4. Softwaretest: ArtEffect Plugins-Collection (von Christian Aichinger)

Seit jüngster Zeit liefert Haage & Partner [1] neuen Nachschub für alle
Grafik-Artisten unter den Amiga-Anwendern aus. Die sogenannte "ArtEffect
Plugins-Collection" erweitert ArtEffect um zusätzliche Filter, eine
Postscript-Druck-Funktion, Rahmen-Effekte und ein neues Lade/Speicher-Modul
für zusätzliche Grafikformate - dem SuperView-Plugin. Anwender, die noch
nie etwas mit ArtEffect zu tun hatten, können mit der Vollversion von
ArtEffect2.5, die ebenfalls auf der CD bereit liegt, sofort in die Welt der
digitalen Bildverarbeitung einsteigen. Ob sich die Anschaffung von 89,-DM
(ca. 45,- EURO) lohnt, möchte ich hier kurz schildern.


Systemvoraussetzungen
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Für den Einsatz der Plugins-Collection wird ArtEffect ab der Version 2
benötigt. Die Plugins funktionieren nicht mit den Versionen 1.5 oder 1.5SE
zusammen. Um unnötigen Kaffeekonsum vorzubeugen (einige der mitgelieferten
Filter sind sehr rechenintensiv), ist eine schnelle 68k-CPU (040/060),
Grafikkarte, umfangreicher Speicherausbau und eine schnelle Festplatte
ratsam. Eine PowerPC-Erweiterung wird nicht unterstützt. Die Piktogramme
auf der CD liegen im OS3.5/3.9-Format vor, so daß die optische Erscheinung
auf OS-Versionen kleiner 3.5 etwas zu wünschen übrig läßt. Nichtsdestotrotz
wird nur AmigaOS ab Version 3.0 benötigt.


Lieferumfang
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Die Plugins-Collection wird, wie es in Amiga-Kreisen mittlerweile Gang und
Gebe ist, ohne gedruckte Anleitung ausgeliefert. Eine
englisch/deutschsprachige Anleitung ist auf der CD enthalten. Die CD, die
eigentlich auch keine richtige CD sondern nur ein gebrannter Rohling ist,
der allerdings mit einem farbenfrohen Label aufgewertet wurde, liegt
zusammen mit einem einseitig bedruckten Inlay in einer gewöhnlichen CD-
Hülle. Zu meinem Erstaunen ist das Inlay ebenfalls "Marke Eigenbau" -
sprich: mit einem Tintenstrahldrucker erstellt worden. Da der Plugins-
Collection weder eine Registrierkarte noch -nummer beiliegen und der
Rohling auch nicht auf sonstige Art vor illegalen Kopien geschützt wurde,
fragt man sich doch, warum es Haage & Partner etwaigen Raubkopierern so
einfach machen muß. Auch der Käufer wird durch so eine Distributions-Form
verunsichert, da er sich so nicht sicher sein kann, ob er eine lizenzierte
CD oder doch nur eine Raubkopie erworben hat.


Installation
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Wer noch keine ArtEffect-Installation auf der Festplatte sein Eigen nennen
kann, sollte mit der Installation der mitgelieferten Version 2.5 von
ArtEffect beginnen. Die Installation dieser Version funktioniert völlig
tadellos und nach einem Neustart können sofort die Plugins installiert
werden.

Die Installation der Plugins erfolgt ebenfalls mit Hilfe eines Installer-
Skripts aber leider nicht ganz so problemlos. Der Installer meldet zwar
keine Fehler und der Installations-Vorgang läuft auch fehlerfrei ab, nur
leider sind nach einem Neustart  des  Rechners in den Menüs von ArtEffect
keine neuen Plugins zu sehen. Zumindest dann nicht, wenn ArtEffect vor der
Installation der Plugins nicht völlig neu aufgespielt wurde. Dies liegt
daran, daß die älteren Plugins-Voreinstellungen im "Settings"-Verzeichnis
mit  den neuinstallierten  Plugins  nicht korrekt zusammenarbeiten.
Abhilfe schafft das Löschen oder Umbenennen des genannten "Settings"-
Verzeichnis ("ArtEffect:Settings"). Nach einem Neustart erkennt ArtEffect
die neuen Plugins einwandfrei. Leider muß ArtEffect nach dieser Prozedur
auch komplett neu konfiguriert werden. Hier müßte Haage & Partner noch
nachbessern. Wer die neuen Rahmen-Dokumente auf der Festplatte unterbringen
möchte, sollte ca. 500 MB freien Speicherplatz auf derselben zur Verfügung
haben. Die Rahmendokumente können aber auch problemlos von der CD oder
einer anderen Partition verwendet werden. Das Skript fragt dies vor der
Installation glücklicherweise beim Anwender ab.

Das SuperView-Plugin von Andreas R. Kleinert wird mittels eines eigenen
Skripts installiert. Dies funktionierte wiederum völlig problemlos auf
meinen Rechnern. Achtung! Während der Installation warnt das Skript vor
einer gleichzeitigen Verwendung des Commodities MCP zusammen mit dem
SuperView-Plugin (einige MCP-Patches müssen unbedingt deaktiviert werden).
Diese Warnung sollte ernst genommen werden. Zumindest bei mir führte die
gleichzeitige Verwendung des SuperView-Plugins zusammen mit diesen MCP-
Patches zum sofortigen Systemabsturz.


Dokumentation
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Die Anleitung und Beschreibung der neuen Plugins liegt auf der CD als
mehrsprachiges HTML-Dokument vor. Da englische und deutsche Beschreibungen
immer untereinander und im selben HTML-Frame dargestellt werden, ist dies
nicht unbedingt als übersichtlich zu bezeichnen. Sehr schön dagegen sind
die "Vorher/Nachher"-Grafiken. Ein Mausklick auf eine Grafik veranlaßt den
Browser dazu, dieselbe Grafik nach der angewandten Filteroperation zu
laden. Dadurch läßt sich sehr schnell erkennen, zu welchem Ergebnis der
Anwender mit welchem Filter kommen kann. Die auf der CD mitgelieferte
Anleitung wurde von Haage & Partner übrigens auch ins WWW gestellt. Wer
sich die Anleitung online ansehen möchte, kann dies unter [2] tun.

Die Anleitung des umfangreichen Postscript-Plugins befindet sich als
eigene, leider nur englischsprachige, Amigaguide-Datei auf der CD. Die
Dokumentationen des SuperView-Plugins als auch der Vollversion von
ArtEffect 2.5 befinden sich als deutsch- und englischsprachige Amigaguide-
Dokumente ebenfalls auf der CD. Leider sind die beiden Anleitungen etwas
auf der CD versteckt, so daß sich der Anwender erst einmal auf die Suche
machen muß. Warum die genannten Dokumentationen nicht mit installiert
werden, ist mir fraglich.

Zum leichteren Finden: Die deutsche Anleitung von ArtEffect 2.5 ist unter
[3] und die englische unter [4] zu finden. Die englische Anleitung des
SuperView-Plugins kann unter [5] eingesehen werden.


Postscript
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Das neue Postscript-Plugin verfügt über eine Vielzahl von
Einstellungsmöglichkeiten.

Screenshot:
Screenshot

So lassen sich Grafiken auf bestimmte Seitenverhältnisse wie DIN A3, DIN A4
und DIN A5 skalieren oder als farbiges EPS-Bild auf einem beliebigen
Laufwerk speichern und natürlich auch auf einem Postscript-Drucker
ausgeben. Neben Randeinstellungen und verschiedensten Dithering-Algorithmen
können auch viele spezielle Postscript-Einstellungen geändert werden, die
die Auflösung, den Kontrast und die Ausrichtung des späteren Ausdrucks
beeinflussen. Da ich keinen Postscript-fähigen Drucker besitze, mußte für
Kompatibilitätstests das Softwarepaket Ghostscript 5.10 [6] herhalten, was
wiederum mit den meisten, von ArtEffect erzeugten, Postscript-Dateien
keinerlei Probleme hatte. Was ich noch erwähnen möchte, ist, daß das
Postscript-Plugin seine Arbeit selbst auf einen 040er sehr schnell
erledigt. Eine Truecolor-Grafik mit 640x480 Pixeln benötigte nicht mal 4
Sekunden um als komprimierte, monochrome Postscript-Datei auf der
Festplatte zu landen. Bei einer hochauflösenden Truecolor-Grafik mit
878x1314 Pixeln dauerte es dagegen schon um die 15-20 Sekunden, was für
eine 68040-CPU allerdings immer noch kein schlechter Wert ist.


Neue Grafikformate
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Mit dem SuperView-Plugin erhält der ArtEffect-Anwender die Möglichkeit,
eine Fülle neuer Grafikformate zu laden und zu speichern. Hierzu gehören
neben dem von einigen Anwendern schmerzlich vermißten GIF- und YUVN-Format
(beide Formate können geladen und gespeichert werden) auch exotischere
Varianten wie MacPaint oder ACBM (beide Formate werden nur beim Laden
unterstützt). Mit zusätzlich installierter Drittsoftware wie MetaView [7],
Ghostscript und fig2dev [8] können sogar Vektorgrafikformate wie WMF, AMF,
EPS, PS oder FIG geladen oder in ein Pixelformat konvertiert werden.

Hier eine kurze Auflistung aller unterstützten Grafikformate:

Lesen und Schreiben:
BMP, GIF (87a, 89a) FBM, IFF (ILBM uncompressed, ILBM CmpByteRun1, DEEP,
RGB8, RGFX, YUVN), JPEG, PCX, PNG, PNM (PPM), QRT, SGI, SunRaster, SVG,
TGA, Amiga-Piktogramme (NewIcon und MagicWB/OS3.1), UtahRLE (nur mit
Drittsoftware), Limbo (nur mit Drittsoftware), EPS (Lesen nur mit
Ghostscript)

nur Lesen:
Datatypes, IFF (ACBM, FAXX, PBM), PhotoCD, Pictor/PC Paint, PNM (PBM, PGM),
Mac (MacPaint, PICT2), C64 (Koala, Doodle), WPG, TIM, CorelDraw-Header,
IMG, Windows-Piktogramme

Lesen nur mit Drittsoftware:
AMF, DXF, FIG, CGM, DR2D, Postscript, WPG, WMF

nur Schreiben:
ASM- und C-Source

Bei den unterschiedlichsten Grafikformaten ist zu beachten, daß meistens
eine Daten- oder Farbreduktion erfolgt, da einige Grafikformate keine
24bit-Grafiken unterstützen (z.B. das GIF-Format). Falls diese Grafik
später mit ArtEffect weiterbearbeitet werden soll, sollte sich der Anwender
vor dem Speichern der Grafik in einem unbekannten Format über die möglichen
Folgen im Klaren sein.


Rahmen
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Für alle Layouter und Hobbyfotografen interessant: Das Plugin
"Bordereffects". Etwas im Filter-Menü
(Filter/Stilisierungsfilter/Bordereffects) versteckt, läßt sich mit diesem
Plugin um jede Grafik ein hübscher Rahmen zaubern.

Screenshot:
Screenshot

Die Breite des Rahmens ist dabei frei wählbar. Da es keine Möglichkeit gibt
(jedenfalls ist mir keine aufgefallen) eigene Rahmendokumente zu erstellen,
befindet sich im Lieferumfang der Plugins-Collection schon eine Auswahl von
264 hochqualitativen Rahmen-Dokumenten. Was ich bei dieser großen Anzahl
vermißt habe, ist eine schnelle Vorschaufunktion, die grob die Umrisse des
Rahmens darstellen kann. So muß jedesmal ein ca. 2MB großes Rahmen-Dokument
mit Hilfe eines Dateirequesters ausgewählt und mittels der
Filtervorschaufunktion berechnet werden. Wenigstens verfügen alle
Rahmendokumente über ein aussagekräftiges Piktogramm, welches über den
Umweg der Workbench doch noch eine relativ leichte Auswahl ermöglicht.


Filter
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Neben neuen Funktionen bietet die Plugins-Collection selbstverständlich
auch noch eine ganze Menge neuer Grafik-Filter. Neben einfacher
gestrickten, aber durchaus nützlichen Filtern wie dem "Eraser" (löscht das
Bild in einer wählbaren Farbe) oder "Prisma" (der Name sagt alles) gibt es
noch eine ganze Menge echter Profi-Filter wie "Smart-Blur" (genialer
Weichzeichner) oder "UnSharpMask" (Scharfzeichner). Da es etwas zuviel
wäre, an dieser Stelle jeden einzelnen Filter haarklein zu erklären, gibt
es hier nur eine kurze Aufzählung der neuen Grafikfilter mit meinen eigenen
Kommentaren:


Farbfilter:

Threshold+
- färbt helle und dunkle Bildbereiche schwarz und weiß ein
- mit einem Blur-Regler können Pixelartefakte aus schwarzen oder weißen
  Bereichen entfernt werden

Screenshot:
Screenshot

Shift
- verändert die Farben eines Bildes so, daß das Ergebnis an "Modern Art"
  erinnert
- es gibt keine einstellbaren Parameter

Prisma
- die Grafik wird mit einer Prisma-Spiegelung überzogen
- es gibt keine einstellbaren Parameter

Lightchange
- ändert die Farben einer Grafik in Blau/Cyan-Töne
- es gibt keine einstellbaren Parameter

Color to Gray
- ändert eine Farbgrafik in eine Graustufen-Grafik
- mit Reglern für die RGB-Farbkanäle kann die Konvertierung beeinflußt
  werden

AutoLevel
- dient zum schnellen Ändern von Kontrast- oder Lichtverhältnissen
- ein Regler zur Einstellung der Intensität
- keine Filtervorschau
- die Ergebnisse können sich bei gescannten, vergilbten Fotos je nach
  Intensität fast immer sehen lassen

Alien
- die gefilterte Grafik sieht aus, wie das Alien aus dem Film "Predator"
  seine Umwelt sieht ;)


Weichzeichner:

Softener
- es können hellere/mittlere/dunklere Farbtöne und/oder einzelne Farbkanäle
  (RGB oder Farbkanal-Kombinationen) vom "Weichzeichnen" ausgeschlossen
  werden

Smart Median
- verwischt gleichfarbige/gleichhelle Bereiche
- Konturen können dabei wahlweise vom Verwischen ausgenommen bleiben
- perfekt zum Entfernen von "Rauschen" aus schlechten Scans

Smart Blur
- wie Smart Median, nur daß verschiedene Blur-Algorithmen zur Verfügung
  stehen
- ziemlich träge, trotzdem mein persönliches Highlight :-)

Gaussian Blur
- sehr schneller Weichzeichner mit Gaussian-Algorithmus

Average
- richtungsabhängiger Weichzeichner
- verschiedene Algorithmen
- umfangreiche Einstellmöglichkeiten
- der "Tränenblick"-Effekt für romantische Fotos ;)


Scharfzeichner:

Unsharp Mask
- professioneller Scharfzeichner
- ziemlich langsam, aber die Ergebnisse sind genial


Stilisierungsfilter:

Solar
- bunter Funfilter
- perfekt für Flyer-Designer ;)

Shine
- Halo-Effekt bei transparenten Ebenen

Psycho
- farbenfroher Funfilter
- Konturen der Motive werden mit dunklen Tönen nachgezogen

Pagecurl
- Seiten-Umblätter-Effekt
- der Grafik wird in einer frei wählbaren Ecke ein "Eselsohr" eingemalt
- viele Einstellmöglichkeiten

Screenshot:
Screenshot

Oilpainting
- ein weiterer Ölportrait-Effekt (nicht zu Verwechseln mit "Oilpaint")
- extrem langsam

Neon
- Funfilter
- ziemlich cooler Neon/Leucht-Effekt

Highpass
- Funfilter
- ähnlich Neon, zusätzlich noch eine Art Emboss-Effekt

Glow
- Glüheffekt mit vielen Einstellmöglichkeiten

DarkGlow
- noch ein Glüheffekt

Screenshot:
Screenshot

Border Effects
- siehe oben


Verzerrungsfilter:

Wave
- die Grafik wird wie eine Welle verzerrt

Screenshot:
Screenshot

Warp
- verzerrt einen frei wählbaren Quadrant der Grafik in Richtung Mitte

Wabble
- verzerrt das Bild ins Unerkenntliche
- einige Parameter

Ripple
- Erdbeben-Effekt
- wird nicht von der Anleitung erwähnt oder beschrieben
- Parameter sind selbsterklärend

Polar
- verzerrt die Grafik kreisförmig, z.B. könnte man eine flache Textur der
  Erde zu einem scheinbar runden Erdball verzerren

Object Warp
- ein frei wählbarer Ausschnitt der Grafik kann verzerrt werden
- der Ausschnitt wird mit jeweils 4 Punkten für X und Y festgelegt


Vergröberungsfilter:

Rankorder
- die Grafik sieht nach Anwendung wie der Abdruck eines verschmierten
  Stempels und je nach Intensität auch wie ein völlig verlaufenes Aquarell
  aus
- genialer Effekt

Screenshot:
Screenshot


Spezialfilter:

Smear Blur
- eine Art Bewegungsunschärfe
- es gibt keine einstellbaren Parameter
- ziemlich schnell

Eraser
- löscht die aktuelle Grafik in Vordergrundfarbe, Hintergrundfarbe, Schwarz
  oder Weiß
- recht praktisch

Engrave
- die Grafik wird mit horizontalen, schwarzweißen Linien gedithert
- je nach Intensität gibt es einen netten "Jalousie"-Effekt

Screenshot:
Screenshot

Autocrop
- unbenutzte Randbereiche einer Grafik können mit einer Maske überzogen
  oder auch entfernt werden
- recht praktisch
- keine Vorschaufunktion


Fazit
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Tja, was soll ich sagen? Mir gefällt die Plugins-Collection und ich kann
sie eigentlich jedem ArtEffect-User empfehlen. Mal ganz abgesehen von den
kleineren Installationsproblemen und den etwas versteckten Dokumentationen
wird ArtEffect um jede Menge professionelle Filter und Funktionen
erweitert. Für einen Preis von 45,- EURO gibt es auf anderen Plattformen
nicht mal einen einzigen Filter, der auch nur annähernd die Qualität des
"UnSharp Mask"- oder "Smart Blur"-Filters erreicht (dort fängt der Spaß ab
75 bis 100,- EURO an). Selbst die Anwender, die überhaupt noch nichts mit
ArtEffect zu tun hatten, machen mit dieser CD ein echtes Schnäppchen, denn
die mitgelieferte Vollversion von ArtEffect 2.5 besitzt nur leichte
Einschränkungen gegenüber der aktuellen V4 (keine Text/Effektebenen, keine
Farbverläufe). Besitzer einer PowerPC-Erweiterung müssen leider in den
sauren Apfel beißen, denn den teilweise dringend benötigten Support für
diese CPU sucht man auf der Plugins-Collection vergeblich.


Quellen
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[1] http://www.haage-partner.com
[2] http://www.haage-partner.de/ae-collection/
[3] ArtEffect-Collection:ArtEffect_2.51/Language/Deutsch/Anleitung/
[4] ArtEffect-Collection:ArtEffect_2.51/Language/English/Manual/
[5] ArtEffect-Collection:AE_SuperView/AE_SuperView-Lib/Docs/SuperView-
    Library.guide
[6] http://ftp.uni-paderborn.de/aminetbin/find?ghostscript
[7] MetaView http://ftp.uni-paderborn.de/aminetbin/find?metaview
[8] fig2dev http://ftp.uni-paderborn.de/aminetbin/find?fig2dev

Christian Aichinger <christian@aakt.de>