Eurogangster Der Countdown für die "Neue Währung" hat in seiner Endphase begonnen und schon tauchen in vermehrtem Maße die Geldhaie auf, die Kasse machen wollen. Es häufen sich die Angebote über Telefon mit säuselnder Stimme oder per E-Mail mit dem Konsenz: "Wir bieten in einem supergünstigem Angebot harte Schweizer Franken gegen weiche Euros" oder "Retten Sie sich vor der Weichwährung, wir haben harte Sachwerte wie Diamanten oder Immobilien". So oder mindestens so ähnlich versuchen derzeit windige Geschäftemacher die letzten DM-Reserven vom Sparbuch oder aus der Schwarzgeldschatulle zu locken. Es gibt ein Merkmal, das bei allen schmutzigen Geschäften auftaucht, das ist das Angst- und Bangemachen vor dem Euro. Und hier darf man sich von keinem, aber auch wirklich von keinem Angebot kirre machen lassen. Nun ein paar infame und schamlose Beispiele:
Diese Aufzählung sollte mal fürs erste reichen. Wer nun trotzdem glaubt, dass er schlauer als die Euro-Haie ist und dann doch Verlust macht, ist nun selber schuld. Wir werden noch früh genug in die Falle des Falschgeldes tappen, denn es wurde nicht umsonst der Gießener Transport überfallen und die ersten Einbrüche in die Handelshäuser getätigt. Schließlich braucht man echte Vorlagen für sie Euro-Blüten, die auch schon am 01.01.02 auftauchen werden. Weiterhin müssen noch die großen Bestände der in letzter Zeit aufgetauchten DM-Blüten noch bis zum 28.02. unter die Leute gebracht werden. Wer also nach dem 01.01. noch DM annimmt, weil man derzeit leider gerade keine Euro dabei hat, ist wirklich selber schuld und sollte nicht weinen, weil die Bank dafür keine Euros herausrückt. Und wer seine DM's schnell noch nach Luxemburg, Lichtenstein oder verschiedene Kanalinseln bringen will sollte sich nicht wundern, wenn der Zoll nachzählen möchte. |
| Autor: Wolf Zimmer | E-Mail: wolf@wozim.de | Homepage: http://www.wozim.de |