4. Preview: Weltraum-Spiel »Descent: Freespace«
Adel verpflichtet
Hyperion hat die Messlatte für Descent: Freespace selbst hoch angesetzt
Spätestens seit Heretic II und Shogo zählen Spiele von Hyperion zu der
Elite und man erwartet so einiges. Mittlerweile befindet sich Descent:
Freespace in der Betatest-Phase und dies ist natürlich ein Grund, sich
dieses Game einmal näher anzusehen. Da es sich noch nicht um die Endversion
des Spieles handelt wäre es natürlich zu früh auf irgendwelche technischen
Feinheiten einzugehen. Dieser Bericht dient mehr dazu, euch ein bisschen
neugierig auf das Kommende zu machen. Ihr werdet sehen: Es lohnt sich.
Per Installer läßt sich Descent: Freespace bequem auf die Festplatte
bannen, wo es ca. 450-500 MByte Platz veranschlagt. Natürlich dauert dieser
Vorgang einige Zeit, so daß es sinnvoll ist sich ein (oder zwei) Tassen
Kaffee mit an den Compi zu nehmen. Nachdem man die Seriennummer eingegeben
hat ist es dann endlich soweit, man kann das Spiel starten.
Aber wie bereits bei H2 und Shogo steht auch hier vor dem Vergnügen noch
ein bisschen Arbeit und zwar in Form eines Launcher-Programms. Hier lassen
sich alle relevanten Daten so einstellen, daß das Spiel auf jedem Rechner
das Maximum leistet. Es lassen sich von Grafik über 3D-spezifischen Angaben
und Sound bis hin zum Cache wirklich alle Sachen einstellen. Dies erscheint
am Anfang vielleicht etwas müßig, aber zum einen kommt man mit der
Standardeinstellung auch schon gut zurecht, zum anderen helfen die
"Bubbles" einem wirklich weiter.
Irgendwann ist es dann soweit: man drückt auf "Play Freespace" und schon
geht es richtig los. Es erscheint zunächst das Logo von Hyperion (in
gewohnter Qualität) und dann ein sehr gut gemachter Introfilm, mit dem ein
bisschen auf die Story eingestimmt wird.
Nachdem man sich einen Spieler aus der Liste herausgesucht bzw. einen neuen
generiert hat, kommt man ins Optionsmenü. Dies ist aufgebaut wie ein Hangar
und beweist schon mal die ungeheure Liebe zum Detail, die in diesem Spiel
steckt.
Grafisch und soundtechnisch wird mal wieder tief in die Trickkiste
gegriffen.
Screenshot:
Screenshot:
Von hier aus kann man überall hingelangen. Wir wollen nicht allzusehr ins
Detail gehen und starten sofort das Spiel. Wer Freespace zum ersten Mal
spielt hat erst einige Trainingseinheiten zu absolvieren, bevor er
in die Schlacht ziehen kann.
Und dieses Tutorial ist wirklich gut gemacht. Der Übungsleiter kommuniziert
in deutscher Sprachausgabe mit einem und führt uns so in die Geheimnisse
der Steuerung ein. Nur wer alle Tests bestanden hat, kann wirklich ins
Spiel gelangen, so kommt nicht gleich am Anfang Frust auf, weil man die
eine oder andere Sache nicht weiß.
Grafisch und soundtechnisch wird natürlich mal wieder tief in die Kiste
gegriffen und ich kann euch schon jetzt noch nie dagewesene Effekte
versprechen.
Descent: Freespace ist auf dem ersten Blick um einiges komplizierter als
HereticII und Shogo. Dies liegt zum einen daran, daß es verdammt viele
Flugsimulatorelemente und somit entsprechend viele Tasten zu lernen gibt.
Zum anderen kann man sich vorstellen, daß die Orientierung im Weltraum
etwas mehr Übung bedarf als die pure Aktion am Boden. Dafür wird es eine
Unterstützung für Playstation-Controller und PC-Joysticks geben, was
wahrscheinlich gerade den Freunden von Flugsimulatoren gefallen wird.
Hat man sich aber erst einmal in alles hineingedacht - hierfür ist das
Tutorial mehr als geeignet - kann man es kaum noch erwarten seine erste
Mission zu starten. Natürlich kann man dies nur dann machen, wenn man
genügend Power unter der Haube hat, aber welche Voraussetzungen genau zu
erfüllen sind, werden wir dann im ausführlichen Test untersuchen. Sicher
ist nur eines: man kann nicht genug haben. PPC, Voodoo3, Soundkarte, alles
wird unterstützt. Es ist sogar eine Version für den 060er in der Mache.
Wenn ihr schon einen HighEnd-Amiga zuhause stehen hat, braucht ihr nur
noch eines: Geduld. Denn es wird wohl noch einige Wochen dauern, bis der
Hit in den Läden steht.
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