Jugulator war eine richtig schlechte Scheibe. Viel zu Hart, ohne Melodie und schlecht
abgemischt war sie auch noch. Wer nach Jugulator vermutete das Judas Priest wieder
ein klassisches HeavyMetal-Album abliefern würden ,wird hier wahrscheinlich sehr
entäuscht sein.
Diese Scheibe verbindet den Jugulator-Stil mit alten Heavy-Tugenden und neuen Elementen
sehr gekonnt. Das einzige was man machen muß ist diesem Album eine Chance geben.
Demolition - Tracklist:
01.Machine Man
02.One on One
03.Hell ist Home
04.Jekyll and Hyde
05.Close to You
06.Devil Digger
07.Bloodsuckers
08.In Beetween
09.Feed on me
10.Subterfuge
11.Lost and Found
12.Cyperface
13.Metal Messiah
Mit dem ersten Track "Machine Man" geht es gleich richtig ab. Die Eröffnungsnummer
ist zugleich der härteste und schnellste Song des Album`s. "One one One" ,"Hell is Home"
"Jekyll and Hyde" sind solide Nummern im Midtempo-Bereich. Mit "Close To You" ist eine
ziemlich geile Halbballade ins Programm geruscht die voll überzeugen kann.
"Devil Digger" ist wieder eine reine Durchschnittsnummer, bevor der meiner Meinung
nach beste Track "Bloodsuckers" startet. Hier erinnert Ripper Owens noch am stärksten
an Rob Halford, was er sonst fast auf der ganzen Scheibe nicht mehr tut.
"In Beetween" ist höchstens Füllmaterial, während die Gesangsleistung an "Feed on me"
mich ein wenig an Ronnie James Dio zu "Angry Machines" Zeiten erinnert. Mit "Subterfuge"
folgt nun so ziemlich der gradlinigste des Album`s der ein wenig an das Riffing von
Rammstein erinnert.
"Lost and Found" ist die zweite Halbballade des Album`s, die auch sehr gut gelungen ist.
"Cyperface" ist der langsamste Song des Album`s, und auch der schlechteste. Dann
folgt schon der Song "Metal Messiah" der mit einer Rapeinlage startet, und dann in
bester HeavyMetal-Manier im geilsten Chorus des Album`s endet.
Murmel`s Meinung:
Gerade wegen dem Song "Metal Messiah" haben viele Rock-Zeitschriften Judas Priest`s -
Demolition zerissen. Obwohl ich auch nicht auf Rap stehe kann ich hier überhaupt nicht
zustimmen. Die Rap-Einlage ist witzig ,gut gemacht und dieser Song ist eindeutig
ein Metal-Song. Z.B. Anthrax haben sowas schon vor einigen Jahren auf einen Song namens
"I`m the Man" gemacht. Auf jedem Fall ist der Song gut gelungen :-)
Ripper Owens liefert auf diesem Album eine eigenständige Gesangsleistung ab, und klingt
nur noch selten nach Rob Halford. Und das ist auch gut so. Wer Rob Halford hören will
sollte sich sein Album "Resurrection" besorgen.
Wer eine alte Scheibe im Stile von "Painkiller" erwartet wird also sehr entäuscht sein.
Wer aber dem Album eine Chance gibt (öfter anhören) bekommt eine moderne Metal-Scheibe
mit Einflüssen aus vielen Stilrichtungen geboten.