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Eurogefahren

Achtung: Hier lauern Gefahren

Ungebetener Kontakt
Wenn uns Unbekannte am Telefon oder per E-Mail ungebetene Ratschläge geben: Finger weg!

Zeitdruck
Wenn uns Anlagenhaie mit Sprüchen wie "schnelle Gewinnchance" oder "besondere Situation vor der Euro-Einführung" unter Kaufdruck setzen wollen, ist es immer ratsam ein Drückeberger zu sein.

Sachwerte
Betrüger schüren die Angst vor der "Weichwährung Euro". um risikoreiche bzw. renditearme Sachwerte zu verkaufen.

Hohe Rendite
Wenn Fonds- oder Fremdwährungs-Renditen von mehr als 8% versprochen werden, sollte man tunlichst abwinken. Denn mehr als 6,5% pro Jahr sind ohne Risiko nirgendwo drin.

Schwarzgeld
Vorsicht vor Anlageberatern mit Auslandssitz! Die legen unser Schwarzgeld gern in Steueroasen an und wissen, dass wir später trotz mieser Zinsgewinne aus Angst vor dem heimischen Finanzamt nicht klagen werden.

Blütenträume
Fälscher wollen von dem Unwissen um die neuen Euro-Scheine profitieren und bringen Blüten in Umlauf. Also auch schon von Anbeginn auf den Sicherheitsfaden, das Wasserzeichen und das Hologramm achten.

Einen etwas ausführlicheren Artikel findet ihr zu den angesprochenen Punkten unter "Eurogangste r".

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Xbox

Hoch über der Côte d´Azur liegt das Pop-Art-Traumhaus von Pierre Cardin, das Palais Bulles in der Nähe von Cannes. Das Haus besteht aus mit höhlenartigen Gängen verbundenen Kugeln, die mit futuristischen Sitzmöbeln bestückt sind. Austin Powers hätte sich in diesem Stein gewordenen Drogenrausch wohl gefühlt. Ein perfekter Ort, um eine Spielkonsole zu präsentieren, die die Welt erobern soll: die Xbox.

Microsoft will mit dem Gerät in den von Nintendo und Sony beherrschten Markt vordringen und präsentiert eine technisch eindrucksvolle Konsole: Ein 733 MHz schneller Prozessor und ein nVidia-Grafikchip mit 233 MHz bringen ungeahnte Rechenleistung in die Videospielewelt.

"Ein attraktiver Startpreis war wichtig für uns, weil es eines unserer Ziele ist, mit Xbox den Markt für Videospiele zu vergrößern", erklärte Sandy Duncan, der Vice President Xbox Europa auf der Pressekonferenz in Cannes. Ob Spieler den Preis mit ca. 950 Mark (479 Euro) wirklich attraktiv finden, wird sich ab dem 14. März 2002 zeigen, denn damit liegt die Konsole deutlich über den Konkurrenten. Die PlayStation 2 kostet ca. 600 Mark. Nintendo hat den Preis für den GameCube noch nicht bekannt gegeben, gerechnet wird aber mit ca. 500 Mark. Auch die Spiele werden mit 140 Mark (69 Euro) deutlich mehr kosten als die der Konkurrenz (PS2: 120 Mark).

Auf der Seite www.xbox.de konnte ich leider keine Details nachschauen, Amigabrowser sind bei MSN-Sites leider nicht willkommen.

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Parsec, das Weltraumspiel Marke Eigenbau
www.parsec.org

Spielefans entwickelten das Weltraum-3D-Game "Parsec", dessen Grafik und Performance locker an Spiele bekannter Entwickler heranreicht. Vorteil von "Parsec": Es kostet gar nichts.

Wenn "Parsec" Schule macht, dürften die großen Firmen zittern: Der Weltraum-3D-Shooter bietet eine gute Grafik, netten Sound, ist Betriebssystem-übergreifend und kostet nichts. Die Beta-Version steht jetzt im Web zum Download bereit.

Zu Beginn des Jahres 1996 begann eine Hand voll Studenten des Computergrafik-Kurses an der Technischen Uni Wien, gemeinsam an Sequenzen für ein Weltraumspiel zu tüfteln. Ein halbes Jahr später gaben sie ihrer -rein DOS-basierten -Arbeit den Projektnamen "Parsec", ein Begriff aus der Astronomie, der eine bestimmte galaktische Längeneinheit bezeichnet (Parallaxen-Sekunde, entspricht der Entfernung eines Sterns, dessen Parallaxe 1 Bogensekunde beträgt = ca. 3,3 Lichtjahre). "Parsec" läuft auf den Betriebssystemen Windows, Mac und Linux.

Die BETA-Version:
Bereits ein Jahr später waren Spezialeffekte und 3D-Welten geschaffen. Da das Betriebssystem DOS zu dieser Zeit nicht gerade zu den neuesten technischen Errungenschaften mehr zählte, wurde "Parsec" auch für Win32 (95/98/NT), MacOS (PowerMac) und Linux entwickelt.

Mittlerweile steht der Download der BETA-Version online, "Parsec" wurde Multiplayer-fähig und begeistert die Spieler. Auf der Site Parsec.org kann die LAN-Testversion heruntergeladen werden. Sie ist 71 MB groß und ermöglicht zunächst nur das Spielen im LAN und einige Demo-Flüge durchs All.

Das Spiel
"Parsec" ist eine ziemlich einfach und gut gemachte Multiplayer-Variante bekannter Arcade-Spiele. Mit dem Raumschiff preschen die Spieler durchs All auf der Jagd nach Gegnern. Natürlich passiert es schnell, dass der Jäger selbst zum Gejagten wird. Maximal acht Spieler können Plattform-übergreifend in einem Netzwerk gegeneinander antreten. Ebenso viele Raumschiffe stehen derzeit auf der "Parsec"-Page zur Auswahl. Sobald die Spieler-Registrierung fertiggestellt ist, werden erbeutete Punkte in einer zentralen Datenbank gesammelt und in einer Rangliste ausgewertet.

Die Erfinder des Spiels nennen ihre Arbeit eine "commercial-quality freeware", und in der Tat reicht die Qualität von Grafik und Sound schon in der BETA-Version an Kaufspiele heran. Für ein flüssiges Spielen empfehlen die Entwickler einen Pentium II mit 300 Mhz oder einen Apple G3 mit 400 Mhz, 128 MB RAM und Hardware-beschleunigte 3D-Grafik. Man benötigt also nicht die aktuellste Computerausstattung, um die Jagd durch die "Parsec"-Galaxien starten zu können.

Die "Parsec"-Galaxien
"Parsec" besteht aus einem Gameserver-Netzwerk, das übers Internet miteinander verbunden ist. Jeder Server stellt eine eigene Galaxie dar. Das Universum wird durch den "Parsec"-Master-Server zusammengehalten, alle Server werden dort registriert.

Die Galaxien des "Parsec"-Alls sind durch Sternentore miteinander verbunden. Durchfliegt ein Spieler solch ein Tor, wechselt er damit den Server. Fühlt sich ein Spieler in einem dieser Sonnensysteme besonders wohl, kann er sich beim Start des Spiels dort auch direkt einloggen. Er muss dazu nur die IP-Adresse oder den DNS-Namen des jeweiligen Sonnensystem-Servers kennen. Die verfügbaren Server werden auf dem "Parsec"-Master-Server aufgelistet.

Der "Parsec"-Kosmos wird ständig größer: Server-Verwalter können ihr eigenes Sonnensystem gestalten und eigene Planeten und Monde einsetzen. Nach Anmeldung beim Master-Server gehört die neue Galaxie zum "Parsec"-Universum.

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Harry Potter

Seit Anlauf des ersten Teils als Kinofilm hat eine solch gewaltige Vermarktungswelle eingesetzt, dass ich sofort meinen Artikel wieder gelöscht habe, es gibt nichts, was nicht schon irgendwo 23mal beschrieben wurde. Und einen Info-Charakter hat mein Artikel keineswegs mehr. Also keine Zeilen über dieses Thema.

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Bill Gates: "Digitale Dekade" steht bevor

Die Computer- und Softwareindustrie wird nach Ansicht von Microsoft-Mitbegründer Bill Gates das kommende Jahrzehnt stärker prägen als jemals zuvor - trotz der aktuellen schwierigen Lage.

Zum Auftakt der größten US-Computermesse Comdex in Las Vegas verwies Gates auf die Absatzschwierigkeiten der Branche und das sinkende Vertrauen der Verbraucher. "Nun fragen die Leute, ob die Technologie ausgespielt hat. Ich dagegen kann mich für das kommende Jahrzehnt begeistern, über die Dinge, die wir bislang noch nicht zustande gebracht haben", sagte Gates. "Wir haben von dem, was wir erreichen können, noch nicht einmal die Oberfläche angekratzt."

Der elektronische Handel (E-Commerce) werde im kommenden Jahrzehnt mindestens um den Faktor 30 wachsen, die Zahl der E-Mail-Adressen werde sich vervierfachen. "Heute hat jeder zweite Haushalt in den USA einen PC. Im Jahr 2010 werden es Dreiviertel sein, und viele werden zwei oder drei haben. In dieser Digitalen Dekade wird Computer- Technologie jeden Teil unseres Lebens verändern und das Versprechen des wirklich sicheren und wirklichen persönlichen Computers einlösen."

In den Augen von Gates werden dabei das neue Betriebssystems "Windows XP" und die Microsoft-Technologie ".NET" (Dot-Net) eine Schlüsselrolle spielen. Nach dem 25. Oktober, dem Marktstart des "Windows XP", habe Microsoft bereits sieben Millionen Exemplare von "Windows XP" über PC-Hersteller und den Handel absetzen können. Damit dementierte Gates Meldungen, wonach der XP-Verkauf nur schleppend angelaufen sei.

In den kommenden fünf Jahren werde der "Tablet PC", ein flacher Mobilcomputer in der Größe eines Schreibblocks, den herkömmlichen PC als populärsten Personal Computer ablösen, sagte der "Chef Software Architekt" von Microsoft voraus. In seinem Auftritt demonstrierte Gates neue Tablet-PC-Prototypen von Acer, Compaq Fujitsu und Toshiba, die mit einem Schreibstift bedient werden können und innerhalb eines Jahres in die Läden kommen sollen. Markt-Beobachter sehen den Markt für "Tablet PCs" jedoch weniger optimistisch. Todd Kort, Analyst des Marktforschungsunternehmens Gartner, nannte Gates Vorstellung einen "Wunschtraum". "Das ist ein Niemandsland in der Computerlandschaft." Für den "Tablet PC" gebe es in der Branche keine Begeisterung.

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Feedback

Wie gehabt, alles in alphabetischer Reihenfolge und pro Autor nur einen Artikel:
  • Andreas Guldner
RPGkampf 4.Teil
Teil für Teil wird man in die Geheimnisse der Materie eingeweiht.
  • Cord Hagen
WindowXP
ein offener und ehrlicher Bericht über das "Konkurrenzbetriebssystem".
  • Gerd Wolpert
Optische Täuschung
mal etwas ganz anderes und verblüffend.
  • Horst-Uwe Kroll
Computerliebe
wo die Liebe doch überall hinfällt.
  • Thomas Weber
War of Worlds
ein sehr interessanter Mix von Buch-, Muscal- und Filmbeschreibung.

Autor:   Wolf Zimmer E-Mail: wolf@wozim.de Homepage: http://www.wozim.de

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