Der Zauberwald
Der Zauberwald ist mal wieder unterwegs und präsentiert Goa, das neue Musicalerlebnis. Vorstellen konnte ich mir darunter nichts und erfahren habe ich davon in Form eines Flugblattes, einem Faltprospekt, in dem erläutert wird worum es geht, aus Zeitvertreib las ich es durch und da das dort geschriebene recht interessant war beschloß ich mir die Show doch mal anzusehen. Der Zauberwald läßt sich wohl eher mit einer Zirkusvorstellung vergleichen, nur eben mit Musik und doch ist es irgendwie etwas ganz anders, denn hier wird eine Geschichte erzählt. Gut, das ist 08/15 Fantasy mit dem klassischem Gut gegen Böse, aber die steht dennoch nicht im Vordergrund, sondern die artistischen Leistungen die dort geboten werden. Kurz und knapp erzählt geht es um einen Kristall, dessen Splitter auf der gesammten Welt verteilt sind und nun rennt eben der Herr der Finsternis Goa um die Wette mit der Fee Angie um diese Teile zu bekommen, damit er die Seelen der Pferde rauben kann, denn wer die Pferde beherrscht, beherrscht auch die Menschen (Aha, nun gut...). Im Vordergrund stehen, wie man der "phantastischen" Story bereits entnehmen kann, somit natürlich auch die 70 Pferde. Nicht umsonst heißt es auch der Pferdepalast. Allerdings gibt es auch z.B. eine magische Einlage dessen Tricks nun nicht so neu waren (Stellenweise hat beim verschwinden von Personen gesehen wie sich ein Mann in einer schwarzen Kutte entfernte). Etwas möchte ich noch auf das Prospekt eingehen, insbesondere auf die "technischen Rafinessen" die dort stehen. Dort wird z.B. von phantastischen 3D-Hintergrundprojektionen geschrieben. In Wahrheit ist das eine Leinwand auf der eine schlechte Computeranimation ständig wiederholt wird. Dann heißt es daß im sechsten Akt der Show in Sekunderschnelle aus Schneekanonen eine authentische Winterlandschaft entsteht, was man auch nicht falsch verstehen sollte, es gibt zwar Schnee, aber richtig Weiß wird es natürlich nicht. Einzig positiv aus dem Faltblatt ist der Springbrunnen zu nennen, nachdem es auch eine zwanzigminütige Pause gibt, weil sie das Wasser wieder herausbekommen müssen. Von den zwanzig Minuten braucht man fünf um aus dem Zelt heraus und weitere fünf um wieder hereinzukommen, was man sich aber sparen kann, da niemand etwas sagt, wenn man sich selber Essen und Trinken mitbringt. Trotz allem war ich angenehm überrascht. Hier wird einmal etwas anderes geboten wie der übliche bekannte Zirkus. Hübsch verpackt mit Musik und einer Geschichte sollte sich jeder das Spektakel einmal ansehen der Zeit dafür findet. Karten allerdings so früh wie möglich ordern, da man dann die besten Plätze bekommt! Entweder online (www.zauberwald.de) oder über Telefon (0180-5311515) und bevor ich es vergesse: Hebt das Prospekt auf, denn ihr bekommt Ermäßigungen wenn ihr es an der Kasse vorlegt, viel Spaß!
Tour 2001
31.10.-25.11. *Stuttgart, Cannstatter Wasen Premiere 20 Uhr * am 1.Sonntag im Gastspiel Tag der offenen Tür von 10-12 Uhr Preise: Je nach Sitzplatz (ermäßigt) zwischen 20-60 DM, sonst zwischen 25-75 DM |