@database AmBoS-FAQ.guide
@$VER: AmBoS-FAQ.guide 2.101 (02.06.01)
@width 72
@node "Main" "AmBoS-FAQ (Häufig gestellte Fragen zu AmBoS)"
@toc "AmBoS.Guide/Main"
@{jcenter}
@{B}______________________@{UB}  AmBoS FAQ@{B}  _______________________@{UB}

@{fg shine}Häufig gestellte Fragen zu AmBoS@{fg text}
@{B}__________________________________________________________@{UB}
@{jleft}

 @{" ANSI-Sequenzen    " link "EscapeCodes"} - Übersicht der häufigsten ANSI-Sequenzen
 @{" Userlevel         " link "Userlevel"} - Wo sind die Userlevel?
 @{" SysOp             " link "SysOp"} - Wer ist der SysOp?
 @{" Cookies           " link "Cookies"} - Was sind Cookies?
 @{" Chatsounds        " link "Chatsounds"} - Infos zum internen Chatter
 @{" AmBoS & Internet  " link "Internet"} - Mit der Box ins Netz der Netze
 @{" F-Keys            " link "FKeys"} - Hotkeys für den Console-Login
 @{" Nullmodem         " link "Nullmodem"} - Nullmodem-Verbindungen
 @{" nullmodem.device  " link "nullmodem_device"} - Terminal-Login auf dem gleichen Rechner
 @{" Anrufannahme      " link "Anrufannahme"} - Wie nimmt AmBoS eingehende Anrufe an?
 @{" Backups und AmBoS " link "Backups"} - Was muß man dabei beachten?
 @{" Bretterprüfung    " link "Brettprüfung"} - Warum werden die Bretter geprüft?
 @{" Menüzuordnung     " link "Menüzuordnung"} - Wieso kann ich dem GAST kein eigenes Onlinemenü zuordnen?
 @{" Textscrolling     " link "Textscrolling"} - Hohe CPU-Last beim Scrollen von Texten
 @{" Bilder im NR?     " link "NRPic"} - Wie bindet man Bilder in den Nachrichtenreader ein?
 @{" Bretter sind weg? " link "BretterNichtSichtbar"} - Wieso kann ich Bretter nicht sehen?


@endnode

@node "EscapeCodes" "AmBoS-FAQ: ANSI-Escape-Steuerzeichen"
@toc "Main"
@prev "Main"
@next "Main"
@{jcenter}
@{fg shine}Übersicht einiger ANSI-Escape-Steuerzeichen@{fg text}
@{jleft}     
    Farbe   Text      Hintergrund
 
  schwarz : Esc[30m   Esc[40m
      rot : Esc[31m   Esc[41m
     grün : Esc[32m   Esc[42m
     gelb : Esc[33m   Esc[43m
     blau : Esc[34m   Esc[44m
  violett : Esc[35m   Esc[45m
     cyan : Esc[36m   Esc[46m
     weiß : Esc[37m   Esc[47m
     
  Bildschirm löschen: : Esc[2J
  
  absolute Cursorpositionierung: Esc[x;yH (x,y = Koordinaten)
 
@endnode
@node "Userlevel" "AmBoS-FAQ: Wieso gibt es keine Userlevel in AmBoS?"
@toc "Main"
@prev "Main"
@next "Main"
@{jcenter}
@{fg shine}Userlevel@{fg text}
@{jleft}     

 Auf Userlevel wurde bei AmBoS bewußt verzichtet. An die Stelle der
 Userlevel treten bei AmBoS die Gruppen in Form von Zugangs-, Lese-,
 und  Schreibgruppen, sowie internen Gruppen, wie Cosysops, Slipuser und
 SysopPM User.

 Die Verwaltung über Gruppen ist weitaus komfortabler und mächtiger als
 über starre  Level und gibt dem SysOp unbegrenzte Möglichkeiten, die
 Zugriffsrechte seiner User, Brettverwalter und Cosysops individuell zu
 verwalten.

 So kann ein Benutzer natürlich in mehr als einer Gruppe Mitglied sein,
 was bei einer Levelhierarchie so nicht möglich wäre.

@endnode
@node "SysOp" "AmBoS-FAQ: Wer ist der SysOp?"
@toc "Main"
@prev "Main"
@next "Main"
@{jcenter}
@{fg shine}SysOp@{fg text}
@{jleft}     

Einen  User  unter  dem  Namen  Sysop  einzurichten,  ist  zwar  recht
verbreitet, aber unter AmBoS mit Sicherheit nicht die beste Lösung. Am
besten  man  legt  sich  einen  User unter dem Namen an, unter dem man
sonst  auch  durch  die  Boxen geistert und trägt diesen User in einen
Gruppe  mit  dem  Namen Sysop ein. Auf diese Weise kann man auch, wenn
nötig,  noch andere User und CoSysops in die Gruppe "Sysop" aufnehmen,
die einem dann einiges an Arbeit vom Halse halten können. ;-)

Auch  entfällt  dadurch  das peinliche Schreiben von Nachrichten unter
dem Usernamen Sysop, das in manchen Netz negative bewertet wird.

Will  der  Sysop  einem  User  den CoSysop-Status geben, wird der User
einfach in die Standardgruppe CoSysops eingetragen.


@endnode
@node "Cookies" "AmBoS-FAQ: Was sind Cookies?"
@toc "Main"
@prev "Main"
@next "Main"
@{jcenter}
@{fg shine}Cookies@{fg text}
@{jleft}     

Als  Cookies  bezeichnet  man  kleine  Sprüche, die am Ende einer Mail
angehängt   werden.   AmBoS   kann   solche   Sprüche   an   jede  vom
Nachrichtenmanager oder Sysoplogin aus geschriebene Mail anhängen. Die
einzelnen   Sprüche  werden  dabei  aus  einem  File  'Cookie.txt'  im
Verzeichnis  BBS:Texte/ gelesen. In dieser Datei können Sie sich einen
Katalog  von  Cookies  anlegen,  von  denen  dann  für  jede  Mail per
Zufallsprinzip  einer  ausgewählt  und  angehängt  wird.  Zwei Cookies
werden  dabei durch zwei Leerzeilen getrennt, so dass auch mehrzeilige
Cookies möglich sind. Beispiel:

     Dies ist ein selten dummer Spruch.
     
     
     Der hier ist noch dümmer.
     
     Viel intelligenter ist das hier auch nicht.
     Aber es ist zweizeilig. :-)

Das   Format  der  Cookiedatei  entspricht  dem,  das  u.a.  auch  das
Pointsystem 'The Answer' von Toni Günzel-Peltner verwendet.

@endnode
@node "Chatsounds" "AmBoS-FAQ: Chatsounds"
@toc "Main"
@prev "Main"
@next "Main"
@{jcenter}
@{fg shine}Chatsounds@{fg text}
@{jleft}     

Der interne Chatter von AmBoS ruft, sobald jemand den Sysop anchattet,
die Befehlszeile

     BBS:Externe/FastPlay BBS:Externe/CallSysop.SND

auf.  Der  gleiche  Aufruf  wird  wiederholt, wenn der Chatruf beendet
wird. Dieser Aufruf ist hardcodet, kann also nicht innerhalb von AmBoS
konfiguriert werden.

Mit  etwas  Geschick kann man diesen Aufruf jedoch beliebig variieren.
Man   erstellt   einfach   ein   AmigaDOS-Scriptfile   mit  dem  Namen
"BBS:Externe/Fastplay".  Dabei nicht vergessen, dass S-Flag zu setzen,
sonst kann AmBoS das Script nicht starten.

In  diesem  Scriptfile  kann  man nun beliebige Programme aufrufen, je
nachdem,  was  man  haben  will.  Hat  man sich beispielsweise mit dem
Shareware-Programm  "IRMaster" eine Fernsteuerung für seinen CD-Player
gebaut,  so  könnte das Script wie folgt aussehen, wenn der ARexx-Port
des laufenden Steuerprogramms "CD_rexx" heißt:

     ; AmBoS_meets_IR-Master_V0.1
     
     IF $cd eq "play"                                 ; (1)
       dh1:rexxc/rx "address 'CD_rexx' IR_Send 20"    ; (2)
       setenv cd stop                                 ; (3)
     else
       dh1:rexxc/rx "address 'CD_rexx' IR_Send 18"
       setenv cd play
     ENDIF

Dieses  Script  ist  schon  etwas  komplizierter  und  daher  zunächst
vielleicht schwer zu durchschauen.

Ein Problem ist ja, dass mit demselben Aufruf sowohl das Ein- wie auch
das Ausschalten zu bewerkstelligen ist. Fastplay gehört zu den wenigen
Programmen,  bei  denen  das  möglich  ist.  Bei  den  meisten anderen
Modulplayern  (oder  was  auch immer Sie in dem Script starten wollen)
ist  das  jedoch  anders.  Hier muss dann ein Workaround wie das obige
benutzt werden.

In  Zeile  1  überprüft  das Script zunächst, ob die
Umgebungsvariable "cd" den Wert "play" hat. Ist das der Fall, bedeutet
das, dass bereits ein  Chatcall  läuft.  In  Zeile  2 wird dann an den
Steuer-Daemon der Befehl zum Stoppen des CD-Players gesendet. Damit der
neue Status beim nächsten  Aufruf  des  Scripts  bekannt  ist, wird in
Zeile 3 noch die Umgebungsvariabe auf einen neuen Wert gesetzt.

Ist  die  Bedingung  aus  Zeile  1  nicht  erfüllt, muss der CD-Player
gestartet werden; dies geschieht analog zum Stoppen in Zeilen 2 und 3.

Ein  anderes  Beispiel könnte der bekannte "EdPlayer" sein. Ein Script
zum Aufruf könnte so aussehen:

     ; Verwendung des EdPlayers für den Chatruf
     
     if $chat eq TRUE                              ; Chatruf läuft bereits
       dh2:musik/edplayer/telled kill              ; EdPlayer beenden
       setenv chat FALSE                           ; Statusvariable neu setzen
     else                                          ; Chatruf läuft nicht
       run <>nil: dh2:musik/edplayer/edplayer -h   ; Player starten
       dh2:musik/edplayer/wport EDPLAYER           ; auf Player warten
       dh2:musik/edplayer/telled play dh2:musik/mods/pandorat.mod
                                                   ; Anweisung zum Abspielen
       setenv chat TRUE                            ; Statusvariable neu setzen
     endif

Wie  Sie  erkennen  können,  ist  der  Aufruf  sehr  ähnlich  dem oben
beschriebenen.  Auch  hier  wird  der  Player  über  dessen ARexx-Port
angesprochen.  Beim EdPlayer kann man hierzu allerdings das zugehörige
"telled"  anstelle  von  "rx" verwenden. Der entscheidende Unterschied
zum  vorigen  Beispiel ist hier, dass der Player erst für den Chatcall
gestartet  wird.  Er  läuft  also  nicht  ständig  im  Hintergrund und
verbraucht so auch nicht ständig Speicher.


@endnode
@node "Internet" "AmBoS-FAQ: Mit AmBoS ins Internet?"
@toc "Main"
@prev "Main"
@next "Main"
@{jcenter}
@{fg shine}AmBoS & Internet@{fg text}
@{jleft}     

Durch  das  rasante  Wachstum  des  Internets  entsteht bei vielen der
Wunsch, die Mailbox auch über das Netz erreichbar zu machen. Mit AmBoS
ist  das  selbstverständlich möglich. Dieses Thema ist allerdings viel
zu  komplex,  um  es  im  Rahmen dieser Dokumentation abzuhandeln. Vom
AmBoS-Support   sind   daher  gesonderte  Dokumente  zu  diesem  Thema
erhältlich.

Wer  nur  einen  "normalen" Login über Telnet realisieren möchte, kann
das  beispielsweise  mit  dem  Telnet-Device (Aminet) bewerkstelligen.
Dieses  bietet  ein zum Serial-Device kompatibles Device an, das seine
Verbindung   via   Telnet  herstellt  und  ähnlich  einem  Modem  über
AT-Befehle gesteuert werden kann.

@endnode
@node "FKeys" "AmBoS-FAQ: F-Keys"
@toc "Main"
@prev "Main"
@next "Main"
@{jcenter}
@{fg shine}Funktionstasten für die Online-Oberfläche@{fg text}
@{jleft}     

In  der  Datei  BBS:Setup/FKey.data  kann  man die F-Tasten mit Texten
belegen,   die   im   Console-Login   ausgeben   werden.  Soetwas  ist
beispielsweise für Grußformeln im Chat sehr nützlich.

Die  Definition  einer  Funktionstaste  in  dieser  Datei  beginnt mit
#STARTx,  wobei  x  die  Nummer  der Funktionstaste ist, und endet mit
#ENDE.  Die  Zahlen über 10 sind für Funtionstasten mit Shift, über
20 für  Alt-FKey.  Zeilen,  die  nicht  zwischen  einem  #START und
#ENDE stehen,  werden nicht berücksichtigt. Zwischen #START und #ENDE
können Zeilen  durch ein führendes Semikolon auskommentiert werden.
Linefeeds werden   in   Carriage   Returns   umgewandelt,  das  letzte
LF  wird abgeschnitten.

Beispiel:

     #START1
     Hi there!
     Was kann ich für dich tun?
     #ENDE
     
     #START2
     Yup.
     #ENDE
     
     #START3
     Ciao!
     ...
     #ENDE
     
     #START4
     Äh... Hallo? Hier ist Marcos Videorekorder. Der Chef is' nicht da.
     Aber ich werde versuchen, ihm eine Nachricht aufzuzeichnen. Bitte
     formuliere dein Anliegen JETZT, aber langsam, ich habe nur zwei
     Videoköpfe.
     #ENDE


@endnode

@node "Nullmodem" "AmBoS-FAQ: Nullmodem"
@toc "Main"
@prev "Main"
@next "Main"
@{jcenter}
@{fg shine}Nullmodem@{fg text}
@{jleft}     

Mit  der  "Nullmodem"-Option  im  @{" Portsetup " Link "AmBoS-Hilfe.Guide/Ports_Port_Nullmodem"}  kann  man  einen Port als
Nullmodem-Port  markieren.  Die  Steuerung eines solchen Ports erfolgt
nicht   über   Befehle,   sondern   ausschließlich  über  Signale
der Schnittstelle.  AmBoS  leitet  auf einem solchen Port einen Login
ein, sobald ein DCD-Signal anliegt.

Um einen anderen Rechner über ein Nullmodemkabel anzubinden, muss das
Kabel wie folgt belegt sein (beidseitig 25-Pin-Stecker):

     Pin  Bezeichnung  <--->    Bezeichnung  Pin
     02   TXD          <--->    RXD          03
     03   RXD          <--->    TXD          02
     04   RTS          <--->    CTS          05
     05   CTS          <--->    RTS          04
     07   GND          <--->    GND          07
     06   DSR          <--->    DTR          20
     08   DCD          <-'
     20   DTR          <--->    DSR          06
                         `->    DCD          07

Es  ist  sehr wichtig, dass das DTR-Signal einer Seite auf der anderen
DCD  und DSR versorgt, ansonsten kann es zu Problemen kommen, entweder
mit AmBoS oder der Software auf der Gegenseite.

@{b }Warnung!@{ub }  Alle  Angaben  ohne  Gewähr.  Der  Autor  und  die AmBoS GbR
übernehmen    keinerlei   Verantwortung   für   Schäden,   die
durch Nullmodem-Verkabelungen entstehen können.

Fertige  Nullmodemkabel, wie sie viele Elektronikläden führen, sind so
gut  wie  nie vollständig richtig verdrahtet! Immer darauf achten, daß
die  Stecker  nicht  vergossen  sind,  damit  man die Verdrahtung noch
selbst korrigieren kann.

Diese  Kabel  sind wohl nur dazu gedacht, zwei PCs zum Doom-Spielen zu
verknüpfeln oder für das Win95-Nullmodem-Netzwerk. Für
Nullmodem-Ports unter  Ambos  oder  für  Linux-Terminals sind diese
Kabel jedoch nicht ausreichend.

 Zwischen 6+8 vom Mailboxrechner und 20 vom Terminalrechner sollte ein
 Schalter eingebaut werden, da AmBoS sonst ständig in den Login-Modus
 geht.

 Einstellung für Nullport: Nullmodem Port=Ja, DTR=Ja, Shared=Nein,
                           Fax Port=Nein, Drop Sek=1


 Mailbox   Terminal
      1 --- 1
      2 --- 3
      3 --- 2
      4 --- 5
      5 --- 4
            
      6 -+-*/*- 20  = Schalter, sonst Dauerlogin 
      8 /

      20 -+- 6
           \ 8
     
       7 --- 7
 



@endnode

@node "nullmodem_device" "AmBoS-FAQ: Logins über das nullmodem.device"
@toc "Main"
@prev "Main"
@next "Main
@{jcenter}
@{fg shine}Verwendung des nullmodem.device@{fg text}
@{jleft}     

 Über ein spezielles Pseudo-Seriell-Device ("nullmodem.device")
 können auf ein- und demselben Rechner "echte" Logins in AmBoS
 vorgenommen werden. Die Verbindung erfolgt dabei @{fg shine}nicht@{fg text}  über
 eine Hardware-Schnittstelle, da diese vom nullmodem.device emuliert
 wird.
 
 Mit dieser Konfiguration ist es dann möglich, ohne großen Aufwand
 (Hardware und Verbindungskosten) die ANSI-Oberfläche der Box zu
 testen.
 
 Einrichtung in AmBoS:
 
 Im @{" Port-Setup " link "AmBoS-Hilfe.Guide/Ports_Port"} müssen folgende Einstellungen vorgenommen werden:
 
 Port
  Device:   nullmodem.device
  Unit:     1
  Baudrate: 38400
  Nullmodem Port: NEIN
  
  Wichtig: Dieser Port ist kein Nullmodem-Port, auch wenn der Name des
  Devices darauf schließen lassen könnte!
  
 Im Terminalprogramm (z.B. 'term') werden dann ganz ähnliche Einstellungen
 für den Port vorgenommen, allerdings muß die Unit auf "0" gesetzt
 werden. Wichtig ist auch, daß beide Baudraten übereinstimmen.
 
 Nun kann vom Terminalprogramm aus gewählt werden, dabei ist die
 Nummer ohne Bedeutung. Mit einem einfachen "ATDT" sollte das nullmodem.
 device anfangen, bei AmBoS einen "RING" zu senden. Daraufhin sendet
 AmBoS das "ATA" an das Device und eine Verbindung sollte kurze Zeit
 später über einen "CONNECT" aufgebaut sein. 
  
  
@endnode
@node "Anrufannahme" "AmBoS-FAQ: Wie nimmt AmBoS Anrufe entgegen?" 
@toc "Main"
@prev "Main"
@next "Main"
@{jcenter}
@{fg shine}Anrufannahme@{fg text}
@{jleft}     
 Es gibt zwei Möglichkeiten, einen eingehenden Anruf anzunehmen. 
 
 1. Hardware:

    Abfrage der RI- (Ring Indicator) Leitung des Modems bzw. der
    Schnittstelle

 2. Software:
 
    Auswertung von Meldungen des Modems über die geöffnete Schnittstelle.
    
 AmBoS benutzt ausschließlich die Software-Methode, um eingehende Anrufe
 entgegenzunehmen. 
 
 Ein geöffneter Port wartet auf die Zeichenkette "RING", welche von einem
 Modem gesendet wird, wenn ein Anruf vorliegt. Sollte dies nicht der Fall
 sein, so muß das Modem dementsprechend konfiguriert werden. Meldungen
 in Form von Zahlen sind daher nicht möglich, auch müssen die Klartext-
 Meldungen auch gesendet werden. Im Normalfall ist dies bei allen handels-
 üblichen Modems so.
 
 Erkennt AmBoS diese "RING"-Meldung, wird umgehend der String "ATA"
 an das Modem gesendet. Dieses veranlaßt es, abzunehmen und dann eine
 Verbindung aufzubauen. Ist dies geglückt (d.h., mit der Gegenstelle
 konnte eine Datenverbindung aufgebaut werden), so meldet das Modem
 "CONNECT" an AmBoS. Hinter der CONNECT-Meldung folgen in der Regel
 noch weitere Informationen, in der Regel ist es die Geschwindigkeit
 der aufgebauten Verbindung (z.B. CONNECT 28800). Auch ist es durchaus
 geläufig, daß zusätzliche Informationen über die eingestellte
 Schnittstellengeschwindigkeit und des vereinbarten Fehlerprotokolls
 und einer Kompressionsmethode ausgegeben werden. Wird ausschließlich
 die Geschwindkeit der Schnittstelle ausgegeben, so wird dies mit
 Sicherheit bei der Downloadzeit-Berechnung zu Verfälschungen kommen.
 Das Modem ist daher so zu konfigurieren, daß mindestens die Geschwindig-
 keit der Modem-Modem-Verbindung ausgegeben wird. In der Regel kann
 das über den ATXn-Befehl eingestellt werden (ist dann im Init-String
 einzutragen).
 
 Nach der erkannten CONNECT-Meldung fängt AmBoS an, die Daten für
 den Login zu senden.
 
 Ein andere, jedoch nicht immer unproblematische Variante ist das
 automatische Abnehmens des Modems ohne Veranlassung durch das Mail-
 boxprogramm. Bei fast allen Modems kann über das Statusregister S0
 die Anzahl der Klingelzeichen eingestellt werden, die nötig sind,
 um das Modem abnehmen zu lassen. Wird dann eine Verbindung aufgebaut
 und ein CONNECT gesendet, erkennt AmBoS dies und startet die
 Login-Prozedur.
 
 Sinnvoll kann dies sein, um z.B. das Modem der Mailbox erst nach dem
 3 Klingeln abnehmen zu lassen, was mit der ersten Methode nicht
 möglich wäre.
 
@endnode 

@node "Backups" "AmBoS-FAQ: Was muß man beim Erstellen von Backups beachten?"
@toc "Main"
@prev "Main"
@next "Main"
@{jcenter}
@{fg shine}Backups erstellen@{fg text}
@{jleft}
 @{fg shine}Backup von Konfigurationsdateien@{fg text}
 
 In regelmäßigen Abständen sollten wenigstens von den Konfigurations-
 dateien Sicherheitskopien erstellt werden. Diese befinden sich im
 Verzeichnis BBS:Setup und können einfach auf einen externen Datenträger
 kopiert werden.
 
 Zum Sichern der Userdaten kann es problematisch werden, einfach alle
 Verzeichnisse in BBS:User zu kopieren, da sich dort auch große
 Binärdateien der einzelnen User befinden können. Für eine Sicherung
 der Konfigurationsdateien müßten also rekursiv nur die AmBoS-Dateien
 aus dem Verzeichnis BBS:User gesammelt werden. Dieses Problem kann
 z.B. mit dem Packer 'LhA' gelöst werden:
 
 Die Befehlszeile
 
  lha a BackupFiles BBS:User/#?/#?.tag -r
 
 archiviert alle .TAG-Dateien aus den Userverzeichnissen. Analog
 dazu kann mit den Dateien "Signatur.txt", ".index" und "TextFile"
 umgegangen werden.
 
 @{fg shine}Sicherung mit Backup-Software@{fg text}
 
 Um einen Totalausfall der Box bei einem Plattendefekt zu vermeiden,
 sollte natürlich in regelmäßigen Abständen ein Komplettbackup auf
 externe Datenträger (z.B. auf Bänder) durchgeführt werden.
 
 Dabei ist zu beachten, daß bei einem System mit Keyfile dieses
 bei laufender AmBoS-Software nicht gelesen werden kann. Diese Maß-
 nahme wurde getroffen, um einen Zugriff (z.B. über die DOS-Ebene)
 durch Eindringlinge zu verhindern. 
 
 Daher muß diese Datei explizit bei einem Full-Backup ausgeschlossen
 werden, damit es bei einem Backup nicht zu unerwünschten Problemen
 oder gar Abbrüchen kommt.
 
 Das Shareware-Programm 'ABackup' erlaubt es, durch einen Dateikommentar
 bestimmte Dateien oder auch Verzeichnisse von vornherein nicht mit-
 zusichern. Durch die Befehlszeile
 
  filenote BBS:AmBoS.KeyFile "SKIPME"
  
 wird ABackup klargemacht, daß diese Datei nicht mitzusichern ist.
 Der "filenote"-Befehl funktioniert nur, wenn AmBoS nicht aktiv ist.
 

@endnode

@node "Brettprüfung" "AmBoS-FAQ: Warum werden die Bretter nach dem Neustart geprüft?"
@toc "Main"
@prev "Main"
@next "Main"
@{jcenter}
@{fg shine}Brettprüfung nach einem Absturz@{fg text}
@{jleft}     

 Wenn AmBoS nach dem Start die Bretter prüft, dann wurde AmBoS eventuell
 zuvor nicht korrekt beendet. Es kann aber auch einen anderen Grund haben:

 Man hat für ein Brett einen User als Verwalter angelegt und den User 
 später gelöscht. Dann wird AmBoS auch noch jedem Start die Bretter 
 prüfen.

 Um die Brettprüfung nach jedem Neustart von AmBoS zu unterbinden,
 muß also das Brett mit dem Verwalter gesucht und dann der Verwalter
 ausgetragen werden. Da der User allerdings gelöscht ist, wird dieser
 leider als Verwalter nicht mehr angezeigt. Man trägt dann zunächst
 irgendeinen beliebigen User als Verwalter ein, speichert diese
 Konfiguration ab und löscht danach den Verwalter wieder.

@endnode

@node "Menüzuordnung" "AmBoS-FAQ: Wieso kann ich dem GAST kein Menü zuordnen?"
@toc "Main"
@prev "Main"
@next "Main"
@{jcenter}
@{fg shine}Automatische Zuordnung von Online-Menüs@{fg text}
@{jleft}     
 In den persönlichen Systemeinstellungen oder auch im AmBoS-Usereditor
 kann ein Onlinemenü für einen Benutzer eingestellt werden. Sind mehrere
 Menüs eingerichtet, so kann der Benutzer entscheiden, welches Menü
 er benutzen möchte.
 
 Allerdings ist es nicht möglich, dem internen Benutzer GAST oder einem
 "Sauger" ein festes Menü zuzuordnen. Das liegt darin begründet, daß
 AmBoS nach der Änderung oder Festlegeung der Online-Sprache auto-
 matisch das Standardmenü der jeweiligen Sprache aktiviert. Bei einem
 GAST- oder Sauger-Login wird ja nach der Online-Sprache gefragt, daher
 wird dem Benutzer auch automatisch das entsprechende Standard-Menü
 der jeweiligen Online-Sprache zugeordnet.
 
 Auch bei einer Änderung der Online-Sprache in den persönlichen System-
 Einstellung wird das entsprechende Standardmenü eingestellt, damit ein
 Benutzer nicht mit einem Menü arbeiten muß, dessen Sprache er womöglich
 nicht versteht.
 

@endnode

@node "Textscrolling" "AmBoS-FAQ: Wieso ist das Textscrolling so CPU-intensiv?"
@toc "Main"
@prev "Main"
@next "Main"
@{jcenter}
@{fg shine}Hohe CPU-Auslastung beim Textscrolling auf dem Console-Bildschirm@{fg text}
@{jleft}     
 Von seiner grafischen Konzeption her ist der Amiga nicht für die Ausgabe
 von reinen Texten optimiert. Die einzelnen Zeilen beim Textscrolling
 müssen aufwendig verschoben und neu gezeichnet werden. Auch beim
 Scrollen von Text unter AmBoS macht sich dieser Nachteil bemerkbar.
 Sollte es also zu "zeitkritisch" erscheinen, wenn online lange Texte
 beim Lesen gescrollt werden, so sollte einfach das entsprechende 
 Fenster des Ports geschlossen werden. Das "Scrolling" über die serielle
 Schnittstelle ist nämlich überhaupt nicht von der grafischen Ausgabe
 abhängig. Dieser "Workaround" funktioniert natürlich nicht bei Con-
 Logins, da hierbei beim Schließen des Fensters auch der Port komplett
 geschlossen werden würde.
 
@endnode

@node "NRPic" "AmBoS-FAQ: Wie bindet man das NRPic-Modul ein?"
@toc "Main"
@prev "Main"
@next "Main"
@{jcenter}
@{fg shine}Modul zum Anzeigen von Absender-Bildern im Nachrichtenrader@{fg text}
@{jleft}     

 Mit dem 'NRPic.mod' kann der integrierte AmBoS-Nachrichtenreader
 beim Anzeigen einer Nachricht zu jedem Absender ein passendes
 Bild (i.d.R. ein gescanntes Portrait) anzeigen.
 
 @{fg shine}Installation@{fg text}
 
 In das Verzeichnis 'BBS:Modules' muß die Datei 'NRPic.mod' kopiert
 werden. Aktuell ist die Version 1.2 vom 20.11.1996 des AmBoS-Modules.
 Außerdem muß im Verzeichnis BBS:Modules das Verzeichnis 'Bilder'
 angelegt werden.
 
 Im @{" Modul-Setup " link "AmBoS-Hilfe.Guide/ModulSetup"} von AmBoS erscheint
 dann das NRPic.mod, welches hier ein- oder ausgeschaltet werden kann.


 @{fg shine}Hinzufügen von Bildern@{fg text}
 
 Damit das Modul immer zum passenden Absender das richtige Bild
 anzeigt, muß die komplette Netzadresse des Absenders zerlegt werden.
 Dabei geht das Modul in umgekehrter Reihenfolge vor, d.h., es wird
 von hinten der komplette Netzstring zerlegt. Die Einzelteile der
 Adresse werden in Verzeichnisform auf der Festplatte abgebildet, 
 der eigentliche Name bestimmt dann den Namen der Bilddatei.
 
 Beispiel für den User 'Spock@ebase.capella.de':
 
 Verzeichnis: BBS:Modules/Bilder/de/capella/ebase
 Bild: Spock
 
 Wenn AmBoS auf einem eigenen Screen läuft, dann sollte der
 Public-Screen-Name 'AmBoS-Main-Screen' sein, da die Bilder
 sonst auf der Workbench angezeigt werden.
 
@endnode
@node "BretterNichtSichtbar" "AmBoS-FAQ: Wieso können Bretter nicht gesehen werden?"
@toc "Main"
@prev "Main"
@next "Main"
@{jcenter}
@{fg shine}Unsichtbare Bretter@{fg text}
@{jleft}     

 Wie kann es vorkommen, daß User Bretter nicht sehen können?
 
 Hierfür gibt es einige Gründe:
 
 - Es wurde auf ein Brett oder auf eine ganze Bretthierarchie (also
   für einen Brettkopf) eine Zugangsgruppe eingerichtet. Befindet sich
   der User nicht in dieser Gruppe, so wird er die Bretter nicht
   sehen können.
   
 - Es sind nur Brettköpfe eingerichtet, aber keine "echten" Bretter.
   Dies passiert z.B., wenn man für eine Netzarea den entsprechenden
   Brettkopf zwar angelegt, dann aber keine echten Bretter (BIN, ASC
   oder BINARC) innerhalb dieses Kopfes hinzufügt. Befinden sich
   nämlich nur Brettköpfe innerhalb einer Bretthierarchie, so zeigt
   AmBoS diese im Onlinemodus nur dann an, wenn sich mindestens
   ein Brett darunter befindet.
   

@endnode
