18.5   Weich

Menü: Zeichenmodus/Weich
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In der Natur gibt es nur in ganz wenigen Fällen harte Kanten, an denen direkt eine Farbe in die nächste übergeht. Stattdessen gibt es meist kleine Zwischenbereiche, die einen scheinbar weichen Übergang ermöglichen.

Der Computer dagegen zeichnet aufgrund seiner technischen Beschaffenheit ausschließlich harte Kanten. Bei Skizzen und technischen Zeichnungen sind diese zwar durchaus sinnvoll, doch der Künstler, der ein eher weiches Gemälde schaffen möchte, kann an solchen harten Übergängen verzweifeln.

Es wäre jedoch ein Ding der Unmöglichkeit, zu versuchen, solche Übergänge per Hand zu entfernen, da man hierfür mühselig Tausende von Punkten einzeln setzen müßte.

Aus diesem Grund existiert der Zeichenmodus "Weich". Er versucht, überall dort, wo mit diesem Modus gezeichnet wird, harte Farbkanten durch weiche, angenehme Übergänge zu ersetzen. Gerade bei der vollen Palette von 16,7 Millionen Farben, die Xi-Paint ja ausnutzt, ist diese Funktion sinnvoll.

Denn wer bisher lediglich den eher schlechten Weichzeichner von DPaint kennt (dessen schlechte Qualität jedoch nicht Schuld des Programmierers, sondern der beschränkten Farbpalette ist), wird von der Perfektion des Xi-Paint-Weichzeichners überrascht sein.

Der Zeichenmodus "Weich" beeinflußt lediglich Farbkanten. Wird er also auf einer einfarbigen Fläche angewendet, so geschieht gar nichts, da diese ja nicht weicher gemacht werden kann.