disk-Icon auf Ihrer Workbench mit dem Namen "Network".
mount net:
Sie können das Netz aber auch über ein Project-Icon gleichen Namens mit dem Default-Tool (Standartprogramm) IconX per Doppelklick von der Workbench aus starten, wobei sich das Skript im gleichen Verzeichnis wie das dazugehörige Icon befinden muß (etwa im Hauptverzeichnis Ihrer Bootdiskette/Bootpartition).
Der Zugriff auf das Netz gestaltet sich recht einfach, wenn Sie über etwas Erfahrung im Umgang mit der Amiga-Sheil verfügen. Hier einige Beispiele:
dir net:cd0Der "dir"-Befehl listet das Verzeichnis der CD-ROM "CD0" des anderen Amigas auf (z.B. bei CDTV, A570 oder ein CD-ROM Laufwerk an einem Ihrer Amigas).
cd net:dh0Hier wird in das Verzeichnis "DH0" des anderen Amiga gewechselt, der natürlich über ein Laufwerk mit diesem Namen verfügen muß.
copy net:cd0/2.1/locale dto:allDer "copy"-Befehl kopiert das gesamte (all) Locale-Verzeichnis aus dem Unterverzeichnis "2.1" der CD-ROM "CD0" des einen Amiga auf eine Diskette, die sich im Laufwerk DF0: desjenigen Amigas befindet, von dem aus der Befehl aufgerufen wurde.
Wichtig beim Zugriff auf das Netz ist, daß das gewünschte Laufwerk ohne (!) anschließenden Doppelpunkt, wie sonst üblich, angesprochen wird, da dieses ja als Unterverzeichnis von "Net:" existiert. Auf diese Weise kann man alle ShellBefehle, wie beim gewohnten Arbeiten mit Disketten und Festplatten, eben auch auf das Netz anwenden. Der wichtigste ist der "cd"-Befehl. Damit wird dem Netz "Network" das gewünschte Laufwerk, beziehungsweise Verzeichnis mittgeteift:
cd Net:dh0Von nun an kann jederzeit auf die Festplatte "DH0" des anderen Amiga zugegriffen werden, und zwar auch von einem Directory-Utility wie DirOpus oder BrowserlI aus. Besonders praktisch ist es, wenn man die gewünschten Laufwerke des anderen Amigas bereits beim Starten des Netzes in das "Parnet-Start"-Skript einbindet:
netpnet-server unit (0/1)Wollen Sie das Netz auch über die Workbench ansprechen, so ist es unter Umständen notwendig (bei OS1.3), daß Sie dem gewünschten Laufwerk ein Icon zuordnen. Nehmen wir an, Sie wollen regelmäßig auf die Festplatte DH0: Ihres anderen Rechners zugreifen, dann kann ein Icon auf folgende Weise definiert werden:
mount net: ; das Netz wird angemeldet
cd net:dh0 ; bindet dh0: ein
cd net:dh1 ; bindet dh1: ein
cd net:ram ; bindet RAM: ein
assign Fonts: net:dh0/fonts; ermöglicht dir Nutzung der Zeichensäze des anderen Amigas
cd net:dh0 ; dh0: wird eingebundenIm ersten Fall verwenden wir das Schubladen-lcon des System-Verzeichnisses der ins Netz eingebundenen Festplatte DH0:, im zweiten Fall wird das Icon des Tools-Verzeichnisses von der Diskette im Laufwerk DF0: herangezogen. Welches Icon Sie verwenden, hängt von Ihrer individuellen Hardware-Konfiguration ab; hauptsache Sie nehmen ein Verzeichnis-Icon. Ein einmal auf diese Art definiertes Icon wird von ParNet in der Datei "node.info" im Hauptverzeichtlis der entsprechenden Festplatte (hier DH0:) abgelegt und zukünftig bei Einbinden über "cd net:dhO" automatisch aufgerufen.
copy net:dh0/Systein.info net:dh0.infooder aber.
copy df00:Tools.info net:dh0.info
Dies funktioniert allerdings nur bei beschreibbaren Datenträgern. Wollen Sie ein Icon für ein CDROM Laufwerk erstellen, so ist es erforderlich, das Icon nach jedem Reset erneut zu definieren, da auf der CD nichts gespeichert werden kann. Das Gleiche gilt natürlich auch für die RAM-Disk, deren Inhalt nach einem Reset verloren geht. In diesen Fällen kann die Zuordnung eines Icons bereits in dem "ParNet-Start"-Skript erfolgen:
netpnet-server unit (0/ 1)Wie Sie sehen, können Sie Ihre ParNet-Startskripts ganz nach Ihren perönlichen Gegebenheiten und Wünschen erweitern bzw. einrichten. Mit den Betriebsystemen ab OS 2.0 kann aber auf die Definition von Icons durchaus verzichtet werden, da es hier ja den Menüpunkt "Window =>Show =>All Files" (Fenster >Inhalt anzeigen »alle Dateien) gibt, der ein Standard-Icon zur Verfügung stellt.
mount net:
Copy dh0:system.info net:cd0.info
Copy dho:system.into net:ram.info
cd net:cd0
cd net:ramect.
Wie bereits erwähnt, sind mit ParNet beide Amigas gleichberechtigt. Zu Problemen kann es eigentlich nur dann kommen, wenn beispielsweise bei einem Amiga ein Reset durchgeführt wurde und von dem anderen Amiga anschließend auf das Netz zugegriffen wird, ohne daß ParNet erneut gestartet wurde. In diesem Fall "hängt sich das System auf", und ein Neustart ist unumgänglich,
Zur Überwachung des Netzes gibt es nun noch ein Programm namens [Netstat], weiches nach dem Aufruf mit [run netstat net:] aus einer Shell ein Fenster öffnet, in dem man Informationen über den Zustand und die Übertragungsleistung des Netzes erhält.
Erweiterungen zu ParNet
Findige Programmierer haben sich ebenfalls
einiges zu ParNet einfallen lassen. So findet sich auf der PD-Diskette
SaarAG 579 ein verbessertes Update des parnet.device, das für OS2.0
oder höher optimiert wurde, aber dennoch zum alten Device kompatibel
ist. So kann man z.B. auf einem AmigaCDTV das alte und auf einem A1200/A4000
das neue [parnet.device] installieren und mit beiden Rechnern ein funktionstüchtiges
Netzwerk aufbauen. Zudem liegt hier auch eine spezielle Version für
68020+ Prozessoren vor.
Von Mathias Scheler stammt das Programm NetPatch, das kleinere Mängel an ParNet behebt und Über "NetPatch net:", nach dem Anmelden von Net:, aufgerufen wird, Man kann den Befehl gleich nach dem "mounten" des Netzes in das Startskript einbauen und bekommt nach dem Aufruf die Meldung "NetPatch installed". Mit ParNet alleine war es leider nicht möglich, nach einem "cd"-Befehl anschließend den "dir"-Befehl auf das entsprechende Laufwerk auszuführen, was zu der Fehlermeldung "Object not found" führte. Außerdem beseitigt NetPatch einen nervigen Requester, der bei manchen Programmen auftauchte, wenn diese über Net: aufgerufen wurden. NetPatch befindet sich z.B. auf der SaarAG 461, der Am!net-CD und ist bei der CDPDIII ebenfalls fertig installiert.
Schließlich gibt es noch die NetUtilities, die genau wie ParNet und NetPatch von David Griff iths und Neal Verheyde als Freeware veröffentlicht wurden. Sie ermöglichen es, daß sich die User der beiden mit ParNet verbundenen Amigas über Dialogfenster '«unterhalten" können. Hierzu stehen drei ShellKommandos zur Verfügung, die auf beiden Amigas In einer bestimmten Reihenfolge aufgerufen werden müssen. Auch hier bietet es sich an, Skripte anzulegen, um sich die Tipperei in einer Shell zu ersparen.
Inform
Dieses Programm kontrolliert die Nachrichtenübertragung,
bzw. das Programm "NetCmd"-(siehe weiter unten).
send
Hierdurch öffnet sich ein einfaches
CLI-Fenster, in dem die Nachricht eingetippt und durch Betätigen der
Return-Taste abgeschickt werden kann.
receive
Es wird ein weiteres CLI-Fenster geöffnet,
in welchem eine gesendete Nachricht empfangen wird..
Wichtig dabei ist, daß alle Befehle in obiger Reihenfolge auf beiden Amigas aufgerufen werden, nachdem (!) ParNet gestartet wurde. Natürlich können Sie diese Art der Nachrichtenübertragung auch an das Pamet - Start Skript anhängen, um auf einen Streich alle Möglichkeiten von ParNet zu aktivieren. Doch die NetUtilities enthalten zusätzlich zwei weitere interessante Programme:
NetCmd
Mit dem Shell-Befehl NetCmd ist es möglich,
ein Programm von dem einen Amiga aus auf dem anderen zu starten. Dem aufgerufenen
Programm muß aber der Verzeichnispfad auf dem anderen Amiga vorangestellt
werden. Wollen Sie beispielsweise einen Reset auf dem anderen Amiga ausführen,
so bedienen Sie sich am besten des ebenfalls beigefügten Programmes
"Reboot":
netcmd Reboot
Befindet sich "Reboot" im C: Verzeichnis
der Bootdiskette/partition des anderen Rechners, so wird auf diesem ein
Resei (Warmstart) ausgeführt, ansonsten muß der komplette Pfad
mit übergeben werden.
Reboot
Dieses kleine Programm löst nach
dem Aufruf aus einer Shell einen Reset (Neustart des Amiga) aus. (sk)