|
|
In dieser Rubrik sind die - bei den meisten anderen Magazinen getrennt geführten - Rubriken "Leserbriefe", "Kleinanzeigen", und "Problemecke" zusammengefasst.
Wenn Ihr einen Beitrag habt, schreibt bitte an:
| Carsten Schröder |
| Helmoltstraße 10 |
| 37081 Göttingen |
E-Mail: aakt@aakt.de
Jeden Monat stellen wir euch in dieser Rubrik eine Amiga-bezogene Frage oder machen eine provokante Bemerkung (die übrigens nicht unbedingt unsere Meinung wiedergeben muss), in der Hoffnung, dass ihr euch möglichst zahlreich mit Kommentaren zu Wort meldet. Wir werden eure Beiträge in der jeweils folgenden Ausgabe veröffentlichen. Schickt sie an aakt@aakt.de
Die Frage des letzten Monats lautete:
»Wie beurteilst du - auch im Hinblick auf AMIGAs "Amithlon" - die Ankündigung von Haage & Partner, einen weiteren Amiga-Emulator, diesmal für das Betriebssystem QNX, auf den Markt zu bringen?«
Thomas Nosutta schreibt dazu: »Ich halte weder Amithlon noch AmigaOS XL für "überflüssig", sondern für nötig, eröffnen uns beide Emulatoren doch den x86-Markt. Endlich wird der Traum eines Amiga-Laptops Wirklichkeit. Die Angst vor Windows teile ich nicht da es ja dem Anwender obliegt ob er Windows parallel nutzt oder nicht. Den Untergang des Amiga sehe ich auch nicht, da "wenn" der AmigaOne und AmigaOS 4.0 erscheinen, das AmigaOS 3.9 eh "outdated" ist, also was verliert man? Wir können gar nichts verlieren, eher gewinnen, nämlich x86-User, die das moderne AmigaOS sehen und evtl. auf einen AmigaOne umsteigen.
Und sollte dieses nicht eintreten, ändert das auch kaum etwas an der Situation, denn User würden wir verlieren ob mit oder ohne einem X86-Amiga- Emulator.«
Andreas Steup meint »Ich weiß, es klingt etwas albern, aber meine Antwort ist auch dieses Mal: Genauso überflüssig wie Amithlon.«
Gernod Schomberg sieht es folgendermaßen: »Die Frage hat inzwischen einen anderen Sinn bekommen. H&P bietet ja den "Amithlon" und "AmigaXL" im Doppelpack - "AmigaOS XL"! Also keine Konkurrenz zu AMIGA Inc. Das ist zumindest beruhigend. Ich habe mir einen PC bestellt und möchte darauf das Amiga-Gefühl erleben. Die UAE-CD habe ich schon hier liegen, ich denke, den Doppelpack werde ich mir auch noch leisten. Dann hat Cloanto meinen Anteil bekommen und von den Dreihundert Mark wird H&P ja hoffentlich auch AMIGA Inc. etwas abgeben.
Meine Beurteilung? Ich wundere mich nicht mehr über solche Entwicklungen auf dem Amiga. Seitdem unser Rechner nur noch ein Schattendasein führt, werden, wenn die Zeit reif für etwas ist, immer die gleichen Dinge von Mehreren gleichzeitig auf unterschiedlichen Wegen geschaffen. Bei dem kleinen Markt hätte sicher ein Produkt, in das das Wissen der verschiedenen Entwickler eingeflossen ist, die Chance auf höhere Verkaufsziffern, als die Summe der Einzelentwicklungen (im aktuellen Falle vielleicht ein Emulator, der AGA kann, aber auch von einer angeschlossenen Amiga-Festplatte lesen kann). Aber darauf hattest du, Carsten, ja auch schon hingewiesen. Und deshalb ist es direkt erfrischend, wenn zwar nicht das Können der Entwickler ein gemeinsames Produkt ergab, aber wenigstens die Konkurrenzprodukte im gemeinsamen Paket vermarktet werden. ;-)«
Nun zur aktuellen Frage des Monats. Sie befasst sich wiederum mit der Amiga-Zukunft:
»Hat deiner Meinung nach der PowerPC-Prozessor angesichts der jüngsten Entwicklungen im Amiga-Bereich noch eine Chance?«
Schickt eure Beiträge bitte an aakt@aakt.de