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Grafikformate und ihre Konvertierung auf dem Amiga für die NoCover, im Internet und sonstwo
Einleitung
Beschreibung der Grafikformate und Anmerkungen von mir
Bilder und Grafiken um die unterscheide deutlich zu machen
Programme zum erstellen und Konvertieren von Grafiken
Noch ein Tipp:
Einleitung
In den letzten Tagen habe ich mich mit den verschiedenen Grafikformaten für Internet-Seiten beschäftigt, weil ich eigentlich nicht genau wusste welches Vormat ich für welche Grafik, Bild, Foto usw. benutzen soll. Da ich mir gedacht habe, es geht anderen genauso, habe ich nun diese Seite erstellt. Die Texte stammen aus SELFHTML 7.0 und sind dann von mir noch ergänzt worden
 
Beschreibung der Grafikformate und Anmerkungen von mir
Im WWW haben sich zwei Dateiformate für Grafiken durchgesetzt, die von allen modernen Browsern "inline", also im eigenen Fenster angezeigt werden können: die Formate GIF und JPEG. Bei beiden Formaten handelt es sich um pixelorientierte Formate. Die Stärken beider Formate liegen jedoch auf unterschiedlichen Gebieten. Dazu kommt ein neues, vielversprechendes Format, das noch in der Entwicklung ist, aber die Vorteile von GIF und JPEG in sich vereint: das PNG-Format.
Text aus: SELFHTML 7.0
WWW-Adresse: http://www.teamone.de/selfhtml/
© 1998, Stefan Münz, muenz@csi.com
IBrowse und Voyager haben mit allen drei Formaten beim anzeigen keine Schwierigkeiten.
AWeb hat mit den Formaten GIF und JPEG keine Schwierigkeiten, aber mit Animirten GIF-Grafiken und mit "durchsichtigen"-Farben (Farbe 1) bei PNG-Bildern (was aber wohl Data Typ und Einstellungsabhängig ist).
Anderen Amiga-Programmen sind diese Formate meistens über die Data Typs zugänglich zu machen.
 
Das GIF-Format
Das GIF-Format gilt als das "Haus-"Format von CompuServe und wurde speziell für den Online-Einsatz entwickelt. Es zeichnet sich durch eine hohe Komprimierungsdichte aus (zum Vergleich: Bitmap-Dateien im BMP-Format sind bei gleichem Inhalt durchschnittlich zehnmal bis dreißig mal so umfangreich wie GIF-Dateien).
Der jetzt gültige Standard des GIF-Formats ist das sogenannte "89er-Format". Dieses Format bietet drei Möglichkeiten an, die das GIF-Format für den Einsatz im WWW besonders interessant machen:
- Die Möglichkeit, eine Datei "interlaced" abzuspeichern. Eine Grafik, die so abgespeichert ist, wird beim Laden nicht zeilenweise eingelesen und aufgebaut, sondern schichtweise. Gerade bei der Online-übertragung ist das sehr hilfreich. Denn so erscheint die Grundstruktur der Grafik sehr schnell am Bildschirm des Anwenders. Beim weiteren Einlesevorgang wird die Grafik dann immer deutlicher und feiner aufgelöst am Bildschirm angezeigt.
- Die Möglichkeit, mehrere Grafiken in einer einzigen Grafikdatei zu speichern, verbunden mit Optionen zur Steuerung der Einzelgrafiken. Mit Hilfe dieses Features des GIF-Formats sind animierte Grafiken realisierbar.

- Die Möglichkeit, eine Farbe, die in der Grafik vorkommt, als "transparent" zu definieren. Mit Hilfe dieses Features lassen sich transparente Hintergründe bei Grafiken definieren, wodurch Sie auf WWW-Seiten sehr reizvolle Effekte erzielen können.
Ein Nachteil des GIF-Formats ist, daß es maximal 256 Farben pro Datei speichern kann. Ein Pluspunkt ist dagegen, daß GIF-Grafiken verlustfrei komprimieren. Aufgrund seiner Charakteristik ist das GIF-Format für hochauflösende Grafiken wie Fotos oder fein strukturierte Wallpaper-Hintergründe nicht so sehr geeignet. Ideal ist das GIF-Format für Buttons, Dots, Bars, Symbole und Cliparts
Text aus: SELFHTML 7.0
WWW-Adresse: http://www.teamone.de/selfhtml/
© 1998, Stefan Münz, muenz@csi.com
Zum schnelleren laden ist häufig die ausnutzung von 256 Farben oft gar nicht erforderlich und man kann sich mit wesentlich weniger Farben zufriden geben.
Eine Abstufung von 2, 4, 8, 16, 32, 64, 128 und 256 Farben sollte aber eingehalten werden.
Als Indizes (Index) hat sich xyz.gif durchgesätzt.
 
Das JPEG-Format
Bei JPEG, entwickelt von der Joint Photographic Expert Group, handelt es sich um ein Grafikformat, das auf dem Komprimierungsalgorithmus DCT (Diskrete Cosinus Transformation) in Verbindung mit der Huffman-Kodierung basiert. Da dieses Verfahren zunächst nur für statische Grafiken von Bedeutung war, entstand das gleichnamige Dateiformat für Bilder. Mittlerweile wird der JPEG-Algorithmus auch auf Videos angewendet und hat das zukunftsweisende Video-Format MPEG hervorgebracht.
Das JPEG-Grafikformat komprimiert ebenfalls sehr gut und hat gegenüber dem GIF-Format den Vorteil, daß es pro Bild bis zu 16,7 Millionen Farben speichern kann. Der Nachteil ist, daß JPEG mit Verlust komprimiert, d.h. je höher der Komprimierfaktor, desto schlechter die Qualität der Grafik. Aufgrund seiner Charakteristik eignet sich das JPEG-Format vor allem zum WWW-gerechten Abspeichern von eingescannten Fotos, aber auch für andere Grafiken, in denen sehr feine Farbverläufe vorkommen.
Beim JPEG-Format können Sie bei besseren Grafikprogrammen zwei Parameter selbst bestimmen:
- Die DPI-Dichte: Das ist die Punktdichte (dpi = dots per inch). Bei JPEG-Dateien, die Sie für die Anzeige in WWW-Seiten benötigen, reicht ein Wert zwischen 70 und 100 dpi.
- Den Kompressionsfaktor: Je höher der Kompressionsfaktor, desto schlechter die Bildqualität. Ein Komprimierungsfaktor von 5 bis 10 ist für eine gute Bildqualität ein sinnvoller Wert.
Es gibt eine Variante von JPEG-Grafiken, sogenannte "progressive JPEG-Grafiken". Dabei wird, ähnlich wie beim GIF-Format in der Variante "interlaced", zuerst eine vollständige, aber noch undeutliche Fassung der Grafik am Bildschirm aufgebaut. Das erste, noch nicht ganz deutliche Bild kann bereits am Bildschirm angezeigt werden, nachdem etwa 15% der Grafikdatei an den aufrufenden WWW-Browser übertragen wurden.
Netscape kann in neueren Versionen progressive JPEG-Dateien korrekt anzeigen.
Text aus: SELFHTML 7.0
WWW-Adresse: http://www.teamone.de/selfhtml/
© 1998, Stefan Münz, muenz@csi.com
Das JPEG-Format eignet sich besonders gut für eingescannte Fotos, aber auch für sehr fein strucktruirte Hintergründe (BACKGROUND=xyz.jpg).
Je grösser die Kompressionsrate desto mehr Bildinvormation geht aber verloren und die Bilder sehen leicht verschwommen aus aber die Datei-grosse ist noch annehmbar. In der NC ist eine Kompressionsrate von ca. 75% empfelenswert, bei 72 - 100 dpi.
Als Indizes (Index) hat sich xyz.jpg durchgesätzt.
 
Das PNG-Format
PNG bedeutet Portable Network Graphic (ausgesprochen: PING). Es handelt sich um ein Grafikformat, das eigens für den Einsatz im WWW konzipiert wurde. PNG soll alle Vorteile von GIF und JPEG in sich vereinen:
- PNG komprimiert verlustfrei wie das GIF-Format
- PNG unterstützt 16,7 Mio. Farben wie das JPEG-Format
- PNG ist wie GIF und JPEG plattformunabhängig
- PNG unterstützt transparente Hintergrundfarben wie das GIF-Format
- PNG erlaubt das Abspeichern zusätzlicher Information in der Grafikdatei, z.B. Autor- und Copyrighthinweise
Text aus: SELFHTML 7.0
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© 1998, Stefan Münz, muenz@csi.com
Ich persönlich finde das PNG-Format für Grafiken (nicht für Fotos) recht gut geeignet. Es kann wie das GIF-Format behandelt werden. Es sind Farbanzhlabstufungen von 2 bis 16,7 Mio. Farben möglich.
Als Indizes (Index) hat sich xyz.png durchgesätzt.
 
Bilder und Grafiken um die unterscheide deutlich zu machen
 
Programme zum erstellen und Konvertieren von Grafiken
Die folgende Liste ist nur eine kleine Auswahl von Programmen die ich benutze.
- PPaint zum bearbeiten von Bildern und zum Speichern in den Formaten PNG und IFF.
- Das IFF-Format wähle ich, weil es auf dem Amiga in alle anderen Bildverarbeitenden Programmen ohne grosse Probleme einfügen lässt.
- GfxCon von Dirk Farin zum Konvertieren und Bearbeiten.
- ScreenMugShot von Mark Ritter für ScreenShot's.
- Von TurboPrint Hardcopy für ScreenShot's
- Scan Quix v5 zum Scannen und zum nachbearbeiten.
- fxSCAN v3.0 zum Scannen und zum nachbearbeiten.
- Das ICS-System zum nachbearbeiten von Scanns.
 
Noch ein Tipp:
Mit Programmen wie PhotoFolio sind recht gut sogennante Thumbnails (Vorschau-Grafiken) zu erstellen. In dem man die Original-Bilder aufruft und dann die kleinen Bildchen wieder ausschneidet.


Bilder und Grafiken um die unterscheide deutlich zu machen
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